Song des Tages (162) – 2017-02-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mein nächst älterer Bruder ist ein großer Jazz-, Soul-, Funk-Fan, der mir schon in meinen jungen Jahren so einige musikalische Interessensgebiete quasi „en passant“ verschafft hat. Eine Gruppe, die er besonders schätzte (und sicher bis heute schätzt), war (ist) Blood, Sweat & Tears. Irgendwann im Studium zog ich also los, um mir ein „Best of“-Album zuzulegen, das ich bis heute habe. Darauf sind wirklich lauter Stücke, die ich fast unbesehen in diese exklusive Playlist werfen könnte. Doch selbst unter den guten Songs gibt es ein paar, die eben noch einen Tick besser sind. Und somit habe ich als den heutigen Song des Tages das einmalig rockige und inhaltlich ziemlich fiese „Lucretia MacEvil“ von Blood, Sweat & Tears herausgesucht:

Der Song ist ja nun mindestens so alt wie ich, vermutlich sogar noch älter. Aber er groovt derart los, dass ich mich ihm nicht widersetzen kann. Vor allem dann, wenn das Klavier nach dem Break wieder einsetzt – da können die Füße kaum mehr stillstehen… Und dann ist da noch dieses sensationell wilde Trompetensolo (gespielt vom leider viel zu früh verstorbenen Lew Soloff)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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52 Wochen – Teil 52 („Finale“)

„Aus und vorbei, Evans, Sie sind entlassen.“ (aus: „Der Sinn des Lebens“ von Monty Python)

Nun gut, alle schönen Dinge müssen irgendwann einmal enden. In diesem Fall empfinde ich sogar eine gewisse Erleichterung, die allerdings eher mit den eigenen Ansprüchen als dem Projekt als solchem zu tun hat. Wie versprochen habe ich alle Bilder, die in den 52 Wochen im Rahmen des Projekts (von mir) gepostet wurden, in einer großen Collage versammelt. Hat zwar etwas gedauert, doch das Ergebnis ist – ich weiß, ich muss das Fenster öffnen – recht gelungen:

Das endgültige Finale der „52 Wochen“-Aktion – nicht alle Selfies waren besonders, noch weniger gelungen, doch alles in allem kamen genügend ansprechende Ergebnisse heraus, dass ich zufrieden bin.

Das endgültige Finale der „52 Wochen“-Aktion – nicht alle Selfies waren besonders, noch weniger gelungen, doch alles in allem kamen genügend ansprechende Ergebnisse heraus, dass ich zufrieden bin.

52 Wochen – Der Film

Und weil es gar so schön war, habe ich sogar einen kleinen Film aus allen Selfies gemacht. Das klingt vielleicht hochtrabend, ist aber wirklich nicht mit großem Aufwand verbunden gewesen, denn ich habe alle Fotos in einen Ordner und diesen in iMovie gezogen. Die Bildlänge wurde automatisch festgelegt, wesentlich mehr musste ich schon (fast) nicht machen.

Um euch jedoch einen vollendeten Genuss zu bieten, habe ich mir sogar die Mühe gemacht, diesen mit eigener Musik zu unterlegen. Wenn schon, denn schon! Allerdings war auch hier die Software sehr hilfreich, denn in Logic Pro X gibt es den sog. Arpeggiator, mit dessen Hilfe der Soundtrack in knapp 5 Minuten eingespielt und exportiert war.

Wer sich also für diese finale Übersicht interessiert, möge diesem Link folgen (der Film liegt in meiner Dropbox).

Zur Aktion „52 Wochen“

Insgesamt 52 Wochen lief Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnahm (hier findet man alle meine Beiträge in umgekehrt chronologischer Abfolge). Die Zielsetzung war einfach: Jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer waren:

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Song des Tages (161) – 2017-02-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Nick Hornbys exzellenter, da äußerst feinfühliger Roman „About A Boy“ über den äußerst problematischen Übergang des Jungen Marcus (Brewer) vom Kindsein in die Adoleszenz wurde 2002 mit absoluter Starbesetzung (Hugh Grant, Toni Collette, Rachel Weisz) verfilmt. Für die musikalische Untermalung des Films wurde damals der britische Musiker Badly Drawn Boy verpflichtet – und der gesamte Soundtrack ist fantastisch. Bereits vor einigen Jahren habe ich mir das Album bei iTunes geleistet und bis heute gefühlt unzählige Male angehört.

Einer meiner absoluten Favoriten ist das gleichzeitig melodiöse wie auch sentimental angehauchte „River, Sea, Ocean“, das der heutige Song des Tages ist:

Der Sound ist so schön durchsichtig: Fast nur akustische Instrumente, kein richtiges Drumset, nur eine geschlossene Hi-Hat und eventuell ein bisschen Rim-Klick, dazu die beinahe abgehobene Stimme – passend zum Sonntag Morgen. Ich höre mir jetzt auf jeden Fall das ganze Album noch einmal an, während ich die Verwüstungen der Kinder im Haushalt tilge.

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Gesehen: „John Wick“

Harte, unnachgiebige Action mit vorhersehbarer Handlung – und doch spannend.

Harte, unnachgiebige Action mit vorhersehbarer Handlung – und doch spannend.

Vor ein paar Tagen gab es bei iTunes den Action-Film „John Wick“ für 3,99 €. Als großer Keanu Reeves-Fan und angesichts des niedrigen Preises schlug ich einfach mal zu und kaufte den Film. Und noch am gleichen Abend sahen wir ihn nach dem „Einschläfern“ der Kinderschar an. Trotz meiner immensen Müdigkeit hielt ich den ganzen Film durch, was in diesem Fall (=nach dieser Woche) durchaus beachtlich war.

Handlung

Eigentlich ist es bei „John Wick“ wie bei den meisten Action-Filmen, denn man kann die Handlung in wenigen Sätzen zusammenfassen:

John Wick ist ein ehemaliger Profikiller, der sich aus dem Berufsleben erfolgreich zurückgezogen hat. Gerade zu Beginn des Films ist seine Frau an einer nicht näher benannten Krankheit gestorben. Am Tag nach der Beerdigung liefert ihm ein Bote einen kleinen Hund ab – das hatte seine Frau noch zu ihren Lebzeiten organisiert, um ihm über den Schmerz nach ihrem Tod hinwegzuhelfen. Binnen weniger Tage freunden sich John und sein Hund an. Bei einer Fahrt zur Tankstelle werden ein paar russische Gangster auf Johns Sportwagen aufmerksam und wollen ihn spontan kaufen, was er jedoch entschieden ablehnt. Noch in der gleichen Nacht überfallen sie ihn in seinem Haus, verprügeln ihn, erschlagen den kleinen Hund und stehlen das Auto. Ab da ist der Rest des Filmes vorgezeichnet: John Wick begibt sich auf seine Rache-Mission, die natürlich mit unnachgiebiger Härte und einem vollkommenen Mangel an Empathie ausgeführt wird. Selbstverständlich sind hier und da spannende Kniffe und Irreführungen für das Publikum eingebaut, doch letztlich ist ab dem Zeitpunkt glasklar, wie der Film ausgehen muss.

Fazit

Auch wenn der Film spätestens nach einem Drittel der etwa 98 Minuten vollkommen berechenbar erscheint, genoss ich es, mal wieder einen derart geradlinigen Film zu sehen. Er spricht ganz klar nicht den Intellekt an, ist aber auch kein bloßes Haudrauf-Kino. Vielmehr reizte mich beim Zusehen immer die Frage: „Wie stellt er es bei diesem oder jenem Bösewicht an, ihn auszuschalten?“ Und spannend ist er darin schon, mein Puls war streckenweise ganz schön beschleunigt.

Gleichzeitig sind einige der Action-Szenen auch recht hart und unverblümt gewaltverherrlichend. Arnold Schwarzenegger hatte ja in den 1980er und 1990er Jahren durchaus auch einige Filme mit recht deftigen Action-Szenen im Programm, doch „John Wick“ geht da deutlich weiter, da alles sehr ernsthaft wirkt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit dem Alter etwas weniger bereit geworden bin, mir so etwas ohne Abscheu anzusehen, doch eigentlich war das schon die Grenze des guten Geschmacks – mehr hätte es wirklich nicht sein dürfen.

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Song des Tages (160) – 2017-02-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. 1989 kam ein Song auf den Musikmarkt, der einschlug wie eine Bombe. Allein in Kanada, der Heimat der Sängerin, erreichte er zehnfachen Platin-Status, doch auch in den USA und in Europa war er höchst erfolgreich. Der heutige Song des Tages ist „Black Velvet“ von Alannah Myles:

Ich finde es ja sehr interessant, dass die ganz offensichtliche Südstaaten-Romantik ausgerechnet von einer Kanadierin zur Schau gestellt wird…

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Song des Tages (159) – 2017-02-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor ein paar Tagen berichtete ich ja erst von meiner kleinen Disco-Infektion (hier), die immerhin ein paar Tage anhielt. Gestern habe ich doch glatt in einer Schulpause „Mamma Mia“ von ABBA am Klavier durchgespielt… Einer der absoluten Disco-Hits, die zum innersten Kern der heißesten Tanzflächenbevölkerer gehören, ist der heutige Song des Tages, natürlich kann es nur diesen einen geben: „Hot Stuff“ von Donna Summer:

Zum Start ins Wochenende könnte es eigentlich nichts besseres geben. Es sei denn: Den Song ZWEIMAL anzuhören!

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Song des Tages (158) – 2017-02-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mit Erschrecken musste ich vor ein paar Tagen lesen, dass ein weiterer meiner musikalischen Helden gestorben ist. Noch dazu einer, der bislang schon einmal in dieser exklusiven Playlist aufgetaucht ist: Al Jarreau. Vor einigen Jahren habe ich eine faszinierende Dokumentation über ihn gesehen, in der er einfach so vor laufender Kamera aus dem Stand ein paar Vokalakrobatik-Nummern durchzog, dass mir die Ohren wackelten. Fantastisch! Und doch kam er als eher bodenständiger Typ rüber, was ich als sehr sympathisch empfand.

Der heutige Song des Tages ist schon über 30 Jahre alt, dennoch gehört er mit seinem funkigen Groove zu meinen dauerhaften Al Jarreau-Favoriten: „Boogie Down“:

(Die Trompeten-Parts klingen fast so, als wären sie synthetisch, doch die sind alle echt. Der Trompeter Jerry Hey war bekannt für seinen glatten und makellosen Klang, der hier eben zu diesem leichten Missverständnis führen kann…)

Bereits in den frühen 1990er Jahren habe ich diesen Song in Würzburg in der Big Band der Sing- und Musikschule gespielt. Da kam ich auf den Geschmack, denn der Song war für mich als Teenager richtig schwer an der Trompete (immerhin geht er in teils superschnellen Licks bis ans dreigestrichene E). Doch gerade das spornte mich an, also übte ich, bis die Nummer ging. Insofern hat mich Al Jarreau nicht nur musikalisch inspiriert, er hat mich auch indirekt angetrieben und meiner späteren Berufung näher gebracht.

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Force Touch auf der Apple Watch 2nd Edition

Als Apple die Force Touch-Technologie vorgestellt hat, dachte ich mir nur: „Oje! Da geht sie hin, die einfache Bedienung…“ Denn mein Eindruck war, dass nur wieder eine weitere Interaktion eingeführt wurde, die man sich zur flüssigen Benutzung selbstverständlich auch erst wieder angewöhnen muss. Und ich bin mittlerweile ein wenig skeptisch geworden, ob ich „jeden“ neuen Trend mitmachen muss (habe ich sowieso nie gemacht, aber hier und da fühle ich einen gewissen „Druck“).

Mit Force Touch wird das normale Antippen eines Icons oder einer Schaltfläche um die Möglichkeit erweitert, mit mehr Druck die gleiche Stelle zu drücken, um dann zusätzliche Optionen zu erhalten. An sich eine coole Idee, denn nun kann man einer App nicht nur anzeigen, dass sie starten soll, man kann auch z.B. eine bestimmte Aktion festlegen, die als Auswahloption beim Force Touch des App-Icons verfügbar sein soll. Das spart Zeit und Umwege.

Um die Kunden auf die neuesten (und teuersten) Geräte zu locken, ist Force Touch nur auf den neuesten iPhones und der Apple Watch verfügbar. Bislang hatte ich mich aber auf der Apple Watch drum herum gedrückt und das gar nicht eingesetzt. Bis ich lernte, dass ich viele Benachrichtigungen auf einen Schlag löschen kann, wenn ich sie mittels Force Touch angehe.

Wer keine Apple Watch hat, fragt sich vielleicht, warum ich so eine simple Sache derart hervorhebe. All jenen sei der folgende Werbetext von der Apple-Seite gezeigt:

„Mit der AWS2 erhältst du wichtige Infos...“

„Mit der AWS2 erhältst du wichtige Infos…“ – Ja, haufenweise. Manchmal sogar noch mehr.

Dass ich die Informationen am Handgelenk erhalte, ist super. Dafür habe ich mir unter anderem diese Uhr gekauft. Doch manchmal kommen binnen weniger Minuten etliche neue Benachrichtigungen. Zum Beispiel WordPress-Mitteilungen: Neuer Beitrag veröffentlicht, dann trudeln meist ziemlich bald einige Kommentare oder Likes ein. Apps wie heute.de, Tagesschau, SWR3, iMessages und SMS, Aktivitäts-Mitteilungen und dergleichen mehr – all das kommt während eines ganz normalen Tages an. Unter Umständen sind recht bald zehn, fünfzehn oder zwanzig Nachrichten eingegangen, die ich ohne Force Touch eine nach der anderen löschen müsste. Keine Frage: Das macht keinen Spaß.

Doch nun folgt ein Bild, das zeigt, was passiert, wenn ich mit etwas mehr Druck auf die vielen Benachrichtigungen einwirke:

Einmal ganz fest gedrückt – ZACK! Schon kann ich alle Benachrichtigungen auf einmal löschen. Super!

Einmal ganz fest gedrückt – ZACK! Schon kann ich alle Benachrichtigungen auf einmal löschen. Super!

An sich ist das ja keine Weltsensation, im Alltag aber eine enorme Erleichterung, die mir sehr entgegenkommt und daher äußerst willkommen ist. Hach, so fühlt sich gelebte Science Fiction an!

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Song des Tages (157) – 2017-02-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die James Bond-Songs erfreuen sich bei mir ohnehin einer hohen Beliebtheit, da ich das Spiel mit dem vertrauten Bond-Thema (vor allem diese kleine chromatische Melodie im Hintergrund) und den neuen Elementen, die die Songs jeweils dazu geben, schätze. Hin und wieder gibt es qualitative Ausreißer, sowohl in die eine als auch die andere Richtung, den Song bei „Spectre“ fand ich zum Beispiel nicht so prickelnd (aber ich habe ihn auch erst ein einziges Mal gehört), wohingegen der heutige Song des Tages ab dem ersten Anhören zu meinen Favoriten gehörte: „Goldeneye“ von Tina Turner:

Nur selten hat ein Bond-Song die bedrohliche Stimmung so perfekt eingefangen, während der Einleitung stellen sich mir immer noch manchmal die Nackenhaare auf. Dieser Bond-Song ist schlicht und einfach dermaßen gelungen, dass er mir sogar über meine persönlichen Probleme mit der Sängerin (siehe hier) hinweg immer wieder in die diversen Lieblings-Playlists rutscht…

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Solera im Disco-Fieber

Dienstag ist mein „fast-freier Tag“, denn da habe ich nur zwei Unterrichtsstunden. Natürlich liege ich nicht auf der faulen Haut, stattdessen bereite ich vor. Nächste Woche möchte ich in zwei Klassen eine neue Unterrichtseinheit zum Thema „Disco“ (gemeint ist der Musikstil) ausprobieren, also höre ich heute schon zum gefühlt hundertsten Mal so wunderschöne Hits wie „Hot Stuff“ von Donna Summer, „Money, Money, Money“ von ABBA und – nie könnte ich es ignorieren! – „Y.M.C.A.“ von den Village People.

Und irgendwie geht es mir wie Mark Watney, dem fiktiven Astronauten aus „Der Marsianer“ (hier, hier und hier): Irgendwann zuckt die Hüfte, die schlichten Melodien, die vom unablässig hämmernden Viertelbeat der Bass-Drum angetrieben werden, fressen sich im Gehörgang fest. Also hample ich beim Tippen auf meinem Schreibtischstuhl herum und summe unbewusst (oder zumindest unbeabsichtigt) die zuckersüßen Klänge der Mitt-1970er-Jahre mit.

„Looking for some HOT STUFF…“

„Looking for some HOT STUFF…“

Ich wünsche euch allen einen groovigen Abend! Und jetzt alle:

It’s fun to stay at the Y.M.C.A…

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