Song des Tages (197) – 2017-03-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ach ja, die Bond-Songs haben es mir schon angetan, das zeigt sich ja immer wieder (hier, hier, hier, hier und hier). Doch dieser hier zählt wirklich zu den ganz phänomenalen Knallern, denn er verbindet auf geschickteste Weise die Tradition mit der Moderne. Selbstverständlich ist die Rede von „Skyfall“ von Adele:

In der Schule singe ich den Song gerne mit meinen Schülern, denn er ist weithin bekannt, sodass alle leicht in die Melodie finden. Lediglich die Bridge vor dem letzten Refrain ist etwas heikel, das hört man auch im Original, denn da schwimmen die Tonarten leicht. Doch das macht gar nichts, mit meinem kräftigen Organ führe ich alle Sangeswilligen da durch. Nicht ganz umsonst wird der Song sehr häufig verlangt. Und ich bin jedes Mal gerne bereit, ihn zu begleiten…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Ein Platz, 12 Monate – 02 – März 2017

In diesem von Zeilenende Projekt wird ein Ort ein Jahr lang fotografisch begleitet, jeweils am letzten Sonntag im Monat wird der dann aktuelle Zustand hier präsentiert.

In den letzten Wochen war es sehr hinsichtlich des Wetters recht wechselhaft, teils sehr nass, ein bisschen Schnee hatten wir auch, kalt war es obendrein (auch wenn der Sonnenschein einen anderen Eindruck erweckte) – daher hat sich in der Flora seit Ende Februar noch nicht allzu viel getan. Bei genauerer Betrachtung sieht man hier und da ein paar Grashalme in zartem, frühlingshaftem Grün sprießen, wesentlich mehr Veränderung ist noch nicht zu verzeichnen.

In zwei Wochen beginnen jedoch die Osterferien, in denen ich auf jeden Fall eine ganze Menge neuer Erde heranschaffen möchte, um die einzelnen Stufen sowie die Pflanzringe gut aufzufüllen. Außerdem soll der unterste Teil mit Kies aufgefüllt werden, damit man da bei jeder Wetterlage ungestört hinüber wandeln kann. Mit etwas Glück ist auf den Bildern Ende April davon schon etwas zu erkennen.

Wie immer bleibe ich bei den drei Perspektiven: (1) Von der Terrasse aus, (2) vom Rand des neu angelegten Abschnitts aus um die Hausecke, (3) vom Woodport aus auf die drei Etagen.

Von der Terrasse aus...

Von der Terrasse aus…

Vom Rand um die Hausecke...

Vom Rand um die Hausecke…

...und vom Woodport aus.

…und vom Woodport aus.

Die weiteren Teilnehmer und ihre spannenden Beiträge sind bei Zeilenende verlinkt.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,

Gesehen: „Das Schwergewicht“

Es gibt Filme, deren Inhalt sich mit zwei Sätzen zusammenfassen lässt, die grundsätzlich kaum simpler sein könnten – und die dennoch einen guten Unterhaltungswert mit sich bringen. Oft sind es gerade diese Filme, die nach dem langen und ausufernden Tagwerk die nötige Entspannung erzeugen, die das Einschlafen erleichtert. „Das Schwergewicht“ ist ein solcher Film, denn die Handlung lässt sich mit wenigen Worten zusammenfassen:

Aufgrund akuter Geldnot sollen neben anderen Sparmaßnahmen alle Musikaktivitäten an einer Highschool eingestellt werden. Ein eher mäßig engagierter Lehrer findet das nicht gut, beschließt, die fehlenden Geldbeträge auf eigene Faust aufzutreiben und greift dazu auf eine kreative Idee zurück: Er lässt sich als Kämpfer im sog. „Mixed Martial Arts“-Bereich (man könnte auch sagen: „Kloppe auf den Gegner ein, wie es dir passt.“) aufstellen, trainiert, kämpft – und gewinnt am Ende (völlig „überraschend“) die benötigten 50.000 Dollar, um den Fachbereich zu retten und alle zu beglücken.

Wie gesagt: Viel ist inhaltlich nicht dran. Und wenn man – wie ich – auch kein Freund von publikumswirksamem Gekloppe ist, dann gibt es zumindest ein Element in diesem Film, mit dem ich mich nicht sonderlich anfreunden kann. Doch drum herum sind ein paar sehr ulkige Szenen gebastelt, ein paar (auf krude Weise) lustige Charaktere (der Trainer des Protagonisten ist so einer) eingebaut, sodass einem der Film in der Summe einen angenehm lustigen Abend beschert.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Song des Tages (196) – 2017-03-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wie schon zu Mozarts Zeiten sind die Menschen heute fasziniert von Höchstleistungen, die zu einem unerwartet frühen Zeitpunkt im Leben eines Menschen erbracht werden. Mehr oder weniger alle der sog. „Casting-Shows“ basieren auf diesem Prinzip (wenngleich das Alter als Faktor häufig ausgeklammert werden muss). Bereits vor etlichen Jahren hat die damals elfjährige Bianca Ryan mit ihrem Auftritt bei America’s Got Talent für absolute Furore gesorgt, kurz darauf hatte sie auch die beiden Folgerunden des Wettbewerbs für sich entschieden und einen Haufen Geld sowie einen Plattenvertrag gewonnen.

Der heutige Song des Tages ist gleichzeitig auch der Song, mit dem die junge Bianca Ryan erstmals öffentlich Aufsehen erregte: „And I’m Telling You I’m Not Going“

Für eine Elfjährige ist und bleibt das ein spektakulär guter Auftritt. Und gewonnen hat sie völlig verdient.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Gehört: „Odd Interlude“ von Dean Koontz

Ein günstiges Dreierpack mit „Odd Thomas“-Hörbüchern – da konnte ich nicht widerstehen.

Ein günstiges Dreierpack mit „Odd Thomas“-Hörbüchern – da konnte ich nicht widerstehen.

Dean Koontz gehört zu den Autoren, deren Werke ich seit meiner Jugend immer wieder gelesen habe. Und seit ein paar Jahren habe ich seine Bücher für mich wiederentdeckt (hier) und auch darüber hinaus gleich mehrere neue, mir bis dato unbekannte Romane von ihm gelesen.

Die „Odd Thomas“-Reihe

Eine dieser Neuentdeckungen ist die Odd Thomas-Reihe (zur wahrhaft exzellenten Verfilmung des ersten Buches habe ich mich hier geäußert), die ihren Reiz für mich vor allem aus zwei Elementen zieht: Ein faszinierender, geradezu enigmatischer Protagonist, der gleichzeitig ein erklärter Antiheld und dabei doch der vollkommenste aller Helden ist (eben weil er keiner sein möchte), und ein Erzählstil, der zwischen betont sachlich-kühl und frech-aufmüpfig, aber immer aus der Protagonistenperspektive (und da mit einem gehörigen Schalk im Nacken), schwankt. Beide Elemente machen die ganze Romanreihe zu einem spannenden und (durch das viele Grinsen und Auflachen) entspannenden Erlebnis.

Inhalt

„Odd Interlude“ ist dabei der fünfte Roman der Serie. Obwohl ich auch das Buch habe (das sogar in deutscher Sprache), lag für das morgendliche Laufprogramm das Hörbuch so viel näher, also wählte ich dieses. Zum Glück laufe ich mit den AirPods, sodass auch die englische Sprachfassung jederzeit klar verständlich in meinen Gehörgängen landete. Und was war ich begeistert!Zum Inhalt äußere ich mich nur ganz kurz:

Odd und seine Begleiterin landen in einem kleinen Nest an der kalifornischen Küste, in dem ganz offensichtlich etwas ganz und gar nicht geheuer ist. Die Anwohner verhalten sich seltsam, scheinen von einem Moment zum nächsten in eine gänzlich andere Stimmung zu verfallen – Odd wird den Verdacht nicht los, dass die Menschen durch irgendetwas oder irgend jemanden kontrolliert werden. Also macht er sich auf die Suche danach.

Und wie immer glänzt Dean Koontz durch seine fantastischen Ideen, die man vorher kaum hätte absehen können. Auch die an den genau passenden Momenten eingeschobenen absurd komischen Äußerungen des Protagonisten verfehlen nie ihre Wirkung auf mich.

Fazit

Alles in allem handelt es sich bei „Odd Interlude“ um eine sehr gute Fortsetzung der Odd Thomas-Reihe, die ich mir in Zukunft sicher noch das eine oder andere Mal anhören werde. Im Gegensatz zum Lesen gleiten meine Gedanken bei Hörbüchern gelegentlich etwas ab, noch dazu morgens um kurz vor fünf, wenn ich auf dem Laufband meinen Puls von den knapp unter 50 bpm auf das Zweieinhalbfache (oder mehr) hinauf jage… Insofern schadet es überhaupt nicht, ein so gutes Hörbuch auch noch einmal anzuhören. Aber in diesem Pack kommen ja erst noch zwei andere, die gehört werden wollen – und ich werde berichten.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (195) – 2017-03-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mit „Hamlet“ hatte ich bereits einen meiner Lieblings-Hits der Wise Guys in dieser exklusiven Playlist. Doch einer ist nicht genug, daher gibt es heute noch einen Klassiker: „Paris“:

Auch wenn der Sound der Live-Version nicht ganz so gut wie der der Studio-Version ist, wird das kleine Defizit mehr als ausgeglichen durch die Einleitung, denn die ist ein echter Brüller.

Eine sehr schöne Fassung mit dem WDR Symphonieorchester findet sich hier. Leider ist der Song allein nicht verlinkt, nur die gesamte Playlist, aber auch darin findet man den Song ohne Probleme.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Song des Tages (194) – 2017-03-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Alle mal herhören: Es ist Glam-Rock-Zeit! Jetzt. Sofort. Also los: Hier sind Kiss mit „Strutter“:

Obwohl der Song fast so alt ist wie ich, gehört habe ich ihn zum ersten Mal im letzten Sommer bei der Gartenarbeit. Bei Apple Music fand ich ein „Best of“-Album, und gleich der Opener war dieser Song. Zwangsläufig habe ich ihn in den folgenden Tagen mehrfach gehört. Seither war klar: Das ist ein absoluter Knaller!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Von der kreativen Kraft einer Deadline

Immer wieder stoße ich im Internet (vor allem auf Twitter) auf das weithin bekannte Duke Ellington-Zitat, in dem er trefflich sagt:

Ich brauche keine Zeit, ich brauche eine Deadline.

Eines der besten Zitate, das meine Arbeits-Situation nicht selten perfekt umschreibt.

Eines der besten Zitate, das meine Arbeits-Situation nicht selten perfekt umschreibt.

Heute ist so ein Tag, an dem ich genau nach dem Motto arbeite. Jeden Freitag um 13:00 h beginnt die Big Band-Probe in meiner Schule. Letzte Woche habe ich großspurig verkündet, bis nächste Woche (von heute aus: morgen) sei das neue Stück „sicherlich fertig“. Doch dann…

  • Samstag: Tag der offenen Tür (oder „Grundschulinfotag“), von 8:00 bis 13:30 h durchgehend nur am Rennen und Machen, Organisieren und Musizieren. Danach: Müde zum Umfallen, keine Chance mehr, etwas in kreativer Hinsicht gebacken zu bekommen.
  • Sonntag: Vorbereitung für drei Klassen (jeweils Doppelstunden), Fertigstellen einer Korrektur (zum Glück eine relativ kleine Klasse). Da kam ich immerhin ein bisschen zum Arrangieren.
  • Montag: Schule von 7:45 bis 15:30 h, die Jüngste vom Hort abholen, Haushalt (da hatte meine Frau ihren Tag der offenen Tür), ab 19:00 h war ich so platt, dass ich schon das Abendessen nur mit halb geöffneten Augen hinbekam.
  • Dienstag: Mein Vorbereitungstag, denn da habe ich nur zwei Stunden Unterricht. Dafür ist der Mittwoch immer sehr lang und voll, also musste ich alle vier Klassen für den Mittwoch hinbekommen. Das Arrangieren/Komponieren trat ganz kurz.
  • Mittwoch: Langer Tag, entsprechend platt danach, außerdem musste auch noch der Donnerstag vorbereitet werden. Uffffffffff…
  • Donnerstag/heute: Vormittag durchgehend, daheim um kurz vor 14:00 h, Essen, dann Arrangieren/Komponieren ohne größere Pausen.

Doch ich bin zuversichtlich, das Stück morgen fertig mit in die Probe nehmen zu können. Dieser Blog-Eintrag war ein dringend benötigter Prokrastinationsvorwand, so bekomme ich den Kopf frei und neue Ideen hinein…

Ein kleiner Ausschnitt aus dem neuen Stück, mal sehen, wie es mit „echten“ Instrumenten klingt.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem neuen Stück, mal sehen, wie es mit „echten“ Instrumenten klingt.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (193) – 2017-03-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. David Lee Roth ist der geborene Showman, der auf der Bühne ungeahnte Kräfte entfesselt und das Publikum völlig in seinen Bann zu ziehen vermag. Nach den ersten Jahren bei Van Halen startete er eine vielbeachtete Solo-Karriere, in deren Verlauf mehrere umwerfend gute Alben erschienen.

Das letzte Album, bei dem ich noch „dabei“ war und sehr interessiert seine Karriere verfolgte, hieß: „A Little Ain’t Enough“. Einer der Songs ist gleichzeitig saucool und derb witzig, was auch im Video-Clip seinen Niederschlag findet. Der heutige Song des Tages ist daher „Sensible Shoes“ von David Lee Roth:

Ganz offensichtlich hat er sich lange und gründlich in der Blues-Kiste umgesehen, bevor der Song geschrieben wurde. Was für ein bombastischer Genuss!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Song des Tages (192) – 2017-03-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Hätte Coolness eine Personifikation in der Musikwelt, so wäre es die Band ZZ Top. Mit ihren langen Bärten und der stets unterkühlten Art rocken sie doch immer wieder ganz erstaunlich das Haus. Der Stil der Band ist recht „konstant“ (klingt etwas charmanter, als würde ich behaupten, dass sich alles „ziemlich gleich“ anhört…), sodass ich mir nie mehr als ein paar Songs am Stück anhören kann, dieser eine, den ich zum heutigen Song des Tages gekürt habe, gehört jedoch zu denen, die ich immer wieder anhören kann: „Concrete and Steel“:

Auch wenn ich nicht allzu viel mit dem Auto fahre, dieses Stück taugt zum „Cruisen“: Verdeck auf (geht bei unserer Familienkutsche nicht), Ellebogen raus (würde ich nie machen) und die Musik laut aufgedreht (das kann ich…). Und dann mit diesem Song ganz entspannt durch die Gegend gedüst. Herrlich!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , ,