Song des Tages (XVI) – 2016-09-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als großer Fan des „Hitchhiker’s Guide To The Galaxy“ von Douglas Adams, den ich mehrfach auf Englisch gelesen und etliche Male auf Englisch und Deutsch als Hörbuch angehört habe, mag ich die Verfilmung aus dem Jahr 2005 nicht komplett, denn sie weicht auf eigenartige Weise ohne Not an einigen Stellen empfindlich vom Original ab. Doch der Soundtrack ist schlicht superb, vor allem der Song gleich zu Beginn: „So long and thanks for all the fish“ von Joby Talbot:

Normalerweise mag ich theatralische Musik nicht so sehr, doch dieser Song passt perfekt zu der völlig überdrehten Geschichte, noch dazu ist sie aus musikalischer Sicht handwerklich perfekt angefertigt. Daher: Setzt euch, legt die Füße noch einen Moment hoch, bevor der Tag stressig wird – und genießt…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Song des Tages (XV) – 2016-09-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, für alle, die auch „Montag haben“ (hier), gibt’s heute eine akustische Wiedergutmachung: „I Wanna Rock“ von Twisted Sister:

Auch dieser Song ist mir zuerst in einem Film begegnet, in diesem Fall „Road Trip“. Hätte ich den Film nicht von einem guten Freund geschenkt bekommen, auf dessen Urteil ich viel gebe, wäre ich wohl nie in den Genuss dieser völlig absurden Story gekommen. So aber sehe ich ihn mir ein paar Mal im Jahr abends zur Entspannung an – und ich kann immer wieder über die gleichen (eigentlich schon völlig ausgelutschten) Witze lachen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , ,

Gehört: „Mind Control“ von Stephen King

Heute früh habe ich den Abschluss der Hodges-Trilogie von Stephen King zu Ende gehört. Vor kurzem hatte ich mich ja schon über die Absurdität des Titels echauffiert, denn den englischen Titel „End of Watch“ für die deutsche Fassung in einen anderen englischen Titel, „Mind Control“, umzuwandeln, erschien mir nicht sinnvoll – und erscheint mir auch heute noch nicht sinnvoll.

Gerade zu Ende gehört: „Mind Control“ von Stephen King, gelesen von einem fantastischen David Nathan

Gerade zu Ende gehört: „Mind Control“ von Stephen King, gelesen von einem fantastischen David Nathan

Inhalt

Brady Hartsfield, der Bösewicht aus „Mr. Mercedes“, ist wieder da – oder nein, ich sollte besser sagen: immer noch. Gleichzeitig ist er nicht einmal ganz da, denn sein Körper liegt nach wie vor apathisch (oder zumindest weitgehend seiner eigentlichen Funktionen beraubt) im Krankenhaus. Doch durch seine sture Verbissenheit und einen etwas übereifrigen Arzt, der ihm – zukünftigen Ruhm erhoffend – experimentelle Medikamente verpasst, entwickelt sich seine mentale Leistungsfähigkeit enorm weiter, bis er in die Lage versetzt wird, zuerst Dinge nur Kraft seines Geistes zu bewegen, dann sogar sein Bewusstsein in andere Körper zu transferieren.

Hilfreich steht ihm dabei eine Spielkonsole zur Seite, deren Demo-Version eines Spiels die Betrachter in einen leicht hypnotischen Zustand versetzt. Diese Demo-Version reichert Hartsfield mit Botschaften an, die den Zuschauer zum mehr oder weniger willenlosen Empfänger suizidaler Gedanken degradieren, die sich immer weiter verstärken und ausweiten, bis am Ende ein echter Suizid(versuch) erfolgt.

Diesem teuflischen Plan kommen Bill Hodges und seine Mitarbeiterin Holly sowie diverse ehemalige Kollegen und Freunde nach und nach auf die Spur. Gleichzeitig ticken zwei Zeitbomben, die den Verlauf der Handlung unter permanenter Spannung halten: Je länger Hartsfield seinen fiesen Plan verfolgen kann, desto mehr Personen treibt er in den Suizid, außerdem plagt den armen Hodge ein frisch diagnostizierter Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Wird es Hodge gelingen, Hartsfield zu stoppen, bevor er „den Löffel abgibt“? Das verrate ich nicht, ich lehne mich jedoch soweit aus dem Fenster, dass ich soviel herauslasse: Ein echtes „Happy Ending“ ist nicht möglich und kommt demzufolge auch nicht vor.

Fazit

Obwohl das Ende in groben Zügen für mich spätestens nach dem ersten Drittel ziemlich absehbar war, hielt die Spannung aus dem oben erwähnten doppelten Grund bis zum Schluss – die letzten anderthalb bis zwei Stunden des Hörbuchs über war es mir nicht möglich, die Geschichte zu unterbrechen.

Noch dazu hat Stephen King einem seiner sympathischsten Protagonisten – neben Stuart Redman aus „The Stand“ – einen würdigen und dankenswert stillen Abgang verschafft. Gleichzeitig hat er den Absprung geschafft, denn damit ist diese Trilogie wirklich auf drei Bände beschränkt.

Kurz und gut, mein finales Urteil: Mir hat das Hörbuch sehr gefallen, nicht zuletzt einem hervorragenden David Nathan ist dies zu danken. Die Trilogie ist damit hervorragend abgerundet. Obwohl ich es begrüße, dass dem so ist, hätte ich mir insgeheim noch ein paar weitere Geschichten mit den über drei Bände aufgebauten Figuren gewünscht. Doch wie singen die Rolling Stones so schön: „You can’t always get what you want“…

Ich denke, zum Jahreswechsel werde ich mir alle drei Hörbücher am Stück anhören, dann verdichtet sich der Gesamteindruck noch etwas mehr. Darauf freue ich mich schon jetzt.

Getaggt mit , , , , , ,

52 Wochen – Teil 31 („Der kritische Blick“)

Beim Verlassen des Hauses werfen viele Menschen einen kritischen Blick auf ihr Erscheinungsbild – auch ich pflege dieses Ritual. An der Frisur gibt es zum Glück nur selten etwas auszusetzen, doch muss ich leider attestieren, dass die Schuhe irgendwie nicht ganz zum Rest passen.

Kann ich mich so unter Leute wagen?

Kann ich mich so unter Leute wagen?

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 31 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

Getaggt mit , , , , , , ,

Song des Tages (XIV) – 2016-09-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, zum Ausklang der Woche wollte ich mal wieder einen neuen Weg einschlagen, indem ich erneut die Stilrichtung wechsle: „Anyway the main thing is“ von Patty Larkin:

Der Song stellt das musikalische Highlight der Science Fiction-Komödie „Evolution“ dar — allein dafür habe ich den Film mindestens zwei- oder dreimal eingelegt…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Song des Tages (XIII) – 2016-09-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, am Samstag wacht manch einer ja mit dem Gefühl eines „schweren Schädels“ auf, was könnte da musikalisch besser ins Bild passen als „Gravity“ von John Mayer:

Das erste Mal habe ich diesen Song bei einer Apple Keynote noch mit Steve Jobs gehört. An die übrigen Inhalte der Keynote kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern, doch der Song blieb hängen. Kaum war die Keynote vorbei, schon hatte ich mir das Live-Album „Try“ bei iTunes gekauft.

Fantastisch an der Live-Performance damals war, dass John Mayer ganz allein aufgetreten ist, völlig ohne Band. Als es dann an das Gitarrensolo ging, raunte er verschwörerisch ins Mikro: Pretend you’re hearing the band… Und dann legte er los. Das folgende Kabinettstückchen hat mich am meisten verzaubert, denn ein Solo ohne Begleitung ist normalerweise eher zum Abgewöhnen, hier jedoch war es eine echte Steigerung der Intensität, obwohl ganz objektiv weniger zu hören war. Wenn einem Musiker diese Art von Magie live gelingt, dann ist das schier unschlagbar.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Song des Tages (XII) – 2016-09-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, zum Wochenende hin rückt ja auch die Lust auf den einen oder anderen Filmgenuss, daher gibt’s heute einen Song mit einer Anekdote: „Doubleback“ von ZZ Top:

Ich versprach eine Anekdote, die aber – ich gestehe! – mit der Band, nicht genau mit dieser Version des Songs zu tun hat. Und zwar wissen vielleicht manche schon, dass ZZ Top die akustische Band beim Tanzabend in dem Hollywood-Film „Zurück in die Zukunft 3“ (hier) spielen, dabei geschah folgendes:

According to the book „Billy Gibbons: Rock & Roll Gearhead“, ZZ Top was hanging around the set and was asked to be the town band. During one take, the camera broke. While waiting for the camera to be repaired, Michael J. Fox asked if they would play „Hey Good Lookin'“ which they did. Afterwards, more requests were played. Two hours later, someone inquired if the camera had been repaired. Robert Zemeckis replied that it had been fixed for quite a while, he just didn’t want to stop the party that had evolved.

(Quelle: IMDb)

Einfach nur cool, und es spricht ja auch sehr klar für die Band, wenn die aus dem Stand heraus einfach mal zwei Stunden abrocken können. Das macht sie gleich sympathisch!

Als kleines Schmankerl für das beginnende Wochenende folgt hier noch der Song in der akustischen und mit weiteren zeitgemäßen Instrumenten angereicherten Version für den Film:

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Song des Tages (XI) – 2016-09-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, heute eines dieser Stücke, das man irgendwann einmal im Radio hört und sofort einen Ohrwurm hat, der sich über Tage hartnäckig hält. In diesem Fall noch dazu in einer fantastischen Live-Version, die einen wünschen lässt, mit auf dieser Bühne zu stehen: „I Will Wait“ von Mumford & Sons:

Wow, der macht gute Laune – da kann dann sogar ein langer Arbeitstag kommen, ohne zu tiefe Spuren zu hinterlassen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , ,

Song des Tages (X) – 2016-09-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Für den zehnten Tag der Reihe habe ich einen Song ausgewählt, der mich schon als Teenager nachhaltig fasziniert und immer wieder neu angelockt hat: „Mad About You“ von Sting.

Einer der enigmatischsten Songs, der bis heute in fast allen Sting-Konzerten wieder gespielt wird. Und jede Sekunde davon lohnt sich.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , ,

Song des Tages (IX) – 2016-09-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, aktuell W2T2: Ich ändere heute mal ein bisschen die Stilrichtung: „Fantasy“ von Miles Davis & Easy Mo Bee:

Was die wenigsten heute noch realisieren: Zu dem Zeitpunkt, da dieser wundervolle Track fertiggestellt wurde, war Miles Davis bereits tot. Er, der ständige Innovator des Jazz, der im Bebop groß geworden war, dann den Cool Jazz und den Modal Jazz erfunden, im Rock Jazz ordentlich mitgemischt und schließlich – bei diesem letzten Album – den „Acid Jazz“ miterfunden hatte. Miles und Easy Mo Bee waren im Studio seit Wochen an der Arbeit an diesem Album, dann kündigte der Altmeister an, er müsse zu einem kleinen Check-up ins Krankenhaus. Dieses hat er nicht mehr lebend verlassen.

Also musste Easy Mo Bee aus vielen kleinen Bruchstücken und alten Samples mehrere Stücke neu zusammenstellen, seine eigenen Beats drunterlegen und ein stimmiges Ganzes draus machen. Sonst hätte es das Album Doo-Bop niemals gegeben. Eine wahrhaft herkulische Aufgabe, die er meiner Meinung nach jedoch meisterlich umgesetzt hat.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , ,