Eilmitteilungen aus der Hölle

Ich habe auf meinem iPhone mehrere Apps von Nachrichtenportalen, z.B. heute und Tagesschau. Üblicherweise mag ich es, wenn mir wichtige Neuigkeiten übermittelt werden, doch in den letzten Monaten ist mir ein unglaublich nerviger Trend aufgefallen: Mittlerweile werden auch für Dinge, die absolut nicht dringend/wichtig sind bzw. sein können, Push-Eilmitteilungen an alle Nutzer rausgehauen. In einer der letzten Nächte kam um 0:57 Uhr die Eilmitteilung, dass der Norweger Carlsen seinen Schachweltmeister-Titel verteidigt hätte. Schön für ihn, ich gönne ihm den Titel von Herzen – aber doch nicht nachts um eins!!!

Muss das wirklich nachts um 0:57 Uhr als Eilmeldung auf mein iPhone geschickt werden?

Muss das wirklich nachts um 0:57 Uhr als Eilmeldung auf mein iPhone geschickt werden?

Was qualifiziert diese Neuigkeit als Eilmitteilung, die sofort an alle Geräte raus muss? Ändert sich am Leben auch nur eines einzigen Benutzers der App etwas dadurch? In diesem Fall wage ich mal die kühne Behauptung: Nein. Somit halte ich fest, dass diese Meldung sich meines Ermessens nicht als Eilmeldung qualifiziert.

Und genau dieser Trend herrscht seit Monaten vor. Zeitweise hatte ich schon die beiden oben erwähnten Apps vom iPhone gelöscht, dann hat die SWR3-App nachgezogen und es ihnen gleichgetan. Und ich wette, die meisten anderen Apps in diesem Sektor werden da auch keinen echten Unterschied darstellen. Also habe ich die Apps wieder installiert. Seitdem bekomme ich die identischen Meldungen jetzt in dreifacher Ausfertigung… Lästig, lästig, lästig.

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52 Wochen – Teil 41 („Like a BOSS…“)

Aktuell höre ich mich durch die Autobiographie von Bruce Springsteen mit dem passenden Titel „Born To Run“. Da dieser Musiker den wundervollen Spitznamen „The Boss“ trägt, weil er in seinen frühen Band-Zeiten den Musikern seiner Band nach jedem Auftritt ihre Gage in bar ausbezahlt hat, kam ich auf die Idee, diesen Spitznamen mal ein wenig wörtlich zu nehmen…

Solera in seiner ganzen Pracht, eben wie ein echter Boss...

Solera in seiner ganzen Pracht, eben wie ein echter Boss…

Tatsächlich kenne ich persönlich keinen „Boss“, der sich jemals so gezeigt hätte. Alle meine bisherigen Schulleiter und Vorgesetzten waren durchweg nette Menschen. Eine sich selbst über alle anderen Menschen erhebende Führungskraft ist in einer Schule auch nicht lange tragbar. Meist finden sich dort Pragmatiker, die sich kaum jemals zu Beginn ihrer Karriere berufen gefühlt hatten, „Chef“ zu werden.

Insofern ist mein Bild eher auf den filmischen „bösen Boss“ hin ausgerichtet, der mit großer Verachtung auf alle Untergebenen herabblickt – und den ich in der Wirklichkeit noch nicht kennengelernt habe. Puh!

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 41 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Song des Tages (XCIV) – 2016-12-04

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In der Schule singe ich gelegentlich einen (aus meiner Sicht) ziemlich fantastischen Song, der jedoch bei den jungen Damen mit Vornamen Johanna nie besonders gut ankommt. Warum nur?

Der heutige Song des Tages ist „Gimme Hope, Jo’anna“ von Eddy Grant, und was für ein Knaller der Song ist:

So zaubere ich an einem vermutlich eiskalten Dezembermorgen ein wenig südafrikanisches Flair in eure Wohnungen und Herzen. Hach, ich fühle mich schon regelrecht adventlich…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (XCIII) – 2016-12-03

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Das erste Stück, das ich auf der E-Gitarre im zarten Alter von 14 oder 15 Jahren gelernt habe, war „Passion Rules The Game“ von den Scorpions. Ich bin mir ziemlich sicher, dass zumindest ein Teil meiner Geschwister das Riff immer noch mitsingen kann, schließlich habe ich es ein paar tausend Mal durch unser Haus gejagt.

Und so abgedroschen ich den Song mittlerweile finden müsste, er gefällt mir immer noch. Und immer wieder. Daher wurde er zum heutigen Song des Tages – vom Album „Savage Amusement“ das unersetzliche „Passion Rules The Game“ von den Scorpions:

So, bitte entschuldigt mich kurz, ich muss die Gitarre schnell aus der Wandhalterung befreien und eine Runde abrocken…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (XCII) – 2016-12-02

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Bud Spencer und Terence Hill waren ein sehr prägendes Duo meiner Kindheit. Gemeinsam mit anderen Freunden imitierte ich die Geräusche, die das Auftreffen ihrer Fäuste in den Gesichtern der angreifenden Bösewichte verursachte. Die markigen Sprüche sowie die Hassliebe der zwei konträren Charaktere erschien uns Kindern als ein absolut taugliches Modell für menschliches Miteinander…

Nein, Spaß beiseite, ernst haben wir die Filme damals nicht genommen, aber wir waren versessen darauf, sie zu sehen. Da es nur drei Programme gab (ARD, ZDF und BR), gab es ein paar Mal im Jahr das große Vergnügen, einen der denkfreien Haudrauf-Filme zu sehen und sich dabei schief und krumm zu lachen. Ich war damals schon einfach zu begeistern.

Einer der Filme, in denen die beiden absolut brillieren, ist meiner Meinung nach „Die rechte und die linke Hand des Teufels“. Die Story ist nicht ganz so hohl wie bei manchen anderen, es werden tatsächlich einige kulturelle Eigenheiten Amerikas (in diesem Fall die Mormonen) beleuchtet – und die Musik ist wunderbar. Ein Stück zieht sich in unterschiedlichsten Versionen durch den gesamten Film, und das ist der heutige Song des Tages: „Trinity: Titoli“ von Franco Micalizzi:

Der einzige, aber dafür wirklich herbe Nachteil dieses Stücks ist die Tatsache, dass der Ohrwurm wirklich hartnäckig sitzt. Hölle! Vor morgen werde ich den sicher nicht los…

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Song des Tages (XCI) – 2016-12-01

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Im Winter, der nun einmal zwangsläufig seine gierigen, kalten Finger nach uns allen ausstreckt (vor allem nach den E-Bike-Fahrern, die morgens erst auf halbem Weg realisieren, dass die Handschuhe vielleicht doch ein bisschen zu dünn sind…), geht man nicht selten in der morgendlichen Dunkelheit aus dem Haus, um erst in der spätnachmittäglichen oder abendlichen Dunkelheit wiederzukehren.

Dazu passt eine Musik, die von ihren Machern dazu ersonnen wurde, die Stimmung eines Abends mit einem reisenden Geschichtenerzähler vor dem lodernden Kaminfeuer zu vermitteln. Und so habe ich als heutigen Song des Tages das wundervolle Stück „On A Storyteller’s Night“ von Magnum ausgewählt:

Die Band ist schon so lange im Geschäft, die wissen absolut, wie man diese geniale Stimmung auch live an den Mann und die Frau bringt, daher habe ich noch dieses Live-Video verlinkt:

Angesichts dieser musikalischen Pracht wünscht man sich sofort wieder vor ein prasselndes Kaminfeuer bei einem kühlen Getränk und einem Hörbuch, das eine mysteriöse Geschichte wie aus alten Zeiten erzählt…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (XC) – 2016-11-30

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ein Album, für dessen Kauf mir als Jugendlicher immer das Geld gefehlt hatte, weswegen ich mit einer lausigen Kopie auf Kassette leben musste, war das „Trash“-Album von Alice Cooper. Bekannt wurde es vor allem wegen seines Openers, der derart eingängig gestaltet ist, dass er sogar seinen Weg in die Hitparaden fand, was für Stücke aus dem Bereich der Rock-Musik und insbesondere für derart gezielt auf Provokation geschminkte Künstler keine Selbstverständlichkeit ist. Den Song kann man fast zu jeder Tages- und Nachtzeit hören, er klingt einfach nur gut, ist nicht zu hart, nicht zu weich, spielt mit Tabus und ist doch in der Summe so harmlos, dass er nicht wirklich schlimm ist. Die Rede ist natürlich von „Poison“ von Alice Cooper:

Groooooovy. Nur beim Video sollte man immer wieder mal weggucken, sonst verätzt es einem die Bindehaut…😉

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (LXXXIX) – 2016-11-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den Achtzigern war Cindy Lauper eine der absoluten Pop-Größen, seither ist es um die Sängerin erstaunlich still geworden. Gelegentlich huschen ein oder zwei ihrer alten großen Hits über den Radio-Äther, darüber hinaus konnte ich sie in den letzten Jahren, eigentlich Jahrzehnten, nicht wahrnehmen.

Einer meiner Lieblingssongs von ihr ist sehr ruhig und entspannt, daher ist der heutige Song des Tages kein geringerer als „Time After Time“ von Cindy Lauper:

Anscheinend hat der Song nicht nur mir gefallen, auch der alte Großmeister des Jazz, Miles Davis, hat den Song in einer eigenen, kaum vom Original abweichenden Version aufgenommen:

Sehr schön – alle beide Versionen…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (LXXXVIII) – 2016-11-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Bei einer der letzten Apple Keynotes, oder war es sogar die WWDC spielten sie als krönender Abschluss der Einstiegsveranstaltung. Davor hatte ich die Band kaum wahrgenommen, nun aber gefiel mir zumindest dieser Song – und zwar so gut, dass er zum heutigen Song des Tages wurde: „Counting Stars“ von One Republic:

Der Auftritt beim Apple Event war so unglaublich gut, dass ich dazu auch noch den passenden Link herausgesucht habe:

Gerade die Leistungen des Sängers finde ich beeindruckend, denn der Ambitus der Gesangsstimme ist in diesem Lied schon recht heftig. Das auch unter Konzertbedingungen abzuliefern… Uuuuiiiii!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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52 Wochen – Teil 40 („Allein im Wald bei Nacht“)

Das heutige Foto hätte eine wunderbare Vorlage für einige der frühen Romane Stephen Kings werden können. Entstanden ist es bei einem abendlichen Spaziergang mit der ganzen Familie durch den örtlichen Wald.

Die Kinder hatten ihre Kurbeltaschenlampen dabei und funzelten wie wild durch die Gegend. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich ihnen vorher etwas über Wildschweine erzählt hatte, immerhin hatte eines vor ein paar Tagen einen Radfahrer zu Fall gebracht… (siehe hier). Also hatten sie einen deutlich bemerkbaren Respekt vor der sich schnell ausbreitenden Dunkelheit.

Und genau das brachte mich auf die Idee für das „52 Wochen Selfie“, also drehte ich mich so, dass ich mal nicht angestrahlt wurde und nahm dabei eine eher körnige Bildqualität in Kauf, die meiner Meinung nach aber perfekt zum Thema passt.

Da bekomme ich glatt Angst vor mir selbst...

Da bekomme ich glatt Angst vor mir selbst…

Verwendet: iPhone SE (Frontkamera), keine Filter (das Bild war schon mehr als ausreichend gruselig).

Bonus

Irgendwie hat mir die Idee für das Selfie so imponiert, dass ich gleich noch ein bisschen weiter gegangen bin: In ganz entfernter Anlehnung an den Film „The Village“ habe ich aus dem Selfie, einem zweiten Versuch und einem Blick direkt nach oben von der Stelle des Selfies aus einen kleinen Film gebastelt. Auch ein Soundtrack durfte nicht fehlen…

Hier gibt’s den Film und die darin verwendeten Audio-Dateien (mp3 oder m4a) separat. Beim Ansehen des Films empfehle ich (gute) Kopfhörer, damit die Bässe so richtig rauskommen (ohne klingt’s leider nur halb so gruselig). Alles liegt auf meiner Dropbox – ich weiß nicht, wie schnell von dort gestreamt wird, aber der Film ist auch nur gute 80 MB groß…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 40 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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