Archiv der Kategorie: Vergangenheit

Song des Tages (252) – 2017-05-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Manche Sänger wurden bekannt für ihr charmantes Grinsen (Elvis), andere für ihren extravaganten Kleidungsstil (Frank Zappa), wieder andere für ihre Grimassen beim Singen, so auch der Sänger des heutigen Songs des Tages — und der Kerl heißt Billy Idol. Im Video-Clip zu „Flesh For Fantasy“ sieht man viele lustige hochgezogene Mundwinkel:

Faszinierend ist das beinahe krampfhaft aufrecht erhaltene Image des „bösen Buben. Schon in den 1980er Jahren fand ich die Masche höchst lachhaft, zum Glück ist das ja schon lange her…

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Gehört: „Ulysses“ von James Joyce

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

„Ulysses“ gehört zu den literarischen Werken, die mich aufgrund ihres Bekanntheitsgrades, des Autors (von dem ich in meiner Schul- und Studienzeit bereits drei andere Bücher gelesen und genossen hatte) und der Erzähltechnik („Stream of Consciousness“) schon lange faszinierten.

Weg mit dem (gedruckten) Buch

Die gedruckte Buchfassung hatte ich gut 20 Jahre im Regal stehen, bis mir klar wurde, dass ich sie nie lesen würde, schon gar nicht in dieser Darreichungsform. Meine Lesegewohnheiten sind in den letzten sieben Jahren derart stark auf iPhone und iPad umgemünzt worden, dass ich mich mit einem „normalen“ Buch in der Hand zwar nicht unwohl fühle, mir aber sofort klar ist, dass ich es eben nicht ständig (im Sinne von 24 Stunden am Tag) bei mir trage. Und in dieser Hinsicht schlägt das iPhone alle anderen Lesegeräte. Noch dazu ist der Kontrast auf dem Bildschirm derart hoch, dass ich auch schon seit gut fünf Jahren meine Lesebrille nicht mehr benötige. Zurück zum Buch: Die Druckfassung habe ich über Momox im letzten Jahr verkauft, aber das Interesse an „Ulysses“ als Werk blieb ungebrochen. Also langte ich vor ein paar Wochen tief in meine Taschen und leistete mir für gut 38 € im iTunes Store das beinahe 40 Stunden lange Hörbuch – pro Stunde ungefähr ein Euro, das ist aus meiner Sicht akzeptabel.

Hörbuch deluxe

Es ist eine wirklich grandios produzierte ungekürzte Fassung mit ca. 40 unterschiedlichen Sprechern (allerlei Geschlechts), die sich teils in kurzen Abschnitten, teils in wirklich langen Passagen abwechseln. Auch handwerklich ist das Hörbuch äußerst gut gemacht, denn es spielt – beim Laufen habe ich das durch die AirPods natürlich sehr deutlich gemerkt – auch mit dem Panorama: Bei Passagen, in denen sich die Sprecher in kurzem zeitlichen Versatz ergänzen, wird mehrfach zwischen linkem und rechtem Kanal hin und her gewechselt. Nötig wäre das natürlich nicht, aber ein interessanter Effekt ist es allemal.

Fazit: Die Hörbuch-Produktion ist sowohl hinsichtlich der Sprecher als auch der Audio-Qualität absolut makellos und ihr Geld zweifelsohne wert.

Das „Werk“

Vorwarnung: Ich „oute“ mich gleich als völliger Kulturbanause.

Anders als die Hörbuch-Produktion konnte mich das Werk – vielleicht auch aufgrund einer gewissen Reife, die ich mir mittlerweile schamlos zugestehen darf – nur wenig mitreißen. In den letzten Monaten/Jahren habe ich sehr viel gelesen und noch mehr gehört. Wenn mir etwas gefiel, habe ich darüber gebloggt, wodurch den Lesern meines Blogs ziemlich leicht fallen dürfte, meine literarischen Interessensgebiete einzugrenzen:

  • Unmengen an Science Fiction (z.B. „Krieg der Klone“ von John Scalzi oder die „Space Troopers“-Reihe von P. E. Jones)
  • viel Action (z.B. die „Cotton Reloaded“-Serie)
  • (leichter) Horror (vor allem die späteren Werke von Stephen King wie „Die Arena“ oder auch „Dreamcatcher“)
  • viel Humor (z.B. „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion)
  • gerne auch alles in Kombination
  • oder natürlich Fachbücher über sportliche oder Gesundheits-Themen.

Gerade bei den Romanen und Kurzgeschichten geht es mir aber darum, die Charaktere in ihrer Interaktion zu erleben, Anteil an ihren Motiven und den Umständen, die sie zum Handeln zwingen, zu nehmen, sie zu verstehen und meist auch innerlich zu bewerten – das macht Literatur ja so großartig: Sie kann uns unterhalten, uns bewegen und zum Nachdenken anregen. Außerdem schätze ich es sehr, wenn die Handlung zügig vorangetrieben wird.

„Ulysses“ dagegen ist – oberflächlich betrachtet – die Verkörperung der Banalität, denn es geht letztlich um nichts. Das sage ich nicht verächtlich, eher bedauernd. Faktisch folgt die Geschichte (es ist ja noch nicht einmal eine richtige Geschichte…) einen Tag (für die Puristen: einen Tag und ein Stück des folgenden Morgens) lang einer Person („Leopold Bloom“), zeigt seine Interaktionen mit einer Vielzahl anderer Menschen, dessen Gedanken und die der anderen Personen auf – vermag aber mit wenigen Ausnahmen kaum, mich zu interessieren. Der Grund ist die bereits erwähnte Banalität. Der Schluss des Buchs ist ja ein gut 40 Druckseiten langer innerer Monolog der Ehefrau („Molly Bloom“). James Joyce hat versucht, einen tatsächlichen Gedankenstrom nachzustellen, was ihm sicher auch gelungen ist. Doch leider sind unsere alltäglichen Gedanken mit Unmengen an Banalitäten angefüllt. Viele Menschen – ich sicher eingeschlossen – denken ziemlich oft an ganz normale körperfunktionale Dinge (z.B. „Ich muss demnächst mal wieder auf’s Klo…“ und dergleichen). Es ist ja schön, das einmal exemplarisch zu begreifen, wenn aber ein gut zweieindreiviertel Stunden langer Abschnitt eines Hörbuchs fast nur um derlei Themen kreist (und es ist wirklich so, dass Molly sich in diesem langen Abschluss-Gedankenstrom nur über Sex, die Gestaltung ihrer Wohnung, Sex, Shopping, Sex, Toilettengänge, Sex, Körperpflege, ihre eigene verschrobene Selbstwahrnehmung, Sex und dergleichen Gedanken macht) nimmt es die Wirkung einer Tortur an.

In „Geisterbrigaden“ lässt John Scalzi einen ähnlichen Gedankengang ablaufen:

Passt irgendwie perfekt, oder?

Passt irgendwie perfekt, oder?

Beim Laufen war es sogar noch viel schlimmer. Der schleppend langsame Verlauf dieses einen Tages (literarisch ja nun auf 38 Stunden ausgedehnt) zieht sich gefühlt doppelt so lange hin, wenn man sich des Morgens durch die noch recht düstere Ostalb bewegt. Mit dem richtigen Hörbuch „fliege“ ich (gefühlt) nur so über die Straßen und Wege, mit „Ulysses“ kroch ich wie eine Schnecke.

Die Erzähltechnik und die Wortwahl sowie der unverkennbar gebildete Ansatz, der nicht zuletzt durch die eingesetzten mindestens fünf Sprachen (ich konnte Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Latein erkennen) zutage tritt, sind die Elemente, die mich begeistern konnten. Hier und da schuf James Joyce sogar geradezu brüllend komische Passagen, wie zum Beispiel die Kutschfahrt nach dem Requiem für Paddy Dignam, bei der die Fahrgäste sich in einen wahren Lachrausch hineinsteigern.

Wie ich schon geschrieben habe: Ich bin wohl ein Kulturbanause. Denn selbstverständlich ist mir völlig klar, dass ein derart fähiger Autor wie James Joyce niemals in seinem Leben so viel Zeit und Mühe dafür geopfert hätte, nur Banalitäten anzusammeln. Das Werk ist durchzogen von einem feinen Netz literarischer, sozialer und historischer Anspielungen. Mein Banausentum besteht nun darin, dass mir das – geradeheraus gesagt – scheißegal ist. Momentan mag ich Bücher, die ich in die Hand nehmen und mich selbst für eine Weile darin verlieren kann. Ich suchte Unterhaltung und fand Bildung. Und genauso spröde, wie das klingt, war es leider auch.

Fazit:

Das Werk ist faszinierend, aber nicht für mein aktuelles Ich. Dieses sucht nach Unterhaltung, die das Werk in der für mich attraktiven Form nicht oder nur an wenigen Stellen zu bieten vermag. Dass ich mir die volle Länge gegönnt habe, zeigt, dass es mir durchaus ernst mit dem Buch war, doch ist mir jetzt eindeutig nach leichterer Kost, die meinem simplen Geist eher entgegen kommt. In einigen Jahren gibt es einen erneuten Anlauf, vielleicht sogar in Form eines iBooks mit zusätzlicher Sekundärliteratur, denn faszinierend ist das Werk nach wie vor auf einer intellektuellen Ebene – nur weiß ich, dass ich in den kommenden Jahren erst einmal kein Verlangen habe, mich dem Werk noch einmal so zu nähern.

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Song des Tages (244) – 2017-05-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eric Clapton hatte hier schon das eine oder andere Mal ein Stelldichein. Nicht zuletzt wegen der Opel-Werbung der 1990er Jahre ist der heutige Song des Tages bei uns im Lande sehr bekannt (und beliebt): „Layla“ von Eric Clapton

Hui, der Song macht Laune – das ist richtig gut!

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Song des Tages (243) – 2017-05-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Haha! Heute wird es ein bisschen peinlich, denn mit Yngwie Malmsteen habe ich einmal mehr einen der weithin bekannten E-Gitarristen des 20. Jahrhunderts für diese Playlist erwählt. In den 1990er Jahren war er einer der angesagtesten Musiker, doch schon damals zog er selbst seinen Ruf immer wieder dadurch in Zweifel, dass er regelmäßig die gesamte Band um ihn herum feuerte, weil sie ihm den Ruhm auf der Bühne streitig machten. Und neben ihm durfte (und vermutlich darf) es keine anderen Götter geben.

Glücklicherweise kann man als Musikhörer die Person hinter der Musik in einem solchen Fall weitgehend ausblenden und stattdessen den Klang und die Struktur der Musik genießen. Und seine maßlose Selbstverliebtheit hatte und hat natürlich einen Vorteil: Man weiß bei Yngwie Malmsteen immer, woran man ist.

Zurück zum heutigen Song des Tages, der ganz in der Malmsteen-Tradition steht. Moment mal, werden sich jetzt einige fragen, was ist denn bitte die „Malmsteen-Tradition“? Tja, ganz einfach: Während sich gerade die amerikanische Rock-Musik über weite Strecken vom Blues inspirieren ließ, so schöpfte Yngwie Malmsteen seine Inspiration aus klassischen und barocken Werken. Hört man sich seine Musik nach dem Genuss eines der „Brandenburgischen Konzerte“ von Johann Sebastian Bach an, so wird man an etlichen Stellen kleine, aber unüberhörbare Parallelen feststellen. Doch es ist beileibe keine so platte Kopie, wie meine Darstellung nun eventuell nahelegen könnte. Vielmehr gründet der immer noch erstaunlich gute Ruf dieser Gitarren-Legende auf seiner häufig geschmackvollen und intensiven Kombination von klassischen/barocken und rockigen Elementen.

Der heutige Song des Tages gehört zu den absoluten Malmsteen-Klassikern: „You Don’t Remember, I’ll Never Forget“:

Das Video ist leider etwas peinlich, denn einerseits ist der Sänger meiner Meinung nach für diese Art von Musik einfach absolut untauglich gekleidet (diese Radlerhose… Ts ts ts), andererseits zeigt Mr. Gitarre unmissverständlich, wen er für den coolsten Typen im Saal hält. Aber die Musik ist immer noch ein Klassiker.

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Song des Tages (242) – 2017-05-12

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Boxen interessiert mich persönlich so rein gar nicht, auch Filme über das Boxen können mich nur in sehr geringem Maß zum Ansehen motivieren. Und doch gibt es einen Song, der auf ewig mit der Gestalt eines (fiktiven) Boxers verbunden ist – und dieses Stück (es handelt sich um ein Instrumentalstück) ist derart gut und auch noch weithin bekannt, dass ich nicht umhin kam, es in diese Liste aufzunehmen (noch dazu spielt eine Trompete die Hauptmelodie). Der heutige Song des Tages wird gespielt von Maynard Ferguson und heißt „Gonna Fly Now“:

Und nun die Quizfrage: Zu welchem Film gehört das Stück? Wer es weiß, darf gern einen Kommentar hinterlassen – zu gewinnen gibt es leider nichts, außer natürlich dem erneuten Anhören dieses klassischen Ohrwurms!

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Song des Tages (241) – 2017-05-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist wieder einmal einer der Tage, die sich gefühlt „ewig“ hinziehen werden. Da muss ich mit Musik ein wenig gegensteuern, um mich bei Laune zu halten. Und so fiel die Wahl auf einen der Klassiker von Marvin Gaye. Der heutige Song des Tages ist schon 35 Jahre alt, aber kein bisschen angestaubt, auch wenn der Sänger leider schon seit 33 Jahren nicht mehr lebt: „Sexual Healing“:

Ich habe den Song vor einigen Jahren mal mit einem vertieften Musik-Kurs der Oberstufe besprochen, ein paar der Formulierungen sind derart unverblümt, dass sich in unserem kleinen Zirkel damals ein paar Sprüche daran festmachten und bis zum Ende der gemeinsamen Zeit immer wieder in entsprechenden Kontexten zum Tragen kamen. Diese Erinnerungen gehören zu den angenehmsten an meine Zeit am LGH, und es waren immerhin volle sieben Jahre. Mit einigen Kursteilnehmern halte ich tatsächlich bis heute (wenngleich sehr locker) Kontakt. Und bei jeder neuen Email muss ich wieder an diesen Song denken – Nostalgie pur!

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Song des Tages (238) – 2017-05-08

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Dass die Rolling Stones stilbildend für mehr als nur eine Generation waren (und immer noch sind, schließlich veröffentlichen sie auch weiterhin Platten und treten eifrig vor Publikum auf), war vielen schon lange klar. Doch erst vor ein paar Jahren bekamen sie ein musikalisches Denkmal gesetzt, noch dazu ein äußerst cooles. Der heutige Song des Tages stammt von Maroon 5 (feat. Christina Aguilera) und heißt „Moves like Jagger“:

Mein Gott, ist der Song groovy! Dieser Funk-Rhythmus ist nun etwas, was wir bei den Stones sonst eher nicht hören, aber irgendwie passt das perfekt als Untermalung für diesen Song. Wow! Was für ein Start in die neue Woche!

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Song des Tages (235) – 2017-05-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mit neun Jahren war ich vollkommen begeistert von einem Song, der natürlich eine Zeit lang immer wieder auch in der „Formel 1“-Chartsendung (hier) ausgestrahlt wurde. Wann immer der Song gespielt wurde, vergaß ich alles rings um mich her. Das ging so weit, dass meine zwei Brüder mich schon veräppelten und damit aufzogen, wie gebannt ich vor dem alten Röhrenfernseher saß.

Wenn ich mir den Song heute von Zeit zu Zeit anhöre, stellt sich sofort dieses herrliche nostalgische Gefühl ein. Mal sehen, vielleicht geht es ja nicht nur mir so. Der heutige Song des Tages stammt von Limahl und heißt „Never Ending Story“:

Als Kind hat mich sicher das Video mit den vielen kleinen Filmausschnitten am stärksten fasziniert. Heute schätze ich den „alten“ Sound wie auch die beiden konträren Stimmen. Hmmm, ich bin leicht zu beglücken…

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Song des Tages (234) – 2017-05-04

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Gestern hatte ich mit Tom Jones ja schon einen der „alten Boliden“ der Popmusik, doch heute fahre ich ein noch viel größeres Geschütz auf, gleichzeitig das Gewissen einer ganzen Nation wie auch ein „enfant terrible“ der Musikszene (ich erinnere nur an diesen Song): Johnny Cash mit seinem moralischen Meilenstein-Stück „Man In Black“:

Vor mehr als zehn Jahren, als ich diesen Song zum ersten Mal bewusst hörte, warf er mich schier um. Das lag sowohl am musikalischen als auch am textlichen Pathos – immer wieder ein fantastisch!

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Song des Tages (233) – 2017-05-03

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Tom Jones gehört zum absoluten Urgestein der Popmusik des 20. Jahrhunderts. Im Verlauf seiner recht langen Karriere hat er diverseste Stilrichtungen durchlaufen. Am brillantesten finde ich ihn aber immer, wenn er auf den Soul-Pfaden wandelt. Und so habe ich mein vermutlich liebstes Tom Jones-Stück überhaupt als heutigen Song des Tages ausgewählt: „It’s Not Unusual“:

Die Band legt ihren leicht antreibenden Beat hin, die Bläser setzen harmonische und melodische Akzente, dazu die beiden Background-Sängerinnen – und darüber dann die einzigartige Stimme, der man nur gelegentlich das mittlerweile beträchtliche Alter (der Mann ist aktuell 77 Jahre alt) anmerkt. Himmlisch! (Natürlich ist das frühere Original um Längen besser, doch auch die gereifte Live-Fassung zählt zur Kategorie „hörenswert“).

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