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Gehört: „Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

„Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg ist ein spannender Technologie-Thriller mit glaubwürdigen Charakteren und einem modernen Setting. Absolut lesens-/hörenswert!

„Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg ist ein spannender Technologie-Thriller mit glaubwürdigen Charakteren und einem modernen Setting. Absolut lesens-/hörenswert!

Dieses Hörbuch war eine Zufallsentdeckung, die ich Zeilenende zu verdanken habe. Er hatte sich sehr positiv zu „Blackout“, einem weiteren Roman von Marc Elsberg geäußert (hier), woraufhin ich mir diesen bei iBooks besorgte. Natürlich kam ich noch nicht zum Lesen, immerhin liegen da noch ein paar ganz andere Bücher auf meinem virtuellen SuB, doch in iBooks bekam ich natürlich gleich noch weitere Bücher und – ganz entscheidend – Hörbücher vom gleichen Autor angezeigt. „Zero“ war relativ kostengünstig und bot mit mehr als 13 Stunden Länge Futter für mehrere Läufe/Tage. Also ging ich gleich „all in“ – gestern habe ich das Hörbuch mit Genuss zu Ende gehört.

Inhalt

Inhaltlich dreht sich die im „High Tech“-Milieu angesiedelte Handlung vorrangig um den Aspekt der Überwachung, die durch moderne Technik ermöglicht und von vielen Nutzern im Gegenzug für die Bereitstellung sog. „kostenfreier“ Dienste bereitwillig zugelassen wird. Dieses Paket wird in eine Story um eine Journalistin, die zu Beginn selbst noch technologisch „hinter dem Mond“ lebt, verpackt. Im Zuge ihres Wissens- und Erfahrungszuwachses darf der Leser/Hörer das „technologische Erwachen“ mit seinen positiven und negativen Seiten miterleben – sehr geschickt, denn so werden technologisch unbeleckte Leser/Hörer nicht von Anfang an übervorteilt, während die „Techies“ nicht permanent das Gefühl haben, in die Steinzeit zurückversetzt worden zu sein.

Besonders gut gefallen hat mir, dass der Grundtenor entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen nicht grundsätzlich technologiefeindlich ist, denn so etwas wirkt auf mich immer sehr rückwärtsgewandt (da spüre ich immer die erhobenen Hände und den gewollt hilflosen Ausruf: „Davon verstehe ich doch nichts!“, in dem implizit mitschwingt: „Und davon möchte ich auch nie etwas verstehen…“) und verdirbt meiner persönlichen Einschätzung nach fast grundsätzlich die Stimmung. Da dies hier nicht der Fall ist, war ich in dieser Hinsicht sehr glücklich.

Persönlicher Bezug

Noch dazu ist die Überwachung persönlicher Daten ein zweischneidiges Schwert, das ich als ein notorischer Selbstoptimierer selbstverständlich ganz intim kenne. Der Umgang mit den eigenen Daten ist von entscheidender Bedeutung, denn wer alle Fitness-Apps mit seinen sozialen Medienstreams verbindet und jeden getätigten Schritt in die weite Welt hinausposaunt, macht sich in dieser Hinsicht selbstverständlich durchsichtig. Alle meine diesbezüglichen Profile sind und waren schon immer auf „PRIVAT“ gestellt, sodass keine App irgendetwas bei Twitter oder Facebook (letzterem verweigere ich mich ohnehin komplett) veröffentlichen darf. Das sieht bei anderen Leuten ja ganz anders aus (was kein Urteil sein soll, ich sehe nur oft entsprechende Mitteilungen). Wenn ich dann im Rahmen eines Blog-Eintrags oder einfach so zum Angeben (Eitelkeit ist wichtig…) etwas über Twitter posten möchte, kann ich das via Screenshot immer tun – mein Blog ist ja nun voll von solchen Beispielen. Auf diese Weise behalte ich aber die Kontrolle über die öffentlich wahrnehmbaren Daten.

Gleichzeitig frage ich mich auch immer, wen meine Laufdaten so brennend interessieren sollten. Das ist sicher eine etwas naive Sichtweise, doch da mir bislang keine auf den Laufsport bezogene Werbung ins Haus bzw. Postfach geflattert ist, scheint mein Konzept von Privatsphäre noch ganz gut aufzugehen.

Nike & Apple sind nicht Facebook oder Google

Noch so ein Punkt, in dem sich eventuell herausstellen könnte, dass ich massiv naiv bin, aber ich vertraue Apple. Meine Aktivitätsdaten werden hauptsächlich bei Nike und Apple gesammelt, andere Apps benutze ich nur sporadisch und mit den bereits erwähnten Privatsphäre-Einstellungen. Apple nimmt seit Jahren einen klar definierten Standpunkt zur Privatsphäre ein: Meine Daten bleiben meine, in vielen Fällen bleiben sie sogar direkt auf dem Gerät in einem gesicherten Chip gespeichert und werden niemals auf irgendwelche Server hochgeladen (z.B. seit dem iPhone 5S die Fingerabdrücke zum Entsperren der Geräte).

Klar, es kann sich fast jederzeit herausstellen, dass ich in dieser Hinsicht angelogen und betrogen wurde. Da Apple diesen Standpunkt aber immer wieder sehr vehement verteidigt und – zumindest den eigenen Angaben nach – Technologien verwendet, die es der Firma selbst unmöglich machen, die auf dem Gerät verschlüsselten Daten zu entschlüsseln, vertraue ich Ihnen zumindest im Moment meine Daten an. Ein Glücksspiel, ja, aber eben nur eines. Und die Chancen sind immerhin 50:50. Bei Facebook oder Google ist die Wahrscheinlichkeit gar kein Faktor, denn bei beiden ist es klar, dass alle verwertbaren personenbezogenen Daten auch ausgewertet und an alle zahlungswilligen Interessenten verkauft werden.

Fazit

Zurück zum Hörbuch! Wie meine langen Ausführungen gezeigt haben, handelt es sich bei „Zero – Sie wissen, was du tust“ um ein brandaktuelles Thema, das uns auch in den kommenden Jahren immer wieder in unterschiedlichen Dringlichkeitsstufen begleiten wird. Da das Thema von Marc Elsberg intelligent, kompetent und auf kurzweilige und spannende Weise aufbereitet wurde, kann ich das Hörbuch sehr empfehlen. Ich freue mich schon auf die Lektüre von „Blackout“, das gleich nach „Glas“, „Cujo“, „Alien 1-3“ dran ist. Versprochen, gaaaanz sicher… 😉

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Der 1.001. Beitrag!

Heute früh durfte ich ausschlafen, was sehr angenehm war. Pünktlich um kurz vor sechs rief mein Körper aber: „He, du liegst schon anderthalb Stunden länger als sonst hier herum, jetzt wird’s dringend Zeit, aufzuwachen!“ Gleich darauf piepste meine Apple Watch mit der Mitteilung, mein Beitrag Song des Tages sei veröffentlicht worden, dicht gefolgt von einer weiteren Mitteilung, dass dies mein 1.000. Beitrag auf diesem WordPress-Konto sei:

Tatsächlich: Ich habe mit dem einen von heute früh schon 1.000 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht! (Dieser ist der 1.001.!)

Tatsächlich: Ich habe mit dem einen von heute früh schon 1.000 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht! (Dieser ist der 1.001.!)

Derart beflügelt drehte ich mich um und ruhte noch eine ganze Weile. Dann stand ich auf, spülte alles, was ich gestern Abend nicht mehr wegräumen wollte, fort und ging dann Laufen. Das Wetter spielte ganz gut mit, also lief ich einfach immer weiter, am Ende wurden es 22,42 Kilometer, also etwas mehr als ein Halbmarathon:

Huuuiiiiii! Heute war ich richtig schnell!

Huuuiiiiii! Heute war ich richtig schnell!

In den letzten Wochen lief ich immer mit einem Tempo von etwa 6:10/km bis 6:30/km, heute hatte ich – vermutlich bedingt durch einen wahren Schokoladen-Fressanfall gestern Abend und den langen Nachtschlaf – unglaubliche Energiereserven, wodurch ich die letzten Kilometer mit 4:50/km absolvierte. Das beeindruckte mich selbst, weil es vollkommen unerwartet war.

Zur Belohnung erhielt ich noch eine Aktivitäts-Medaille auf meiner Apple Watch, die schön, aber nicht allzu bedeutsam ist. Ich war zwar vor vielen Jahren im Yellowstone-Nationalpark, ziehe aber Yosemite eindeutig vor…

Die heute gewonnene Herausforderung (bzw. die dazugehörige Trophäe): Schick, aber nicht wirklich nötig, gelaufen wäre ich ohne den Anreiz auch.

Die heute gewonnene Herausforderung (bzw. die dazugehörige Trophäe): Schick, aber nicht wirklich nötig, gelaufen wäre ich ohne den Anreiz auch.

Und damit habe ich die 2.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr überwunden, nähere mich nun allmählich den 3.000 Kilometern an.

Der aktuelle Zwischenstand, nach wie vor keine Aussetzer in diesem Kalenderjahr. Wie sagt man so schön: „Es läuft...“

Der aktuelle Zwischenstand, nach wie vor keine Aussetzer in diesem Kalenderjahr. Wie sagt man so schön: „Es läuft…“

Ohne gutes Schuhwerk, AirPods und Hörbücher (sowie geeignete Kleidung) wäre das nicht drin gewesen. Noch dazu treibt mich der Wille, für meine Frau in Form zu bleiben, mindestens ebenso an…

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Rekordmonat Juni 2017

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor...

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor…

Mit dem gestrigen Tag endete der Monat Juni, bei dem es sich aus sportlicher Sicht um einen echten Rekordmonat handelte, denn so viele Kilometer hatte ich vorher noch nie in einem Monat zusammen bekommen:

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Da ich die App auf dem iPhone und der Apple Watch habe, verirre ich mich äußerst selten in das Web-Interface von Nike Running. Meine Frau ist wesentlich häufiger dort, daher konnte sie mir ein paar nützliche Tipps geben – so kam ich mit ein paar Fingerbewegungen an die folgende Übersicht für dieses Kalenderjahr:

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann...

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann…

Wenn das so weitergeht und ich keine Krankheitspause einlegen muss, könnte ich dieses Jahr tatsächlich mal die 5.000 Kilometer schaffen. Aber das ist nicht mein vorrangiges Ziel. Was mir eher vorschwebt, ist folgendes: Dem Beispiel meiner entzückenden Frau folgen, die eisern an ihrem Muskelaufbau arbeitet, um so den Grundumsatz zu erhöhen und insgesamt ihre Gesundheit zu stärken.

Baustelle Bauchspeck – „das“ leidige Thema…

Nun habe ich seit Anfang 2011 eine nicht ganz zu übersehende Menge von 30 Kilogramm abgenommen. Doch an der Gewichtsschraube will ich nicht weiter drehen, sonst lande ich unter Umständen schnell im Untergewicht. Aber: Ich habe von meinem früheren Übergewicht trotz meines aktuell am unteren Rand des Normalzustands liegenden Körpergewichts immer noch eine kleine Wampe mit Fettfüllung direkt am Bauch zurückbehalten. Nicht dramatisch, aber so, dass es im Schwimmbad immer noch auf der ästhetischen Ebene für einen unbefriedigenden Geisteszustand meinerseits sorgt. Und das ist die aktuelle Baustelle. Also eine von mehreren, die ich beseitigen muss, um mich in spärlich bekleidetem Zustand unter den Augen anderer wohl zu fühlen.

Das bedeutet: Situps/Crunches und Planke, möglicherweise noch mit anderen Übungen gekoppelt. Sobald ich ein für mich funktionierendes kurzes Programm in der iMuscle-App erstellt habe und es sich eingeschliffen hat, berichte ich darüber.

Eine weitere ist, dass meine Arme schon recht dünn sind, ein paar Muskeln dort schaden sicher nicht. Also wird flugs das Klimmzug-Training wieder aufgenommen: Vier Sets, jeweils so viele Klimmzüge wie möglich. Und wenn es nur ein halber ist. Jede Anstrengung ist besser als keine – und aktuell ist meine Kondition echt armselig.

Black Roll is in da house…

Dann ist da noch etwas: Robert hat mich damals mit seinem Artikel über die Faszien-Rolle (oder „Black Roll“) auf die Idee gebracht, das auch einmal auszuprobieren. Eigentlich wollte ich dem Thema einen eigenen Blog-Eintrag widmen, hier passt das aber auch sehr gut, also nehme ich die Option einfach mit.

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut...).

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut…).

Mit der Faszien-Rolle lockere ich meine gerne sehr verkrampfte Rücken- und Schultermuskulatur. Am ersten Abend genoss ich das gute „Durchgeknetet-werden“-Gefühl ein bisschen zu lange, woraufhin ich am nächsten Morgen gleich einmal unübersehbare Blutergüsse am Rücken aufwies:

Ein bisschen zuviel des Guten...

Ein bisschen zuviel des Guten…

Seither habe ich die Menge reduziert, maximal zwei oder drei Minuten am Tag bekommt der Rücken ab, jetzt läuft das super – aber eine solche Einstiegs-Überlastung ist für mich als einen klassischen „Ganz oder gar nicht“-Typen nicht weiter erstaunlich.

Fazit

Es läuft und läuft, an dieser Front gibt es keine Probleme, ich bin auch fast komplett schmerzfrei, sodass ich hoffentlich immer weiter einfach laufen kann, wie ich gerne möchte. Ansonsten steht der grobe Plan, dessen Details jetzt noch ausgearbeitet werden müssen. Also beende ich diesen Blog-Eintrag und mache mich an die Arbeit!

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Nike Running – Lauflevel Schwarz

In der Nike Running Club-App gibt es die sog. Lauf-Levels, eine Art Einteilung, in welcher Kategorie Läufer man einzuordnen ist. Diese Lauf-Levels sehen folgendermaßen aus:

  • 0-50 gelaufene Kilometer: Gelb
  • 50-250 gelaufene Kilometer: Orange
  • 250-1.000 gelaufene Kilometer: Grün
  • 1.000-2.500 gelaufene Kilometer: Blau
  • 2.500-5.000 gelaufene Kilometer: Lila
  • 5.000-15.000 gelaufene Kilometer: Schwarz
  • 15.000 und mehr gelaufene Kilometer: Volt
„Lila“ liegt ganz frisch hinter mir, „Schwarz“ ist aktuell, „Volt“ ist noch Zukunftsmusik...

„Lila“ liegt ganz frisch hinter mir, „Schwarz“ ist aktuell, „Volt“ ist noch Zukunftsmusik…

Im Prinzip müsste ich schon eine ganze Weile im Bereich „Schwarz“ sein, schließlich habe ich im letzten Jahr allein etwas mehr als 4.600 Kilometer laufend hinter mich gebracht. Doch lange Zeit benutzte ich eben nicht die Nike Running Club-App, weswegen die absolvierten Kilometer nicht für diese Liste zählten. Erst mit der Apple Watch, die ich seit dem 28. Oktober 2016 trage (da kam sie auf den Markt), hat sich das wieder geändert, denn in der sog. Nike+ Edition ist diese App gleich fest integriert (siehe Screenshot) – und sie funktioniert so gut, dass ich gar kein Bedürfnis verspüre, eine andere App auszuprobieren.

Oben links ist das Nike-Icon zu erkennen. Morgens ein kurzes Tippen darauf, dann kann ich sofort in einen Lauf starten. Perfekt!

Oben links ist das Nike-Icon zu erkennen. Morgens ein kurzes Tippen darauf, dann kann ich sofort in einen Lauf starten. Perfekt!

Gut, zurück zu meinem Lauf-Level, denn da hat sich gerade heute etwas geändert. Gestern sah es noch so aus:

Gerade noch „Lila“, aber 10 Kilometer laufe ich, bevor ich wach bin...

Gerade noch „Lila“, aber 10 Kilometer laufe ich, bevor ich wach bin…

Und nach einem schönen 19,26 Kilometer-Lauf heute früh war ich dann – endlich – im schwarzen Lauf-Level angekommen, was dann (aus rein psychologisch-motivatorischer Sicht) doch eine schöne Sache ist:

Gut, jetzt kommt die lange Durststrecke bis „Volt“ – meinetwegen könnte es auch gerne eine 10.000 Kilometer-Marke geben, aber Nike war wohl anderer Meinung...

Gut, jetzt kommt die lange Durststrecke bis „Volt“ – meinetwegen könnte es auch gerne eine 10.000 Kilometer-Marke geben, aber Nike war wohl anderer Meinung…

Ansonsten sieht meine Jahresbilanz für 2017 auch ganz gut aus (nach wie vor musste ich keinen Tag aussetzen, auch wenn ich seit dem letzten Schultag vor den Pfingstferien eine ätzende Erkältung habe – doch wie sagt man in Franken so schön: „Nur die Harten kommen in den Garten…“1):

Der aktuelle Stand – ich bin sehr zufrieden, so darf es gerne weitergehen!

Der aktuelle Stand – ich bin sehr zufrieden, so darf es gerne weitergehen!

  1. Lustig wird der Spruch erst, wenn man ihn sich auch mit der korrekten unterfränkischen Aussprache vorstellt, denn dann klingt das ungefähr so: „Nur die Hadden gomm‘ nei’n Gadden!“ – Ich darf mich darüber lustig machen, schließlich bin ich in Unterfranken aufgewachsen…
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Das „Mophie Juice Pack Helium“ für mein iPhone ein paar Monate später…

Im Dezember schrieb ich einen Blog-Eintrag über das mir damals frisch zugelegte Mophie Juice Pack Helium für mein iPhone SE (hier). Gleich der erste Kommentar dazu kam von simonsegur:

So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.

So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.

Es ist noch nicht ganz das halbe Jahr, das ich versprochen hatte, doch in weniger als zwei Wochen wäre der Termin, insofern sollte es keinen großen Unterschied machen. Und nun zu meinen im letzten „halben Jahr“ gesammelten Erfahrungen!

Alltag

Mittlerweile gehört das Juice Pack absolut untrennbar zu meinem Alltag. Zum Einsatz kommt es fast täglich, an höchstens zehn Tagen seit der Anschaffung habe ich es nicht benötigt (und das waren meist Tage, an denen ich stundenlang am Korrigieren saß, sodass ich das iPhone auch kaum in die Hand nahm). Irgendwann zwischen Nachmittag und Abend kommt der Punkt, da das iPhone mich auf „10 % Akku“ hinweist, dann aktiviere ich das Juice Pack, gut eine Stunde später bin ich wieder bei 90+ Prozent der Akkuladung. Ich denke im Normalfall auch gar nicht mehr darüber nach, es gehört „einfach dazu“, mittels eines kleinen Schiebereglers das iPhone im Handumdrehen wieder mit Energie zu versorgen. Insofern ist das Juice Pack ein zwar kleiner, dafür aber essentieller Bestandteil meines Tagesablaufs geworden, der mir in vielen Situationen gute Dienste erwiesen hat.

Akku und Schutz – Fehlanzeige!

Akku-Hüllen für das iPhone gibt es von sehr vielen Herstellern, ich habe mindestens 40 Minuten bei Amazon und auf diversen anderen Seiten gesucht. Die ganz perfekte Hülle habe ich noch nicht gefunden, denn ich hätte gerne eine, die auch das Display vor Schäden schützt – das ist beinahe meine größte Angst im Bezug auf das iPhone: Einmal unachtsam gewesen, das Smartphone fällt – und schon zieht sich ein ekliger Riss über das Display. Doch irgendwie scheinen die Hersteller nur zwei Kategorien zu kennen:

  • Mit Akku und Rück-/Seiten-, dafür ohne Frontschutz oder
  • Allroundschutz, dafür ohne (integrierten) Akku.

Gut, für mich ist die Verfügbarkeit der Energie im Alltag wichtiger, also passe ich wie ein Schießhund auf mein iPhone auf. Bislang klappte das gut – und ich werde mir Mühe geben, es so zu belassen.

Sexy gealtert

In der Zwischenzeit ist mein Juice Pack durch die Dauernutzung ein wenig gealtert, womit ich aber nicht ausdrücken möchte, die Akku-Hülle sei nun nicht mehr ansehnlich, ganz im Gegenteil: Man sieht ihr die Nutzung an, was für technologische Dinge, die sonst ja gerne unpersönlich wirken, ein absolut positiv zu wertendes Kriterium ist.

Ein paar Eindrücke von der Alterung habe ich gerade mit dem iPad fotografiert:

Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.

Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.

Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.

Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.

Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen...

Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen…

Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.

Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.

Also: Ein paar Abnutzungserscheinungen sind ja unvermeidlich, die sieht man klar und deutlich. Andererseits ist die Funktionalität nach wie vor uneingeschränkt und zu 100 Prozent zuverlässig – es gab noch keinen Tag, an dem ich die normale Akku-Ladung und das Juice Pack leer bekommen hätte.

Fazit

Wie oben schon mehrfach geäußert wurde: Ohne mein Mophie Juice Pack Helium gehe ich nicht mehr vor die Tür. Selbstverständlich ist es noch nicht DIE perfekte Hülle, denn dann würde sie einen Schutz für das Display mitbringen. Aber für die knapp 25 €, die ich damals bei Amazon dafür gezahlt habe, bekomme ich tagtäglich einen sensationellen Zugewinn an Nutzungszeit und Verlässlichkeit. Das war wirklich gut angelegtes Geld.

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Schlaf, Schlaf, Schlaf…

If we shadows have offended,
Think but this, and all is mended,
That you have but slumb’red here
While these visions did appear.
And this weak and idle theme,
No more yielding but a dream,
Gentles, do not reprehend.
If you pardon, we will mend.
And, as I am an honest Puck,
If we have unearned luck
Now to scape the serpent’s tongue,
We will make amends ere long;
Else the Puck a liar call.
So, good night unto you all.
Give me your hands, if we be friends,
And Robin shall restore amends.

Mit diesen Zeilen endet William Shakespeares fantastische Komödie „Ein Sommernachtstraum“. Zitiert habe ich Pucks Schluss-Monolog nur, weil darin gleich mehrfach auf den Schlaf bzw. das Träumen hingewiesen wird. Doch wieso erwähne ich das zu Beginn eines Blog-Eintrags? Ganz einfach: Ich schlafe sehr gerne, aber meist etwas zu wenig, was auf Dauer sicher nicht empfehlenswert ist. Daher habe ich angefangen, die Sache systematisch (soll heißen: technologisch) anzugehen.

Vor ein paar Tagen besorgte ich mir die App AutoSleep, die über die Apple Watch meinen Schlaf überwacht. Vor allem geht es mir darum, im Lauf der kommenden Wochen eine Übersicht davon zu bekommen, wieviel Schlaf ich realistisch benötige, um meinem eigenen Empfinden nach „gut erholt“ zu sein. Da die Apple Watch in der Lage ist, meine Bewegungen und meinen Puls zu verfolgen, ist das Schlaftracking meiner bisherigen Einschätzung nach relativ akkurat.

Im Gegensatz zu vielen Apps, die nur dann den Schlaf verfolgen, wenn man sie manuell kurz vor dem Einschlafen aktiviert – was bei mir einfach daran scheitert würde, dass ich in vielen Situationen äußerst schnell wegdämmere –, verfolgt AutoSleep den Körperstatus ohne die Notwendigkeit, dezidiert aktiviert zu werden. Und die Ergebnisse sind nicht schlecht:

Gestern Abend bin ich kurz nach 22:00 h schon einmal eingeschlafen, dann um etwa 23:00 h wieder aufgewacht, habe mich erst ins Bad begeben, um Zähne zu putzen, danach setzte sich der Schlaf fast bruchlos im Schlafzimmer fort.

Gestern Abend bin ich kurz nach 22:00 h schon einmal eingeschlafen, dann um etwa 23:00 h wieder aufgewacht, habe mich erst ins Bad begeben, um Zähne zu putzen, danach setzte sich der Schlaf fast bruchlos im Schlafzimmer fort.

Übersichtlichkeit wird in der AutoSleep-App groß geschrieben, über die Legende erhält man sofort Erläuterungen zu den Farbcodes.

Übersichtlichkeit wird in der AutoSleep-App groß geschrieben, über die Legende erhält man sofort Erläuterungen zu den Farbcodes.

Das Schlaftracking erzeugt ein neues Problem: Wann lade ich dann die Apple Watch auf? – Mehr dazu folgt sogleich...

Das Schlaftracking erzeugt ein neues Problem: Wann lade ich dann die Apple Watch auf? – Mehr dazu folgt sogleich…

Energie? – Energie!

Doch das Schlaftracking erzeugt ein ganz praktisches Problem: Wann lade ich dann meine Apple Watch auf? Doch auch dafür gibt es eine elegante technologische Lösung: An ein paar Punkten des Tages sitze ich unter Garantie für eine kleine Weile, z.B. beim Essen oder abends vor dem Fernseher. Darüber hinaus gibt es Zeiten, in denen ich kaum nennenswerte Aktivität zeige, die von der Apple Watch aufgezeichnet werden müsste, vor allem unter der Dusche ist das der Fall. Also kann ich jeweils in diesen Zeiten die Apple Watch aufladen. Ein voller Ladezyklus benötigt zwischen 60 und 90 Minuten. Verteilt auf mehrere Zeitfenster am Tag komme ich mit den Essens- und Inaktivitätspausen gut hin.

Nun möchte ich nicht permanent irgendwelche Kabel mit mir herumschleppen und dann am Ende in der Schule bei jeder Korrekturpause auf der Suche nach einer Steckdose herumrennen. Daher habe ich mir eine mobile Ladestation mit integriertem Akku besorgt, die genug Energie speichert, um drei volle Ladungen für die Apple Watch bereitzustellen:

Mit dieser mobilen Ladestation für die Apple Watch bin ich sehr zufrieden – und auf diese Weise kann ich meinen Schlaf verfolgen lassen, ohne am nächsten Morgen mit leerem Akku dazustehen...

Mit dieser mobilen Ladestation für die Apple Watch bin ich sehr zufrieden – und auf diese Weise kann ich meinen Schlaf verfolgen lassen, ohne am nächsten Morgen mit leerem Akku dazustehen…

Fazit

Das Schlaftracking funktioniert gut, über die kommenden Wochen werde ich dann hoffentlich genügend Daten haben, um meinen tatsächlichen Schlafbedarf zu erkennen. Das Problem des Aufladens der Apple Watch habe ich gelöst – alles super!

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Impressionen vom Morgenlauf

Gerade vor gut einer Stunde kam ich zweimal an der gleichen Stelle vorbei – im Abstand von ein paar Minuten, da es sich um einen Ort kurz vor meinem Wendepunkt handelt. Die Aussicht auf den Sonnenaufgang war so spektakulär, dass ich beide Male ein Foto schießen musste. Leider ist das erste etwas verwackelt – aber die Farbimpressionen sind dennoch sehenswert:

Leider etwas verwackelt, doch wenn man sich auf das Farbenspiel am Himmel konzentriert, lässt sich das zum Glück verdrängen...

Leider etwas verwackelt, doch wenn man sich auf das Farbenspiel am Himmel konzentriert, lässt sich das zum Glück verdrängen…

Und dann noch einmal, sechs oder sieben Minuten später – WOW!

Und dann noch einmal, sechs oder sieben Minuten später – WOW!

Guten Start in die neue Woche. Bei mir läuft schon der Ferien-Countdown: Noch fünf Tage, dann ist’s geschafft!

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Take the scenic route…

Ein Rat, den ich fast täglich befolge...

Ein Rat, den ich fast täglich befolge…

Jay Blahnik blickt auf eine lange und sehr erfolgreiche Karriere im Sportbereich zurück, denn er hat in seiner 18 Jahre dauernden Tätigkeit für Nike großen Einfluss auf die Entwicklung von Nike+, zu der Nike Running (aktuell die weltweit größte Läufergemeinschaft) und Nike Training Club gehören, ausgeübt bzw. diese Produkte federführend in der Entstehung und der Weiterentwicklung begleitet. Seit einer Weile ist er auch für Apple tätig, wo er den Bereich „Gesundheit und Fitness“ leitet, der wiederum zentral die entsprechenden Funktionen von iPhone und Apple Watch prägt1.

Bei einer der Apple Keynotes ist er mir im Zusammenhang mit der Vorstellung eben jener Fitness-Funktionen der Apple Watch 2 aufgefallen, die mich dazu brachten, mir diese einmalige Uhr zuzulegen. Und mehr als ein halbes Jahr später bin ich überzeugt, dass es sich dabei um den besten Fitnessbegleiter handelt, den man überhaupt benutzen kann.

Zurück zum Zitat: Every once in a while, take the scenic route. – grob übersetzt: „Nimm ab und zu die Route mit der schönen Aussicht.“ Diesem Rat folge ich schon sehr lange, doch noch nie ist mir dieser wunderschöne Spruch vorher ins Auge gefallen.

Gerade seit letztem Sommer, also seit der Anschaffung des E-Bikes, bin ich zunehmend versucht, neben dem täglichen Laufen auch beim Radeln immer wieder alternative Routen zu benutzen, die zwar etwas länger, dafür aber angenehmer zu fahren sind (oder mir auf ästhetischer Ebene mehr bieten). Klar, auf dem Weg zur Arbeit drängt die Zeit fast immer, also wähle ich da den kürzesten und/oder schnellsten Weg. Geht es nach Hause, machen ein paar Minuten mehr einfach keinen nennenswerten Unterschied, also wähle ich oft den Weg, bei dem ich auf den weniger von Autos frequentierten Routen unterwegs bin oder wo ich eine schöne(re) Aussicht habe. Ein Beispiel:

Drei Varianten für den letzten Endes fast gleichen Zielpunkt...

Drei Varianten für den letzten Endes fast gleichen Zielpunkt…

Alle drei Screenshots stammen aus der Aktivitäts-App meines iPhones, die auf den über die Apple Watch gesammelten GPS-Daten basieren.

  • Das Bild links zeigt den vermutlich kürzesten Weg zwischen unserem Haus und dem sog. Lokschuppen, in dem sich ein sehr guter Copy-Shop befindet, bei dem ich ein A2-Poster für den Big Band Battle (ich berichtete) in Auftrag gegeben hatte, das abgeholt werden musste. Das Poster ragte hinten noch ein paar Zentimeter aus meinem Rucksack heraus, das Wetter sah „instabil“ aus, also wählte ich für den Heimweg (linkes Bild) den kürzesten Weg, um ja nicht in die Bredouille zu geraten.
  • Noch ein paar Minuten vorher, auf dem Hinweg, hatte ich einen kleinen Umweg genommen, der mich vielleicht zwei Minuten mehr kostete, mir dafür aber auf 75 Prozent des Wegs eine autofreie Strecke garantierte. Klarer Fall, die Route war einfach besser (mittleres Bild).
  • Auf dem Bild rechts dagegen sieht man eine ziemlich exakt verdoppelte Route (fast sieben Kilometer) meines üblichen Wegs zur Arbeit. Der Grund dafür war wiederum einfach: Erst sechs Stunden Unterricht, dann noch fast zwei Stunden Oberstufen-Organisation (die nächste Woche wird noch mal so richtig „heiß“…), danach brauchte ich ein paar Minuten mentalen Freiraum, in denen ich mich auf dem Rad austoben konnte. Und von meiner nahe der Aalener Innenstadt gelegenen Schule nach Röthardt hinauf gibt es einige ordentliche Steigungen. Selbst wenn das E-Bike da hilft, steigt die körperliche Anstrengung deutlich an. Und das war in dieser Situation genau richtig. Noch dazu ist der Ausblick von dort fantastisch (nicht ganz umsonst wird der sog. „Panoramaweg“ dort entlang geführt), ein weiterer Grund für den kleinen Umweg.

Beim Laufen ist es ohnehin so, dass ich natürlich meine Standard-Routen habe, immer wieder aber ein paar Schleifen oder Umwege einbaue, um die (gefühlte) Monotonie zu durchbrechen. Fast immer lohnt sich der kleine Umweg, denn nicht selten entdecke ich dabei wunderschöne Ecken oder neue Wege, die ich dann in den folgenden Wochen Stück für Stück „erlaufe“. Insofern kann ich allen den von Jay Blahnik zitierten Tweet nur ans Herz legen: Wenn der Weg schon das Ziel ist, dann darf der Weg auch eine schöne Aussicht haben.

  1. Unter https://en.m.wikipedia.org/wiki/Jay_Blahnik gibt es weitere Informationen (englisch) zu Jay Blahnik.
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Zweiter Meilenstein 2017

Der zweite Meilenstein ist geschafft: 2.000 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Der zweite Meilenstein ist geschafft: 2.000 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Nachdem ich gestern meinen Lauf (mir völlig unbewusst) bei der Marke von genau 1999,50 Kilometern – in diesem Jahr, nicht am Stück! – beendet hatte, war es klar, dass ich heute den zweiten großen Meilenstein, also die 2.000 Kilometer im Kalenderjahr knacken würde. Unterstützt von Hape Kerkelings Autobiographie „Der Junge muss an die frische Luft“ auf den AirPods rannte ich meine 13,87 Kilometer-Runde über die morgendlich frische Ostalb, verscheuchte dabei mehrere Hasen, einen Fuchs und gefühlte Myriaden von Mücken.

Neue Schuhe – ein Gewinn für mich

Und dabei konnte ich gleich noch eine sehr angenehme Feststellung, die sich mir über die letzten Tage aufgedrängt hat, bestätigen: Die Entscheidung, mir neue Laufschuhe von Asics zu besorgen (ich berichtete), war goldrichtig. Seit einer Woche laufe ich nun mit diesen wundervollen Schuhen, immer im Wechsel einmal Cumulus und einmal Nimbus – meine Adduktoren-Zerrung dankt es mir mit deutlich verringerten Beschwerden. Wochenlang waren die ersten zwei Minuten des Morgenlaufs äußerst schmerzhaft gewesen, bis sich alles in mir auf die etwas wackelige Laufbewegung eingestellt hatte – rund lief es erst nach ein oder zwei Kilometern. Mittlerweile starte ich wieder ganz normal, denn der Schmerz ist zu 90 Prozent verschwunden. Nach etwas über einer Stunde des Laufens merke ich eine sich rascher als sonst steigernde Erschöpfung in der Region, ansonsten bin ich weitgehend beschwerdefrei. Sehr schön.

Gleich mal auf Holz klopfen…

Zurück zum Meilenstein: Was mich dieses Jahr besonders erfreut, ist die Tatsache, dass mein Wohlbefinden insgesamt gut genug mitspielt, dass ich noch keinen einzigen Tag aussetzen musste. Es gab einige Tage, an denen ich morgens ganz schön schlapp war, meist lag es an einer langen Probe am vorigen Abend oder einer insgesamt brutal anstrengenden Woche. Aber weder hatte ich eine richtig heftige Erkältung noch sonst etwas, was mich vom Laufen abhalten konnte. Tock-tock-tock (3x gegen meinen Holzkopf geklopft, auf dass es auch weiterhin so bleiben möge).

Stabile Verhältnisse

Noch etwas gibt mir momentan Auftrieb: Seit der 11. Klasse war ich nicht mehr so „leicht“, ich liege aktuell immer unter 61 Kilogramm, nicht selten bin ich genau bei 60 kg, gelegentlich etwas drunter. Das ist ein gutes Stück weg von den etwa 90 Kilo, die ich 2006 auf den Hüften hatte. Bei meiner alle zwei Jahre stattfindenden Generalüberprüfung beim Hausarzt wog ich zu Beginn des Jahres noch satte 67 Kilo, was für mich eindeutig zu viel war. Kurz drauf begann ich wieder mit dem Kalorienzählen (mit CaloryGuard Pro), seither hat sich diese Problematik zum Glück in Wohlgefallen aufgelöst.

Hin und wieder schaffe ich es sogar, damit Leute zu belustigen. Gestern zum Beispiel fand an unserer Schule das Treffen der Oberstufenkoordinatoren aller Aalener (und benachbarter) Gymnasien zum Zweck der Kooperationsabsprachen statt. Wie bei allen solchen Anlässen hatte das Sekretariat uns mit leckeren Plunderstückchen versorgt. Also zückte ich meine kleine aber feine tragbare Waage aus dem Rucksack und wog meine Stücke ab – sehr zur Erheiterung der neben mir sitzenden Kollegen.

Fazit

Passt alles, auf zu den nächsten 2.000 Kilometern! Morgen steht noch der Big Band Battle in der Aalener Stadthalle an (Beginn: 19:00 h, der Eintritt ist selbstverständlich frei, herzliche Einladung an alle Interessenten!), danach brauche ich ein bisschen Erholung, denn die letzten Tage waren ein echter Höllenritt!

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Zwischenstand

Ende Januar wurde mir bewusst, dass ich über die Advents- und Weihnachtszeit schlicht und ergreifend zu viele leckere Süßigkeiten verputzt hatte. Es mangelte mir zwar nicht an Bewegung, doch die Menge an Süßigkeiten, die nicht nur abends sondern auch verteilt über den ganzen Tag in mir landeten, sorgten für ein stetiges Zunehmen. Als ich dann an mehreren Tagen hintereinander immer deutlich mehr auf der Waage zu sehen bekam, als mir lieb war, nahm ich das Kalorienzählen wieder auf (mit CaloryGuard Pro). Über die Fastenzeit verstärkte sich die Sache, sodass meine Gewichtsentwicklung zum aktuell niedrigsten Gewicht seit der 11. oder 12. Klasse führte:

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Parallel dazu behielt ich natürlich mein übliches Laufpensum bei. Gerade heute früh habe ich die Marke von 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr durchbrochen:

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Wie ich vor einigen Tagen berichtete, waren meine Brooks Glycerin 13 schon sehr abgenutzt. Noch einmal 150-200 Kilometer weiter war vom hinteren Teil der Sohle nicht mehr viel übrig, ich lief auf der Dämpfung – und sehr holprig, weil die eben nicht gleichmäßig abgenutzt war.

Heute hatte ich die Möglichkeit, mir neue Laufschuhe zu besorgen. Um die Abnutzung etwas länger zu strecken, habe ich wieder – wie schon beim Laufband – zwei unterschiedliche Paare genommen. Auf diese Weise wird auch meine Muskulatur immer wieder auf unterschiedliche Weise gefordert bzw. gestützt.

Als großer Fan von Asics-Laufschuhen wolle ich auch wieder zu dieser Marke zurück. Am Ende landete ich beim Gel Nimbus 19 und beim Gel Cumulus 18:

Farblich machen sie schon etwas her...

Farblich machen sie schon etwas her…

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Noch liegen keine Erfahrungswerte mit den neuen Schuhen vor, doch in ein paar Tagen kann (und werde) ich sicher mehr berichten.

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