Archiv der Kategorie: Blog

Song des Tages (315) – 2017-07-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als damals das Album „No Prayer For The Dying“ herauskam, waren die Kritiken eher durchwachsen. Nur eine Zeitschrift äußerte sich positiv, indem sie das Album als einen „Grower“, ein Album, das mit der Zeit immer besser würde, bezeichnete. Und tatsächlich ist es ein wunderbares Album, das viele kleine musikalische Edelsteine beherbergt. Mein Lieblingsstück und der heutige Song des Tages verbirgt sich ganz am Ende des Albums: „Mother Russia“ von Iron Maiden:

Der Song ist gespickt mit Versatzstücken, die sich ausgiebig bei der russischen Folklore bedienen, wodurch sich ein zum Titel passendes stimmiges Gesamtbild ergibt. Vielleicht gefällt mir der Song deshalb so gut. Gleich noch einmal!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Hörbücher galore

In der letzten Zeit habe ich sehr viele Hörbücher gehört, eigentlich wollte ich jeweils eine Rezension schreiben, doch das ist für mich immer etwas anstrengend, denn die richtige Balance zu finden zwischen „Dem Leser/Hörer in spe Lust auf ein (Hör-)Buch machen“ und „Ultimative Ansammlung von Spoilern“ ist eine zeitaufwändige Geschichte. Und bis zum Ferienbeginn wird sich daran auch nicht wirklich etwas ändern. Daher habe ich mich für einen Zwischenweg entschieden: Ich liste die in letzter Zeit gehörten Hörbücher auf und äußere mich jeweils kurz dazu, wo sie ungefähr einzusortieren sind bzw. ob und wie sehr sie mir gefallen haben. Also: Auf geht’s!

Cotton Reloaded, Serienspecial: „Der Tod eines guten Mannes“

Die neueste Episode von „Cotton Reloaded“ bringt Licht in die Vorgeschichte von Joe Brandenburg – spannend und sehr gut gemacht, von vorne bis hinten ein Genuss!

Die neueste Episode von „Cotton Reloaded“ bringt Licht in die Vorgeschichte von Joe Brandenburg – spannend und sehr gut gemacht, von vorne bis hinten ein Genuss!

Bis zum Herbst, wenn die Serie „Cotton Reloaded“ einen thematisch neu ausgerichteten Relaunch erleben soll, gibt es alle zwei Monate ein sog. „Serienspecial“, also Folgen, die als Vor- oder Nebenhandlung nun einmal nicht in der normalen Chronologie zu verorten sind. Das erzeugt mehr Tiefe für die bereits etablierten Figuren und beleuchtet hier und da auf interessante Weise die Hintergründe.

Dieses Hörbuch stellt keine Ausnahme dar, die Qualität ist gewohnt hoch und die Produktion makellos. Für alle Fans der Serie eine lohnende Investition!

Vince Ebert: „Zukunft Is The Future – Die Live-Show“

Ein kurzweiliges Comedy-Programm, das für meinen Geschmack leider zu viele bereits bekannte Elemente verwendet.

Ein kurzweiliges Comedy-Programm, das für meinen Geschmack leider zu viele bereits bekannte Elemente verwendet.

Ich mag Vince Ebert als wissenschaftlich angehauchten Comedian. Mittlerweile habe ich vier oder fünf seiner Hörbücher, meistens Live-Shows oder Lesungen seiner Bücher. Ein paar davon habe ich schon sehr oft gehört. Und vielleicht war genau dies mein Problem mit dem für mich noch neuen Hörbuch „Zukunft Is The Future – Die Live-Show“, denn gefühlte 90 Prozent der Witze/Pointen waren mir bereits aus den anderen Programmen vertraut. Die vereinzelten Male, an denen mich ein Element überraschen konnte, waren spärlich gesät.

Für jemanden, der die anderen Hörbücher/Programme von Vince Ebert noch nicht dermaßen gut kennt, ist es sicherlich ein höchst befriedigendes Erlebnis, diesem gut 70-minütigen Live-Programm zu folgen. Ich empfand es als rausgeworfenes Geld und hätte die Zeit lieber für interessantere Hörkost verwendet.

Harper Lee: „Gehe hin, stelle einen Wächter“

Auf den ersten Blick unscheinbar und nicht „in der gleichen Liga“ wie „Wer die Nachtigall stört“, am Schluss dann aber ebenso tiefgreifend und geradezu umwerfend ehrlich.

Auf den ersten Blick unscheinbar und nicht „in der gleichen Liga“ wie „Wer die Nachtigall stört“, am Schluss dann aber ebenso tiefgreifend und geradezu umwerfend ehrlich.

Vor ein paar Wochen berichtete ich vom großen Genuss, den ich aus dem Anhören von Harper Lees Klassiker „Wer die Nachtigall stört“ zog (hier). Dieses Buch wurde nicht umsonst einer der ganz großen Klassiker des 20. Jahrhunderts. Vielen, die sich dann für die Autorin interessieren, wird es ergangen sein wie mir: Völlige Verblüffung, dass sie bis kurz vor ihrem Tod nur diesen einen Roman veröffentlichte. Ein Jahr, bevor sie unerwartet im Schlaf verstarb, erschien diese „Fortsetzung“, die angeblich ein eigentlich früherer Entwurf des erfolgreichen Erstlingswerks darstellt.

Kennt man „Wer die Nachtigall stört“, fühlt man sich sofort wieder zuhause, wenngleich in einem Zuhause, das man verlassen und für etliche Jahre nicht mehr besucht hat, nur um festzustellen, dass sich unter der ewig unveränderlichen Oberfläche doch einiges ganz unerwartet entwickelt hat. Insofern ist der Roman gleichzeitig nostalgisch als auch entzaubernd – die Kraft liegt darin, dass der Leser aus erster Hand die letzten Wehen einer Adoleszenz miterlebt, die im Austausch für das Erwachsenwerden sterben muss. Nicht ganz einfache Kost, aber lohnende. Und noch dazu in Hörbuchform ganz exzellent!

Giulia Enders: „Darm mit Charme“

Zu Beginn deutlich spannender als am Schluss, dennoch interessant und durchaus besser geschrieben als dem Titelbild nach zu schlussfolgern wäre...

Zu Beginn deutlich spannender als am Schluss, dennoch interessant und durchaus besser geschrieben als dem Titelbild nach zu schlussfolgern wäre…

Das Gesundheitsthema lässt mich einfach nicht los, noch dazu mag ich es, zumindest hin und wieder Fakten in einem nüchternen Tonfall präsentiert zu bekommen. Deshalb gefiel mir auch „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann viel besser als „Kopfsache schlank“ von Dr. Marion Reddy und Dr. Iris Zachenhofer – aber wie so oft ist das nur meine persönliche Meinung (aber in meinem Blog gibt’s halt auch meine Meinung zu lesen). „Darm mit Charme“ beginnt sehr vielversprechend, in diesem sachlichen und angenehm nüchternen Tonfall, um dann in der zweiten Hälfte etwas weniger spannend zu werden. Abgesehen davon war es dennoch ein lohnendes Hörbuch, das ich sicher noch einmal, ach nein, bestimmt noch mehrere Male, hören werde!

Neil Gaiman: „American Gods“

Actionreiche Mystery in poetischer Sprache und rappelvoll mit Anspielungen auf alte Sagen und Mythen – was für ein Einstieg in das Werk eines mir bis dato unbekannten Autors!

Actionreiche Mystery in poetischer Sprache und rappelvoll mit Anspielungen auf alte Sagen und Mythen – was für ein Einstieg in das Werk eines mir bis dato unbekannten Autors!

Eigentlich war dieses Hörbuch eine reine Zufallsentdeckung, weil ich beim Stöbern im iTunes Store nach etwas im Bereich meiner Interessen suchte, das zugleich nicht zu teuer wäre. Den Namen Neil Gaiman hatte ich schon recht häufig gelesen, doch eben noch kein einziges Werk von ihm. Also lag es nahe, einfach mal ein einzelnes Hörbuch auf Verdacht zu kaufen. Und ich habe es nicht bereut.

Die Geschichte ist eine Art Transposition der antiken Sagenwelt mitten hinein in die USA der Jetztzeit. Götter und Menschen interagieren miteinander, intrigieren gegeneinander, stecken ihre Bereiche ab, verteidigen diese Grenzlinien und kämpfen mit harten Bandagen um den eigenen Vorteil. Das alles wird in einer hochpoetischen Sprache voller Bilder und doch nur selten mit einem einzigen Wort zu viel präsentiert (und in diesem Fall von Stefan Kaminski hervorragend gelesen). Der aus meiner Sicht bestmögliche Einstieg in die Welt von Neil Gaiman!

Neil Gaiman: „Der Ozean am Ende der Straße“

Science Fiction, Mystery und eine auf kindliche Weise unverdorbene Schwärmerei in einer fantastischen Geschichte vereint: Einer der Hörbuch-Höhepunkte der letzten Wochen!

Science Fiction, Mystery und eine auf kindliche Weise unverdorbene Schwärmerei in einer fantastischen Geschichte vereint: Einer der Hörbuch-Höhepunkte der letzten Wochen!

Nachdem ich mit „American Gods“ auf den Geschmack gekommen war, fiel mir – ebenfalls recht kostengünstig – ein weiteres Buch von Neil Gaiman in Hörbuch-Form in die Hände: „Der Ozean am Ende der Straße“. In dieser Geschichte vereinen sich Elemente aus Science Fiction und Mystery, verweben sie zu einem gelungenen Netz aus Handlungsfäden, die sich allmählich entfalten und den Hörer in eine ganz andere Realität entführen. Erst nach dem Kauf des Hörbuchs bemerkte ich, dass es sich um eine gekürzte Version handelte – wäre mir das vorher aufgefallen, hätte ich es vielleicht gar nicht gekauft (die ungekürzte Version kostet über 20€). So aber kam ich in den Genuss einer leicht gekürzten, aber dennoch fantastischen Geschichte. Wunderbar!

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Der „verpennte“ Meilenstein

Die letzten Wochen im Schuljahr sind auf unangenehme Weise die stressigsten, denn bei Schülern und Lehrern ist „die Luft raus“. Oft schafft man es, den Stoff ganz gut abzuschließen – und dann kommt noch genau eine Doppelstunde, bei der man so gar nicht weiß, wie sie nun noch sinnvoll zu füllen ist… Außerdem finden permanent irgendwelche Sonderaktionen statt, die den Alltag unübersichtlicher machen, ganz zu schweigen von Exkursionen, die einem Teile von Klassen entziehen, sodass man mit einer vorbildlichen Unterrichtsvorbereitung am Ende vor acht statt 28 Schülern steht (das Stichwort „Motivationskiller“ wandert durch meinen Hinterkopf…) – und so weiter und so fort. Mir geht es heute nicht darum, über diese letzten Schulwochen zu maulen, denn dieses Spiel wiederholt sich ohnehin jedes Jahr, Detailveränderungen inklusive. Nein, dieser Einstieg hat vielmehr etwas damit zu tun, dass der dezent aus den Fugen geratene Alltag mich meinen dritten großen läuferischen Meilenstein in diesem Kalenderjahr hat „verpennen“ lassen.

Üblicherweise wird nach dem Laufen geduscht, während des Frühstücks trage ich dann Entfernung und Dauer in die Tabelle ein, um den Überblick zu behalten. Was ich aber in dieser und der letzten Woche nur sehr sporadisch tat. Und dann kam es eben auch dazu, dass mir plötzlich klar wurde, dass ich den Meilenstein schon ein oder zwei Tage vorher passiert hatte, ohne mir dessen überhaupt bewusst gewesen zu sein:

Dass ich die 3.000 Kilometer in diesem Jahr schon geknackt hatte, habe ich erst gemerkt, als ich schon einige Kilometer drüber war. Auch kein Drama...

Dass ich die 3.000 Kilometer in diesem Jahr schon geknackt hatte, habe ich erst gemerkt, als ich schon einige Kilometer drüber war. Auch kein Drama…

Gut, zwei Läufe drüber ist kein Drama, aber es zeigt mir, wie sehr das Ausfransen des Schuljahres meine normalen Abläufe durcheinander bringt. Ganz offensichtlich taugt mir das nicht. Manchmal werde ich geradezu zum Revoluzzer:

Da seht ihr mal, zu welch perfiden Dingen ich fähig bin, wenn ich mich „gegen das System“ stelle!

Da seht ihr mal, zu welch perfiden Dingen ich fähig bin, wenn ich mich „gegen das System“ stelle!

Draußen regnet es gerade Hunde und Katzen. Wenn das nicht bald besser wird, gehe ich heute ganz dreist mal wieder auf’s Laufband. Sonst muss ich die Schuhe erst wieder tagelang trocknen lassen. Bäh!

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Wortspende

Endlich hatte ich mal wieder die Muse und — vor allem — Zeit, mich einer Wortspende anzuschließen. Noch dazu waren die Begriffe derart passend, dass mir die zehn Sätze quasi sofort ins Hirn sprangen.

Endlich hatte ich mal wieder die Muse und — vor allem — Zeit, mich einer Wortspende anzuschließen. Noch dazu waren die Begriffe derart passend, dass mir die zehn Sätze quasi sofort ins Hirn sprangen.

Gleich nach dem Aufstehen habe ich heute die aktuelle Wortspende von Christiane entdeckt (hier), die mich noch dazu spontan animierte, selbst die virtuelle Tastatur meines iPads zu bearbeiten — das Ergebnis könnt ihr unten lesen.

Die drei Begriffe für heute lauten:

  • Stativ
  • Kindheitstraum
  • nachspüren

Und hier folgt nun meine in zehn Sätzen erzählte Geschichte zu den drei Reizwörtern:

An diesem Morgen stand Rudi ganz früh auf — genau genommen war es noch nicht einmal Morgen, denn draußen herrschte noch tiefe Dunkelheit. Mit routinierten Handgriffen packte er sein Stativ und die Kameratasche, alles am Vorabend akribisch vorbereitet, seine Thermoskanne, das iPhone und verließ das Haus. Drei Uhr und 28 Minuten, huch, die Zeit drängte, immerhin wollte Rudi sich heute einen Kindheitstraum erfüllen. Mit entschlossenem Schritt bewegte er sich auf den steil ansteigenden Hang zu und begann den anstrengenden Aufstieg. Schon als Kind hatte er die Idee gehabt, seinen Heimatort während des Sonnenaufgangs in vielen Bildern zu fotografieren, die er später am Computer zu einer Zeitraffer-Aufnahme verarbeiten würde. So könnten alle, die sich diesen Film ansahen, ebenfalls den Zauber, den er jedes Mal dabei empfand, am eigenen Leib erfahren, seinem Kindheitstraum nachspüren…

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Song des Tages (314) – 2017-07-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Es ist Sonntag, der Tag in der Woche, der im Normalfall immer in diesem Zwiespalt zwischen „noch ganz entspannt“ und „latent unter Druck, weil morgen wieder Schule ist“. Morgen ist jedoch Projekttag, der letzte von dreien, für den ich nichts mehr separat vorbereiten muss. Also bin ich ausnahmsweise mal ziemlich gelassen. Und das fühlt sich so schön leicht an, geradezu federleicht.

Zu diesem Gefühl gibt es den passenden Song, den vermutlich jeder schon einmal gehört hat, denn er geistert seit fast 20 Jahren immer wieder über den Äther. Gut ist er auch noch, also passt er perfekt in diese illustre Runde: „Easy“ von Faith No More:

Der Video-Clip taugt mir zwar nicht, dafür aber die Musik um so mehr. Das Aussehen des Gitarristen (der wie ein Althippie wirkt) ist mir seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr aus dem Kopf gegangen, als ich die Rezension einer Platte durchlas und dabei das Bandfoto betrachtete. Hach, die nahenden Ferien machen mich geradezu nostalgisch.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (313) – 2017-07-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Toto ist mit weltweiten Hits wie „Africa“ oder „Hold The Line“ bekannt geworden, doch für mich stellt das 1999 veröffentlichte Album „Mindfields“ einen absoluten Meilenstein moderner Rockmusik dar. Für den heutigen Song des Tages habe ich darauf zurückgegriffen und das wundervolle „Caught In The Balance“ ausgewählt:

Der Live-Clip bringt zwar nicht den exzellenten Sound des Albums zum Tragen, dafür demonstriert er eindrucksvoll, dass das Alter der Musiker und ihre Fähigkeit zum Rocken in keinem zwingenden Verhältnis stehen. Alle Musiker auf der Bühne haben mehr Jahre „auf dem Buckel“ als ich, doch schaffen sie es, gnadenlos Action in die Halle zu bringen, wie man immer wieder zu sehen bekommt. Auch das Songwriting (übrigens im gesamten Album) ist fantastisch, auch wenn einige Songs die übliche Spieldauer deutlich überschreiten.

Wer also auf bodenständige, aber dennoch experimentierfreudige, routinierte und doch innovative Rock-Musik steht, der kann bei diesem Album nichts falsch machen. Wer sich das dann noch mit guten Kopfhörern gönnt, wird weit über eine Stunde Musik genießen dürfen – ohne Wenn und Aber.

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Song des Tages (312) – 2017-07-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der gestrige Tag gehört eigentlich ersatzlos aus dem Kalender gestrichen, denn er war fast komplett fremdbestimmt, unglaublich anstrengend und viel zu lang (19 Stunden auf den Beinen). Da können sich schon mal Aggressionen aufstauen. Welch Glück, dass ich ein so friedfertiger Typ bin, denn so muss ich nur ein bisschen passende Musik hören, um mich danach wieder gut zu fühlen. Mein heutiger Song des Tages, bestens geeignet zum Abreagieren, ist „Hangar 18“ von Megadeth:

Ich glaube, der Song ist auch so ziemlich das härteste an Musik, was sich in meiner Musiksammlung befindet. Mehr „Geknüppel“ brauche ich nicht – und der Song hat zumindest ein Hammer-Gitarren-Solo (das allein ihn schon hörenswert macht), Hut ab!

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Song des Tages (311) – 2017-07-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit sprechen mich Schüler darauf an, dass sei meine Blog-Einträge gelesen hätten, manchmal äußern sie sogar Musikvorschläge für den Song des Tages. Üblicherweise folge ich den Vorschlägen nicht, denn es geht ja darum, dass ich in dieser Rubrik nur Songs vorstelle, die mir gefallen. Oft aber wird auch ein Titel in Verbindung mit einem Bandnamen genannt, der mir im ersten Moment nichts sagt, obwohl ich den Song kenne. Das passiert sogar sehr häufig, denn beim Radiohören bekomme ich nicht immer mit, wie die Songs heißen. So ähnlich war es mit dem heutigen, auf den mich vor ein paar Tagen ein Schüler ansprach. Der Titel sagte mir gar nichts, der Song sehr wohl. Und ich mag ihn, also habe ich ihn – der Vorschlag kam nicht von besagtem Schüler – zum heutigen Song des Tages erkoren. Es handelt sich um „I Don’t Dance“ von Sunrise Avenue:

Der Song hat Power, gerade das richtige für die letzten Tage im Schuljahr, denn da fühlt man als Lehrer üblicherweise „den Akku leer werden“. In den ersten Berufsjahren bin ich fast immer ein oder zwei Tage nach Ferienbeginn erst einmal krank geworden, weil mein Körper die plötzlich eintretende Ruhe als Einladung angesehen hat, mal schnell das große Reinigungsprogramm anzuwerfen, das der Stress die Wochen vorher zurückgedrängt hatte. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm, erschöpft bin ich trotzdem. Daher jetzt gleich noch eine Dosis „I Don’t Dance“!

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Song des Tages (310) – 2017-07-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die Band Bon Jovi setzte in den 1980er und frühen 1990er Jahren eine neue, unglaublich hohe Erfolgsmesslatte für eine Rock-Band: Enorme Platten- und CD-Verkäufe, ausverkaufte Tourneen, Konzerte in riesigen Stadien bzw. als Headliner großer Festivals… Mehr ging einfach nicht.

Den ungeheuren Druck, unter dem die ganze Band dabei über Jahre stand, können sich die meisten Menschen nicht wirklich vorstellen. Abend für Abend auf die Bühne vor tausende von Menschen treten, immer im Bemühen, möglichst nicht zu „verkacken“ bzw. eine gute Show abzuliefern (und dabei wiederum ordentlich zu spielen), das zehrt ganz schön an den Nerven.

Irgendwann brauchte der Gitarrist der Band, Richie Sambora, einfach eine Auszeit vom ständigen Druck (dem er später dann leider auch nicht standgehalten hat, immer wieder muss er sich in sog. Entziehungskliniken begeben, um seine diversen Süchte wieder in den Griff zu bekommen…) In dieser Zeit veröffentlichte er ein (recht poppiges) Blues-Album mit dem wundervollen Titel (und Titelsong) „Stranger In This Town“, dem heutigen Song des Tages:

Vergleicht man die Stücke auf seinem Solo-Album mit den Sachen, die Bon Jovi zu der Zeit auf den Markt brachten, dann versteht man auch, warum die kleinen Solo-Eskapaden einfach notwendig waren. Und das ganze Album ist wirklich gelungen, man könnte sogar von „Wucht“ sprechen…

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Song des Tages (309) – 2017-07-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Tag gestern wurde genau so anstrengend, wie ich ihn erwartet hatte. Von 7:25 h, als ich das Haus verließ, bis 18:00 h, als ich wieder daheim ankam, gab es fast nur Arbeiten am Stück. Heute wird es noch einmal sehr ähnlich, unterschiedlich ist, dass ich mehr selber leisten muss – das könnte alles ein wenig interessanter machen.

Zu diesem Arbeitspensum benötige ich einen weiteren Powersong, Lust habe ich auf „Rolling In The Deep“ von Adele, denn der fetzt so richtig gut:

Ob die sich den Glas-Effekt wohl vom ersten „Jurassic Park“-Film geborgt haben, um die Menge an Gläsern entsprechend zu inszenieren…?

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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