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Podcast-Empfehlung: „Sparkletack“

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„Sparkletack – The San Francisco History Podcast“ von Richard Miller – ein absolutes Muss für alle Fans dieser einmaligen Stadt!

Vor ein paar Jahren entdeckte ich über eine Empfehlung in einer Zeitschrift oder einem Buch den Podcast „Sparkletack“. Der Titel ist ein reines Fantasiewort, denn sparkle heißt so viel wie „glitzern, leuchten“, und tack ist eine „Reißzwecke“. Mit dem Thema des Podcasts hat beides nichts zu tun, denn dieser Podcast hat nur ein zentrales Thema: Die Stadt San Francisco.

Da ich dort geboren bin und es sich gleichzeitig um die schönste Stadt der Welt handelt, existiert tief in mir ein profundes Interesse an der Stadt. Ich war auch schon einige Male dort, allerdings lange nicht so oft, wie ich es gerne hätte – doch Fliegen ist teuer und äußerst unökologisch, zwei aus meiner Sicht starke Faktoren, die gegen allzu häufige Besuche sprechen.

Richard Miller

Die Podcast-Serie wurde ins Leben gerufen und komplett produziert von Richard Miller, einem Ex-Bewohner von San Francisco, den sein Beruf bereits vor acht Jahren weiter in den Norden, nach Portland in Oregon, verfrachtet hat. Aus seiner Liebe zu dieser Perle aller Städte erwuchs eine wundervolle Sammlung von Episoden, die San Francisco aus den unterschiedlichsten Sichtweisen portraitieren.

Worum geht’s?

Die ca. 100 Episoden behandeln so vielseitige Themen wie:

  • Eigenheiten des Essens und Trinkens in San Francisco
  • Sehenswürdigkeiten, die entweder jeder oder aber keiner kennt
  • Die Geschichte der Stadt
  • Historische Persönlichkeiten von Interesse

Jede Folge ist liebevoll recherchiert und eingesprochen worden – hört man sie der Reihe nach durch, merkt man, wie Richard Miller von Episode zu Episode sicherer und routinierter wird. Die Episodenlänge variiert sehr stark, denn es gibt kurze Episoden, die nur fünf oder sechs Minuten dauern, denen wiederum lange Episoden mit einer Spielzeit von gut 40 Minuten gegenüberstehen.

Gerne immer wieder…

Vor Jahren habe ich alle Folgen der Reihe nach durchgehört, immer wieder lade ich mir entweder einzelne Episoden oder doch gleich alle und höre mir meine persönlichen Highlights wieder an. Gerade im August, wenn der Arbeitsdruck bei mir geringer ist, schätze ich es sehr, mich wieder in diese nostalgische Stimmung versetzen zu lassen.

Wo gibt’s den „guten Stoff“?

Sollte ich nun jemandem Appetit auf „Sparkletack“ gemacht haben, wäre es mir persönlich eine große Freude. Zu finden ist der Podcast entweder (für die Apple-Nutzer) direkt in der Podcast-App von Apple (Teil von iOS, einfach bei der Suchfunktion den Titel eingeben und die Folgen laden/streamen) oder auf der Homepage sparkletack.com

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Ausflug zur Harburg

Gestern spielte das Wetter mit, außerdem sind gerade Ferien – ideale Bedingungen, um einen Familienausflug, der eigentlich schon seit Jahren immer auf der Agenda stand, zu unternehmen. Gegen Mittag waren alle Vorbereitungen abgeschlossen, dann ging es von Aalen zur Harburg (im Nördlinger Ries). Auf dem Weg zu den Schwiegereltern in der Gegend von Ingolstadt kamen wir früher recht häufig dort vorbei, fast jedes einzelne Mal sagten wir uns: „Irgendwann müssen wir uns die Burg mal ansehen!“ – Und kaum waren wir daheim: Aufschieberitis, weil halt so viel anderes anstand. Seit gestern können wir aber endlich sagen: Wieder ein Haken auf unserer langen Liste!

Und die Harburg ist wirklich ein schöner Flecken, den man sich genussvoll ansehen kann. Ein paar der Bilder, die ich geschossen habe, sind hier zu einer kleinen Collage vereint:

Oben links: Ausblick von der Harburg auf den Ort Harburg, oben rechts: Blick auf die Burgmauer mit dem Rundweg, unten links: vom Gang auf der Burgmauer hinab auf den schön gepflegten Garten, unten rechts: der Innenhof – hier lässt es sich ganz gut aushalten!

Oben links: Ausblick von der Harburg auf den Ort Harburg, oben rechts: Blick auf die Burgmauer mit dem Rundweg, unten links: vom Gang auf der Burgmauer hinab auf den schön gepflegten Garten, unten rechts: der Innenhof – hier lässt es sich ganz gut aushalten!

Holzauge, sei wachsam!

Wenn wir uns schon auf einen derartigen Ausflug begeben, dann nehmen wir selbstverständlich auch die Führung durch die Burg mit. Und in diesem Fall war das ein richtiger Glücksgriff, denn die junge Führerin (vermutlich eine Schülerin aus der Gegend, die sich in den Ferien etwas dazu verdiente) machte ihre Sache sehr gut.

Und wir alle lernten tatsächlich ein paar Dinge dazu, so zum Beispiel den Ursprung des Sprichworts „Holzauge, sei wachsam!“ Dieses leitet sich ab von den Schießscharten für die Armbrust-Schützen. Damit ihnen, während sie am Nachladen bzw. Nachspannen der Armbrust waren, kein Feind von außen einen Pfeil hereinschicken konnte, war ein ausgehöhltes Holzstück in die Mauer eingesetzt (siehe Bild). Wenn man schießen wollte, nutzte man die Aussparung, wenn man dagegen nachlud, drehte man einfach das Holzstück, sodass kein Pfeil/Bolzen hereinfliegen konnte.

Das ist das Holzauge, schön kann man erkennen, dass außen herum genug Platz ist, um das Drehen zu ermöglichen – wir durften es auch alle selbst ausprobieren.

Das ist das Holzauge, schön kann man erkennen, dass außen herum genug Platz ist, um das Drehen zu ermöglichen – wir durften es auch alle selbst ausprobieren.

An dieser Stelle testete ich noch die Kamera meines neuen iPhones (7 Plus), indem ich einmal durch die Aussparung hindurch fokussierte und einmal den Innenrand anvisierte. Die zwei Bilder sind schon beeindruckend gut, vor allem das mit dem Innenrand:

Hier ging der Fokus auf den Baum draußen. Das ist schon ganz gut, aber noch nichts im Vergleich zum folgenden Bild...

Hier ging der Fokus auf den Baum draußen. Das ist schon ganz gut, aber noch nichts im Vergleich zum folgenden Bild…

Das Bild hat mich wirklich umgehauen, denn die extreme Detailschärfe ist für eine Smartphone-Kamera schon sehr beeindruckend.

Das Bild hat mich wirklich umgehauen, denn die extreme Detailschärfe ist für eine Smartphone-Kamera schon sehr beeindruckend.

Iron Man

Ach ja, eines war da noch. Am Ende der Führung bekamen wir den Prototypen von Iron Man zu sehen:

Natürlich ist das bloß ein Spaß, aber irgendwie erinnerte mich die Rüstung gestern sehr an den ersten Iron Man-Prototypen aus dem Kinofilm...

Natürlich ist das bloß ein Spaß, aber irgendwie erinnerte mich die Rüstung gestern sehr an den ersten Iron Man-Prototypen aus dem Kinofilm…

Oje! Die Rüstung war unter Garantie fürchterlich unbequem und schwer. Ob man sich als Träger damit wirklich einen Gefallen getan hat, wage ich schwer zu bezweifeln. Sicher, gegen ein paar leichte Waffen war man darin ganz gut geschützt, doch dafür büßte man auch an Beweglichkeit und Schnelligkeit ein, ganz abgesehen von der Erschöpfung, die allein durch das zusätzliche Gewicht zu erwarten war.

Fazit

Gestern kamen Wetter, Entspannung und eine wirklich gut präsentierte Harburg zu einem wundervollen Ferienerlebnis für unsere ganze Familie zusammen. Wer nah genug dran wohnt, sollte sich bei schönem Wetter auch einmal auf den Weg machen, es lohnt sich!

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Der 1.001. Beitrag!

Heute früh durfte ich ausschlafen, was sehr angenehm war. Pünktlich um kurz vor sechs rief mein Körper aber: „He, du liegst schon anderthalb Stunden länger als sonst hier herum, jetzt wird’s dringend Zeit, aufzuwachen!“ Gleich darauf piepste meine Apple Watch mit der Mitteilung, mein Beitrag Song des Tages sei veröffentlicht worden, dicht gefolgt von einer weiteren Mitteilung, dass dies mein 1.000. Beitrag auf diesem WordPress-Konto sei:

Tatsächlich: Ich habe mit dem einen von heute früh schon 1.000 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht! (Dieser ist der 1.001.!)

Tatsächlich: Ich habe mit dem einen von heute früh schon 1.000 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht! (Dieser ist der 1.001.!)

Derart beflügelt drehte ich mich um und ruhte noch eine ganze Weile. Dann stand ich auf, spülte alles, was ich gestern Abend nicht mehr wegräumen wollte, fort und ging dann Laufen. Das Wetter spielte ganz gut mit, also lief ich einfach immer weiter, am Ende wurden es 22,42 Kilometer, also etwas mehr als ein Halbmarathon:

Huuuiiiiii! Heute war ich richtig schnell!

Huuuiiiiii! Heute war ich richtig schnell!

In den letzten Wochen lief ich immer mit einem Tempo von etwa 6:10/km bis 6:30/km, heute hatte ich – vermutlich bedingt durch einen wahren Schokoladen-Fressanfall gestern Abend und den langen Nachtschlaf – unglaubliche Energiereserven, wodurch ich die letzten Kilometer mit 4:50/km absolvierte. Das beeindruckte mich selbst, weil es vollkommen unerwartet war.

Zur Belohnung erhielt ich noch eine Aktivitäts-Medaille auf meiner Apple Watch, die schön, aber nicht allzu bedeutsam ist. Ich war zwar vor vielen Jahren im Yellowstone-Nationalpark, ziehe aber Yosemite eindeutig vor…

Die heute gewonnene Herausforderung (bzw. die dazugehörige Trophäe): Schick, aber nicht wirklich nötig, gelaufen wäre ich ohne den Anreiz auch.

Die heute gewonnene Herausforderung (bzw. die dazugehörige Trophäe): Schick, aber nicht wirklich nötig, gelaufen wäre ich ohne den Anreiz auch.

Und damit habe ich die 2.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr überwunden, nähere mich nun allmählich den 3.000 Kilometern an.

Der aktuelle Zwischenstand, nach wie vor keine Aussetzer in diesem Kalenderjahr. Wie sagt man so schön: „Es läuft...“

Der aktuelle Zwischenstand, nach wie vor keine Aussetzer in diesem Kalenderjahr. Wie sagt man so schön: „Es läuft…“

Ohne gutes Schuhwerk, AirPods und Hörbücher (sowie geeignete Kleidung) wäre das nicht drin gewesen. Noch dazu treibt mich der Wille, für meine Frau in Form zu bleiben, mindestens ebenso an…

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Der Endspurt

Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht...

Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht…

In den letzten Wochen, insbesondere den letzten paar Tagen, konnte ich mich vor Arbeit kaum retten, daher kam ich nicht zum Lesen eurer vielen interessanten Artikel hier bei WordPress. Heute habe ich ein paar nachgelesen und endlich auch kommentiert, doch die kommenden zwei Wochen wird es noch stressig bleiben. Dann geht das Schuljahr zu Ende und der Sommer naht. Dieses Jahr steht kein riesiges Projekt an, daher könnte es allen Ernstes mal richtig entspannend werden… Und dann komme ich endlich auch wieder dazu, in aller Ruhe die schönen und interessanten Sachen zu lesen, die ihr euch mühevoll durch den Kopf habt gehen lassen. Versprochen.

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Rekordmonat Juni 2017

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor...

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor…

Mit dem gestrigen Tag endete der Monat Juni, bei dem es sich aus sportlicher Sicht um einen echten Rekordmonat handelte, denn so viele Kilometer hatte ich vorher noch nie in einem Monat zusammen bekommen:

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Da ich die App auf dem iPhone und der Apple Watch habe, verirre ich mich äußerst selten in das Web-Interface von Nike Running. Meine Frau ist wesentlich häufiger dort, daher konnte sie mir ein paar nützliche Tipps geben – so kam ich mit ein paar Fingerbewegungen an die folgende Übersicht für dieses Kalenderjahr:

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann...

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann…

Wenn das so weitergeht und ich keine Krankheitspause einlegen muss, könnte ich dieses Jahr tatsächlich mal die 5.000 Kilometer schaffen. Aber das ist nicht mein vorrangiges Ziel. Was mir eher vorschwebt, ist folgendes: Dem Beispiel meiner entzückenden Frau folgen, die eisern an ihrem Muskelaufbau arbeitet, um so den Grundumsatz zu erhöhen und insgesamt ihre Gesundheit zu stärken.

Baustelle Bauchspeck – „das“ leidige Thema…

Nun habe ich seit Anfang 2011 eine nicht ganz zu übersehende Menge von 30 Kilogramm abgenommen. Doch an der Gewichtsschraube will ich nicht weiter drehen, sonst lande ich unter Umständen schnell im Untergewicht. Aber: Ich habe von meinem früheren Übergewicht trotz meines aktuell am unteren Rand des Normalzustands liegenden Körpergewichts immer noch eine kleine Wampe mit Fettfüllung direkt am Bauch zurückbehalten. Nicht dramatisch, aber so, dass es im Schwimmbad immer noch auf der ästhetischen Ebene für einen unbefriedigenden Geisteszustand meinerseits sorgt. Und das ist die aktuelle Baustelle. Also eine von mehreren, die ich beseitigen muss, um mich in spärlich bekleidetem Zustand unter den Augen anderer wohl zu fühlen.

Das bedeutet: Situps/Crunches und Planke, möglicherweise noch mit anderen Übungen gekoppelt. Sobald ich ein für mich funktionierendes kurzes Programm in der iMuscle-App erstellt habe und es sich eingeschliffen hat, berichte ich darüber.

Eine weitere ist, dass meine Arme schon recht dünn sind, ein paar Muskeln dort schaden sicher nicht. Also wird flugs das Klimmzug-Training wieder aufgenommen: Vier Sets, jeweils so viele Klimmzüge wie möglich. Und wenn es nur ein halber ist. Jede Anstrengung ist besser als keine – und aktuell ist meine Kondition echt armselig.

Black Roll is in da house…

Dann ist da noch etwas: Robert hat mich damals mit seinem Artikel über die Faszien-Rolle (oder „Black Roll“) auf die Idee gebracht, das auch einmal auszuprobieren. Eigentlich wollte ich dem Thema einen eigenen Blog-Eintrag widmen, hier passt das aber auch sehr gut, also nehme ich die Option einfach mit.

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut...).

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut…).

Mit der Faszien-Rolle lockere ich meine gerne sehr verkrampfte Rücken- und Schultermuskulatur. Am ersten Abend genoss ich das gute „Durchgeknetet-werden“-Gefühl ein bisschen zu lange, woraufhin ich am nächsten Morgen gleich einmal unübersehbare Blutergüsse am Rücken aufwies:

Ein bisschen zuviel des Guten...

Ein bisschen zuviel des Guten…

Seither habe ich die Menge reduziert, maximal zwei oder drei Minuten am Tag bekommt der Rücken ab, jetzt läuft das super – aber eine solche Einstiegs-Überlastung ist für mich als einen klassischen „Ganz oder gar nicht“-Typen nicht weiter erstaunlich.

Fazit

Es läuft und läuft, an dieser Front gibt es keine Probleme, ich bin auch fast komplett schmerzfrei, sodass ich hoffentlich immer weiter einfach laufen kann, wie ich gerne möchte. Ansonsten steht der grobe Plan, dessen Details jetzt noch ausgearbeitet werden müssen. Also beende ich diesen Blog-Eintrag und mache mich an die Arbeit!

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Ein Platz, 12 Monate – 05 – Juni 2017

In diesem von Zeilenende initiierten Projekt wird ein Ort ein Jahr lang fotografisch begleitet, jeweils am letzten Sonntag im Monat wird der dann aktuelle Zustand hier präsentiert.

Obwohl sich zwischen den letzten beiden Beiträgen dieser Sparte nicht allzu viel verändert hatte, in den Pfingstferien gab es einen eindeutigen Schub nach vorne, der auch optisch ganz klar zu erkennen ist.

Einerseits ist natürlich die Vegetation ein ganzes Stück vorangekommen (der mit großen Schritten nahende Sommer lässt grüßen, heiß war es in den vergangenen Tagen zur Genüge), überall sprießt und grünt es, auch vereinzelte Blüten zeigen sich hier und da. Andererseits ist das „Dreckseck“ zwischen Hauswand und der untersten Reihe von Pflanzringen verschwunden. Um die aufdringlichen Pappeln mit ihren überall empor schießenden Trieben ein wenig im Griff zu behalten, habe ich eine entsprechende Folie ausgelegt, die verhindern soll, dass von unten allzu viele Gewächse nachsprießen. Darüber ist gut und gern eine Tonne Kies verteilt worden. Der riesige Vorteil ist, dass man nun von der Terrasse aus auch bei schlechtem Wetter einigermaßen sauberen Fußes zum Woodport gelangen kann. Und es sieht um Längen besser aus als das ungleichmäßig hervorgeschossene Gras:

Im direkten Vergleich sieht man gleich, warum es mir in der neuen Fassung besser gefällt...

Im direkten Vergleich sieht man gleich, warum es mir in der neuen Fassung besser gefällt…

Beim Transport der Kiesmenge ging unser fast sieben Jahre alter Fiat Dobló ganz schön in die Knie, die insgesamt 550-600 Liter Kies wogen locker eine Tonne (ich kann ein Lied davon singen, denn den Großteil durfte ich schaufeln und schleppen). Das sah aus der Perspektive des Autos nicht mehr ganz so „gesund“ aus:

Wer hat schon einmal für 15 € sein Auto tiefer gelegt?

Wer hat schon einmal für 15 € sein Auto tiefer gelegt?

Wie immer bleibe ich bei den drei Perspektiven: (1) Von der Terrasse aus, (2) vom Rand des neu angelegten Abschnitts aus um die Hausecke, (3) vom Woodport aus auf die drei Etagen.

Von der Terrasse aus...

Von der Terrasse aus…

Vom Rand um die Hausecke...

Vom Rand um die Hausecke…

...und vom Woodport aus.

…und vom Woodport aus.

Die weiteren Teilnehmer und ihre spannenden Beiträge sind bei Zeilenende verlinkt.

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Solera ohne Solera – so nicht!

Heute ist es ja doch ein bisschen wärmer geworden, also ist mein Durst naturgemäß hoch. Den Großteil darf dabei das altbekannte Cola Light (seit mittlerweile gut einem Jahr die geschmacklich durchaus akzeptable SodaStream-Variante) bestreiten, doch nach einem 18,57 Kilometer-Lauf am Morgen, Staubsaugen in drei Stockwerken und Unterrichtsvorbereitung für die kommende Woche stieg das Bedürfnis nach einem „ordentlichen“ Getränk. Klarer Fall für einen Solera 1847. Doch dann geschah das:

Heieiei! Nur 45 Milliliter konnte ich der Flasche noch entlocken, dann war Feierabend – so geht's ja wohl nicht!

Heieiei! Nur 45 Milliliter konnte ich der Flasche noch entlocken, dann war Feierabend – so geht’s ja wohl nicht!

Spärliche 45 Milliliter, gerade einmal genug, um – in alten Seemannsjargon verfallend – „einen hohlen Zahn zu füllen“. Und dann auch noch die bittere Feststellung, dass es sich um meine letzte Flasche gehandelt hatte. Das könnte den Tag noch ganz schön ins Wanken bringen.

Doch zum Glück entdeckte ich etwas, das einen mehr als würdigen Ersatz bieten sollte: Den guten alten Matusalem, einen über 30 Jahre gereiften Oloroso. Den hatte ich mir 2007 aus der Bodega González-Byass mitgenommen.

Was für ein edler Tropfen – jedes Glas kostet gefühlt drei Euro...

Was für ein edler Tropfen – jedes Glas kostet gefühlt drei Euro…

Jetzt steht er im Kühlschrank, in ein paar Stunden dürfte er die korrekte Temperatur erreicht haben, um mich in eine abendlich entspannte Stimmung zu versetzen. Das noch in Kombination mit der gerade in der Vorbereitung befindlichen Pizza – das kann ja nur ein Fest werden!

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Nike Running – Lauflevel Schwarz

In der Nike Running Club-App gibt es die sog. Lauf-Levels, eine Art Einteilung, in welcher Kategorie Läufer man einzuordnen ist. Diese Lauf-Levels sehen folgendermaßen aus:

  • 0-50 gelaufene Kilometer: Gelb
  • 50-250 gelaufene Kilometer: Orange
  • 250-1.000 gelaufene Kilometer: Grün
  • 1.000-2.500 gelaufene Kilometer: Blau
  • 2.500-5.000 gelaufene Kilometer: Lila
  • 5.000-15.000 gelaufene Kilometer: Schwarz
  • 15.000 und mehr gelaufene Kilometer: Volt
„Lila“ liegt ganz frisch hinter mir, „Schwarz“ ist aktuell, „Volt“ ist noch Zukunftsmusik...

„Lila“ liegt ganz frisch hinter mir, „Schwarz“ ist aktuell, „Volt“ ist noch Zukunftsmusik…

Im Prinzip müsste ich schon eine ganze Weile im Bereich „Schwarz“ sein, schließlich habe ich im letzten Jahr allein etwas mehr als 4.600 Kilometer laufend hinter mich gebracht. Doch lange Zeit benutzte ich eben nicht die Nike Running Club-App, weswegen die absolvierten Kilometer nicht für diese Liste zählten. Erst mit der Apple Watch, die ich seit dem 28. Oktober 2016 trage (da kam sie auf den Markt), hat sich das wieder geändert, denn in der sog. Nike+ Edition ist diese App gleich fest integriert (siehe Screenshot) – und sie funktioniert so gut, dass ich gar kein Bedürfnis verspüre, eine andere App auszuprobieren.

Oben links ist das Nike-Icon zu erkennen. Morgens ein kurzes Tippen darauf, dann kann ich sofort in einen Lauf starten. Perfekt!

Oben links ist das Nike-Icon zu erkennen. Morgens ein kurzes Tippen darauf, dann kann ich sofort in einen Lauf starten. Perfekt!

Gut, zurück zu meinem Lauf-Level, denn da hat sich gerade heute etwas geändert. Gestern sah es noch so aus:

Gerade noch „Lila“, aber 10 Kilometer laufe ich, bevor ich wach bin...

Gerade noch „Lila“, aber 10 Kilometer laufe ich, bevor ich wach bin…

Und nach einem schönen 19,26 Kilometer-Lauf heute früh war ich dann – endlich – im schwarzen Lauf-Level angekommen, was dann (aus rein psychologisch-motivatorischer Sicht) doch eine schöne Sache ist:

Gut, jetzt kommt die lange Durststrecke bis „Volt“ – meinetwegen könnte es auch gerne eine 10.000 Kilometer-Marke geben, aber Nike war wohl anderer Meinung...

Gut, jetzt kommt die lange Durststrecke bis „Volt“ – meinetwegen könnte es auch gerne eine 10.000 Kilometer-Marke geben, aber Nike war wohl anderer Meinung…

Ansonsten sieht meine Jahresbilanz für 2017 auch ganz gut aus (nach wie vor musste ich keinen Tag aussetzen, auch wenn ich seit dem letzten Schultag vor den Pfingstferien eine ätzende Erkältung habe – doch wie sagt man in Franken so schön: „Nur die Harten kommen in den Garten…“1):

Der aktuelle Stand – ich bin sehr zufrieden, so darf es gerne weitergehen!

Der aktuelle Stand – ich bin sehr zufrieden, so darf es gerne weitergehen!

  1. Lustig wird der Spruch erst, wenn man ihn sich auch mit der korrekten unterfränkischen Aussprache vorstellt, denn dann klingt das ungefähr so: „Nur die Hadden gomm‘ nei’n Gadden!“ – Ich darf mich darüber lustig machen, schließlich bin ich in Unterfranken aufgewachsen…
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Ein Platz, 12 Monate – 04 – Mai 2017

In diesem von Zeilenende initiierten Projekt wird ein Ort ein Jahr lang fotografisch begleitet, jeweils am letzten Sonntag im Monat wird der dann aktuelle Zustand hier präsentiert.

Seit den letzten Ferien hatte ich gar keine Möglichkeit mehr, am Garten etwas zu verändern, zum Teil war in der Schule so viel los, dass ich da kaum über die Runden kam, zum Teil war das Wetter so richtig ekelhaft nass – insofern dürft ihr heute einfach genießen, dass sich die Vegetation um das gestaltete (und weiterhin zu gestaltende) Stück Garten in den letzten Wochen deutlich vermehrt und intensiviert hat. Auch in den Bereichen mit der neuen Komposterde hat sich so einiges getan, aber eben ungeplant und nur punktuell.

Noch eine Woche, dann sind Pfingstferien in Baden-Württemberg. Für die steht schon einiges auf dem Programm: Kies in die unterste Ecke einfüllen (davor natürlich einen Schutz vor Pappel-Sprösslingen einbringen, den ich bereits gekauft habe), dann endlich das tatsächliche Aussähen von Blumen und anderen Gewächsen… Das wird eine spannende Zeit!

Wie immer bleibe ich bei den drei Perspektiven: (1) Von der Terrasse aus, (2) vom Rand des neu angelegten Abschnitts aus um die Hausecke, (3) vom Woodport aus auf die drei Etagen.

Von der Terrasse aus...

Von der Terrasse aus…

Vom Rand um die Hausecke...

Vom Rand um die Hausecke…

...und vom Woodport aus.

…und vom Woodport aus.

Die weiteren Teilnehmer und ihre spannenden Beiträge sind bei Zeilenende verlinkt.

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Frühjahrsmüdigkeit

Augenringe sind doch eh nur Einbildung...

Augenringe sind doch eh nur Einbildung…

Aktuell verspüre ich tagtäglich die Auswirkungen einer deutlichen Frühjahrsmüdigkeit: Die Tage werden länger, das Arbeitspensum ist gerade recht hoch, doch durch das verlängerte Tageslicht bin ich bei gleicher Uhrzeit für das Aufstehen etwas später im Bett. Das macht sich bemerkbar. Vor allem beim Korrigieren, das im Moment auch verstärkt ansteht. Heute sitze ich am vierten Test in vier Tagen, das schlaucht, denn die Konzentration muss nun einmal da sein, die Schüler wollen schließlich möglichst gleich behandelt werden. Irgendwann stößt aber auch Koffein an seine Grenzen. Wie immer kommt dann (also bei der Kombination von Müdigkeit und Korrekturen) eine schier unbändige Lust auf Süßes in mir auf. Doch noch halte ich sie ganz brav im Zaum. Noch…

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