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Song des Tages (311) – 2017-07-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit sprechen mich Schüler darauf an, dass sei meine Blog-Einträge gelesen hätten, manchmal äußern sie sogar Musikvorschläge für den Song des Tages. Üblicherweise folge ich den Vorschlägen nicht, denn es geht ja darum, dass ich in dieser Rubrik nur Songs vorstelle, die mir gefallen. Oft aber wird auch ein Titel in Verbindung mit einem Bandnamen genannt, der mir im ersten Moment nichts sagt, obwohl ich den Song kenne. Das passiert sogar sehr häufig, denn beim Radiohören bekomme ich nicht immer mit, wie die Songs heißen. So ähnlich war es mit dem heutigen, auf den mich vor ein paar Tagen ein Schüler ansprach. Der Titel sagte mir gar nichts, der Song sehr wohl. Und ich mag ihn, also habe ich ihn – der Vorschlag kam nicht von besagtem Schüler – zum heutigen Song des Tages erkoren. Es handelt sich um „I Don’t Dance“ von Sunrise Avenue:

Der Song hat Power, gerade das richtige für die letzten Tage im Schuljahr, denn da fühlt man als Lehrer üblicherweise „den Akku leer werden“. In den ersten Berufsjahren bin ich fast immer ein oder zwei Tage nach Ferienbeginn erst einmal krank geworden, weil mein Körper die plötzlich eintretende Ruhe als Einladung angesehen hat, mal schnell das große Reinigungsprogramm anzuwerfen, das der Stress die Wochen vorher zurückgedrängt hatte. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm, erschöpft bin ich trotzdem. Daher jetzt gleich noch eine Dosis „I Don’t Dance“!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (310) – 2017-07-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die Band Bon Jovi setzte in den 1980er und frühen 1990er Jahren eine neue, unglaublich hohe Erfolgsmesslatte für eine Rock-Band: Enorme Platten- und CD-Verkäufe, ausverkaufte Tourneen, Konzerte in riesigen Stadien bzw. als Headliner großer Festivals… Mehr ging einfach nicht.

Den ungeheuren Druck, unter dem die ganze Band dabei über Jahre stand, können sich die meisten Menschen nicht wirklich vorstellen. Abend für Abend auf die Bühne vor tausende von Menschen treten, immer im Bemühen, möglichst nicht zu „verkacken“ bzw. eine gute Show abzuliefern (und dabei wiederum ordentlich zu spielen), das zehrt ganz schön an den Nerven.

Irgendwann brauchte der Gitarrist der Band, Richie Sambora, einfach eine Auszeit vom ständigen Druck (dem er später dann leider auch nicht standgehalten hat, immer wieder muss er sich in sog. Entziehungskliniken begeben, um seine diversen Süchte wieder in den Griff zu bekommen…) In dieser Zeit veröffentlichte er ein (recht poppiges) Blues-Album mit dem wundervollen Titel (und Titelsong) „Stranger In This Town“, dem heutigen Song des Tages:

Vergleicht man die Stücke auf seinem Solo-Album mit den Sachen, die Bon Jovi zu der Zeit auf den Markt brachten, dann versteht man auch, warum die kleinen Solo-Eskapaden einfach notwendig waren. Und das ganze Album ist wirklich gelungen, man könnte sogar von „Wucht“ sprechen…

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Song des Tages (309) – 2017-07-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Tag gestern wurde genau so anstrengend, wie ich ihn erwartet hatte. Von 7:25 h, als ich das Haus verließ, bis 18:00 h, als ich wieder daheim ankam, gab es fast nur Arbeiten am Stück. Heute wird es noch einmal sehr ähnlich, unterschiedlich ist, dass ich mehr selber leisten muss – das könnte alles ein wenig interessanter machen.

Zu diesem Arbeitspensum benötige ich einen weiteren Powersong, Lust habe ich auf „Rolling In The Deep“ von Adele, denn der fetzt so richtig gut:

Ob die sich den Glas-Effekt wohl vom ersten „Jurassic Park“-Film geborgt haben, um die Menge an Gläsern entsprechend zu inszenieren…?

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Song des Tages (308) – 2017-07-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen man gerne für ein paar Stunden aus der eigenen Haut fahren und jemand anderer sein möchte: Notenkonvente, Stunden über Stunden. Das soll nicht heißen, dass sie nicht nötig wären. Ganz im Gegenteil, denn im Gegensatz zu manchen Kollegen halte ich unser Notensystem für weitgehend in Ordnung, Ausnahmen bestätigen eher die Regel als die Mängel des Systems. Aber, um wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen, die Notenkonvente sind anstrengend, vor allem über mehrere Stunden hinweg.

Da brauche ich dringend einen absoluten Knaller-Ohrwurm, um die Monotonie der gefühlt endlosen Sitzungen zu überbrücken. Und ich bin mir sicher, einen passenden Song des Tages ausgewählt zu haben: „It’s Still Rock & Roll To Me“ von Billy Joel:

Ich schätze den vorwärts treibenden Puls, die herausfordernde Art, mit der Billy Joel das Mikrofon traktiert, die unter der Oberfläche immer wieder neu hochköchelnde Spannung der Musik. Zweimal zum Frühstück gehört und der Ohrwurm sitzt sicher für den restlichen Tag. So wird’s gemacht!

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Gehört: „Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

„Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg ist ein spannender Technologie-Thriller mit glaubwürdigen Charakteren und einem modernen Setting. Absolut lesens-/hörenswert!

„Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg ist ein spannender Technologie-Thriller mit glaubwürdigen Charakteren und einem modernen Setting. Absolut lesens-/hörenswert!

Dieses Hörbuch war eine Zufallsentdeckung, die ich Zeilenende zu verdanken habe. Er hatte sich sehr positiv zu „Blackout“, einem weiteren Roman von Marc Elsberg geäußert (hier), woraufhin ich mir diesen bei iBooks besorgte. Natürlich kam ich noch nicht zum Lesen, immerhin liegen da noch ein paar ganz andere Bücher auf meinem virtuellen SuB, doch in iBooks bekam ich natürlich gleich noch weitere Bücher und – ganz entscheidend – Hörbücher vom gleichen Autor angezeigt. „Zero“ war relativ kostengünstig und bot mit mehr als 13 Stunden Länge Futter für mehrere Läufe/Tage. Also ging ich gleich „all in“ – gestern habe ich das Hörbuch mit Genuss zu Ende gehört.

Inhalt

Inhaltlich dreht sich die im „High Tech“-Milieu angesiedelte Handlung vorrangig um den Aspekt der Überwachung, die durch moderne Technik ermöglicht und von vielen Nutzern im Gegenzug für die Bereitstellung sog. „kostenfreier“ Dienste bereitwillig zugelassen wird. Dieses Paket wird in eine Story um eine Journalistin, die zu Beginn selbst noch technologisch „hinter dem Mond“ lebt, verpackt. Im Zuge ihres Wissens- und Erfahrungszuwachses darf der Leser/Hörer das „technologische Erwachen“ mit seinen positiven und negativen Seiten miterleben – sehr geschickt, denn so werden technologisch unbeleckte Leser/Hörer nicht von Anfang an übervorteilt, während die „Techies“ nicht permanent das Gefühl haben, in die Steinzeit zurückversetzt worden zu sein.

Besonders gut gefallen hat mir, dass der Grundtenor entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen nicht grundsätzlich technologiefeindlich ist, denn so etwas wirkt auf mich immer sehr rückwärtsgewandt (da spüre ich immer die erhobenen Hände und den gewollt hilflosen Ausruf: „Davon verstehe ich doch nichts!“, in dem implizit mitschwingt: „Und davon möchte ich auch nie etwas verstehen…“) und verdirbt meiner persönlichen Einschätzung nach fast grundsätzlich die Stimmung. Da dies hier nicht der Fall ist, war ich in dieser Hinsicht sehr glücklich.

Persönlicher Bezug

Noch dazu ist die Überwachung persönlicher Daten ein zweischneidiges Schwert, das ich als ein notorischer Selbstoptimierer selbstverständlich ganz intim kenne. Der Umgang mit den eigenen Daten ist von entscheidender Bedeutung, denn wer alle Fitness-Apps mit seinen sozialen Medienstreams verbindet und jeden getätigten Schritt in die weite Welt hinausposaunt, macht sich in dieser Hinsicht selbstverständlich durchsichtig. Alle meine diesbezüglichen Profile sind und waren schon immer auf „PRIVAT“ gestellt, sodass keine App irgendetwas bei Twitter oder Facebook (letzterem verweigere ich mich ohnehin komplett) veröffentlichen darf. Das sieht bei anderen Leuten ja ganz anders aus (was kein Urteil sein soll, ich sehe nur oft entsprechende Mitteilungen). Wenn ich dann im Rahmen eines Blog-Eintrags oder einfach so zum Angeben (Eitelkeit ist wichtig…) etwas über Twitter posten möchte, kann ich das via Screenshot immer tun – mein Blog ist ja nun voll von solchen Beispielen. Auf diese Weise behalte ich aber die Kontrolle über die öffentlich wahrnehmbaren Daten.

Gleichzeitig frage ich mich auch immer, wen meine Laufdaten so brennend interessieren sollten. Das ist sicher eine etwas naive Sichtweise, doch da mir bislang keine auf den Laufsport bezogene Werbung ins Haus bzw. Postfach geflattert ist, scheint mein Konzept von Privatsphäre noch ganz gut aufzugehen.

Nike & Apple sind nicht Facebook oder Google

Noch so ein Punkt, in dem sich eventuell herausstellen könnte, dass ich massiv naiv bin, aber ich vertraue Apple. Meine Aktivitätsdaten werden hauptsächlich bei Nike und Apple gesammelt, andere Apps benutze ich nur sporadisch und mit den bereits erwähnten Privatsphäre-Einstellungen. Apple nimmt seit Jahren einen klar definierten Standpunkt zur Privatsphäre ein: Meine Daten bleiben meine, in vielen Fällen bleiben sie sogar direkt auf dem Gerät in einem gesicherten Chip gespeichert und werden niemals auf irgendwelche Server hochgeladen (z.B. seit dem iPhone 5S die Fingerabdrücke zum Entsperren der Geräte).

Klar, es kann sich fast jederzeit herausstellen, dass ich in dieser Hinsicht angelogen und betrogen wurde. Da Apple diesen Standpunkt aber immer wieder sehr vehement verteidigt und – zumindest den eigenen Angaben nach – Technologien verwendet, die es der Firma selbst unmöglich machen, die auf dem Gerät verschlüsselten Daten zu entschlüsseln, vertraue ich Ihnen zumindest im Moment meine Daten an. Ein Glücksspiel, ja, aber eben nur eines. Und die Chancen sind immerhin 50:50. Bei Facebook oder Google ist die Wahrscheinlichkeit gar kein Faktor, denn bei beiden ist es klar, dass alle verwertbaren personenbezogenen Daten auch ausgewertet und an alle zahlungswilligen Interessenten verkauft werden.

Fazit

Zurück zum Hörbuch! Wie meine langen Ausführungen gezeigt haben, handelt es sich bei „Zero – Sie wissen, was du tust“ um ein brandaktuelles Thema, das uns auch in den kommenden Jahren immer wieder in unterschiedlichen Dringlichkeitsstufen begleiten wird. Da das Thema von Marc Elsberg intelligent, kompetent und auf kurzweilige und spannende Weise aufbereitet wurde, kann ich das Hörbuch sehr empfehlen. Ich freue mich schon auf die Lektüre von „Blackout“, das gleich nach „Glas“, „Cujo“, „Alien 1-3“ dran ist. Versprochen, gaaaanz sicher… 😉

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Song des Tages (307) – 2017-07-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wenn ich vor ein paar Jahren noch „Electronic“ als Stilrichtung bei einem Song/Album gelesen habe, stellten sich mir in Abwehr alle Nackenhaare auf. Dann lernte ich neue Stücke kennen, die mir gefielen, hörte mich weiter um – heute kann ich zwar noch nicht behaupten, dieser Stilrichtung mit Haut und Haaren verfallen zu sein, es gibt aber wirklich viele bemerkenswert schöne Stücke, die mit exquisiten Sounds und viel Gespür für das Schöne in der Musik gestaltet wurden. So auch der heutige Song des Tages, der – mal wieder – von Owl City stammt, es handelt sich um „Shooting Star“:

Als ich vor einigen Wochen „Fireflies“ als Song des Tages verlinkt habe, war mir gar nicht bewusst gewesen, dass Owl City keine „richtige“ Band ist. Vielmehr handelt es sich nur um einen ausgefuchsten Musiker namens Adam Young, der quasi in Heimarbeit alles alleine macht. Für Konzerte hat er eine kleine und zuverlässige Truppe an der Hand, die ihn dann unterstützt, das Songwriting, die Produktion, der Gesang, die Synthesizer – alles, was auf den Alben zu hören ist, stammt nur von ihm. BEEINDRUCKEND!

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Song des Tages (306) – 2017-07-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Miles Davis war zu Lebzeiten eine absolut „coole Socke“. Vor einigen Jahren habe ich seine Autobiographie gelesen, die mir durchaus imponiert hat. Und im Lauf der Zeit habe ich den einen oder anderen Hit in seinem Repertoire für mich entdeckt. Diese Stücke kann ich jederzeit anhören und mich dabei einfach besser fühlen. Eines dieser Stücke habe ich zum heutigen Song des Tages erkoren, es handelt sich um ein in der Jazzwelt nicht ungewöhnliches Wortspiel, das den Namen des Interpreten aufgreift: „Milestones“:

Ähnliche Wortspiele gibt es auch bei Charlie Parker, der mit Spitznamen „Bird“ hieß, denn er schrieb Stücke mit Titeln wie „Bird Gets The Worm“ oder „Ornithology“.

Noch eine Bemerkung zum heutigen Song des Tages: Hierbei handelt es sich um modalen Jazz. Miles Davis wollte weg vom typischen Bebop-Gedudel, bei dem die Interpreten sich beim Improvisieren so schnell über die vorgegebenen Akkorde bewegen mussten (Tempo nicht selten bei 250+ bpm), dass sie nach einer Weile immer floskelhafter spielten. Dies wollte Miles Davis nicht, also nahm er das wichtigste Element für das ihm verhasste „Gedudel“ aus der Gleichung: Die Akkordfolge mit ihrer eigenen Dynamik, die dann dadurch die Improvisation antreibt. Stattdessen bleibt jeweils ein einziger Akkord (gefühlt) minutenlang stehen. Nun ist der Solist gezwungen, sich neue (wenn nicht gar neuartige) Gedanken darüber zu machen, wie die Zeit zu füllen ist. Nicht ganz ohne, nach einer gewissen Zeit jedoch sehr befreiend!

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Song des Tages (304) – 2017-07-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Nachdem der gestrige Musikbeitrag sehr nostalgisch/mysteriös war, wollte ich für heute zurück zu den eher bodenständigen Stücken. Aufgeschoben ist ja nun nicht aufgehoben, daher kommt der heutige Song des Tages vom Album „Gretchen Goes To Hollywood“ (1989) des Rock-Trios King’s X mit dem Titel „Over My Head“:

Im Jahr des Erscheinens wurde das Album in den Fachzeitschriften hoch gelobt. Ich weiß, warum.

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Song des Tages (303) – 2017-07-12

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Angesichts des Todes von Christian Weis (hier) habe ich den eigentlich für heute geplanten Song aufgeschoben und stattdessen ein eher dem Anlass angemessenes Instrumentalstück ausgewählt, das ich seit gut 25 Jahren sehr schätze. Noch bis kurz vor dem Abitur haben ein Kumpel und ich immer wieder versucht, das Stück herauszuhören, weil es uns so gefiel – ganz gelang es uns damals nicht. Vermutlich war das auch gut so, denn dadurch wurde es nie völlig entzaubert.

Nun also im Gedenken an Christian Weis das wundervolle Stück „Labyrinths“ von Savatage:

Trotz des wenig schönen Anlasses ist die Musik umso träumerischer.

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Song des Tages (302) – 2017-07-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Dienstag ist in diesem sich rapide dem Ende nähernden Schuljahr prinzipiell mein ruhigster Tag, an dem ich nur zwei Stunden Unterricht habe. Relativ häufig wurde der Tag in den letzten Wochen von anderen schulorganisatorischen Verpflichtungen in Anspruch genommen. Heute aber sollte – zumindest war das der Planungsstand beim Schreiben dieser Zeilen – der Tag mal wieder nach seiner üblichen Routine ablaufen. Ein Grund für gute Laune, für richtig gute Laune – und das schreit nach der passenden musikalischen Untermalung. Moment mal, da hatte ich doch einen schönen Song…

In der meiner Meinung nach sehr gelungenen Komödie „Twins“ mit Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito gibt es eine zum Brüllen komische Szene, in der Arnie zwar nicht zum ersten Mal, dafür aber sehr deutlich, sein komödiantisches Talent nach außen kehrt: Er (also der von ihm gespielte Zwilling) hört während eines Langstreckenflugs via Kopfhörer die Musik, die im Flugzeug angeboten wird. Da er mit dieser Art von Musik noch keinerlei Erfahrung hat, ist er völlig begeistert und beginnt – selbstverständlich mitten im vollbesetzten Flieger – lauthals mitzusingen. Im Film ist das so wunderbar überzeichnet, weil alle um ihn herum nur noch die Augen verdrehen, er es aber nicht kapiert und immer weiter singt, bis ihn die Stewardess auf das etwas eigenartige Verhalten hinweist.

Eben diesen Song habe ich als heutigen Song des Tages ausgewählt, es handelt sich um „Yakety Yak“ von den Coasters:

Immer wieder neu faszinierend, was man aus diesem mittlerweile fast 150 Jahre alten Blues-Schema so alles zaubern kann. So einfach und doch so effektiv.

Als kleines Bonbon für alle jene, die den Film nicht kennen, habe ich die Stelle doch tatsächlich bei YouTube gefunden:

Die deutsche Synchronisation ist fast noch etwas besser, denn dabei überschlägt sich die Stimme des Sprechers beim Singen noch ein wenig, was einfach noch cooler rüber kommt. Leider fand ich da keinen passenden Schnipsel auf YouTube.

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