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Der vierte Meilenstein 2017

Heute früh habe ich mit meinem üblichen Morgenlauf die Grenze von 4.000 gelaufenen Kilometern in diesem Kalenderjahr überschritten. In 258 Läufen mit einer Durchschnittsdistanz von 15,55 Kilometern sind laut meiner Apple Watch und der darauf laufenden Nike Running Club-App seit dem 1. Januar 2017 insgesamt 4.012,33 Kilometer zusammengekommen. Hui!

Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht...

Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht…

Eigentlich hatte ich mir die 4.000 als Jahresziel gesetzt. Aber ich denke mir keinesfalls: „Nun gut, dann kann ich ja aufhören…“ (Hehe, niemals!) Stattdessen habe ich mich darauf eingestellt, vielleicht die 5.200 Kilometer in diesem Jahr zu schaffen, das ergäbe dann einen Wochenschnitt von 100 Kilometern – ein faszinierender Gedanke. Und wenn ich mein bisheriges Laufpensum in groben Zügen beibehalten kann, werde ich theoretisch sogar mehr als diesen Wert erreichen, insofern gibt es sogar einen kleinen Puffer…

Rekorde an völlig unerwarteter Stelle

Am Mittwoch war es hier sehr windig, denn mein Namensvetter, das Sturmtief Sebastian fegte über Deutschland, auch und vor allem die Ostalb hinweg. Beim Laufen im Wald war das nicht zu übersehen, denn ständig musste ich über Zweige, Äste und „halbe Bäume“ springen (oder gleich im Bogen drum herum laufen). Und ich hatte Gegenwind, nicht durchweg, aber über einen guten Teil der Strecke. Entsprechend legte ich mich ins Zeug, um nicht gefühlt auf der Stelle kleben zu bleiben. Ohne es zu merken, legte ich dabei offensichtlich ein gutes Tempo vor, denn nach der Ankunft daheim ploppten einige Meldungen in der Nike Running Club-App auf:

Meine bisher schnellsten 10 Kilometer...

Meine bisher schnellsten 10 Kilometer…

...und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)...

…und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)…

...und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.

…und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.

Das beweist natürlich nur eines: Gegenwind fühlt sich blöd an, er kann aber auch zu erstaunlichen Leistungen führen. Insgesamt war der Lauf wirklich flink und aufregend, im Gegensatz zu sonst (Hörbücher) habe ich Musik gehört, was sicherlich durch die erhöhte Regelmäßigkeit der Schritte zu einer höheren Effizienz führte.

Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!

Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!

Schwimmen

In der letzten Zeit habe ich mich etwas intensiver mit dem Schwimmen angefreundet. Ich hasse es nach wie vor, wenn mir Wasser ins Ohr läuft, weshalb ich nicht kraule (obwohl ich als ehemaliger Vereinsschwimmer schon weiß, wie das geht). Bei Decathlon habe ich mir eine billige (unter 10€) Schwimmbrille und ein klein zusammenrollbares Microfaser-Handtuch gekauft. Das packe ich (nebst der Badehose, ts ts ts, was ihr schon wieder denkt!) ein, wenn ich weiß, dass mein Stundenplan ein Loch hat. Von meiner in der Nähe der Aalener Innenstadt gelegenen Schule zum Bad bin ich mit dem Rad in knapp vier oder fünf Minuten gelangt, das Ticket zu lösen und das Umziehen dauern zusammen fünf Minuten, dann geht’s ab ins Wasser und 1,5-2 Kilometer später wieder raus und zurück in den Unterricht.

Am ohnehin rekordträchtigen Mittwoch bin ich nach dem Unterricht ins Hallenbad geradelt, also ohne wirklichen Zeitdruck, um zwei Kilometer zu schwimmen. Irgendwann kurz vor Ende habe ich mich verzählt, sodass ein paar Meter mehr draus wurden. Aber ich bin sehr zufrieden, denn das schont Füße, Knie und Wirbelsäule – so ein Ausgleich ist bei dem vielen Gerenne schon sinnvoll.

Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.

Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.

Danach war ich dann so platt, dass ich abends noch während der ersten MacGyver-Folge lediglich von einem Sekundenschlaf zum nächsten vegetierte. Als mein Kopf das Kopfkissen dann schlussendlich berührte, dauerte es höchstens noch ein paar Sekunden, bis ich komplett „aus“ war.

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Solera (mal wieder) im Stephen King-Fieber

Damit ging's wieder los...

Damit ging’s wieder los…

In den letzten Wochen (eigentlich sind es schon mehrere Monate) habe ich mehrere Romane und Kurzgeschichten (auch Sammlungen von Kurzgeschichten) von Stephen King gelesen und gehört. Zum Teil handelte es sich dabei um mir bereits bekannte Hörbücher, die ich in den letzten Jahren schon gelesen, dann gehört und zum Teil sogar in diesem Blog rezensiert hatte. Wieso hörte ich die Geschichten also noch einmal, wenn es doch so vielen neuen (Lese-/Hör-) Stoff auf der Welt zu entdecken gibt?

On Writing

Die Antwort ist einfach, und ich habe sie mit dem Bild oben auch schon verraten: An erster Stelle stand das teils autobiographische, teils anleitende Werk „On Writing. A Memoir of the Craft.“ In diesem höchst interessanten und auch noch vom Autor selbst gelesenen Abriss über seine eigene Biographie (vor allem im Bezug auf die ihn hinsichtlich der Schriftstellerei prägenden Ereignisse) und diverse schreibstellerische Fertigkeiten touchiert er natürlich immer wieder eigene Werke, beschreibt die Umstände ihrer Entstehung, weist auf Besonderheiten hin, erläutert die Probleme, die er beim Schreiben mit dem jeweiligen Werk hatte, und was ihn da wieder herausgebracht hat. All das war so faszinierend, so unprätentiös und gleichzeitig anregend, dass ich mir die Werke gleich wieder anhören musste, zumindest so ich ihre Hörbücher schon besaß. Und dann hörte ich mir „On Writing“ gleich noch einmal an – aktuell bin ich tatsächlich im dritten Durchgang, den ich beispielsweise zum Kochen laufen lasse.

Gedruckt vs. Hörbuch

Huch! Ein „analoges“ Buch in meinem Haushalt... (Spaß beiseite, da gibt's noch ein paar Schränke voll...)

Huch! Ein „analoges“ Buch in meinem Haushalt… (Spaß beiseite, da gibt’s noch ein paar Schränke voll…)

Das Buch hatte ich in der deutschen Übersetzung schon vor fast zehn Jahren einmal gelesen. Es hatte mir auch schon gefallen, doch in der Hörbuch-Fassung, die vom „Meister“ selbst gelesen wurde, wirkt alles stringenter und authentischer. Gerade weil alle Betonungen „genau so“ gewollt sind, weil der Tonfall „genau dem“ entspricht, was der Autor beim Tippen im Sinn hatte. Fantastisch! Jedem, der auch nur ein mäßiges Englisch beherrscht, sei dieses Hörbuch im Original ans Herz gelegt. Es ist gerade heraus, offen und ehrlich, man (besser: ich) möchte einfach lauschen und merkt überhaupt nicht, wie die Zeit vergeht, während eine überaus faszinierende Geschichte um einen herum ausgebreitet wird.

Welche SK-Romane bzw. -Geschichten habe ich mir also angehört?

Da kam schon so einiges zusammen, was sich aber beim Laufen gut unterbringen ließ (außerdem entspannt mich das, wenn ich bereits vertraute Geschichten beim Laufen höre, dann muss ich mich nicht auf jedes einzelne Wort konzentrieren):

  • „Todesmarsch“ (insgesamt schon das dritte Mal)
  • „Carrie“ (das Erstlingswerk, mit dem er seinen Durchbruch schaffte)
  • „Der Fluch“ („Thinner“, davon gibt es auch eine recht gut Verfilmung)
  • „Rita Hayworth and the Shawshank Redemption“ (kennt man im Deutschen als „Die Verurteilten“, gleich zweimal auf Englisch, früher schon fünf oder sechs Mal in der deutschen Fassung gehört)
  • „Glas“ (der vierte Teil der „Dunkler Turm“-Reihe)
  • „Dreamcatcher“ (deutsch: „Duddits“ – die Verfilmung ist gut, aber man versteht sie nur, wenn man das Buch kennt, sonst ist es ein gänzlich überzogener Horror-Science Fiction-Müll)
  • „Basar der bösen Träume“ (die ersten paar Kurzgeschichten hatte ich schon mehrfach gehört, aber dieses Mal habe ich ganz bereitwillig bis zum Schluss alles in mich aufgesogen)

Parallel dazu lese ich mich gerade durch die Kurzgeschichten-Sammlung „Skeleton Crew“ (auf Deutsch, aber der Titel der deutschen Fassung lautet „Blut“, was irgendwie so gar nicht passt…), in der gleich zu Beginn „Der Nebel“ steht (wurde verfilmt). Danach kommen „Cujo“ und „Tommyknockers“ dran. Danach muss ich wieder in die „Dunkle Turm“-Welt eintauchen, sonst gehen mir die Anknüpfungspunkte am Ende noch verloren. Hach, der Mann hat einfach zu viele gute Bücher geschrieben!

Fazit

Ich habe nicht die Absicht, Schriftsteller zu werden. Aber der kreative Prozess, den ich im musikalischen Bereich ja immer wieder einsetze, fasziniert mich unglaublich. Und wenn etwas meine Aufmerksamkeit so fesselt, dann packt mich diese Sache meist mit Haut und Haaren. So ist es hier ganz offensichtlich passiert. Und es fühlt sich gut an, nicht nur als schönes Gegengewicht zum Arbeitsalltag.

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Song des Tages (364) – 2017-09-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wie sagt man so schön: „Ende gut, alles gut.“ (Lustigerweise höre ich ja gar nicht auf, dennoch darf das letzte Stück ein echter Knaller sein, oder?)

Den heutigen Song habe ich sehr früh, vielleicht sogar in der ersten Woche des einjährigen Projekts, festgelegt, denn er bietet sich als Schlusspunkt einfach perfekt an. Außerdem ist der Song gleichzeitig eine Hymne wie auch eine geballte Ladung Energie, die mich (und eventuell noch einige andere) durch den meist recht anstrengenden ersten Schultag geleiten wird: „The Final Countdown“ von Europe:

Bis zum Wochenende pausiere ich die musikalischen Blog-Einträge auf jeden Fall einmal, dann starte ich mit der ersten Folge des Albums der Woche – darauf freue ich mich schon eine ganze Weile. Und dann werde mir hier und da sicherlich einige neue Juwelen in Form einzelner Songs unterkommen, die ich dem Song des Tages-Projekt zuordne (ich hätte da schon so zehn oder zwanzig Ideen…).

Also, für alle, die mit mir in ein neues Schuljahr starten: Haltet die Ohren steif, lasst die Musik ein paar Mal eure Akkus aufladen – und ab die Post!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Der lange Lauf durch die Ferien

Hehe, nein, es war nicht ein einziger Lauf… Aber immerhin habe ich es in den sechseinhalb Wochen Sommerferien auf 827,12 Kilometer gebracht.

Seit gut einer Woche habe ich mich schon wieder auf den Schulrhythmus umgestellt, wodurch meine Aufstehzeit auf 4:30 h (na ja, eher 4:35/40 h) vorgerückt ist. Wenn ich dann ein paar Minuten später loslaufe, ist es noch finster – und bleibt es auch bis fast zu meiner Wiederkehr. Daher habe ich mir eine über USB aufladbare Stirnlampe bei Decathlon gekauft. Die war zwar deutlich teurer als die meisten anderen Modelle, dafür muss ich nicht mit zusätzlichen Akkus oder Batterien herumschlagen.

Wer früh losrennt, rennt im Dunkeln...

Wer früh losrennt, rennt im Dunkeln…

Nach aktuellem Stand hat mich die Lampe bei den letzten 10 Läufen jeweils 3 Euro gekostet. Mit jedem weiteren Lauf sinkt der Anschaffungspreis gemessen an der Benutzung. Und die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt, denn kurz nach fünf durch einen stockdunklen Wald laufen — hmmmm, das ist irgendwie stressig… Mit der Lampe dagegen geht das gut, auch wenn ich sehr viele Tiere aufscheuche.

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Strukturiert neu starten

In diesem Jahr habe ich den Sommer recht gut genutzt und einige Arbeitsblätter, mit denen ich schon lange nicht mehr richtig zufrieden war, überarbeitet. Das Ergebnis wird in den kommenden Wochen gleich mehrfach eingesetzt, sodass ich dann ziemlich schnell eine recht konkrete Einsicht bekommen werde, ob sich der Arbeitsaufwand gelohnt hat.

Aber da wollte ich nicht stehen bleiben. In meinem Musikraum gibt es ca. 35-40 Notenpulte. Da es sich um den größten Raum in der Schule (abgesehen von den Turnhallen) handelt, wird er ziemlich oft für zusätzliche Veranstaltungen genutzt (auch das Abitur wird jedes Jahr in diesem Raum geschrieben, was mich zwei Wochen lang in andere Räume zwingt, aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert). Tja, und jetzt stelle man sich den Hausmeister vor, der die Bestuhlung für die Veranstaltung vornehmen will und erst einmal gut 40 Notenständer wegtragen muss, weil sie im Weg sind. Ich verstehe vollkommen, dass ihn das ziemlich nervt, weswegen ich ihm oft dabei helfe und ihm immer anbiete, es kurz vor Stundenende mit einer Klasse zu machen (dann dauert es nur eine Minute).

Dennoch schwebte mir eine bessere Lösung vor, die insgesamt auch etwas mehr Ordnung in meinen Raum bringen würde. Nach ein wenig Vorab-Organisation (Finanzierung, Skizze zur Planung anlegen etc.) startete ich gestern zum Baumarkt und kaufte für knapp 190 € Material, das in meinem Keller landete. Jeweils 90 Minuten brauchte ich, dann waren die beiden Ständerwägen fertig.

Hier der erste nach seiner Fertigstellung noch im Keller (ganz in der Nähe der Solera-Vorräte...)

Hier der erste nach seiner Fertigstellung noch im Keller (ganz in der Nähe der Solera-Vorräte…)

Mit zum Material gehörten auch zwei 100 Stück-Packungen Holzschrauben, die während der Konstruktion – so knapp hatte ich es nicht erwartet – fast komplett aufgebraucht wurden. Darunter fand sich auch dieses Glanzstück einer Schraube, die mir dann doch nicht ganz so geeignet schien, zwei Holzteile aneinander zu fixieren…

Diese Schraube sitzt immer locker...

Diese Schraube sitzt immer locker…

Heute früh brachte ich mit der Hilfe unseres Großen die beiden fertigen Ständerwägen in die Schule – und was für einen aufgeräumten Anblick sie bieten:

Hier die beiden fertigen Ständerwägen in meinem Musikraum

Hier die beiden fertigen Ständerwägen in meinem Musikraum

Bevor sich nun jemand wundert, welch luxuriös und generös bemessenen Räumlichkeiten ich in der Schule nutzen darf: Genau an der Stelle, die die beiden Ständerwägen im Foto einnehmen, stehen normalerweise 20 Tische für die Schüler, dann wird es schon ein wenig „gemütlicher“.

Gut, trotz des schönen Fotos kann sich vielleicht der eine oder andere noch nicht vorstellen, wofür man einen Ständerwagen benötigt. Ganz einfach: So lassen sich auf einen Schlag gut 15 Notenständer befördern:

Hier ein mit 15 Notenpulten beladener Ständerwagen, mit ein wenig Hilfe und Geduld bekäme man sicher auch 16 oder 17 hinein, ich war so schon ganz zufrieden...

Hier ein mit 15 Notenpulten beladener Ständerwagen, mit ein wenig Hilfe und Geduld bekäme man sicher auch 16 oder 17 hinein, ich war so schon ganz zufrieden…

Da die Ständerwägen in der Schule eingesetzt werden, wo gerade pubertierende Teenager auch mal mit unnötigem Muskeleinsatz an das Mobiliar herangehen, habe ich sehr auf eine massive Bauweise und Stabilität geachtet:

  • Jede der vier Rollen könnte allein 50 Kilogramm tragen. Damit sollte genug Spielraum vorhanden sein.
  • Alles ist aus Massivholz (zwar nur 18 Millimeter stark, aber das sollte schon ausreichen).
  • Zusätzlich zu den Mehrfachverschraubungen haben ich pro Ständerwagen auch noch acht Winkeleisen angebracht, um sowohl am unteren als auch am oberen Ende für Stabilität zu sorgen (siehe Fotos unten).
  • Arretierungen für die Rollen verhindern ein Wegrollen an einer abschüssigen Stelle. Das ist wichtig, weil ein voll beladener Ständerwagen von einem schmächtigen Unterstufenschüler unter Umständen nicht gehalten werden kann (siehe Foto unten).
Zusätzlich zur Verschraubung von außen sind innen die Winkeleisen angebracht.

Zusätzlich zur Verschraubung von außen sind innen die Winkeleisen angebracht.

Auch die Querstreben oben sind durch das Außenbrett schon doppelt verschraubt, zusätzlich gab's noch die Winkeleisen – so hält die Freude länger an...

Auch die Querstreben oben sind durch das Außenbrett schon doppelt verschraubt, zusätzlich gab’s noch die Winkeleisen – so hält die Freude länger an…

Jeweils zwei Rollen pro Ständerwagen sind mit einer Arretierung ausgestattet.

Jeweils zwei Rollen pro Ständerwagen sind mit einer Arretierung ausgestattet.

Alles in allem bin ich zufrieden, denn die Ständerwägen werden sicherlich den Schulalltag in meinem Unterrichtsraum etwas aufgeräumter machen – und unseren netten Hausmeister etwas entlasten.

Und zum endgültigen Rumposen noch ein schönes Bild zum Schluss...

Und zum endgültigen Rumposen noch ein schönes Bild zum Schluss…

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Autsch, nein: Doppelautsch!

Heute war die vorbereitende Konferenz in der Schule, die sog. GLK (Gesamt-Lehrer-Konferenz), gleich gefolgt von einer Fachschaftssitzung, alles wie zu Beginn jedes Schuljahrs. Als ich mich dann gegen 14:30 h auf mein Rad schwang, war ich ganz zufrieden mit dem Verlauf und zischte los. Auf halber Strecke passierte es dann: Eine Biene war der Meinung, sich unter dem Rand meines Helms einklemmen zu müssen. Ich fühlte sie landen, sich einklemmen – und dann kam das erste Autsch!

Also: Vollbremsung, Sprung vom Pedelec, Helm öffnen und das Tier von mir wegwedeln. Nur: Eine Biene bleibt ja mit dem Stachel hängen. Also begann ich, mit dem Helmrand auf meine Schläfe einzudreschen, um das Vieh zu zerquetschen. Das klappte dann auf den dritten oder vierten Anlauf auch.

Ohne Spiegel oder andere Hilfsmittel setzte ich die Fahrt erst einmal fort, es waren nur noch vier oder fünf Minuten nach Hause. Dort angekommen gab es erst einmal einen Blick in den Spiegel, dann die Entfernung des Stachels, dann – endlich – ein Kühlpack.

Autsch! Das tat weh! Aber das war ja nur der erste Streich...

Autsch! Das tat weh! Aber das war ja nur der erste Streich…

Und dann kam Fenistil, und ein paar Minuten später noch einmal. Und nochmals ein paar Minuten später noch eine Ladung. Das funktionierte erstaunlich gut, denn schon bald (weniger als 20 Minuten) war die Schwellung fast vollständig abgeklungen.

So, mittlerweile – ein paar Stunden später – ist vom Bienenstich so gut wie gar nichts mehr zu erkennen. Dafür habe ich zwei Beulen am Haaransatz, wo ich mich mit dem Helm getroffen habe…

Tja, wer zielen kann, ist eindeutig im Vorteil...

Tja, wer zielen kann, ist eindeutig im Vorteil…

Tja, neben dem Stich gleich noch die Beulen – das ist wahre schwäbische Sparsamkeit: Drei zum Preis von einem…

P.S.: Als ich da auf dem Fahrradweg neben der Ziegelstraße stand und auf meine Birne eindrosch, hielt doch gleich eine Autofahrerin an und fragte mich ganz besorgt, was los sei. Das war wirklich sehr nett, auch wenn ich gar keine Hilfe benötigte.

P.P.S.: Dieses Erlebnis war auch gleich der Test, ob ich auf Insektenstiche allergisch reagiere. Zum Glück war dies nicht der Fall!

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Song des Tages (337) – 2017-08-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Morgen ist unser 15. Hochzeitstag. Im Gegensatz zu meiner Frau, die noch viel schöner aussieht als je zuvor, altere ich kontinuierlich vor mich hin. Was mich jung hält, ist die Nähe zu meiner Frau, das tägliche Laufen und die tägliche Ration Cola Light.

Wie schon in einem separaten Blog-Eintrag berichtet (hier), entspannen wir uns abends gerne bei einer guten Portion Nostalgie-TV, im Moment vor allem die Fernsehserie „MacGyver“ aus den 1980er Jahren. Trotz einer eigentlich völlig inakzeptablen Vokuhila-Frisur des Hauptdarstellers Richard Dean Anderson (anscheinend war das tatsächlich mal in Mode, uärgs…) muss man der Serie zugute Halten, dass darin das feste Vertrauen auf die Fähigkeit des Menschen, sich seiner Umgebung und den Umständen anzupassen, in jeder Folge neu zum Ausdruck kommt. Das taugt mir persönlich viel mehr als die heute gar zu oft propagierte (und einstudierte bzw. angelernte) Hilflosigkeit (Stichwort: „Ich check‘ das nicht…“ – als Lehrer habe ich den Spruch schon so oft und leider auch oft unter völlig absurden Bedingungen gehört, er hängt mir kilometerweit zum Hals raus). Dieser (zugegebenermaßen etwas naive) Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist ein derart positiver Faktor in dieser alten TV-Serie, dass ich jede einzelne Folge des Abends genieße.

Der heutige Song des Tages ist der unvergleichliche „MacGyver Theme Song“, der nun einmal jede Episode umrahmt:

Für eine Vorwarnung mag es unterhalb des verlinkten Videos bereits ein wenig zu spät sein, aber wieder einmal handelt es sich um einen üblen Ohrwurm. Vor allem bei mir hat er sich so festgesetzt, weil ich — gemeinsam mit meiner Frau — mittlerweile mehr als zwei Staffeln fast am Stück angesehen habe: Allabendlich zwei oder drei Episoden. Sogar unsere Kinder pfeifen das Thema schon…

Ich bin schon soweit, dass ich mir fest vorgenommen habe, das Thema vor Beginn des neuen Schuljahres gleich einmal für meine Big Band zu arrangieren, das könnte echt ein fetziger Moment im Adventskonzert werden. (Und dann hätten gleich mehrere hundert Konzertbesucher einen Ohrwurm – stellt euch an dieser Stelle das typische Hollywood-Bösewicht-Grinsen vor…)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (332) – 2017-08-10

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wenn es je eine Band gab, die der Popmusik auf internationaler Bühne einen immensen Aufschwung verschafft hat, dann waren das sicher die Beatles. Kurz bevor sie sich im Streit so hochschaukelten, dass ein vernünftiges Zusammenarbeiten nicht mehr möglich war, entstand eine Platte, die bis heute für mich die Ansammlung der besten Beatles-Songs darstellt: „Abbey Road“.

Grundsätzlich könnte ich fast unbesehen in diese Schatzkiste greifen, doch selbst unter Juwelen gibt es immer noch ein paar besonders schöne Exemplare, die man allen anderen vorzieht. Für den heutigen Song des Tages habe ich das fantastische „Octopus’s Garden“ ausgewählt:

Auch wenn der Elefant nichts mit dem Lied zu tun hat, so ist er doch wesentlich süßer als der unveränderte Blick auf das Plattencover (so episch diese Zebrastreifen-Überquerung auch gewesen sein mag, dass bis heute täglich schier unzählige Menschen den Verkehr an der Stelle in London aufhalten, nur um dieses Motiv nachzustellen).

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Song des Tages (327) – 2017-08-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Einer der fesselndsten Filme aller Zeiten ist der mit der exzellenten Sigourney Weaver besetzte Thriller „Copykill“ (engl. „Copycat“). An einer Stelle findet sogar ein Song von The Police Verwendung, noch dazu ein guter. Beim ersten Hören ist der Song etwas eigenartig, dann jedoch setzt er sich unwiderruflich im Kopf fest. Der heutige Song des Tages ist „Murder By Numbers von The Police:

Kennt noch jemand den Film? Falls ja: Erinnert ihr euch an die Stelle, an der der Song gespielt wird? Er passt wirklich perfekt!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (322) – 2017-07-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Montag der ersten kompletten Ferienwoche, endlich fühlt es sich auch wie Ferien an. Das ist leider nicht so einfach wie früher, denn als Schüler fiel ich quasi aus dem Schul- nahtlos in den Ferienmodus (nur umgekehrt war es nie so nahtlos…), heute benötige ich locker drei bis fünf Tage, bis auch mein Körper kapiert hat, dass er jetzt locker lassen darf.

Da ich nun auch gefühlt in die Ferien starte, gibt es den womöglich passendsten Song aller Zeiten zu diesem Anlass, hier als Song des Tages: Alice Cooper mit „School’s Out“:

So hervorragend der Song ist, ein echter Fan der oft überladenen und meist sehr überdrehten Bühnen-Show im klassischen Alice Cooper-Stil werde ich wohl nie. Dieser Mitschnitt zeigt, welch umfangreiche Verkleidungs- und Ausstattungsschlacht das immer ist. Mir gefällt es etwas nüchterner auch ganz gut…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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