Archiv der Kategorie: E-Gitarre

Song des Tages (286) – 2017-06-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Dass manche mehr oder weniger erfolgreiche Songs in einer Cover-Version einen späten Triumph feiern können, ist nicht neu. Ganz oft wird die Original-Version von den „echten“ Fans für schöner gehalten, doch die neue, meist von einem aktuell angesagten Interpreten dargebotene, Fassung erhält mehr Aufmerksamkeit und erzielt somit einen spürbar größeren Publikumserfolg. Nur selten stammt die zweite und somit in vielen Fällen erfolgreichere Fassung von der gleichen Band. Doch beim heutigen Song des Tages ist genau das der Fall, denn die Band Whitesnake hatte bereits in den späten 1970er Jahren einen recht erfolgreichen Hit mit „Fool For Your Loving“, doch die rockigere Neufassung auf dem Album „Slip of the Tongue“ aus dem Jahr 1989 wurde noch populärer. Kein Wunder, sie hat ziemlich viel Power, doch hört (und seht) selbst:

Das Album „Slip of the Tongue“ hat eine interessante Vorgeschichte, denn die Songs waren bereits fertig geschrieben und sollten nur noch aufgenommen werden, als sich der Gitarrist der Band, Adrian Vandenberg, durch eine anscheinend ungeeignete Lockerungsübung so stark an der Hand verletzte, dass er einige Monate nicht Gitarre spielen durfte. Für ihn sprang ganz spontan der ehemalige Gitarrist von Frank Zappa, Steve Vai (hier, hier und hier), ein – und allein diese Tatsache sorgte in Fachkreisen für eine riesige Publicity (Steve Vai galt schon damals als E-Gitarren-Legende), wodurch der Erfolg des Albums vermutlich noch vergrößert wurde.

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Song des Tages (281) – 2017-06-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Jetzt mal ehrlich: Jeder Teenager, der anfängt E-Gitarre zu spielen, träumt davon, im Rampenlicht zu stehen und ein umwerfendes Gitarren-Solo nach dem anderen durch die aufgeheizte Menge zu schicken. Als ich in der siebten Klasse meine erste E-Gitarre bekam, erging es mir nicht anders. Tag für Tag (und Nacht für Nacht) übte ich wie besessen, oft fünf oder sechs Stunden am Stück. Die Schulleistungen ließen nach, mir egal. Die Welt sah kaum mehr etwas von mir, mir egal. Aber innen drin, tief in mir, war da immer diese Vorstellung, wie ich glorios ein Solo nach dem anderen „ablockte“, um mir im Angesicht der (schier unzähligen) Fans meine „Sporen“ zu verdienen…

Ein ähnlicher Gedanke mag den Ausnahme-Gitarristen Steve Vai bewegt haben, den Song und das dazu gehörige Musikvideo von „The Audience Is Listening“ aufzunehmen, auf jeden Fall ist beides ein Genuss – und der heutige Song des Tages:

Einfach nur der Hammer! Jedes einzelne Mal muss ich verschmitzt lächeln, dass da jemand meine eigenen Teenager-(Wahn)-Vorstellungen so schön eingefangen hat. Kennt ihr das auch?

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Song des Tages (278) – 2017-06-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Es gibt Songs, die muss man nur ein einziges Mal hören, um sofort zu wissen: „Wow, diesen Song liebe ich!“ Genauso steht es bei mir mit dem heutigen Song des Tages, der – auch nicht zum ersten Mal – von einer weltbekannten Band aus Irland stammt. Hier sind U2 mit „Pride (In The Name Of Love)“ vom Album „The Unforgettable Fire“:

Ich liebe es, wie diese leichte Gitarrenbegleitung ein Netz aus Tönen webt, über dem sich der Gesang dann mit Leichtigkeit entfalten kann. Spätestens im Refrain trifft einen dann die geballte Wucht der gesamten Band, und dann ist es um mich geschehen, da möchte ich nur noch lauthals mitsingen.

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Song des Tages (271) – 2017-06-10

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. So schön der gestrige Smooch-Hit von Tina Turner war, auf den heutigen Song warte ich schon lange. Es ist eines der Stücke, von dem man nur die ersten zwei Sekunden hören muss, dann wissen üblicherweise 99,9 Prozent aller Hörer Bescheid, um welchen Song es sich handelt. Das spricht deutlich für die Qualität des Gitarren-Riffs…

Und der Song erweist sich auch im weiteren Verlauf als ein ziemlich gelungener Ohrwurm, denn sowohl die lakonisch trockenen Strophen als auch der überbordend gestaltete Refrain bleiben quasi sofort in den Gehörgängen haften – und gehen dann für eine lange Zeit nicht mehr weg. Also: Rein ins Vergnügen! Hier kommt „Highway To Hell“ von AC/DC:

Wenn man sich die Haarpracht des Gitarristen Angus Young damals und heute ansieht, dann kann man schon die Jahrzehnte erkennen, die in der Zwischenzeit vergangen sind… Aber wer bin ich, mich darüber zu mokieren…

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Song des Tages (255) – 2017-05-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als Lehrer bin ich recht häufig in einer exponierten Stellung. Immer wieder wird mein Name im Netz gesucht (ein Kollege berichtete mir, dass ich von allen Namen unseres Kollegiums wohl die zweithäufigste Trefferquote aufweise), nicht selten landen Schüler in meinem Blog. Da ich weitgehend schreibe, wie und worüber ich sonst auch spreche, sollte das sich daraus ergebende Bild meiner Person insgesamt recht authentisch sein. Lustigerweise gibt es auch Kollegen, die sich in meinen Blog verirren. Einer ist ebenfalls ein großer Musikfan, hat wie ich früher viel E-Gitarre gespielt und ist nun blechbläserisch tätig. Er lieferte mir einen Vorschlag für diesen illustren Zirkel von Stücken. Das Stück (und das gesamte Album) war mir natürlich vorher schon bekannt, doch irgendwie hatte ich es nie in die engere Auswahl gezogen – vermutlich einfach, weil ich zu viel Musik kenne, um alles stets im Blick zu haben.

Mit dem heutigen Song des Tages greife ich den Vorschlag aber gerne auf, denn das Stück ist ein absoluter Hammer, das tatsächlich auch zu einigen anderen Songs hier sehr gut passt. Es handelt sich um den Song „Changes“ von Yes aus dem Jahr 1983:

Man könnte über Bands wie Yes, Rush, Marillion und Genesis eine leicht zu verfolgende Linie zu modernen Progressive Rock-Bands wie Dream Theater ziehen. Gestern Abend hatte meine eigens komponierte „Big Band Suite“ ihre Premiere beim „Big Band Battle 2017“ in der Aalener Stadthalle. Da ich den Artikel wie fast immer im Voraus geschrieben habe, kann ich (noch) nichts über den Erfolg oder Misserfolg berichten, doch an etlichen Stellen hat mich meine Liebe zur progressiveren Musikrichtung beim Schreiben der vier Sätze stark beeinflusst (dazu gehört auch der heutige Song des Tages). Gerade der letzte Satz mit dem Titel „Riff“ bedient sich kräftig bei der Rockmusik. Mal sehen, ob es jemand im Publikum gemerkt hat…

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Song des Tages (244) – 2017-05-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eric Clapton hatte hier schon das eine oder andere Mal ein Stelldichein. Nicht zuletzt wegen der Opel-Werbung der 1990er Jahre ist der heutige Song des Tages bei uns im Lande sehr bekannt (und beliebt): „Layla“ von Eric Clapton

Hui, der Song macht Laune – das ist richtig gut!

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Song des Tages (243) – 2017-05-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Haha! Heute wird es ein bisschen peinlich, denn mit Yngwie Malmsteen habe ich einmal mehr einen der weithin bekannten E-Gitarristen des 20. Jahrhunderts für diese Playlist erwählt. In den 1990er Jahren war er einer der angesagtesten Musiker, doch schon damals zog er selbst seinen Ruf immer wieder dadurch in Zweifel, dass er regelmäßig die gesamte Band um ihn herum feuerte, weil sie ihm den Ruhm auf der Bühne streitig machten. Und neben ihm durfte (und vermutlich darf) es keine anderen Götter geben.

Glücklicherweise kann man als Musikhörer die Person hinter der Musik in einem solchen Fall weitgehend ausblenden und stattdessen den Klang und die Struktur der Musik genießen. Und seine maßlose Selbstverliebtheit hatte und hat natürlich einen Vorteil: Man weiß bei Yngwie Malmsteen immer, woran man ist.

Zurück zum heutigen Song des Tages, der ganz in der Malmsteen-Tradition steht. Moment mal, werden sich jetzt einige fragen, was ist denn bitte die „Malmsteen-Tradition“? Tja, ganz einfach: Während sich gerade die amerikanische Rock-Musik über weite Strecken vom Blues inspirieren ließ, so schöpfte Yngwie Malmsteen seine Inspiration aus klassischen und barocken Werken. Hört man sich seine Musik nach dem Genuss eines der „Brandenburgischen Konzerte“ von Johann Sebastian Bach an, so wird man an etlichen Stellen kleine, aber unüberhörbare Parallelen feststellen. Doch es ist beileibe keine so platte Kopie, wie meine Darstellung nun eventuell nahelegen könnte. Vielmehr gründet der immer noch erstaunlich gute Ruf dieser Gitarren-Legende auf seiner häufig geschmackvollen und intensiven Kombination von klassischen/barocken und rockigen Elementen.

Der heutige Song des Tages gehört zu den absoluten Malmsteen-Klassikern: „You Don’t Remember, I’ll Never Forget“:

Das Video ist leider etwas peinlich, denn einerseits ist der Sänger meiner Meinung nach für diese Art von Musik einfach absolut untauglich gekleidet (diese Radlerhose… Ts ts ts), andererseits zeigt Mr. Gitarre unmissverständlich, wen er für den coolsten Typen im Saal hält. Aber die Musik ist immer noch ein Klassiker.

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Song des Tages (240) – 2017-05-10

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Da der gestrige Tag ein endloser und darin anstrengender Schlauch war, gibt es heute ganz feine Entspannungsmusik: „Wes Bound“ von Lee Ritenour:

Ich spüre förmlich, wie sich die Entspannung in meinem Organismus breit macht…

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Song des Tages (239) – 2017-05-09

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Seit mehreren Wochen frage ich mich schon: „Kann ich hier einen Song in diese illustre Liste stellen, bei dem mir hauptsächlich das Gitarren-Solo unglaublich gut gefällt?“ Und da es meine Favoriten-Liste ist, habe ich beschlossen: Ja, das kann ich.

Nun ist der Song insgesamt ohnehin ziemlich super, alle Fans der etwas härteren metallischen Gangart werden sich gleich viel wohler fühlen. Wer eine Aneinanderreihung geradezu spektakulärer Riffs hören möchte, ist bei diesem Song bestens bedient. Und dann halt noch das Gitarren-Solo, das alles in den Schatten stellt…

Ohne weitere Umschweife komme ich zum heutigen Song des Tages, bei dem es sich um „Tornado of Souls“ von Megadeth handelt. Auch wenn ich von der gesamten Band nur eine sehr kleine Auswahl von Stücken kenne, dieses eine ist ein echter Knaller:

Dave Mustaine, der Sänger und Band-Chef, sieht live immer ein wenig komisch aus, was aber meiner Einschätzung nach vor allem daran liegt, dass er parallel zum Singen alle diese knackigen Gitarren-Riffs mitspielt. Da laufen viele Sachen gleichzeitig in seinem Kopf ab – für viel Show bleibt da einfach kein Spielraum (und wer braucht bei diesen Riffs und diesem Gitarren-Solo auch das „alberne Rumgehüpfe“?). Außerdem kompensiert der E-Bassist ja für alle anderen…

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Song des Tages (236) – 2017-05-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Einstieg ins Wochenende gibt’s einen der absoluten Allzeit-Klassiker, die eigentlich immer gehen. Ich habe noch nie von jemandem gehört, dass er (oder sie) diesen Song nicht mag, daher hoffe ich einfach, dass er allerseits ein behagliches Wochenend-Feeling verbreitet. Hier ist „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd:

Dieses einleitende Riff auf der Gitarre ist so episch, allein das rechtfertigt es schon, diesen Song zu mögen. Dann steigt noch die restliche Band ein, und es wird noch viel besser. Ganz zu Recht ein solcher Publikumserfolg!

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