Archiv der Kategorie: E-Gitarre

Song des Tages (341) – 2017-08-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als damals der Film „Top Gun“ in die Kinos kam, war ich noch zu jung. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, einfach zur Kinokasse zu gehen und ein Ticket zu kaufen. Und dann saß ich da als elfjähriger Knirps und wurde völlig überwältigt von der Action. Noch Wochen später hatte ich immer ein paar Modellflugzeuge in der Tasche dabei, um Szenen aus dem Film nachzuspielen.

Heute sehe ich den Film natürlich etwas differenzierter, denn es handelt sich um ein typisches Produkt des kalten Krieges, das — selbstverständlich — die Amerikaner als die untadeligen Guten und die Russen als die ganz klar Bösen darstellt. Auch die sonstige Filmhandlung ist fast schon banal, zum Teil sexistisch, mit „naiv“ noch sehr wohlwollend umschrieben… Aber als kleiner Junge in der fünften oder sechsten Klasse war ich nun einmal begeistert.

Mitverantwortlich für meine Begeisterung war natürlich die Filmmusik, denn es gab sowohl gute Songs als auch das sog. „Top Gun Anthem“ von Harold Faltermeyer und Steve Stevens, das ich zum heutigen Song des Tages erwählt habe:

Für eine Hymne ist dieses Stück wirklich perfekt gestaltet, im Film auch noch optimal positioniert — es konnte seine Wirkung auf mich einfach nicht verfehlen.

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Song des Tages (340) – 2017-08-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Letzte Woche hatte Ian Anderson, das wohl prominenteste Mitglied von Jethro Tull, seinen 70. Geburtstag. Ich wusste davon gar nichts, doch am 10. August flatterte mir ein Kommentar in den Blog, der mich geradezu entrüstet (aber auf höfliche Weise) darauf hinwies, dass die Erwartungen doch dahingehend gewesen wären, dass zum 70. Geburtstag des phänomenalen Sängers, Gitarristen und (vor allem) Flötisten ein Stück von Jethro Tull an dieser Stelle hätte erscheinen müssen.

Nun, ja und nein. Die Song des Tages-Sparte liefert ja per Definition Songs, die mir gefallen. Wenn nun kein weiterer Song dieser Band dabei wäre (ist nicht so, aber möglich wäre es ja theoretisch), dann würde auch kein weiterer kommen. Dennoch nahm ich den Kommentar als Denkanstoß, hörte mir gleich noch einmal das gesamte „Aqualung“-Album durch – und fand ziemlich schnell einen geeigneten Song, der sich seinen Platz in dieser Liste redlich verdient hat. Es handelt sich gleich um den Opener und Titelsong des Albums: „Aqualung“:

Auch wenn es sich nicht um ein Konzept-Album handelt, die atmosphärische Dichte ist enorm, das Songwriting superb und die Ausführung ebenfalls von hoher Qualität. Das Album hat sich seine gewichtige Stellung innerhalb der Rock-Geschichte völlig zu Recht verdient. Wem der Song gefällt, der wird auch den Rest des Albums genießen, da bin ich mir ganz sicher.

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Song des Tages (334) – 2017-08-12

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Gitarristen gibt es wie Sand am Meer. Auch gute Gitarristen. Sensationell gute nicht ganz so häufig, aber immer noch in rauen Mengen. Gute Gitarristen, die auch noch gute Songs schreiben und passabel singen können, stellen den wohl kleinsten Teil dar.

Genau so einer war jahrelang der Kopf einer Band namens Giant. Und Dann Huff, so heißt der singende Gitarrist, überzeugt wirklich auf ganzer Linie, denn im heutigen Song des Tages demonstriert er zu Beginn gnadenlos, was er als Gitarrist „auf dem Kasten“ hat, dann singt er – und zu allem Überfluss kommt man dann aus dem Grooven einfach nicht mehr heraus. Daher viel Vergnügen bei Giant und ihrem Opener zum Album „Last of the Runaways“ (es müsste sogar das Debüt-Album gewesen sein) mit dem Titel „I’m A Believer“:

Der Clip zeigt eine Version, die zwar im Studio aufgenommen wurde, dennoch nicht ganz deckungsgleich mit der fertig aufgenommenen Version ist. Für Fans also ein zusätzliches Bonbon.

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Song des Tages (330) – 2017-08-08

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ach ja, der gestrige Hit hat mich ein wenig in nostalgische Stimmung versetzt, sodass ich heute einen der alten aber nie altbackenen Hits ausgegraben habe. In der Schule singe ich ihn gelegentlich mit meinen Klassen, dazu schnappe ich mir selbst die E-Gitarre – und dann geht’s ab… Natürlich spreche ich von einem der berühmtesten Stücke, die dieser kanadische Sänger je auf den Musikmarkt gebracht hat. Hier ist Bryan Adams mit „Summer of 69“:

Ich liebe diesen Song, er groovt, die kratzige Stimme von Bryan Adams passt perfekt, auch die typische Teenager-Geschichte ist genau im richtigen Maß angerissen, um vage und deutlich genug zu sein, dass jeder seine eigenen Jugendträume hineinprojizieren kann – besser geht’s nicht.

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Song des Tages (326) – 2017-08-04

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Haha, heute verpasse ich euch einen der schlimmsten Ohrwürmer, den es überhaupt gibt. Aber keine Sorge, dieser lohnt sich wirklich! Als Opener des Albums „90125“ sorgt er gleich für einen kraftvollen Einstieg in einen ohnehin beinahe vollendeten Hörgenuss, doch beim wiederholten Hören kann man sich dem exzellenten Wechsel aus lyrischen und energetisch vorgetragenen Passagen nicht entziehen – ich zumindest nicht. Daher gibt es als heutigen Song des Tages mal wieder ein Stück von Yes, es handelt sich um „Owner Of A Lonely Heart“:

Herrje! Ich könnte den Song den ganzen Tag lang immer wieder anhören. Für alle, die sonst noch nichts von Yes kennen, mit diesem Album („90125“) kann man nichts falsch machen. Himmlisch progressive Rock-Musik mit einem feinen Gespür für Melodien und dennoch genug Biss, um Leute wie mich anzusprechen.

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Song des Tages (322) – 2017-07-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Montag der ersten kompletten Ferienwoche, endlich fühlt es sich auch wie Ferien an. Das ist leider nicht so einfach wie früher, denn als Schüler fiel ich quasi aus dem Schul- nahtlos in den Ferienmodus (nur umgekehrt war es nie so nahtlos…), heute benötige ich locker drei bis fünf Tage, bis auch mein Körper kapiert hat, dass er jetzt locker lassen darf.

Da ich nun auch gefühlt in die Ferien starte, gibt es den womöglich passendsten Song aller Zeiten zu diesem Anlass, hier als Song des Tages: Alice Cooper mit „School’s Out“:

So hervorragend der Song ist, ein echter Fan der oft überladenen und meist sehr überdrehten Bühnen-Show im klassischen Alice Cooper-Stil werde ich wohl nie. Dieser Mitschnitt zeigt, welch umfangreiche Verkleidungs- und Ausstattungsschlacht das immer ist. Mir gefällt es etwas nüchterner auch ganz gut…

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Song des Tages (319) – 2017-07-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den späten 1980er und den frühen 1990er Jahren war die US-amerikanische Band Queensryche auf dem Höhepunkt ihrer Beliebtheit. Zwei äußerst erfolgreiche Alben (erfolgreich vor allem für die Tatsache, dass es sich um Progressive Rock handelte) zementierten ihren guten Ruf in der Musikszene. Mir persönlich ist nur ein einziges Album bekannt, es handelt sich um „Empire“. Gleich der Opener ist ein fantastisch mitreißender Song, der sowohl die volle Klangpalette ausschöpft als auch innovatives Songwriting offenbart – und heute ist es der Song des Tages: „Best I Can“ von Queensryche:

Queensryche waren bekannt für ihre starken Konzeptalben, bei denen alle Songs Teile einer groß angelegten Handlung waren und nahtlos ineinander griffen. So sehr ich die Idee eines Konzeptalbums bewundere (Rush hat selbst ja auch mehrere von dieser Art auf den Markt gebracht), sie sind anstrengender zu hören, denn sie fordern, um verstanden zu werden, die volle Aufmerksamkeit des Hörers ein. Kein Wunder, dass es sich fast immer um respektierte, aber nicht zwingend massentaugliche Alben handelt…

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Song des Tages (318) – 2017-07-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor vielen Jahren hatte ich mal von einem Kumpel eine gebrauchte CD für 15 Mark gekauft (ja, soooo lange ist das schon her). Doch die CD war wirklich mies, fast nur Schrott drauf, obwohl er mir vorher versichert hatte, es wäre „lauter cooler Stoff“. Ganz offensichtlich gingen unsere Meinungen dahingehend auseinander.

In der Beschreibung der CD habe ich aber eine kleine Ungenauigkeit zugelassen, denn ein Stück, ein einziges Stück war wirklich gut. Es hat sich über Umwege einigen Ruhm erspielt, vermutlich erkennen es die meisten nach den ersten paar Tönen (wie es halt ist bei guten Gitarren-Riffs): George Thorogood mit „Bad To The Bone“:

Vermutlich wäre der Song nicht halb so bekannt, wäre er nicht 1991 in dem weltweit extrem erfolgreichen Film „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ an einer Stelle eingesetzt worden, die tatsächlich trotz des bedrohlich dystopischen Kontexts eine stark humoristische Note aufwies:

Als Teenager habe ich den Film bestimmt zehn oder zwölf Mal angesehen, da sowohl die Special Effects für die damalige Zeit spektakulär als auch die Musikstücke für den Film (z.B. der heutige Song des Tages, aber auch mindestens ein Song von den Guns ’n‘ Roses) gut ausgesucht waren – noch dazu strotzt der Film vor genial choreographierten Action-Szenen.

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Song des Tages (317) – 2017-07-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In der Rubrik „Die besten Gitarren-Riffs aller Zeiten“ rangiert der heutige Song des Tages ganz oben auf meiner privaten Favoriten-Liste, weit vor „Smoke On The Water“. Offensichtlich sind viele AC/DC-Fans gleicher Meinung, wenn man sich im Video ansieht, wie die Fan-Massen ausflippen, kaum dass das Eröffnungsriff erklingt – ein wirklich erhebender Moment.

Und nun, passend zum letzten Schultag im Schuljahr 2016/17, erobern AC/DC mit „Back In Black“ die Gehörgänge im Sturm und setzen sich wie ein mieser kleiner Ohrwurm so fest, dass der Song noch tagelang nachhängt:

Als der Song im Film „Iron Man“ als Untermalung für die Eröffnungsszene eingesetzt wurde, war eigentlich schon völlig klar, dass der Film ein Knaller werden musste. Und der erste Teil (nur diesen kenne ich bislang) ist meiner Meinung nach ein wirklich gelungenes Stück Filmgeschichte – nicht zuletzt wegen des verwendeten Songs von AC/DC.

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Song des Tages (310) – 2017-07-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die Band Bon Jovi setzte in den 1980er und frühen 1990er Jahren eine neue, unglaublich hohe Erfolgsmesslatte für eine Rock-Band: Enorme Platten- und CD-Verkäufe, ausverkaufte Tourneen, Konzerte in riesigen Stadien bzw. als Headliner großer Festivals… Mehr ging einfach nicht.

Den ungeheuren Druck, unter dem die ganze Band dabei über Jahre stand, können sich die meisten Menschen nicht wirklich vorstellen. Abend für Abend auf die Bühne vor tausende von Menschen treten, immer im Bemühen, möglichst nicht zu „verkacken“ bzw. eine gute Show abzuliefern (und dabei wiederum ordentlich zu spielen), das zehrt ganz schön an den Nerven.

Irgendwann brauchte der Gitarrist der Band, Richie Sambora, einfach eine Auszeit vom ständigen Druck (dem er später dann leider auch nicht standgehalten hat, immer wieder muss er sich in sog. Entziehungskliniken begeben, um seine diversen Süchte wieder in den Griff zu bekommen…) In dieser Zeit veröffentlichte er ein (recht poppiges) Blues-Album mit dem wundervollen Titel (und Titelsong) „Stranger In This Town“, dem heutigen Song des Tages:

Vergleicht man die Stücke auf seinem Solo-Album mit den Sachen, die Bon Jovi zu der Zeit auf den Markt brachten, dann versteht man auch, warum die kleinen Solo-Eskapaden einfach notwendig waren. Und das ganze Album ist wirklich gelungen, man könnte sogar von „Wucht“ sprechen…

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