Archiv der Kategorie: E-Gitarre

Song des Tages (244) – 2017-05-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eric Clapton hatte hier schon das eine oder andere Mal ein Stelldichein. Nicht zuletzt wegen der Opel-Werbung der 1990er Jahre ist der heutige Song des Tages bei uns im Lande sehr bekannt (und beliebt): „Layla“ von Eric Clapton

Hui, der Song macht Laune – das ist richtig gut!

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Song des Tages (243) – 2017-05-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Haha! Heute wird es ein bisschen peinlich, denn mit Yngwie Malmsteen habe ich einmal mehr einen der weithin bekannten E-Gitarristen des 20. Jahrhunderts für diese Playlist erwählt. In den 1990er Jahren war er einer der angesagtesten Musiker, doch schon damals zog er selbst seinen Ruf immer wieder dadurch in Zweifel, dass er regelmäßig die gesamte Band um ihn herum feuerte, weil sie ihm den Ruhm auf der Bühne streitig machten. Und neben ihm durfte (und vermutlich darf) es keine anderen Götter geben.

Glücklicherweise kann man als Musikhörer die Person hinter der Musik in einem solchen Fall weitgehend ausblenden und stattdessen den Klang und die Struktur der Musik genießen. Und seine maßlose Selbstverliebtheit hatte und hat natürlich einen Vorteil: Man weiß bei Yngwie Malmsteen immer, woran man ist.

Zurück zum heutigen Song des Tages, der ganz in der Malmsteen-Tradition steht. Moment mal, werden sich jetzt einige fragen, was ist denn bitte die „Malmsteen-Tradition“? Tja, ganz einfach: Während sich gerade die amerikanische Rock-Musik über weite Strecken vom Blues inspirieren ließ, so schöpfte Yngwie Malmsteen seine Inspiration aus klassischen und barocken Werken. Hört man sich seine Musik nach dem Genuss eines der „Brandenburgischen Konzerte“ von Johann Sebastian Bach an, so wird man an etlichen Stellen kleine, aber unüberhörbare Parallelen feststellen. Doch es ist beileibe keine so platte Kopie, wie meine Darstellung nun eventuell nahelegen könnte. Vielmehr gründet der immer noch erstaunlich gute Ruf dieser Gitarren-Legende auf seiner häufig geschmackvollen und intensiven Kombination von klassischen/barocken und rockigen Elementen.

Der heutige Song des Tages gehört zu den absoluten Malmsteen-Klassikern: „You Don’t Remember, I’ll Never Forget“:

Das Video ist leider etwas peinlich, denn einerseits ist der Sänger meiner Meinung nach für diese Art von Musik einfach absolut untauglich gekleidet (diese Radlerhose… Ts ts ts), andererseits zeigt Mr. Gitarre unmissverständlich, wen er für den coolsten Typen im Saal hält. Aber die Musik ist immer noch ein Klassiker.

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Song des Tages (240) – 2017-05-10

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Da der gestrige Tag ein endloser und darin anstrengender Schlauch war, gibt es heute ganz feine Entspannungsmusik: „Wes Bound“ von Lee Ritenour:

Ich spüre förmlich, wie sich die Entspannung in meinem Organismus breit macht…

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Song des Tages (239) – 2017-05-09

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Seit mehreren Wochen frage ich mich schon: „Kann ich hier einen Song in diese illustre Liste stellen, bei dem mir hauptsächlich das Gitarren-Solo unglaublich gut gefällt?“ Und da es meine Favoriten-Liste ist, habe ich beschlossen: Ja, das kann ich.

Nun ist der Song insgesamt ohnehin ziemlich super, alle Fans der etwas härteren metallischen Gangart werden sich gleich viel wohler fühlen. Wer eine Aneinanderreihung geradezu spektakulärer Riffs hören möchte, ist bei diesem Song bestens bedient. Und dann halt noch das Gitarren-Solo, das alles in den Schatten stellt…

Ohne weitere Umschweife komme ich zum heutigen Song des Tages, bei dem es sich um „Tornado of Souls“ von Megadeth handelt. Auch wenn ich von der gesamten Band nur eine sehr kleine Auswahl von Stücken kenne, dieses eine ist ein echter Knaller:

Dave Mustaine, der Sänger und Band-Chef, sieht live immer ein wenig komisch aus, was aber meiner Einschätzung nach vor allem daran liegt, dass er parallel zum Singen alle diese knackigen Gitarren-Riffs mitspielt. Da laufen viele Sachen gleichzeitig in seinem Kopf ab – für viel Show bleibt da einfach kein Spielraum (und wer braucht bei diesen Riffs und diesem Gitarren-Solo auch das „alberne Rumgehüpfe“?). Außerdem kompensiert der E-Bassist ja für alle anderen…

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Song des Tages (236) – 2017-05-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Einstieg ins Wochenende gibt’s einen der absoluten Allzeit-Klassiker, die eigentlich immer gehen. Ich habe noch nie von jemandem gehört, dass er (oder sie) diesen Song nicht mag, daher hoffe ich einfach, dass er allerseits ein behagliches Wochenend-Feeling verbreitet. Hier ist „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd:

Dieses einleitende Riff auf der Gitarre ist so episch, allein das rechtfertigt es schon, diesen Song zu mögen. Dann steigt noch die restliche Band ein, und es wird noch viel besser. Ganz zu Recht ein solcher Publikumserfolg!

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Song des Tages (225) – 2017-04-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute startet das Abitur, natürlich wünsche ich allen Prüflingen viel Erfolg (Glück sollte kein Faktor sein…) – und deshalb möchte ich alle, die mit einem beklommenen Gefühl der Aufregung zur heutigen Prüfung antreten, mit dem heutigen Song des Tages aufbauen. Genau genommen ist es kein „Song“, denn es handelt sich um ein Instrumentalstück, doch gerade wenn man fürchterlich aufgeregt ist, kann das vielleicht besser als mentale Unterstützung herhalten als irgendein Song, dessen Textzeilen einem dann unter Umständen noch stundenlang durch die Birne fahren.

Der Künstler war hier schon mehrfach vertreten, es handelt sich um den Gitarren-„Gott“ Joe Satriani, das Stück ist der Opener des Albums „Professor Satchafunkilus and the Musterion of Rock“ mit dem leicht enigmatischen Titel „Musterion“:

Vergleicht man das mit den Gitarren-Schreddern der 1980er Jahre, dann hat sich musikalisch da unglaublich viel bewegt. Dieses Stück würde auch „funktionieren“, wenn es nicht auf einer Gitarre gespielt würde, denn die Musik hat ihre ganz eigenen Qualitäten.

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Song des Tages (217) – 2017-04-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der heutige Song ist — ganz im Gegenteil zum gestrigen Song, der ja noch brandaktuell ist —ein echter „Oldie“, soll heißen: aus den 1980er Jahren (genau genommen 1984). Er eröffnete damals das allererste Album einer Band, die bis heute in der Musikszene bekannt und beliebt (wenngleich nicht unumstritten): Bon Jovi. Und der heutige Song des Tages ist „Runaway“:

Nach den ersten Schritten auf der E-Gitarre wechselte ich den Lehrer. Beim neuen Lehrer, Markus Spyth von der fränkischen Thrash Metal-Band Paradox (hier), der als technischer Zeichner, durch Unterrichten und in einer sehr erfolgreich agierenden Cover-Band sein Geld verdiente, lernte ich als erstes Stück „Runaway“. Noch Jahre später bereitete es mir ein geradezu monströses Vergnügen, dieses Stück zur Aufnahme mitzuspielen (und mich dabei heldenhaften Illusionen von großartig gelingenden Auftritten vor unzähligen Fans hinzugeben). Insofern dürftet ihr heute mal wieder einen Trip entlang meiner nostalgischen Erinnerungen erleben.

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Song des Tages (213) – 2017-04-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ich kann gar nicht genug zum Ausdruck bringen, wie fantastisch (zumindest meiner Meinung nach) der heutige Song des Tages ist. Gehört habe ich ihn unzählige Male, früher auf MC, dann auf CD, seit geraumer Zeit nur noch über iPod, iPhone oder iPad. An der mitreißenden Ohrwurm-Qualität des Songs einer Band, die aus dem Bereich des sog. „Neoprog“ (also der neueren Welle der progressiven Rockmusik) stammt, besteht kein Zweifel – immerhin hatte er damals auch einen großen Erfolg (was angesichts der Stilrichtung keineswegs selbstverständlich war/ist).

Selbstverständlich kann es sich um keine andere Band als Marillion handeln, von denen bereits mehrfach Stücke hier „verbraten“ wurden (hier und hier). Dieser Song stammt zwar nicht mehr aus der frühen Phase, doch es ist noch einer der Songs mit dem Sänger Fish, der später wegen künstlerischer Differenzen die Band verließ.

So, und nun heißt es anschnallen, denn ich nehme euch mit auf einen Trip in die 1980er Jahre, genauer gesagt ins Jahr 1985 (da wurde auch der erste Teil von „Zurück in die Zukunft“ veröffentlicht – eine gute Zeit!). „Kayleigh“ von Marillion:

Auf den sog. „Babyblauen Seiten“, einer Plattform, die es Musik-Fans erlaubt, ihre eigenen Meinungen zu allen möglichen Alben der Musikgeschichte zu äußern, kommt das Album (meist wird auch direkt der heutige Song des Tages referenziert) schon recht gut weg (hier). Meiner Meinung nach verdient er mindestens drei oder vier Punkte mehr im Ranking (aktuell 10,5 von 15 möglichen) – aber ich beziehe mich nur auf den einzelnen Song, wohingegen alle anderen sich auf das gesamte Album beziehen, insofern passt es vermutlich wieder, denn dieser Song stellt das restliche Album in den Schatten.

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Song des Tages (212) – 2017-04-12

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eigentlich dürfte sein Spitzname für die meisten Gitarristen der Welt eine ziemliche Beleidigung darstellen, doch Eric „Slowhand“ Clapton scheint es schon immer mit Humor genommen zu haben. Vor allem, weil der Spitzname seine Fans nicht davon abhalten konnte, ihn auf Platz 2 der besten Gitarristen aller Zeiten zu wählen – und in der Position macht er eine ziemlich gute Figur.

Das 1998 erschienene „Pilgrim“-Album war ein Versuch Claptons, neue musikalische Wege einzuschlagen. Vor allem im heutigen Song des Tages spürt man eine beinahe schon „aufregend“ zu nennende Vermischung von Pop, Hip Hop (der Drumcomputer-Beat im Hintergrund), Soul (der Background-Chor) und Blues (die allgemeine Stimmung sowie der Tremolo-Effekt auf der Gitarre). Das Ergebnis hat mich vom ersten Anhören an begeistert, daher präsentiere ich hier voller Begeisterung: „My Father’s Eyes“ von Eric Clapton:

Wenn ich mir den Background-Chor im Refrain anhören, müsste ich fast noch einen Schuss Reggae in den musikalischen Mix werfen. Aber dann wäre ich frivol. Das muss nicht sein.

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Song des Tages (210) – 2017-04-10

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Einer der coolsten Kerle in der gesamten Filmgeschichte ist und bleibt John Shaft. Von den alten Filmen habe ich nur einen gesehen, doch das Remake „Shaft — Noch Fragen?“von 2000 (hier) hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Gefallen hat mir natürlich der Soundtrack, allen anderen Stücken voran der Titelsong von Isaac Hayes. Und egal wie oft man ihn anhört, er verliert einfach nie diese enigmatische Wirkung, die unter der Oberfläche brodelnde Spannung, die Vorahnung, dass etwas — irgend etwas — jederzeit passieren könnte. Und wäre es nicht besser, wenn Shaft dann hier wäre, um uns „aus der Scheiße rauszuhauen“? Aber klar, daher nun ohne weitere Umschweife der heutige Song des Tages: „Theme from Shaft“ von Isaac Hayes:

Groovy, gell? Vor allem die Gitarre mit dem Wah-Wah-Pedal, die bringt mindestens 40 Prozent der Coolness ganz allein zustande. Dann noch das unterkühlte und gleichzeitig doch leicht hektische Schlagzeug, die Bläser… einfach nur gelungen!

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