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Solera ohne Solera – so nicht!

Heute ist es ja doch ein bisschen wärmer geworden, also ist mein Durst naturgemäß hoch. Den Großteil darf dabei das altbekannte Cola Light (seit mittlerweile gut einem Jahr die geschmacklich durchaus akzeptable SodaStream-Variante) bestreiten, doch nach einem 18,57 Kilometer-Lauf am Morgen, Staubsaugen in drei Stockwerken und Unterrichtsvorbereitung für die kommende Woche stieg das Bedürfnis nach einem „ordentlichen“ Getränk. Klarer Fall für einen Solera 1847. Doch dann geschah das:

Heieiei! Nur 45 Milliliter konnte ich der Flasche noch entlocken, dann war Feierabend – so geht's ja wohl nicht!

Heieiei! Nur 45 Milliliter konnte ich der Flasche noch entlocken, dann war Feierabend – so geht’s ja wohl nicht!

Spärliche 45 Milliliter, gerade einmal genug, um – in alten Seemannsjargon verfallend – „einen hohlen Zahn zu füllen“. Und dann auch noch die bittere Feststellung, dass es sich um meine letzte Flasche gehandelt hatte. Das könnte den Tag noch ganz schön ins Wanken bringen.

Doch zum Glück entdeckte ich etwas, das einen mehr als würdigen Ersatz bieten sollte: Den guten alten Matusalem, einen über 30 Jahre gereiften Oloroso. Den hatte ich mir 2007 aus der Bodega González-Byass mitgenommen.

Was für ein edler Tropfen – jedes Glas kostet gefühlt drei Euro...

Was für ein edler Tropfen – jedes Glas kostet gefühlt drei Euro…

Jetzt steht er im Kühlschrank, in ein paar Stunden dürfte er die korrekte Temperatur erreicht haben, um mich in eine abendlich entspannte Stimmung zu versetzen. Das noch in Kombination mit der gerade in der Vorbereitung befindlichen Pizza – das kann ja nur ein Fest werden!

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Das „Mophie Juice Pack Helium“ für mein iPhone ein paar Monate später…

Im Dezember schrieb ich einen Blog-Eintrag über das mir damals frisch zugelegte Mophie Juice Pack Helium für mein iPhone SE (hier). Gleich der erste Kommentar dazu kam von simonsegur:

So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.

So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.

Es ist noch nicht ganz das halbe Jahr, das ich versprochen hatte, doch in weniger als zwei Wochen wäre der Termin, insofern sollte es keinen großen Unterschied machen. Und nun zu meinen im letzten „halben Jahr“ gesammelten Erfahrungen!

Alltag

Mittlerweile gehört das Juice Pack absolut untrennbar zu meinem Alltag. Zum Einsatz kommt es fast täglich, an höchstens zehn Tagen seit der Anschaffung habe ich es nicht benötigt (und das waren meist Tage, an denen ich stundenlang am Korrigieren saß, sodass ich das iPhone auch kaum in die Hand nahm). Irgendwann zwischen Nachmittag und Abend kommt der Punkt, da das iPhone mich auf „10 % Akku“ hinweist, dann aktiviere ich das Juice Pack, gut eine Stunde später bin ich wieder bei 90+ Prozent der Akkuladung. Ich denke im Normalfall auch gar nicht mehr darüber nach, es gehört „einfach dazu“, mittels eines kleinen Schiebereglers das iPhone im Handumdrehen wieder mit Energie zu versorgen. Insofern ist das Juice Pack ein zwar kleiner, dafür aber essentieller Bestandteil meines Tagesablaufs geworden, der mir in vielen Situationen gute Dienste erwiesen hat.

Akku und Schutz – Fehlanzeige!

Akku-Hüllen für das iPhone gibt es von sehr vielen Herstellern, ich habe mindestens 40 Minuten bei Amazon und auf diversen anderen Seiten gesucht. Die ganz perfekte Hülle habe ich noch nicht gefunden, denn ich hätte gerne eine, die auch das Display vor Schäden schützt – das ist beinahe meine größte Angst im Bezug auf das iPhone: Einmal unachtsam gewesen, das Smartphone fällt – und schon zieht sich ein ekliger Riss über das Display. Doch irgendwie scheinen die Hersteller nur zwei Kategorien zu kennen:

  • Mit Akku und Rück-/Seiten-, dafür ohne Frontschutz oder
  • Allroundschutz, dafür ohne (integrierten) Akku.

Gut, für mich ist die Verfügbarkeit der Energie im Alltag wichtiger, also passe ich wie ein Schießhund auf mein iPhone auf. Bislang klappte das gut – und ich werde mir Mühe geben, es so zu belassen.

Sexy gealtert

In der Zwischenzeit ist mein Juice Pack durch die Dauernutzung ein wenig gealtert, womit ich aber nicht ausdrücken möchte, die Akku-Hülle sei nun nicht mehr ansehnlich, ganz im Gegenteil: Man sieht ihr die Nutzung an, was für technologische Dinge, die sonst ja gerne unpersönlich wirken, ein absolut positiv zu wertendes Kriterium ist.

Ein paar Eindrücke von der Alterung habe ich gerade mit dem iPad fotografiert:

Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.

Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.

Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.

Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.

Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen...

Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen…

Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.

Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.

Also: Ein paar Abnutzungserscheinungen sind ja unvermeidlich, die sieht man klar und deutlich. Andererseits ist die Funktionalität nach wie vor uneingeschränkt und zu 100 Prozent zuverlässig – es gab noch keinen Tag, an dem ich die normale Akku-Ladung und das Juice Pack leer bekommen hätte.

Fazit

Wie oben schon mehrfach geäußert wurde: Ohne mein Mophie Juice Pack Helium gehe ich nicht mehr vor die Tür. Selbstverständlich ist es noch nicht DIE perfekte Hülle, denn dann würde sie einen Schutz für das Display mitbringen. Aber für die knapp 25 €, die ich damals bei Amazon dafür gezahlt habe, bekomme ich tagtäglich einen sensationellen Zugewinn an Nutzungszeit und Verlässlichkeit. Das war wirklich gut angelegtes Geld.

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Gehört: „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee

Eines der für mich besten Hörbücher der letzten Jahre: „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee

Eines der für mich besten Hörbücher der letzten Jahre: „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee

In den letzten Blog-Einträgen über Hörbücher war nicht alles Gold, was glänzt (hier und hier), bzw. auch wenn die Hörbücher an sich makellos produziert und vorgelesen waren, trafen sie einfach nicht immer meinen aktuellen Geschmack. Beim heute vorgestellten Hörbuch passte dagegen aus meiner Sicht einfach alles, denn…

  • Die Geschichte ist spannend und exzellent erzählt – sogar so gut, dass ich völlig darin eintauchen konnte. Jedes Pausieren war eine Qual, da ich stets unverzüglich weiter in der Handlung versunken bleiben wollte.
  • Sowohl Inhalt als auch die Erzählweise sind von so hoher literarischer Qualität, dass dieses Buch völlig verdient zu den weithin bekannten „modernen Klassikern des 20. Jahrhunderts“ zählt.
  • Das Hörbuch ist fantastisch produziert (hervorragende Soundqualität) und geradezu perfekt gelesen (an dieser Stelle ein großes Lob an Eva Mattes). Sowohl die Verkörperung der unterschiedlichen Rollen wie auch die Klarheit der Aussprache, die einfühlsame Deklamation – wundervoll!

Kurz: Das richtige Hörbuch zum richtigen Zeitpunkt! Das muss und werde ich sicher noch etliche Mal später in meinem Leben anhören.

Handlung:

Die Kurzbeschreibung des Hörbuchs bei iTunes liest sich wie folgt:

Harper Lee beschwört den Zauber und die Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten: Die Geschwister Scout und Jem wachsen im Alabama der 1930er Jahre auf. Jäh bricht die Wirklichkeit in ihre behütete Welt ein, als ihr Vater, der Anwalt Atticus Finch, einen wegen Vergewaltigung angeklagten Schwarzen verteidigt. Finch lehrt seine Kinder Verständnis und Toleranz, allen Anfeindungen und Angriffen ihrer „ehrbaren“ Mitbürger zum Trotz.

Mehr sollte man auch nicht verraten, denn jede weitere Information könnte sich als ein Spoiler erweisen.

Fortsetzung

Gerade beim Nachlesen der Kurzbeschreibung fand ich heraus, dass es auch noch eine 20 Jahre später spielende Fortsetzung des Romans mit dem Titel „Gehe hin, stelle einen Wächter“ gibt. Damit ist dann wohl auch das Wochenende in trockenen Tüchern…

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Gesehen: „Tarzan – Der Affenmensch“

Ein uralter, aber dennoch sehenswerter Klassiker: „Tarzan – Der Affenmensch“ mit Johnny Weissmüller und Maureen O'Sullivan

Ein uralter, aber dennoch sehenswerter Klassiker: „Tarzan – Der Affenmensch“ mit Johnny Weissmüller und Maureen O’Sullivan

Vor ein paar Wochen gab es diesen Klassiker des Abenteuerfilms bei iTunes in der 3,99 €-Abteilung. Da ich den Film als Kind mehrfach gesehen und absolut geliebt habe, musste ich ihn mir zulegen. Am vergangenen Wochenende hatte ich endlich mal die Möglichkeit, ihn in Ruhe anzusehen.

Keine Musik

Als erstes fiel mir ganz drastisch auf, dass der Film völlig auf eine dezidierte Filmmusik verzichtet. Das kennt man heute überhaupt nicht mehr. Das einzige Beispiel der ganzen letzten Jahre, nein: Jahrzehnte, war „Cast Away – Verschollen“ mit Tom Hanks, bei dem für die gesamte Zeit, in der der verschollene Fed Ex-Mitarbeiter allein auf einer einsamen Insel festsitzt, alle Musik ausgesetzt wird. Erst bei der Rückkehr in die Zivilisation hören wir wieder eine musikalische Untermalung, was diese umso intensiver wirken lässt.

Bei Tarzan ist es nicht so: Der Film weist am Anfang exakt 40 Sekunden Musik als Untermalung für die „Opening Credits“ auf, diese könnten sogar für diesen Film komponiert worden sein, zumindest konnte ich das Werk nicht erkennen. Am Ende hört man nochmal exakt 20 Sekunden aus der „Romeo und Julia. Fantasie-Ouvertüre“ von Peter I. Tschaikowsky. Zusammen also eine Minute Musik, die aber nur gespielt wird, während der eigentliche Film (also die Handlung) mit einer Länge von 101 Minuten nicht läuft.

Interessanterweise kannte ich den Film ja schon so, daher war ich nicht wirklich überrascht, dennoch verändert die Absenz von untermalender Musik auf spektakuläre Weise die Zeitwahrnehmung. Musik glättet auch viele kleine Ecken und Kanten eines Films, die durch eine leicht durchwachsene Handlung stehen bleiben. Hier eben nicht, weswegen die eine oder andere Stelle etwas holprig rüberkommt.

Interessantes Frauenbild

Spannender als früher fand ich meine Wahrnehmung des Frauenbilds, ganz speziell geht es ja um Jane (genau die aus dem berühmten Zitat): Am Anfang tritt sie sehr energisch, burschikos, leicht arrogant und schon fast übermütig auf. Niemand würde ihr zutrauen, nur wenige Filmminuten später schon ein hilfloses Häuflein Elend zu sein, das beim bloßen Anblick eines (wohlgemerkt: kleinen) Affen in verzweifeltes Geschrei ausbricht. Das ist eine der Stellen, bei denen die Musik die unterschiedlichen Facetten etwas glätten und durch ein absolut denkbares „Jane-Thema“ in Einklang bringen könnte. So aber bleibt der Widerspruch im Charakter der Jane bestehen. Auch später ist es immer eine – womöglich damals als besonders aufreizend empfundene – Mischung aus naiver Verängstigung bzw. übertrieben unselbstständiger Hilflosigkeit und einer gekonnten Inszenierung weiblicher Reize, wodurch der „Affen-Mann“ eingewickelt wird.

Absenz von Special Effects

Klar, damals gab es noch keine Special Effects im heutigen Sinne, aber als Tarzan in den letzten 20 Minuten dreimal gegen Löwen und andere Raubtiere kämpft und jeweils nach längerem Gerangel am Boden ohne einen einzigen Kratzer wieder aufsteht, leidet die (bei einem Abenteuer-Film ja ohnehin nicht essentielle) Glaubwürdigkeit enorm. Wenn ich bedenke, wie oft ich mir schon beim Spülen einen Schnitt an einem im Spülwasser versteckten Messer eingefangen habe oder wie ich mir mal ein blaues Auge beim Tragen einer Hi-Hat geschlagen habe (hier), dann ist der Kampf mit zwei Löwen binnen zweier Minuten ohne jegliche sichtbare Blessuren ein arges „Understatement“.

Noch cooler sind die Stellen, an denen gezeigt werden soll, wie schnell sich Tarzan sowohl auf dem Boden als auch in den Bäumen fortbewegen kann. Dabei wurde der Film einfach etwas schneller abgespielt. (Sarkasmus ein) Das fällt ja auch überhaupt nicht auf. (Sarkasmus aus) Allerdings darf ich nicht zu herablassend klingen, denn für seine Zeit war der Film absolut spektakulär.

Der Tarzan-Schrei

Und ganz ehrlich: Der wichtigste Grund, sich einen Tarzan-Film mit Johnny Weismüller anzusehen, ist und bleibt der Tarzan-Schrei. Den konnte einfach niemand anderer in dieser Qualität darbieten. Und in dieser Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht, denn allein in diesem einen Film darf man ihn locker acht oder zehn Mal hören. Hach, da wird einem ganz nostalgisch verklärt ums Herz…

Fazit

Ein wunderschöner Trip auf der Nostalgie-Straße, überraschend der Erinnerung ähnlich und doch so verschieden, da aus einer völlig anderen Geisteshaltung heraus erneut gesehen. Wer den Film so wie ich seit locker 20 oder 25 Jahren nicht mehr gesehen hat, könnte durch einen erneuten Genuss nicht nur ein wenig erstaunt werden. Allerdings darf der Film jetzt wieder ein Jahr in den „Winterschlaf“ gehen, denn zu viel Nostalgie ist auch wieder nicht gut.

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Gehört: „Der Junge muss an die frische Luft“

Eine etwas andere Autobiografie, die Hape Kerkeling geschrieben (und vorgelesen) hat...

Eine etwas andere Autobiografie, die Hape Kerkeling geschrieben (und vorgelesen) hat…

Bevor ich 30 wurde, habe ich Hape Kerkeling mehr oder weniger gar nicht wahrgenommen. Der hauptsächliche Grund dafür war wahrscheinlich, dass ich den typischen Abend-Shows im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur in früher Kindheit einen bedingten Reiz abgewinnen konnte, später verflüchtigte sich das komplett. Nun haben wir seit Jahren keinen Fernsehempfang mehr, und mir fehlt nichts. Interessiert mich ein Film ganz akut, sehe ich bei iTunes und Amazon nach, lasse mir die billigere Version kommen – fertig. Damit fahren wir hier gut, einen Wunsch nach Änderung verspürt aktuell niemand.

Zurück zu Hape Kerkeling: Mit dem Beginn der Wahrnehmung begann dann aber auch gleich ein kometenhafter Anstieg seiner Beliebtheit in unserem Haus, denn Hörbücher wie „Amore und so’n Quatsch“, „Ein Mann, ein Fjord“ oder (bzw. vor allem) „Ich bin dann mal weg“ wurden sowohl von uns Eltern als auch von den Kindern eine Zeit lang mit Genuss immer wieder angehört. Irgendwann trat eine gewisse Sättigung ein, da muss man dann vorsichtig auf die Bremse treten und eine Weile abstinent bleiben, sonst kann man sich die Hörbücher später nie wieder mit Genuss einverleiben.

Und genau an diesem Punkt betritt „Der Junge muss an die frische Luft“ die Bühne: Gerade als mir klar geworden war, dass ich nun bei den anderen Hörbüchern eine dringende Pause einlegen müsste, erschien dieses autobiographische Werk. Ohne langes Zögern lud ich das Hörbuch – und ließ es dann auch noch gut ein Jahr ungehört liegen (es gibt halt immer so viele andere spannende Sachen zu lesen und hören). Dann gönnte ich mir zumindest einmal die erste Stunde und ließ es gleich wieder eine Weile ruhen. Erst vor vier Tagen lud ich es erneut auf mein iPhone, um es beim Laufen anzuhören, gestern früh beendete ich es. Und da stehe ich nun. Wiederum mit einem leicht gespaltenen Gefühl, denn einerseits ist es großartig, voller Witz und den für Kindern typischen vorlauten Spitzfindigkeiten, die mich unterwegs zum Schmunzeln und lauten Losprusten brachten, andererseits auch niederschmetternd in der offen und ehrlich geschilderten Dramatik des Alltags einer Familie, die immer wieder von herben Schicksalsschlägen heimgesucht wurde.

Vermutlich rührt das unsichere Gefühl auch daher, dass das Buch ganz anders ist als alles, was ich aufgrund der früheren Hörerfahrungen von Hape Kerkeling erwartet hätte. Und dennoch: Ist es nicht ein Zeichen dafür, dass der Autor es besonders gut gemacht hat, wenn die Schilderung beim Hörer nicht nur für ein schlichtes Amüsement sorgt? Wenn stattdessen eine sowohl rationale wie auch emotionale Auseinandersetzung in Gang gesetzt wird? Eigentlich schon. Daher kann ich das Buch all jenen empfehlen, die daran interessiert sind, mehr über den Menschen Hape Kerkeling zu erfahren, über seinen familiären Hintergrund, seine frühesten Anfänge und überhaupt alles, was er bezüglich seiner Person öffentlich machen wollte. Ich persönlich muss das Hörbuch nun eine Weile ruhen lassen, dann kann ich es mir mit der zeitlichen Distanz sicher noch einmal genussvoll anhören.

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Frühjahrsmüdigkeit

Augenringe sind doch eh nur Einbildung...

Augenringe sind doch eh nur Einbildung…

Aktuell verspüre ich tagtäglich die Auswirkungen einer deutlichen Frühjahrsmüdigkeit: Die Tage werden länger, das Arbeitspensum ist gerade recht hoch, doch durch das verlängerte Tageslicht bin ich bei gleicher Uhrzeit für das Aufstehen etwas später im Bett. Das macht sich bemerkbar. Vor allem beim Korrigieren, das im Moment auch verstärkt ansteht. Heute sitze ich am vierten Test in vier Tagen, das schlaucht, denn die Konzentration muss nun einmal da sein, die Schüler wollen schließlich möglichst gleich behandelt werden. Irgendwann stößt aber auch Koffein an seine Grenzen. Wie immer kommt dann (also bei der Kombination von Müdigkeit und Korrekturen) eine schier unbändige Lust auf Süßes in mir auf. Doch noch halte ich sie ganz brav im Zaum. Noch…

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Zwischenstand

Ende Januar wurde mir bewusst, dass ich über die Advents- und Weihnachtszeit schlicht und ergreifend zu viele leckere Süßigkeiten verputzt hatte. Es mangelte mir zwar nicht an Bewegung, doch die Menge an Süßigkeiten, die nicht nur abends sondern auch verteilt über den ganzen Tag in mir landeten, sorgten für ein stetiges Zunehmen. Als ich dann an mehreren Tagen hintereinander immer deutlich mehr auf der Waage zu sehen bekam, als mir lieb war, nahm ich das Kalorienzählen wieder auf (mit CaloryGuard Pro). Über die Fastenzeit verstärkte sich die Sache, sodass meine Gewichtsentwicklung zum aktuell niedrigsten Gewicht seit der 11. oder 12. Klasse führte:

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Parallel dazu behielt ich natürlich mein übliches Laufpensum bei. Gerade heute früh habe ich die Marke von 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr durchbrochen:

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Wie ich vor einigen Tagen berichtete, waren meine Brooks Glycerin 13 schon sehr abgenutzt. Noch einmal 150-200 Kilometer weiter war vom hinteren Teil der Sohle nicht mehr viel übrig, ich lief auf der Dämpfung – und sehr holprig, weil die eben nicht gleichmäßig abgenutzt war.

Heute hatte ich die Möglichkeit, mir neue Laufschuhe zu besorgen. Um die Abnutzung etwas länger zu strecken, habe ich wieder – wie schon beim Laufband – zwei unterschiedliche Paare genommen. Auf diese Weise wird auch meine Muskulatur immer wieder auf unterschiedliche Weise gefordert bzw. gestützt.

Als großer Fan von Asics-Laufschuhen wolle ich auch wieder zu dieser Marke zurück. Am Ende landete ich beim Gel Nimbus 19 und beim Gel Cumulus 18:

Farblich machen sie schon etwas her...

Farblich machen sie schon etwas her…

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Noch liegen keine Erfahrungswerte mit den neuen Schuhen vor, doch in ein paar Tagen kann (und werde) ich sicher mehr berichten.

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Gehört: „Ulysses“ von James Joyce

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

„Ulysses“ gehört zu den literarischen Werken, die mich aufgrund ihres Bekanntheitsgrades, des Autors (von dem ich in meiner Schul- und Studienzeit bereits drei andere Bücher gelesen und genossen hatte) und der Erzähltechnik („Stream of Consciousness“) schon lange faszinierten.

Weg mit dem (gedruckten) Buch

Die gedruckte Buchfassung hatte ich gut 20 Jahre im Regal stehen, bis mir klar wurde, dass ich sie nie lesen würde, schon gar nicht in dieser Darreichungsform. Meine Lesegewohnheiten sind in den letzten sieben Jahren derart stark auf iPhone und iPad umgemünzt worden, dass ich mich mit einem „normalen“ Buch in der Hand zwar nicht unwohl fühle, mir aber sofort klar ist, dass ich es eben nicht ständig (im Sinne von 24 Stunden am Tag) bei mir trage. Und in dieser Hinsicht schlägt das iPhone alle anderen Lesegeräte. Noch dazu ist der Kontrast auf dem Bildschirm derart hoch, dass ich auch schon seit gut fünf Jahren meine Lesebrille nicht mehr benötige. Zurück zum Buch: Die Druckfassung habe ich über Momox im letzten Jahr verkauft, aber das Interesse an „Ulysses“ als Werk blieb ungebrochen. Also langte ich vor ein paar Wochen tief in meine Taschen und leistete mir für gut 38 € im iTunes Store das beinahe 40 Stunden lange Hörbuch – pro Stunde ungefähr ein Euro, das ist aus meiner Sicht akzeptabel.

Hörbuch deluxe

Es ist eine wirklich grandios produzierte ungekürzte Fassung mit ca. 40 unterschiedlichen Sprechern (allerlei Geschlechts), die sich teils in kurzen Abschnitten, teils in wirklich langen Passagen abwechseln. Auch handwerklich ist das Hörbuch äußerst gut gemacht, denn es spielt – beim Laufen habe ich das durch die AirPods natürlich sehr deutlich gemerkt – auch mit dem Panorama: Bei Passagen, in denen sich die Sprecher in kurzem zeitlichen Versatz ergänzen, wird mehrfach zwischen linkem und rechtem Kanal hin und her gewechselt. Nötig wäre das natürlich nicht, aber ein interessanter Effekt ist es allemal.

Fazit: Die Hörbuch-Produktion ist sowohl hinsichtlich der Sprecher als auch der Audio-Qualität absolut makellos und ihr Geld zweifelsohne wert.

Das „Werk“

Vorwarnung: Ich „oute“ mich gleich als völliger Kulturbanause.

Anders als die Hörbuch-Produktion konnte mich das Werk – vielleicht auch aufgrund einer gewissen Reife, die ich mir mittlerweile schamlos zugestehen darf – nur wenig mitreißen. In den letzten Monaten/Jahren habe ich sehr viel gelesen und noch mehr gehört. Wenn mir etwas gefiel, habe ich darüber gebloggt, wodurch den Lesern meines Blogs ziemlich leicht fallen dürfte, meine literarischen Interessensgebiete einzugrenzen:

  • Unmengen an Science Fiction (z.B. „Krieg der Klone“ von John Scalzi oder die „Space Troopers“-Reihe von P. E. Jones)
  • viel Action (z.B. die „Cotton Reloaded“-Serie)
  • (leichter) Horror (vor allem die späteren Werke von Stephen King wie „Die Arena“ oder auch „Dreamcatcher“)
  • viel Humor (z.B. „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion)
  • gerne auch alles in Kombination
  • oder natürlich Fachbücher über sportliche oder Gesundheits-Themen.

Gerade bei den Romanen und Kurzgeschichten geht es mir aber darum, die Charaktere in ihrer Interaktion zu erleben, Anteil an ihren Motiven und den Umständen, die sie zum Handeln zwingen, zu nehmen, sie zu verstehen und meist auch innerlich zu bewerten – das macht Literatur ja so großartig: Sie kann uns unterhalten, uns bewegen und zum Nachdenken anregen. Außerdem schätze ich es sehr, wenn die Handlung zügig vorangetrieben wird.

„Ulysses“ dagegen ist – oberflächlich betrachtet – die Verkörperung der Banalität, denn es geht letztlich um nichts. Das sage ich nicht verächtlich, eher bedauernd. Faktisch folgt die Geschichte (es ist ja noch nicht einmal eine richtige Geschichte…) einen Tag (für die Puristen: einen Tag und ein Stück des folgenden Morgens) lang einer Person („Leopold Bloom“), zeigt seine Interaktionen mit einer Vielzahl anderer Menschen, dessen Gedanken und die der anderen Personen auf – vermag aber mit wenigen Ausnahmen kaum, mich zu interessieren. Der Grund ist die bereits erwähnte Banalität. Der Schluss des Buchs ist ja ein gut 40 Druckseiten langer innerer Monolog der Ehefrau („Molly Bloom“). James Joyce hat versucht, einen tatsächlichen Gedankenstrom nachzustellen, was ihm sicher auch gelungen ist. Doch leider sind unsere alltäglichen Gedanken mit Unmengen an Banalitäten angefüllt. Viele Menschen – ich sicher eingeschlossen – denken ziemlich oft an ganz normale körperfunktionale Dinge (z.B. „Ich muss demnächst mal wieder auf’s Klo…“ und dergleichen). Es ist ja schön, das einmal exemplarisch zu begreifen, wenn aber ein gut zweieindreiviertel Stunden langer Abschnitt eines Hörbuchs fast nur um derlei Themen kreist (und es ist wirklich so, dass Molly sich in diesem langen Abschluss-Gedankenstrom nur über Sex, die Gestaltung ihrer Wohnung, Sex, Shopping, Sex, Toilettengänge, Sex, Körperpflege, ihre eigene verschrobene Selbstwahrnehmung, Sex und dergleichen Gedanken macht) nimmt es die Wirkung einer Tortur an.

In „Geisterbrigaden“ lässt John Scalzi einen ähnlichen Gedankengang ablaufen:

Passt irgendwie perfekt, oder?

Passt irgendwie perfekt, oder?

Beim Laufen war es sogar noch viel schlimmer. Der schleppend langsame Verlauf dieses einen Tages (literarisch ja nun auf 38 Stunden ausgedehnt) zieht sich gefühlt doppelt so lange hin, wenn man sich des Morgens durch die noch recht düstere Ostalb bewegt. Mit dem richtigen Hörbuch „fliege“ ich (gefühlt) nur so über die Straßen und Wege, mit „Ulysses“ kroch ich wie eine Schnecke.

Die Erzähltechnik und die Wortwahl sowie der unverkennbar gebildete Ansatz, der nicht zuletzt durch die eingesetzten mindestens fünf Sprachen (ich konnte Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Latein erkennen) zutage tritt, sind die Elemente, die mich begeistern konnten. Hier und da schuf James Joyce sogar geradezu brüllend komische Passagen, wie zum Beispiel die Kutschfahrt nach dem Requiem für Paddy Dignam, bei der die Fahrgäste sich in einen wahren Lachrausch hineinsteigern.

Wie ich schon geschrieben habe: Ich bin wohl ein Kulturbanause. Denn selbstverständlich ist mir völlig klar, dass ein derart fähiger Autor wie James Joyce niemals in seinem Leben so viel Zeit und Mühe dafür geopfert hätte, nur Banalitäten anzusammeln. Das Werk ist durchzogen von einem feinen Netz literarischer, sozialer und historischer Anspielungen. Mein Banausentum besteht nun darin, dass mir das – geradeheraus gesagt – scheißegal ist. Momentan mag ich Bücher, die ich in die Hand nehmen und mich selbst für eine Weile darin verlieren kann. Ich suchte Unterhaltung und fand Bildung. Und genauso spröde, wie das klingt, war es leider auch.

Fazit:

Das Werk ist faszinierend, aber nicht für mein aktuelles Ich. Dieses sucht nach Unterhaltung, die das Werk in der für mich attraktiven Form nicht oder nur an wenigen Stellen zu bieten vermag. Dass ich mir die volle Länge gegönnt habe, zeigt, dass es mir durchaus ernst mit dem Buch war, doch ist mir jetzt eindeutig nach leichterer Kost, die meinem simplen Geist eher entgegen kommt. In einigen Jahren gibt es einen erneuten Anlauf, vielleicht sogar in Form eines iBooks mit zusätzlicher Sekundärliteratur, denn faszinierend ist das Werk nach wie vor auf einer intellektuellen Ebene – nur weiß ich, dass ich in den kommenden Jahren erst einmal kein Verlangen habe, mich dem Werk noch einmal so zu nähern.

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Gesehen: „Pathfinder – Fährte des Kriegers“

„Pathfinder – Fährte des Kriegers“: Interessant, aber in der Summe vorhersehbar und (mir) etwas zu blutrünstig.

„Pathfinder – Fährte des Kriegers“: Interessant, aber in der Summe vorhersehbar und (mir) etwas zu blutrünstig.

Vor ein paar Wochen habe ich mir bei den 3,99 €-Angeboten im iTunes Store den Film „Pathfinder – Fährte des Kriegers“ geleistet. Die ausschlaggebenden Gründe dafür waren:

  • Karl Urban, die Neubesetzung von „Pille“ (eigentlich ja Dr. Leonard McCoy) aus dem Star Trek-Universum, spielt die Hauptrolle.
  • Die Kurzbeschreibung (s.u.), die irgendwie auf ein wenig mehr Finesse hatte hoffen lassen…

Klappentext

Die Kurzfassung des Inhalts, bzw. der sog. „Anreißer“ zu diesem Film liest sich wie folgt:

Als die Wikinger mit mächtigen Drachenbooten die amerikanische Küste erreichen, fallen sie mit barbarischen Eroberungszügen in das Land ein. Blutige Kämpfe um Ehre und Eroberung beginnen, in denen sich die indianischen Stämme gegen die Wikinger erbittert zur Wehr setzen. „Pathfinder“ erzählt die Geschichte eines Wikingerjungen, der nach einem Schiffbruch von seinem Clan zurückgelassen wird. Er wird von Indianern entdeckt, aufgenommen und großgezogen und erhält den Namen „Ghost“. Als die Wikinger Jahre später erneut das Leben der Indianerstämme bedrohen, muss sich der mittlerweile erwachsene Ghost entscheiden, auf welcher Seite er steht, und zieht in einen persönlichen Kampf gegen die Wikinger, um ihren Weg der Zerstörung und des Todes zu stoppen.

Fazit

Irgendwie klang der Anreißer-Text für mich so, als würde man da auch einiges über die Indianerstämme erfahren, was sehr interessant gewesen wäre. Doch leider bleibt das fast vollkommen außen vor. Stattdessen wird gekämpft, gemordet, gejagt, verbrannt, erschlagen, gemetzelt… Etwas zu viel des „Guten“ für meinen Geschmack.

Karl Urban kann ein bisschen was retten, aber letztlich ist es ein reiner Haudrauf-Film, der eben jene erhoffte Finesse, die in der Kurzfassung der Handlung durchaus noch möglich gewesen wäre, schmerzlich vermissen lässt. Die Einstufung „Ab 18 Jahren“ hätte mir schon eine Lehre sein sollen. Egal, als das Gehirn nicht fordernder Zeitvertreib einmal im Jahr ist der Film durchaus geeignet – ich habe auch schon einige viel schlechtere Filme gesehen.

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Song des Tages (227) – 2017-04-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Einer der Musiker, die ihr Handwerk wirklich von der Pike auf gelernt haben und es bis heute nach eben diesem hohen Standard (und alles in Handarbeit) ausüben, ist Sting. Ich schätze ihn und seine Musik sehr, habe ihn mittlerweile mindestens dreimal live erlebt, fast alle Alben hier (die Sampler habe ich mir gespart, den Rest dürfte ich haben).

Im November 2016 veröffentlichte er sein jüngstes Album mit dem Titel „57th & 9th“, womit er auf die Lage seines Aufnahme-Studios in New York anspielte. Das Album ist in vielerlei Hinsicht ein Back to the Roots-Trip, die Musik erinnert zum Teil wieder mehr an seine Zeit bei The Police, ist aber doch deutlich gereifter, hier und da mit politisierenden Untertönen – das Werk eines Mannes jenseits der 60.

Der Opener des Albums wurde schon eine ganze Weile vorher veröffentlicht, und da ich das neue Album kaum abwarten konnte, hörte ich diesen Song immer und immer wieder. Es ist einer der schlimmsten Ohrwürmer, die ich kenne (und mir dann doch immer wieder willentlich zufüge), daher hat er sich seinen Platz als Song des Tages in dieser Runde redlich verdient: „I Can’t Stop Thinkin‘ About You“ von Sting:

Man sieht ihm die 60+ Jahre an, glücklicherweise hört man sie (abgesehen von der Reife der Stücke) nicht. Sehr schön!

Kaum war das Stück damals draußen, ergoß sich ein wahrer Schwall von Cover-Versionen über YouTube. Leider habe ich die eine, die sehr lustig war, weil da ein etwas verpeilter Typ alle Parts vokal eingesungen hatte, nicht mehr gefunden. Sollte jemand zu viel Zeit haben, darf er/sie gerne suchen und mir den Link in den Kommentaren schicken.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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