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Gehört: „Der Rosie-Effekt“ von Graeme Simsion

Lustig und unangenehm zugleich: „Der Rosie-Effekt“ von Graeme Simsion.

Lustig und unangenehm zugleich: „Der Rosie-Effekt“ von Graeme Simsion.

Selten war ich über ein Hörbuch so zwiegespalten wie in diesem Fall. Dass ich innerlich so uneins bin, hat natürlich seine Gründe, die ich nun darzulegen versuche.

Hörbuch

Das Hörbuch an sich ist in hervorragender Qualität produziert, es gibt keine Aussetzer, die Audio-Auflösung ist so hoch, dass ich beim Hören mit den AirPods keinerlei nennenswerte Artefakte oder Verzerrungen feststellte. Der Sprecher, Oliver Kube, ist der gleiche wie beim ersten Teil – und er war da schon perfekt gewählt, denn sein Tonfall vermittelt genau die Akkuratesse, die man auch von Don Tillman erwarten würde. Viele der lustigsten Stellen werden gerade erst durch die Trockenheit seiner Sprechweise ins rechte Licht gerückt. Aus dieser Perspektive ist das Hörbuch auf jeden Fall makellos.

Handlung

Der Anreißer-Text zum Hörbuch bei iTunes liest sich wie folgt:

O Baby! Für Don, den unwahrscheinlichsten romantischen Helden, den es je gab, geht’s nach dem Happy-End geht’s erst richtig los.
Don Tillmans »Ehefrau-Projekt« hat geklappt. Er lebt mit Rosie in New York. Und Rosie ist schwanger. Don will natürlich der brillanteste werdende Vater aller Zeiten sein, stürzt sich in die Forschung und entwickelt einen wissenschaftlich exakten Schwangerschafts-Zeitplan für Rosie.
Aber seine ungewöhnlichen Recherchemethoden führen erstmal dazu, dass er verhaftet wird. Was Rosie auf keinen Fall erfahren darf, um ihre Beziehung nicht zu belasten. Also muss Don improvisieren, seinen Freund Gene einspannen und Lydia, die Sozialarbeiterin, davon überzeugen, dass er ein Superdad sein wird. Bei alledem übersieht er fast das Wichtigste: seine Liebe zu Rosie und die Gefahr, sie genau dann zu verlieren, wenn sie ihn am meisten braucht.

Und der Anreißer-Text lügt nicht, genau diese Elemente kennzeichnen die Handlung. Viele skurrile Situationen, die durch Dons eigentümliche Wahrnehmung der Realität und seine oft standhafte Weigerung, etwas anderes als Logik als Argumentationsmittel einzusetzen, sorgen für amüsiertes Kopfschütteln.

Die Unkenntnis diverser sozialer Gepflogenheiten erreicht in der Schilderung nicht selten Schenkelklopfer-Qualitäten. Don wird (s.o.) verhaftet, auf der Polizeiwache wird er verhört, wobei sein Gegenüber zum Glück schnell merkt, dass er völlig harmlos und nur ein etwas verschrobener Kauz ist. Nach einem längeren Gespräch wird Don also gefragt, ob er etwas zu trinken wünsche – selbstverständlich in der Erwartung, nach Wasser oder Kaffee zu verlangen. Doch Don „bestellt“ bei dem Polizeibeamten einen Tequila. Als dieser erstaunt nachfragt, ob er nicht lieber einen Cocktail möchte, antwortet Don völlig ernsthaft, dass ihm der Tequila völlig genüge, da er das Vorhandensein frischer Cocktail-Zutaten im Polizeirevier bezweifle. Viele weitere Stellen sind in diesem Stil geschrieben – das liebe ich an diesem Hörbuch!

Unangenehm

Und dennoch waren mir von den fast exakt elf Stunden Hörbuch mindestens vier oder fünf geradezu zuwider. Es lag nicht am Schreibstil, denn dieser ist einheitlich auf gleich gutem Niveau, vielmehr ist es etwas, das auch in Filmen heute relativ häufig eingesetzt wird, um am Ende eine stärkere Erleichterung beim Zuschauer zu erreichen: Das Dilemma wird konsequent und bis ins schier Unerträgliche gesteigert. Und ich hasse das.

Vor Jahren habe ich ein einziges Mal den Film „Butterfly Effect“ gesehen. Auch in diesem wird die Unerträglichkeit so lange gesteigert, dass ich ganz kurz davor war, den Film auch noch zehn Minuten vor seinem Ende abzubrechen. Auf jeden Fall war mir das zu viel bzw. emotional zu anstrengend. Ich habe den Film seither nicht mehr angesehen, werde es auch nie wieder tun. Zumindest nicht freiwillig.

Mit dem Hörbuch ist es zum Glück nicht ganz so schlimm, aber irgendwie rührten viele der geschilderten Probleme, denen Don sich ausgesetzt sieht, an Erinnerungen aus meinem eigenen Leben. Ein paar Situationen, die verständlich, aber doch auch (aus meiner Sicht) schwer verdaulich waren:

  • Wie aus dem Anreißer-Text schon ersichtlich wurde, ist Rosie schwanger. Sie überfällt Don, von dessen emotionalen Einschränkungen sie ja nun ausreichend wissen müsste, mit der Nachricht und ist dann erbost (und äußerst nachtragend), dass er nicht in gleichem emotionalen Maße wie sie reagiert. Das ist mir nicht passiert, aber ungleiche emotionale Reaktionen gibt es häufig – und sie führen fast immer zu Spannungen in der Beziehung. Diese dann literarisch ausgebreitet zu bekommen, ist nicht zwingend „angenehm“ zu nennen.
  • Rosie informiert Don über den Termin für die erste Ultraschall-Untersuchung, gibt aber mit keinem Wort zu verstehen, dass sie ihn dabei haben will. Also kommt er auch nicht mit. Sein Argument ist die Logik, denn er würde es als anmaßend oder gar belästigend gegenüber der Gynäkologin empfinden, sich mit seiner eigenen Meinung bzw. seinen eigenen Nachfragen einzumischen. Noch dazu vertraut er darauf, dass die Gynäkologin die Expertin ist und er als Vater keinen nennenswerten Beitrag leisten könnte. Kurzum: Sein Argument ist logisch, Rosies Reaktion emotional (wieder einmal erbost und nachtragend). Gerade diese Stelle empfand ich persönlich als besonders unangenehm, denn Rosie hätte wissen müssen, dass das regulär zu erwartende Verhaltensmuster eben nicht dem entspricht, was von Don zu erwarten wäre. Den zu vermutenden Ärger über ihr eigenes Versäumnis bzw. die Enttäuschung darüber, dass er eben doch keine Gedanken lesen kann, lastet sie aber gnadenlos ihm an.
  • Egal, was Don auch unternimmt, sei es die Bestellung des sichersten Kinderwagens (der nur leider eher einem Kleinpanzer ähnelt) oder das Aufstellen eines ausgeklügelten Ernährungsplans (gegen den die sprunghaften Gelüste der Schwangeren rebellieren), alles wird am Ende gegen ihn ausgelegt. Was er auch macht, in Rosies Augen macht er es falsch. Meine Frau hat mir während der Schwangerschaften nicht das Gefühl gegeben, alles falsch zu machen, deplatziert fühlt man sich als Mann aber doch immer wieder, denn das heranwachsende Kind ist dem Einfluss des Vaters nun einmal weitgehend entzogen. Und dieses Gefühl der Hilflosigkeit, das gerade bei dem emotional sehr gehemmten Don noch wesentlich drastischer ausfällt, wurde durch das Hörbuch auf die schärfste Weise in mir wachgerufen. Ich war gestern beim Hören dieser Abschnitte völlig in meiner eigenen Welt versunken und wälzte viele vergleichbare Erinnerungen, die in den letzten Jahren allmählich auf Tauchstation im Unterbewusstsein gegangen waren.
  • Auch die unterschiedliche Herangehensweise von Mann und Frau – Don als Mann erkennt ein Problem und sucht eine pragmatische (und oft schnelle) Lösung, Rosie als Frau möchte einfach nur ihre Emotionen dazu äußern bzw. sich mit dem Partner darüber austauschen – sorgen immer wieder dafür, dass aus „gut gemeint“ genau das Gegenteil von „gut“ wird. Mir war zwar permanent bewusst, dass es sich um einen Roman handelt, doch leuchteten so viele kleinere und größere Parallelen zum wirklichen Leben auf, dass das ein wirklicher „Stimmungskiller“ war…

Weiter möchte ich in dieser Hinsicht gar nicht ins Detail gehen. Aber ich denke, dass auch ich in dieser Hinsicht nicht allein dastehe mit der Auffassung, dass diese Abschnitte nicht gerade „angenehm unterhaltend“ sind.

Fazit

Eine klare Stärke dieses zweiten Teils ist die Einführung neuer und in der Darstellung ihrer Persönlichkeit sehr gelungener Charaktere wie George und Lydia, der Spiegel, der unserer heutigen Gesellschaft bezüglich des Umgangs mit der Schwangerschaft (vor allem der beinahe schon hysterisch zu nennenden Übervorsicht und der vielen unreflektiert weitergetragenen Mythen) vorgehalten wird, sowie die zähe Verbissenheit Dons, der sich partout nicht geschlagen geben will, selbst als die Logik ihm eigentlich schon nahelegt, das Ende der Beziehung zu Rosie einfach zu akzeptieren und zu seinem wesentlich simpleren Lebensstil als Single zurückzukehren.

Auf jeden Fall werde ich mir das Hörbuch nach einer gewissen Pause noch einmal anhören, immerhin habe ich den Schluss, der nach der langen Stressphase zu einer Happy End-Katharsis führt, ja nun auch intus. Aber die unbeschwerte Lustigkeit des ersten Teils kann diese Fortsetzung für mich einfach nicht im gleichen Maße zustande bringen. Schade.

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Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder

Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran... Dafür aber um so enthusiastischer!

Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran… Dafür aber um so enthusiastischer!

Arabella hatte am vergangenen Woche zu einer sehr schönen Aktion aufgerufen, bei der mich sofort die Lust überkam, teilzunehmen und einen Beitrag zu schreiben. Leider war die Zeit unter der Woche chronisch zu knapp, daher komme ich erst heute dazu…

John Dowland war ein Komponist der Renaissance, um den sich bis heute diverse Gerüchte ranken, von denen einige sehr gewagt sind. Gleichzeitig muss er als Musiker einen wirklich guten Ruf gehabt haben – etliche seiner Stücke werden bis heute immer wieder gesungen. Nicht zuletzt von mir und meinen Schülern: Mit meinem letzten vierstündigen Musik-Kurs (früher nannte man so etwas „LK“ oder „Leistungskurs“) habe ich das wundervoll romantische und gleichzeitig so überaus durchtriebene Liebeslied „Come Again“ einstudiert, ich erinnere mich noch daran, dass die Schüler es auch ein halbes Jahr später immer wieder gerne gesungen haben und es häufig einforderten. Diesem Wunsch kam ich natürlich überaus gerne nach, gehört es doch zu meinen Dowland-Favoriten.

2006 veröffentliche der von mir so geschätzte Sting das Album „Songs from the Labyrinth“, auf dem ausschließlich Dowland-Songs mit ihm als Sänger und einer Lauten-Begleitung (Edin Karamazov) zu hören sind. Obwohl sich viele fürchterlich über seinen Stimmklang aufgeregt haben, so muss ich doch sagen, dass mir seine Version dieses Stücks so unglaublich gut gefällt, eben weil sie nicht perfekt, nicht makellos ist. Als ob in der Renaissance-Zeit nur perfekte Sänger herumgelaufen wären…

Daher ist mein Beitrag zu Arabellas wundervoller Aktion dieses gleichzeitig sehnsuchtsvolle wie auch augenzwinkernd auffordernde Liebeslied: „Come Again“:

Möge es euch ein wenig Liebe in den Tag zaubern! Ich höre es mir gleich noch einmal an.

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Song des Tages (156) – 2017-02-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Joe Cocker galt ja schon seit Jahren als Urgestein der Popmusik, immerhin hat er durch seine intensive stimmliche Präsenz bei allen Hörern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Tolle Stücke hat er zuhauf hinterlassen, natürlich bin ich nicht davor gefeit, einige davon zu meinen Favoriten zu zählen. Der heutige Song des Tages ist einer der wirklich bekannten, man kann ihn gar nicht oft genug anhören: „You Can Leave Your Hat On“ von Joe Cocker:

(Lustigerweise führen die ersten paar Treffer bei YouTube – Suche: „Joe Cocker You Can Leave Your Hat On“ – zu einem etwas eigenartigen Filmausschnitt mit einer Blondine, die mit Handschellen und anderen Gegenständen herumfuchtelt. Nun bin ich kein Kostverächter, einen ästhetisch ansprechenden Ausblick weiß ich zu schätzen. Doch so ganz war das bei den Clips nicht gegeben. Dann doch lieber die Fassung mit den unspektakulären Plattencovern…)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (151) – 2017-02-09

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Meine wundervolle Frau feiert heute ihren Geburtstag. Da muss ein passendes Stück her. Leider ist der Video-Clip nicht halb so gut wie das Original, das gibt’s dafür in der Apple Music-Playlist.

Der heutige Song des Tages und meine Frau sind beide „True Love“ (nur der Song ist von Glenn Frey):

Alles Gute, beste Frau der Welt!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Gesehen: „Daddy’s Home – Ein Vater zu viel“

Am Nachmittag eines der letzten Ferientage war bei uns irgendwie voll die Luft raus. Statt uns an irgendeine sicherlich sinnvolle Arbeit zu quälen, die den Einstieg in den Schulalltag vermutlich ein wenig erleichtert hätte, haben wir ganz spontan die Beine von uns gestreckt und einen Film angeworfen: „Daddy’s Home – Ein Vater zu viel“.

Doch trotz der Klassifizierung als Komödie war vor allem uns Erwachsenen über einige Strecken gar nicht zum Lachen zumute, denn die im Film dargestellte Beziehung zwischen Brad und seiner Frau mit ihren Kindern aus erster Ehe wird auf eine derart herbe Probe gestellt, dass wir als Familienmenschen dieser Schilderung – so fiktiv sie sein mag – nur mit großem Unwillen folgen konnten.

Eine Komödie, die nicht nur mir einiges an Durchhaltevermögen abverlangte...

Eine Komödie, die nicht nur mir einiges an Durchhaltevermögen abverlangte…

Tatsächlich ist in der Handlung einer der Grundkonflikte aller Beziehungen dargestellt: Alles, was der Routine entflieht, wird durch seine Neuartigkeit von Kindern als besonders „toll“ empfunden. Natürlich ist es gerade von den Kindern nicht zu erwarten, dass sie an die Konsequenzen des außerplanmäßigen Tuns denken. Im Film läuft das so ab, dass eine Frau, die von ihrem Mann (Dusty) mit den zwei Kindern sitzengelassen wurde, einen neuen Partner (Brad) gefunden hat, der sich liebevoll um die Kinder kümmert und ihnen ein wohliges Zuhause und eine starke Stütze im Alltag bietet. Das wird am Anfang des Films thematisiert und die allmähliche Entwicklung hin zu einer neuen intakten Familie gezeigt, in der der leibliche Vater keine Position mehr einnimmt, Brad dafür als „Daddy“ voll akzeptiert wurde.

Eines Tages jedoch meldet sich das Ekel von leiblichem Vater und drängt sich mittels Ausnutzung diverser Tricks brutal wieder ins Leben der Familie. Er wirft all die alten Regeln, die den Alltag einer Familie mit zwei arbeitenden Eltern und zwei Schulkindern zu einer angenehmen Routine gemacht haben, über Bord und lässt die Kinder ob seiner permanenten Coolness frohlocken. Selbstverständlich finden sie den „Exoten“ viel spannender als den Alltags-Daddy.

Diese Misere wird über den Film hinweg wahnsinnig gesteigert, bis man nach zwei Dritteln eigentlich nur noch abschalten möchte. Das scheint wohl so eine Will Ferrell-Nummer zu sein, die er in mehreren seiner Komödien abzieht. Wäre der Schluss dann nicht ziemlich versöhnlich, würde ich mir diesen Film unter Garantie niemals wieder ansehen. Alles in allem ein zweifelhaftes Vergnügen, bei dem ich mich von vorne bis hinten stets (leicht bis heftig) unwohl fühlte.

Kennt jemand von euch den Film? Falls ja: Wie steht ihr zu diesen völlig überzogenen Darstellungen?

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Selten so gelacht: „You Kill Me“

Bei den bereits häufiger erwähnten Film-Angeboten bei iTunes gab es letztens „You Kill Me“ mit Ben Kingsley für 3,99 €. Da ich diesen Schauspieler sehr schätze und Komödien immer gut sind, habe ich spontan zugegriffen. Gestern Abend haben wir den Film angesehen – und herzhaft gelacht, immer und immer wieder.

Ein reiner Spontankauf, weil ich Ben Kingsley als Schauspieler sehr schätze, doch der Film ist unglaublich lustig.

Ein reiner Spontankauf, weil ich Ben Kingsley als Schauspieler sehr schätze, doch der Film ist unglaublich lustig.

Im Prinzip ist die Handlung sehr simpel gestrickt, der Humor entsteht – wie so oft – aus den teils gewollt, teils ungewollt komisch geratenen Dialogen:

Frank ist ein Auftragskiller für einen polnischen „Familienbetrieb“ (kleinere Mafia-Anspielungen sind alles andere als zufällig). Doch er hat ein großes Problem: Alkohol. Im Suff verpennt er einen Auftrag nach dem anderen, was die ehrenwerte Familie zunehmend in Schwierigkeiten bringt. Kurzerhand verfrachten sie ihn von Buffalo nach San Francisco, wo er zu den Anonymen Alkoholikern gehen muss, außerdem richtet er während des Tages bei einem Bestattungsunternehmer Leichen für die Aufbahrung und Bestattung her.

In diesem Job lernt er Laurel, eine Kundin, die für ihren Vater die Dienste des Bestatters in Anspruch nimmt, kennen. Auf Anhieb funkt es zwischen den beiden – es entwickelt sich eine skurrile Beziehung, denn Frank ist so kaputt, dass er ihr schon ziemlich bald sein wahres Betätigungsfeld kundtut. Jede „normale“ Frau wäre da weg, Laurel dagegen bleibt – und ab da darf ich nichts mehr erzählen, sonst spoilere ich gerade den sehr lustigen Schluss.

Alles in allem ein wundervoll lustiger Film, der – vielleicht auch aufgrund der in ihre Rollen ausreichend hinein gealterten Darsteller – noch viel mehr zündet, als wenn die gleichen Rollen von 20 Jahre jüngeren Schauspielern dargeboten worden wären. Wer einmal wieder herzhaft lachen möchte, dem sei dieser Film ans Herz gelegt.

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Volljährig

Heute ist es soweit: Meine Frau und ich sind seit genau 18 Jahren zusammen. Wie in jeder Beziehung gab es immer wieder mal besondere Höhen und besondere Tiefen, doch alles in allem überwogen die Höhen eindeutig.

Vorhin haben wir die Kinder kurz allein zuhause gelassen und sind für eine halbe Stunde durch die Abenddämmerung spaziert. Beim Reden waren wir uns wieder einmal einig darüber, dass wir viele Ansichten bzw. Einstellungen teilen – und dass wir stets nach vorne blicken. Die 18 Jahre, die bereits gemeinsam hinter uns liegen, sind mehrheitlich gute Jahre gewesen (2011 war nicht so das Jahr nach unserem Geschmack, dafür kamen danach die bislang besten…), mit Sicherheit folgen noch viele wundervolle Jahre, nein Jahrzehnte.

Seit nunmehr 18 Jahren zusammen – und es wird immer besser.

Seit nunmehr 18 Jahren zusammen – und es wird immer besser.

Daher fasse ich mich zum späten Abend ganz kurz: Danke für alles, beste Frau der Welt!

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E-Bike – Erfahrungsberichte und eine (gar nicht so kleine) Vision

Seit August habe ich mein E-Bike, mittlerweile bin ich deutlich mehr als 600 Kilometer damit über die Ostalb gefahren – und es ist immer noch traumhaft angenehm. Jeder, der mich danach fragt, bekommt einen quasi euphorischen Zwischenbericht.

Mein E-Bike – hier in der Mitte einer kleinen Tour durch die Ostalb

Mein E-Bike – hier in der Mitte einer kleinen Tour durch die Ostalb

Interessante Reaktionen

Es war keine große Überraschung, dass ich von allen möglichen Seiten mit Kommentaren beworfen wurde. Die meisten davon waren fragender, fast schon zweifelnder Natur:

  • Der häufigste Kommentar (von Schülerseite) war tatsächlich: „Sie fahren/haben ein E-Bike?
  • Der zweithäufigste Kommentar von Schülern war: „Sie wollen mir das E-Bike doch sicher schenken, oder?“
  • Der dritthäufigste Kommentar machte sich eher indirekt am Fahrrad fest. Da das Fahrrad viel gekostet hat und ich einfach keine Lust habe, mich mit Vandalismus oder Diebstahl auseinanderzusetzen, parke ich es weder im Fahrradkeller noch vor der Schule sondern in meinem Unterrichtsraum (der liegt glücklicherweise im Erdgeschoss der Schule). Beim Hineinschieben in das Schulgebäude darf ich mir auch nach mehr als fünf Schulwochen noch anhören: „Dürfen Fahrräder hier überhaupt rein?“
  • Eine Schülerin rief bei meinem Anblick auf dem E-Bike mit entsetztem Tonfall aus: „Aber Sie sind doch noch jung!“ – Klar bin ich jung (gefühlt allemal), aber was hat das mit dem E-Bike zu tun?
  • Ein Kollege, der jeden Tag gut 15 Kilometer (einfach) zur Schule und später dann zurück radelt (alles nur mit Muskelkraft), fragte im (gefühlt) halben Kollegium herum, wem denn das „dicke E-Bike im Fahrradkeller“ gehöre, bis er endlich erfuhr, dass es meines ist.

Nachdem die erste Aufregung sich etwas gelegt hat, immerhin kam ich an den 25 ersten Schultagen des Schuljahres 24 Mal mit dem E-Bike zur Schule (einmal musste es zur ersten großen Überprüfung nach 400 gefahrenen Kilometern, das dauerte über Nacht), erwachte bei einigen Kollegen ein sehr positives Interesse. Plötzlich wurde ich zu Details befragt, dann ging es um meine Erfahrungen, allein der Anblick des Rads, das eben nicht aussieht wie „Modell Oma Jahrgang 1930“, verleitete eine Kollegin dazu, ihre bisherige Abneigung weitgehend abzulegen (sehr verständlich, denn auf so eine „Oma-Schaukel“ würde ich mich auch nicht freiwillig setzen).

Und dann fragte mich sogar der äußerst dynamische Sport-Kollege sehr interessiert nach meinen Erfahrungen, nach Anschaffungspreisen und dergleichen. Das fand ich sehr cool, denn viele zweifelnde Fragen deuteten auf einen (gefühlten) Widerspruch zwischen sportlicher Gesamterscheinung und der Benutzung eines E-Bikes hin. Dass nun der Sport-Kollege, an dessen Fitness überhaupt kein Zweifel bestehen kann, Interesse an dem E-Bike offenbart, zeigt mir, dass ich wohl unbeabsichtigt einige Denkprozesse im Kollegium ausgelöst habe.

Das finde ich gut, denn nach wie vor fahren unglaublich viele Menschen viel zu viele kurze Strecken unnötig mit dem Auto. Wie oft habe ich gesehen, dass Kollegen, die nur zwei oder drei Kilometer von der Schule entfernt wohnen, jeden Tag mit dem Auto anfahren. Im Winter, mit schwerem Gepäck (aber: Wann kommt das bei Lehrern dauerhaft vor?) oder bei wirklich schlechtem Wetter kann ich das ja als Ausnahme noch verstehen. Aber selbst zu Fuß sind zwei Kilometer doch in maximal zwanzig Minuten bequem zu schaffen. Mit dem Auto im morgendlichen Berufsverkehr wird die Strecke auch mindestens 10 Minuten benötigen. Und Spaß macht Stop-and-Go-Verkehr den wenigsten.

Vision

Mit meiner Frau habe ich mich in den vergangenen Monaten häufig über das Thema Mobilität ausgetauscht. Wir haben ein paar kleine Kopfrechnungen durchgeführt. Tatsächlich ist es mittlerweile unser erklärtes Ziel, nach dem Ableben unseres aktuellen Autos (Jahrgang 2010) kein neues mehr anzuschaffen. Dazu müsste das aktuelle Modell noch gut acht Jahre durchhalten, denn dann wäre selbst unser jüngstes Kind 14 Jahre alt – alt genug, um mit einem eigenen E-Bike komfortabel klarzukommen. Das würde uns Eltern von vielen Taxi-Diensten befreien, den Kindern ein gesundes Verhältnis zur Notwendigkeit mancher Fahrten verschaffen, viel Geld einsparen (dazu komme ich gleich noch) und die Umwelt schonen.

Auf das Auto sind wir im Moment nur für wenige konkrete Dinge angewiesen: Einkaufen, familiäre Besuche, Transporte schwerer Gegenstände und Fahrten zur Musikschule, zu weiter entfernten Proben/Konzerten etc. Alles weitere können wir schon jetzt mit den E-Bikes erledigen – unkompliziert und schnell. In Zukunft würden wir in den unumgänglichen Fällen ein Auto mieten, ansonsten könnten wir ohne Probleme komplett darauf verzichten.

Kostenfaktor Auto

Ich versprach, gleich noch einmal auf die Kosteneinsparung durch den Verzicht auf ein Auto zu sprechen zu kommen: Ein Auto ist sehr teuer, genau genommen verschlingt es Unmengen an Geld, doch diese muss ich ein wenig aufschlüsseln:

  • Anschaffungskosten: Unser Auto (Fiat Dobló) hat ziemlich genau 20.000 € gekostet. Bei einer zehnjährigen Nutzungszeit würde allein dies 2.000 € pro Jahr ausmachen, bei einer zwanzigjährigen immerhin noch 1.000 €.
  • Versicherung: Selbst mit allen möglichen Schadenfreiheitsrabatten kostet uns die Versicherung jedes Jahr etwa 280 €.
  • Steuer: 120 € pro Jahr.
  • Benzinkosten: Das hängt stark von der Fahrweise und dem Kilometeraufwand ab. Auf 100 Kilometer verbraucht der Fiat aktuell ca. 8,4 Liter Benzin (für einen Benziner gar nicht so schlecht, aber immerhin). Mittlerweile sind wir mit dem Auto 78.000 Kilometer gefahren. Das macht (780×8,4=) 6.552 Liter Benzin. Bei einem Literpreis von moderaten 1,20 € (und es waren ja auch schon deutlich mehr zwischenzeitlich) haben wir in den letzten sechs Jahren also 7.862,40 € für Benzin ausgegeben, pro Jahr also satte 1.310,4 €.
  • Reparaturen: Gut, die sind nie ganz kalkulierbar. Schätzungsweise nehmen sie aber mit Zunahme des Alters auch noch deutlich zu. Wenn man 400 € pro Jahr nur für Reparaturen ansetzt, ist man sicher recht moderat (wir hatten bislang schon deutlich mehr).
  • Wartungen und sonstiges: Die üblichen Kundendienste und Wartungen kosten ja auch Geld, selbst wenn gar nichts kaputt ist. Die TÜV-Plakette gibt’s nicht geschenkt. Unter 200 € pro Jahr kommt man einfach nicht weg.

So, ich zähle mal zusammen: Ich gehe von 20 Jahren Nutzung aus, das ist vielleicht etwas optimistisch, aber dann bekommt es eine ganz gute Langzeitperspektive:

20.000 € (Anschaffungskosten) + 5.600 € (Versicherung) + 2.400 € (Steuer) + 26.208 € (Benzinverbrauch) + 8.000 € (Reparaturen) + 4.000 € (Wartungen etc.)

Ergibt zusammen: 66.208 € – ein teurer Spaß. Und der Fiat Dobló gehört nun nicht gerade zu den prestigeträchtigen Fahrzeugen. Wäre das ein Audi oder Mercedes, dann müsste ich den Anschaffungspreis locker verdoppeln, wenn nicht gar verdreifachen.

Selbstverständlich kann es sein, dass bei einem teureren Auto die Reparaturkosten niedriger ausfallen. Dafür kostet die Wartung bei VW, Mercedes, Audi, BMW und anderen Marken deutlich mehr, wenn ich meinen Kollegen glaube (einer berichtete davon, dass auch beim Ölwechsel die Arbeitszeit in Meisterstunden berechnet würde – als ob je ein Meister in der Werkstatt noch das Öl wechseln würde…). Vermutlich gleicht sich das wieder aus – und auch 8.000 € Reparaturen gegen vielleicht nur 4.000 € aufzurechnen, wenn dafür der Anschaffungspreis des Autos um 15.000 oder 20.000 € höher liegt, erzeugt keine bessere Gesamtbilanz. Das Auto ist und bleibt ein wirklich sauteures Luxus-Vergnügen, dessen wahre Kosten nur selten auf den Tisch kommen, da sie sich meist über viele Jahre strecken und dadurch gut tarnen…

Die Vision wächst.

Letztlich ist unsere Vision doch gar nicht so klein, zumindest nicht hinsichtlich unserer eigenen Lebensgestaltung. Diese Vision umfasst eine Photovoltaik-Anlage auf unserem Hausdach. Wir benutzen zwar schon seit Jahren ausschließlich Energie von Naturstrom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt, doch durch die Photovoltaik treiben wir in unserem kleinen Rahmen die Dezentralisierung der Energieversorgung voran – das vermutlich wichtigste Element einer nachhaltigen Neuausrichtung dieser gesellschaftlichen Herausforderung. Noch dazu wäre dann nach einer vermutlich üppigen Anfangsinvestition ein Großteil der verbrauchten Energie ab diesem Zeitpunkt selbst erzeugt, wodurch die alltägliche finanzielle Belastung sinken würde. Auf Dauer sicher keine schlechte Entscheidung.

Angeblich soll zum Jahresende ein neuer Standard für Photovoltaik-Anlagen verabschiedet werden, der eine bessere Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Herstellern gewährleistet. Sobald sich da etwas Klarheit abzeichnet, wird unser Projekt Stück für Stück in die Wege geleitet und umgesetzt. Ich kann es kaum noch erwarten.

Gut, jetzt habe ich das Thema einigermaßen weit aufgerissen. Doch es ist mir wichtig, also schreibe ich darüber. Vielleicht bewege ich ja den einen oder anderen tatsächlich dazu, auch einmal etwas nachzudenken. Jede kleine Veränderung, die im Alltag Fuß fassen und sich in einer veränderten Gewohnheit niederlegen kann, hilft.

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Solera im E-Bike-Fieber

Bis vor kurzem war ein E-Bike für mich zwar nicht wirklich ein „rotes Tuch“, aber mental schon irgendwie ein Gerät für eher unsportliche, vielleicht sogar „faule“ Menschen, auf jeden Fall nichts für mich, den sportlichen Solera, der es schafft, sich aus eigener Muskelkraft den Berg hinaufzuarbeiten.

Meine Frau dagegen interessierte sich bereits seit mindestens anderthalb Jahren für ein E-Bike, da es ihr nicht gefiel, den Weg zur Arbeit und/oder zurück nach Hause nicht bewerkstelligen zu können, ohne nassgeschwitzt heimzukommen. Mir ging es ja nicht anders, ich nahm das halt immer in Kauf – auch wenn ich zugeben muss, dass es immer wieder Tage gab, an denen ich mir dessen sehr deutlich bewusst war, dass ich nach dem Heimradeln (ca. 4,5 km, mindestens 3,5 davon bergan) mein T-Shirt wechseln müsste. Und das eine oder andere Mal siegte dann auch einfach die Bequemlichkeit, das Fahrrad blieb zuhause.

Dann zog ich mir im Juni noch die lästige Adduktoren-Zerrung zu, die das Laufen erschwerte und – wenig erstaunlich – auch beim Fahrradfahren für einige Schmerzen sorgte. Selbst bergab fühlte ich beim Treten ein starkes Ziehen in der rechten Hüfte. Bäh!

Um auf den Punkt zu kommen: Anfang der Sommerferien gingen wir in der Absicht, ein schönes E-Bike für meine Frau zu kaufen, das auch ich gelegentlich nutzen könnte. Wir ließen uns gut beraten, denn bis dahin hatte keiner von uns auch nur einen Meter auf einem E-Bike zurückgelegt. Nach etwa 20 Minuten Erläuterungen, Fragen und Antworten und Erfahrungsaustausch ging es ans Ausprobieren.

Und da packte es mich. Aber derart… Binnen einer Minute stand fest: Ich möchte, nein, will, nein: brauche so ein Teil für mich! Am besten sofort! Also verließen wir tatsächlich eine gute Stunde später den Laden um ein paar Tausender leichter in der (virtuellen) Tasche.

Zwei Tage später holten wir die Fahrräder ab, die Lichtanlage (wir müssen ja nun morgens den ganzen Winter über in ziemlicher Dunkelheit starten) ist bestellt und wird Anfang September montiert. Dann musste noch eine Versicherung sowie ein entsprechend heftiges Schloss her.

Seither bin ich aber so ziemlich jeden Tag, den wir daheim waren, irgendwann einmal mit dem Rad aufgebrochen, um die Umgebung unsicher zu machen. Und nun mal ganz ehrlich: Dieses E-Bike sieht auch wirklich rattenscharf aus, da macht das Fahren schon allein des Ausführens eines solch heißen Ofens wegen Spaß! Oder?

Mein E-Bike, bequemer kam ich auf zwei Rädern noch nie einen Berg hinauf!

Mein E-Bike, bequemer kam ich auf zwei Rädern noch nie einen Berg hinauf!

Noch fehlt die Lichtanlage, aber in den Ferien muss ich ja noch nicht in der Dunkelheit starten.

Noch fehlt die Lichtanlage, aber in den Ferien muss ich ja noch nicht in der Dunkelheit starten.

Die Bilder entstanden im Innenhof der Kapfenburg. Normalerweise wäre ich da nicht freiwillig mit dem Fahrrad hingefahren, denn die Höhenmeter, die bis dahin zu überwinden sind, summieren sich ganz ordentlich. So aber schalte ich als elendig fauler Mensch einfach in den Climb-Modus, dann muss ich nur die Pedale leicht treten (in einem bequemen Gang), den Rest erledigt der Motor.

Gerade für die vielen kleinen Erledigungen in der Innenstadt (in meinem Fall eben etwa 4 bis 4,5 Kilometer von daheim entfernt) ist das E-Bike das ideale Fortbewegungsmittel. Bergab fahre ich genauso schnell wie das Auto (ich warte immer noch auf den Tag, an dem ich an unserer festinstallierten Blitzanlage mal fotografiert werde), die 50 km/h knacke ich bergab locker (hmmm, waren es vielleicht doch zu viele Gummibärchen?). Bergauf fahre ich zwischen 20 und 30 km/h, je nach Energie, die ich in die Treterei investiere. Den Mangel an Geschwindigkeit hier mache ich aber durch die einfachere Routenwahl wett. Auf einigen Strecken bin ich mit dem E-Bike sicher deutlich schneller als mit dem Auto, vor allem im Berufsverkehr.

Heute habe ich die 100 Kilometer-Marke auf dem E-Bike geknackt, überwiegend mit kleinen Besorgungsfahrten angesammelt. Jede einzelne ein Genuss. Für mich hat sich die Investition bereits gelohnt, wenn in ein paar Wochen die Schule wieder startet, bin ich hinsichtlich der Mobilität perfekt ausgestattet. Yay!

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52 Wochen – Teil 26 („Heiligenschein“)

Letzte Woche war unser 14. Hochzeitstag (hmmmm, noch so ein Indiz für das voranschreitende Alter…). Für zweieinhalb Tage konnten wir die Kinder bei meiner Mutter abstellen und uns in ein Wellness-Hotel in der Rhön zurückziehen. Luxus pur!

Direkt am Hochzeitstag wanderten wir über die nahegelegenen Wasserkuppe und bis ins Rote Moor hinein (insgesamt ca. 17-18 Kilometer), den Nachmittag verbrachten wir im Schwimmbad und der Sauna des Hotels, morgens und abends gab es ein derart reichliches und exquisites Buffet, dass wir das Mittagessen einfach ausließen. Und nach dem Abendessen lungerten wir noch einmal bis nach 22:00 h im angenehm warmen Wasser der Pool-Bar herum (Multicolorina dilettiert hatte einen Touch Down, ich einen Mojito), danach gab es noch einen sehr lustigen Film auf dem iPad (Rezension folgt), kurz nach Mitternacht müssen wir beide dann eingeschlafen sein.

Zum Selfie des heutigen Tages: Bei der Wanderung über die Wasserkuppe kamen wir natürlich auch am Radom vorbei. Und irgendwie war ich – vielleicht dank der erhabenen Position, in der wir uns befanden (immerhin fast 1.000 Meter über NHN) – so vermessen, mir einen Heiligenschein zu verpassen…:

Solera mit Heiligenschein – dafür leicht geblendet von der Schönheit seiner Frau...

Solera mit Heiligenschein – dafür leicht geblendet von der Schönheit seiner Frau…

(Kamera: iPhone SE (Frontkamera), Bearbeitung mit Pixelmator: Magnetische Auswahl, Farbanpassung)

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 26 Wochen – Heute ist exakt die Halbzeit! – läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen, wenn man lustig ist, kann man ihm auch ein bestimmtes Motto verpassen – das liegt mir besonders, daher gab es bislang eigentlich ausschließlich Fotos mit einem bestimmten Motto. Die üblichen und allesamt sehenswerten Teilnehmer sind:

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