Schlagwort-Archive: Schule

Song des Tages (316) – 2017-07-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mit dem heutigen Song des Tages verbinde ich immer eine – zumindest für mich und zumindest teilweise – lustige Anekdote: In der Oberstufe hatte einer meiner Mitschüler eine sturmfreie Bude, also lud er ein paar Freunde ein, darunter auch mich. Doch irgend jemand war der Meinung gewesen, noch ein paar weitere Freunde auf eigene Faust einladen zu dürfen. Und die hatten wiederum einen ähnlichen Plan verfolgt. Am Ende war das ganze Haus voll von hoch- bis spätpubertierenden Teenagern. Ich habe damals noch so gut wie gar nichts getrunken, ein paar andere auf der Party dafür um so mehr.

Es kam, wie es kommen musste: Ein Junge aus der Parallel-Klasse war gut angeheitert und befand sich gerade in der Küche, als der heutige Song des Tages in voller Lautstärke aus dem Wohnzimmer zu uns herüber drang. Mit glasigen Augen sagte er: „Ey, bei Wicked hält mich nichts mehr…“ – Dann griff er in einen Schrank mit Wassergläsern, langte dahinter und warf sie alle auf einmal (locker 10-12 Stück) aus dem Regal auf den Boden. Einfach so. Gut, der Typ hatte ohnehin einen an der Klatsche, das kann man nicht anders nennen, aber so eine Aktion hatte wirklich keiner kommen sehen.

Der Party-Gastgeber war zu dem Zeitpunkt auch schon nicht mehr nüchtern, dennoch drang die Tatsache, dass jemand sein Taschengeld für die kommenden Wochen gerade im Klo heruntergespült hatte, ziemlich hart. Er trank noch mehr, kurze Zeit später gab es einen großen Rumms aus dem Badezimmer, denn er hatte einen Köpfer von der Kloschüssel gemacht. In seinem Rausch muss der Boden irgendwie flüssig ausgesehen haben… Hmmm, das beendete die etwas ausgeuferte Party immerhin recht effektiv. Der harte (und eigentlich eingeladene) Kern blieb und räumte noch stundenlang auf, bevor wir uns am nächsten Morgen auf den Heimweg machten. Aber jedes einzelne Mal, wenn der heutige Song des Tages läuft, muss ich an diesen schwer eigentümlichen Abend zurückdenken. Wie schon zu lesen war, heißt der Song „Wicked“ um stammt vom Album „Predator“ von Ice Cube:

Hoffentlich kommt keines meiner Kinder in den kommenden Jahren auch auf so eine Schnapsidee. Bei der – trotz aller aktuell aufgebauschten Skandale – von mir so heiß geliebten Cosby Show gibt es auch eine Folge, in der Theo, der Sohn, ebenfalls zu einer solch ausufernden Party gelangt, die nur dadurch zustande kommt, dass immer mehr Leute immer mehr andere Leute einladen. Am nächsten Tag kehren die Eltern nach Hause zurück, Bill Cosby alias Heathcliff Huxtable patscht mit der Hand auf den Couchtisch, der daraufhin komplett in sich zusammenbricht. So ungefähr war das damals auch, nur dass wir die Gläser nicht mehr kleben konnten…

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Song des Tages (314) – 2017-07-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Es ist Sonntag, der Tag in der Woche, der im Normalfall immer in diesem Zwiespalt zwischen „noch ganz entspannt“ und „latent unter Druck, weil morgen wieder Schule ist“. Morgen ist jedoch Projekttag, der letzte von dreien, für den ich nichts mehr separat vorbereiten muss. Also bin ich ausnahmsweise mal ziemlich gelassen. Und das fühlt sich so schön leicht an, geradezu federleicht.

Zu diesem Gefühl gibt es den passenden Song, den vermutlich jeder schon einmal gehört hat, denn er geistert seit fast 20 Jahren immer wieder über den Äther. Gut ist er auch noch, also passt er perfekt in diese illustre Runde: „Easy“ von Faith No More:

Der Video-Clip taugt mir zwar nicht, dafür aber die Musik um so mehr. Das Aussehen des Gitarristen (der wie ein Althippie wirkt) ist mir seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr aus dem Kopf gegangen, als ich die Rezension einer Platte durchlas und dabei das Bandfoto betrachtete. Hach, die nahenden Ferien machen mich geradezu nostalgisch.

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Song des Tages (312) – 2017-07-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der gestrige Tag gehört eigentlich ersatzlos aus dem Kalender gestrichen, denn er war fast komplett fremdbestimmt, unglaublich anstrengend und viel zu lang (19 Stunden auf den Beinen). Da können sich schon mal Aggressionen aufstauen. Welch Glück, dass ich ein so friedfertiger Typ bin, denn so muss ich nur ein bisschen passende Musik hören, um mich danach wieder gut zu fühlen. Mein heutiger Song des Tages, bestens geeignet zum Abreagieren, ist „Hangar 18“ von Megadeth:

Ich glaube, der Song ist auch so ziemlich das härteste an Musik, was sich in meiner Musiksammlung befindet. Mehr „Geknüppel“ brauche ich nicht – und der Song hat zumindest ein Hammer-Gitarren-Solo (das allein ihn schon hörenswert macht), Hut ab!

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Song des Tages (311) – 2017-07-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit sprechen mich Schüler darauf an, dass sei meine Blog-Einträge gelesen hätten, manchmal äußern sie sogar Musikvorschläge für den Song des Tages. Üblicherweise folge ich den Vorschlägen nicht, denn es geht ja darum, dass ich in dieser Rubrik nur Songs vorstelle, die mir gefallen. Oft aber wird auch ein Titel in Verbindung mit einem Bandnamen genannt, der mir im ersten Moment nichts sagt, obwohl ich den Song kenne. Das passiert sogar sehr häufig, denn beim Radiohören bekomme ich nicht immer mit, wie die Songs heißen. So ähnlich war es mit dem heutigen, auf den mich vor ein paar Tagen ein Schüler ansprach. Der Titel sagte mir gar nichts, der Song sehr wohl. Und ich mag ihn, also habe ich ihn – der Vorschlag kam nicht von besagtem Schüler – zum heutigen Song des Tages erkoren. Es handelt sich um „I Don’t Dance“ von Sunrise Avenue:

Der Song hat Power, gerade das richtige für die letzten Tage im Schuljahr, denn da fühlt man als Lehrer üblicherweise „den Akku leer werden“. In den ersten Berufsjahren bin ich fast immer ein oder zwei Tage nach Ferienbeginn erst einmal krank geworden, weil mein Körper die plötzlich eintretende Ruhe als Einladung angesehen hat, mal schnell das große Reinigungsprogramm anzuwerfen, das der Stress die Wochen vorher zurückgedrängt hatte. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm, erschöpft bin ich trotzdem. Daher jetzt gleich noch eine Dosis „I Don’t Dance“!

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Song des Tages (309) – 2017-07-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Tag gestern wurde genau so anstrengend, wie ich ihn erwartet hatte. Von 7:25 h, als ich das Haus verließ, bis 18:00 h, als ich wieder daheim ankam, gab es fast nur Arbeiten am Stück. Heute wird es noch einmal sehr ähnlich, unterschiedlich ist, dass ich mehr selber leisten muss – das könnte alles ein wenig interessanter machen.

Zu diesem Arbeitspensum benötige ich einen weiteren Powersong, Lust habe ich auf „Rolling In The Deep“ von Adele, denn der fetzt so richtig gut:

Ob die sich den Glas-Effekt wohl vom ersten „Jurassic Park“-Film geborgt haben, um die Menge an Gläsern entsprechend zu inszenieren…?

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Song des Tages (308) – 2017-07-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen man gerne für ein paar Stunden aus der eigenen Haut fahren und jemand anderer sein möchte: Notenkonvente, Stunden über Stunden. Das soll nicht heißen, dass sie nicht nötig wären. Ganz im Gegenteil, denn im Gegensatz zu manchen Kollegen halte ich unser Notensystem für weitgehend in Ordnung, Ausnahmen bestätigen eher die Regel als die Mängel des Systems. Aber, um wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen, die Notenkonvente sind anstrengend, vor allem über mehrere Stunden hinweg.

Da brauche ich dringend einen absoluten Knaller-Ohrwurm, um die Monotonie der gefühlt endlosen Sitzungen zu überbrücken. Und ich bin mir sicher, einen passenden Song des Tages ausgewählt zu haben: „It’s Still Rock & Roll To Me“ von Billy Joel:

Ich schätze den vorwärts treibenden Puls, die herausfordernde Art, mit der Billy Joel das Mikrofon traktiert, die unter der Oberfläche immer wieder neu hochköchelnde Spannung der Musik. Zweimal zum Frühstück gehört und der Ohrwurm sitzt sicher für den restlichen Tag. So wird’s gemacht!

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Song des Tages (288) – 2017-06-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Hui, gestern war der Song des Tages schon wirklich schwere Kost. Daher möchte ich heute unbedingt mit einem echten „Gute Laune“-Stück dagegen halten. Ein Song springt mich aus meiner Musiksammlung da förmlich an: „Heart Skips A Beat“ von Olly Murs:

Bereits seit Jahren singe ich den Song auch gerne in der Schule, dazu hole ich mir immer die E-Gitarre aus meiner Garage (ja, ich habe in meinem Musikraum eine eigene Garage…), stöpsle sie in den Verstärker, stelle einen „Funky-Sound“ ein – und ab geht’s. Bei ein oder zwei Klassen habe ich es mit dem Song etwas übertrieben, denn mit denen kann ich den Song einfach nicht mehr singen, ohne dass er nicht zumindest einem großen Teil der Anwesenden aus dem Hals heraushängt, die übrigen Klassen lieben die gute Laune, die der Song geradezu zwangsläufig verströmt. Kann man auch gleich noch einmal machen…

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Song des Tages (263) – 2017-06-02

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der letzte Tag vor den Ferien, gestern Konzert, heute Entspannung. Zeit für gediegenes Abschlaffen und eine große Portion „Mir geht alles am Arsch vorbei“ – und dazu brauche ich die richtige Art von Musik, die heute in Form von Liam Gallagher daher kommt. Er hat recht frisch neues Material auf den Musikmarkt geworfen, einen Song habe ich als Empfehlung von einem Technologie-Blogger über Twitter verlinkt bekommen und sofort als den perfekten Kandidaten für einen Tag wie heute identifiziert: „Wall of Glass“:

Am Video gefällt mir der recht häufig eingesetzte „Wir drehen die Kamera langsam um mindestens 180 Grad“-Effekt, das habe ich so oft und in so genüsslicher Art und Weise noch nicht gesehen. Hach, gleich noch einmal!

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Song des Tages (262) – 2017-06-01

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute wird mal wieder ein anstrengender Tag: Unterricht, Oberstufenarbeit, Notenkonferenz, Proben, Stellproben, Sommerkonzert… Das könnte an der einen oder anderen Stelle stimmungstrübend wirken, und damit es gar nicht erst soweit kommt, schiebe ich einen musikalischen Gegenpol ins Spielfeld: „Waiting For Love“ von Avicii:

Der Song hat unglaublich viel Energie, erzeugt – zumindest in mir – eine gute Stimmung, ist also geradezu perfekt für den heutigen Tag. Haut ordentlich rein heute!

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Kurz und bündig: Big Band Battle 2017

Das war der Flyer für den diesjährigen BBB – schrill, kaum zu übersehen, also genau richtig!

Das war der Flyer für den diesjährigen BBB – schrill, kaum zu übersehen, also genau richtig!

Puh, war das eine Aufregung! Zuerst einmal dieser Zustand der völligen Exponiertheit, als Komponist und Bandleader in einem vor das Publikum zu treten, dann noch der Gesang (da das Arrangement von „The Unknown Stuntman“, der Titelmelodie von „Ein Colt für alle Fälle“, erst so spät fertig wurde, fand ich niemanden mehr, der es hätte singen können – außer mir selbst), das hat mich wirklich geschlaucht.

Zum Glück ist der Auftritt meiner eigenen Wahrnehmung nach gut verlaufen, sodass ich als Fazit festhalten kann, dass sich der vergossene Schweiß durchaus gelohnt hat. In zwei Jahren ist es wieder soweit, mal sehen, was ich mir dafür einfallen lasse – ein bisschen Abwechslung schadet schließlich niemandem…

Eine sehr wohlmeinende Kritik aus der lokalen Presse, die auch ein schönes Foto „meiner“ Big Band in voller Aktion beinhaltet, findet man hier. Ich bin mächtig stolz auf den Haufen, denn die haben sich trotz der stressigen Vorlauf-Zeit (vier meiner Musiker schrieben bis vor Kurzem noch ihr Abitur, mindestens drei bereiten sich gerade auf den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ vor) sehr gut geschlagen. Da muss ich wohl eine Runde Eis springen lassen…

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