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Podcast-Empfehlung: „Sparkletack“

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„Sparkletack – The San Francisco History Podcast“ von Richard Miller – ein absolutes Muss für alle Fans dieser einmaligen Stadt!

Vor ein paar Jahren entdeckte ich über eine Empfehlung in einer Zeitschrift oder einem Buch den Podcast „Sparkletack“. Der Titel ist ein reines Fantasiewort, denn sparkle heißt so viel wie „glitzern, leuchten“, und tack ist eine „Reißzwecke“. Mit dem Thema des Podcasts hat beides nichts zu tun, denn dieser Podcast hat nur ein zentrales Thema: Die Stadt San Francisco.

Da ich dort geboren bin und es sich gleichzeitig um die schönste Stadt der Welt handelt, existiert tief in mir ein profundes Interesse an der Stadt. Ich war auch schon einige Male dort, allerdings lange nicht so oft, wie ich es gerne hätte – doch Fliegen ist teuer und äußerst unökologisch, zwei aus meiner Sicht starke Faktoren, die gegen allzu häufige Besuche sprechen.

Richard Miller

Die Podcast-Serie wurde ins Leben gerufen und komplett produziert von Richard Miller, einem Ex-Bewohner von San Francisco, den sein Beruf bereits vor acht Jahren weiter in den Norden, nach Portland in Oregon, verfrachtet hat. Aus seiner Liebe zu dieser Perle aller Städte erwuchs eine wundervolle Sammlung von Episoden, die San Francisco aus den unterschiedlichsten Sichtweisen portraitieren.

Worum geht’s?

Die ca. 100 Episoden behandeln so vielseitige Themen wie:

  • Eigenheiten des Essens und Trinkens in San Francisco
  • Sehenswürdigkeiten, die entweder jeder oder aber keiner kennt
  • Die Geschichte der Stadt
  • Historische Persönlichkeiten von Interesse

Jede Folge ist liebevoll recherchiert und eingesprochen worden – hört man sie der Reihe nach durch, merkt man, wie Richard Miller von Episode zu Episode sicherer und routinierter wird. Die Episodenlänge variiert sehr stark, denn es gibt kurze Episoden, die nur fünf oder sechs Minuten dauern, denen wiederum lange Episoden mit einer Spielzeit von gut 40 Minuten gegenüberstehen.

Gerne immer wieder…

Vor Jahren habe ich alle Folgen der Reihe nach durchgehört, immer wieder lade ich mir entweder einzelne Episoden oder doch gleich alle und höre mir meine persönlichen Highlights wieder an. Gerade im August, wenn der Arbeitsdruck bei mir geringer ist, schätze ich es sehr, mich wieder in diese nostalgische Stimmung versetzen zu lassen.

Wo gibt’s den „guten Stoff“?

Sollte ich nun jemandem Appetit auf „Sparkletack“ gemacht haben, wäre es mir persönlich eine große Freude. Zu finden ist der Podcast entweder (für die Apple-Nutzer) direkt in der Podcast-App von Apple (Teil von iOS, einfach bei der Suchfunktion den Titel eingeben und die Folgen laden/streamen) oder auf der Homepage sparkletack.com

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Song des Tages (343) – 2017-08-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Sting gehört zu den großen musikalischen Institutionen, die mich bereits früh in meiner Jugend verzauberten – ich erinnere mich immer wieder gerne daran, wie ich mit einer fürchterlich ausgeleierten Kassette mit dem „Nothing Like The Sun…“-Album Blättchen in meinem Heimatort Estenfeld ausgetragen habe. Erst auf der Heimfahrt von Hamburg nach Aalen schwelgten meine Frau und ich in Erinnerungen an das „Symphonicities“-Konzert in Stuttgart, das ein vollkommenes Highlight war – ein besseres Live-Konzert habe ich vermutlich noch nie erlebt.

Als großer Sting-Fan habe ich vor einigen Jahren natürlich auch seine Autobiographie „Broken Music“ gelesen, ein paar Zitate haben Eingang in mein Unterrichtsmaterial gehalten. Der Tod seines Vaters nimmt in diesem Buch einen großen Raum ein, auch das Album „The Soul Cages“ widmet sich der Thematik – und dann kam noch das Musical „The Last Ship“, das wiederum das Thema verarbeitete – ganz offensichtlich ein zentrales Thema.

Bevor das Album „The Last Ship“ erschien, gab es (wie so oft) ein Teaser-Stück, das die Fans schon einmal anziehen und zum Vorglühen bringen sollte. Genau diese Wirkung hatte das Stück dann tatsächlich auch auf mich, denn ich hörte den Song viele, viele Male, bis er für mich eigentlich das Album verkörperte. Heute ist er der Song des Tages: Vom Album „The Last Ship“ des Ausnahme-Musikers Sting das wundervolle „And Yet“:

Die Live-Version spiegelt die Musical-Fassung wieder, auf dem Album klingt der Song etwas nüchterner. Mir gefallen beide Fassungen gleichermaßen gut, letztlich sind nur marginal unterschiedlich. Aber hier zeigt sich wieder eine Stärke, die Sting auszeichnet: Er variiert ständig an der Ausgestaltung der Songs, immer auch in Abhängigkeit davon, welche Musiker aktuell mit ihm spielen. So ist kein Auftritt wie der letzte – mir als Musiker imponiert das. Sehr sogar.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Ankündigung Album der Woche

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Musik – immer wieder im Brennpunkt dieses Blogs.

Man mag es kaum glauben, doch nicht einmal mehr ein Monat und schon ist mein einjähriges Projekt Song des Tages vorbei. Ein komplettes Jahr lang gab es dann täglich einen Song, der mir persönlich gefällt und eventuell auch anderen entweder eine Höranregung beschert oder aber eine (hoffentlich angenehme) Erinnerung wachruft. Ich überlege bereits seit einer ganzen Weile, wie ich fortfahren möchte, denn grundsätzlich bin ich als Musiker und Musikliebhaber, das ist beileibe nicht identisch, sehr interessiert, im Austausch mit ebenfalls an dieser Thematik interessierten Menschen zu bleiben. An dieser Stelle möchte ich meine Ermunterung an alle Leser aussprechen, sich – und das sind aus meiner Gefolgschaft nur die ersten, die mir in den Sinn springen – die Blogs Sahneplatten, hotfox63, Call Me Appetite und/oder hicemusic anzusehen, denn auch dort gibt es immer wieder spannende musikalische (Wieder)Entdeckungen zu machen.

Einzig der Aufwand, für jeden einzelnen Tag einen solchen Song bereit zu halten, den in den meisten Fällen auch mit etwas Text aufzubereiten, die Verlinkungen bei YouTube von Zeit zu Zeit nachzukontrollieren (bei manchen Einträgen finden sich dann unter dem Text die Updates, wenn ich einen neuen Link einsetzen musste, weil das vorherige Musikvideo gelöscht wurde…) und dergleichen mehr, wird mir in letzter Zeit ein wenig mühsam. Noch dazu beginnt das neue Schuljahr, da ist wiederum viel Arbeit zu leisten, einiges an Stresszeiten zu durchleben – und nebenher möchte ich mein Sportprogramm weiter pflegen und am Laufen (Achtung: Wortwitz! Wortwitz!) halten. Daher habe ich zwei Entscheidungen getroffen:

  1. Sollte mir ein wunderbarer einzelner Song ins Bewusstsein kommen, der perfekt in die Kategorie Song des Tages passt, dann gibt es einfach einen neuen Beitrag, die Playlist wird erweitert – ganz nach altem Vorbild. Nur eben nicht mehr mit einer täglichen Verpflichtung.
  2. Dafür wird es – vermutlich immer am Wochenende – eine neue Rubrik geben, die Album der Woche heißen wird.

Damit schlage ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Von jeher war ich ein Albumhörer, das heißt, ich hörte in den meisten Fällen nicht nur die zwei oder drei ganz hervorragenden Songs eines Albums, nein, ich genoss den Wechsel zwischen den ganz starken und den nicht ganz so gelungenen Nummern (denn gerade ein ordentlicher, aber nicht atemberaubender Song lässt einen die vielen Juwelen so richtig zu schätzen lernen). Bis heute hat sich an dieser grundsätzlichen Leidenschaft nichts geändert, es fehlt mir etwas an Zeit, dieser Neigung im gleichen Maße nachzugehen wie in meiner Teenager- oder Studienzeit, aber ich erwarte oft bis heute noch ein gewisses Stück nach dem Ende eines anderen, weil ich das betreffende Album eben so oft in der vorgegebenen Reihenfolge angehört habe. Da schwingt auch das Erbe der Musik-Kassetten und meines (billigen und keinesfalls originalen) Walkmans mit.

Noch dazu werde ich mir für ein Album auch mehr Zeit nehmen. Die täglichen Song-Präsentationen konnten in der Mehrzahl einfach nicht ganz so ausufernd gefasst werden. Wenn ich aber eine ganze Woche Zeit habe, gibt es sicher etwas mehr zu lesen zum Album, es wird Hörtipps (im Sinne von Diesen Song unbedingt anhören!), die eine oder andere Hintergrundinfo und dergleichen geben. Noch dazu werde ich mir genüsslichst in der Woche vor dem Schreiben eines Beitrags das jeweilige Album immer und immer wieder anhören, um einerseits in nostalgischer Verzückung zu zerschmelzen und andererseits alles wieder parat zu haben. Hach, ich möchte sofort loslegen, doch ich muss erst etwas vorarbeiten, sonst wird es ab der ersten beruflichen Stressphase auch eine Blog-Stressphase – und das verleidet einem so ein schönes Projekt dann allzu schnell.

Gleichzeitig hält mich ja (wie oben schon erwähnt) nichts davon ab, einfach weiterhin einzelne Juwelen zu präsentieren, so sie mir vor die Flinte laufen. Eine – ja, ich finde den Begriff selbst etwas abgenutztWin-Win-Situation für alle Beteiligten! Macht euch also ab Beginn des neuen Schuljahres (in Baden-Württemberg also ab dem 11. September 2017) auf die neue Rubrik Album der Woche hier in diesem Blog gefasst!

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Song des Tages (342) – 2017-08-20

Der Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Für den Sonntag Morgen gibt es heute etwas leichte Kost, die gut ins Ohr geht und dort auch eine Weile ihre Kreise dreht. Den heutigen Song habe ich vor ein paar Jahren (vermutlich 2009) rein zufällig entdeckt, doch bis heute genieße ich jedes einzelne Anhören wie beim ersten Mal. Vielleicht geht es euch ja auch so…

Der heutige Song des Tages stammt von Daniel Merriweather (feat. Wale) und heißt: „Change“:

Der Ohrwurmcharakter des Songs wird vor allem durch die Kombination von Begleitung und dem gnadenlos mitsingtauglichen Refrain geprägt. Hach, das ist Popmusik vom Feinsten!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (341) – 2017-08-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als damals der Film „Top Gun“ in die Kinos kam, war ich noch zu jung. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, einfach zur Kinokasse zu gehen und ein Ticket zu kaufen. Und dann saß ich da als elfjähriger Knirps und wurde völlig überwältigt von der Action. Noch Wochen später hatte ich immer ein paar Modellflugzeuge in der Tasche dabei, um Szenen aus dem Film nachzuspielen.

Heute sehe ich den Film natürlich etwas differenzierter, denn es handelt sich um ein typisches Produkt des kalten Krieges, das — selbstverständlich — die Amerikaner als die untadeligen Guten und die Russen als die ganz klar Bösen darstellt. Auch die sonstige Filmhandlung ist fast schon banal, zum Teil sexistisch, mit „naiv“ noch sehr wohlwollend umschrieben… Aber als kleiner Junge in der fünften oder sechsten Klasse war ich nun einmal begeistert.

Mitverantwortlich für meine Begeisterung war natürlich die Filmmusik, denn es gab sowohl gute Songs als auch das sog. „Top Gun Anthem“ von Harold Faltermeyer und Steve Stevens, das ich zum heutigen Song des Tages erwählt habe:

Für eine Hymne ist dieses Stück wirklich perfekt gestaltet, im Film auch noch optimal positioniert — es konnte seine Wirkung auf mich einfach nicht verfehlen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (340) – 2017-08-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Letzte Woche hatte Ian Anderson, das wohl prominenteste Mitglied von Jethro Tull, seinen 70. Geburtstag. Ich wusste davon gar nichts, doch am 10. August flatterte mir ein Kommentar in den Blog, der mich geradezu entrüstet (aber auf höfliche Weise) darauf hinwies, dass die Erwartungen doch dahingehend gewesen wären, dass zum 70. Geburtstag des phänomenalen Sängers, Gitarristen und (vor allem) Flötisten ein Stück von Jethro Tull an dieser Stelle hätte erscheinen müssen.

Nun, ja und nein. Die Song des Tages-Sparte liefert ja per Definition Songs, die mir gefallen. Wenn nun kein weiterer Song dieser Band dabei wäre (ist nicht so, aber möglich wäre es ja theoretisch), dann würde auch kein weiterer kommen. Dennoch nahm ich den Kommentar als Denkanstoß, hörte mir gleich noch einmal das gesamte „Aqualung“-Album durch – und fand ziemlich schnell einen geeigneten Song, der sich seinen Platz in dieser Liste redlich verdient hat. Es handelt sich gleich um den Opener und Titelsong des Albums: „Aqualung“:

Auch wenn es sich nicht um ein Konzept-Album handelt, die atmosphärische Dichte ist enorm, das Songwriting superb und die Ausführung ebenfalls von hoher Qualität. Das Album hat sich seine gewichtige Stellung innerhalb der Rock-Geschichte völlig zu Recht verdient. Wem der Song gefällt, der wird auch den Rest des Albums genießen, da bin ich mir ganz sicher.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (339) – 2017-08-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ich bin ein Mann, was mir einige charakteristische Verhaltensweisen auf natürliche Weise mitgibt oder mir durch mein soziales Umfeld mehr oder weniger aufzwingt. Dass „Männer“ etwas ganz Besonderes sind, hat auch Herbert Grönemeyer schon vor etlichen Jahren bemerkt und in Form eines sehr erfolgreichen Songs der Öffentlichkeit kundgetan – und heute ist es der Song des Tages:

Wie so oft: Herbie ist und bleibt eine umstrittene Figur, doch ich mag seine abgehackte, fast schon deklamatorische Art zu singen. Als Typ kenne ich ihn zu wenig und beschäftige mich auch nicht weiter mit ihm, um mich da zu positionieren, als Musiker respektiere ich ihn, denn er ist seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich in einem heiß umkämpften Markt – und das kommt nicht von allein.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Knapp daneben…

Pünktlich zum Hochzeitstag am 16.8. wollte ich beim Laufen heute auf 16,08 km kommen. Beim Laufen selbst wird mir aber nur die erste Dezimalstelle der bereits absolvierten Entfernung angezeigt, daher musste ich schätzen…

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt...

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt…

Bäh! Genau 20 Meter vor Erreichen des gesetzten Ziels beendete ich den Lauf. Heieiei, manchmal will auch nichts gelingen! 😉

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Song des Tages (338) – 2017-08-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist er also da, der 15. Hochzeitstag – das ging ziemlich flink! Meine Frau und ich hatten damals immer ein Lied, das wir besonders gern hörten, es wurde bei der großen Hochzeitsfeier auch als letztes Lied des Abends gespielt, bevor wir uns zurückzogen: „It Is You (I Have Loved)“ von Dana Glover. Leider gibt es bei YouTube keine Original-Version von dieser Sängerin (und glaubt mir, ich habe gesucht, immer und immer wieder), daher muss ich für das Video auf eine Alternative zurückgreifen:

In meiner Playlist ist natürlich das Original in seiner vollendet kitschigen Pracht enthalten. Ganz offensichtlich ist der Song seit damals bei Hochzeiten voll angesagt, immerhin fand ich einige Karaoke-Versionen, zum Teil auch deutlich verlangsamt, um noch schnulziger zu wirken. Dann gibt’s Cover-Bands, die ihre jeweiligen Fassungen ins Netz stellen, es gibt Collagen aus Film-Clips (sicher alle völlig legal und von Dreamworks abgesegnet, hüstel…) und so weiter und so fort. Nur das eine, das einzig wahre Original, das gibt’s nicht. Schade!

Darüber sollte hier der eigentliche Anlass nicht vergessen werden: Seit 15 Jahren sind wir verheiratet, davon waren die meisten Jahre gute Jahre (ich weiß, 2011 war keines davon). Unsere Kinder sind mittlerweile alle in der Schule, der Druck, ständig hinter ihnen her zu sein, lässt weiter nach – Stück für Stück erobern wir uns unsere elterlichen Freiräume zurück. Da können noch weitere 15, 20, 25 oder deutlich mehr Jahre folgen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (337) – 2017-08-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Morgen ist unser 15. Hochzeitstag. Im Gegensatz zu meiner Frau, die noch viel schöner aussieht als je zuvor, altere ich kontinuierlich vor mich hin. Was mich jung hält, ist die Nähe zu meiner Frau, das tägliche Laufen und die tägliche Ration Cola Light.

Wie schon in einem separaten Blog-Eintrag berichtet (hier), entspannen wir uns abends gerne bei einer guten Portion Nostalgie-TV, im Moment vor allem die Fernsehserie „MacGyver“ aus den 1980er Jahren. Trotz einer eigentlich völlig inakzeptablen Vokuhila-Frisur des Hauptdarstellers Richard Dean Anderson (anscheinend war das tatsächlich mal in Mode, uärgs…) muss man der Serie zugute Halten, dass darin das feste Vertrauen auf die Fähigkeit des Menschen, sich seiner Umgebung und den Umständen anzupassen, in jeder Folge neu zum Ausdruck kommt. Das taugt mir persönlich viel mehr als die heute gar zu oft propagierte (und einstudierte bzw. angelernte) Hilflosigkeit (Stichwort: „Ich check‘ das nicht…“ – als Lehrer habe ich den Spruch schon so oft und leider auch oft unter völlig absurden Bedingungen gehört, er hängt mir kilometerweit zum Hals raus). Dieser (zugegebenermaßen etwas naive) Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist ein derart positiver Faktor in dieser alten TV-Serie, dass ich jede einzelne Folge des Abends genieße.

Der heutige Song des Tages ist der unvergleichliche „MacGyver Theme Song“, der nun einmal jede Episode umrahmt:

Für eine Vorwarnung mag es unterhalb des verlinkten Videos bereits ein wenig zu spät sein, aber wieder einmal handelt es sich um einen üblen Ohrwurm. Vor allem bei mir hat er sich so festgesetzt, weil ich — gemeinsam mit meiner Frau — mittlerweile mehr als zwei Staffeln fast am Stück angesehen habe: Allabendlich zwei oder drei Episoden. Sogar unsere Kinder pfeifen das Thema schon…

Ich bin schon soweit, dass ich mir fest vorgenommen habe, das Thema vor Beginn des neuen Schuljahres gleich einmal für meine Big Band zu arrangieren, das könnte echt ein fetziger Moment im Adventskonzert werden. (Und dann hätten gleich mehrere hundert Konzertbesucher einen Ohrwurm – stellt euch an dieser Stelle das typische Hollywood-Bösewicht-Grinsen vor…)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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