Archiv der Kategorie: Konzert

Song des Tages (282) – 2017-06-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor zwei oder drei Jahren erzählte mir ein sehr geschätzter Kollege, er ginge mit seiner Frau zu einem Konzert von Max Raabe, der sich tatsächlich einmal in unser kleines Nest Aalen verirrte. Ein halbes Jahr später wurde auf 3Sat oder Arte eine leicht gekürzte Version des offiziellen Konzert-Mitschnitts dieser Tour (allerdings von einem Auftritt in Berlin) ausgestrahlt, den ich aufnahm. Und das Konzert war beeindruckend gut! Die Musiker spielen in einer sehr ausgewogenen Weise geradezu perfekt zusammen, der süffisante, immer leicht gestelzte Gesang liefert dazu schalkhafte Texte, die durch die staubtrockene Darbietung nur noch besser wirken können – ein wahres Fest für Liebhaber. Einen Song aus diesem Programm habe ich später auch mit meinem Musik-Leistungskurs einstudiert (mit Choreographie und allem Drum und Dran) und bei unserem Tag der offenen Tür 2016 den an unserer Schule interessierten Kindern und ihren Eltern präsentiert – das war ein Spaß!

Genau dieser Song ist der heutige Song des Tages, es handelt sich um das grandiose „Ich bin nur gut, wenn keiner guckt“, viel Spaß damit!

Das Video ist ein Ausschnitt aus diesem offiziellen Mitschnitt, den ich mir damals auch aufgenommen hatte. Eigentlich könnte ich mir das den ganzen Tag lang immer wieder ansehen…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (263) – 2017-06-02

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der letzte Tag vor den Ferien, gestern Konzert, heute Entspannung. Zeit für gediegenes Abschlaffen und eine große Portion „Mir geht alles am Arsch vorbei“ – und dazu brauche ich die richtige Art von Musik, die heute in Form von Liam Gallagher daher kommt. Er hat recht frisch neues Material auf den Musikmarkt geworfen, einen Song habe ich als Empfehlung von einem Technologie-Blogger über Twitter verlinkt bekommen und sofort als den perfekten Kandidaten für einen Tag wie heute identifiziert: „Wall of Glass“:

Am Video gefällt mir der recht häufig eingesetzte „Wir drehen die Kamera langsam um mindestens 180 Grad“-Effekt, das habe ich so oft und in so genüsslicher Art und Weise noch nicht gesehen. Hach, gleich noch einmal!

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Song des Tages (262) – 2017-06-01

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute wird mal wieder ein anstrengender Tag: Unterricht, Oberstufenarbeit, Notenkonferenz, Proben, Stellproben, Sommerkonzert… Das könnte an der einen oder anderen Stelle stimmungstrübend wirken, und damit es gar nicht erst soweit kommt, schiebe ich einen musikalischen Gegenpol ins Spielfeld: „Waiting For Love“ von Avicii:

Der Song hat unglaublich viel Energie, erzeugt – zumindest in mir – eine gute Stimmung, ist also geradezu perfekt für den heutigen Tag. Haut ordentlich rein heute!

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Zweiter Meilenstein 2017

Der zweite Meilenstein ist geschafft: 2.000 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Der zweite Meilenstein ist geschafft: 2.000 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Nachdem ich gestern meinen Lauf (mir völlig unbewusst) bei der Marke von genau 1999,50 Kilometern – in diesem Jahr, nicht am Stück! – beendet hatte, war es klar, dass ich heute den zweiten großen Meilenstein, also die 2.000 Kilometer im Kalenderjahr knacken würde. Unterstützt von Hape Kerkelings Autobiographie „Der Junge muss an die frische Luft“ auf den AirPods rannte ich meine 13,87 Kilometer-Runde über die morgendlich frische Ostalb, verscheuchte dabei mehrere Hasen, einen Fuchs und gefühlte Myriaden von Mücken.

Neue Schuhe – ein Gewinn für mich

Und dabei konnte ich gleich noch eine sehr angenehme Feststellung, die sich mir über die letzten Tage aufgedrängt hat, bestätigen: Die Entscheidung, mir neue Laufschuhe von Asics zu besorgen (ich berichtete), war goldrichtig. Seit einer Woche laufe ich nun mit diesen wundervollen Schuhen, immer im Wechsel einmal Cumulus und einmal Nimbus – meine Adduktoren-Zerrung dankt es mir mit deutlich verringerten Beschwerden. Wochenlang waren die ersten zwei Minuten des Morgenlaufs äußerst schmerzhaft gewesen, bis sich alles in mir auf die etwas wackelige Laufbewegung eingestellt hatte – rund lief es erst nach ein oder zwei Kilometern. Mittlerweile starte ich wieder ganz normal, denn der Schmerz ist zu 90 Prozent verschwunden. Nach etwas über einer Stunde des Laufens merke ich eine sich rascher als sonst steigernde Erschöpfung in der Region, ansonsten bin ich weitgehend beschwerdefrei. Sehr schön.

Gleich mal auf Holz klopfen…

Zurück zum Meilenstein: Was mich dieses Jahr besonders erfreut, ist die Tatsache, dass mein Wohlbefinden insgesamt gut genug mitspielt, dass ich noch keinen einzigen Tag aussetzen musste. Es gab einige Tage, an denen ich morgens ganz schön schlapp war, meist lag es an einer langen Probe am vorigen Abend oder einer insgesamt brutal anstrengenden Woche. Aber weder hatte ich eine richtig heftige Erkältung noch sonst etwas, was mich vom Laufen abhalten konnte. Tock-tock-tock (3x gegen meinen Holzkopf geklopft, auf dass es auch weiterhin so bleiben möge).

Stabile Verhältnisse

Noch etwas gibt mir momentan Auftrieb: Seit der 11. Klasse war ich nicht mehr so „leicht“, ich liege aktuell immer unter 61 Kilogramm, nicht selten bin ich genau bei 60 kg, gelegentlich etwas drunter. Das ist ein gutes Stück weg von den etwa 90 Kilo, die ich 2006 auf den Hüften hatte. Bei meiner alle zwei Jahre stattfindenden Generalüberprüfung beim Hausarzt wog ich zu Beginn des Jahres noch satte 67 Kilo, was für mich eindeutig zu viel war. Kurz drauf begann ich wieder mit dem Kalorienzählen (mit CaloryGuard Pro), seither hat sich diese Problematik zum Glück in Wohlgefallen aufgelöst.

Hin und wieder schaffe ich es sogar, damit Leute zu belustigen. Gestern zum Beispiel fand an unserer Schule das Treffen der Oberstufenkoordinatoren aller Aalener (und benachbarter) Gymnasien zum Zweck der Kooperationsabsprachen statt. Wie bei allen solchen Anlässen hatte das Sekretariat uns mit leckeren Plunderstückchen versorgt. Also zückte ich meine kleine aber feine tragbare Waage aus dem Rucksack und wog meine Stücke ab – sehr zur Erheiterung der neben mir sitzenden Kollegen.

Fazit

Passt alles, auf zu den nächsten 2.000 Kilometern! Morgen steht noch der Big Band Battle in der Aalener Stadthalle an (Beginn: 19:00 h, der Eintritt ist selbstverständlich frei, herzliche Einladung an alle Interessenten!), danach brauche ich ein bisschen Erholung, denn die letzten Tage waren ein echter Höllenritt!

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Gehört: „Wölfe“ von Timothy Stahl

Cotton Reloaded auf Sparflamme

Mit der Episode 50 „Tödliches Finale“ schwenkte meine Lieblings-Hörbuch-Serie Cotton Reloaded in einen anderen Rhythmus um, nun erscheint für etwa ein Jahr nur alle zwei Monate eine Sonderausgabe, dann geht es – laut Christian Weis – mit einem veränderten Grundkonzept weiter. Das finde ich an sich gut, denn ein Serien-Ende wäre ein Grund für absoluten Frust gewesen. Gleichzeitig hinterlässt es eine gewisse Leere, denn hier und da brauche ich auch immer wieder mal neues Hörbuch-Futter. Diese hatten die preisgünstigen und durchweg faszinierenden Episoden um die Agenten des „G-Teams“

Folge 51 („Die letzte Nacht“), also die erste der außerhalb der alten Reihe veröffentlichten Episoden, stammt von Timothy Stahl. Nachdem ich sie durch hatte, suchte ich im iTunes-Store nach neuem Hörbuch-Futter. Timothy Stahl war mein Startpunkt – und sogleich ward ich fündig…

Timothy Stahl: „Wölfe“

Eigentlich war „Wölfe“ ein Sechsteiler, also unterteilt in nacheinander erscheinende Episoden, die zusammen eine große Werwolf-Saga ergeben. Zum Glück für mich bin ich erst eingestiegen, als diese Serie schon abgeschlossen war, denn zu diesem Zeitpunkt war der Sammelband (neudeutsch als „Collector’s Pack“ bezeichnet) zum Freundschaftspreis schon erhältlich: Gut 19 Stunden Hörbuch für 6,99 €, da kann man nicht meckern. Noch dazu hasse ich lange Warteperioden, wenn ich schon in eine solche Geschichte eingestiegen bin – über meinen Frust bezüglich der langen Wartedauer auf den dritten Teil der „Königsmörder-Chronik“ von Patrick Rothfuss habe ich mich hier ja schon ausgelassen…

Eine spannende Werwolf-Saga zum kleinen Preis: „Wölfe“ (Collector's Pack) von Timothy Stahl

Eine spannende Werwolf-Saga zum kleinen Preis: „Wölfe“ (Collector’s Pack) von Timothy Stahl – noch dazu mit stylishem Cover!

Jeden Morgen auf dem Laufband gab es also eine gute Ladung von dieser Werwolf-Saga. Und wie immer, wenn ein Hörbuch mein Interesse weckt, musste ich zunehmend danach weiter und weiter hören. Da mein Schulkonzert mit dem 13. Dezember zum Glück bereits abgehakt war, hörte ich mit Kopfhörern zur Hausarbeit und beim Aufräumen meines Unterrichtsraums, auf Fahrten etc. Immer schneller zischte ich durch das Hörbuch, die letzten zwei Tage musste ich quasi in jeder freien Minute hören. Und das trotz der Tatsache, dass ich eigentlich gar kein Horror-Fan bin. Für Werwölfe kann ich mich eigentlich nicht sonderlich begeistern, doch diese Saga ist schlicht und ergreifend eines der spannendsten Hörbücher der letzten Monate gewesen.

Geschickt werden alte Mythen (inklusive solche der amerikanischen Ureinwohner) und ein moderner, in der heutigen Zeit spielender Stil miteinander verwoben. Diese Kombination machte die Geschichte äußerst faszinierend. Darüber hinaus ist die Charakterisierung der Hauptfiguren gelungen, denn obwohl man als Leser/Hörer die Bewegmotive der einzelnen Figuren zumindest in den Grundzügen kennt, überraschen sie einen immer wieder durch neue Kniffe. Mehrmals wird die vorher geschickt aufgebaute Erwartungshaltung gezielt enttäuscht oder umgangen – so kann man das iPhone dann wirklich gar nicht mehr weglegen.

Über den Inhalt verrate ich nichts, ich will nicht spoilern. Wer sich aber in überschaubarem Maß gerne gruselt und ansonsten auf eine packende Geschichte, die so auch zur Jetztzeit in den USA spielen könnte (na ja, mit Ausnahme des eigentlichen Kerns der Geschichte: Werwölfe…), abfährt, der kann hier kaum etwas falsch machen. Ich fand die Geschichte toll, die werde ich mir sicher noch ein paar Mal anhören.

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52 Wochen – Teil 43 („Bluesman“)

Gestern Abend durfte ich bei Blues & The Gang im Gleis 1 aushelfen. Zweimal hatte ich mit der Band geprobt, doch nie waren alle anwesend. Die Ehre hatte ich erst im Konzert – doch es war fantastisch. Einzig die Uhrzeit lag weit außerhalb meiner Komfortzone, denn das Konzert begann erst kurz nach 21:00 h und bestand aus zwei Sets. Mit Pause waren wir kurz nach Mitternacht fertig. Da schlafe ich normalerweise schon seit mehr als zwei Stunden. Gestern/heute kamen dann aber noch Abbau und Verladen, danach lenkte ich den Wagen des Pianisten nach Hause. Pünktlich um 2:30 h kroch ich in mein Bett.

Alles in allem war der Abend zwar höllisch anstrengend, aber auch sehr erfrischend, denn mit einer kleinen Band hatte ich schon seit gefühlt ewigen Zeiten nicht mehr gespielt. Als langhaariger Teenager war ich als Gitarrist in einer sensationell guten Rockband aktiv (soll heißen: Wir mussten uns nach jedem Auftritt umbenennen, damit beim nächsten noch Leute kommen…). Je kleiner die Band, desto wichtiger ist der einzelne Musiker. Bei einer Big Band – da habe ich deutlich mehr Erfahrung – ist das zwar ähnlich, aber bei Weitem nicht so zwingend. Setze ich bei der kleinen Band ein paar Takte aus, fehlt da tatsächlich ein Part, bei der Big Band dagegen ist oft noch ein anderer Spieler parallel zu mir (klar: es fehlt immer noch etwas, nicht zuletzt die Klangfarbe, aber es ist halt nicht ganz so dramatisch).

Der Auftrittsort ist außerordentlich skurril: Ein alter Bahnhof, der sich in zwei Teile gliedert: Links vom Eingang landet man in einer dadaistischen Dauerinstallation (siehe heutiges Selfie-Konstrukt), rechts geht es in den Aufführungsraum. Wesentlich mehr als 40-50 Personen bekommt man neben der Band nicht mehr in den Raum, gestern war es rappelvoll. An zwei Stellen im Set gab es zwei Stücke ohne Bläser hintereinander, da gingen wir von der Bühne. In diesen Pausen wandelte ich durch die dadaistische Installation – und zückte flugs mein iPhone…

Dadaismus und Blues müssen keine Gegensätze sein, das habe ich gestern Abend gelernt...

Dadaismus und Blues müssen keine Gegensätze sein, das habe ich gestern Abend gelernt…

Im Lauf der letzten 43 Wochen ist mir aufgefallen, wie schwierig es ist, beim Selfie-Schießen nicht allzu doof in die Kamera zu schielen… Das Problem kaschierte ich heute durch die Kombination der Fotos. Schön (im Sinne von: „AAAAAAAAAAhhhhhhhhhh!“) auch rechts oben die Hinweise zur technischen Installation im Konzertraum…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 43 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Optische Fortsetzung von „Auffe Fresse?“

Wie am vergangenen Sonntag berichtet (hier), habe ich mir am vergangenen Freitag eine Hi-Hat beim unaufmerksamen Tragen seitlich ins Gesicht gedonnert, was neben intensivem Schmerz, einigem heftigen Schnaufen und etlichen (kaum unterdrückten) Flüchen über die letzten Tage hinweg zu dem führte, was im Volksmund „Veilchen“ genannt wird.

Gestern war unser Schulkonzert, immerhin kann ich mich über eine gute Rezension schon einmal nicht beschweren, insofern hat sich die viele Arbeit der letzten Monate ausgezahlt. Auch die zwei Uraufführungen kamen anscheinend ganz gut an… (uff!). Ungeschickterweise war der Zeitpunkt meines Affronts mit der Hi-Hat genau so gewählt gewesen, dass beim Konzert der Maximaleffekt an Bluterguss zu sehen war. Hmmmmmm, als hätte ich mir das schon immer gewünscht, vor gut 400 Leuten zu stehen und dabei wie ein (noch dazu erfolgloser) Prügelknabe auszusehen.

Da ich selbst gespannt war, wie sich das über die Tage hinweg entwickelt, habe ich jeden Tag mindestens ein Selfie gemacht. Diese schöne Entwicklung kann ich nun hier zeigen:

Einen Tag nach dem Crash, noch recht harmlos – da hoffte ich noch darauf, dass es nicht mehr werden würde...

Einen Tag nach dem Crash, noch recht harmlos – da hoffte ich noch darauf, dass es nicht mehr werden würde…

Das Licht täuscht ein wenig darüber hinweg, doch selbst damit kann man die Stelle ganz gut erkennen.

Das Licht täuscht ein wenig darüber hinweg, doch selbst damit kann man die Stelle ganz gut erkennen.

Am Montag zeigen sich bereits erste gelb-grünliche Spuren außen herum...

Am Montag zeigen sich bereits erste gelb-grünliche Spuren außen herum…

Am Morgen vor dem Konzert – bäh!

Am Morgen vor dem Konzert – bäh!

Und während eines unbeobachteten Moments während des Konzerts...

Und während eines unbeobachteten Moments während des Konzerts…

Gut, nun kann ich wieder ein paar Erfahrungen der Sorte als „gemacht“ abhaken, die ich meiner Meinung nach nicht hätte abhaken müssen. Aber von Zeit zu Zeit tut es womöglich auch ganz gut, die eigene Eitelkeit auf den Kopf gestellt zu bekommen…

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Song des Tages (93) – 2016-12-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Einer der besten Konzertmitschnitte aller Zeiten ist – zumindest meiner bescheidenen Meinung nach – „Cuba“ von Simply Red. Das Programm richtet sich aufgrund des Alters vieler der dargebotenen Hits an ein Publikum eher in meinem oder noch gehobenerem Alter, doch in diesem Fall ist diese Exklusivität durchaus von Vorteil, denn die Band, allen voran Mick Hucknall als fantastischer Frontmann, spart sich jegliche Show-Kinkerlitzchen. Hier wird gleichzeitig ernsthaft und völlig befreit sowie inspiriert vom kubanischen Ambiente auf höchstem Niveau musiziert und Entertainment vom Feinsten abgeliefert. Hier findet man etliche Clips aus dem Programm.

Einer der Höhepunkte ist für mich immer der Song, den ich zum heutigen Song des Tages erkoren habe: „Perfect Love“ von Simply Red:

Der Song hat eine unglaubliche Power, gleichzeitig ist er verspielt und nutzt die superbe Stimme Mick Hucknalls auf einzigartige Weise aus. Einfach nur ein Traum!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Probenmarathon

Die Vorbereitungen für das Konzert morgen sind nunmehr abgeschlossen. In den letzten Wochen fand jeden Donnerstag eine zweieinhalbstündige Probe statt, heute haben wir noch einmal sechs Stunden draufgepackt. Doch alles in allem sieht es gut aus, besser noch: Es hört sich gut an. Und das ist in diesem Fall kein Eigenlob (oder nur ein ganz kleines), denn ich bin ja als dritter Trompeter nur ein kleines Rädchen in der großen Maschine der Big Band.

So sehr ich mich auf das Konzert morgen freue, ganz undankbar bin ich nicht, wenn in den kommenden Wochen der übliche 14-Tages-Rhythmus wieder Einzug hält. Als Frühaufsteher bin ich nun einmal nach 21 Uhr nicht mehr allzu leistungsfähig. Da sind die Proben bis 22:00 h (mit anschließend mindestens 30 Minuten Heimweg) nicht nur der pure Genuss. Vor allem der Schultag danach leidet immer ein wenig. Da ich aktuell ein paar Stunden extra unterrichte (eine Kollegin ist erkrankt, ihre Klassen wurden auf uns übrige Fachkollegen verteilt), ist der Freitag dann immer ein echtes Argument für ein Wochenende auf dem Sofa…

Zurück zur Probe: Vorhin habe ich unabsichtlich für etwas Erheiterung bei meinen Big Band-Kollegen gesorgt: Die Rhythmusgruppe hatte ihren Soundcheck. Dabei muss der Schlagzeuger jeden einzelnen Teil seines Drum Sets, der per Mikrofon abgenommen wird, eine Weile einzeln betätigen, damit der Mann am Mixer die notwendigen Einstellungen vornehmen kann. So ganz leise ist das nicht. Dann kamen auch noch E-Piano, E-Gitarre und Kontrabass/E-Bass dran. In dieser Zeit mussten alle übrigen Akteure zwangsläufig pausieren. Der Raum war kühl, also holte ich mir meine Jacke, packte mich gut darin ein und setzte mich in eine Reihe des Publikumsraums. Erst las ich ein paar Minuten, merkte aber, dass mich eine gewisse postprandiale Müdigkeit packte. Also döste ich einfach ein, nur um ein paar Minuten später von kaum verhohlenem Gekicher meiner Kollegen wieder geweckt zu werden… Tja. Das war sicher nur der Neid.

Schönen Abend allerseits!

P.S.: Wenn ich so schön davon berichte, sechs Stunden Probe gehabt zu haben, darf ich natürlich nicht unterschlagen, dass meine Frau in der ganzen Zeit alle Kinder allein an der Backe hatte. Das sollte ich möglichst bald mal wieder gut machen. Ich bin in dieser Hinsicht immer etwas zu introvertiert, doch ich gelobe Besserung.

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Neue Laufschuhe: Brooks Glycerin

Seit etwas mehr als einer Woche habe ich – der Schwüle im Keller wegen – alle meine morgendlichen Läufe nach draußen verlegt (nimm dies, Herr Zeilenende!). Durch die vorgerückte Jahreszeit ist es um 4:50 h, wenn ich losrenne, meist schon ausreichend hell; im Winter ging das einfach noch nicht. Es ist angenehm kühl, selbst bei Wind nicht wirklich kalt – spätestens nach fünf Minuten freut man sich über jedes Kleidungsstück, das daheim geblieben ist. (Ja, ich weiß, träumt weiter…)

Wie es sich über die letzten Wochen bei den gelegentlichen Schönwetter-Läufen angekündigt hatte, musste ich erkennen, dass meine Asics Nimbus ihre Tage der Läufer-Unterstützung hinter sich haben. Kaum lief ich mehr als drei Kilometer am Stück mit ihnen, begann das rechte Knie zu zicken. Klar, die reine Kilometerzahl war hier gar nicht festzustellen, aber ein Jahr lang Seilspringen und die anschließenden Läufe auf Laufband, Straße, Schotter- und Waldwegen haben die Dämpfung wohl Stück für Stück geschafft. Ein Ersatz musste her, schnell.

Also ab zum Schuhladen meines Vertrauens, kurz schildern, was mein Herz begehrt, fünf oder sechs Modelle durchtesten, bei zweien hängenbleiben – und überrascht werden. Die beiden Modelle in der Endauswahl waren beide der Glycerin von Brooks, jedoch einmal das letztjährige und einmal das brandaktuelle Modell. Für mich vom Gefühl her völlig ohne Unterschied, daher riet mir die Verkäuferin zum letztjährigen Modell (für Kenner: Modell 13). Dies könne sie mir aus Gründen des zügigen Abverkaufs für 109 € anbieten, wohingegen das neue Modell bei 169 € (abzüglich 10% Kundenrabatt) läge. Schneller hatte ich noch keine Wahl je getroffen.

Eine Woche intensiven Testens später…

Einige Läufe später kann ich nur schwärmen: Die neuen Schuhe sitzen perfekt, bislang keine Blasen, keine Druckstellen, ein überaus angenehmes Laufgefühl, ein zufriedenes und – kann man das sagen? – glückliches Knie, Stabilität auch bei seitlich geneigten Schotterstrecken am Berghang… Traumhaft!

Meine neuen Laufschuhe — nach einer Woche Benutzung

Meine neuen Laufschuhe — nach einer Woche Benutzung

Außerdem sehen die Schuhe auch noch richtig gut aus – ist zwar um die Uhrzeit egal, aber das Auge läuft (zwangsweise) mit. Jetzt hoffe ich nur, beim nächsten Bedarf an Laufschuhen wieder in die Zeit der Modellwechsel zu fallen. Das lohnt sich nämlich ordentlich.

Und das Alter schlägt wieder zu…

Doch kaum war die erste Woche um, so schlug auch das Alter mit einem gewissen Sinn für Sadismus zu, denn irgendwie habe ich mir in der Nähe der rechten Hüfte irgendetwas gezerrt. Jede einseitige Belastung verursacht ein deutlich unangenehmes Gefühl, je anstrengender und länger der Tag, desto mehr macht sich das bemerkbar. Socken an- oder ausziehen ist meine neue Lieblingsbeschäftigung geworden.

Seit drei Tagen humple ich nun durch die Gegend, was in der Schule natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt kam (gestern war das Sommerkonzert mit Auf- und Abbau, von der eigentlichen musikalischen Darbietung ganz zu schweigen). Glücklicherweise motzt die Zerrung nicht, wenn ich mich gleichmäßig und nicht zu schnell bewege, das tut sogar gut. Also gehe ich morgens meine 8-10 Kilometer in geruhsamem Tempo (4-6 km/h), lese dabei auf dem iPad ein Buch oder lausche einem Hörbuch – das geht auch, macht aber nicht halb so viel Spaß wie ein erfrischender 16 Kilometer-Lauf durch die kühle Morgenluft.

So, genug gejammert! Am Wochenende halte ich die Füße so still wie möglich, vielleicht kann ich dann ab Dienstag oder Mittwoch wieder normal laufen.

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