Schlagwort-Archive: Gesundheit

Der fünfte Meilenstein

Hui! Das ging etwas schneller als erwartet...

Hui! Das ging etwas schneller als erwartet…

Mit dem heutigen Morgenlauf habe ich die – für mich bislang noch nicht erreichte – Grenze von 5.000 Kilometern Laufen in einem Kalenderjahr überschritten. Von einem „reinen Vergnügen“ kann man bei diesem Lauf nicht sprechen, denn es goss streckenweise wie aus Kübeln, zum Teil waren auch Schneeflocken dabei, kalt war es sowieso – ohne ein spannendes Hörbuch wäre das nicht zu ertragen gewesen.

Irgendwie hätte das Wetter etwas netter sein können – doch wie sagte schon Peer Steinbrück: „Hätte, hätte, Fahrradkette...“

Irgendwie hätte das Wetter etwas netter sein können – doch wie sagte schon Peer Steinbrück: „Hätte, hätte, Fahrradkette…“

Advertisements
Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Neue Laufschuhe (mal wieder…)

Wie ich bereits vor ein paar Wochen ankündigte, wurde es dringend Zeit, meine „alten“ Laufschuhe durch neuere Modelle zu ersetzen. Alt ist ja immer relativ, da ich die letzten beiden Paare gerade mal im späten Frühjahr gekauft hatte, doch das eine Paar hatte mittlerweile gut 1.400 Kilometer auf dem Buckel, das andere fast 1.200 – und kein einziger Schuh sah mehr gut aus. Bei einem der beiden Nimbus-Treter hing hinten ein Stück Sohle herab, das jeden einzelnen Schritt mit einem unter anderen Umständen eventuell noch als „lässig“ zu bezeichnenden „Schlapp-Schlapp“ unterstrich. Aber auf 17 Kilometern bei jedem zweiten Schritt so ein Zusatzgeräusch, das nervt dann doch. Noch dazu war die Dämpfung allmählich aufgebraucht, der Wechsel war fällig.

Heute früh lief ich also wieder zu meinem üblichen Laufschuhladen, hatte die beiden alten Paare dabei und verlangte jeweils ein adäquates Ersatzpaar für den Cumulus und den Nimbus. 15 Minuten später und etliche Euronen ärmer verließ ich mit den folgenden Hinguckern (aber nur vor der erstmaligen Benutzung auf der herbstlich-feuchten Ostalb) den Laden:

Asics Cumulus 19 – farblich ein absoluter Volltreffer!

Asics Cumulus 19 – farblich ein absoluter Volltreffer!

Wichtiger als die Farbe ist aber die Stütze von außen für die Ferse und die insgesamt gute Dämpfung.

Wichtiger als die Farbe ist aber die Stütze von außen für die Ferse und die insgesamt gute Dämpfung.

Asics Nimbus 19 – ebenfalls sehr schick, die könnte man vielleicht sogar im Konzert tragen...

Asics Nimbus 19 – ebenfalls sehr schick, die könnte man vielleicht sogar im Konzert tragen…

Aber auch hier ist der feste Sitz (schmal an der Ferse und am Vorderfuß) sowie die Stütze für die Ferse samt der kräftigen Dämpfung wichtig.

Aber auch hier ist der feste Sitz (schmal an der Ferse und am Vorderfuß) sowie die Stütze für die Ferse samt der kräftigen Dämpfung wichtig.

Mal sehen, wie verschneit der Winter wird. Solange das Wetter mir das Laufen draußen erlaubt, werde ich überwiegend diesen Weg wählen. Für alle anderen Tage habe ich mein Laufband, aber in dieser Hinsicht stimme ich meiner Frau, einer absoluten Laufband-Verweigererin, zu: An der frischen Luft macht das Laufen einfach mehr Spaß. Schönen Abend allerseits!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,

Laufen im Oktober 2017

Mit dem heutigen Tag endet der Monat Oktober in diesem Kalenderjahr. Wie schon in den vorherigen Monaten bin ich an jedem Tag in diesem Monat gelaufen, der kürzeste Lauf ging über 16,06 km, der längste über 21,35 – insgesamt kam ich auf 533,48 Kilometer.

Mehr als die Hälfte der Läufe habe ich (selbst für mich ganz erstaunlich) auf dem Laufband durchgeführt, das ich eigentlich seit dem Frühjahr gemieden hatte. Die Gründe dafür sind einerseits die Bequemlichkeit, denn im Keller ist es wärmer als draußen, außerdem regnet (und stürmt!) es dort nicht – und ich konnte mir beim Laufen auch den einen oder anderen Film ansehen, andererseits die Tatsache, dass ich mich unter der Woche etwas wacher fühlte, wenn ich vor der Schule schon meine gut 100 Minuten Laufen in einem hell erleuchteten Raum (statt mit einer Stirnlampe in einer ansonsten stockdunklen Umgebung) absolviert habe.

Die letzten Tage jedoch bin ich wieder vermehrt draußen gerannt, auch wenn meine Finger nach jedem Lauf so durchgefroren waren, dass ich Mühe hatte, die Haustür aufzuschließen… Vermutlich werde ich dies trotzdem auch während der restlichen Herbstferien so durchhalten (es sei denn, das Wetter wird gar zu garstig).

Meine Übersicht über das Laufen im bisherigen Kalenderjahr – mein Gesamtziel von 5.400 Kilometern rückt spürbar näher.

Meine Übersicht über das Laufen im bisherigen Kalenderjahr – mein Gesamtziel von 5.400 Kilometern rückt spürbar näher.

Nachdem ich bei aktuellem Pensum etwas mehr als 100 Kilometer in der Woche schaffe, sollte mein Jahresziel von 5.400 Kilometern mittlerweile absolut im Bereich des Möglichen liegen. Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, daher warte ich es einfach ab.

Nachtrag (1.11.2017): Im obigen Screenshot ist ein Fehler, denn ich bin im September zwar nicht gekrochen, ganz so schnell laufe ich aber doch nicht. Da fehlten einfach ein paar Daten bezüglich der Laufdauer, die ich gerade nachgetragen habe. Korrekt sieht die Übersicht nun folgendermaßen aus:

774C521E-AC02-4631-A08B-A6CCD384C230

So ist der September viel realistischer…

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntagsspaziergang am Montag

Heute ist der erste „echte“ Ferientag, da die letzten beiden Tage einfach nur Wochenende waren. Trotzdem haben wir einige Punkte der To-Do-Listen abgehakt, uns gesund ernährt und uns gemäß der verfügbaren Zeit bewegt. Dazu gehörte auch ein schöner Nachmittagsspaziergang mit den Kindern, bei dem zwei wundervolle Fotos entstanden, die ich auf diesem Wege teilen möchte:

Das erste Bild wurde ohne Fokus auf die Sonnenstrahlen aufgenommen – entsprechend hell ist der Vordergrund.

Das erste Bild wurde ohne Fokus auf die Sonnenstrahlen aufgenommen – entsprechend hell ist der Vordergrund.

Hier habe ich den Fokus auf die Sonnenstrahlen gesetzt, wodurch die Wirkung fast noch stärker ausfällt. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

Hier habe ich den Fokus auf die Sonnenstrahlen gesetzt, wodurch die Wirkung fast noch stärker ausfällt. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

Schönen Abend und gute Erholung!

Getaggt mit , , , , , , , ,

Ein Jahr Apple Watch

Heute ist es genau ein Jahr her, dass ich meine (erste) Apple Watch zugeschickt bekam. Selbstverständlich berichtete ich in diesem Blog-Eintrag davon, wie ich mich von meinem Polar Loop-Armband zur Apple Watch begab, ein Schritt, den ich bis heute nicht eine Sekunde bereut habe.

Ich könnte jetzt hier alle möglichen Daten auflisten, mich brüsten mit den langen Listen der vielen Trophäen und mich im Glanze meines eigenen Ruhms sonnen. Doch so viel kann ich gar nicht lüften, um den Gestank wieder loszuwerden, deshalb zeige ich ganz einfach jene Trophäe her, die mir meine Apple Watch – mittlerweile eine Series 3 (aber ohne Mobilfunk, ich bin nicht bei der Telekom) – heute verliehen hat.

Seit einem Jahr habe ich jeden Tag alle drei Ringe voll bekommen. Das freut mich!

Seit einem Jahr habe ich jeden Tag alle drei Ringe voll bekommen. Das freut mich!

Es gab tatsächlich nur ein paar wenige Tage, an denen ich Mühe hatte, die Ringe vollzubekommen. An einem habe ich es wirklich erst um 23:58 oder 23:59 geschafft, alle 12 Steh-Stunden erfolgreich zu absolvieren. Doch meistens ist der grüne Ring vor dem Frühstück abgehakt, der rote folgt im Verlauf des Vormittags, der blaue dann unter der Woche (wenn keine Ferien sind) kurz nach 15:00 h, heute (erster Tag der Herbstferien) erst um 17:07 h, da ich – es war wirklich dringend nötig – ausgeschlafen habe.

Die Apple Watch hat mich auf 365 Läufen, bei unzähligen Minuten Seilspringen, bei etlichen Yoga-Übungen, beim Schwimmen, beim Fahren mit dem Pedelec (ich möchte immer noch „E-Bike“ schreiben), beim Spazieren, bei der Gartenarbeit, beim Duschen, im Unterricht, in langweiligen und spannenden Sitzungen, im Konzert, im Auto, beim Schlafen – kurz: bei so ziemlich allem, was am Tag und in der Nacht so läuft – begleitet. Wenn sie nicht benutzt wurde, war sie unauffällig im Hintergrund. Wurde sie jedoch benutzt, trat sie elegant und funktional in Erscheinung. Wenn mir jemand bei WordPress eine Mitteilung schickt, erhalte ich sie zuerst über mein Handgelenk, ruft mich jemand an, ebenso, iMessages, Emails – alles wird dort zuerst vermeldet – und will ich es nicht hören, schalte ich die Uhr stumm. Ganz nach meinen Bedürfnissen.

Auch kann ich mit Fug und Recht behaupten, mich an die kleinen Eigenheiten der Apple Watch bzw. des watchOS gewöhnt zu haben. Noch nie war ein technischer Begleiter ein tatsächlich so persönliches Gerät wie dieser kleine Computer am Handgelenk. Ich bin sehr gespannt, wie die Reise in den kommenden Jahren weitergeht.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zum Geburtstag ein Erfolgserlebnis

Mit dem gestrigen Lauf habe ich meine Gesamtleistung des Jahres 2016 übertroffen.

Mit dem gestrigen Lauf habe ich meine Gesamtleistung des Jahres 2016 übertroffen.

Gestern habe ich das Douglas Adams-Alter erreicht, natürlich bin ich morgens wieder gelaufen, doch erst heute früh habe ich meine Laufstatistik wieder aktualisiert. Dabei fiel mir auf, dass ich tatsächlich gestern schon meine komplette Vorjahresleistung übertroffen habe (zum Vergleich: hier). Und es kommen noch mehr als zwei Monate…

Es mag ein wenig verrückt klingen, doch wenn ich es in diesem Jahr auf 5.400 Kilometer bringe, habe ich in den beiden Jahren 2016 und 2017 zusammen 10.000 Kilometer geschafft. Das wäre doch ein hübscher Meilenstein!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Filme en masse

Vorbemerkung

Die vergangenen Tage habe ich mich hier im Blog kaum sehen lassen, denn die Tage waren einfach zu voll. Neben dem Schuljahresende, der Mitte und allen Zeiten dazwischen ist der Schuljahresbeginn immer die stressigste Zeit, denn da muss zusätzlich zur Unterrichtsvorbereitung unglaublich viel organisatorischer Krempel abgearbeitet werden. Außerdem gibt es viele außerplanmäßige Termine, die einem den Tag verkürzen. Wenn man dann trotzdem am nächsten Tag eine ordentliche Arbeit abliefern will, wird’s stressig.

Das legt sich hoffentlich bald wieder, sonst falle ich in den Herbstferien krank ins Bett. Und bislang habe ich dieses Jahr wirklich eine ziemlich stabile Gesundheit, das soll so bleiben. Den heutigen Blog-Eintrag habe ich seit gut einer Woche in Vorbereitung, doch zum Schreiben kam ich schlicht und ergreifend nicht. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich heute noch meinen eigentlich ausstehenden Artikel zum „Album der Woche“ veröffentlicht bekomme. Mal sehen…

Zurück zum eigentlichen Thema: In den letzten Wochen habe ich mir ein paar Filme angesehen, manche davon abends in aller Ruhe, andere morgens auf dem Laufband (wenn draußen mal wieder ein ekelhaftes Mistwetter war). Auf jeden Fall waren ein paar bemerkenswerte Filme dabei, die es lohnen, von ihnen zu berichten:

E.T. – Der Außerirdische

Einer der ganz starken Filme meiner Kindheit – nun kennen ihn auch meine Kinder!

Einer der ganz starken Filme meiner Kindheit – nun kennen ihn auch meine Kinder!

Dieser Klassiker aus den 1980er Jahren ist mir seit meiner Kindheit ein treuer Begleiter, allerdings hatte ich ihn seit mehr als fünf Jahren nicht mehr angesehen. Und darüber hätte ich fast ausgeblendet (vergessen kann man es nicht), wie gut der Film ist. Unsere Kinder kannten den Film noch gar nicht, also überraschte ich sie damit, bereitete sie hier und da auf kommende dramatische Entwicklungen vor (vor allem unsere Mittlere reagiert sonst unter Umständen etwas eigen selbst auf einen hervorragenden Film wie diesen), freute mich aber umso mehr, als sie bei den lustigen Szenen vor Vergnügen laut quietschten.

Einmal mehr hat mich die Musik völlig umgehauen, John Williams hat hier meiner Meinung nach sogar noch bessere Arbeit vollbracht als bei allen Teilen der Star Wars-Reihe (und da setzte er ja wirklich Meilensteine der Filmmusik). Und wie jedes Mal ärgere ich mich, dass die reine Klavierfassung des „Flying“-Themas (gleich zu Beginn des Abspanns) nicht Teil der veröffentlichten Filmmusik ist. Da gibt es eine ähnliche Version, die allerdings gleich vom Orchester untermalt wird. Sehr schön, keine Frage, doch eben nicht ganz so verträumt wie das Stück aus dem Abspann.

Oblivion

Spannende Science Fiction mit einem gereiften Tom Cruise – sehenswert!

Spannende Science Fiction mit einem gereiften Tom Cruise – sehenswert!

Bevor ich den Film angesehen habe, gab es ein langes Zögern. Der Grund ist bzw. war: Tom Cruise. Ich mag ihn als Schauspieler nicht allzu sehr, seine Scientology-Zugehörigkeit hat ihn mir zusätzlich verleidet. Daher bin ich in seiner Hinsicht immer etwas zurückhaltend.

Doch dieser Film hat mich positiv überrascht, denn einerseits trägt er darstellerisch nicht mehr ganz so dick auf (bei „Rain Man“ oder anderen älteren Filmen war das furchtbar), andererseits ist die Story wirklich gut und nicht nur auf ihn als Charakter fixiert.

Alles in allem ein wirklich solider Science Fiction-Action-Film mit berauschend guten Effekten, einer guten (wenngleich recht dystopischen) Story und überzeugenden Leistungen aller Darsteller (einziges Manko: der auf dem Poster groß angekündigte Morgan Freeman taucht nur in gut 10-15 Minuten des 100-minütigen Films auf). Diesen Film kann man sich gut auch öfter ansehen – ich werde das sicher machen.

My Big Fat Greek Wedding 2

Für mich eine der besten familientauglichen Komödien der letzten Jahre – absolute Empfehlung!

Für mich eine der besten familientauglichen Komödien der letzten Jahre – absolute Empfehlung!

Wer den ersten Teil kennt, weiß vermutlich schon, in welcher Comedy-Liga der Film spielt: Es ist ein harmloser Familien-Spaß, den man gut und gern auch mit den Kindern angucken kann. Gleichzeitig ist er so gut gemacht, dass Erwachsene sich angesprochen fühlen, herzhaft lachen und mitfiebern können, ohne sich dabei albern zu fühlen.

Und der zweite Teil setzt einfach noch so viele neue kleine Spitzen auf das bekannte Schema des ersten Films, dass ich gleich nach Beenden des ersten Durchgangs sofort wieder von vorne beginnen wollte. Eine ganz und gar herrliche Komödie, die es mit den aus dem ersten Teil bekannten Schauspielern schafft, tatsächlich eine gelungene (und keineswegs abgeflachte) Fortsetzung abzuliefern. Wunderbar!

Live. Die. Repeat

Actionreiche Science Fiction, die sich bei einer guten Vorlage bedient und sie geschickt umsetzt – spannend!

Actionreiche Science Fiction, die sich bei einer guten Vorlage bedient und sie geschickt umsetzt – spannend!

Noch ein Film mit Tom Cruise. Nach den positiven Erfahrungen mit „Oblivion“ dachte ich mir, ein weiterer Film könne nicht schaden, um mein etwas revidiertes Urteil über ihn erneut auf die Probe zu stellen. Und tatsächlich ist der Film wiederum ein gelungener Science Fiction-Action-Film.

Die Grundidee entstammt einer alten Star Trek TNG-Folge namens „Deja-vu“, in der die Enterprise bei einer Raumkollision zerstört wird, woraufhin sie in einer Zeitschleife gefangen bleibt und diesen Tag wieder und wieder erlebt – bis sie es schafft, die Situation zu meistern.

Bei „Live. Die. Repeat“ ist das Prinzip extrem ähnlich: Tom Cruise wird als Soldat in eine Gefechtssituation gebracht, wo er beim Töten eines Aliens selbst stirbt. Der Kontakt mit dem Alien löst eine Zeitschleife aus, wodurch er diesen einen Tag immer und immer wieder erlebt, bis er einen Ausweg aus der Situation findet und – man hätte es nicht erwartet – die Menschheit dabei rettet.

Besonders gelungen ist die Beschleunigung der Wiederholungsabläufe, denn gerade an dieser heiklen Stelle könnte der Film unendlich zäh werden. Wird er aber nie, denn der Regisseur hat sich für eine gekonnte Raffung aller zeitlichen Abläufe auf die wenigen notwendigen Momente beschränkt. Es ist so ähnlich wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“, nur halt nicht in lustig (na ja, ein paar Szenen sind auf ihre Weise schon lustig).

Auch wenn ich den Ausgang jetzt schon kenne, der Film landet garantiert noch öfter im Apple TV oder auf dem iPad, er strotzt nur so vor tollen Effekten, die Handlung ist wirklich nicht schlecht, man kann kaum weggucken. Sehr gut!

Fazit

Wenn ich schon abends meist zu müde bin, um einen ganzen Film am Stück zu gucken, so hat sich das mit dem iPad-Gucken während des Laufens als gute Möglichkeit erwiesen, die 100 Minuten Monotonie im Keller spannend(er) zu gestalten. Durch die AirPods höre ich alles kristallklar direkt im Kopf, ohne meine Familie schon morgens um kurz vor Fünf aus dem Schlaf zu reißen. Und es ist tatsächlich unterhaltsam – das wird’s in Zukunft noch öfter geben!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zeit für neue Schuhe…

Mitte Mai habe ich neue Laufschuhe gekauft (hier). Jetzt sind sie nicht mehr neu, denn sie sind eifrig benutzt worden:

  • Cumulus: 1235,98 Kilometer
  • Nimbus: 957,82 Kilometer

Die ungleiche Nutzung kommt daher, dass ich das Cumulus-Modell (im Bild links) durch die höhere Position der Ferse als angenehmer beim Laufen empfinde. Die Nimbus sind keineswegs zu verachten, doch einfach nicht ganz so bequem wie die Cumulus.

Im Schnitt hat jedes der beiden Paare mittlerweile etwas über 1.100 Kilometer auf dem Buckel – unübersehbar, wie ich sagen muss.

Im Schnitt hat jedes der beiden Paare mittlerweile etwas über 1.100 Kilometer auf dem Buckel – unübersehbar, wie ich sagen muss.

Als ich mir die Sohlen heute mal genauer angesehen habe, stellte ich zweierlei fest:

  1. Neue Schuhe müssen in nächster Zeit her, die Sohlen sind hinten schon ziemlich durch, größtenteils laufe ich da schon in der Zwischensohle, weil die unterste komplett abgelaufen ist.
  2. Anscheinend schlurfe ich morgens mit dem linken Fuß spürbar, denn da ist die Sohle deutlich stärker abgenutzt.
Ich muss wohl den linken Fuß morgens mehr wachrütteln, der schlappt schlapper...

Ich muss wohl den linken Fuß morgens mehr wachrütteln, der schlappt schlapper…

Gut, in der kommenden Woche (oder der danach, je nach Zeit) werde ich also zwangsläufig mal zu meinem üblichen Fachhändler gehen und mir ein neues Paar aussuchen. Vermutlich gibt es ein oder zwei Paar Cumulus, denn die sind einfach sensationell gut. Andererseits hat JoseBBueno heute ein interessantes Modell von Nike empfohlen (hier), das reizt mich auch…

Getaggt mit , , , , , , , ,

Der vierte Meilenstein 2017

Heute früh habe ich mit meinem üblichen Morgenlauf die Grenze von 4.000 gelaufenen Kilometern in diesem Kalenderjahr überschritten. In 258 Läufen mit einer Durchschnittsdistanz von 15,55 Kilometern sind laut meiner Apple Watch und der darauf laufenden Nike Running Club-App seit dem 1. Januar 2017 insgesamt 4.012,33 Kilometer zusammengekommen. Hui!

Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht...

Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht…

Eigentlich hatte ich mir die 4.000 als Jahresziel gesetzt. Aber ich denke mir keinesfalls: „Nun gut, dann kann ich ja aufhören…“ (Hehe, niemals!) Stattdessen habe ich mich darauf eingestellt, vielleicht die 5.200 Kilometer in diesem Jahr zu schaffen, das ergäbe dann einen Wochenschnitt von 100 Kilometern – ein faszinierender Gedanke. Und wenn ich mein bisheriges Laufpensum in groben Zügen beibehalten kann, werde ich theoretisch sogar mehr als diesen Wert erreichen, insofern gibt es sogar einen kleinen Puffer…

Rekorde an völlig unerwarteter Stelle

Am Mittwoch war es hier sehr windig, denn mein Namensvetter, das Sturmtief Sebastian fegte über Deutschland, auch und vor allem die Ostalb hinweg. Beim Laufen im Wald war das nicht zu übersehen, denn ständig musste ich über Zweige, Äste und „halbe Bäume“ springen (oder gleich im Bogen drum herum laufen). Und ich hatte Gegenwind, nicht durchweg, aber über einen guten Teil der Strecke. Entsprechend legte ich mich ins Zeug, um nicht gefühlt auf der Stelle kleben zu bleiben. Ohne es zu merken, legte ich dabei offensichtlich ein gutes Tempo vor, denn nach der Ankunft daheim ploppten einige Meldungen in der Nike Running Club-App auf:

Meine bisher schnellsten 10 Kilometer...

Meine bisher schnellsten 10 Kilometer…

...und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)...

…und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)…

...und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.

…und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.

Das beweist natürlich nur eines: Gegenwind fühlt sich blöd an, er kann aber auch zu erstaunlichen Leistungen führen. Insgesamt war der Lauf wirklich flink und aufregend, im Gegensatz zu sonst (Hörbücher) habe ich Musik gehört, was sicherlich durch die erhöhte Regelmäßigkeit der Schritte zu einer höheren Effizienz führte.

Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!

Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!

Schwimmen

In der letzten Zeit habe ich mich etwas intensiver mit dem Schwimmen angefreundet. Ich hasse es nach wie vor, wenn mir Wasser ins Ohr läuft, weshalb ich nicht kraule (obwohl ich als ehemaliger Vereinsschwimmer schon weiß, wie das geht). Bei Decathlon habe ich mir eine billige (unter 10€) Schwimmbrille und ein klein zusammenrollbares Microfaser-Handtuch gekauft. Das packe ich (nebst der Badehose, ts ts ts, was ihr schon wieder denkt!) ein, wenn ich weiß, dass mein Stundenplan ein Loch hat. Von meiner in der Nähe der Aalener Innenstadt gelegenen Schule zum Bad bin ich mit dem Rad in knapp vier oder fünf Minuten gelangt, das Ticket zu lösen und das Umziehen dauern zusammen fünf Minuten, dann geht’s ab ins Wasser und 1,5-2 Kilometer später wieder raus und zurück in den Unterricht.

Am ohnehin rekordträchtigen Mittwoch bin ich nach dem Unterricht ins Hallenbad geradelt, also ohne wirklichen Zeitdruck, um zwei Kilometer zu schwimmen. Irgendwann kurz vor Ende habe ich mich verzählt, sodass ein paar Meter mehr draus wurden. Aber ich bin sehr zufrieden, denn das schont Füße, Knie und Wirbelsäule – so ein Ausgleich ist bei dem vielen Gerenne schon sinnvoll.

Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.

Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.

Danach war ich dann so platt, dass ich abends noch während der ersten MacGyver-Folge lediglich von einem Sekundenschlaf zum nächsten vegetierte. Als mein Kopf das Kopfkissen dann schlussendlich berührte, dauerte es höchstens noch ein paar Sekunden, bis ich komplett „aus“ war.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Eine Stirnlampe für die frühmorgendlichen Läufe

Wie schon berichtet (hier): Wenn ich morgens laufe, ist es im Moment jahreszeitlich bedingt stockfinster, am Ende des Laufs (gegen 6:15 oder 6:20 h) wird es zwar langsam etwas heller, trotzdem möchte ich auch dann noch deutlich von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden, also benötige ich für die gesamte Dauer des Laufs eine adäquate Lichtquelle. Vor ein paar Wochen, als der Sommer Stückchen für Stückchen dem Herbst zu weichen begann, habe ich mir diese in weiser Voraussicht bei Decathlon gekauft:

Bei Tageslicht keine echte Schönheit, dafür überstrahlt sie bei Nacht alles...

Bei Tageslicht keine echte Schönheit, dafür überstrahlt sie bei Nacht alles…

Es gab eine Fülle unterschiedlicher Modelle, ein ganzes Regalabteil voll, z.T. sehr günstig (für unter 10€), doch allen war gemein, dass sie mit „normalen“ Batterien bzw. Akkus arbeiteten, die dann immer wieder herausgeholt und ersetzt bzw. aufgeladen werden müssten. Ich hasse das. Sofort war mir klar, dass ich mit so einem Blödsinn gar nicht erst anfangen würde.

Also habe ich mich gleich ins etwas höhere Preissegment begeben und schließlich für knapp unter 30 € dieses wundervolle Exemplar, die OnNight 710, gefunden. Und dieses Modell bietet genau die Eigenschaften, die ich mir von einer lauftauglichen Stirnlampe erhoffe:

  • Leuchtkraft „en masse“ (300 Lumen)
  • ausreichende Akku-Dauer (angeblich drei Stunden bei voller Power und dann noch eine Stunde auf der niedrigsten Stufe – für meine Läufe mit ca. 95-115 Minuten Dauer passt das auf jeden Fall)
  • bequemer Sitz am Kopf (war in weniger als einer Minute passgenau eingestellt und musste seither nicht mehr nachjustiert werden)
  • geringes Gewicht (120 Gramm)
  • wasserdichte Verarbeitung (hab ich mittlerweile schon getestet, funktioniert)
  • USB-Anschluss und integrierten Akku (nach dem Lauf hänge ich die Stirnlampe immer gleich wieder „dran“, zwei Stunden später ist sie erneut einsatzbereit)

Wenn ich bedenke, welche Summen ich (fast) bedenkenlos in Laufschuhe investiere, dann sind die 30 € keine übertriebene Investition.

Schlichte Verpackung und ein simples, aber funktionales Design – so wollte ich es.

Schlichte Verpackung und ein simples, aber funktionales Design – so wollte ich es.

Drei Leuchtmodi (ich benutze immer das Maximum) und einen Blinkmodus für gefährliche Situationen im Straßenverkehr, wasserdicht, leicht – super!

Drei Leuchtmodi (ich benutze immer das Maximum) und einen Blinkmodus für gefährliche Situationen im Straßenverkehr, wasserdicht, leicht – super!

Mit 300 Lumen kommt wirklich ordentlich Leuchtkraft zusammen, wenn ich im Wohngebiet unterwegs bin, habe ich um 4:45 h oft Sorge, diverse Nachbarn zu wecken und drehe meinen Kopf nach Möglichkeit so, dass ich nicht gerade in die Räume hinein leuchte, wenn ich auf ein Haus zulaufe.

Beim allerersten Lauf rannte ich mit der Stirnlampe durch dichten Nebel. Das war nicht ganz so toll, denn der Nebel ein bis zwei Meter vor mir wurde wunderbar erhellt – aber ich hatte das Gefühl, gegen eine Wand aus Watte anzurennen. Glücklicherweise kenne ich diese Strecke sehr gut, sonst wäre ich hier und da sicher mal gegen einen Baum gerannt.

Der USB-Anschluss, das passende Kabel ist mitgeliefert, kein Problem also.

Der USB-Anschluss, das passende Kabel ist mitgeliefert, kein Problem also.

An diesem Rädchen dreht man für die unterschiedlichen Leuchtmodi: Vorwärts drei Helligkeitsstufen, von denen 1 wirklich mager, 2 ordentlich hell und 3 gefühlt der Sonnenaufgang ist. Dreht man in die andere Richtung: Blinkmodus (damit könnte man den Schluss von Ridley Scotts „Alien“ nachspielen).

An diesem Rädchen dreht man für die unterschiedlichen Leuchtmodi: Vorwärts drei Helligkeitsstufen, von denen 1 wirklich mager, 2 ordentlich hell und 3 gefühlt der Sonnenaufgang ist. Dreht man in die andere Richtung: Blinkmodus (damit könnte man den Schluss von Ridley Scotts „Alien“ nachspielen).

Wie aus meiner Darstellung schon klargeworden sein sollte: Die Stirnlampe ist super, ich habe sie mittlerweile gut eingelaufen und mich mit der einen oder anderen Eigenheit arrangiert (z.B. muss ich beim Aufsetzen auf die Position achten, sonst leuchtet meine Nase sehr hell und blendet mich…) und kann behaupten, dass das gut investierte 30 € waren.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,