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Song des Tages (337) – 2017-08-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Morgen ist unser 15. Hochzeitstag. Im Gegensatz zu meiner Frau, die noch viel schöner aussieht als je zuvor, altere ich kontinuierlich vor mich hin. Was mich jung hält, ist die Nähe zu meiner Frau, das tägliche Laufen und die tägliche Ration Cola Light.

Wie schon in einem separaten Blog-Eintrag berichtet (hier), entspannen wir uns abends gerne bei einer guten Portion Nostalgie-TV, im Moment vor allem die Fernsehserie „MacGyver“ aus den 1980er Jahren. Trotz einer eigentlich völlig inakzeptablen Vokuhila-Frisur des Hauptdarstellers Richard Dean Anderson (anscheinend war das tatsächlich mal in Mode, uärgs…) muss man der Serie zugute Halten, dass darin das feste Vertrauen auf die Fähigkeit des Menschen, sich seiner Umgebung und den Umständen anzupassen, in jeder Folge neu zum Ausdruck kommt. Das taugt mir persönlich viel mehr als die heute gar zu oft propagierte (und einstudierte bzw. angelernte) Hilflosigkeit (Stichwort: „Ich check‘ das nicht…“ – als Lehrer habe ich den Spruch schon so oft und leider auch oft unter völlig absurden Bedingungen gehört, er hängt mir kilometerweit zum Hals raus). Dieser (zugegebenermaßen etwas naive) Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist ein derart positiver Faktor in dieser alten TV-Serie, dass ich jede einzelne Folge des Abends genieße.

Der heutige Song des Tages ist der unvergleichliche „MacGyver Theme Song“, der nun einmal jede Episode umrahmt:

Für eine Vorwarnung mag es unterhalb des verlinkten Videos bereits ein wenig zu spät sein, aber wieder einmal handelt es sich um einen üblen Ohrwurm. Vor allem bei mir hat er sich so festgesetzt, weil ich — gemeinsam mit meiner Frau — mittlerweile mehr als zwei Staffeln fast am Stück angesehen habe: Allabendlich zwei oder drei Episoden. Sogar unsere Kinder pfeifen das Thema schon…

Ich bin schon soweit, dass ich mir fest vorgenommen habe, das Thema vor Beginn des neuen Schuljahres gleich einmal für meine Big Band zu arrangieren, das könnte echt ein fetziger Moment im Adventskonzert werden. (Und dann hätten gleich mehrere hundert Konzertbesucher einen Ohrwurm – stellt euch an dieser Stelle das typische Hollywood-Bösewicht-Grinsen vor…)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Entspannungsprogramm: „MacGyver“

Die Ferien sind zum Entspannen da, mit jedem Jahr, das ich meiner Biographie hinzufüge, merke ich das deutlicher. Unterlasse ich das Erholungsprogramm, werde ich fürchterlich unausgeglichen, und das will keiner in meinem Umkreis erleben (am wenigsten ich selbst).

Auch in der Schulzeit gehört die Zeit, wenn die Kinder in ihren Zimmern verschwunden sind, in der Regel nur meiner Frau und mir. Nach einem ereignisreichen Tag gibt es nichts entspannenderes als ein bisschen „Nostalgie-Fernseh-Kiffen“, wie es Michael Mittermeier in einem seiner Programme so schön auf den Punkt gebracht hat. Konkret heißt das: Wenig neue Serien, viele alte und bereits bekannte Inhalte, z.B. Star Trek, Babylon 5, Dr. House, The Big Bang Theory, Columbo, Monk, dank Zeilenende auch Eureka, demnächst folgen noch alle Folgen von Akte X (die kenne ich persönlich noch gar nicht) und eventuell schaffen wir es auch einmal über die erste Staffel von Breaking Bad hinaus…

Das Muster ist auf jeden Fall klar erkennbar: Folgen mit überschaubarer Länge (maximal 40-45 Minuten), die der abendlich ermüdeten Aufmerksamkeitsspanne angemessen sind. Und oft sind uns die Serien schon derart bekannt, dass es eben nicht mehr auf jedes Detail ankommt. Da kann man dann nebenbei am iPad oder iPhone etwas zocken, die Twitter- oder WordPress-Timeline nachlesen, mit Bekannten über iMessage kommunizieren, noch den kommenden Song des Tages vorbereiten oder einfach etwas Süßes (oder anderen Knabberkram) genüsslich in sich hineinstopfen. Das ist in höchstem Ausmaß entspannend.

Aktuell haben wir uns neues Futter besorgt: Für knapp 40 Euro gab es bei Amazon die Komplettbox aller MacGyver-Folgen. Früher habe ich davon nur ein paar wenige tatsächlich im Fernsehen genossen, doch das Grundprinzip ist ja immer gleich: Angus MacGyver ist immer und überall klar der Gute, seine Freunde sind auch die Guten, alle anderen müssen entweder in Not oder die Bösen sein. Typisches „Kalter Krieg“-Fernsehen halt. Aber entspannend.

Im Moment das allabendliche Entspannungsprogramm: „MacGyver – Die komplette Collection“ auf 38 DVDs.

Im Moment das allabendliche Entspannungsprogramm: „MacGyver – Die komplette Collection“ auf 38 DVDs.

Da es sich um 38 DVDs handelt, kommt ein ganz schön dickes Paket zusammen. Zum Glück dachte sich die Hersteller-Firma wohl: Nicht kleckern, klotzen:

Ein wirklich dickes Paket DVDs – zum Glück in einer wirklich amtlichen Verpackung, was den Genuss massiv erhöht!

Ein wirklich dickes Paket DVDs – zum Glück in einer wirklich amtlichen Verpackung, was den Genuss massiv erhöht!

Ganz besonders vorbildlich: Die DVDs sind so untergebracht, dass man nicht erst eine andere herausnehmen muss, um an die halb darunter versteckte zu kommen (ist z.B. bei der Komplettbox von Dr. House der Fall). Außerdem ist gleich im frisch aufgeschlagenen Plastikgehäuse (das übrigens sehr stabil ist, wieder ein sehr zu lobender Punkt) eine Liste aller Folgen aller DVDs so untergebracht, dass man auf einen Blick die gesuchte DVD oder Episode findet:

So gehört sich das: Ein Blick – und man hat's gefunden! Da hat wirklich mal jemand mitgedacht.

So gehört sich das: Ein Blick – und man hat’s gefunden! Da hat wirklich mal jemand mitgedacht.

Es ist wirklich ein absolutes Vergnügen, da die nächste DVD aus dem Schuber zu nehmen. Bei mancher anderer Serie war das wirklich ein ganz und gar ungeliebter Akt: Erst einmal aufstehen (bäh), zum DVD-Player laufen (bäh), den DVD-Player dazu bringen, die Klappe auszufahren (gähn), die alte DVD herausnehmen und im Schuber verstauen (mäh), die neue DVD unter einer anderen DVD herausfischen (bähbäh), einlegen und starten. Nicht so bei MacGyver: DVD-Player auf, DVD raus und an die eine richtige Stelle im Schuber packen, nächste DVD greifen, einlegen und los.1

Langer Rede kurzer Sinn: Für diesen Sommer ist MacGyver ein geradezu perfektes Entspannungsprogramm für uns. Die Kinder mögen die Serie nicht allzu sehr, sodass wir ganz von allein Ruhe dabei haben. Perfekt!

  1. Ich gebe zu, das ist „ganz leicht manipulierend“ dargestellt…
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Trumps zweite Amtszeit

Heute mal noch eine kleine politische Prophezeiung: Ich bin mir relativ sicher, dass es hinsichtlich des amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika eine von zwei Meldungen geben wird: Entweder wird Donald Trump ziemlich bald seines Amtes enthoben (aus meiner persönlichen Sicht heraus wünschenswert, aber derzeit nicht ernsthaft zu erwarten), oder er schafft es tatsächlich in eine zweite Amtszeit.

Den ersten Punkt muss ich nicht elaborieren, denn durch die Medien geistern täglich neue Meldungen über Fehltritte und (mehr oder weniger grobe) Schnitzer des Präsidenten. Kombiniert man das noch mit den Anschuldigungen hinsichtlich seiner vielen Russland-Verbindungen, die in der amerikanischen Seele ja immer noch eine ganz bestimmte Glocke zum Klingen bringen, müsste es eigentlich langsam sehr eng werden – ob es das wirklich tut, wird die Zeit zeigen müssen. Bislang habe ich nicht den Eindruck.

Erstaunlich ist nur, dass die Republikaner noch nicht gemerkt haben, dass sie im Falle eines erfolgreichen Impeachment Trumps als seine Steigbügelhalter ebenso „den Bach runter gehen“ würden wie ihr ungeliebter Präsident. Von den Demokraten erwarte ich im Moment nicht wesentlich mehr als das, was sie aktuell tun: Nichts bzw. fast nichts. In den ersten Wochen nach der Wahl konnte man das durchaus einer gewissen Schockstarre zuschreiben, mittlerweile ist es schlicht unentschuldbar. Trotzdem bekommen sie keine gerade Linie in ihren Widerstand gegen die aktuelle Regierung – echte „Opposition“ sieht anders aus.

Aber für den Moment möchte ich einfach mal davon ausgehen, dass es kein erfolgreiches Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump geben wird. Und für diesen Fall rechne ich mittlerweile mit einer zweiten Amtszeit. Das klingt vielleicht etwas provokant, ich habe aber Gründe, die ich nun darlegen möchte.

Pro-Trump-Wähler leben in ihrer eigenen Welt

Ein Großteil der Trump-Wähler ist schlicht und einfach nicht gebildet genug, um die platten Statements als das zu erkennen, was sie sind: heiße Luft. In diversen in- und ausländischen Nachrichtenformaten wurde nach 100 Tagen Amtszeit zusammengefasst, was von Trumps angekündigten Veränderungen umgesetzt wurde: Nichts (siehe Bild unten). Bei seinen überzeugten Wählern hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen gehabt, ihre Unterstützung ist im weiterhin sicher. Der Grund liegt auf der Hand: Er erzählt ihnen genau, was sie hören wollen. Die Umsetzung der vielen Versprechen ist mittlerweile gar nicht mehr nötig, nur versprochen muss es werden, garniert mit einem zünftigen „Make America GREAT AGAIN!“

Tweets wie diese geistern bereits seit Wochen täglich durch alle „sozialen“ Medien.

Tweets wie diese geistern bereits seit Wochen täglich durch alle „sozialen“ Medien.

Genau genommen hat Donald Trump aber auch noch nicht wirklich etwas auf die Beine stellen können in seiner Amtszeit – in dieser Hinsicht bleibt er weit hinter seinen vollmundigen Versprechungen zurück.

Genau genommen hat Donald Trump aber auch noch nicht wirklich etwas auf die Beine stellen können in seiner Amtszeit – in dieser Hinsicht bleibt er weit hinter seinen vollmundigen Versprechungen zurück.

Postfaktische Neuigkeitsblasen

Wir sind definitiv im Zeitalter des Postfaktischen angekommen. Damit meine ich nicht nur die einzelnen Nachrichtensender, die ausschließlich positiv über den Präsidenten und seine Parteikollegen berichten. Mir geht es eher um die auf den jeweiligen Nutzer maßgeschneiderten News-Bubbles, wie sie die modernen sozialen Netzwerke erlauben. Neuigkeiten, die einem nicht in den Kram passen, werden stumm geschaltet („mute“) oder der Verfasser gleich ganz geblockt. Noch nie war es so einfach, sich eine eigene Welt voll von ausschließlich „genehmen“ Nachrichten zu basteln. Bereits vor Jahren (zu Zeiten der „Tea-Party“ um Sarah Palin) war das deutlich erkennbar, doch das Ausmaß ist derart angewachsen, dass es immer schwerer wird, zu den Menschen innerhalb einer solchen maßgeschneiderten Blase von Neuigkeiten, die derjenige an sich heranlässt, vorzudringen. Und wenn ein absoluter Trump-Anhänger sich so seine eigene Realität einmal gebastelt hat, ist es schier unmöglich, ihn oder sie wieder mit rationalen Argumenten auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Beweis gefällig? Hier.

Fazit

Zusammengefasst können wir also festhalten, dass es auf der einen Seite in den USA eine schwache Opposition gibt, die ihre Zeit in den letzten Monaten zu stark mit einer eigenen verzweifelten Suche nach Lösungen für ihre internen Probleme verbracht hat: Würden Trump und sogar noch Pence durch ein hypothetisches Impeachment schon morgen aus dem Amt gejagt, wer sollte denn als demokratischer Kandidat einspringen? Da ist einfach kein charismatischer Kandidat, der bereit steht – selbst Hillary Clinton war ja nicht wirklich beliebt (und Bernie Sanders würde es nach dem letzten Wahlkampf vermutlich nicht noch einmal wagen, anzutreten).

Auf der anderen Seite stellen die Trump-Wähler eine große gesellschaftliche Gruppe dar, die sich wenig Sorgen um die Erfüllung der vollmundigen Versprechungen macht, solange man die Versprechungen in der passenden Rhetorik („MAKE AMERICA GREEEEAAAAT AGAAAAAAAIIIN!“) nur immer wieder laut genug wiederholt. Gleichzeitig wird medial zwar über alles berichtet, doch je nach Fernsehsender oder sozialen Medien haben sich die Lager klar einsortiert, sodass man als Angehöriger der einen oder anderen Gruppe oft nur noch die „gewünschten“ Fakten zu Gesicht bekommt1.

Der nächste Wahlkampf wird eine reine Schlammschlacht werden, doch Donald Trump lebt seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau dieser Welt und beherrscht dieses Spiel mit einer gnadenlosen Rücksichtslosigkeit wie kein Zweiter. Genau deshalb wird Trump meiner Einschätzung nach auch wieder gewählt werden und eine zweite Amtszeit im Weißen Haus absolvieren. Und die Amerikaner werden – auch wenn es sich „hart“ anhört – ihn verdienen. Doch das muss ich an anderer Stelle noch einmal aufgreifen, denn für heute habe ich genug über Politik geschrieben.

Nachtrag 1 (31.7.2017, 20:10):

Vorhin habe ich bei Twitter den folgenden Link entdeckt, der mittels eines Zitats angekündigt wurde – passt perfekt zum Thema, gerade zum Kommentar von Robert.

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Sehr passend, schon in der kurzen Zusammenfassung.

Nachtrag 2 (5.8.2017, 17:15):

Gerade heute früh hat jemand bei Twitter (siehe Bild) ebenfalls diese News-Bubble schön treffend erwähnt:

IMG_1392.jpg

Grob übersetzt: Nicht nur Dschihadisten werden online radikalisiert. [Es gibt] so viele Twitter-Subkulturen mit ihrem eigenen Ansichten-Set und der sich selbst verstärkenden Empörung.

  1. Darüber muss ich mich an anderer Stelle auch noch einmal auslassen, denn das politische System der USA unterscheidet nur noch zwischen zwei Lagern, somit gibt es nur noch: „Bist du nicht für mich, bist du gegen mich!“ – Kompromisse, wie sie in der Politik unvermeidlich sind, werden dadurch aber unmöglich gemacht.
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Gesehen: „Die Bourne Identität“

Vor etlichen Jahren habe ich den Film „Agent ohne Namen“ das erste Mal gesehen, da kam er im öffentlich rechtlichen Fernsehen, ich war noch jung, fand ihn sehr spannend – und besorgte ihn mir später auch auf DVD.

Der Klassiker, an dem sich die Neuverfilmung messen musste...

Der Klassiker, an dem sich die Neuverfilmung messen musste…

Diesen Film habe ich im Lauf der Jahre wirklich oft gesehen, ich fand die Dramaturgie und das Erzähltempo ansprechend, die Darsteller gut besetzt (für die damalige Zeit). Und dann kam eine Neuverfilmung. Noch dazu mit einem mir damals noch völlig unbekannten Schauspieler: Matt Damon. Heute würde ich das als Qualitätsmerkmal ansehen, denn nach so vielen exzellenten Filmen mit diesem Schauspieler schätze ich ihn sehr. Damals war das noch anders.

Gemeinsam mit meiner Frau sah ich die Neuverfilmung an. Wir waren beide vollkommen enttäuscht und wollten den Film nicht mehr wieder angucken. Am vergangenen Wochenende war der Film aber als 3,99 €-Angebot bei iTunes zu haben. Also wagte ich es – vermutlich überwiegend aufgrund meiner veränderten Einstellung zu Matt Damon – noch einmal. Gestern Abend guckten wir die ersten zwei Drittel.

Die Neuverfilmung – damals gehasst, heute...

Die Neuverfilmung – damals gehasst, heute…

Tja, was soll ich sagen? Wir waren beide sehr angetan, denn die Neuverfilmung gefiel uns plötzlich deutlich besser als das Original aus den 1980er Jahren. Ich kann partout nicht sagen, ob es nur Matt Damon allein ist (Franka Potente ist es in meinem Fall sicher nicht), möglicherweise ist auch der etwas geraffte Anfang ein Pluspunkt, oder die viel moderner inszenierten Action-Szenen… Ich weiß es nicht. Definitv gefällt mir die Neuverfilmung nach aktuellem Stand besser. Also ein kompletter Wechsel der Präferenz.

Heute Abend wollen wir uns den Rest angucken, mal sehen, ob mir danach klarer ist, was mir an der Neuverfilmung so gut gefällt. Sollte mich die Erleuchtung ereilen, schreibe ich noch einen Nachtrag.

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Hotarus Filmchallenge – Nachgeholt 1: Januar & Februar 2016

  • (01) Mutter: „Twins – Zwillinge“ (weitere Infos) – Eine der schönsten und einfühlsamsten familientauglichen Komödien mit Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito. Das Gesicht von Danny DeVito in dem Moment kurz vor Ende des Films, als sich die Mutter den beiden Zwillingsbrüdern zu erkennen gibt, ist für mich eines der Highlights.
  • (02) Keller: „Ladykillers“ (weitere Infos) – Der Keller ist zwar nicht von zentraler Bedeutung, doch spielt sich ein nicht geringer Teil der gesamten Handlung in diesem wenig ansprechenden Raum ab. Ansonsten hat der Film seine Stärken (z.B. Tom Hanks) und Schwächen (irgendwie zünden etliche der Witze, darunter auch die gesamte Angelegenheit mit dem Reizdarm, nicht so recht), aber einmal alle paar Jahre kann man sich den schon ansehen.
  • (03) Suche: „Contact“ (weitere Infos) – Ein Film, der sich mit der mentalen Unfassbarkeit des ersten Kontakts zu einer außerirdischen Intelligenz befasst. Oft kann man ihn sicher nicht ansehen, denn er benötigt eine ganz gewisse Stimmung beim Zuschauer, aber ist diese gegeben… dann ist er jedes Mal ein Genuss, noch dazu mit der brillanten Jodie Foster.
  • (04) Boot: „Die Höllenfahrt der Poseidon“ (weitere Infos) – Meiner Meinung nach einer der gelungensten Katastrophenfilme, da er mit wenigen Ausnahmen halbwegs realistisch ist (insofern Katastrophenfilme überhaupt realistisch sein wollen). Außerdem weist er einige ganz exzellente Schauspieler (wie Gene Hackman und Ernest Borgnine) auf, die den Film zusätzlich auszeichnen.
  • (05) Geist: „Constantine“ (weitere Infos) – Zugegeben, um „Geister“ geht es kaum, eher um Dämonen oder Engel, also „böse und gute Geister“. Aber ich habe ganz offensichtlich kaum Geisterfilme in meiner Mediathek… Noch dazu ist „Constantine“ einer der ganz wenigen Horror-Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann, siehe hier.
  • (06) Schuld: „Eine Frage der Ehre“ (weitere Infos) – Ich bin kein Fan von Tom Cruise, was sowohl auf seine Scientology-Verbindungen als auch auf sein katastrophales Over-Acting zurückgeht. Doch dieser Film ist und bleibt gut und spannend, vor allem weil niemand wirklich den Schluss vorhersehen kann. Letzten Endes haut Jack Nicholson darstellerisch wieder alles raus, was die anderen Schauspieler mit ihrer Mittelmäßigkeit verpfuschen…
  • (07) Beerdigung: „Kill Bill, Vol. 2“ (weitere Infos) – Ich verweise auf die Kapitel 7 („Das einsame Grab der Paula Schultz“) und 8 („Die grausame Lehre des Pai Mei“), am besten ist für mich dabei die Stelle, wie sie nach ihrer Flucht aus dem Grab etwas zu trinken bestellt…
  • (08) Rauschen: „Auf der Flucht“ (weitere Infos) – Der sensationelle Sprung, den der Stuntman für Harrison Ford beim Staudamm ausführt, wird durch das heftige Rauschen des Wassers im Hintergrund erst so richtig hervorgehoben. Allein für diese kurze Szene lohnt es sich, den ganzen Film anzusehen!
  • (09) Hitze: „Spaceballs“ (weitere Infos) – Obwohl es sich um eine Komödie und Verballhornung handelt, gibt es eine wundervolle Passage zum Thema „Hitze“: Nach der Notlandung in der Wüste des Vega-Mondes müssen die Protagonisten durch die Wüste laufen. Dabei soll jeder nur das absolut zum Überleben Nötigste mitnehmen. Prinzessin Vespa lässt die Herren ihren Koffer schleppen, der ganz offensichtlich höllisch schwer ist. Nach einer Weile in der brütenden Hitze und unter der knallenden Sonne rebellieren die Herren und sehen in den Koffer hinein: Er enthält einen gigantischen Fön. Als die Männer sie entrüstet befragen, warum sie bei der Hitze ausgerechnet so ein dämliches Utensil durch die Gegend tragen müssen, erwidert die Prinzessin nonchalant: „Ich kann ohne meinen Fön nicht leben!“Göttlich!
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Gesehen: „San Andreas“

Ich liebe ja Katastrophenfilme, schon seit früher Kindheit. Damals kamen ja so Klassiker wie „Die Flut bricht los“, „Erdbeben“ oder „Höllenfahrt der Poseidon“ mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf den dritten Programmen. Ab den 1990er Jahren wurde technisch dann heftig aufgerüstet: „Outbreak – Lautlose Killer“, „Deep Impact“, „Armageddon – Das jüngste Gericht“, „The Day After Tomorrow“ und „2012“, um nur die bekanntesten Vertreter zu benennen.

Kurz und gut: Ich liebe gut gemachte Katastrophenfilme. Heute fand ich beim Durchstöbern der „Unter 4€“-Angebote im iTunes Store den Film „San Andreas“, der mir spontan als möglichen Kandidat für heute Abend im Hinterkopf hängen blieb. Spontan shoppte ich den Film, dann wurde per Internet-Stream geguckt.

Katastrophenfilme könnte ich zuhauf sehen – und möchte so etwas nie selbst erleben...

Katastrophenfilme könnte ich zuhauf sehen – und möchte so etwas nie selbst erleben…

Ich bin zwar gerade zu müde, um den Film vollständig ansehen zu können, doch die ersten 80 Minuten gefielen mir schon einmal sehr gut. Man darf nicht zu wissenschaftlich oder korrekt an den Film herangehen (das gilt meiner Erfahrung nach für alle Filme dieses Genres), dann kann man die z.T. dezent hirnverbrannte Action genießen. Natürlich müssen diverse US-amerikanische Wahrzeichen (z.B. Hoover-Staudamm, Golden Gate Bridge…) zerstört werden, aber genau darauf wartet der Zuschauer ja – und bei diesem Film gibt es keine Enttäuschungen…

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52 Wochen – Teil 18 („Die Hard – Solera-Style“)

Zugegeben, Bruce Willis steht als Schauspieler nicht gerade für gelebte Intellektualität, dafür sind die meisten seiner Filme durchaus unterhaltsam. Einer der absoluten Klassiker, den ich – selbstverständlich auch dank seines brillanten Gegenspielers Alan Rickman – immer wieder mal ansehen kann, ist Stirb langsam.

Für den heutigen Beitrag habe ich mir also eine kleine Hommage ausgesucht, die mir durchaus ein paar Minuten für Retusche-Arbeiten abforderte – und es wären noch deutlich mehr nötig gewesen, um das Endergebnis wirklich zu perfektionieren. Aber so etwas zeitlich Umfängliches kann ich erst wieder in den Sommerferien leisten – vielleicht wähle ich dann noch ein CD- oder Buch-Cover aus, das sich meines Antlitzes als wNürdig erweist…

So, wer also der Meinung ist, in der Casa Solera einfallen und einen groß angelegten Raub inszenieren zu müssen (fragt sich nur, was derjenige denn überhaupt klauen möchte: Unterrichtsmaterial, Kinderspielzeug, Sportartikel…), der muss mit einem heldenhaften Einsatz des einsamen Rächers rechnen…

Stirb Langsam – Solera-Style

Stirb Langsam – Solera-Style

Das originale Poster...

Das originale Poster…

Na, hat schon jemand Angst vor mir bekommen? Ha! Das bringt mich auf weitere Ideen für zu verunstaltende Filmposter…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 18 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme. Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen, wenn man lustig ist, kann man ihm auch ein bestimmtes Motto verpassen – das liegt mir besonders, daher gab es bislang eigentlich ausschließlich Fotos mit einem bestimmten Motto.

Die üblichen und allesamt sehenswerten Teilnehmer sind:

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Brexit zum Frühstück

Während meiner Yoga-Runde führte am gestrigen frühen Morgen mein iPhone eine Art Breakdance auf: Permanent gingen aktuelle Push-Mitteilungen zum Brexit über meine Tagesschau– und heute-Apps ein und versetzten den Vibrationsalarm in einen wahren Taumel. Das hier ist kein politischer Blog, ich will das auch nicht lange ausdehnen, mir kam nur beim Duschen ein Gedanke, dessen Ausformulierung ich tatsächlich für erstrebenswert erachte.

Der Brexit war aus meiner Sicht eher zu erwarten als der Verbleib in der EU, denn die Briten sind ein stolzes Volk, deren ältere Bevölkerungsschichten sich nach dem alten Glanz des Empire zurücksehnen. In gewisser Weise habe ich mir den Brexit sogar fast herbeigewünscht – nicht wirklich, aber als Gedankenspiel, denn er ermöglicht – nun sogar in der Realität – ein einzigartiges Experiment: Ich habe in Gedanken für mich mal durchgespielt, was die Langzeitfolgen des Brexit sein könnten. Aus meiner Sicht bleiben ja nur drei grundlegende Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung:

  1. Es geht den Briten besser als vorher, die Wirtschaft blüht auf, die Politik stabilisiert sich. Das wäre das Signal schlechthin für weitere Länder, in denen die EU-Unzufriedenheit hoch ist, sich zu verabschieden. (Glaubt man einigen Twitterern, so bereitet Horst Seehofer bereits ein eigenes Volksreferendum vor, um Bayern über den Verbleib in/den Austritt aus der EU abstimmen zu lassen…)
  2. Es geht den Briten schlechter als vorher, die Wirtschaft schrumpft schmerzhaft, die Politik destabilisiert sich (und/oder rutscht deutlich nach rechts), soziale Probleme (und in deren Folge ein tumber Nationalismus) verschärfen sich. Eine gewisse Häme gegenüber Großbritannien würde sich EU-weit ausbreiten, die Vorteile einer großen Gemeinschaft würden deutlicher denn je hervortreten und den Zusammenhalt der verbliebenen Länder effektiv stärken. Da die Schotten angeblich ein erneutes Referendum zur Loslösung von England vorbereiten, spekulieren sie offensichtlich auf diesen Ausgang und werden dann als eigenständiges Land selbstverständlich gleich nach der (ebenfalls zu erwartenden) Unabhängigkeit (das wäre ja ein ganz entzückender Wortwitz, denn der Brexit wurde von dessen Befürwortern gestern ja als „Independence Day“ gefeiert) eigene Aufnahmegespräche mit der EU beginnen.
  3. Es passiert fast nichts – nach einer kurzen Anpassungsphase, in der es sicherlich turbulent wird, danach läuft für 85-95 Prozent der Menschen alles in gewohnten Bahnen weiter. Das ist wiederum die spannendste Alternative, denn die Reaktionen der anderen EU-Länder hängen dann von der medialen Interpretation dieser unspektakulären Entwicklung ab. Ich erwähne hier nur ganz beiläufig den Namen einer Zeitung mit vier Großbuchstaben, zu der es in allen europäischen Ländern mindestens ein entsprechendes Pendant gibt – und deren simple, aber häufig (fast schon unablässig) wiederholte, Parolen schon häufig zur Meinungsbildung ganzer gesellschaftlicher Schichten beigetragen haben.

Was daraus wird, hängt nun von der weiteren Entwicklung der kommenden zwei bis fünf Jahre (als Mindestzeitrahmen) ab. Wirklich valide Vergleiche benötigen sicher noch etwas länger, da alle kurzfristigeren Entwicklungen auch anderen ganz üblichen Schwankungen unterliegen könnten.

Schön finde ich persönlich, dass nach der anfänglichen Entsetzenswelle im Internet nun auch einige sehr besonnene Kommentare die möglichen positiven Auswirkungen des Brexit auf das restliche Europa, das — wie ich oben bereits geschlussfolgert habe — ja durchaus auch gestärkt werden könnte, erscheinen, z.B. bei heute.de. Was aus der Angelegenheit wird, dürfte uns allen in den kommenden Jahren wieder und wieder unter die Nase gerieben werden – egal, was in der Substanz dabei herauskommt. Insofern dürfen wir uns als Nicht-Akteure in diesem Spiel ab sofort zurücklehnen und entspannt die Show genießen.

Ein paar aus meiner Timeline ausgewählte Twitter-Kommentare zum Brexit gibt’s noch als kleines Schmankerl:

Das ist sicher zu erwarten, wenn das Experiment misslingt und die Briten schlechter dastehen als vorher

Das ist sicher zu erwarten, wenn das Experiment misslingt und die Briten schlechter dastehen als vorher

Verfrühter Jubel?

Verfrühter Jubel?

Schöner Vergleich — und nicht falsch (ich spreche aus Erfahrung, zumindest was Linux angeht...)

Schöner Vergleich — und nicht falsch (ich spreche aus Erfahrung, zumindest was Linux angeht…)

Schönes Wortspiel!

Schönes Wortspiel!

Dass es so viel ausmacht, war mir vorher nicht bewusst gewesen...

Dass es so viel ausmacht, war mir vorher nicht bewusst gewesen…

Der oben schon erwähnte Seehofer-Bayxit...

Der oben schon erwähnte Seehofer-Bayxit…

Der Brexit aus kulinarischer Sicht

Der Brexit aus kulinarischer Sicht

Ein Grundproblem aller Basisdemokratie...

Ein Grundproblem aller Basisdemokratie…

Nach der Wahl informieren, was könnte schon schiefgehen?

Nach der Wahl informieren, was könnte schon schiefgehen?

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Blog-Parade: Gegen den Strom – Unbekannte/Ungeliebte Lieblingsfilme

Zeilenende hat mich durch seinen heutigen Post auf diese interessante Blogparade der Singenden Lehrerin aufmerksam gemacht: Jeder Teilnehmer nennt zehn Lieblingsfilme, bei denen er der Meinung ist, sie könnten unter Umständen einem größeren Publikum eher unbekannt sein.

Genau dieser letzte Punkt stellt für mich das größte Hemmnis dar, denn ich weiß schlicht und einfach nicht, ob jene Filme, die mir gefallen, eher zur unbekannteren oder eher zur bekannteren Kategorie gehören. Dennoch wage ich es.

Zeilenende listete unter anderem die folgenden Filme, die auch mir gefallen:

  • Enemy Mine: Als Kind hatte ich nur ein Buch über den Film, das habe ich jedoch bestimmt drei- oder viermal gelesen. Die Geschichte gefällt mir trotz einer gewissen Naivität. Obwohl es nicht nur um Menschen geht, handelt der Film von Menschlichkeit in ihrem besten Sinn.
  • Moon: Über diesen Film habe ich erst vor einigen Monaten einen eigenen Blog-Eintrag verfasst, er scheint tatsächlich nicht so bekannt zu sein, wie er es sicher verdient. Neben einigen anderen aktuellen Juwelen der Science Fiction sicher einer der ganz beachtenswerten Knaller der letzten Jahre.
  • Fantastic Four: Die Charaktere besitzen allesamt so wenig Tiefgang und sind derart überzeichnet klischeehaft, dass man eigentlich sofort wieder abschalten müsste. Doch irgendwie amüsiert mich der Film, daher darf er auch in dieser Liste stehen.
  • Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: Ich finde die Charaktere hier noch nicht einmal so oberflächlich wie Zeilenende, immerhin sind sie (wenngleich nur sehr) lose an diverse literarische Vorlagen angelehnt. Doch in ihrer Kombination zu einem Team muss man sich immer wieder ans Hirn langen. Dennoch glänzen einzelne Darsteller mit tollen Leistungen, allen voran Sean Connery mit seiner selbstironischen Art.
  • Harry Potter und der Stein der Weisen: Ich mag den ersten Film, vor allem die opulente Optik, die in den späteren Filmen durch zunehmend Action überlagert wurde. Dieser Auftakt ist ein auch für Kinder weitgehend ansprechender Film, unser zehnjähriger Sohn dürfte den durchaus schon angucken, beim zweiten Teil wäre ich entschieden anderer Meinung.
  • Der Hobbit: Den ersten Film mag ich am liebsten, denn er spielt noch am ehesten auf der Ebene der literarischen Vorlage. Ab da geht es durch die unglaubliche Streckung und Überbetonung der Action-Elemente steil bergab. Letztlich besteht der dritte Teil nur noch aus einem elenden (und in seiner Überziehung fast schon ekelhaften) Gemetzel. Das muss ich mir nicht oft ansehen.
  • Police Academy: Ganz ehrlich, nach dem fünften Teil kann ich nicht mehr. Der vierte ist zum Teil schon derart platt getreten, dass man sich fragen musste, wie sie es wagen konnten, immer noch neue Filme an diese Reihe anzuhängen. Doch der erste Film überstrahlt viele andere Komödien durch ein derartiges Feuerwerk an gelungenen Gags, dass man ihn auch problemlos mehrfach recyclen konnte, ohne sie zu überstrapazieren.

Soweit zu den Übereinstimmungen mit Zeilenende. Ich habe aber auch noch ein paar eigene Lieblingsfilme, bei denen mir schlicht das Wissen über die Beliebt-/Bekanntheit fehlt:

  • Dreamcatcher: Nach Lektüre des Buches konnte ich den Film genießen, vorher nicht. Er scheint nicht sonderlich beliebt zu sein, aber ich finde den Film gelungen.
  • Total Recall: Gemeint ist das Original mit Arnold Schwarzenegger. Der Film war vor zwei Jahrzehnten sicher noch sehr bekannt, gehört heute aber wohl eher zum alten Eisen. Die grundlegende Story ist packend, das Ende kann nicht gleich zu Beginn vorhergesehen werden, wenn nur die peinlichen Darsteller nicht wären… Aber ich habe den Film sicher schon zehnmal gesehen. Die Neuverfilmung ist technisch viel gelungener, kann aber mit dem Original nicht mithalten.
  • Critters: Eigentlich übler Science Fiction-/Comedy-Trash, aber als Jugendlicher liebte ich die bescheuerte Handlung und die lahmen Dialoge. Das hat sich bis heute nicht geändert.

So, ich bin nun schon 25 Minuten über meine Bettzeit hinaus, mehr Luxus-Behandlung kann ich in diesen Blog-Eintrag nicht stecken. Der Wecker klingelt in sechs Stunden…

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Solera für Solera

Frisch geliefert – Solera 1847

Frisch geliefert: Solera 1847

Nein, ich befinde mich nicht im Wahlkampf und betreibe mitnichten Eigenwerbung im großen Stil gemäß einiger Gestalten des aktuellen US-amerikanischen Zeitgeschehens. Bei mir sind zwei Dinge eingetreten, die mir den Einstieg in die Ferien – ohnehin eine angenehme Sache – noch deutlich versüßen werden:

  1. Gestern kam meine große Box mit allen „Dr. House“-Staffeln. Da ist vor allem die frühen Staffeln mehr oder weniger gar nicht kenne, ist das eine schöne Alternative zu den von mir und meiner Frau sehr geschätzten „Eureka“-Folgen, die sonst unsere Abende begleiten.
  2. Heute lieferte DHL einen ganzen Karton mit sechs Flaschen des einzigartigen Oloroso, der diesem Blog seinen Namen (eventuell sogar gegen seinen Willen – gefragt habe ich ihn nicht) leiht: Solera 1847 von González-Byass. Die erste Flasche ist bereits im Kühlschrank. Wenn ich heute Abend mit unserer Jüngsten vom Kinderturnen zurück bin und endgültig in eine etwas entspanntere Verfassung hineingleite, wird entkorkt und das erste Glas genossen. Das letzte liegt fast zwei Jahre zurück – eigentlich ein untragbarer Zustand!

Sollte mir das Glas besonders gut munden (und ich bin absolut zuversichtlich, dass es dieses Kriterium in gewohnt bravouröser Art erfüllen wird), kann es durchaus passieren, dass ihm noch ein oder zwei weitere folgen. Mal sehen, ob ich dann morgen darüber bloggen muss, dass mein Schädel ein paar Nummern zu groß und schwer ist… Prost!

Irgendwann lade ich mal den höchst geschätzten Zeilenende und die einzigartige Es Marinsche kocht auf einen schönen Tag in die Casa „Solera 1847 und Multicolorina dilettiert“ ein, dann bekommen sie auch von diesem Nektar der Götter zu trinken. Und dann kochen und backen (und schlemmen) wir gemeinsam, bis die Stadtwerke anrufen und sich beschweren, dass ihnen bald der Strom ausgeht…

Laufstatistik 2016
– 75 Läufe
– Kilometer gesamt: 1.132,94
– Laufzeit: 111 Stunden 27 Minuten

 

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