Schlagwort-Archive: Sport

Zeit für neue Schuhe…

Mitte Mai habe ich neue Laufschuhe gekauft (hier). Jetzt sind sie nicht mehr neu, denn sie sind eifrig benutzt worden:

  • Cumulus: 1235,98 Kilometer
  • Nimbus: 957,82 Kilometer

Die ungleiche Nutzung kommt daher, dass ich das Cumulus-Modell (im Bild links) durch die höhere Position der Ferse als angenehmer beim Laufen empfinde. Die Nimbus sind keineswegs zu verachten, doch einfach nicht ganz so bequem wie die Cumulus.

Im Schnitt hat jedes der beiden Paare mittlerweile etwas über 1.100 Kilometer auf dem Buckel – unübersehbar, wie ich sagen muss.

Im Schnitt hat jedes der beiden Paare mittlerweile etwas über 1.100 Kilometer auf dem Buckel – unübersehbar, wie ich sagen muss.

Als ich mir die Sohlen heute mal genauer angesehen habe, stellte ich zweierlei fest:

  1. Neue Schuhe müssen in nächster Zeit her, die Sohlen sind hinten schon ziemlich durch, größtenteils laufe ich da schon in der Zwischensohle, weil die unterste komplett abgelaufen ist.
  2. Anscheinend schlurfe ich morgens mit dem linken Fuß spürbar, denn da ist die Sohle deutlich stärker abgenutzt.
Ich muss wohl den linken Fuß morgens mehr wachrütteln, der schlappt schlapper...

Ich muss wohl den linken Fuß morgens mehr wachrütteln, der schlappt schlapper…

Gut, in der kommenden Woche (oder der danach, je nach Zeit) werde ich also zwangsläufig mal zu meinem üblichen Fachhändler gehen und mir ein neues Paar aussuchen. Vermutlich gibt es ein oder zwei Paar Cumulus, denn die sind einfach sensationell gut. Andererseits hat JoseBBueno heute ein interessantes Modell von Nike empfohlen (hier), das reizt mich auch…

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Der vierte Meilenstein 2017

Heute früh habe ich mit meinem üblichen Morgenlauf die Grenze von 4.000 gelaufenen Kilometern in diesem Kalenderjahr überschritten. In 258 Läufen mit einer Durchschnittsdistanz von 15,55 Kilometern sind laut meiner Apple Watch und der darauf laufenden Nike Running Club-App seit dem 1. Januar 2017 insgesamt 4.012,33 Kilometer zusammengekommen. Hui!

Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht...

Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht…

Eigentlich hatte ich mir die 4.000 als Jahresziel gesetzt. Aber ich denke mir keinesfalls: „Nun gut, dann kann ich ja aufhören…“ (Hehe, niemals!) Stattdessen habe ich mich darauf eingestellt, vielleicht die 5.200 Kilometer in diesem Jahr zu schaffen, das ergäbe dann einen Wochenschnitt von 100 Kilometern – ein faszinierender Gedanke. Und wenn ich mein bisheriges Laufpensum in groben Zügen beibehalten kann, werde ich theoretisch sogar mehr als diesen Wert erreichen, insofern gibt es sogar einen kleinen Puffer…

Rekorde an völlig unerwarteter Stelle

Am Mittwoch war es hier sehr windig, denn mein Namensvetter, das Sturmtief Sebastian fegte über Deutschland, auch und vor allem die Ostalb hinweg. Beim Laufen im Wald war das nicht zu übersehen, denn ständig musste ich über Zweige, Äste und „halbe Bäume“ springen (oder gleich im Bogen drum herum laufen). Und ich hatte Gegenwind, nicht durchweg, aber über einen guten Teil der Strecke. Entsprechend legte ich mich ins Zeug, um nicht gefühlt auf der Stelle kleben zu bleiben. Ohne es zu merken, legte ich dabei offensichtlich ein gutes Tempo vor, denn nach der Ankunft daheim ploppten einige Meldungen in der Nike Running Club-App auf:

Meine bisher schnellsten 10 Kilometer...

Meine bisher schnellsten 10 Kilometer…

...und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)...

…und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)…

...und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.

…und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.

Das beweist natürlich nur eines: Gegenwind fühlt sich blöd an, er kann aber auch zu erstaunlichen Leistungen führen. Insgesamt war der Lauf wirklich flink und aufregend, im Gegensatz zu sonst (Hörbücher) habe ich Musik gehört, was sicherlich durch die erhöhte Regelmäßigkeit der Schritte zu einer höheren Effizienz führte.

Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!

Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!

Schwimmen

In der letzten Zeit habe ich mich etwas intensiver mit dem Schwimmen angefreundet. Ich hasse es nach wie vor, wenn mir Wasser ins Ohr läuft, weshalb ich nicht kraule (obwohl ich als ehemaliger Vereinsschwimmer schon weiß, wie das geht). Bei Decathlon habe ich mir eine billige (unter 10€) Schwimmbrille und ein klein zusammenrollbares Microfaser-Handtuch gekauft. Das packe ich (nebst der Badehose, ts ts ts, was ihr schon wieder denkt!) ein, wenn ich weiß, dass mein Stundenplan ein Loch hat. Von meiner in der Nähe der Aalener Innenstadt gelegenen Schule zum Bad bin ich mit dem Rad in knapp vier oder fünf Minuten gelangt, das Ticket zu lösen und das Umziehen dauern zusammen fünf Minuten, dann geht’s ab ins Wasser und 1,5-2 Kilometer später wieder raus und zurück in den Unterricht.

Am ohnehin rekordträchtigen Mittwoch bin ich nach dem Unterricht ins Hallenbad geradelt, also ohne wirklichen Zeitdruck, um zwei Kilometer zu schwimmen. Irgendwann kurz vor Ende habe ich mich verzählt, sodass ein paar Meter mehr draus wurden. Aber ich bin sehr zufrieden, denn das schont Füße, Knie und Wirbelsäule – so ein Ausgleich ist bei dem vielen Gerenne schon sinnvoll.

Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.

Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.

Danach war ich dann so platt, dass ich abends noch während der ersten MacGyver-Folge lediglich von einem Sekundenschlaf zum nächsten vegetierte. Als mein Kopf das Kopfkissen dann schlussendlich berührte, dauerte es höchstens noch ein paar Sekunden, bis ich komplett „aus“ war.

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Solera (mal wieder) im Stephen King-Fieber

Damit ging's wieder los...

Damit ging’s wieder los…

In den letzten Wochen (eigentlich sind es schon mehrere Monate) habe ich mehrere Romane und Kurzgeschichten (auch Sammlungen von Kurzgeschichten) von Stephen King gelesen und gehört. Zum Teil handelte es sich dabei um mir bereits bekannte Hörbücher, die ich in den letzten Jahren schon gelesen, dann gehört und zum Teil sogar in diesem Blog rezensiert hatte. Wieso hörte ich die Geschichten also noch einmal, wenn es doch so vielen neuen (Lese-/Hör-) Stoff auf der Welt zu entdecken gibt?

On Writing

Die Antwort ist einfach, und ich habe sie mit dem Bild oben auch schon verraten: An erster Stelle stand das teils autobiographische, teils anleitende Werk „On Writing. A Memoir of the Craft.“ In diesem höchst interessanten und auch noch vom Autor selbst gelesenen Abriss über seine eigene Biographie (vor allem im Bezug auf die ihn hinsichtlich der Schriftstellerei prägenden Ereignisse) und diverse schreibstellerische Fertigkeiten touchiert er natürlich immer wieder eigene Werke, beschreibt die Umstände ihrer Entstehung, weist auf Besonderheiten hin, erläutert die Probleme, die er beim Schreiben mit dem jeweiligen Werk hatte, und was ihn da wieder herausgebracht hat. All das war so faszinierend, so unprätentiös und gleichzeitig anregend, dass ich mir die Werke gleich wieder anhören musste, zumindest so ich ihre Hörbücher schon besaß. Und dann hörte ich mir „On Writing“ gleich noch einmal an – aktuell bin ich tatsächlich im dritten Durchgang, den ich beispielsweise zum Kochen laufen lasse.

Gedruckt vs. Hörbuch

Huch! Ein „analoges“ Buch in meinem Haushalt... (Spaß beiseite, da gibt's noch ein paar Schränke voll...)

Huch! Ein „analoges“ Buch in meinem Haushalt… (Spaß beiseite, da gibt’s noch ein paar Schränke voll…)

Das Buch hatte ich in der deutschen Übersetzung schon vor fast zehn Jahren einmal gelesen. Es hatte mir auch schon gefallen, doch in der Hörbuch-Fassung, die vom „Meister“ selbst gelesen wurde, wirkt alles stringenter und authentischer. Gerade weil alle Betonungen „genau so“ gewollt sind, weil der Tonfall „genau dem“ entspricht, was der Autor beim Tippen im Sinn hatte. Fantastisch! Jedem, der auch nur ein mäßiges Englisch beherrscht, sei dieses Hörbuch im Original ans Herz gelegt. Es ist gerade heraus, offen und ehrlich, man (besser: ich) möchte einfach lauschen und merkt überhaupt nicht, wie die Zeit vergeht, während eine überaus faszinierende Geschichte um einen herum ausgebreitet wird.

Welche SK-Romane bzw. -Geschichten habe ich mir also angehört?

Da kam schon so einiges zusammen, was sich aber beim Laufen gut unterbringen ließ (außerdem entspannt mich das, wenn ich bereits vertraute Geschichten beim Laufen höre, dann muss ich mich nicht auf jedes einzelne Wort konzentrieren):

  • „Todesmarsch“ (insgesamt schon das dritte Mal)
  • „Carrie“ (das Erstlingswerk, mit dem er seinen Durchbruch schaffte)
  • „Der Fluch“ („Thinner“, davon gibt es auch eine recht gut Verfilmung)
  • „Rita Hayworth and the Shawshank Redemption“ (kennt man im Deutschen als „Die Verurteilten“, gleich zweimal auf Englisch, früher schon fünf oder sechs Mal in der deutschen Fassung gehört)
  • „Glas“ (der vierte Teil der „Dunkler Turm“-Reihe)
  • „Dreamcatcher“ (deutsch: „Duddits“ – die Verfilmung ist gut, aber man versteht sie nur, wenn man das Buch kennt, sonst ist es ein gänzlich überzogener Horror-Science Fiction-Müll)
  • „Basar der bösen Träume“ (die ersten paar Kurzgeschichten hatte ich schon mehrfach gehört, aber dieses Mal habe ich ganz bereitwillig bis zum Schluss alles in mich aufgesogen)

Parallel dazu lese ich mich gerade durch die Kurzgeschichten-Sammlung „Skeleton Crew“ (auf Deutsch, aber der Titel der deutschen Fassung lautet „Blut“, was irgendwie so gar nicht passt…), in der gleich zu Beginn „Der Nebel“ steht (wurde verfilmt). Danach kommen „Cujo“ und „Tommyknockers“ dran. Danach muss ich wieder in die „Dunkle Turm“-Welt eintauchen, sonst gehen mir die Anknüpfungspunkte am Ende noch verloren. Hach, der Mann hat einfach zu viele gute Bücher geschrieben!

Fazit

Ich habe nicht die Absicht, Schriftsteller zu werden. Aber der kreative Prozess, den ich im musikalischen Bereich ja immer wieder einsetze, fasziniert mich unglaublich. Und wenn etwas meine Aufmerksamkeit so fesselt, dann packt mich diese Sache meist mit Haut und Haaren. So ist es hier ganz offensichtlich passiert. Und es fühlt sich gut an, nicht nur als schönes Gegengewicht zum Arbeitsalltag.

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Eine Stirnlampe für die frühmorgendlichen Läufe

Wie schon berichtet (hier): Wenn ich morgens laufe, ist es im Moment jahreszeitlich bedingt stockfinster, am Ende des Laufs (gegen 6:15 oder 6:20 h) wird es zwar langsam etwas heller, trotzdem möchte ich auch dann noch deutlich von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden, also benötige ich für die gesamte Dauer des Laufs eine adäquate Lichtquelle. Vor ein paar Wochen, als der Sommer Stückchen für Stückchen dem Herbst zu weichen begann, habe ich mir diese in weiser Voraussicht bei Decathlon gekauft:

Bei Tageslicht keine echte Schönheit, dafür überstrahlt sie bei Nacht alles...

Bei Tageslicht keine echte Schönheit, dafür überstrahlt sie bei Nacht alles…

Es gab eine Fülle unterschiedlicher Modelle, ein ganzes Regalabteil voll, z.T. sehr günstig (für unter 10€), doch allen war gemein, dass sie mit „normalen“ Batterien bzw. Akkus arbeiteten, die dann immer wieder herausgeholt und ersetzt bzw. aufgeladen werden müssten. Ich hasse das. Sofort war mir klar, dass ich mit so einem Blödsinn gar nicht erst anfangen würde.

Also habe ich mich gleich ins etwas höhere Preissegment begeben und schließlich für knapp unter 30 € dieses wundervolle Exemplar, die OnNight 710, gefunden. Und dieses Modell bietet genau die Eigenschaften, die ich mir von einer lauftauglichen Stirnlampe erhoffe:

  • Leuchtkraft „en masse“ (300 Lumen)
  • ausreichende Akku-Dauer (angeblich drei Stunden bei voller Power und dann noch eine Stunde auf der niedrigsten Stufe – für meine Läufe mit ca. 95-115 Minuten Dauer passt das auf jeden Fall)
  • bequemer Sitz am Kopf (war in weniger als einer Minute passgenau eingestellt und musste seither nicht mehr nachjustiert werden)
  • geringes Gewicht (120 Gramm)
  • wasserdichte Verarbeitung (hab ich mittlerweile schon getestet, funktioniert)
  • USB-Anschluss und integrierten Akku (nach dem Lauf hänge ich die Stirnlampe immer gleich wieder „dran“, zwei Stunden später ist sie erneut einsatzbereit)

Wenn ich bedenke, welche Summen ich (fast) bedenkenlos in Laufschuhe investiere, dann sind die 30 € keine übertriebene Investition.

Schlichte Verpackung und ein simples, aber funktionales Design – so wollte ich es.

Schlichte Verpackung und ein simples, aber funktionales Design – so wollte ich es.

Drei Leuchtmodi (ich benutze immer das Maximum) und einen Blinkmodus für gefährliche Situationen im Straßenverkehr, wasserdicht, leicht – super!

Drei Leuchtmodi (ich benutze immer das Maximum) und einen Blinkmodus für gefährliche Situationen im Straßenverkehr, wasserdicht, leicht – super!

Mit 300 Lumen kommt wirklich ordentlich Leuchtkraft zusammen, wenn ich im Wohngebiet unterwegs bin, habe ich um 4:45 h oft Sorge, diverse Nachbarn zu wecken und drehe meinen Kopf nach Möglichkeit so, dass ich nicht gerade in die Räume hinein leuchte, wenn ich auf ein Haus zulaufe.

Beim allerersten Lauf rannte ich mit der Stirnlampe durch dichten Nebel. Das war nicht ganz so toll, denn der Nebel ein bis zwei Meter vor mir wurde wunderbar erhellt – aber ich hatte das Gefühl, gegen eine Wand aus Watte anzurennen. Glücklicherweise kenne ich diese Strecke sehr gut, sonst wäre ich hier und da sicher mal gegen einen Baum gerannt.

Der USB-Anschluss, das passende Kabel ist mitgeliefert, kein Problem also.

Der USB-Anschluss, das passende Kabel ist mitgeliefert, kein Problem also.

An diesem Rädchen dreht man für die unterschiedlichen Leuchtmodi: Vorwärts drei Helligkeitsstufen, von denen 1 wirklich mager, 2 ordentlich hell und 3 gefühlt der Sonnenaufgang ist. Dreht man in die andere Richtung: Blinkmodus (damit könnte man den Schluss von Ridley Scotts „Alien“ nachspielen).

An diesem Rädchen dreht man für die unterschiedlichen Leuchtmodi: Vorwärts drei Helligkeitsstufen, von denen 1 wirklich mager, 2 ordentlich hell und 3 gefühlt der Sonnenaufgang ist. Dreht man in die andere Richtung: Blinkmodus (damit könnte man den Schluss von Ridley Scotts „Alien“ nachspielen).

Wie aus meiner Darstellung schon klargeworden sein sollte: Die Stirnlampe ist super, ich habe sie mittlerweile gut eingelaufen und mich mit der einen oder anderen Eigenheit arrangiert (z.B. muss ich beim Aufsetzen auf die Position achten, sonst leuchtet meine Nase sehr hell und blendet mich…) und kann behaupten, dass das gut investierte 30 € waren.

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Der lange Lauf durch die Ferien

Hehe, nein, es war nicht ein einziger Lauf… Aber immerhin habe ich es in den sechseinhalb Wochen Sommerferien auf 827,12 Kilometer gebracht.

Seit gut einer Woche habe ich mich schon wieder auf den Schulrhythmus umgestellt, wodurch meine Aufstehzeit auf 4:30 h (na ja, eher 4:35/40 h) vorgerückt ist. Wenn ich dann ein paar Minuten später loslaufe, ist es noch finster – und bleibt es auch bis fast zu meiner Wiederkehr. Daher habe ich mir eine über USB aufladbare Stirnlampe bei Decathlon gekauft. Die war zwar deutlich teurer als die meisten anderen Modelle, dafür muss ich nicht mit zusätzlichen Akkus oder Batterien herumschlagen.

Wer früh losrennt, rennt im Dunkeln...

Wer früh losrennt, rennt im Dunkeln…

Nach aktuellem Stand hat mich die Lampe bei den letzten 10 Läufen jeweils 3 Euro gekostet. Mit jedem weiteren Lauf sinkt der Anschaffungspreis gemessen an der Benutzung. Und die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt, denn kurz nach fünf durch einen stockdunklen Wald laufen — hmmmm, das ist irgendwie stressig… Mit der Lampe dagegen geht das gut, auch wenn ich sehr viele Tiere aufscheuche.

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Laufen im August 2017

Dieser Monat war echt „heavy“, denn so viel (und auf Dauer so schnell) bin ich noch nie gelaufen. Den gewichtigsten Ausschlag zu diesem Rekord-Monat gaben sicher die zwei Läufe um das Steinhuder Meer (hier und hier), denn beide lagen mit ihren knapp über 30 Kilometern deutlich über dem normalen Tagespensum:

Ein Screenshot aus dem Web-Interface bei Nike+ (die zwei langen Läufe fallen schon sehr aus der Reihe...)

Ein Screenshot aus dem Web-Interface bei Nike+ (die zwei langen Läufe fallen schon sehr aus der Reihe…)

Schön ist bei Nike + die Übersicht über Monat bzw. Jahr gestaltet, die Kalorienanzahl lässt meinen monströsen Appetit auf das vorhin gekaufte Eis (und die Erdnüsse) für heute Abend schon ein wenig akzeptabler erscheinen…

Der Monat August im Überblick bei Nike

Der Monat August im Überblick bei Nike

Die Jahresübersicht für das bisherige Jahr 2017 – sofort sieht man, dass ich in der kalten Jahreszeit langsamer bin.

Die Jahresübersicht für das bisherige Jahr 2017 – sofort sieht man, dass ich in der kalten Jahreszeit langsamer bin.

Mit dem Wiedereinstieg in den Schulalltag, der mich spätestens in gut einer Woche ereilen wird (vorbereitende Sitzungen und Konferenzen), sinkt die Leistungskurve unter Garantie wieder auf das vorige Pensum zurück. Das ist aber nicht schlimm, es erfordert nur eine kleine Anpassung: Vermutlich muss ich von meiner bisherigen Herangehensweise (also: beim Laufen fühlen, wie es geht, innerlich eine Entfernung festlegen und die dann laufen) abweichen und auf ein reines Zeitmodell wechseln (heißt: nach dem Aufstehen sehen, wie spät es ist, die verbleibende Zeit in der Nike Running-App auf der Apple Watch als Ziel eingeben, dann werde ich hingewiesen, sobald die Hälfte erreicht ist, dann sofort umdrehen und zurück laufen). Mal sehen, ob das so klappt. Ich werde berichten.

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Spaziergang am Morgen

Was für ein Ausblick – und das Wetter sieht auch vielversprechend aus!


Nach meinem durchweg erfrischenden („9–10 Grad Celsius, Baby!“) Morgenlauf brachte ich heute unser Auto zum Kundendienst, der turnus- und gefühlsgemäß an der Zeit war. Den gut dreieinhalb Kilometer langen Heimweg trat ich zu Fuß an, jedoch in viel gemütlicherem Tempo als vorher. Außerdem gönnte ich mir noch eine heiße Schokolade beim Bäcker, der auf dem Weg lag.

Als ich nach den ersten drei Kilometern ungefähr auf der Höhe unseres Hauses angekommen war, ließ ich mich für einen Moment auf einer Bank nieder und wartete darauf, dass mein Puls wieder in einen normalen Bereich zurückkehrte (der Anstieg davor ist recht kräftig) — und schoss das Foto. Heute Abend darf ich den Weg auch wieder in die andere Richtung absolvieren. Vielleicht nehme ich die ganze Familie mit, wir essen ein Eis und holen dann das Auto ab. Mal sehen! Schönen Dienstag euch allen!

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Knapp daneben…

Pünktlich zum Hochzeitstag am 16.8. wollte ich beim Laufen heute auf 16,08 km kommen. Beim Laufen selbst wird mir aber nur die erste Dezimalstelle der bereits absolvierten Entfernung angezeigt, daher musste ich schätzen…

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt...

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt…

Bäh! Genau 20 Meter vor Erreichen des gesetzten Ziels beendete ich den Lauf. Heieiei, manchmal will auch nichts gelingen! 😉

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Renn’s noch einmal, Solera!

Und noch einmal — dieses Mal wusste ich, wo es lang geht, entsprechend schneller war ich.

Und noch einmal — dieses Mal wusste ich, wo es lang geht, entsprechend schneller war ich.

Tja, was soll ich sagen? Heute war das Wetter sehr angenehm, also konnte ich das Tempo (mir während des Laufs völlig unbewusst) noch ein wenig anziehen. Ansonsten muss ich fast auf den Meter genau den gleichen Weg absolviert haben, zumindest der Anzeige zufolge (etwas erstaunlich, da ich mich heute nicht verirrt habe…).

Fazit des Laufs: Morgen weniger, sonst fallen mir die Schienbeine ab… und „Glas“ (von Stephen King) ist gegen Ende hin höllisch spannend — dank meiner AirPods war dieser Lauf wesentlich erhebender als der gestrige!

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Einmal im Kreis, bitte!

Wir sind gerade bei einem Familientreffen am Steinhuder Meer, einem recht großen See in der Nähe von Hannover. Bei einer Vorab-Recherche via Wikipedia konnte ich in Erfahrung bringen, dass der See einen Umfang von ca. 22 Kilometer hat. Damit stand fest: Ich renne morgens einmal um den See!

In der Jugendherberge angekommen, erfuhr ich vom Herbergsleiter, dass der Rundweg dann doch eher 30 Kilometer betrug, denn er führe noch um ein Moorgebiet herum. Okay. Schluck Dann halt die 30 Kilometer. Also: Wecker etwas zeitiger gestellt, rein in die Laufklamotten, dann los!

Das erste Ziel war klar: Die ganze Runde schaffen, sonst wäre es peinlich. Das zweite Ziel hing mit dem Frühstück zusammen: Bis neun Uhr gibt es das in der Jugendherberge, also war das Ziel klar: In drei Stunden fertig werden (5:30-8:30 h, genug Zeit für’s Essen).

Kurz und gut: Es hat geklappt, ich kam an, mit zwei Stunden und 57 Minuten war ich sogar recht flink. Aber:

  • Es hat fast durchgehend geregnet, wodurch es recht kühl wurde,
  • außerdem führte ein langes Stück am Ende durch ein Moorstück, was optisch einfach nicht besonders spannend war. Zwei oder drei Kilometer ist das nett, danach wird es eher öde.
  • An einer Stelle habe ich durch Regen und Vegetation einen Wegweiser übersehen, was zu gut einem Kilometer Umweg führte. Nicht schlimm, aber ein bisschen ärgerlich.
  • Ohne Hörbuch (Stephen King: „Glas“) wäre das kein Vergnügen gewesen.
Einmal um das Steinhuder Meer — wie so'n Verrückter...

Einmal um das Steinhuder Meer — wie so’n Verrückter…

Ich habe zwar auch ein paar schöne Fotos unterwegs gemacht, aber mein Mobil-Guthaben soll noch ein paar Tage reichen, daher verzichte ich jetzt erst einmal darauf, sie hier einzubinden. Wenn ich wieder im heimischen W-LAN bin, gibt’s einen separaten Eintrag.

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