Schlagwort-Archive: Sport

Knapp daneben…

Pünktlich zum Hochzeitstag am 16.8. wollte ich beim Laufen heute auf 16,08 km kommen. Beim Laufen selbst wird mir aber nur die erste Dezimalstelle der bereits absolvierten Entfernung angezeigt, daher musste ich schätzen…

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt...

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt…

Bäh! Genau 20 Meter vor Erreichen des gesetzten Ziels beendete ich den Lauf. Heieiei, manchmal will auch nichts gelingen! 😉

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Renn’s noch einmal, Solera!

Und noch einmal — dieses Mal wusste ich, wo es lang geht, entsprechend schneller war ich.

Und noch einmal — dieses Mal wusste ich, wo es lang geht, entsprechend schneller war ich.

Tja, was soll ich sagen? Heute war das Wetter sehr angenehm, also konnte ich das Tempo (mir während des Laufs völlig unbewusst) noch ein wenig anziehen. Ansonsten muss ich fast auf den Meter genau den gleichen Weg absolviert haben, zumindest der Anzeige zufolge (etwas erstaunlich, da ich mich heute nicht verirrt habe…).

Fazit des Laufs: Morgen weniger, sonst fallen mir die Schienbeine ab… und „Glas“ (von Stephen King) ist gegen Ende hin höllisch spannend — dank meiner AirPods war dieser Lauf wesentlich erhebender als der gestrige!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Einmal im Kreis, bitte!

Wir sind gerade bei einem Familientreffen am Steinhuder Meer, einem recht großen See in der Nähe von Hannover. Bei einer Vorab-Recherche via Wikipedia konnte ich in Erfahrung bringen, dass der See einen Umfang von ca. 22 Kilometer hat. Damit stand fest: Ich renne morgens einmal um den See!

In der Jugendherberge angekommen, erfuhr ich vom Herbergsleiter, dass der Rundweg dann doch eher 30 Kilometer betrug, denn er führe noch um ein Moorgebiet herum. Okay. Schluck Dann halt die 30 Kilometer. Also: Wecker etwas zeitiger gestellt, rein in die Laufklamotten, dann los!

Das erste Ziel war klar: Die ganze Runde schaffen, sonst wäre es peinlich. Das zweite Ziel hing mit dem Frühstück zusammen: Bis neun Uhr gibt es das in der Jugendherberge, also war das Ziel klar: In drei Stunden fertig werden (5:30-8:30 h, genug Zeit für’s Essen).

Kurz und gut: Es hat geklappt, ich kam an, mit zwei Stunden und 57 Minuten war ich sogar recht flink. Aber:

  • Es hat fast durchgehend geregnet, wodurch es recht kühl wurde,
  • außerdem führte ein langes Stück am Ende durch ein Moorstück, was optisch einfach nicht besonders spannend war. Zwei oder drei Kilometer ist das nett, danach wird es eher öde.
  • An einer Stelle habe ich durch Regen und Vegetation einen Wegweiser übersehen, was zu gut einem Kilometer Umweg führte. Nicht schlimm, aber ein bisschen ärgerlich.
  • Ohne Hörbuch (Stephen King: „Glas“) wäre das kein Vergnügen gewesen.
Einmal um das Steinhuder Meer — wie so'n Verrückter...

Einmal um das Steinhuder Meer — wie so’n Verrückter…

Ich habe zwar auch ein paar schöne Fotos unterwegs gemacht, aber mein Mobil-Guthaben soll noch ein paar Tage reichen, daher verzichte ich jetzt erst einmal darauf, sie hier einzubinden. Wenn ich wieder im heimischen W-LAN bin, gibt’s einen separaten Eintrag.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Song des Tages (328) – 2017-08-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Usher gehört eigentlich nicht zu meinen häufig gehörten Musikern, doch zwei oder drei seiner Stücke finde ich gerade zum Sporteln ganz geeignet. So auch der heutige Song des Tages, den ich ganz gerne beim Seilspringen genieße: „Scream“:

Der Video-Clip ist ziemlich spärlich produziert, aber effektvoll. So, ich gehe dann mal meine tägliche Runde Seilspringen absolvieren. Bis später!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Laufen — Juli 2017 im Rückblick

Der Monat war sehr effektiv, auch zügig, vergleicht man ihn mit den beiden vorigen...

Der Monat war sehr effektiv, auch zügig, vergleicht man ihn mit den beiden vorigen…

Alles in allem kann ich mich über den Lauf-Monat Juli 2017 überhaupt nicht beschweren, denn so viele Kilometer habe ich schlicht und einfach noch nie „gefressen“ – und gerade im Vergleich zu den zwei vorangegangenen Monaten ist das Tempo ständig angestiegen. Es muss einfach an den Temperaturen liegen, eine andere Erklärung will mir nicht einfallen. Geändert habe ich aktiv gar nichts, außer dass ich etwas mehr auf eine gerade Haltung achte. Diese wird aber kaum eine große Beschleunigung mit sich bringen. Falls doch: Cool!

Spaßeshalber habe ich meinen Tagesdurchschnitt errechnet: Teile ich die 535,86 Kilometer durch die 31 Läufe, dann lande ich bei 17,28 Kilometern. Natürlich war die tagtägliche Verteilung etwas anders,aber meine Standardstrecke beläuft sich (fast schon ein Wortwitz) auf etwa 16,2-16,8 Kilometer. Diese Runde habe ich an den meisten Tagen durchgezogen. Dann gab es in dem Monat noch vier Halbmarathons, die den Schnitt angehoben haben, ansonsten lag nur ein einziger Lauf (mit 13,3 km) unter der Entfernung der Standardrunde.

Der „Alice Cooper“-Lauf

Der letzte Lauf des Monats war sehr lustig, ich nenne ihn einfach mal den „Alice Cooper“-Lauf, weil ich mir bei Apple Music zwei alte, mir gut bekannte Alben des Altmeisters des Horro-Glam-Rock geladen hatte: Eins für den Hinweg („Trash“), eins für den Rückweg („Hey, Stoopid“):

Mit diesen beiden „Juwelen“ der 1990er Jahre lief es sich heute früh ganz wundervoll!

Mit diesen beiden „Juwelen“ der 1990er Jahre lief es sich heute früh ganz wundervoll!

Auf die Idee gebracht hat mich der anregende Kommentar-Austausch mit Torsten von sahneplatten.de über meinen heutigen Song des Tages, der ebenfalls von Alice Cooper stammte: „School’s Out“ (hier).

Als Belohnung hörte ich dann beim Seilspringen und Duschen noch in das frisch herausgekommene 2017er-Album hinein, dessen erste drei Stücke auf jeden Fall ganz und gar gelungen sind. Morgen geht es genau damit weiter, um auch gleich gut in den August zu starten.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hörbücher galore

In der letzten Zeit habe ich sehr viele Hörbücher gehört, eigentlich wollte ich jeweils eine Rezension schreiben, doch das ist für mich immer etwas anstrengend, denn die richtige Balance zu finden zwischen „Dem Leser/Hörer in spe Lust auf ein (Hör-)Buch machen“ und „Ultimative Ansammlung von Spoilern“ ist eine zeitaufwändige Geschichte. Und bis zum Ferienbeginn wird sich daran auch nicht wirklich etwas ändern. Daher habe ich mich für einen Zwischenweg entschieden: Ich liste die in letzter Zeit gehörten Hörbücher auf und äußere mich jeweils kurz dazu, wo sie ungefähr einzusortieren sind bzw. ob und wie sehr sie mir gefallen haben. Also: Auf geht’s!

Cotton Reloaded, Serienspecial: „Der Tod eines guten Mannes“

Die neueste Episode von „Cotton Reloaded“ bringt Licht in die Vorgeschichte von Joe Brandenburg – spannend und sehr gut gemacht, von vorne bis hinten ein Genuss!

Die neueste Episode von „Cotton Reloaded“ bringt Licht in die Vorgeschichte von Joe Brandenburg – spannend und sehr gut gemacht, von vorne bis hinten ein Genuss!

Bis zum Herbst, wenn die Serie „Cotton Reloaded“ einen thematisch neu ausgerichteten Relaunch erleben soll, gibt es alle zwei Monate ein sog. „Serienspecial“, also Folgen, die als Vor- oder Nebenhandlung nun einmal nicht in der normalen Chronologie zu verorten sind. Das erzeugt mehr Tiefe für die bereits etablierten Figuren und beleuchtet hier und da auf interessante Weise die Hintergründe.

Dieses Hörbuch stellt keine Ausnahme dar, die Qualität ist gewohnt hoch und die Produktion makellos. Für alle Fans der Serie eine lohnende Investition!

Vince Ebert: „Zukunft Is The Future – Die Live-Show“

Ein kurzweiliges Comedy-Programm, das für meinen Geschmack leider zu viele bereits bekannte Elemente verwendet.

Ein kurzweiliges Comedy-Programm, das für meinen Geschmack leider zu viele bereits bekannte Elemente verwendet.

Ich mag Vince Ebert als wissenschaftlich angehauchten Comedian. Mittlerweile habe ich vier oder fünf seiner Hörbücher, meistens Live-Shows oder Lesungen seiner Bücher. Ein paar davon habe ich schon sehr oft gehört. Und vielleicht war genau dies mein Problem mit dem für mich noch neuen Hörbuch „Zukunft Is The Future – Die Live-Show“, denn gefühlte 90 Prozent der Witze/Pointen waren mir bereits aus den anderen Programmen vertraut. Die vereinzelten Male, an denen mich ein Element überraschen konnte, waren spärlich gesät.

Für jemanden, der die anderen Hörbücher/Programme von Vince Ebert noch nicht dermaßen gut kennt, ist es sicherlich ein höchst befriedigendes Erlebnis, diesem gut 70-minütigen Live-Programm zu folgen. Ich empfand es als rausgeworfenes Geld und hätte die Zeit lieber für interessantere Hörkost verwendet.

Harper Lee: „Gehe hin, stelle einen Wächter“

Auf den ersten Blick unscheinbar und nicht „in der gleichen Liga“ wie „Wer die Nachtigall stört“, am Schluss dann aber ebenso tiefgreifend und geradezu umwerfend ehrlich.

Auf den ersten Blick unscheinbar und nicht „in der gleichen Liga“ wie „Wer die Nachtigall stört“, am Schluss dann aber ebenso tiefgreifend und geradezu umwerfend ehrlich.

Vor ein paar Wochen berichtete ich vom großen Genuss, den ich aus dem Anhören von Harper Lees Klassiker „Wer die Nachtigall stört“ zog (hier). Dieses Buch wurde nicht umsonst einer der ganz großen Klassiker des 20. Jahrhunderts. Vielen, die sich dann für die Autorin interessieren, wird es ergangen sein wie mir: Völlige Verblüffung, dass sie bis kurz vor ihrem Tod nur diesen einen Roman veröffentlichte. Ein Jahr, bevor sie unerwartet im Schlaf verstarb, erschien diese „Fortsetzung“, die angeblich ein eigentlich früherer Entwurf des erfolgreichen Erstlingswerks darstellt.

Kennt man „Wer die Nachtigall stört“, fühlt man sich sofort wieder zuhause, wenngleich in einem Zuhause, das man verlassen und für etliche Jahre nicht mehr besucht hat, nur um festzustellen, dass sich unter der ewig unveränderlichen Oberfläche doch einiges ganz unerwartet entwickelt hat. Insofern ist der Roman gleichzeitig nostalgisch als auch entzaubernd – die Kraft liegt darin, dass der Leser aus erster Hand die letzten Wehen einer Adoleszenz miterlebt, die im Austausch für das Erwachsenwerden sterben muss. Nicht ganz einfache Kost, aber lohnende. Und noch dazu in Hörbuchform ganz exzellent!

Giulia Enders: „Darm mit Charme“

Zu Beginn deutlich spannender als am Schluss, dennoch interessant und durchaus besser geschrieben als dem Titelbild nach zu schlussfolgern wäre...

Zu Beginn deutlich spannender als am Schluss, dennoch interessant und durchaus besser geschrieben als dem Titelbild nach zu schlussfolgern wäre…

Das Gesundheitsthema lässt mich einfach nicht los, noch dazu mag ich es, zumindest hin und wieder Fakten in einem nüchternen Tonfall präsentiert zu bekommen. Deshalb gefiel mir auch „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann viel besser als „Kopfsache schlank“ von Dr. Marion Reddy und Dr. Iris Zachenhofer – aber wie so oft ist das nur meine persönliche Meinung (aber in meinem Blog gibt’s halt auch meine Meinung zu lesen). „Darm mit Charme“ beginnt sehr vielversprechend, in diesem sachlichen und angenehm nüchternen Tonfall, um dann in der zweiten Hälfte etwas weniger spannend zu werden. Abgesehen davon war es dennoch ein lohnendes Hörbuch, das ich sicher noch einmal, ach nein, bestimmt noch mehrere Male, hören werde!

Neil Gaiman: „American Gods“

Actionreiche Mystery in poetischer Sprache und rappelvoll mit Anspielungen auf alte Sagen und Mythen – was für ein Einstieg in das Werk eines mir bis dato unbekannten Autors!

Actionreiche Mystery in poetischer Sprache und rappelvoll mit Anspielungen auf alte Sagen und Mythen – was für ein Einstieg in das Werk eines mir bis dato unbekannten Autors!

Eigentlich war dieses Hörbuch eine reine Zufallsentdeckung, weil ich beim Stöbern im iTunes Store nach etwas im Bereich meiner Interessen suchte, das zugleich nicht zu teuer wäre. Den Namen Neil Gaiman hatte ich schon recht häufig gelesen, doch eben noch kein einziges Werk von ihm. Also lag es nahe, einfach mal ein einzelnes Hörbuch auf Verdacht zu kaufen. Und ich habe es nicht bereut.

Die Geschichte ist eine Art Transposition der antiken Sagenwelt mitten hinein in die USA der Jetztzeit. Götter und Menschen interagieren miteinander, intrigieren gegeneinander, stecken ihre Bereiche ab, verteidigen diese Grenzlinien und kämpfen mit harten Bandagen um den eigenen Vorteil. Das alles wird in einer hochpoetischen Sprache voller Bilder und doch nur selten mit einem einzigen Wort zu viel präsentiert (und in diesem Fall von Stefan Kaminski hervorragend gelesen). Der aus meiner Sicht bestmögliche Einstieg in die Welt von Neil Gaiman!

Neil Gaiman: „Der Ozean am Ende der Straße“

Science Fiction, Mystery und eine auf kindliche Weise unverdorbene Schwärmerei in einer fantastischen Geschichte vereint: Einer der Hörbuch-Höhepunkte der letzten Wochen!

Science Fiction, Mystery und eine auf kindliche Weise unverdorbene Schwärmerei in einer fantastischen Geschichte vereint: Einer der Hörbuch-Höhepunkte der letzten Wochen!

Nachdem ich mit „American Gods“ auf den Geschmack gekommen war, fiel mir – ebenfalls recht kostengünstig – ein weiteres Buch von Neil Gaiman in Hörbuch-Form in die Hände: „Der Ozean am Ende der Straße“. In dieser Geschichte vereinen sich Elemente aus Science Fiction und Mystery, verweben sie zu einem gelungenen Netz aus Handlungsfäden, die sich allmählich entfalten und den Hörer in eine ganz andere Realität entführen. Erst nach dem Kauf des Hörbuchs bemerkte ich, dass es sich um eine gekürzte Version handelte – wäre mir das vorher aufgefallen, hätte ich es vielleicht gar nicht gekauft (die ungekürzte Version kostet über 20€). So aber kam ich in den Genuss einer leicht gekürzten, aber dennoch fantastischen Geschichte. Wunderbar!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Der „verpennte“ Meilenstein

Die letzten Wochen im Schuljahr sind auf unangenehme Weise die stressigsten, denn bei Schülern und Lehrern ist „die Luft raus“. Oft schafft man es, den Stoff ganz gut abzuschließen – und dann kommt noch genau eine Doppelstunde, bei der man so gar nicht weiß, wie sie nun noch sinnvoll zu füllen ist… Außerdem finden permanent irgendwelche Sonderaktionen statt, die den Alltag unübersichtlicher machen, ganz zu schweigen von Exkursionen, die einem Teile von Klassen entziehen, sodass man mit einer vorbildlichen Unterrichtsvorbereitung am Ende vor acht statt 28 Schülern steht (das Stichwort „Motivationskiller“ wandert durch meinen Hinterkopf…) – und so weiter und so fort. Mir geht es heute nicht darum, über diese letzten Schulwochen zu maulen, denn dieses Spiel wiederholt sich ohnehin jedes Jahr, Detailveränderungen inklusive. Nein, dieser Einstieg hat vielmehr etwas damit zu tun, dass der dezent aus den Fugen geratene Alltag mich meinen dritten großen läuferischen Meilenstein in diesem Kalenderjahr hat „verpennen“ lassen.

Üblicherweise wird nach dem Laufen geduscht, während des Frühstücks trage ich dann Entfernung und Dauer in die Tabelle ein, um den Überblick zu behalten. Was ich aber in dieser und der letzten Woche nur sehr sporadisch tat. Und dann kam es eben auch dazu, dass mir plötzlich klar wurde, dass ich den Meilenstein schon ein oder zwei Tage vorher passiert hatte, ohne mir dessen überhaupt bewusst gewesen zu sein:

Dass ich die 3.000 Kilometer in diesem Jahr schon geknackt hatte, habe ich erst gemerkt, als ich schon einige Kilometer drüber war. Auch kein Drama...

Dass ich die 3.000 Kilometer in diesem Jahr schon geknackt hatte, habe ich erst gemerkt, als ich schon einige Kilometer drüber war. Auch kein Drama…

Gut, zwei Läufe drüber ist kein Drama, aber es zeigt mir, wie sehr das Ausfransen des Schuljahres meine normalen Abläufe durcheinander bringt. Ganz offensichtlich taugt mir das nicht. Manchmal werde ich geradezu zum Revoluzzer:

Da seht ihr mal, zu welch perfiden Dingen ich fähig bin, wenn ich mich „gegen das System“ stelle!

Da seht ihr mal, zu welch perfiden Dingen ich fähig bin, wenn ich mich „gegen das System“ stelle!

Draußen regnet es gerade Hunde und Katzen. Wenn das nicht bald besser wird, gehe ich heute ganz dreist mal wieder auf’s Laufband. Sonst muss ich die Schuhe erst wieder tagelang trocknen lassen. Bäh!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Gehört: „Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

„Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg ist ein spannender Technologie-Thriller mit glaubwürdigen Charakteren und einem modernen Setting. Absolut lesens-/hörenswert!

„Zero – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg ist ein spannender Technologie-Thriller mit glaubwürdigen Charakteren und einem modernen Setting. Absolut lesens-/hörenswert!

Dieses Hörbuch war eine Zufallsentdeckung, die ich Zeilenende zu verdanken habe. Er hatte sich sehr positiv zu „Blackout“, einem weiteren Roman von Marc Elsberg geäußert (hier), woraufhin ich mir diesen bei iBooks besorgte. Natürlich kam ich noch nicht zum Lesen, immerhin liegen da noch ein paar ganz andere Bücher auf meinem virtuellen SuB, doch in iBooks bekam ich natürlich gleich noch weitere Bücher und – ganz entscheidend – Hörbücher vom gleichen Autor angezeigt. „Zero“ war relativ kostengünstig und bot mit mehr als 13 Stunden Länge Futter für mehrere Läufe/Tage. Also ging ich gleich „all in“ – gestern habe ich das Hörbuch mit Genuss zu Ende gehört.

Inhalt

Inhaltlich dreht sich die im „High Tech“-Milieu angesiedelte Handlung vorrangig um den Aspekt der Überwachung, die durch moderne Technik ermöglicht und von vielen Nutzern im Gegenzug für die Bereitstellung sog. „kostenfreier“ Dienste bereitwillig zugelassen wird. Dieses Paket wird in eine Story um eine Journalistin, die zu Beginn selbst noch technologisch „hinter dem Mond“ lebt, verpackt. Im Zuge ihres Wissens- und Erfahrungszuwachses darf der Leser/Hörer das „technologische Erwachen“ mit seinen positiven und negativen Seiten miterleben – sehr geschickt, denn so werden technologisch unbeleckte Leser/Hörer nicht von Anfang an übervorteilt, während die „Techies“ nicht permanent das Gefühl haben, in die Steinzeit zurückversetzt worden zu sein.

Besonders gut gefallen hat mir, dass der Grundtenor entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen nicht grundsätzlich technologiefeindlich ist, denn so etwas wirkt auf mich immer sehr rückwärtsgewandt (da spüre ich immer die erhobenen Hände und den gewollt hilflosen Ausruf: „Davon verstehe ich doch nichts!“, in dem implizit mitschwingt: „Und davon möchte ich auch nie etwas verstehen…“) und verdirbt meiner persönlichen Einschätzung nach fast grundsätzlich die Stimmung. Da dies hier nicht der Fall ist, war ich in dieser Hinsicht sehr glücklich.

Persönlicher Bezug

Noch dazu ist die Überwachung persönlicher Daten ein zweischneidiges Schwert, das ich als ein notorischer Selbstoptimierer selbstverständlich ganz intim kenne. Der Umgang mit den eigenen Daten ist von entscheidender Bedeutung, denn wer alle Fitness-Apps mit seinen sozialen Medienstreams verbindet und jeden getätigten Schritt in die weite Welt hinausposaunt, macht sich in dieser Hinsicht selbstverständlich durchsichtig. Alle meine diesbezüglichen Profile sind und waren schon immer auf „PRIVAT“ gestellt, sodass keine App irgendetwas bei Twitter oder Facebook (letzterem verweigere ich mich ohnehin komplett) veröffentlichen darf. Das sieht bei anderen Leuten ja ganz anders aus (was kein Urteil sein soll, ich sehe nur oft entsprechende Mitteilungen). Wenn ich dann im Rahmen eines Blog-Eintrags oder einfach so zum Angeben (Eitelkeit ist wichtig…) etwas über Twitter posten möchte, kann ich das via Screenshot immer tun – mein Blog ist ja nun voll von solchen Beispielen. Auf diese Weise behalte ich aber die Kontrolle über die öffentlich wahrnehmbaren Daten.

Gleichzeitig frage ich mich auch immer, wen meine Laufdaten so brennend interessieren sollten. Das ist sicher eine etwas naive Sichtweise, doch da mir bislang keine auf den Laufsport bezogene Werbung ins Haus bzw. Postfach geflattert ist, scheint mein Konzept von Privatsphäre noch ganz gut aufzugehen.

Nike & Apple sind nicht Facebook oder Google

Noch so ein Punkt, in dem sich eventuell herausstellen könnte, dass ich massiv naiv bin, aber ich vertraue Apple. Meine Aktivitätsdaten werden hauptsächlich bei Nike und Apple gesammelt, andere Apps benutze ich nur sporadisch und mit den bereits erwähnten Privatsphäre-Einstellungen. Apple nimmt seit Jahren einen klar definierten Standpunkt zur Privatsphäre ein: Meine Daten bleiben meine, in vielen Fällen bleiben sie sogar direkt auf dem Gerät in einem gesicherten Chip gespeichert und werden niemals auf irgendwelche Server hochgeladen (z.B. seit dem iPhone 5S die Fingerabdrücke zum Entsperren der Geräte).

Klar, es kann sich fast jederzeit herausstellen, dass ich in dieser Hinsicht angelogen und betrogen wurde. Da Apple diesen Standpunkt aber immer wieder sehr vehement verteidigt und – zumindest den eigenen Angaben nach – Technologien verwendet, die es der Firma selbst unmöglich machen, die auf dem Gerät verschlüsselten Daten zu entschlüsseln, vertraue ich Ihnen zumindest im Moment meine Daten an. Ein Glücksspiel, ja, aber eben nur eines. Und die Chancen sind immerhin 50:50. Bei Facebook oder Google ist die Wahrscheinlichkeit gar kein Faktor, denn bei beiden ist es klar, dass alle verwertbaren personenbezogenen Daten auch ausgewertet und an alle zahlungswilligen Interessenten verkauft werden.

Fazit

Zurück zum Hörbuch! Wie meine langen Ausführungen gezeigt haben, handelt es sich bei „Zero – Sie wissen, was du tust“ um ein brandaktuelles Thema, das uns auch in den kommenden Jahren immer wieder in unterschiedlichen Dringlichkeitsstufen begleiten wird. Da das Thema von Marc Elsberg intelligent, kompetent und auf kurzweilige und spannende Weise aufbereitet wurde, kann ich das Hörbuch sehr empfehlen. Ich freue mich schon auf die Lektüre von „Blackout“, das gleich nach „Glas“, „Cujo“, „Alien 1-3“ dran ist. Versprochen, gaaaanz sicher… 😉

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gehört: „Kopfsache Schlank“ von Dr. Marion Reddy und Dr. Iris Zachenhofer

Dieses Hörbuch hinterließ bei mir außerordentlich gespaltene Gefühle...

Dieses Hörbuch hinterließ bei mir außerordentlich gespaltene Gefühle…

Vor ein paar Tagen kaufte ich mir auf eine Empfehlung in einem anderen Blog-Eintrag hin für knapp 11 Euro das etwa fünfstündige Hörbuch „Kopfsache Schlank. Wie wir über unser Gehirn unser Gewicht steuern“ aus dem Jahr 2016 und hörte es während zweier Morgenläufe und noch ein paar kurzen Pausenzeiten am Nachmittag dazwischen durch. Mein Interesse an diesem Thema (Gesundheit, Gewicht halten, Aufbau gesunder Gewohnheiten etc.) ist groß, immer wieder empfehle ich Mitmenschen, die mich danach fragen, das Buch „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann, mit dem sowohl ich als auch meine Frau sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Auch die App Calory Guard Pro kann ich immer wieder wärmstens empfehlen, schließlich habe ich mit ihr gute 30 Kilogramm abgenommen und halte mein Gewicht seit 2011 – das funktioniert also wirklich.

Doch ich kehre zum heutigen Thema, dem frisch durchgehörten Hörbuch, zurück. Der Eindruck auf mich war, ganz im Gegensatz zu vielen euphorischen Kritiken im Internet, eher zwiespältig. Einerseits wurden viele wahre, aber bereits seit Jahren (zumindest meiner Einschätzung nach) allgemein bekannte Sachverhalte erläutert (z.B. die Funktionsweise unseres internen Belohnungssystems), andererseits wurde vieles von diesen guten und richtigen Dingen ertränkt in einem – man verzeihe mir den Begriff – „tussenhaftem Geschwätz“. Ich werde darauf zurückkommen.

Die harten Fakten:

Letztlich lassen sich die über fast fünf Stunden ausgebreiteten Tipps auf ein paar Grundregeln zusammenstreichen:

  1. Stress (und damit die Produktion von Cortisol) vermeiden, denn so entsteht eine Schieflage der körpereigenen Hormone, die hartnäckig und fast unaufhaltsam zu schneller Gewichtszunahme führt. Dazu gehört auch viel Schlaf, so wird der in einer Stress-Situation aufgebaute Cortisol-Spiegel effektiv gesenkt.
  2. Programmieren der gewünschten Verhaltensweisen in die Basalganglien, sodass daraus Verhaltensroutinen werden, die ohne bewusstes Nachdenken einfach ablaufen können (und dies dann auch automatisch tun). Kernsatz: „Neue Verhaltensmuster müssen geübt werden.“
  3. Kenntnis und Nutzung unseres psychischen Belohnungssystems („Umpolung“: weg von der Belohnung durch Essen, hin zur Belohnung durch andere angenehme Dinge – ein klarer Fokus liegt auf der Ausschüttung von Dopamin, dem sog. „Glückshormon“)
  4. Nutzung des präfrontalen Kortex, also des Logik-/Planungs-Zentrums unseres Gehirns, um nicht nur auf der emotionalen, sondern auch auf der argumentativen Ebene die für das Abnehmen förderlichen Entscheidungen zu treffen.

Was ich gut fand:

  • Grundsätzlich sind die erwähnten mentalen Ansatzpunkte sowohl wissenschaftlich als auch im Kontext korrekt, sie werden differenziert dargestellt, mit Beispielen verdeutlicht und somit „greifbar“ gemacht.
  • Die Akzeptanz von Fehlern. Viele Abbrecher einer Diät verzweifeln bereits bei kleinen Fehlern oder Abweichungen von ihrem Plan. Doch wie jemand, der ein Instrument lernt, muss man über die Fehler hinwegsehen und weiter üben. Diesen Aspekt fand ich sehr gut erläutert, denn er könnte tatsächlich einigen Menschen mit Problemen beim Durchhalten einer Diät helfen.
  • Das Buch ist gespickt mit Anekdoten und aus dem Leben gegriffenen Erzählungen, wodurch viele Sachverhalte sehr anschaulich und leichter auf die eigene Situation übertragbar werden.

Das erste Kapitel kann man hier kostenfrei online lesen.

Was ich furchtbar fand:

  • Rezepte in einem Hörbuch vorlesen. Sorry, aber das ist unglaublich unbefriedigend für den Hörer. Wenn ich morgens beim Laufen über die gerade zum Leben erwachende Ostalb gefühlte 20 Minuten am Stück ein Rezept nach dem anderen vorgelesen bekomme, ist das weder spannend noch interessant. Bestenfalls würde es mir ein starkes Verlangen nach Essen erzeugen, was aber gar nicht passierte (mag auch an der Uhrzeit gelegen haben). So war es für mich wirklich in höchstem Maße langweilig. Selbst wenn mich die Rezepte in der jeweiligen Situation interessiert hätten, müsste ich, wollte ich sie selbst einmal zubereiten, erst wieder die richtige Stelle im Hörbuch finden, dann mehrfach hin und her springen, um mir alles zu notieren etc. Das ist extrem unbequem, nicht komfortabel – und auf keinen Fall zielführend. Warum nicht einfach auf eine Adresse im Netz verweisen, über die die Rezepte als pdf-Datei abrufbar wären? In der hier gegebenen Darreichungsform macht diese Passage des Hörbuchs keinen Spaß und sollte entweder ersatzlos gestrichen oder durch den Verweis auf eine Internet-Quelle ersetzt werden. (Was bin ich in dieser Hinsicht dem Buch „Fettlogik überwinden“ dankbar, dass es komplett auf derlei Rezepte verzichtet.)
  • Das oben erwähnte „tussenhafte Geschwätz“: Die Autorin scheint fest davon überzeugt zu sein, ihre durchweg soliden finanziellen Verhältnisse zu demonstrieren. So erzählt sie davon, jedes Jahr im November für drei Wochen mit ihrem Mann (aber ohne die fünf Kinder) nach Fernost in den Urlaub zu fliegen, um einen Teil des schlechten Wetters dort im warmen Klima auszusitzen. Schön für sie, aber es wirkt ganz schön herablassend. Und an solchen Beispielen mangelt es im (Hör-)Buch nicht. An anderer Stelle geht es um luxuriöse Kleidung (und wenn die Autorin von „teuer“ spricht, meint sie z.B. einen Mantel von Burberry, für den würde vermutlich die Hälfte eines meiner Monatsgehälter fällig werden…) und unnötige Schickeria-Accessoires – alles Zeugnisse eines verschwenderischen und höchst privilegierten Lebensstils, die den Eindruck erwecken, sie wären nur in das Hörbuch aufgenommen worden, um damit zu protzen. Das hinterlässt bei mir (und ich nage nun wirklich nicht am Hungertuch) einen äußerst schalen Geschmack im Mund.
  • Die Sprecherin klingt streckenweise, als wäre sie entweder erkältet oder hätte Polypen, auf jeden Fall überkam mich beim Hören recht häufig das Bedürfnis, mir die Nase zu putzen. Das mag lustig klingen, war es aber nicht. Zumindest nicht über einen längeren Zeitraum hinweg. Entgegen der ansonsten wirklich makellosen Produktion des Hörbuchs ist dies ein Argument, das aus meiner Sicht gegen den Kauf des Hörbuchs spricht.

Fazit

Für jemanden, der mit dieser Materie noch nicht oder nur sehr peripher in Berührung gekommen ist, könnte das Hörbuch sicherlich eine wahre Fundgrube für interessante Techniken zur Beeinflussung der eigenen Gelüste und das Anlegen neuer Gewohnheiten sein. Allerdings sollte man sich ein dickes Fell hinsichtlich ausführlicher Schilderungen eines luxuriösen Lebensstils (jedes Jahr drei Wochen Urlaub ohne Kinder) zulegen. Für mich und auch meine Frau, mit der ich über das Hörbuch sprach bzw. mich aufregte, bot es nicht allzu viel an neuen Informationen, uns beiden stieß die protzige Art unangenehm auf. Das heißt nicht, dass es sich um ein schlechtes (Hör-)Buch handelt, ganz im Gegenteil. Doch die Art der Darreichung hat uns beiden einfach nicht behagt bzw. einen gewissen Widerwillen in uns entfacht. Wir empfehlen weiterhin eher „Fettlogik überwinden“.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Rekordmonat Juni 2017

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor...

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor…

Mit dem gestrigen Tag endete der Monat Juni, bei dem es sich aus sportlicher Sicht um einen echten Rekordmonat handelte, denn so viele Kilometer hatte ich vorher noch nie in einem Monat zusammen bekommen:

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Da ich die App auf dem iPhone und der Apple Watch habe, verirre ich mich äußerst selten in das Web-Interface von Nike Running. Meine Frau ist wesentlich häufiger dort, daher konnte sie mir ein paar nützliche Tipps geben – so kam ich mit ein paar Fingerbewegungen an die folgende Übersicht für dieses Kalenderjahr:

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann...

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann…

Wenn das so weitergeht und ich keine Krankheitspause einlegen muss, könnte ich dieses Jahr tatsächlich mal die 5.000 Kilometer schaffen. Aber das ist nicht mein vorrangiges Ziel. Was mir eher vorschwebt, ist folgendes: Dem Beispiel meiner entzückenden Frau folgen, die eisern an ihrem Muskelaufbau arbeitet, um so den Grundumsatz zu erhöhen und insgesamt ihre Gesundheit zu stärken.

Baustelle Bauchspeck – „das“ leidige Thema…

Nun habe ich seit Anfang 2011 eine nicht ganz zu übersehende Menge von 30 Kilogramm abgenommen. Doch an der Gewichtsschraube will ich nicht weiter drehen, sonst lande ich unter Umständen schnell im Untergewicht. Aber: Ich habe von meinem früheren Übergewicht trotz meines aktuell am unteren Rand des Normalzustands liegenden Körpergewichts immer noch eine kleine Wampe mit Fettfüllung direkt am Bauch zurückbehalten. Nicht dramatisch, aber so, dass es im Schwimmbad immer noch auf der ästhetischen Ebene für einen unbefriedigenden Geisteszustand meinerseits sorgt. Und das ist die aktuelle Baustelle. Also eine von mehreren, die ich beseitigen muss, um mich in spärlich bekleidetem Zustand unter den Augen anderer wohl zu fühlen.

Das bedeutet: Situps/Crunches und Planke, möglicherweise noch mit anderen Übungen gekoppelt. Sobald ich ein für mich funktionierendes kurzes Programm in der iMuscle-App erstellt habe und es sich eingeschliffen hat, berichte ich darüber.

Eine weitere ist, dass meine Arme schon recht dünn sind, ein paar Muskeln dort schaden sicher nicht. Also wird flugs das Klimmzug-Training wieder aufgenommen: Vier Sets, jeweils so viele Klimmzüge wie möglich. Und wenn es nur ein halber ist. Jede Anstrengung ist besser als keine – und aktuell ist meine Kondition echt armselig.

Black Roll is in da house…

Dann ist da noch etwas: Robert hat mich damals mit seinem Artikel über die Faszien-Rolle (oder „Black Roll“) auf die Idee gebracht, das auch einmal auszuprobieren. Eigentlich wollte ich dem Thema einen eigenen Blog-Eintrag widmen, hier passt das aber auch sehr gut, also nehme ich die Option einfach mit.

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut...).

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut…).

Mit der Faszien-Rolle lockere ich meine gerne sehr verkrampfte Rücken- und Schultermuskulatur. Am ersten Abend genoss ich das gute „Durchgeknetet-werden“-Gefühl ein bisschen zu lange, woraufhin ich am nächsten Morgen gleich einmal unübersehbare Blutergüsse am Rücken aufwies:

Ein bisschen zuviel des Guten...

Ein bisschen zuviel des Guten…

Seither habe ich die Menge reduziert, maximal zwei oder drei Minuten am Tag bekommt der Rücken ab, jetzt läuft das super – aber eine solche Einstiegs-Überlastung ist für mich als einen klassischen „Ganz oder gar nicht“-Typen nicht weiter erstaunlich.

Fazit

Es läuft und läuft, an dieser Front gibt es keine Probleme, ich bin auch fast komplett schmerzfrei, sodass ich hoffentlich immer weiter einfach laufen kann, wie ich gerne möchte. Ansonsten steht der grobe Plan, dessen Details jetzt noch ausgearbeitet werden müssen. Also beende ich diesen Blog-Eintrag und mache mich an die Arbeit!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,