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Album der Woche – Episode 19 – 2018-02-17

Jede (oder zumindest fast jede) Woche präsentiere ich ein Album, das mir persönlich gut gefällt. Im Vorfeld höre ich es noch einmal (oder häufiger) durch und bemühe mich dann, es allen Interessierten „schmackhaft“ zu machen.

David Duchovny: „Every Third Thought“

Frisch herausgekommen, dabei wirkt das Album sehr routiniert und dadurch angenehm entspannt.

Frisch herausgekommen, dabei wirkt das Album sehr routiniert und dadurch angenehm entspannt.

Ganz frisch auf dem Markt ist das Album „Every Third Thought“ des allseits bekannten Schauspielers David Duchovny. Stilistisch zwischen Pop, Rock und Folk-Rock angesiedelt, begeistert mich das Album durch die Unaufgeregtheit, die wohl am ehesten typisch für die Klasse Musiker ist, deren 20er schon ein bisschen hinter ihnen liegen.

Bis ich auf Twitter einen Link zu einem Interview mit David Duchovny fand, wusste ich gar nicht, dass er sich auch musikalisch betätigt, vor etwa vier Jahren brachte er schon ein Album heraus (das ich aber noch nicht angehört habe). Da ich mir aber gerade ganz gerne zum Rudertraining eine Akte X-Folge ansehe, war mein Interesse geweckt, also bemühte ich Apple Music, lud das Album und lauschte. Was ich hörte, gefiel mir durchaus.

Die Songs:

Insgesamt enthält das Album 12 Titel, die zusammen gut 51 Minuten Spielzeit füllen. Kein einziger Song fällt qualitativ aus dem Raster, wie immer gibt es aber persönliche Favoriten. Ich muss jedoch zugeben, dass es mir in diesem Fall aber sehr schwer gefallen ist, die Besonderheiten der Songs hervorzuheben, denn sie sind „halt schön“, was mir persönlich für die Musik, die ich zur Entspannung und/oder Erbauung anhöre, völlig genügt…

  • „Half Life“: Der Anfang des Album-Openers hämmert schön schräg aus den Boxen, die übersteuerten Gitarrensounds kreischen und jaulen, dann tritt die Musik in den begleitenden Hintergrund, und David Duchovnys angenehm entspannte Gesangsstimme steht im Mittelpunkt. Später pendeln sich Gesang und Begleitung auf einem höheren Energieniveau schön aufeinander ein. Ein toller Start ins Album!
  • „Every Third Thought“: Eines der stärksten Stücke des Albums ist ganz klar der Titeltrack. Hier stimmt einfach alles, noch dazu ist der Sound kristallklar und genau dem Musikstil angepasst. Sehr schick!
  • „Stranger in the Sacred Heart“: Gleich bei den ersten Tönen des Stücks muss ich einfach jedes Mal an The Cure denken. Besonders gut gefällt mir das komplette Einfrieren der Musik vor dem Beginn einer neuen Strophe, die dann wieder mit einigem Verve startet. Sehr gut!
  • „Mo’“: Hier geht es deutlich ruhiger zu als bei meinen beiden vorher genannten Favoriten, die feinen Gesangslinien werden grazil von den Zupfmustern der Gitarren begleitet, was sich gegenseitig schön unterstützt. Das kleine aber feine Gitarrensolo rundet die Sache ab, eindeutig hörenswert!
  • „Someone Else’s Girl“: Von Anfang an spürt man hier ein leichtes Reggae-Feeling mitschwingen, was meine Füße stets zu gänzlich eigenständigen Bewegungen animiert. Die Bläser geben dem Song einen noch authentischeren Anstrich: Handgemachte Musik vom Feinsten.

Fazit

Dafür, dass David Duchovny musikalisch noch ein vergleichsweise unbeschriebenes Blatt ist, hat er mit „Every Third Thought“ ein wirklich schönes, hörenswertes und durchweg entspanntes Album veröffentlicht. Wer wie ich bis vor wenigen Tagen noch nichts von ihm als Musiker gehört hat, sollte sich auf eine positive Überraschung gefasst machen.

Links

Alle meine Lieblingsstücke von diesem tollen Album habe ich bei YouTube gefunden, also sind sie hier verlinkt. Viel Vergnügen!

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Rudern mit Scully und Mulder

Seit fast drei Wochen habe ich meine Rudermaschine im Keller stehen (ich berichtete), bis auf zwei absolut übervolle Tage war ich immer mindestens zehn, häufiger 20 oder 30, meist 40-45 Minuten dran und habe mich mittlerweile gut eingewöhnt.

Wunderbar an diesem Training ist vor allem, dass es recht leise vonstatten geht (mein Schnaufen, wenn der Gegenzug auf Level 10 ansteigt, ist da schon am lautesten), sodass ich auch ohne Kopfhörer nebenbei zur Ablenkung ein paar „Akte X“-Folgen gucken kann.

Unerwartet gut – „Akte X" aus den 1990er Jahren.

Unerwartet gut – „Akte X“ aus den 1990er Jahren.

Von dieser Serie kannte ich vorher fast nichts, nur die allererste Folge hatte ich bislang auf DVD gesehen. Nun aber stelle ich mein iPad neben die Rudermaschine und lasse die Folge beim Training laufen – so habe ich mich mittlerweile durch die ersten 12 oder 13 Folgen geguckt – und bin außerordentlich positiv beeindruckt, denn das Qualitätsniveau ist für eine „popelige“ TV-Serie aus den 1990er Jahren wirklich hoch. Die Drehbücher und Dialoge sind meist sehr intelligent und voller kleiner Überraschungen, auch das Darsteller-Gespann David Duchovny und Gillian Anderson ist quasi die Idealbesetzung. Besser noch für mich als Sci-Fi-Nerd: In beinahe jeder Folge wird Bezug auf bekannte Science Fiction-, Horror- oder Mystery-Filme/-Bücher genommen.

Als ein Beispiel soll die Folge „Eis“ (Erste Staffel, Folge 8) herhalten, die die wichtigsten Elemente des Science Fiction-/Horror-Klassikers „Das Ding aus einer anderen Welt“ mit Kurt Russel mit viel Liebe zum Detail nachstellt. Die Handlung ist natürlich stark angelehnt, weist aber eine gelungene Anpassung an das kürzere Serien-Format auf, die ausgewählten Gast-Darsteller, das Set sowie die Special-Effects sind mehr als nur „passend“, die Original-Stimmung wird ziemlich perfekt getroffen. Diese Episode war (und ist) ein echter Genuss!

Nachdem das Rudertraining nun nicht außergewöhnlich spannend ist – vor und zurück, wieder vor, wieder zurück, und noch einmal vor… bei 45 Minuten komme ich da auf über 1.000 Züge – bin ich dankbar für die spannenden „Akte X“-Folgen, die mich aus der geistigen Lethargie ziehen. Ohne sie wäre das Training nur halb so gut zu ertragen, vor allem, weil mir spätestens nach 35 Minuten der Hintern zu schmerzen beginnt…

P.S.: Ich bin im Moment arbeitstechnisch gut ausgelastet, daher habe ich die letzten beiden Termine für das „Album der Woche“ ungenutzt verstreichen lassen. Es kommt wieder…

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Song des Tages (374) – 2017-11-24

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Nach der schweren Kost von gestern gibt es heute etwas vergnüglichere Musik, versprochen! Nachdem wir eurEka, The Big Bang Theory und Mac Gyver komplett durchgeguckt haben, ist im Moment Monk im Komplettpaket für die abendliche Entspannung zuständig. In der ersten Staffel gab es einen wundervollen instrumentalen Opener von Jeff Beal (hier), der ab Beginn der zweiten Staffel durch einen Song von Randy Newman ersetzt wurde. Anfänglich sträubte ich mich sehr gegen den neuen Song, nach etlichen Folgen hat er sich mir ganz gut ins Hirn gegraben, der Widerstand ist erlahmt, nun kann ich ihn genießen:

Auf seinem Album „Dark Matter“ hat Randy Newman eine ganz exzellente Big Band-Fassung veröffentlicht, diese ist in meiner Playlist zu finden, denn die Version, die als Titellied der Serie ab der zweiten Staffel verwendet wird, ist auf Apple Music (zumindest derzeit) nicht zu finden.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (337) – 2017-08-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Morgen ist unser 15. Hochzeitstag. Im Gegensatz zu meiner Frau, die noch viel schöner aussieht als je zuvor, altere ich kontinuierlich vor mich hin. Was mich jung hält, ist die Nähe zu meiner Frau, das tägliche Laufen und die tägliche Ration Cola Light.

Wie schon in einem separaten Blog-Eintrag berichtet (hier), entspannen wir uns abends gerne bei einer guten Portion Nostalgie-TV, im Moment vor allem die Fernsehserie „MacGyver“ aus den 1980er Jahren. Trotz einer eigentlich völlig inakzeptablen Vokuhila-Frisur des Hauptdarstellers Richard Dean Anderson (anscheinend war das tatsächlich mal in Mode, uärgs…) muss man der Serie zugute Halten, dass darin das feste Vertrauen auf die Fähigkeit des Menschen, sich seiner Umgebung und den Umständen anzupassen, in jeder Folge neu zum Ausdruck kommt. Das taugt mir persönlich viel mehr als die heute gar zu oft propagierte (und einstudierte bzw. angelernte) Hilflosigkeit (Stichwort: „Ich check‘ das nicht…“ – als Lehrer habe ich den Spruch schon so oft und leider auch oft unter völlig absurden Bedingungen gehört, er hängt mir kilometerweit zum Hals raus). Dieser (zugegebenermaßen etwas naive) Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist ein derart positiver Faktor in dieser alten TV-Serie, dass ich jede einzelne Folge des Abends genieße.

Der heutige Song des Tages ist der unvergleichliche „MacGyver Theme Song“, der nun einmal jede Episode umrahmt:

Für eine Vorwarnung mag es unterhalb des verlinkten Videos bereits ein wenig zu spät sein, aber wieder einmal handelt es sich um einen üblen Ohrwurm. Vor allem bei mir hat er sich so festgesetzt, weil ich — gemeinsam mit meiner Frau — mittlerweile mehr als zwei Staffeln fast am Stück angesehen habe: Allabendlich zwei oder drei Episoden. Sogar unsere Kinder pfeifen das Thema schon…

Ich bin schon soweit, dass ich mir fest vorgenommen habe, das Thema vor Beginn des neuen Schuljahres gleich einmal für meine Big Band zu arrangieren, das könnte echt ein fetziger Moment im Adventskonzert werden. (Und dann hätten gleich mehrere hundert Konzertbesucher einen Ohrwurm – stellt euch an dieser Stelle das typische Hollywood-Bösewicht-Grinsen vor…)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Entspannungsprogramm: „MacGyver“

Die Ferien sind zum Entspannen da, mit jedem Jahr, das ich meiner Biographie hinzufüge, merke ich das deutlicher. Unterlasse ich das Erholungsprogramm, werde ich fürchterlich unausgeglichen, und das will keiner in meinem Umkreis erleben (am wenigsten ich selbst).

Auch in der Schulzeit gehört die Zeit, wenn die Kinder in ihren Zimmern verschwunden sind, in der Regel nur meiner Frau und mir. Nach einem ereignisreichen Tag gibt es nichts entspannenderes als ein bisschen „Nostalgie-Fernseh-Kiffen“, wie es Michael Mittermeier in einem seiner Programme so schön auf den Punkt gebracht hat. Konkret heißt das: Wenig neue Serien, viele alte und bereits bekannte Inhalte, z.B. Star Trek, Babylon 5, Dr. House, The Big Bang Theory, Columbo, Monk, dank Zeilenende auch Eureka, demnächst folgen noch alle Folgen von Akte X (die kenne ich persönlich noch gar nicht) und eventuell schaffen wir es auch einmal über die erste Staffel von Breaking Bad hinaus…

Das Muster ist auf jeden Fall klar erkennbar: Folgen mit überschaubarer Länge (maximal 40-45 Minuten), die der abendlich ermüdeten Aufmerksamkeitsspanne angemessen sind. Und oft sind uns die Serien schon derart bekannt, dass es eben nicht mehr auf jedes Detail ankommt. Da kann man dann nebenbei am iPad oder iPhone etwas zocken, die Twitter- oder WordPress-Timeline nachlesen, mit Bekannten über iMessage kommunizieren, noch den kommenden Song des Tages vorbereiten oder einfach etwas Süßes (oder anderen Knabberkram) genüsslich in sich hineinstopfen. Das ist in höchstem Ausmaß entspannend.

Aktuell haben wir uns neues Futter besorgt: Für knapp 40 Euro gab es bei Amazon die Komplettbox aller MacGyver-Folgen. Früher habe ich davon nur ein paar wenige tatsächlich im Fernsehen genossen, doch das Grundprinzip ist ja immer gleich: Angus MacGyver ist immer und überall klar der Gute, seine Freunde sind auch die Guten, alle anderen müssen entweder in Not oder die Bösen sein. Typisches „Kalter Krieg“-Fernsehen halt. Aber entspannend.

Im Moment das allabendliche Entspannungsprogramm: „MacGyver – Die komplette Collection“ auf 38 DVDs.

Im Moment das allabendliche Entspannungsprogramm: „MacGyver – Die komplette Collection“ auf 38 DVDs.

Da es sich um 38 DVDs handelt, kommt ein ganz schön dickes Paket zusammen. Zum Glück dachte sich die Hersteller-Firma wohl: Nicht kleckern, klotzen:

Ein wirklich dickes Paket DVDs – zum Glück in einer wirklich amtlichen Verpackung, was den Genuss massiv erhöht!

Ein wirklich dickes Paket DVDs – zum Glück in einer wirklich amtlichen Verpackung, was den Genuss massiv erhöht!

Ganz besonders vorbildlich: Die DVDs sind so untergebracht, dass man nicht erst eine andere herausnehmen muss, um an die halb darunter versteckte zu kommen (ist z.B. bei der Komplettbox von Dr. House der Fall). Außerdem ist gleich im frisch aufgeschlagenen Plastikgehäuse (das übrigens sehr stabil ist, wieder ein sehr zu lobender Punkt) eine Liste aller Folgen aller DVDs so untergebracht, dass man auf einen Blick die gesuchte DVD oder Episode findet:

So gehört sich das: Ein Blick – und man hat's gefunden! Da hat wirklich mal jemand mitgedacht.

So gehört sich das: Ein Blick – und man hat’s gefunden! Da hat wirklich mal jemand mitgedacht.

Es ist wirklich ein absolutes Vergnügen, da die nächste DVD aus dem Schuber zu nehmen. Bei mancher anderer Serie war das wirklich ein ganz und gar ungeliebter Akt: Erst einmal aufstehen (bäh), zum DVD-Player laufen (bäh), den DVD-Player dazu bringen, die Klappe auszufahren (gähn), die alte DVD herausnehmen und im Schuber verstauen (mäh), die neue DVD unter einer anderen DVD herausfischen (bähbäh), einlegen und starten. Nicht so bei MacGyver: DVD-Player auf, DVD raus und an die eine richtige Stelle im Schuber packen, nächste DVD greifen, einlegen und los.1

Langer Rede kurzer Sinn: Für diesen Sommer ist MacGyver ein geradezu perfektes Entspannungsprogramm für uns. Die Kinder mögen die Serie nicht allzu sehr, sodass wir ganz von allein Ruhe dabei haben. Perfekt!

  1. Ich gebe zu, das ist „ganz leicht manipulierend“ dargestellt…
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Song des Tages (256) – 2017-05-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den 1990er Jahren (oder war es Anfang der 2000er Jahre) wurde die Star Trek-Serie Voyager beim Sender Sat.1 mit einem kurzen, aber sehr einprägsamen Clip beworben, der den heutigen Song des Tages als musikalische Untermalung verwendete. In der Szene sah man unter anderem Robert Picardo, wie er in der Folge (1.12) „Helden und Dämonen“ gegen eine virtuelle Version von Grendel aus dem Beowulf-Epos antritt. Da dies eine meiner Lieblingsfolgen aus der ersten Staffel ist, blieb mir auch der Song seit damals im Ohr hängen, weswegen er sich seinen Platz hier verdient hat: „Boombastic“ von Shaggy:

Ich muss zugeben, dass der Song an sich so gar keinen Bezug zu Star Trek aufbaut, aber durch diese lustige, wenngleich zutiefst nervige (sie wurde eine Zeit lang zumindest gefühlt am Ende so ziemlich jeder einzelnen Werbepause ausgestrahlt) Werbung bei Sat.1 hat sich in meinem Kopf diese Verbindung aufgebaut – und wird wohl auch nie wieder verschwinden.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Gesehen: „Die Bourne Identität“

Vor etlichen Jahren habe ich den Film „Agent ohne Namen“ das erste Mal gesehen, da kam er im öffentlich rechtlichen Fernsehen, ich war noch jung, fand ihn sehr spannend – und besorgte ihn mir später auch auf DVD.

Der Klassiker, an dem sich die Neuverfilmung messen musste...

Der Klassiker, an dem sich die Neuverfilmung messen musste…

Diesen Film habe ich im Lauf der Jahre wirklich oft gesehen, ich fand die Dramaturgie und das Erzähltempo ansprechend, die Darsteller gut besetzt (für die damalige Zeit). Und dann kam eine Neuverfilmung. Noch dazu mit einem mir damals noch völlig unbekannten Schauspieler: Matt Damon. Heute würde ich das als Qualitätsmerkmal ansehen, denn nach so vielen exzellenten Filmen mit diesem Schauspieler schätze ich ihn sehr. Damals war das noch anders.

Gemeinsam mit meiner Frau sah ich die Neuverfilmung an. Wir waren beide vollkommen enttäuscht und wollten den Film nicht mehr wieder angucken. Am vergangenen Wochenende war der Film aber als 3,99 €-Angebot bei iTunes zu haben. Also wagte ich es – vermutlich überwiegend aufgrund meiner veränderten Einstellung zu Matt Damon – noch einmal. Gestern Abend guckten wir die ersten zwei Drittel.

Die Neuverfilmung – damals gehasst, heute...

Die Neuverfilmung – damals gehasst, heute…

Tja, was soll ich sagen? Wir waren beide sehr angetan, denn die Neuverfilmung gefiel uns plötzlich deutlich besser als das Original aus den 1980er Jahren. Ich kann partout nicht sagen, ob es nur Matt Damon allein ist (Franka Potente ist es in meinem Fall sicher nicht), möglicherweise ist auch der etwas geraffte Anfang ein Pluspunkt, oder die viel moderner inszenierten Action-Szenen… Ich weiß es nicht. Definitv gefällt mir die Neuverfilmung nach aktuellem Stand besser. Also ein kompletter Wechsel der Präferenz.

Heute Abend wollen wir uns den Rest angucken, mal sehen, ob mir danach klarer ist, was mir an der Neuverfilmung so gut gefällt. Sollte mich die Erleuchtung ereilen, schreibe ich noch einen Nachtrag.

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Song des Tages (149) – 2017-02-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. An manchen Tagen müsste man sich gleich auf die Couch legen, oder sich zum Aufschneider begeben (gemeint ist der Chirurg). Oder aber, man wendet sich gleich an Dr. House, denn dessen Serien-Theme-Song ist der heutige Song des Tages: „House M.D. Theme Song“ von Jon Ehrlich und Leigh Roberts:

Im verlinkten Video sind die drei im Lauf der acht Staffeln verwendeten Theme-Songs hintereinander montiert (jeweils gut 30 Sekunden lang). In meiner Playlist ist jedoch die schönste Fassung.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Hotarus Filmchallenge – November und Dezember 2016

Wer noch nicht weiß, was mit „Hotarus Filmchallenge“ gemeint ist, der sollte bitte hier klicken.

Und wieder bin ich nicht nur „ein wenig“ spät dran, denn der Dezember ist so gut wie vorbei – und ich habe noch nicht einmal die November-Ergebnisse gepostet. Aber irgendwie hat sich der November so schnell an mir vorbeigedrückt, ZACK! – schon war er vorbei… Nun gut, aus der Not mache ich nun halt eine Tugend und hake zwei Monate auf einmal ab.

  • (45) Tunnel: The Stand – Das letzte Gefecht (weitere Infos) – Diese Romanverfilmung des vermutlich längsten Einzelromans von Stephen King ist sehr nah am Buch (wenngleich etliche Details immer noch wegfallen mussten), weswegen auch die supergruselige Tunnelszene nicht fehlt. Nur selten fiebert und fürchtet man so mit der Person mit, die da durch muss…
  • (46) Wald: Der Herr der Ringe – Die zwei Türme (weitere Infos) – Nur selten wurde ein Wald auch akustisch so unheimlich untermalt wie der Fangorn-Wald in diesem Teil der epischen Filmtrilogie. Daher musste ich sofort an ihn denken. Wer die Special Edition auf DVD (oder BluRay) hat, sollte sich unbedingt bei den Extras den Teil über den Sound von Mittelerde ansehen, denn da erklären die Tontechniker und Sounddesigner, wie sie (nicht nur) den Wald zum Klingen gebracht haben. Eine der faszinierendsten Dokumentation über einen ohnehin schon aufregenden Beruf!
  • (47) Brief: Das Boot (weitere Infos) – Vermutlich gilt das für die meisten Kriegsfilme, doch allzu viele davon kenne ich gar nicht. Auf jeden Fall sieht man immer wieder einzelne Soldaten Briefe an ihre Angehörigen, meist an die Verlobten und Frauen daheim schreiben. Häufig werden diese auch noch mit der Bitte einem Kameraden übergeben, er möge den Brief/die Briefe im Falle seines Todes beim Empfänger abgeben.
  • (48) Gift: Eine Klasse für sich (weitere Infos) – Eigentlich geht es in dem Film um Baseball, doch die eine Szene ist mir in der Erinnerung hängen geblieben, weil die jungen und etwas aufmüpfigen Damen des Baseball-Teams abends ausgehen und ihren Spaß haben wollen, was aber die Anstandsdame unterbinden möchte. Daher geben sie ihr kurzerhand ein Brechmittel, was der Arzt in einer Szene ganz lapidar mit „Ich habe noch nie jemanden so viel kotzen sehen…“ kommentiert.
  • (49) Treppe: Blues Brothers (weitere Infos) – John Belushis sensationeller Sturz die Treppe hinunter, nachdem er sich mit „der Pinguintante“ (=einer Nonne) angelegt hatte, lässt mich jedes einzelne Mal neu mitfühlend zusammenzucken. Autsch!
  • (50) Gericht: Die zwölf Geschworenen (weitere Infos) – Ich kann den Film nicht oft ansehen, wenn ich ihn mir aber zu Gemüte führe, dann genieße ich jede Sekunde. Dieses Kammerspiel, das sich bis auf wenige Momente nur in einem einzigen, mittels genialer Kameratechnik zunehmend enger werdend wirkenden Raum abspielt, wirft einen unglaublich scharfen Blick auf die Verantwortung, die eine Jury bei einem solchen Prozess trägt. Ein Meilenstein des Kinos!
  • (51) Kälte: The Grey – Unter Wölfen (weitere Infos) – Für mich einer der eindrücklichsten Filme, den ich in diesem Jahr gesehen habe. Sowohl die Bilder an sich als auch die ganze Farbgebung strahlen die eisige Kälte des Winters in Alaska aus. Das wäre ja so ganz und gar nichts für mich!
  • (52) Feuerwerk: Die Coneheads (weitere Infos) – Eine meiner Lieblings-Komödien mit Dan Aykroyd, auch meine Schwester schätzt ihn (immerhin hat sie mir zu einem Geburtstag die DVD geschenkt), meine Frau und meine Kinder genießen diesen Film von Zeit zu Zeit mit mir. Das Feuerwerk ist eine ganz coole Stelle, denn Beldar Conehead soll bei einem Football-Spiel in der Highschool für eben dieses sorgen. Doch er zündet nur eine einzige Rakete. Alle stöhnen schon auf und wollen ihn ausbuhen, da zündet der außerirdische Feuerwerkskörper und taucht die ganze Stadt in strahlendes Licht, was alle völlig wegfegt. Klasse!

Vielen Dank an Hotaru für diesen coolen Filmchallenge! Durch die unterschiedlichen Begriffe habe ich meine Film-Kollektion einmal mit ganz anderen Augen durchleuchtet, was sowohl erhellend als auch spannend war.

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Song des Tages (103) – 2016-12-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als großer Pixar-Fan habe ich meine Kinder schon früh mit Filmen wie „Die Monster AG“, „Findet Nemo“, „Die Unglaublichen“, „Cars“ und dergleichen in Berührung gebracht – und die Filme haben immer noch einen hohen Stellenwert im Unterhaltungsprogramm. In vielen Fällen ist auch die Musik von überdurchschnittlich hoher Qualität, gelegentlich derart umwerfend, dass ich gar nicht anders konnte, als sie bei iTunes zu laden.

Ein Musikstück war so gut, dass ich mir sogar die Mühe machte, es für meine Schul-Big Band zu arrangieren und einzustudieren. Im Konzert machte es ganz offensichtlich auch einigen Eindruck auf das Publikum. Und daher hat es sich einen Platz als Song des Tages in dieser exklusiven Liste verdient, es handelt sich um „Gospel“ von der March 4th Marching Band, das in der wundervoll animierten Komödie „Die Monster-Uni“ verwendet wird:

Der Groove geht durch und durch, auch wenn die Band eigentlich nicht sonderlich akkurat zusammen spielt. Möglicherweise ist auch genau dies der besondere Reiz des Stücks. Mir gefällt’s auf jeden Fall ausnehmend gut.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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