Archiv der Kategorie: Entspannung

Song des Tages (253) – 2017-05-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Titel des heutigen Songs des Tages geht mir auch so manches Mal durch den Kopf, vor allem in den Zeiten, wenn mal wieder zu viel Arbeit am Ende eines Tages übrig bleibt.. Allerdings ist dieser Song wesentlich unterhaltsamer aufgebaut, vor allem der englische Abschnitt über Brad Pitt ist schlicht und einfach genial: Von den Wise Guys „Es ist nicht immer leicht“:

Der Video-Clip ist außerordentlich gelungen und setzt auf den ohnehin schon sehr lustigen Song noch eine komödiantische Geschichte. Einfach nur cool!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (252) – 2017-05-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Manche Sänger wurden bekannt für ihr charmantes Grinsen (Elvis), andere für ihren extravaganten Kleidungsstil (Frank Zappa), wieder andere für ihre Grimassen beim Singen, so auch der Sänger des heutigen Songs des Tages — und der Kerl heißt Billy Idol. Im Video-Clip zu „Flesh For Fantasy“ sieht man viele lustige hochgezogene Mundwinkel:

Faszinierend ist das beinahe krampfhaft aufrecht erhaltene Image des „bösen Buben. Schon in den 1980er Jahren fand ich die Masche höchst lachhaft, zum Glück ist das ja schon lange her…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (251) – 2017-05-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Manchmal erinnert man sich ja in einer verklärt-verwaschenen Weise an Kindheitserlebnisse, die diese vielleicht besser darstellt, als es eigentlich angebracht wäre. Noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob dies auf den Video-Clip zum heutigen Song des Tages zutrifft, denn es ist das erste Musikvideo, an das ich mich überhaupt erinnern kann. Die teils dystopischen, wenn nicht gleich horrorhaften Effekte sind mir unauslöschlich im Gedächtnis geblieben. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, hier kommt „The Wild Boys“ von Duran Duran:

Beim erneuten Ansehen des Clips im Zuge der Vorbereitung dieses Blog-Eintrags war ich dann nicht mehr ganz so angetan vom Video-Clip. Andererseits: Was war zu erwarten, wenn es um einen Video-Clip geht, der vor ca. 30 Jahren ausgestrahlt wurde (und den ich seit damals auch nicht mehr gesehen hatte)? Die Musik ist dafür unverändert gut, den Song kann ich immer wieder anhören.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Things 3

Eine meiner am häufigsten genutzten Apps, ohne die meine Tage wesentlich unstrukturierter verlaufen würden: Things von Cultured Code.

Eine meiner am häufigsten genutzten Apps, ohne die meine Tage wesentlich unstrukturierter verlaufen würden: Things von Cultured Code.

Seit 2010 benutze ich die App Things, die vor ein paar Tagen in einer komplett überarbeiteten Version herausgekommen ist. Gleich vorweg: Die App kostet im Vergleich so richtig viel Geld, wo man auch auf kostenlose Alternativen zurückgreifen könnte. Doch in meinem Fall ist die Zufriedenheit so hoch und der Wille, die Entwickler in ihrer hervorragenden Arbeit weiter zu unterstützen, so groß, dass ich mir die neue Version für alle drei Plattformen (iPhone, iPad und Mac) gleich am ersten Tag gekauft habe (da gab es als Anreiz auch noch 20 Prozent Preisnachlass).

Zur App will ich eigentlich so gut wie gar nichts schreiben, denn das ist schlicht und ergreifend ein bisschen langweilig: Things ist eine To Do-Listen-App, die mit vielen sehr gut durchdachten, monatelang erprobten und über einen eigenen Cloud-Dienst synchronisierten Funktionen aufwartet. Da ich sie nun schon seit sieben Jahren intensiv nutze, gehen mir alle Funktionen leicht von der Hand, die mit der aktuellen Version eingeführten Neuerungen sind mir allesamt (soll heißen: soweit ich sie nutze) schnell in Fleisch und Blut übergegangen – passt alles.

Warum ich diesen Blog-Eintrag nun also schreibe, wenn es sich doch meinen eigenen Angaben nach um eine ziemlich langweilige Angelegenheit handelt? Ganz klar: Ich möchte ein kleines Zeichen der Wertschätzung für die Entwickler der App – Cultured Code – setzen. Deren Name ist absolut Programm, denn meines Wissens gibt es nur wenige Apps, die so gründlich getestet werden, bevor sie in einer stabilen Endversion an die große Zahl der Nutzer ausgegeben werden. Ich erinnere mich, wie im Cultured Code-Blog einmal berichtet wurde, dass die neue Version jetzt fertig sei, man nun aber noch „ein paar Monate“ testen wolle, um alle Kinderkrankheiten auszumerzen, damit dann ein wirklich ausgereiftes Produkt in die Hände der Nutzer gelange. Respekt! In Zeiten, in denen oft das Motto „Schnell programmieren, kaum testen, schnell raushauen, nachbessern können wir später“ zu gelten scheint, stellt Cultured Code eine so rühmliche Ausnahme dar (am ehesten noch mit Ulysses zu vergleichen). Und das wollte ich hier einmal zum Ausdruck bringen.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (237) – 2017-05-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die AirPods sind (nicht nur) meiner Meinung nach eines der besten Apple-Produkte der letzten Jahre. Sie sind schick, halten stabil im Ohr auch bei extensiver sportlicher Betätigung (Laufen, Radfahren und Seilspringen habe ich persönlich getestet) und erfüllen auf ihre schnörkellose Weise und mit hohem Bedienkomfort genau den Zweck, für den sie gedacht sind. Dass sie ein voller Erfolg sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sie immer noch mit vollen sechs Wochen Lieferzeit zum Verkauf angeboten werden (herausgekommen sind sie im Dezember).

Der heutige Song des Tages hat nur indirekt mit den AirPods zu tun, denn der Song ist ganz und gar unabhängig von den Kopfhörern zu sehen, wurde aber in den TV-Werbespots als musikalische Untermalung eingesetzt. Daher genießt mit mir „Down“ von Marian Hill:

Alles in allem recht minimalistisch, aber doch so schön. Ein richtig guter „Sonntag-Morgen-Song“ – fehlt nur noch das opulente Frühstück dazu!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (236) – 2017-05-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Einstieg ins Wochenende gibt’s einen der absoluten Allzeit-Klassiker, die eigentlich immer gehen. Ich habe noch nie von jemandem gehört, dass er (oder sie) diesen Song nicht mag, daher hoffe ich einfach, dass er allerseits ein behagliches Wochenend-Feeling verbreitet. Hier ist „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd:

Dieses einleitende Riff auf der Gitarre ist so episch, allein das rechtfertigt es schon, diesen Song zu mögen. Dann steigt noch die restliche Band ein, und es wird noch viel besser. Ganz zu Recht ein solcher Publikumserfolg!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,

Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder

Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran... Dafür aber um so enthusiastischer!

Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran… Dafür aber um so enthusiastischer!

Arabella hatte am vergangenen Woche zu einer sehr schönen Aktion aufgerufen, bei der mich sofort die Lust überkam, teilzunehmen und einen Beitrag zu schreiben. Leider war die Zeit unter der Woche chronisch zu knapp, daher komme ich erst heute dazu…

John Dowland war ein Komponist der Renaissance, um den sich bis heute diverse Gerüchte ranken, von denen einige sehr gewagt sind. Gleichzeitig muss er als Musiker einen wirklich guten Ruf gehabt haben – etliche seiner Stücke werden bis heute immer wieder gesungen. Nicht zuletzt von mir und meinen Schülern: Mit meinem letzten vierstündigen Musik-Kurs (früher nannte man so etwas „LK“ oder „Leistungskurs“) habe ich das wundervoll romantische und gleichzeitig so überaus durchtriebene Liebeslied „Come Again“ einstudiert, ich erinnere mich noch daran, dass die Schüler es auch ein halbes Jahr später immer wieder gerne gesungen haben und es häufig einforderten. Diesem Wunsch kam ich natürlich überaus gerne nach, gehört es doch zu meinen Dowland-Favoriten.

2006 veröffentliche der von mir so geschätzte Sting das Album „Songs from the Labyrinth“, auf dem ausschließlich Dowland-Songs mit ihm als Sänger und einer Lauten-Begleitung (Edin Karamazov) zu hören sind. Obwohl sich viele fürchterlich über seinen Stimmklang aufgeregt haben, so muss ich doch sagen, dass mir seine Version dieses Stücks so unglaublich gut gefällt, eben weil sie nicht perfekt, nicht makellos ist. Als ob in der Renaissance-Zeit nur perfekte Sänger herumgelaufen wären…

Daher ist mein Beitrag zu Arabellas wundervoller Aktion dieses gleichzeitig sehnsuchtsvolle wie auch augenzwinkernd auffordernde Liebeslied: „Come Again“:

Möge es euch ein wenig Liebe in den Tag zaubern! Ich höre es mir gleich noch einmal an.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (229) – 2017-04-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mit den Doors konnte ich früher nie so richtig viel anfangen, denn etliche ihrer Stücke waren mir als Teenager zu psychedelisch, irgendwie hat es verhindert, dass ich einen Draht zu der Band aufbauen konnte. Vor ein paar Wochen jedoch entdeckte ich ein Video, in welchem der Keyboarder erklärt, wie der Song „Riders On The Storm“ entstanden ist (hier – unbedingt empfohlen). Jedes einzelne neue Detail, das Stück für Stück dazu kam, erläuterte er. Ich war vollkommen fasziniert, konnte gar nicht genug davon sehen. Danach hörte ich mir den Song mehrfach auf Apple Music an – und schon landete er in meiner Favoriten-Liste. Und heute ist er der Song des Tages, diese einzigartig unterkühlte und darin doch so intensive „Tour de Force“: „Riders On The Storm“ von The Doors:

Wenn man in der richtigen Stimmung ist, kann man den Song glatt als Dauerschleife laufen lassen und völlig darin versinken. Hmmmmmm, hatte ich oben noch geschrieben, dass mir das Psychedelische damals suspekt war. Jetzt scheine ich ja fast schon so etwas wie ein „williges Opfer“ zu sein…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (227) – 2017-04-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Einer der Musiker, die ihr Handwerk wirklich von der Pike auf gelernt haben und es bis heute nach eben diesem hohen Standard (und alles in Handarbeit) ausüben, ist Sting. Ich schätze ihn und seine Musik sehr, habe ihn mittlerweile mindestens dreimal live erlebt, fast alle Alben hier (die Sampler habe ich mir gespart, den Rest dürfte ich haben).

Im November 2016 veröffentlichte er sein jüngstes Album mit dem Titel „57th & 9th“, womit er auf die Lage seines Aufnahme-Studios in New York anspielte. Das Album ist in vielerlei Hinsicht ein Back to the Roots-Trip, die Musik erinnert zum Teil wieder mehr an seine Zeit bei The Police, ist aber doch deutlich gereifter, hier und da mit politisierenden Untertönen – das Werk eines Mannes jenseits der 60.

Der Opener des Albums wurde schon eine ganze Weile vorher veröffentlicht, und da ich das neue Album kaum abwarten konnte, hörte ich diesen Song immer und immer wieder. Es ist einer der schlimmsten Ohrwürmer, die ich kenne (und mir dann doch immer wieder willentlich zufüge), daher hat er sich seinen Platz als Song des Tages in dieser Runde redlich verdient: „I Can’t Stop Thinkin‘ About You“ von Sting:

Man sieht ihm die 60+ Jahre an, glücklicherweise hört man sie (abgesehen von der Reife der Stücke) nicht. Sehr schön!

Kaum war das Stück damals draußen, ergoß sich ein wahrer Schwall von Cover-Versionen über YouTube. Leider habe ich die eine, die sehr lustig war, weil da ein etwas verpeilter Typ alle Parts vokal eingesungen hatte, nicht mehr gefunden. Sollte jemand zu viel Zeit haben, darf er/sie gerne suchen und mir den Link in den Kommentaren schicken.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (226) – 2017-04-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ella Henderson ist mir irgendwann beim Autofahren „im Ohr hängen“ geblieben, weil sie auch in den etwas höheren Lagen nicht in die leider bei Pop-Sängerinnen so weit verbreitete Hauch-Stimme abgleitet. Nein, ihre Stimme hat richtig Power, also kann sie „da oben“ auch ordentlich losfeuern – das hat mir imponiert. Und der heutige Song des Tages ist der erste Song, den ich jemals von ihr gehört habe: „Here For You“ von Kygo (featuring Ella Henderson):

Gerade die fast schon als „zart“ zu bezeichnende Synthesizer-Einleitung kontrastiert so schön mit ihrer kraftvollen Stimme, später ergänzen sich die beiden in dem knackigen Groove. Sehr schön, sehr schön!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,