Archiv der Kategorie: Film

Song des Tages (279) – 2017-06-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Ferienabschluss gibt es noch einen „ganz furchtbaren“ Ohrwurm, noch dazu in einer wirklich coolen Fassung (Video). Das erste Mal bin ich diesem Song begegnet bei der Filmmusik-CD zu „Die Waffen der Frauen“ (Hölle, waren da viele gute Songs in einer einzigen Soundtrack-CD versammelt…). Später habe ich den Song mit meiner Big Band in der Schule einstudiert und zur Aufführung gebracht. Also keine weiteren Verzögerungen, hier sind die Pointer Sisters mit „I’m So Excited“:

Wow, diese Version hat mit der Orchestrierung und der kraftvollen Bühnenpräsenz der drei Damen so viel Power, die haut mich völlig um! Alle, die morgen auch wieder in den Schulalltag (es ist der Endspurt für dieses Schuljahr) starten müssen, können sich ein bisschen von der Energie aufheben und dann morgen frisch und aufgeladen in den Alltag starten!

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Song des Tages (277) – 2017-06-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. 2001 kam „Shrek“ in die Kinos, ich sah den Film und war begeistert. Ein klassischer Antiheld, der sich auf eine Mission begibt, die seine ganze Welt auf den Kopf stellt, das Ganze noch garniert mit viel (derbem) Humor und markigen Sprüchen sowie guter Musik — einfach spitzenmäßig! Aus dem Soundtrack, den ich mir damals sofort kaufte, stach ein Song besonders hervor, der heute zum Song des Tages gekürt wurde: „I’m A Believer“ von Smash Mouth:

Eigentlich ist der Song ja von den Monkees, doch die Smash Mouth-Version hat deutlich mehr Pepp. Auch der dazu produzierte Video-Clip ist sehr gelungen und mit einem ähnlichen Humor wie der Film „Shrek“ ausgestattet.

Getoppt wird der Clip aber noch von der Version, die tatsächlich im Film erklingt: Der Anfang entstammt der Smash Mouth-Fassung, doch dann übernimmt Eddie Murphy, der im Film dem Esel seine Stimme leiht, das Mikrofon — und das ist dann der wahre Hammer!

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Song des Tages (275) – 2017-06-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit wechseln Schauspieler ins Metier der Musik und umgekehrt. In etlichen Fällen wirkt das ein eher plumper Versuch, einfach eine weitere Geldquelle zu erschließen, in anderen Fällen darf man als Zuschauer/Hörer ganz überrascht die ungeahnte Qualität genießen. Im Fall von Bruce Willis war es eine solche positive Überraschung, denn in der Action-Komödie „Hudson Hawk“ beweist er ein vorher nicht zu erahnendes Talent als Sänger. Einen der zwei im Soundtrack enthaltenen Songs habe ich als heutigen Song des Tages ausgewählt, es handelt sich um „Swingin‘ On A Star“:

Der Video-Clip ist direkt aus dem Film genommen, natürlich hört man hier aufgrund der Einbettung in die Handlung nicht nur Bruce Willis singen, in der Apple Music-Playlist ist aber die komplett von ihm eingesungene Fassung zu hören.

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Song des Tages (274) – 2017-06-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Harrison Ford ist im Normalfall ein Garant für einen guten Film. Mir fällt nur eine einzige Ausnahme ein: „Mosquito Coast“. Bei „Working Girl“ (in der deutschen Übersetzung heißt der Film „Die Waffen der Frauen“) spielt er zwar nur einen verhältnismäßig kleinen Part, der Film ist dennoch faszinierend. Einerseits als perfektes Fenster in die (modische) Vergangenheit (Stichwort: aufgepolsterte Schultern), andererseits als Beispiel dafür, dass Sigourney Weaver in jeder Rolle überzeugen kann. Der Titelsong des Films stammt von Carly Simon und heißt „Let The River Run“:

Der Video-Clip ist gespickt mit Ausschnitten aus dem Film, anhand derer man sofort die modische Komponente überprüfen kann. Brrrrrr, schauderlich!

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Song des Tages (273) – 2017-06-12

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. 1999 habe ich ungefähr vier Wochen lang als Sommerjob bei Audi in Ingolstadt gearbeitet, wo ich mit einer Nietenpistole die rechte Außenseite vom TT an den Stellen verdichtete, wo eine Maschine nur sehr schwer hingekommen wäre. Wohnen konnte ich bei meinen Schwiegereltern, die nur ca. 20 Kilometer entfernt leben. Auf dem Weg zur Arbeit (und natürlich auch auf dem Rückweg) hörte ich mir in der gesamten Zeit nur zwei oder drei CDs an (mehr hatte ich nicht im Auto, einen iPod gab es damals noch gar nicht). Eine der CDs war die superbe Filmmusik zu der fantastischen Science Fiction-Action-Komödie „Das fünfte Element“ mit Bruce Willis und Mila Jovovich. Die Musik stammt von Eric Serra, und der Titelsong ist so gut, dass er auch ohne Kenntnis des Films sensationell gut wirkt: „Little Light of Love“

Noch während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, dass ich den Film viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Jetzt wird’s aber dringend wieder Zeit!

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Song des Tages (269) – 2017-06-08

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Arcade Fire hätte ich nie etwas gehört, wenn sie nicht ein paar Stücke zum Soundtrack von „Her“ mit Joaquin Phoenix beigesteuert hätten. Den Film habe ich dreimal angefangen und bis heute noch nicht zu Ende gesehen. Nicht aus Desinteresse, ich war jedes einzelne Mal zu müde. Vielleicht packe ich es ja in diesen Ferien endlich mal…

Zurück zur Band: Arcade Fire gründeten sich 2002 im kanadischen Städtchen Montreal, ihre Musik ist eine wilde Mischung aus Electro, Punk, Art Rock, Indie und dergleichen (bei Wikipedia steht sogar etwas von „Baroque Pop“, da habe ich diesen Begriff allerdings erstmalig in meinem Leben gelesen). Der heutige Song des Tages ist ein eher entspanntes Lied, das im ersten Teil einen sehr entspannten musikalischen Kontext mit mehrstimmigem Gesang und sehr dezenter Band-Begleitung aufbaut, dann scheint der Song schon mit einem Fade Out beendet zu sein, darauf folgt dann aber noch für mehrere Minuten eine Art Geräuschkulisse (ein besserer Begriff dafür fällt mir gerade nicht ein, ein geschlossener musikalischer Ablauf ist es aber eher nicht), aber hört selbst, hier ist „Supersymmetry“ von Arcade Fire:

Hörte man sich nur die ersten sechs Minuten an, wäre das Stück ohne jeden Zweifel fantastisch. Bei den folgenden fünf Minuten eigenartiger polytonaler Klangkulisse bin ich etwas hilflos. Möglicherweise spricht man darauf erst gut an, wenn man sich ein paar Schlucke zuviel des guten Scotch oder anderer Spirituosen zugeführt hat…

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Song des Tages (266) – 2017-06-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Huch, der heutige Song des Tages passt ja eigentlich eher zur Karwoche oder zu Ostern im weitesten Sinn des Wortes – na gut, dann sind wir halt schon ein kirchliches Fest weiter. Macht auch nichts. Dafür ist der Song eingängig und macht erstaunlich gute Laune: Eric Idle/Monty Python „Always Look On The Bright Side Of Life“

Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe (da war ich ungefähr acht oder neun Jahre alt), fand ich den Schluss furchtbar. Mittlerweile kann ich ihn absolut genießen. Liegt aber sicher am Alter…

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Gesehen: „Storm Hunters“

Was für ein Schrott!

Was für ein Schrott!

Heute kann ich’s kurz machen, denn dieser Film ist und bleibt einfach Mist. Also in einem Satz: Finger weg von diesem Film!

Etwas ausführlicher: „Storm Hunters“ stellt hinsichtlich des darin vorzufindenden Qualitätsmangels einen neuen Rekord auf. Unter dieser Adresse (dort unter der Sparte „Movie Reviews“) findet man schon eine wirklich gute Auflistung von Filmen, deren Begründungen für die eine oder andere in der Handlung ergriffene Aktion aus Sicht der Physik auf äußerst wackeligen Beinen stehen.

Doch abgesehen von einer in dieser Hinsicht nicht als „realistisch“ zu bezeichnenden Darstellung vieler Sachverhalte entbehrt der Film auch noch einer so zu nennenden Handlung. Es gibt eine Reihe von Personen, die halt während des Films durch die Gegend fahren und Tornados jagen – aber wo ein gelungener Katastrophenfilm wie „Twister“ (mit dem leider viel zu früh verstorbenen Bill Paxton) noch eine humorvolle und anrührende Rahmenhandlung aufbaut, die dann die massiv computergestützten Actionszenen trägt, wird in „Storm Hunters“ darauf vorsorglich ganz verzichtet.

Daher das oben schon genannte Fazit: Nicht anschauen. Das sind völlig verschwendete anderthalb Stunden (und noch nicht einmal die werden voll).

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Gesehen: „Bruchreif“

Eine herrlich entspannte Komödie, die sich gänzlich der leichten Unterhaltung verschrieben hat — und darin absolut brilliert.

Eine herrlich entspannte Komödie, die sich gänzlich der leichten Unterhaltung verschrieben hat — und darin absolut brilliert.

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit meiner Frau zur abendlichen Entspannung eine mit hervorragenden Schauspielern besetzte und – für uns in diesem Fall sehr angenehm – wunderbar „leichte“ Komödie zu sehen: „Bruchreif“. In den Hauptrollen brillieren hierbei Christopher Walken, der sonst ja eher als Erzschurke auftritt, hier aber gerade durch seine ruhige Art für die meisten Lacher sorgt, Morgan Freeman und William H. Macy.

Handlung

Der kurze Infotext zum Film bei iTunes bringt die wichtigsten Elemente der Handlung schon gut auf den Punkt:

Drei brave Museumswärter, ein Schicksalsschlag – Trennung! Der neue Chef des Museums hat ihre über alles geliebten Kunstwerke nach Dänemark verkauft, um Platz für wüste Avantgarde-Kunst zu schaffen. Ihr halbes Leben haben Charles, Roger und George vor und mit ihren Lieblingswerken verbracht, ihr Verlust wäre wie eine Amputation. Doch bevor es so weit kommt, tüfteln die Brüder im Geiste einen genialen Coup aus. Sie werden ihre drei Favoriten vor den Dänen retten und einfach stehlen.

Sehr leicht ist zu erkennen, dass der Fokus stark auf der Situationskomik liegen muss – und das dann auch tatsächlich tut. Was aber meiner gestrigen Empfindung nach sehr angenehm ist, denn als Zuschauer begreift man ziemlich bald, dass es in diesem Film nicht darum gehen wird, ob die drei völlig verplanten und für diesen Job alles andere als geeigneten Herren es am Ende schaffen, ihr jeweiliges Lieblings-Kunstwerk zu „retten“. Der Fokus richtet sich darauf, wie sie es bewerkstelligen und natürlich was dabei alles schiefgeht.

Fazit

Ich mag es sehr, wenn Filme „einfach so“ funktionieren, ohne dass man jede Sekunde mit vollster Aufmerksamkeit zusehen muss. Noch dazu ist „Bruchreif“ nicht kompliziert, dennoch funktioniert die Mischung aus Situationskomik und gewohnt professionell dargebotenen Schauspiels von drei bewährten Altmeistern ihres Fachs ganz wunderbar. Dieser Film sorgt ganz unaufdringlich für gute Laune und wird sicher noch etliche Male über unseren Fernseh-Bildschirm laufen dürfen.

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Song des Tages (261) – 2017-05-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als der Film „Romeo Must Die“ in die Kinos kam, war Jet Li für mich noch ein komplett unbeschriebenes Blatt. Doch dann entdeckte ich den Martial Arts-Darsteller in noch einigen anderen Filmen, von denen die meisten sogar ziemlich gut waren. Doch „Romeo Must Die“ war der erste und bleibt mir bis heute am deutlichsten im Gedächtnis. Einer der Gründe dafür war und ist sicher auch die gut ausgewählte Kombination von Songs als Untermalung des Streifens. Gleich an erster Stelle der Soundtrack-CD findet sich der heutige Song des Tages, gesungen von der zu früh verstorbenen Aaliyah, die in „Romeo Must Die“ auch gleich die weibliche Hauptrolle übernahm:

Bis vor ein paar Tagen hatte ich noch nie den Video-Clip zu diesem Song gesehen, insgesamt bin ich nach wie vor nicht ganz sicher, ob meine Faszination für den in der Pop-Musik heute sehr weit verbreiteten Formationstanz, dessen Synchronität mich stets zu begeistern vermag, oder meine Abneigung für das Sich-zur-Schau-Stellen der Sängerin (hätte sie noch weniger an, wäre es kein Musik-Video sondern ein Porno…) überwiegt. Statt mir darüber müßige Gedanken zu machen, höre ich lieber nur die blanke Musik, das liegt mir mehr.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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