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Gesehen: Akte X – Staffeln 1-3

Mein aktueller Serien-Fetisch: „Akte X“ – drei Staffeln geschafft, noch warten acht weitere auf mich...

Mein aktueller Serien-Fetisch: „Akte X“ – drei Staffeln geschafft, noch warten acht weitere auf mich…

Ja, ich bin fast 25 Jahre zu spät zur „Akte X“-Party gestoßen, doch jetzt genieße ich jede Folge, wenn ich sie mir beim Rudertraining ansehe. In meiner Jugend war es meine Schwester, die völlig vernarrt in Mulder und Scully jede Folge sehen musste, die ausgestrahlt wurde. Sie bastelte sich – in Ermangelung geeigneter käuflicher Exemplare – ihr eigenes „Akte X“-Poster, kurz: Sie verkörperte den klassischen Sci-Fi-Nerd. Bewundernswert, zumindest in der Retrospektive. Denn damals fühlte sich das noch albern an, ich machte mich – und das trotz meiner eigenen Star Trek-Fanschaft – über ihr Nerdtum lustig. Heute sieht die Sache dagegen ganz anders aus, denn nun kann ich die jeweils nächste Folge kaum erwarten.

Mittlerweile habe ich mein Vorhaben umgesetzt und mein Sportpensum etwas reduziert, sodass ich aktuell morgens etwa 10 Kilometer renne und dann die 90 Minuten noch mit Training auf dem Rudergerät auffülle. Das klappt gut, denn ich kann etwas länger schlafen (Aufstehen jetzt erst um 4:25 h), noch dazu bekomme ich auch auf diese Weise mein Bewegungsziel für den Tag voll – was will ich also mehr.

Bei den aktuell so niedrigen Temperaturen (hier in Aalen hatte es heute früh gute -11 Grad Celsius) ziehe ich ganz einfach das Laufband vor, dabei lege ich mein iPad auf das Laufband-Display (mit einem gefalteten Tuch als Abstandshalter, das klappt sehr gut). Während der insgesamt ca. 90 Minuten Training kann ich mir zwei Akte X-Folgen ansehen, ein Ritual, auf das ich mich tagtäglich freue. Mittlerweile bin ich mit der dritten Staffel fast komplett fertig, ich freue mich schon auf die weitere Entwicklung, denn die Serie ist ein absolutes Fest für Science Fiction-Fans. Außerdem zeugt jede neue Folge von der Nerdschaft der Serienmacher, denn immer wieder wird auf diverse Vorbilder in Literatur, Film und sogar anderen Serien Bezug genommen. Wenn man diese Bezüge erkennt, kann man sich jeweils freuen und die Parallelen genießen.

Morgen früh warten die nächsten zwei Folgen – ich freue mich schon!

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Rudern mit Scully und Mulder

Seit fast drei Wochen habe ich meine Rudermaschine im Keller stehen (ich berichtete), bis auf zwei absolut übervolle Tage war ich immer mindestens zehn, häufiger 20 oder 30, meist 40-45 Minuten dran und habe mich mittlerweile gut eingewöhnt.

Wunderbar an diesem Training ist vor allem, dass es recht leise vonstatten geht (mein Schnaufen, wenn der Gegenzug auf Level 10 ansteigt, ist da schon am lautesten), sodass ich auch ohne Kopfhörer nebenbei zur Ablenkung ein paar „Akte X“-Folgen gucken kann.

Unerwartet gut – „Akte X" aus den 1990er Jahren.

Unerwartet gut – „Akte X“ aus den 1990er Jahren.

Von dieser Serie kannte ich vorher fast nichts, nur die allererste Folge hatte ich bislang auf DVD gesehen. Nun aber stelle ich mein iPad neben die Rudermaschine und lasse die Folge beim Training laufen – so habe ich mich mittlerweile durch die ersten 12 oder 13 Folgen geguckt – und bin außerordentlich positiv beeindruckt, denn das Qualitätsniveau ist für eine „popelige“ TV-Serie aus den 1990er Jahren wirklich hoch. Die Drehbücher und Dialoge sind meist sehr intelligent und voller kleiner Überraschungen, auch das Darsteller-Gespann David Duchovny und Gillian Anderson ist quasi die Idealbesetzung. Besser noch für mich als Sci-Fi-Nerd: In beinahe jeder Folge wird Bezug auf bekannte Science Fiction-, Horror- oder Mystery-Filme/-Bücher genommen.

Als ein Beispiel soll die Folge „Eis“ (Erste Staffel, Folge 8) herhalten, die die wichtigsten Elemente des Science Fiction-/Horror-Klassikers „Das Ding aus einer anderen Welt“ mit Kurt Russel mit viel Liebe zum Detail nachstellt. Die Handlung ist natürlich stark angelehnt, weist aber eine gelungene Anpassung an das kürzere Serien-Format auf, die ausgewählten Gast-Darsteller, das Set sowie die Special-Effects sind mehr als nur „passend“, die Original-Stimmung wird ziemlich perfekt getroffen. Diese Episode war (und ist) ein echter Genuss!

Nachdem das Rudertraining nun nicht außergewöhnlich spannend ist – vor und zurück, wieder vor, wieder zurück, und noch einmal vor… bei 45 Minuten komme ich da auf über 1.000 Züge – bin ich dankbar für die spannenden „Akte X“-Folgen, die mich aus der geistigen Lethargie ziehen. Ohne sie wäre das Training nur halb so gut zu ertragen, vor allem, weil mir spätestens nach 35 Minuten der Hintern zu schmerzen beginnt…

P.S.: Ich bin im Moment arbeitstechnisch gut ausgelastet, daher habe ich die letzten beiden Termine für das „Album der Woche“ ungenutzt verstreichen lassen. Es kommt wieder…

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