Archiv der Kategorie: Apple Watch

Nike Running – Lauflevel Schwarz

In der Nike Running Club-App gibt es die sog. Lauf-Levels, eine Art Einteilung, in welcher Kategorie Läufer man einzuordnen ist. Diese Lauf-Levels sehen folgendermaßen aus:

  • 0-50 gelaufene Kilometer: Gelb
  • 50-250 gelaufene Kilometer: Orange
  • 250-1.000 gelaufene Kilometer: Grün
  • 1.000-2.500 gelaufene Kilometer: Blau
  • 2.500-5.000 gelaufene Kilometer: Lila
  • 5.000-15.000 gelaufene Kilometer: Schwarz
  • 15.000 und mehr gelaufene Kilometer: Volt
„Lila“ liegt ganz frisch hinter mir, „Schwarz“ ist aktuell, „Volt“ ist noch Zukunftsmusik...

„Lila“ liegt ganz frisch hinter mir, „Schwarz“ ist aktuell, „Volt“ ist noch Zukunftsmusik…

Im Prinzip müsste ich schon eine ganze Weile im Bereich „Schwarz“ sein, schließlich habe ich im letzten Jahr allein etwas mehr als 4.600 Kilometer laufend hinter mich gebracht. Doch lange Zeit benutzte ich eben nicht die Nike Running Club-App, weswegen die absolvierten Kilometer nicht für diese Liste zählten. Erst mit der Apple Watch, die ich seit dem 28. Oktober 2016 trage (da kam sie auf den Markt), hat sich das wieder geändert, denn in der sog. Nike+ Edition ist diese App gleich fest integriert (siehe Screenshot) – und sie funktioniert so gut, dass ich gar kein Bedürfnis verspüre, eine andere App auszuprobieren.

Oben links ist das Nike-Icon zu erkennen. Morgens ein kurzes Tippen darauf, dann kann ich sofort in einen Lauf starten. Perfekt!

Oben links ist das Nike-Icon zu erkennen. Morgens ein kurzes Tippen darauf, dann kann ich sofort in einen Lauf starten. Perfekt!

Gut, zurück zu meinem Lauf-Level, denn da hat sich gerade heute etwas geändert. Gestern sah es noch so aus:

Gerade noch „Lila“, aber 10 Kilometer laufe ich, bevor ich wach bin...

Gerade noch „Lila“, aber 10 Kilometer laufe ich, bevor ich wach bin…

Und nach einem schönen 19,26 Kilometer-Lauf heute früh war ich dann – endlich – im schwarzen Lauf-Level angekommen, was dann (aus rein psychologisch-motivatorischer Sicht) doch eine schöne Sache ist:

Gut, jetzt kommt die lange Durststrecke bis „Volt“ – meinetwegen könnte es auch gerne eine 10.000 Kilometer-Marke geben, aber Nike war wohl anderer Meinung...

Gut, jetzt kommt die lange Durststrecke bis „Volt“ – meinetwegen könnte es auch gerne eine 10.000 Kilometer-Marke geben, aber Nike war wohl anderer Meinung…

Ansonsten sieht meine Jahresbilanz für 2017 auch ganz gut aus (nach wie vor musste ich keinen Tag aussetzen, auch wenn ich seit dem letzten Schultag vor den Pfingstferien eine ätzende Erkältung habe – doch wie sagt man in Franken so schön: „Nur die Harten kommen in den Garten…“1):

Der aktuelle Stand – ich bin sehr zufrieden, so darf es gerne weitergehen!

Der aktuelle Stand – ich bin sehr zufrieden, so darf es gerne weitergehen!

  1. Lustig wird der Spruch erst, wenn man ihn sich auch mit der korrekten unterfränkischen Aussprache vorstellt, denn dann klingt das ungefähr so: „Nur die Hadden gomm‘ nei’n Gadden!“ – Ich darf mich darüber lustig machen, schließlich bin ich in Unterfranken aufgewachsen…
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Das „Mophie Juice Pack Helium“ für mein iPhone ein paar Monate später…

Im Dezember schrieb ich einen Blog-Eintrag über das mir damals frisch zugelegte Mophie Juice Pack Helium für mein iPhone SE (hier). Gleich der erste Kommentar dazu kam von simonsegur:

So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.

So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.

Es ist noch nicht ganz das halbe Jahr, das ich versprochen hatte, doch in weniger als zwei Wochen wäre der Termin, insofern sollte es keinen großen Unterschied machen. Und nun zu meinen im letzten „halben Jahr“ gesammelten Erfahrungen!

Alltag

Mittlerweile gehört das Juice Pack absolut untrennbar zu meinem Alltag. Zum Einsatz kommt es fast täglich, an höchstens zehn Tagen seit der Anschaffung habe ich es nicht benötigt (und das waren meist Tage, an denen ich stundenlang am Korrigieren saß, sodass ich das iPhone auch kaum in die Hand nahm). Irgendwann zwischen Nachmittag und Abend kommt der Punkt, da das iPhone mich auf „10 % Akku“ hinweist, dann aktiviere ich das Juice Pack, gut eine Stunde später bin ich wieder bei 90+ Prozent der Akkuladung. Ich denke im Normalfall auch gar nicht mehr darüber nach, es gehört „einfach dazu“, mittels eines kleinen Schiebereglers das iPhone im Handumdrehen wieder mit Energie zu versorgen. Insofern ist das Juice Pack ein zwar kleiner, dafür aber essentieller Bestandteil meines Tagesablaufs geworden, der mir in vielen Situationen gute Dienste erwiesen hat.

Akku und Schutz – Fehlanzeige!

Akku-Hüllen für das iPhone gibt es von sehr vielen Herstellern, ich habe mindestens 40 Minuten bei Amazon und auf diversen anderen Seiten gesucht. Die ganz perfekte Hülle habe ich noch nicht gefunden, denn ich hätte gerne eine, die auch das Display vor Schäden schützt – das ist beinahe meine größte Angst im Bezug auf das iPhone: Einmal unachtsam gewesen, das Smartphone fällt – und schon zieht sich ein ekliger Riss über das Display. Doch irgendwie scheinen die Hersteller nur zwei Kategorien zu kennen:

  • Mit Akku und Rück-/Seiten-, dafür ohne Frontschutz oder
  • Allroundschutz, dafür ohne (integrierten) Akku.

Gut, für mich ist die Verfügbarkeit der Energie im Alltag wichtiger, also passe ich wie ein Schießhund auf mein iPhone auf. Bislang klappte das gut – und ich werde mir Mühe geben, es so zu belassen.

Sexy gealtert

In der Zwischenzeit ist mein Juice Pack durch die Dauernutzung ein wenig gealtert, womit ich aber nicht ausdrücken möchte, die Akku-Hülle sei nun nicht mehr ansehnlich, ganz im Gegenteil: Man sieht ihr die Nutzung an, was für technologische Dinge, die sonst ja gerne unpersönlich wirken, ein absolut positiv zu wertendes Kriterium ist.

Ein paar Eindrücke von der Alterung habe ich gerade mit dem iPad fotografiert:

Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.

Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.

Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.

Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.

Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen...

Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen…

Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.

Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.

Also: Ein paar Abnutzungserscheinungen sind ja unvermeidlich, die sieht man klar und deutlich. Andererseits ist die Funktionalität nach wie vor uneingeschränkt und zu 100 Prozent zuverlässig – es gab noch keinen Tag, an dem ich die normale Akku-Ladung und das Juice Pack leer bekommen hätte.

Fazit

Wie oben schon mehrfach geäußert wurde: Ohne mein Mophie Juice Pack Helium gehe ich nicht mehr vor die Tür. Selbstverständlich ist es noch nicht DIE perfekte Hülle, denn dann würde sie einen Schutz für das Display mitbringen. Aber für die knapp 25 €, die ich damals bei Amazon dafür gezahlt habe, bekomme ich tagtäglich einen sensationellen Zugewinn an Nutzungszeit und Verlässlichkeit. Das war wirklich gut angelegtes Geld.

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Schlaf, Schlaf, Schlaf…

If we shadows have offended,
Think but this, and all is mended,
That you have but slumb’red here
While these visions did appear.
And this weak and idle theme,
No more yielding but a dream,
Gentles, do not reprehend.
If you pardon, we will mend.
And, as I am an honest Puck,
If we have unearned luck
Now to scape the serpent’s tongue,
We will make amends ere long;
Else the Puck a liar call.
So, good night unto you all.
Give me your hands, if we be friends,
And Robin shall restore amends.

Mit diesen Zeilen endet William Shakespeares fantastische Komödie „Ein Sommernachtstraum“. Zitiert habe ich Pucks Schluss-Monolog nur, weil darin gleich mehrfach auf den Schlaf bzw. das Träumen hingewiesen wird. Doch wieso erwähne ich das zu Beginn eines Blog-Eintrags? Ganz einfach: Ich schlafe sehr gerne, aber meist etwas zu wenig, was auf Dauer sicher nicht empfehlenswert ist. Daher habe ich angefangen, die Sache systematisch (soll heißen: technologisch) anzugehen.

Vor ein paar Tagen besorgte ich mir die App AutoSleep, die über die Apple Watch meinen Schlaf überwacht. Vor allem geht es mir darum, im Lauf der kommenden Wochen eine Übersicht davon zu bekommen, wieviel Schlaf ich realistisch benötige, um meinem eigenen Empfinden nach „gut erholt“ zu sein. Da die Apple Watch in der Lage ist, meine Bewegungen und meinen Puls zu verfolgen, ist das Schlaftracking meiner bisherigen Einschätzung nach relativ akkurat.

Im Gegensatz zu vielen Apps, die nur dann den Schlaf verfolgen, wenn man sie manuell kurz vor dem Einschlafen aktiviert – was bei mir einfach daran scheitert würde, dass ich in vielen Situationen äußerst schnell wegdämmere –, verfolgt AutoSleep den Körperstatus ohne die Notwendigkeit, dezidiert aktiviert zu werden. Und die Ergebnisse sind nicht schlecht:

Gestern Abend bin ich kurz nach 22:00 h schon einmal eingeschlafen, dann um etwa 23:00 h wieder aufgewacht, habe mich erst ins Bad begeben, um Zähne zu putzen, danach setzte sich der Schlaf fast bruchlos im Schlafzimmer fort.

Gestern Abend bin ich kurz nach 22:00 h schon einmal eingeschlafen, dann um etwa 23:00 h wieder aufgewacht, habe mich erst ins Bad begeben, um Zähne zu putzen, danach setzte sich der Schlaf fast bruchlos im Schlafzimmer fort.

Übersichtlichkeit wird in der AutoSleep-App groß geschrieben, über die Legende erhält man sofort Erläuterungen zu den Farbcodes.

Übersichtlichkeit wird in der AutoSleep-App groß geschrieben, über die Legende erhält man sofort Erläuterungen zu den Farbcodes.

Das Schlaftracking erzeugt ein neues Problem: Wann lade ich dann die Apple Watch auf? – Mehr dazu folgt sogleich...

Das Schlaftracking erzeugt ein neues Problem: Wann lade ich dann die Apple Watch auf? – Mehr dazu folgt sogleich…

Energie? – Energie!

Doch das Schlaftracking erzeugt ein ganz praktisches Problem: Wann lade ich dann meine Apple Watch auf? Doch auch dafür gibt es eine elegante technologische Lösung: An ein paar Punkten des Tages sitze ich unter Garantie für eine kleine Weile, z.B. beim Essen oder abends vor dem Fernseher. Darüber hinaus gibt es Zeiten, in denen ich kaum nennenswerte Aktivität zeige, die von der Apple Watch aufgezeichnet werden müsste, vor allem unter der Dusche ist das der Fall. Also kann ich jeweils in diesen Zeiten die Apple Watch aufladen. Ein voller Ladezyklus benötigt zwischen 60 und 90 Minuten. Verteilt auf mehrere Zeitfenster am Tag komme ich mit den Essens- und Inaktivitätspausen gut hin.

Nun möchte ich nicht permanent irgendwelche Kabel mit mir herumschleppen und dann am Ende in der Schule bei jeder Korrekturpause auf der Suche nach einer Steckdose herumrennen. Daher habe ich mir eine mobile Ladestation mit integriertem Akku besorgt, die genug Energie speichert, um drei volle Ladungen für die Apple Watch bereitzustellen:

Mit dieser mobilen Ladestation für die Apple Watch bin ich sehr zufrieden – und auf diese Weise kann ich meinen Schlaf verfolgen lassen, ohne am nächsten Morgen mit leerem Akku dazustehen...

Mit dieser mobilen Ladestation für die Apple Watch bin ich sehr zufrieden – und auf diese Weise kann ich meinen Schlaf verfolgen lassen, ohne am nächsten Morgen mit leerem Akku dazustehen…

Fazit

Das Schlaftracking funktioniert gut, über die kommenden Wochen werde ich dann hoffentlich genügend Daten haben, um meinen tatsächlichen Schlafbedarf zu erkennen. Das Problem des Aufladens der Apple Watch habe ich gelöst – alles super!

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Impressionen vom Morgenlauf

Gerade vor gut einer Stunde kam ich zweimal an der gleichen Stelle vorbei – im Abstand von ein paar Minuten, da es sich um einen Ort kurz vor meinem Wendepunkt handelt. Die Aussicht auf den Sonnenaufgang war so spektakulär, dass ich beide Male ein Foto schießen musste. Leider ist das erste etwas verwackelt – aber die Farbimpressionen sind dennoch sehenswert:

Leider etwas verwackelt, doch wenn man sich auf das Farbenspiel am Himmel konzentriert, lässt sich das zum Glück verdrängen...

Leider etwas verwackelt, doch wenn man sich auf das Farbenspiel am Himmel konzentriert, lässt sich das zum Glück verdrängen…

Und dann noch einmal, sechs oder sieben Minuten später – WOW!

Und dann noch einmal, sechs oder sieben Minuten später – WOW!

Guten Start in die neue Woche. Bei mir läuft schon der Ferien-Countdown: Noch fünf Tage, dann ist’s geschafft!

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Take the scenic route…

Ein Rat, den ich fast täglich befolge...

Ein Rat, den ich fast täglich befolge…

Jay Blahnik blickt auf eine lange und sehr erfolgreiche Karriere im Sportbereich zurück, denn er hat in seiner 18 Jahre dauernden Tätigkeit für Nike großen Einfluss auf die Entwicklung von Nike+, zu der Nike Running (aktuell die weltweit größte Läufergemeinschaft) und Nike Training Club gehören, ausgeübt bzw. diese Produkte federführend in der Entstehung und der Weiterentwicklung begleitet. Seit einer Weile ist er auch für Apple tätig, wo er den Bereich „Gesundheit und Fitness“ leitet, der wiederum zentral die entsprechenden Funktionen von iPhone und Apple Watch prägt1.

Bei einer der Apple Keynotes ist er mir im Zusammenhang mit der Vorstellung eben jener Fitness-Funktionen der Apple Watch 2 aufgefallen, die mich dazu brachten, mir diese einmalige Uhr zuzulegen. Und mehr als ein halbes Jahr später bin ich überzeugt, dass es sich dabei um den besten Fitnessbegleiter handelt, den man überhaupt benutzen kann.

Zurück zum Zitat: Every once in a while, take the scenic route. – grob übersetzt: „Nimm ab und zu die Route mit der schönen Aussicht.“ Diesem Rat folge ich schon sehr lange, doch noch nie ist mir dieser wunderschöne Spruch vorher ins Auge gefallen.

Gerade seit letztem Sommer, also seit der Anschaffung des E-Bikes, bin ich zunehmend versucht, neben dem täglichen Laufen auch beim Radeln immer wieder alternative Routen zu benutzen, die zwar etwas länger, dafür aber angenehmer zu fahren sind (oder mir auf ästhetischer Ebene mehr bieten). Klar, auf dem Weg zur Arbeit drängt die Zeit fast immer, also wähle ich da den kürzesten und/oder schnellsten Weg. Geht es nach Hause, machen ein paar Minuten mehr einfach keinen nennenswerten Unterschied, also wähle ich oft den Weg, bei dem ich auf den weniger von Autos frequentierten Routen unterwegs bin oder wo ich eine schöne(re) Aussicht habe. Ein Beispiel:

Drei Varianten für den letzten Endes fast gleichen Zielpunkt...

Drei Varianten für den letzten Endes fast gleichen Zielpunkt…

Alle drei Screenshots stammen aus der Aktivitäts-App meines iPhones, die auf den über die Apple Watch gesammelten GPS-Daten basieren.

  • Das Bild links zeigt den vermutlich kürzesten Weg zwischen unserem Haus und dem sog. Lokschuppen, in dem sich ein sehr guter Copy-Shop befindet, bei dem ich ein A2-Poster für den Big Band Battle (ich berichtete) in Auftrag gegeben hatte, das abgeholt werden musste. Das Poster ragte hinten noch ein paar Zentimeter aus meinem Rucksack heraus, das Wetter sah „instabil“ aus, also wählte ich für den Heimweg (linkes Bild) den kürzesten Weg, um ja nicht in die Bredouille zu geraten.
  • Noch ein paar Minuten vorher, auf dem Hinweg, hatte ich einen kleinen Umweg genommen, der mich vielleicht zwei Minuten mehr kostete, mir dafür aber auf 75 Prozent des Wegs eine autofreie Strecke garantierte. Klarer Fall, die Route war einfach besser (mittleres Bild).
  • Auf dem Bild rechts dagegen sieht man eine ziemlich exakt verdoppelte Route (fast sieben Kilometer) meines üblichen Wegs zur Arbeit. Der Grund dafür war wiederum einfach: Erst sechs Stunden Unterricht, dann noch fast zwei Stunden Oberstufen-Organisation (die nächste Woche wird noch mal so richtig „heiß“…), danach brauchte ich ein paar Minuten mentalen Freiraum, in denen ich mich auf dem Rad austoben konnte. Und von meiner nahe der Aalener Innenstadt gelegenen Schule nach Röthardt hinauf gibt es einige ordentliche Steigungen. Selbst wenn das E-Bike da hilft, steigt die körperliche Anstrengung deutlich an. Und das war in dieser Situation genau richtig. Noch dazu ist der Ausblick von dort fantastisch (nicht ganz umsonst wird der sog. „Panoramaweg“ dort entlang geführt), ein weiterer Grund für den kleinen Umweg.

Beim Laufen ist es ohnehin so, dass ich natürlich meine Standard-Routen habe, immer wieder aber ein paar Schleifen oder Umwege einbaue, um die (gefühlte) Monotonie zu durchbrechen. Fast immer lohnt sich der kleine Umweg, denn nicht selten entdecke ich dabei wunderschöne Ecken oder neue Wege, die ich dann in den folgenden Wochen Stück für Stück „erlaufe“. Insofern kann ich allen den von Jay Blahnik zitierten Tweet nur ans Herz legen: Wenn der Weg schon das Ziel ist, dann darf der Weg auch eine schöne Aussicht haben.

  1. Unter https://en.m.wikipedia.org/wiki/Jay_Blahnik gibt es weitere Informationen (englisch) zu Jay Blahnik.
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Zweiter Meilenstein 2017

Der zweite Meilenstein ist geschafft: 2.000 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Der zweite Meilenstein ist geschafft: 2.000 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Nachdem ich gestern meinen Lauf (mir völlig unbewusst) bei der Marke von genau 1999,50 Kilometern – in diesem Jahr, nicht am Stück! – beendet hatte, war es klar, dass ich heute den zweiten großen Meilenstein, also die 2.000 Kilometer im Kalenderjahr knacken würde. Unterstützt von Hape Kerkelings Autobiographie „Der Junge muss an die frische Luft“ auf den AirPods rannte ich meine 13,87 Kilometer-Runde über die morgendlich frische Ostalb, verscheuchte dabei mehrere Hasen, einen Fuchs und gefühlte Myriaden von Mücken.

Neue Schuhe – ein Gewinn für mich

Und dabei konnte ich gleich noch eine sehr angenehme Feststellung, die sich mir über die letzten Tage aufgedrängt hat, bestätigen: Die Entscheidung, mir neue Laufschuhe von Asics zu besorgen (ich berichtete), war goldrichtig. Seit einer Woche laufe ich nun mit diesen wundervollen Schuhen, immer im Wechsel einmal Cumulus und einmal Nimbus – meine Adduktoren-Zerrung dankt es mir mit deutlich verringerten Beschwerden. Wochenlang waren die ersten zwei Minuten des Morgenlaufs äußerst schmerzhaft gewesen, bis sich alles in mir auf die etwas wackelige Laufbewegung eingestellt hatte – rund lief es erst nach ein oder zwei Kilometern. Mittlerweile starte ich wieder ganz normal, denn der Schmerz ist zu 90 Prozent verschwunden. Nach etwas über einer Stunde des Laufens merke ich eine sich rascher als sonst steigernde Erschöpfung in der Region, ansonsten bin ich weitgehend beschwerdefrei. Sehr schön.

Gleich mal auf Holz klopfen…

Zurück zum Meilenstein: Was mich dieses Jahr besonders erfreut, ist die Tatsache, dass mein Wohlbefinden insgesamt gut genug mitspielt, dass ich noch keinen einzigen Tag aussetzen musste. Es gab einige Tage, an denen ich morgens ganz schön schlapp war, meist lag es an einer langen Probe am vorigen Abend oder einer insgesamt brutal anstrengenden Woche. Aber weder hatte ich eine richtig heftige Erkältung noch sonst etwas, was mich vom Laufen abhalten konnte. Tock-tock-tock (3x gegen meinen Holzkopf geklopft, auf dass es auch weiterhin so bleiben möge).

Stabile Verhältnisse

Noch etwas gibt mir momentan Auftrieb: Seit der 11. Klasse war ich nicht mehr so „leicht“, ich liege aktuell immer unter 61 Kilogramm, nicht selten bin ich genau bei 60 kg, gelegentlich etwas drunter. Das ist ein gutes Stück weg von den etwa 90 Kilo, die ich 2006 auf den Hüften hatte. Bei meiner alle zwei Jahre stattfindenden Generalüberprüfung beim Hausarzt wog ich zu Beginn des Jahres noch satte 67 Kilo, was für mich eindeutig zu viel war. Kurz drauf begann ich wieder mit dem Kalorienzählen (mit CaloryGuard Pro), seither hat sich diese Problematik zum Glück in Wohlgefallen aufgelöst.

Hin und wieder schaffe ich es sogar, damit Leute zu belustigen. Gestern zum Beispiel fand an unserer Schule das Treffen der Oberstufenkoordinatoren aller Aalener (und benachbarter) Gymnasien zum Zweck der Kooperationsabsprachen statt. Wie bei allen solchen Anlässen hatte das Sekretariat uns mit leckeren Plunderstückchen versorgt. Also zückte ich meine kleine aber feine tragbare Waage aus dem Rucksack und wog meine Stücke ab – sehr zur Erheiterung der neben mir sitzenden Kollegen.

Fazit

Passt alles, auf zu den nächsten 2.000 Kilometern! Morgen steht noch der Big Band Battle in der Aalener Stadthalle an (Beginn: 19:00 h, der Eintritt ist selbstverständlich frei, herzliche Einladung an alle Interessenten!), danach brauche ich ein bisschen Erholung, denn die letzten Tage waren ein echter Höllenritt!

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Zwischenstand

Ende Januar wurde mir bewusst, dass ich über die Advents- und Weihnachtszeit schlicht und ergreifend zu viele leckere Süßigkeiten verputzt hatte. Es mangelte mir zwar nicht an Bewegung, doch die Menge an Süßigkeiten, die nicht nur abends sondern auch verteilt über den ganzen Tag in mir landeten, sorgten für ein stetiges Zunehmen. Als ich dann an mehreren Tagen hintereinander immer deutlich mehr auf der Waage zu sehen bekam, als mir lieb war, nahm ich das Kalorienzählen wieder auf (mit CaloryGuard Pro). Über die Fastenzeit verstärkte sich die Sache, sodass meine Gewichtsentwicklung zum aktuell niedrigsten Gewicht seit der 11. oder 12. Klasse führte:

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Parallel dazu behielt ich natürlich mein übliches Laufpensum bei. Gerade heute früh habe ich die Marke von 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr durchbrochen:

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Wie ich vor einigen Tagen berichtete, waren meine Brooks Glycerin 13 schon sehr abgenutzt. Noch einmal 150-200 Kilometer weiter war vom hinteren Teil der Sohle nicht mehr viel übrig, ich lief auf der Dämpfung – und sehr holprig, weil die eben nicht gleichmäßig abgenutzt war.

Heute hatte ich die Möglichkeit, mir neue Laufschuhe zu besorgen. Um die Abnutzung etwas länger zu strecken, habe ich wieder – wie schon beim Laufband – zwei unterschiedliche Paare genommen. Auf diese Weise wird auch meine Muskulatur immer wieder auf unterschiedliche Weise gefordert bzw. gestützt.

Als großer Fan von Asics-Laufschuhen wolle ich auch wieder zu dieser Marke zurück. Am Ende landete ich beim Gel Nimbus 19 und beim Gel Cumulus 18:

Farblich machen sie schon etwas her...

Farblich machen sie schon etwas her…

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Noch liegen keine Erfahrungswerte mit den neuen Schuhen vor, doch in ein paar Tagen kann (und werde) ich sicher mehr berichten.

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„Aushäusiges“ Laufen

Wenn es nicht gerade tiefster Winter ist, laufe ich ja doch eher draußen, denn da bekomme ich deutlich mehr zu sehen als an der Wand vor meinem Laufband. Noch dazu ist die Luft draußen besser (manchmal auch deutlich feuchter, aber das gehört einfach dazu).

Dieses Wochenende waren wir auf einem kleinen Familientreffen in Dinkelsbühl — also ging gestern früh die Suche nach einer geeigneten Strecke los. Zum Glück ist Dinkelsbühl von einer alten Stadtmauer umgeben, die eine schier perfekte Runde vorgibt: Einmal um die gesamte Altstadt macht fast exakt 3,25 Kilometer (3,5 mit Schlaufen hier und da). Von der Jugendherberge aus startet man als Läufer mit einem leichten Gefälle, das am Ende der ersten (und aller weiteren Runden) wieder ausgeglichen werden muss. Aber im Vergleich zur Ostalb ist das sehr moderat, insofern war das Laufen hier entspannt.

Samstag

Am ersten Morgen also noch etwas Unsicherheit und Suchen, dann lief alles entspannt durch: Vier Runden um die Altstadt = 13,2 km.

Der Lauf am Samstag Morgen, vier Runden, zusammen 13,2 km.

Der Lauf am Samstag Morgen, vier Runden, zusammen 13,2 km.

Sonntag

Heute früh dann entspannt in die bekannte Strecke gestartet, in der zweiten Runde wurde ich von meiner Frau eingeholt, ab da liegen wir gemeinsam — das kommt sonst nur selten vor, ich genoss es in vollen Zügen.

In der vierten Runde wurden wir von einem kleinen Kläffer attackiert. Das Tier war kaum mehr allein Bettvorleger an der Leine, doch eben diese fehlte. Und so bellte und schnappte das wuselige Etwas um unsere Füße herum. Einmal rannte es mir so vor die Füße, dass ich nur mit Mühe nicht drauftrat. In der hektischen Ausweichbewegung muss ich das Kläffmonster aber doch touchiert haben, denn danach ließ es von uns ab. Uff!

Am Ende kam ich auf fünf Runden, insgesamt 16,1 km. Das war schön.

Die fünf Sonntags-Runden ergaben zusammen knapp über 16 km.

Die fünf Sonntags-Runden ergaben zusammen knapp über 16 km.

So schön es war, ich freue mich jetzt wieder auf die mir vertrauten Hausstrecken. Da kann ich vor Beginn des Arbeitstags genau kalkulieren, wann ich in welchem Zustand wo bin.

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Song des Tages (237) – 2017-05-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die AirPods sind (nicht nur) meiner Meinung nach eines der besten Apple-Produkte der letzten Jahre. Sie sind schick, halten stabil im Ohr auch bei extensiver sportlicher Betätigung (Laufen, Radfahren und Seilspringen habe ich persönlich getestet) und erfüllen auf ihre schnörkellose Weise und mit hohem Bedienkomfort genau den Zweck, für den sie gedacht sind. Dass sie ein voller Erfolg sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sie immer noch mit vollen sechs Wochen Lieferzeit zum Verkauf angeboten werden (herausgekommen sind sie im Dezember).

Der heutige Song des Tages hat nur indirekt mit den AirPods zu tun, denn der Song ist ganz und gar unabhängig von den Kopfhörern zu sehen, wurde aber in den TV-Werbespots als musikalische Untermalung eingesetzt. Daher genießt mit mir „Down“ von Marian Hill:

Alles in allem recht minimalistisch, aber doch so schön. Ein richtig guter „Sonntag-Morgen-Song“ – fehlt nur noch das opulente Frühstück dazu!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Neue müssen her…

Lange machen die es nicht mehr...

Lange machen die es nicht mehr…

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal (nach einem kurzen Kalenji-Ausrutscher1) Laufschuhe gekauft, die nicht von Asics stammten: Ein Paar Glycerin 13 von Brooks. Im Prinzip sind es wirklich gute Laufschuhe, sie haben mich seit letztem Jahr immerhin 1102,07 Kilometer (Stand von heute früh) weit getragen, unter anderem beim Marathon. Doch beim Anblick der Fersenregion der Sohle ist mir klar geworden: Lange werden wir nicht mehr das gemeinsame Laufvergnügen am Morgen haben.

Und noch eines ist mir klar geworden: Ich gehe zurück zum Bewährten und nehme wieder ein Modell von Asics, das passt einfach noch ein bisschen besser zu meinen Füßen (ist bei den Laufband-Schuhen auch so, dass sich meine Füße darin ein bisschen wohler fühlen). Sobald ich sie habe, gibt’s natürlich auch wieder ein paar Appetizer-Fotos, versprochen!

  1. Ausrutscher nur aus meiner Sicht, denn ich bekam von den Laufschuhen Knieprobleme, für andere mag das völlig anders aussehen…
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