Archiv der Kategorie: Apple Watch

Zwischenstand

Ende Januar wurde mir bewusst, dass ich über die Advents- und Weihnachtszeit schlicht und ergreifend zu viele leckere Süßigkeiten verputzt hatte. Es mangelte mir zwar nicht an Bewegung, doch die Menge an Süßigkeiten, die nicht nur abends sondern auch verteilt über den ganzen Tag in mir landeten, sorgten für ein stetiges Zunehmen. Als ich dann an mehreren Tagen hintereinander immer deutlich mehr auf der Waage zu sehen bekam, als mir lieb war, nahm ich das Kalorienzählen wieder auf (mit CaloryGuard Pro). Über die Fastenzeit verstärkte sich die Sache, sodass meine Gewichtsentwicklung zum aktuell niedrigsten Gewicht seit der 11. oder 12. Klasse führte:

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Parallel dazu behielt ich natürlich mein übliches Laufpensum bei. Gerade heute früh habe ich die Marke von 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr durchbrochen:

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Wie ich vor einigen Tagen berichtete, waren meine Brooks Glycerin 13 schon sehr abgenutzt. Noch einmal 150-200 Kilometer weiter war vom hinteren Teil der Sohle nicht mehr viel übrig, ich lief auf der Dämpfung – und sehr holprig, weil die eben nicht gleichmäßig abgenutzt war.

Heute hatte ich die Möglichkeit, mir neue Laufschuhe zu besorgen. Um die Abnutzung etwas länger zu strecken, habe ich wieder – wie schon beim Laufband – zwei unterschiedliche Paare genommen. Auf diese Weise wird auch meine Muskulatur immer wieder auf unterschiedliche Weise gefordert bzw. gestützt.

Als großer Fan von Asics-Laufschuhen wolle ich auch wieder zu dieser Marke zurück. Am Ende landete ich beim Gel Nimbus 19 und beim Gel Cumulus 18:

Farblich machen sie schon etwas her...

Farblich machen sie schon etwas her…

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Noch liegen keine Erfahrungswerte mit den neuen Schuhen vor, doch in ein paar Tagen kann (und werde) ich sicher mehr berichten.

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„Aushäusiges“ Laufen

Wenn es nicht gerade tiefster Winter ist, laufe ich ja doch eher draußen, denn da bekomme ich deutlich mehr zu sehen als an der Wand vor meinem Laufband. Noch dazu ist die Luft draußen besser (manchmal auch deutlich feuchter, aber das gehört einfach dazu).

Dieses Wochenende waren wir auf einem kleinen Familientreffen in Dinkelsbühl — also ging gestern früh die Suche nach einer geeigneten Strecke los. Zum Glück ist Dinkelsbühl von einer alten Stadtmauer umgeben, die eine schier perfekte Runde vorgibt: Einmal um die gesamte Altstadt macht fast exakt 3,25 Kilometer (3,5 mit Schlaufen hier und da). Von der Jugendherberge aus startet man als Läufer mit einem leichten Gefälle, das am Ende der ersten (und aller weiteren Runden) wieder ausgeglichen werden muss. Aber im Vergleich zur Ostalb ist das sehr moderat, insofern war das Laufen hier entspannt.

Samstag

Am ersten Morgen also noch etwas Unsicherheit und Suchen, dann lief alles entspannt durch: Vier Runden um die Altstadt = 13,2 km.

Der Lauf am Samstag Morgen, vier Runden, zusammen 13,2 km.

Der Lauf am Samstag Morgen, vier Runden, zusammen 13,2 km.

Sonntag

Heute früh dann entspannt in die bekannte Strecke gestartet, in der zweiten Runde wurde ich von meiner Frau eingeholt, ab da liegen wir gemeinsam — das kommt sonst nur selten vor, ich genoss es in vollen Zügen.

In der vierten Runde wurden wir von einem kleinen Kläffer attackiert. Das Tier war kaum mehr allein Bettvorleger an der Leine, doch eben diese fehlte. Und so bellte und schnappte das wuselige Etwas um unsere Füße herum. Einmal rannte es mir so vor die Füße, dass ich nur mit Mühe nicht drauftrat. In der hektischen Ausweichbewegung muss ich das Kläffmonster aber doch touchiert haben, denn danach ließ es von uns ab. Uff!

Am Ende kam ich auf fünf Runden, insgesamt 16,1 km. Das war schön.

Die fünf Sonntags-Runden ergaben zusammen knapp über 16 km.

Die fünf Sonntags-Runden ergaben zusammen knapp über 16 km.

So schön es war, ich freue mich jetzt wieder auf die mir vertrauten Hausstrecken. Da kann ich vor Beginn des Arbeitstags genau kalkulieren, wann ich in welchem Zustand wo bin.

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Song des Tages (237) – 2017-05-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die AirPods sind (nicht nur) meiner Meinung nach eines der besten Apple-Produkte der letzten Jahre. Sie sind schick, halten stabil im Ohr auch bei extensiver sportlicher Betätigung (Laufen, Radfahren und Seilspringen habe ich persönlich getestet) und erfüllen auf ihre schnörkellose Weise und mit hohem Bedienkomfort genau den Zweck, für den sie gedacht sind. Dass sie ein voller Erfolg sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sie immer noch mit vollen sechs Wochen Lieferzeit zum Verkauf angeboten werden (herausgekommen sind sie im Dezember).

Der heutige Song des Tages hat nur indirekt mit den AirPods zu tun, denn der Song ist ganz und gar unabhängig von den Kopfhörern zu sehen, wurde aber in den TV-Werbespots als musikalische Untermalung eingesetzt. Daher genießt mit mir „Down“ von Marian Hill:

Alles in allem recht minimalistisch, aber doch so schön. Ein richtig guter „Sonntag-Morgen-Song“ – fehlt nur noch das opulente Frühstück dazu!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Neue müssen her…

Lange machen die es nicht mehr...

Lange machen die es nicht mehr…

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal (nach einem kurzen Kalenji-Ausrutscher1) Laufschuhe gekauft, die nicht von Asics stammten: Ein Paar Glycerin 13 von Brooks. Im Prinzip sind es wirklich gute Laufschuhe, sie haben mich seit letztem Jahr immerhin 1102,07 Kilometer (Stand von heute früh) weit getragen, unter anderem beim Marathon. Doch beim Anblick der Fersenregion der Sohle ist mir klar geworden: Lange werden wir nicht mehr das gemeinsame Laufvergnügen am Morgen haben.

Und noch eines ist mir klar geworden: Ich gehe zurück zum Bewährten und nehme wieder ein Modell von Asics, das passt einfach noch ein bisschen besser zu meinen Füßen (ist bei den Laufband-Schuhen auch so, dass sich meine Füße darin ein bisschen wohler fühlen). Sobald ich sie habe, gibt’s natürlich auch wieder ein paar Appetizer-Fotos, versprochen!

  1. Ausrutscher nur aus meiner Sicht, denn ich bekam von den Laufschuhen Knieprobleme, für andere mag das völlig anders aussehen…
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Rückblick auf den April 2017

Bislang konnte ich mein läuferisches Pensum sehr effektiv erfüllen, hoffentlich bleibt es so...

Bislang konnte ich mein läuferisches Pensum sehr effektiv erfüllen, hoffentlich bleibt es so…

Nach einigen Stunden im Auto habe ich gestern Abend schlicht vergessen, meinen Monatsrückblick zum Laufen zu posten. Aber ich halte die Sache kurz, denn das Bild sagt schon fast alles: Jeden Tag im bisherigen Kalenderjahr (=120 Mal) gelaufen, 1.700,23 km geschafft, der Tagesdurchschnitt liegt also bei 14,16 km. Mein Durchschnittstempo pro Kilometer lag bei 5,95 Minuten, sinkt im Moment aufgrund einer Zerrung aber gerne mal auf über 7 Minuten/Kilometer ab.

Seit 1. März habe ich gut sechs Kilogramm abgenommen, was ich auch schön finde. Doch es ist sehr schwer, die jahrelange Gewohnheit, sich abends auf dem Sofa noch eine Menge Süß- und Knabberkram einzuverleiben, im Schach zu halten.

Fazit: Das ist mehr als von mir selbst erwartet, andererseits aber auch willkommen, denn man weiß schließlich nie, was noch alles kommt. Gerade im April hat sich mein Marathon-Experiment als sehr gutes Polster erwiesen, das den Kilometerstand ziemlich nach oben schob. Aber im Mai wird es so etwas nicht geben. Gewichtstechnisch bleibe ich am Ball, vielleicht muss ich mein Ziel auf 60 kg senken — mal sehen.

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Fastenzeit — und jetzt?

Die Fastenzeit verlief sehr erfolgreich, der Trend darf sich gerne noch eine Weile fortsetzen!

Die Fastenzeit verlief sehr erfolgreich, der Trend darf sich gerne noch eine Weile fortsetzen!

Wie die Grafik zeigt, habe ich in den letzten Wochen ganz gut an Gewicht verloren. Die Fastenzeit war in dieser Hinsicht erfolgreich, noch besser war die Wiederaufnahme des Kalorienzählens, denn sie allein bringt Klarheit in das stets fragile Gefüge von In- und Output der Energie.

Nach dem Marathonlauf am 15.4. (hier) kann man einen deutlichen Knick nach unten erkennen, denn auf über 42 Kilometern habe ich wirklich viele Kalorien verbrannt — an diesem Tag allein kam ich auf über 50.000 Schritte.

Am Ende des Tages war da doch einiges zusammengekommen...

Am Ende des Tages war da doch einiges zusammengekommen…

Kein Wunder, dass am nächsten Morgen die Waage sehr gnädig war, hatte ich doch am Vortag mindestens 800 Kilokalorien, die im „Budget“ gewesen wären, ungenutzt gelassen. Leider, leider war es auch gleich der Ostersonntag, an dem traditionell bei den Schwiegereltern geschlemmt wird, bis alles zu spät ist. Klar, da rächte sich die Waage. Aber ich sehe das völlig entspannt, denn der Trend ist ungebrochen und klar zu erkennen.

Ein kleiner Zwischenstand von meinen täglichen Läufen.

Ein kleiner Zwischenstand von meinen täglichen Läufen.

An Sport mangelt es mir nicht, wenngleich ab morgen ein durchweg anstrengender Abschnitt im Schuljahr folgt, zusätzlich garniert mit haufenweise privaten Sonderterminen.

Doch selbst nach dem Ende der Fastenzeit werde ich weiterhin brav meine Kalorien zählen, darauf achten, abends nicht mehr als die 1.600 Kilokalorien (plus Sportanrechnung, die allerdings nur mit 20%) zu verbrauchen. Letztlich möchte ich die beiden Love-Handles an meiner Hüfte noch loswerden, wenn der Bauch auch noch einen Tick flacher wird, sträube ich mich nicht dagegen… Daher ist mein neues Zielgewicht (siehe oben) die Marke von 61 kg. Wenn das nichts hilft, dann halt nicht. Weiter runter komme ich bei 1,78 Metern Körpergröße und einer Vorliebe für Süßkram ohnehin nicht…

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Der erste Marathon

Schon lange gärte es in mir, beim täglichen Laufen war es immer so ein Ziel, das mir vorschwebte. Und dann das: Vor einigen Wochen versprach ich dem guten Zeilenende relativ spontan, in den Osterferien einfach mal einen Marathon zu laufen. In den letzten Tagen hatte ich mich an die morgendliche Kühle (den Wind eingerechnet müsste ich eigentlich von „Kälte“ sprechen) beim Rennen im Freien gewöhnt (normalerweise ziehe ich bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius das Laufband im Keller vor). Da für morgen und die kommenden Tage wiederum deutlich kühleres und z.T. auch schlechteres Wetter angekündigt ist, ergriff ich kurzerhand die Möglichkeit und stürzte mich heute früh kurz nach 6:00 h hinaus, um meinen ersten Marathon-Lauf zu absolvieren.

Unmittelbar vor dem Aufbruch: Im Hintergrund sieht man die Morgendämmerung, ich sehe (noch) ganz zuversichtlich aus...

Unmittelbar vor dem Aufbruch: Im Hintergrund sieht man die Morgendämmerung, ich sehe (noch) ganz zuversichtlich aus…

Meine Frau startete einen Moment vor mir, sie hatte sich einen Halbmarathon vorgenommen. Da die Strecken nicht gleich waren, trafen wir uns an der einen oder anderen Stelle wieder – das war sehr schön.

Aber kalt war es. Und wie. Vor allem im Wind (schlimmer nur noch im Gegenwind). Das führte dann auch dazu, dass ich Rücken und Schultern etwas verspannte – ab Kilometer 32 rächte sich das, ab Kilometer 40 war es echt unangenehm.

Hörbuch-Unterstützung

Aber erst einmal zum Start, denn gestern hatte ich vorsorglich das Hörbuch von „Glas“, dem vierten Teil des „Dunkler Turm“-Epos von Stephen King geladen (und mir die etwas langatmige Einleitung der Neufassung angehört, um gleich mit der Geschichte starten zu können).

Der vierte Teil des langen Epos war mein treuer Wegbegleiter – und das war sehr gut so.

Der vierte Teil des langen Epos war mein treuer Wegbegleiter – und das war sehr gut so.

Beim Lesen bin ich ungefähr nach einem Drittel stecken geblieben, weil mir da erst einmal vier John Scalzi-Romane und sechs Hörbücher vom gleichen Autor „in den Weg sprangen“. Um mir die Geschichte wieder schmackhaft zu machen (und mir einen Grund zu kreieren, endlich im Buch weiter zu lesen – es ist ja alles andere als langweilig!), startete ich den Lauf mit dem Hörbuch. Und die Entscheidung war gut, denn es war die perfekte Mischung aus „Ist mir schon vertraut, weil ich es bereits gelesen habe…“ und „Huch! Dieses Detail hätte ich glatt vergessen…“ – so musste ich nicht jede Sekunde voll aufpassen, konnte aber die Geschichte in kompakter Form genießen. Sehr gut!

AirPods to the MAX!

Meiner Meinung nach sind die im Dezember von Apple herausgebrachten AirPods eines der besten Technologie-Produkte der letzten Jahre. Technologisch für ein 1.0-Produkt schon wahnsinnig ausgereift und derart bequem in der Handhabung – ganz klar, dass sie mich auch bei diesem Lauf begleiteten. Da ich fürchtete, die Akku-Laufzeit würde nicht ganz ausreichen, nahm ich die Box mit, in der ein Akku integriert ist, mittels dessen sich die Kopfhörer flugs wieder aufladen lassen. Wie sich herausstellte, hätte ich mir die Mühe des Mitschleppens sparen können, denn die AirPods gaben erst nach vier Stunden und 20 Minuten Dauernutzung (und das in durchaus kalter Umgebung) ihren Geist auf. Zehn Minuten später war ich ohnehin wieder daheim.

Dauer und Kondition

Auf den Marathon habe ich mich nicht speziell vorbereitet. In diesem Kalenderjahr bin ich – wie vorher auch – einfach jeden Morgen meine 10-18 Kilometer gelaufen. Mit einer speziellen Vorbereitung hat das leider gar nichts zu tun. Und das habe ich dann auch gemerkt, denn mein Körper war überhaupt nicht darauf vorbereitet, mehr als 30 oder 32 Kilometer zu laufen. Ab da schmerzte der Rücken beträchtlich – die Schultern waren so verkrampft, dass selbst das Schulterrollen, das sie lockern sollte, derart unangenehm war, dass ich es einfach wieder bleiben ließ.

Geschafft! Mein erster Marathon in der Zusammenfassung!

Geschafft! Mein erster Marathon in der Zusammenfassung!

Meine Zeit war – gemessen an einer professionellen Zeit – grausam schlecht, denn ich brauchte gut viereinhalb Stunden. Andererseits waren da etliche Höhenmeter enthalten (Ostalb), insofern bin ich völlig zufrieden damit.

Meine Zeit – nicht konkurrenzfähig, aber für mich schon sehr gut.

Meine Zeit – nicht konkurrenzfähig, aber für mich schon sehr gut.

All das darf nicht darüber hinweg täuschen, dass ich mich ansonsten beim Lauf ziemlich gut fühlte. Zwar verspürte ich ab Kilometer 33 oder 34 einen ziemlich nagenden Durst, für den ich selbstverständlich keine Vorsorge getroffen hatte. Aber andererseits: Was soll’s?

Kreislauf mit Berg- und Talfahrt

Na ja, ich merkte danach ziemlich schnell, wie anstrengend der Lauf für meinen Körper war. Ungefähr einen halben Kilometer vor Ende des Laufs musste ich eine Straße überqueren, doch der anhaltende Verkehr zwang mich zu gut 15 bis 20 Sekunden Steh-Pause. Und schon während dieser kurzen Zeit fühlte ich ein deutlich flaues Gefühl in mir aufsteigen. Mein Kreislauf war wohl der Meinung, mich darauf hinweisen zu müssen, dass er jetzt sofort für eine Pause zu haben wäre. Also schnell zwischen den Autos hindurchgequetscht und noch den Schluss absolviert. Danach langsam die letzten 150 Meter nach Hause gegangen (das tat gut, um den Puls wieder etwas abzusenken), danach erst einmal Flüssigkeit nach gefüllt, dann in die Dusche. Schon das Abziehen der Duschkabine ging nicht mehr, dafür legte ich mich (freiwillig) auf den Boden und die Füße hoch. Danach auf das Sofa, wo ich noch eine gute Stunde blieb. Seither bin ich wieder ansprechbar.

Dieser Umstand zeigt mir, dass ich so schnell keinen weiteren Marathon laufen muss. Ein Halbmarathon stellt für mich keine große Herausforderung dar, der liegt nur ein bisschen über dem täglichen Pensum, dass das ohne spürbare Auswirkungen geht, aber das dann noch einmal zu verdoppeln – huiiiii.

Fazit

Trotz des letzten Punktes kann ich sagen: Der Lauf machte Spaß, und zwar ziemlich viel. Noch dazu war ich fast durchweg komplett im Flow: Hörbuch und Einsamkeit sind eine gute Kombination, da es kaum eine Ablenkung von der Geschichte gibt. Also, lieber Zeilenende, ich stehe zu meinen Versprechungen. Jetzt darfst du genau wie ich morgen gnadenlos schlemmen, das haben wir uns verdient. Aber der nächste Marathon-Lauf wird noch eine ganz lange Weile auf sich warten lassen. Dennoch bin ich froh, mir bewiesen zu haben, einen solchen Lauf tatsächlich durchzuhalten. Andererseits verstehe ich jetzt, warum der Bote im antiken Griechenland nach dem Absolvieren des Laufs gleich gestorben ist…

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Variatio delectat

Ja, der gute alte Cicero war schon ein Fuchs, denn er hat völlig zu Recht erkannt, dass der menschliche Geist (und auch sein Geschmack) nach Abwechslung sehnt. In einem Anfall völligen Luxus-Denkens habe ich mir vor ein paar Tagen bei Amazon einen ganzen Stapel neuer Armbänder für meine Apple Watch bestellt. Das Design des Armbands für die Nike+ Edition ist mir so sympathisch geworden, dass ich mich nach einer größeren Farbpalette sehnte, um ein wenig mehr Abwechslung in mein Erscheinungsbild zu bringen.

Die originalen Nike+ Edition-Armbänder von Apple kosten jeweils 59 €, was mir für einen in diesem Fall ja wirklich überhaupt nicht nötigen Artikel schlicht und einfach zu viel Geld ist. Bei Amazon wurde ich fündig und habe für den Preis eines originalen Armbands vier Imitate erstanden, die heute ankamen.

Frisch eingetroffen, die neuen Armbänder für meine Apple Watch.

Frisch eingetroffen, die neuen Armbänder für meine Apple Watch.

Selbstverständlich ist der Qualitätsunterschied beim Wechseln der Armbänder deutlich spürbar, denn das mit der Apple Watch beim Kauf gelieferte (im Bild ganz links: grau-weiß) ist von einem gleichzeitig weicheren (also sich angenehmer anfühlenden) als auch stärkeren (im Sinne von „robusteren“) Material. Auch beim Anlegen merkt man, dass der Dorn leichter in die Aussparung flutscht (und doch stabil darin verbleibt – herausgerutscht ist er seit Ende Oktober nicht ein einziges Mal). Doch sobald die Apple Watch dann einmal am Handgelenk sitzt, ist das völlig irrelevant, denn so genau fühlt man das an dieser Stelle nicht. Und wenn überhaupt, dann nur in den ersten Minuten, bis man sich daran gewöhnt hat, danach würde man es nur spüren, wenn es eine Irritation auslöst.

Da nun die Zeit des Jahres kommt, in der die Ärmel kürzer werden, freue ich mich schon darauf, das jeweils zum T-Shirt oder zur sonstigen Kleidung passende Armband anzulegen. So, jetzt habe ich einmal mehr dem absoluten Luxus gefrönt – und werde mich in den Ferien mit allen Armbändern anfreunden, um dann immer sofort zum situativ richtigen greifen zu können.

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Fastenzeit 2017

Ganz offensichtlich hat das Engerschnallen des Gürtels (wobei das zu keinem Zeitpunkt notwendig wurde) geholfen.

Ganz offensichtlich hat das Engerschnallen des Gürtels (wobei das zu keinem Zeitpunkt notwendig wurde) geholfen.

Jedes Jahr, wenn die Fastenzeit kommt, legen meine Frau und ich einen etwas besinnlicheren Umgang mit unserer Ernährung an den Tag. Sie ist dieses Jahr noch konsequenter als ich, doch auch bei mir hat sich schon einiges getan. Über die Advents- und Weihnachtszeit bin ich nun einmal immer ein Keks- und Kuchenmonster: Wo immer so etwas steht, bin ich bereit, mich persönlich um die Vernichtung zu bemühen. Selbstlos, wie so ein Superheld.

Doch die Konsequenzen sind jeweils deutlich zu sehen, spätestens auf der Waage, denn selbst mein täglich angewandtes Sportprogramm kann die Unmengen an Kalorien nur bedingt im Schach halten. Vor ein paar Wochen entdeckte ich dann zu meinem Entsetzen, dass ich mehr als 67 kg – fast schon 68 kg – auf die Waage brachte. Normalerweise stellen die 66 kg (verteilt auf 178 cm Körpergröße) meine Schallgrenze dar. Bin ich da drüber, wird aktiv und konsequent gegengesteuert. Doch die winterliche Kälte verleitet mich halt immer wieder zu kleinen Snacks nebenher, um entweder etwas Warmes in den Bauch zu kriegen (ich trinke weder Tee noch Kaffee, das Cola Light schmeckt nur gekühlt – ein echtes Dilemma!).

Mein Wohlfühlgewicht liegt bei gut 64 kg, auch 65 kg sind völlig in Ordnung. Um das Ziel auch wirklich zu erreichen, habe ich mein Abnehmziel auf 63 kg gesetzt. Und dann begann ich nach dem Anhören von „Fettlogik überwinden“ (hier) wieder mit dem Kalorienzählen (mit CaloryGuard Pro). Das ist in meinem Fall immer sehr effektiv, denn es bringt mir zu Bewusstsein, was ich während des Tages so in mich hineinstopfe. Und wie es die Grafik oben so schön zeigt: Es wirkt. Es wirkt sogar sehr gut. Also bleibe ich noch ein bisschen dran, bis Ostern erreicht ist. Danach werde ich aber auch nicht damit aufhören – nur werde ich gelegentlich ganz sehenden Auges über das Tagesziel hinausschießen, denn ganz ohne Süßigkeiten kann und will ich nicht leben. Und ich werde es genießen. Der Rebell in mir frohlockt schon.

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Monatsrückblick Laufen im März 2017

Alles in allem ein erfolgreicher Monat beim Laufen – und endlich wird es wieder wärmer, sodass ich mehr Läufe im Freien absolvieren kann!

Alles in allem ein erfolgreicher Monat beim Laufen – und endlich wird es wieder wärmer, sodass ich mehr Läufe im Freien absolvieren kann!

Insgesamt bin ich in läuferischer Hinsicht vollauf zufrieden mit dem März – und dem bisherigen Kalenderjahr. Die Zeitumstellung am letzten Wochenende war ein echtes „Biest“, ich habe sie drei oder vier Tage lang deutlich gespürt. Heute früh war der Lauf zum ersten Mal nicht mehr (bzw. nicht mehr ausschließlich) von Müdigkeit geprägt.

Vergleich mit dem letzten Jahr

Im letzten Jahr bin ich im März fast 493 Kilometer gelaufen, da waren die Strecken noch deutlich länger, denn aktuell laufe ich „nur“ 13,13 km unter der Woche und ein wenig mehr am Wochenende (letztes Jahr lag der Standard bei 15+ km). Doch für dieses Jahr habe ich ja eine etwas ruhigere Gangart ausgerufen, um mir nicht wieder eine Zerrung einzufangen. Bislang klappt das prächtig, also gibt es keinen Anlass zur Beschwerde.

Der erste Marathon-Lauf

Je nachdem, wie das Wetter sich entwickelt, möchte ich in den Osterferien meinen ersten Marathon laufen, zumindest habe ich dem werten Zeilenende das angekündigt. Und was man so mal eben behauptet, muss man auch einhalten. Dazu habe ich eine schöne Strecke, die ich sonst für meine Halbmarathons nutze. Und die laufe ich an dem entsprechenden Tag zweimal.

Da ich keine spezielle Vorbereitung für einen Marathon absolviert habe, kann es auch passieren, dass der Lauf ein „Griff ins Klo“ wird, aber durch mein sonstiges Pensum gehe ich mal davon aus, dass die Kondition grundsätzlich reichen müsste. Nun, ich werde ja sicher ausführlich berichten, wenn es dann endlich soweit ist.

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