Archiv der Kategorie: Langstreckenlauf

Gehört: „Das Syndrom“ von John Scalzi

John Scalzi gehört zu meinen Lieblings-Autoren, die „Krieg der Klone“-Trilogie sowie deren beide Nachfolger habe ich komplett verschlungen. Sobald ich mit meinem aktuellen Lesefutter durch bin, möchte ich unbedingt Zeilenendes Empfehlung folgen und endlich „Redshirts“ lesen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte ich ein sehr spannendes Hörbuch – „Das Syndrom“ vom gerade erwähnten John Scalzi begonnen, das in der „Hörspiele und Hörbücher“-Abteilung von Apple Music angeboten wurde. Eines Tages jedoch verschwand das Hörbuch von einem Tag auf den nächsten aus dem Programm – nur war ich damit noch nicht fertig. Ärgerlich, nein sehr ärgerlich, denn ich stand nur noch gut 45 oder 50 Minuten vor dem Ende, ganz kurz vor der Auflösung der langen Klimax! Das war eine ziemlich fiese Methode, ungewollt einen Cliffhanger zu erzeugen…

Ungekürzt und spannend: „Das Syndrom“ von John Scalzi bei Apple Music

Ungekürzt und spannend: „Das Syndrom“ von John Scalzi bei Apple Music

Zu meinem großen Glück hatte ich den Roman auf Englisch – da heißt er dann „Lock In“ – in meiner iBooks-Bibliothek (den hatte es ein Jahr vorher für 99 Cent im Angebot gegeben), also konnte ich der Spannung ohne weitere Verzögerung abhelfen. Dennoch wurmte mich die Sache, also sah ich seither jede Woche nach, ob das Hörbuch nicht wieder in Apple Music verfügbar sei. Siebzehn Euro für das im iTunes Store käuflich erhältliche Hörbuch wollte ich nicht investieren – ich zahle ja bereits für mein Streaming-Abo.

Vor ein paar Tagen erschien nun das Hörbuch erneut im Angebot, also lud ich es sofort wieder auf mein iPhone1. Gestern früh konnte ich beim Laufen endlich den Schluss anhören. Die ganz große Spannung war natürlich weg, da ich den Schluss bereits gelesen hatte, ihn parallel zum Laufen aber gemütlich hören zu können, war schon ein angenehmes Vergnügen, das mir den Morgensport ordentlich versüßte.

Zum Inhalt

Der Klappentext im iTunes Store generiert schon eine prickelnde Grundspannung, ich habe das einfach übernommen:

Gefangen im eigenen Körper.
Ein Virus geht um die Welt, und die Folgen sind katastrophal. Die meisten Opfer kommen mit einer Art Grippe davon, doch für einige wenige wird die Ansteckung zum Horror: Sie fallen in ein totales Wachkoma, das sogenannte Haden-Syndrom. Millionen von Menschen sind betroffen, und in den USA ist nichts mehr, wie es einmal war. Als der junge FBl-Agent Chris Shane auf einen mysteriösen Mordfall angesetzt wird, stechen er und seine Partnerin in ein Wespennest – ein brutales Versteckspiel beginnt, in dessen Zentrum möglicherweise die Antwort auf das Rätsel des Haden-Virus steht.

Was im virtuellen Klappentext gar nicht erwähnt wird, den Reiz vieler Scalzi-Romane jedoch ausmacht, sind die unzähligen Anspielungen auf andere im Science Fiction-Genre bekannte Filme, Bücher, Vorstellungen etc. Kennt man sich selbst ein bisschen darin aus, bereichert dies den Hör-/Lesegenuss ungemein – für mich war es jedenfalls ein wahres Fest, ein „wahrer Scalzi“ halt!

Hörbuch-Fassung

Wie die meisten anderen Scalzi-Hörbücher wird auch dieses von Matthias Lühn gelesen, der es gleichzeitig einfühlsam und staubtrocken vorträgt, was die humorvollen Passagen um so schriller wirken lässt, ohne jemals an Ernsthaftigkeit einzubüßen. Das Hörbuch ist – welch Luxus! – ungekürzt und dauert ungefähr neuneinhalb Stunden.

Fazit

John Scalzi enttäuscht nicht im geringsten in diesem actiongeladenen Science Fiction-Roman. Wie immer vermag er es, eine gänzlich andere, uns fremde Welt zu skizzieren, ihr Leben einzuhauchen und sie mit Charakteren zu spicken, die nicht stereotyp gut oder böse, sondern immer auch mit eigenen Stärken und Schwächen ausgestattet sind. Das Setting ist zwar futuristisch, aber noch vertraut genug, um sofort bereits heute existierende gesellschaftliche Strömungen in einer über kommende Jahrzehnte hinweg ablaufenden Entwicklung erkennen zu können. Das gelegentlich erschreckend realistische Szenario wird immer wieder geschickt durch den Einsatz von äußerst pointiertem Humor aufgelockert, sodass der Fluss der Handlung nie ins Stocken kommt.

Wer nun auf den Geschmack gekommen und selbst ein Abonnent von Apple Music ist, kann sich über diesen Link direkt zum Hörbuch begeben.

  1. Interessanterweise wurde anscheinend das gesamte Hörbuch während seiner Absenz von Apple Music umformatiert, denn damals war ich bei Track 245 von ca. 280 stehen geblieben. In der neuen Fassung gibt es nur noch 159 Tracks…
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Aktuelles Lese- und Hörfutter

I. Lesefutter

Seit einigen Tagen lese ich voller Begeisterung „Tommyknockers – Das Monstrum“ von Stephen King, einen wirklich „dicken Schmöker“ aus dem Jahr 1987.

Einer der langen, epischen Wälzer vom „Meister“, der allerdings überwiegend kurzweilig zu lesen ist – bislang sehr empfehlenswert!

Einer der langen, epischen Wälzer vom „Meister“, der allerdings überwiegend kurzweilig zu lesen ist – bislang sehr empfehlenswert!

Nach der üblichen „Einlesephase“, die jedes Buch braucht, habe ich jeden Tag eifrig weiter gelesen. So kam ich auch schon bald an den Punkt, ab dem man dann binnen Sekunden in die bereits bekannte Welt eintaucht, die vielen Namen (und bei einem so dicken Wälzer sind es wirklich viele Charaktere, denen man so begegnet) einsortiert und innerlich an die vorher geschilderten Ereignisse anknüpft.

Die Handlung ist bisher noch in der Aufbauphase, die dann aller Erwartung nach sicher in eine immens spannende Klimax übergehen wird. Noch werden viele einzelne Handlungsstränge eingeführt, Stück für Stück miteinander verwoben und die einzelnen Charaktere vorgestellt bzw. vertieft. Die Stadt Haven, in der die Geschichte spielt, wird allmählich immer plastischer, hier kann Stephen King seine große Stärke, den Detailreichtum, voll ausspielen.

Ich kann jeden verstehen, der keine Lust auf diese Informationsdichte hat, denn hin und wieder gerät das Lesen dazu zu einem ermüdenden Prozess. Mir gefällt dieser Stil jedoch, da er mir das tiefe Eintauchen in die fiktive Geschichte erleichtert. Insofern freue ich mich auf jede weitere Seite in diesem Buch – aktuell stehe ich kurz vor der Mitte, die Schlussklimax wird wohl noch einige Seiten auf sich warten lassen.

II. Hörfutter

Tja, einmal King, immer King. Ich bin seinem Schreibstil wohl vollkommen verfallen, denn aktuell höre ich beim morgendlichen Laufen seinen neuesten Roman: „Sleeping Beauties“.

Der neue King-Roman ist faszinierend, höchst spannend und weist ein paar willkommene Parallelen zu „The Stand“ auf – sehr gut!

Der neue King-Roman ist faszinierend, höchst spannend und weist ein paar willkommene Parallelen zu „The Stand“ auf – sehr gut!

Geschrieben hat er ihn gemeinsam mit seinem Sohn Owen King, wobei ich bislang keine stilistischen Divergenzen zu den früheren Romanen feststellen kann. Auch hier werden die Charaktere eingeführt und liebevoll ausgestaltet, sodass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt.

Der erste Einstieg war ein wenig anstrengend, weil ich mich in den ersten Laufminuten nicht gut konzentrieren konnte und so gerade in der Einstiegsphase manches Detail verpasste. Das stört mich aber gar nicht so sehr, denn ich werde das Hörbuch später sicher noch ein paar Mal anhören, dabei fallen dann die neu hinzukommenden Informationen in ein gut vorbereitetes Beet, um so den vorher geschaffenen Gesamteindruck noch zu komplettieren.

Wie ich direkt unter dem Cover-Bild geschrieben habe, gibt es Parallelen zu einem meiner anderen King-Lieblingsromane: „The Stand – Das letzte Gefecht“, den ich bereits als Jugendlicher mehrfach gelesen, vor ein paar Jahren auf Englisch neu gelesen und dann als Hörbuch mindestens zwei- oder dreimal komplett angehört habe (und das ist ein laaaanges Ding!). Die Parallele besteht darin, dass bei „The Stand“ eine Seuche namens „Captain Trips“ die Menschen befällt und tötet, bei „Sleeping Beauties“ dagegen die sog. „Aurora-Grippe“ alle Frauen zum Einschlafen bringt. Kaum schlafen sie, wächst ein Kokon um sie herum, aus dem man sie besser nicht weckt. Der gesamte bisherige Verlauf – ich bin gerade ungefähr in der Mitte des Hörbuchs angekommen – erinnert von der Herangehensweise und auch dem Erzählstil stark an „The Stand“, es kann aber gut sein, dass die Geschichte sich nur zu bald in eine völlig andere Richtung bewegen wird. Es bleibt spannend.

Soweit der aktuelle Stand, sobald ich mit den beiden Schätzlein durch bin, gibt es gesonderte Rezensionen.

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Das Schlaf-Experiment

In den letzten Wochen war es hier im Blog sehr still, der letzte Eintrag liegt fast einen Monat zurück. Die Gründe sind simpel: Wenn ich Lust zum Schreiben hatte, fehlte es an Zeit, Wachheit oder einer zündenden Idee – wenn ich dann aber eine zündende Idee hatte, fehlte es an der Zeit, sie auszuarbeiten. Die Situation wurde auch dadurch nicht verbessert, dass in den letzten Wochen arbeitstechnisch nicht gerade wenig los war – womöglich kann ich in den Osterferien, die in knapp zwei Wochen anstehen, wieder ein paar gute (soll heißen: mehr als nur in fünf Minuten hingeworfene) Beiträge veröffentlichen.

Zum heutigen Thema: Ich treibe viel Sport, einerseits zur Erhaltung der Gesundheit im Allgemeinen, andererseits zur Gewichtskontrolle, denn ich gebe es offen zu: Ohne Süßigkeiten und Knabberkram fehlt mir ein großes Stück Lebensqualität. Basta. Seitdem ich vor mittlerweile etwa sieben Jahren 25-30 Kilo abgenommen habe, halte ich mein Gewicht im Großen und Ganzen, es schwankt lediglich um ca. drei bis fünf Kilo. Da ich damit nur zwischen dem unteren Rand des empfohlenen Gewichtsbereichs und dem Normalgewicht changiere, bereitet mir das keine Sorgen.

Seit einigen Monaten benutze ich auf der Apple Watch und dem iPhone die App AutoSleep (ich berichtete), die ihren Namen der Tatsache verdankt, dass sie automatisch (und das äußerst zuverlässig) erkennt, wenn ich einschlafe. Während des Schlafs werden die körperliche (Un)Ruhe und die Herzfrequenz protokolliert. Der Automatismus ist die große Stärke, denn ich würde es unter Garantie an den meisten Abenden vor lauter Müdigkeit vergessen, eine Protokollierung meines Schlafverhaltens manuell zu aktivieren – damit wäre das dann auch sinnlos. AutoSleep funktioniert aber wirklich gut, bis auf eine Nacht, in der die Apple Watch auf dem Ladegerät blieb, weil ich so tief und fest einschlief, dass ich nicht mehr vom Sofa hochkam, habe ich alle Nächte aufgezeichnet.

Und dabei ist mir eine interessante Sache aufgefallen, die zwar wenig erstaunlich, in ihrer Deutlichkeit aber höchst beeindruckend ist: Wenn ich mir abends auf dem Sofa viel Knabber- und Süßkram einverleibe, steigt mein Puls über Nacht (und auch den folgenden Tag) dauerhaft an. Das sollte grundsätzlich niemanden überraschen, die direkte und quasi sofort nachweisbare Auswirkung ist aber ein wirklicher „Augenöffner“.

In der Fastenzeit verzichte ich normalerweise unter der Woche auf Süßigkeiten und Knabberkram, nur am Wochenende ist so etwas erlaubt. Dieses Jahr hat das überhaupt nicht funktioniert, da ich direkt vor Beginn der Fastenzeit einen widerlichen grippalen Infekt durchleben musste, der mir im Abklingen für mindestens drei Tage ganz unangenehme Geschmacksverirrungen bescherte: Nichts von meinen vorher so lieben Geschmäckern wollte mir noch taugen. Als es dann endlich wieder schmeckte, waren weder mein Körper noch mein Geist bereit, sofort den Verzicht anzutreten – unfreiwillig hatte ich ja gerade erst eine gute Woche Verzicht hinter mir.

Also fraß ich die folgenden Tage wie ein Scheunendrescher. Vermutlich war das tiefenpsychologisch eine Kompensation für die Tage des Elends zuvor, auf jeden Fall stellte ich mir schon zu Beginn der abendlichen Abschlaff-Phase nicht nur eine Kleinigkeit auf die Sofa-Lehne (was mich zwingt, jedes Mal aufzustehen, um Nachschub zu holen, bei zunehmender Müdigkeit bleibt das dann einfach aus – eine fast schon als „genial“ zu bezeichnende Strategie der Selbstkasteiung…). Nein, nun stellte ich mir gleich drei oder vier Sachen hin – am besten in der kompletten Packung, nicht nur eine kleine Portion in einem Schälchen…

Ein paar Tage später registrierte ich, dass mein Ruhepuls in der Nacht erhöht war. Üblicherweise liegt mein Pulsdurchschnitt während des Schlafens bei 43-48 Schlägen pro Minute, Tiefstwerte sind 37-39, Höchstwerte um die 50-55. Nach dem mehrtägigen Kompensationsfressen war der Ruhepuls im Mittel auf über 50 gestiegen, die Höchstwerte lagen über 60. Nach weiteren Tagen kletterte das Mittel sogar auf über 55. Zehn Schläge mehr in jeder einzelnen Minute, das gab mir zu denken.

Also startete ich ein Experiment: Letzte Woche verzichtete ich von Montag bis Freitag komplett auf alles Süße und allen Knabberkram. Und wie erwartet sank die durchschnittliche Herzfrequenz wieder ab. Noch nicht ganz auf Normalniveau, aber fünf Tage können nun einmal keine zwei bis drei Wochen Dauerfressen kompensieren…1

Die Übersicht über meinen Schlafpuls im bisherigen Monat.

Die Übersicht über meinen durchschnittlichen Schlafpuls im bisherigen Monat.

Dargestellt sind die Daten für März 2018: Die ersten vier Tage gehörten noch zur Kategorie „gnadenlose Fresstage“, also wirklich ohne jegliche Rücksicht auf Verluste. Ab dem 5.3. gab es keine Süßigkeiten und keinen Süßkram mehr, also beginnt der Ruhepuls mit seinem Sinkflug über die folgenden Tage. Der Restzucker musste wohl erst einmal metabolisch verwertet und abgebaut werden, sodass es nicht sofort einen deutlicheren Rückgang zu verzeichnen gibt, bis zum Freitag sank die durchschnittliche Herzfrequenz aber doch um beachtliche acht Schläge pro Minute.

Der Samstag (10.3.) war ein echter Horror-Tag, an dem ich von 8:00 bis 21:30 h in der Schule war: Erst „Tag der offenen Tür“, später noch ein Benefiz-Konzert, um Gelder für Südafrika zu sammeln. Als ich damit fertig war, musste eine ganze Packung Schokokekse dran glauben. Und weil ich schon dabei war, habe ich die letzten Tage gleich weiter gemampft! Damit erklärt sich auch der erneute Anstieg des Ruhepulses. Hach!

Somit ist es klar zu erkennen, wie stark und direkt der Konsum von Süßkram in den Metabolismus des Körpers eingreift. Was ich noch nicht getestet habe:

  • Kommt es zum gleichen Effekt, wenn ich zum Beispiel mittags etwas Süßes zu mir nehme, abends aber nicht?
  • Tritt der gleiche Effekt auch ein, wenn ich abends nur Knabberkram wie geröstete und gesalzene Erdnüsse verzehre? (Ist also Salz genauso „wirksam“ wie Zucker?)

Das werde ich in den kommenden Wochen erkunden. Hat sonst noch jemand solche Erfahrungen gemacht?

  1. Das ist wie der Beginn einer Diät, bei der man einen Tag lang „heldenhaft“ durchhält, um am nächsten Morgen enttäuscht festzustellen, dass von den drei Kilo zu viel noch immer 2,99 Kilo übrig sind, obwohl man sich doch „so bemüht“ hatte.
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Gelesen: „Cujo“ von Stephen King

Kurzweilig, gruselig und spannend – das Ende ist sehr dramatisch. Wer einen schnellen und schweißtreibenden Lese-Trip erleben will, ist hier gut aufgehoben.

Kurzweilig, gruselig und spannend – das Ende ist sehr dramatisch. Wer einen schnellen und schweißtreibenden Lese-Trip erleben will, ist hier gut aufgehoben.

Besorgt hatte ich mir das Buch schon vor gut einem Jahr, denn als Teenager hatte ich die Verfilmung des Buchs gesehen. Diese hatte mich nachhaltig beeindruckt, auch wenn sie am Ende vom Roman abweicht, wenngleich ich das vorher gar nicht wusste.

Klappentext

Direkt im Buch steht der folgende Klappentext, der den Inhalt auch auf gelungene Weise anreißt:

Vic und Donna Trenton sind aus der Großstadt New York in die idyllische Kleinstadt Castle Rock in Maine gezogen. Vic will dort seinen Traum, eine eigene Werbeagentur aufzubauen, verwirklichen, steht aber schließlich vor dem finanziellen Ruin. Donna sitzt als gelangweilte Hausfrau mit ihrem vierjährigen Sohn Tad daheim; sie hat gerade eine Affäre mit einem Tennislehrer beendet.
Donna macht sich eines Tages mit Tad auf den Weg zu Joe Camber, um von ihm etwas an ihrem Wagen reparieren zu lassen. Was sie nicht weiß: Joe ist auf grausame Weise von Cujo, dem tollwütigen Bernhardiner seines Sohnes Brett, getötet worden. Als sie die abgelegene Farm erreichen, fällt der reparaturbedürftige Automotor ganz aus. Weil draußen die mordende Bestie lauert, können Donna und Tad die Wagenkabine aber nicht verlassen. Weit und breit ist keine Menschenseele zur Rettung zu sehen. Im heißesten Sommer, den Castle Rock je erlebt hat, beginnt ein aussichtsloser Überlebenskampf…

Leseerlebnis

Stephen King ist ja nun nicht gerade dafür bekannt, seine Geschichten in aller Kürze zu verfassen, aber für einen seiner Romane ist „Cujo“ wirklich ein ziemlich kurzes Lesevergnügen, das in ordentlichem Tempo auf seinen mehrfachen Erzählebenen dahintrabt.

Da mir der Inhalt vom Film her in groben Zügen bekannt war, stellte der Roman eine angenehme Vertiefung dar, denn einige Elemente, die im Roman relativ viel Platz einnehmen, spielten in der Verfilmung – zumindest meiner Erinnerung nach – eine sehr untergeordnete oder sogar gar keine Rolle.

Alle Charaktere (inklusive des Hundes Cujo) erleben eine derart starke Veranschaulichung, dass man an ihren Beweggründen Anteil nimmt, mit ihnen fiebert, sie verurteilt, ihnen Glück oder die Pest an den Hals wünscht — all das, was die Lektüre eines Buchs nun einmal so unwiderstehlich faszinierend macht.

Die DVD habe ich mir vor ein paar Monaten schon besorgt, allerdings habe ich mir das Ansehen bis heute aufgespart, denn zuerst wollte ich das Buch lesen. Da das Interesse an der Geschichte in den letzten Wochen stärker geworden war, lud ich das Buch also wieder in iBooks und begann mit dem Lesen. Trotz der ganzen Arbeit (und die letzte Woche war wirklich gut gefüllt) und diversen zusätzlichen Aktivitäten (Stolpersteinverlegung in Aalen, Proben etc.) habe ich das Buch in knapp über einer Woche geschafft, auch wenn ich bis auf die letzten Tage kaum mehr als zehn Minuten pro Tag ins Lesen investieren konnte.

Fazit

Ein sehr spannender Roman, der eindeutig der Horror-Literatur zuzuordnen ist, auch wenn es glücklicherweise kaum eklige Stellen gibt. Der Gruselfaktor geht, wie bei Stephen King üblich, nicht zwingend vom tollwütigen Hund aus, auch wenn er den größten Horrorfaktor des Romans darstellt. Nein, die beklemmenden Umstände des alltäglichen Lebens sowie die kleinen und immer im genau falschen Moment auftretenden Probleme, die sich dann zu wahren Problembergen auftürmen, sich zu einem immer stärker an den handelnden Personen ziehenden und zerrenden Strudel entwickeln, sie bringen den wahren Horror mit sich, denn jeder Leser kann sich zumindest in einen Teil dieser Probleme hineinversetzen. Und Stephen King ist es gelungen, das in der Form eines Romans perfekt umzusetzen.

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Gesehen: Akte X – Staffeln 1-3

Mein aktueller Serien-Fetisch: „Akte X“ – drei Staffeln geschafft, noch warten acht weitere auf mich...

Mein aktueller Serien-Fetisch: „Akte X“ – drei Staffeln geschafft, noch warten acht weitere auf mich…

Ja, ich bin fast 25 Jahre zu spät zur „Akte X“-Party gestoßen, doch jetzt genieße ich jede Folge, wenn ich sie mir beim Rudertraining ansehe. In meiner Jugend war es meine Schwester, die völlig vernarrt in Mulder und Scully jede Folge sehen musste, die ausgestrahlt wurde. Sie bastelte sich – in Ermangelung geeigneter käuflicher Exemplare – ihr eigenes „Akte X“-Poster, kurz: Sie verkörperte den klassischen Sci-Fi-Nerd. Bewundernswert, zumindest in der Retrospektive. Denn damals fühlte sich das noch albern an, ich machte mich – und das trotz meiner eigenen Star Trek-Fanschaft – über ihr Nerdtum lustig. Heute sieht die Sache dagegen ganz anders aus, denn nun kann ich die jeweils nächste Folge kaum erwarten.

Mittlerweile habe ich mein Vorhaben umgesetzt und mein Sportpensum etwas reduziert, sodass ich aktuell morgens etwa 10 Kilometer renne und dann die 90 Minuten noch mit Training auf dem Rudergerät auffülle. Das klappt gut, denn ich kann etwas länger schlafen (Aufstehen jetzt erst um 4:25 h), noch dazu bekomme ich auch auf diese Weise mein Bewegungsziel für den Tag voll – was will ich also mehr.

Bei den aktuell so niedrigen Temperaturen (hier in Aalen hatte es heute früh gute -11 Grad Celsius) ziehe ich ganz einfach das Laufband vor, dabei lege ich mein iPad auf das Laufband-Display (mit einem gefalteten Tuch als Abstandshalter, das klappt sehr gut). Während der insgesamt ca. 90 Minuten Training kann ich mir zwei Akte X-Folgen ansehen, ein Ritual, auf das ich mich tagtäglich freue. Mittlerweile bin ich mit der dritten Staffel fast komplett fertig, ich freue mich schon auf die weitere Entwicklung, denn die Serie ist ein absolutes Fest für Science Fiction-Fans. Außerdem zeugt jede neue Folge von der Nerdschaft der Serienmacher, denn immer wieder wird auf diverse Vorbilder in Literatur, Film und sogar anderen Serien Bezug genommen. Wenn man diese Bezüge erkennt, kann man sich jeweils freuen und die Parallelen genießen.

Morgen früh warten die nächsten zwei Folgen – ich freue mich schon!

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Laufen im Januar 2018

Der Januar 2018 war ein ziemlich guter Laufmonat, der mir auch wettertechnisch zumindest hin und wieder entgegen kam (soll heißen: das Laufband wurde nur spärlich genutzt, fast alle Läufe fanden draußen statt – macht mehr Spaß und ist als Training durch die Höhenmeter und die frische Luft viel effektiver). Ein paar Läufe führten mich durch fast knietiefen Schnee, was sich nach einigen Kilometern als äußerst anstrengend herausstellte, dafür war es optisch ein absoluter Genuss, durch die weiße Winterlandschaft zu traben – da macht der „brennende“ Oberschenkel nichts aus.

Tempo- und streckenmäßig kann ich mich auch nicht beklagen, ich bin fast immer zeitig aus dem Bett gekommen, nur gelegentlich hielten mich die noch nicht aufgeladenen AirPods zurück, was sich aber zügig bereinigen ließ. Insofern: Alles im grünen Bereich.

Mit etwas mehr als 530 Kilometern war der Januar recht effektiv – und dennoch recht entspannt.

Mit etwas mehr als 530 Kilometern war der Januar recht effektiv – und dennoch recht entspannt.

Mal sehen, was der Februar so bringt, der erste Morgenlauf wurde, dem schlechten Wetter sei‘s gedankt, auf dem Laufband absolviert (mit John Wick: Kapitel 2 als Ablenkung).

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Nike Running Club, ade! – Trainings-App, hallo!

Im gesamten letzten Jahr habe ich alle 365 Läufe mit der Nike Running Club-App getrackt. Im Gegensatz zu meiner Frau, bei der die App bei fast jedem Lauf einen Nervenzusammenbruch hatte, lief das eigentlich ziemlich gut, sehe ich von ein paar wenigen (es waren wirklich nur ganz vereinzelte Male) GPS-Irrungen ab, die allerdings nicht beim Lauf auftraten sondern bei der anschließenden visuellen Darstellung der gelaufenen Strecke. Ein Beispiel:

Der rote Strich sollte eigentlich eine ziemlich wilde Linie in dieser gelblich-grünlichen Farbe sein, doch bei der Darstellung sind diese Daten wohl nicht mehr korrekt verarbeitet worden.

Der rote Strich sollte eigentlich eine ziemlich wilde Linie in dieser gelblich-grünlichen Farbe sein, doch bei der Darstellung sind diese Daten wohl nicht mehr korrekt verarbeitet worden.

Bei diesem Lauf am 27. Dezember bin ich zuerst einige Runden durch den Ort Adelschlag (dort wohnen meine Schwiegereltern) gelaufen, während der mir meine Apple Watch auch brav alle 500 Meter ein akustisches und haptisches Signal gab. Somit ist für mich klar, dass die GPS-Erfassung während des Laufs einwandfrei klappte, nur bei der Verarbeitung der über fast 24 Kilometer angesammelten Daten ging dann etwas schief, was in der roten Linie resultierte. Auch ohne Konsum von Alkohol ist eine so gerade Linie ein Ding der Unmöglichkeit.

Wie schon geschrieben: Das sind Kleinigkeiten, die mir – zumindest meiner Wahrnehmung nach – keine Strecken verkürzt oder komplett gelöscht haben. Bei meiner Frau war das anders, sie hatte von Anfang an das Problem, dass die App beim Beenden des Laufs abstürzte. Wenn sie die App dann erneut öffnete, fehlten ganz oft die letzten 300, 500 oder auch mal 1.000 Meter. Das ärgert – um so mehr, wenn man mit einem festen Strecken-Ziel (z.B. 8 km) losgerannt war, das dann in der digitalen Darstellung nicht erreicht war (z.B. 7,6 km), obwohl vor Beendigung des Laufs der gewünschte Wert schon angezeigt (möglicherweise sogar schon übertroffen) worden war. Ärgerlich, sehr ärgerlich.

Mit dem neuen Jahr wechselten wir beide daher auf die in die Apple Watch integrierte Trainings-App. Ich hatte in den vergangenen Monaten meine Fahrten mit dem E-Bike (ich weiß, es ist ein Pedelec), das Schwimmen, das gelegentliche Yoga und mein Seilspringen getrackt, nun war es also nur noch ein kleiner Schritt, auch die Läufe mit dieser App zu verfolgen.

Was ich nicht erwartet hatte: Es ist viel besser als mit der NRC-App. Die GPS-Daten können ja nicht so extrem voneinander abweichen, schließlich werden sie vom gleichen Gerät (der Apple Watch) erfasst, doch die Auswertung ist um einiges feiner. Das kann ich natürlich wortreich beschreiben, eine kurze bildliche Gegenüberstellung ist aber viel einfacher und eindrucksvoller:

Der Wanderparkplatz bei Röthardt: Hier komme ich bei den meisten Läufen auf dem Hin- und Rückweg vorbei. Bei Nike sehen die beiden Wege in der GPS-Darstellung so aus.

Der Wanderparkplatz bei Röthardt: Hier komme ich bei den meisten Läufen auf dem Hin- und Rückweg vorbei. Bei Nike sehen die beiden Wege in der GPS-Darstellung so aus.

Die gleiche Passage bin ich heute früh gelaufen, meine Trainings-App der Apple Watch hat mir dann doch ein differenzierteres Bild ausgespuckt...

Die gleiche Passage bin ich heute früh gelaufen, meine Trainings-App der Apple Watch hat mir dann doch ein differenzierteres Bild ausgespuckt…

Die ersten und letzten paar hundert Meter meiner Läufe in Aalen gehen (fast) immer in kleinen Runden durch unser Wohngebiet. Natürlich überdecken sich dabei manche Linien im GPS. So bei Nike...

Die ersten und letzten paar hundert Meter meiner Läufe in Aalen gehen (fast) immer in kleinen Runden durch unser Wohngebiet. Natürlich überdecken sich dabei manche Linien im GPS. So bei Nike…

Und so in der Trainings-App meiner Apple Watch (die verschiedenen Farbtöne stellen das Tempo dar). Schon ein deutlicher Unterschied, oder?

Und so in der Trainings-App meiner Apple Watch (die verschiedenen Farbtöne stellen das Tempo dar). Schon ein deutlicher Unterschied, oder?

Ganz abgesehen von diesen Feinheiten in der GPS-Darstellung, die allein sicher noch kein Grund wären, ein System zugunsten eines anderen aufzugeben, ist die Darstellung in der Trainings-App am Ende einfach kompakter – und wesentlich besser könnte sie auch kaum gemacht sein: Fachkenntnis und Geschmack treffen sich hier in bestmöglicher Weise.

Alle Informationen an einem Ort versammelt – viel besser geht es nicht.

Alle Informationen an einem Ort versammelt – viel besser geht es nicht.

In der NRC-App ist die ganz banale Zeitangabe („Von wann bis wann bin ich gerannt?“) vor einiger Zeit rausgeflogen. Manchmal ist es aber zu einem späteren Zeitpunkt ganz interessant, zu sehen, ob man früh oder spät gerannt ist, wie die Uhrzeit mit dem Tempo korreliert etc. – das geht in der NRC-App gar nicht mehr, was sehr bedauerlich ist. Bei der Trainings-App werden die Daten ganz automatisch mitgeliefert.

Fazit: Der Umstieg hat sich schon nach fünf Tagen absolut rentiert, die Zeit mit der NRC-App war schön, aber ein Zurück kommt für mich nun nicht mehr in Frage. Dazu ist die Trainings-App auf der Apple Watch einfach zu gut.

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Jahresziel erreicht

Gerade vor ein paar Minuten habe ich meinen letzten längeren Lauf in diesem Kalenderjahr beendet und damit das erst gegen Anfang Dezember angehobene Jahresziel von 6.000 Kilometern erreicht bzw. minimal übertroffen.

Jeden Tag ein Lauf, zusammen etwas mehr als 6.000 Kilometer – nächstes Jahr wird wieder anders...

Jeden Tag ein Lauf, zusammen etwas mehr als 6.000 Kilometer – nächstes Jahr wird wieder anders…

Umgerechnet auf die 31 Tage des Dezembers habe ich jeden Tag 21,84 Kilometer absolviert, nun kann ich also tatsächlich behaupten, „mehr als 31 Halbmarathons in einem Monat“ gelaufen zu sein. Tatsächlich waren enorme Schwankungen in den Distanzen zu verzeichnen: Von 16,11 bis 26,4 km war fast alles dabei, aber das Ziel war ja nicht, jeden Tag genau die 21,1 km zu schaffen sondern die 6.000 km/Jahr vollzubekommen.

Wie die Pläne für das kommende Jahr aussehen, habe ich gestern ja schon kurz umrissen, noch ist mein Rudergerät nicht da, aber das dauert nicht mehr allzu lange. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das auf die Dauer anfühlt, denn da werden sicher wieder ganz andere Muskelgruppen in Anspruch genommen.

Nun warte ich darauf, dass die Sonne sich ein bisschen mehr hervorwagt, damit ich meine Fotos für Zeilenendes Fotoaktion („1 Ort, 12 Monate“) schießen kann, außerdem steht heute noch ein Album der Woche an. Für alle, die dann schon auf einer Feier weilen, im Stau stecken oder einfach besseres zu tun haben: Kommt gut ins neue Jahr, es dauert ja nicht mehr lange.

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Eine neue Herausforderung für ein neues Jahr

Der aktuelle Stand meiner Laufkilometer ist bei etwa 5.990 angelangt, morgen früh muss ich theoretisch nur noch zehn Kilometer zusammenlaufen, um mein Jahresziel zu erfüllen. Doch nach etwas mehr als 4.600 Kilometern 2016 und den (zu erwartenden) 6.000 Kilometern 2017 möchte ich meinen Gelenken und den unteren Extremitäten ein wenig Abwechslung und Entlastung gewähren. Daher habe ich mir ein paar neue Ziele für 2018 gesetzt:

  • Natürlich werde ich auch weiterhin laufen, doch nicht mehr so viel. Das Ziel liegt bei 3.650 Kilometern im Jahr, also zehn Kilometern pro Tag.
  • Darüber hinaus möchte ich mindestens ein oder zweimal in der Woche ins Schwimmbad gehen, um dort zwischen 1,5 und 2,5 Kilometer zu absolvieren.
  • Außerdem habe ich mir eine sog. Rudermaschine bestellt, die ein sehr intensives Fitnesstraining ermöglicht und dabei die Stöße auf Füße, Knie, Beine und Wirbelsäule stark reduziert.

Mit diesen drei Säulen, die noch durch gelegentliches Seilspringen sowie meine Fahrten auf dem Pedelec ergänzt werden, sollte es mir möglich sein, im neuen Jahr ein ausgewogenes und effektives Fitness-Programm zu etablieren. Ich bin schon gespannt, wie es läuft…

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Kalt, aber schnell!

Mein Ziel (6.000 km/Jahr) ist mittlerweile in greifbarer Nähe, bislang nähere ich mich meinem Ziel mit sprichwörtlich großen Schritten. Gerade heute früh machte ich mich zeitig auf, da mein Schwiegervater heute seinen Geburtstag feiert und ich so viel wie möglich dabei sein möchte.

Kaum hatte ich das Haus verlassen, bemerkte ich drei Dinge: (1) Kälte, (2) Nebel und (3) Glätte. Keine besonders lauffreundliche Kombination, die mir im Verlauf der folgenden Kilometer so den einen oder anderen Schreckmoment einbrachte. Dennoch war die Kälte angebracht, um mir ein gutes Tempo aufzuzwingen, sodass es am Ende zu folgendem Lauf kam:

Kalt ja, zügig dafür auch!

Kalt ja, zügig dafür auch!

So schnell war ich in den letzten Wochen nie, aber das viele Zuckerzeug der vergangenen Tage hat mir wohl einige Reserven eingebracht, die ich nun terminlich passend abrufen konnte.

Die 5 Kilometer in unter 23 Minuten, auf dem Laufband benötige ich meist über 30 Minuten.

Die 5 Kilometer in unter 23 Minuten, auf dem Laufband benötige ich meist über 30 Minuten.

Üblicherweise brauche ich für die 10 Kilometer gut eine Stunde, heute nicht...

Üblicherweise brauche ich für die 10 Kilometer gut eine Stunde, heute nicht…

Damit hätte ich vor dem Lauf nicht gerechnet, denn mein letzter Rekord lag etwa 15 Minuten darüber.

Damit hätte ich vor dem Lauf nicht gerechnet, denn mein letzter Rekord lag etwa 15 Minuten darüber.

Ich war selbst ganz sprachlos, dass ich das anfängliche Tempo nicht nur halten konnte, vielmehr gelang es mir sogar, Stück für Stück den Tempo-Schnitt von anfänglich exakt 5:00/km auf 4:49/km zu drücken. Bei einer langen Steigung nach etwa 20 Kilometern führte das zu ziemlichem Geschnaufe, es fühlte sich aber immer noch gut an — erstaunlich!

Zum aktuellen Stand des 6.000 km-Projekts habe ich auch noch Neuigkeiten: Mit dem heutigen Lauf habe ich die 5.900 Kilometer übertroffen, in den nächsten fünf Tagen muss ich jeweils nur noch 20 km schaffen, dann bin ich durch:

Seit etwa anderthalb Wochen habe ich mir mit ein paar Formeln einen automatischen Countdown eingebaut. Das Ziel ist in greifbarer Nähe.

Seit etwa anderthalb Wochen habe ich mir mit ein paar Formeln einen automatischen Countdown eingebaut. Das Ziel ist in greifbarer Nähe.

Gelaufen bin ich heute nur mit der Apple Watch, an die ich für den Musikgenuss meine AirPods gekoppelt hatte. Das iPhone blieb daheim — und so rannte ich mit den Songs des Tages im Ohr durch die neblige Rutschlandschaft.

Also: In fünf Tagen gibt’s wieder Neuigkeiten…

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