Archiv der Kategorie: Nike

„Aushäusiges“ Laufen

Wenn es nicht gerade tiefster Winter ist, laufe ich ja doch eher draußen, denn da bekomme ich deutlich mehr zu sehen als an der Wand vor meinem Laufband. Noch dazu ist die Luft draußen besser (manchmal auch deutlich feuchter, aber das gehört einfach dazu).

Dieses Wochenende waren wir auf einem kleinen Familientreffen in Dinkelsbühl — also ging gestern früh die Suche nach einer geeigneten Strecke los. Zum Glück ist Dinkelsbühl von einer alten Stadtmauer umgeben, die eine schier perfekte Runde vorgibt: Einmal um die gesamte Altstadt macht fast exakt 3,25 Kilometer (3,5 mit Schlaufen hier und da). Von der Jugendherberge aus startet man als Läufer mit einem leichten Gefälle, das am Ende der ersten (und aller weiteren Runden) wieder ausgeglichen werden muss. Aber im Vergleich zur Ostalb ist das sehr moderat, insofern war das Laufen hier entspannt.

Samstag

Am ersten Morgen also noch etwas Unsicherheit und Suchen, dann lief alles entspannt durch: Vier Runden um die Altstadt = 13,2 km.

Der Lauf am Samstag Morgen, vier Runden, zusammen 13,2 km.

Der Lauf am Samstag Morgen, vier Runden, zusammen 13,2 km.

Sonntag

Heute früh dann entspannt in die bekannte Strecke gestartet, in der zweiten Runde wurde ich von meiner Frau eingeholt, ab da liegen wir gemeinsam — das kommt sonst nur selten vor, ich genoss es in vollen Zügen.

In der vierten Runde wurden wir von einem kleinen Kläffer attackiert. Das Tier war kaum mehr allein Bettvorleger an der Leine, doch eben diese fehlte. Und so bellte und schnappte das wuselige Etwas um unsere Füße herum. Einmal rannte es mir so vor die Füße, dass ich nur mit Mühe nicht drauftrat. In der hektischen Ausweichbewegung muss ich das Kläffmonster aber doch touchiert haben, denn danach ließ es von uns ab. Uff!

Am Ende kam ich auf fünf Runden, insgesamt 16,1 km. Das war schön.

Die fünf Sonntags-Runden ergaben zusammen knapp über 16 km.

Die fünf Sonntags-Runden ergaben zusammen knapp über 16 km.

So schön es war, ich freue mich jetzt wieder auf die mir vertrauten Hausstrecken. Da kann ich vor Beginn des Arbeitstags genau kalkulieren, wann ich in welchem Zustand wo bin.

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Der erste Marathon

Schon lange gärte es in mir, beim täglichen Laufen war es immer so ein Ziel, das mir vorschwebte. Und dann das: Vor einigen Wochen versprach ich dem guten Zeilenende relativ spontan, in den Osterferien einfach mal einen Marathon zu laufen. In den letzten Tagen hatte ich mich an die morgendliche Kühle (den Wind eingerechnet müsste ich eigentlich von „Kälte“ sprechen) beim Rennen im Freien gewöhnt (normalerweise ziehe ich bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius das Laufband im Keller vor). Da für morgen und die kommenden Tage wiederum deutlich kühleres und z.T. auch schlechteres Wetter angekündigt ist, ergriff ich kurzerhand die Möglichkeit und stürzte mich heute früh kurz nach 6:00 h hinaus, um meinen ersten Marathon-Lauf zu absolvieren.

Unmittelbar vor dem Aufbruch: Im Hintergrund sieht man die Morgendämmerung, ich sehe (noch) ganz zuversichtlich aus...

Unmittelbar vor dem Aufbruch: Im Hintergrund sieht man die Morgendämmerung, ich sehe (noch) ganz zuversichtlich aus…

Meine Frau startete einen Moment vor mir, sie hatte sich einen Halbmarathon vorgenommen. Da die Strecken nicht gleich waren, trafen wir uns an der einen oder anderen Stelle wieder – das war sehr schön.

Aber kalt war es. Und wie. Vor allem im Wind (schlimmer nur noch im Gegenwind). Das führte dann auch dazu, dass ich Rücken und Schultern etwas verspannte – ab Kilometer 32 rächte sich das, ab Kilometer 40 war es echt unangenehm.

Hörbuch-Unterstützung

Aber erst einmal zum Start, denn gestern hatte ich vorsorglich das Hörbuch von „Glas“, dem vierten Teil des „Dunkler Turm“-Epos von Stephen King geladen (und mir die etwas langatmige Einleitung der Neufassung angehört, um gleich mit der Geschichte starten zu können).

Der vierte Teil des langen Epos war mein treuer Wegbegleiter – und das war sehr gut so.

Der vierte Teil des langen Epos war mein treuer Wegbegleiter – und das war sehr gut so.

Beim Lesen bin ich ungefähr nach einem Drittel stecken geblieben, weil mir da erst einmal vier John Scalzi-Romane und sechs Hörbücher vom gleichen Autor „in den Weg sprangen“. Um mir die Geschichte wieder schmackhaft zu machen (und mir einen Grund zu kreieren, endlich im Buch weiter zu lesen – es ist ja alles andere als langweilig!), startete ich den Lauf mit dem Hörbuch. Und die Entscheidung war gut, denn es war die perfekte Mischung aus „Ist mir schon vertraut, weil ich es bereits gelesen habe…“ und „Huch! Dieses Detail hätte ich glatt vergessen…“ – so musste ich nicht jede Sekunde voll aufpassen, konnte aber die Geschichte in kompakter Form genießen. Sehr gut!

AirPods to the MAX!

Meiner Meinung nach sind die im Dezember von Apple herausgebrachten AirPods eines der besten Technologie-Produkte der letzten Jahre. Technologisch für ein 1.0-Produkt schon wahnsinnig ausgereift und derart bequem in der Handhabung – ganz klar, dass sie mich auch bei diesem Lauf begleiteten. Da ich fürchtete, die Akku-Laufzeit würde nicht ganz ausreichen, nahm ich die Box mit, in der ein Akku integriert ist, mittels dessen sich die Kopfhörer flugs wieder aufladen lassen. Wie sich herausstellte, hätte ich mir die Mühe des Mitschleppens sparen können, denn die AirPods gaben erst nach vier Stunden und 20 Minuten Dauernutzung (und das in durchaus kalter Umgebung) ihren Geist auf. Zehn Minuten später war ich ohnehin wieder daheim.

Dauer und Kondition

Auf den Marathon habe ich mich nicht speziell vorbereitet. In diesem Kalenderjahr bin ich – wie vorher auch – einfach jeden Morgen meine 10-18 Kilometer gelaufen. Mit einer speziellen Vorbereitung hat das leider gar nichts zu tun. Und das habe ich dann auch gemerkt, denn mein Körper war überhaupt nicht darauf vorbereitet, mehr als 30 oder 32 Kilometer zu laufen. Ab da schmerzte der Rücken beträchtlich – die Schultern waren so verkrampft, dass selbst das Schulterrollen, das sie lockern sollte, derart unangenehm war, dass ich es einfach wieder bleiben ließ.

Geschafft! Mein erster Marathon in der Zusammenfassung!

Geschafft! Mein erster Marathon in der Zusammenfassung!

Meine Zeit war – gemessen an einer professionellen Zeit – grausam schlecht, denn ich brauchte gut viereinhalb Stunden. Andererseits waren da etliche Höhenmeter enthalten (Ostalb), insofern bin ich völlig zufrieden damit.

Meine Zeit – nicht konkurrenzfähig, aber für mich schon sehr gut.

Meine Zeit – nicht konkurrenzfähig, aber für mich schon sehr gut.

All das darf nicht darüber hinweg täuschen, dass ich mich ansonsten beim Lauf ziemlich gut fühlte. Zwar verspürte ich ab Kilometer 33 oder 34 einen ziemlich nagenden Durst, für den ich selbstverständlich keine Vorsorge getroffen hatte. Aber andererseits: Was soll’s?

Kreislauf mit Berg- und Talfahrt

Na ja, ich merkte danach ziemlich schnell, wie anstrengend der Lauf für meinen Körper war. Ungefähr einen halben Kilometer vor Ende des Laufs musste ich eine Straße überqueren, doch der anhaltende Verkehr zwang mich zu gut 15 bis 20 Sekunden Steh-Pause. Und schon während dieser kurzen Zeit fühlte ich ein deutlich flaues Gefühl in mir aufsteigen. Mein Kreislauf war wohl der Meinung, mich darauf hinweisen zu müssen, dass er jetzt sofort für eine Pause zu haben wäre. Also schnell zwischen den Autos hindurchgequetscht und noch den Schluss absolviert. Danach langsam die letzten 150 Meter nach Hause gegangen (das tat gut, um den Puls wieder etwas abzusenken), danach erst einmal Flüssigkeit nach gefüllt, dann in die Dusche. Schon das Abziehen der Duschkabine ging nicht mehr, dafür legte ich mich (freiwillig) auf den Boden und die Füße hoch. Danach auf das Sofa, wo ich noch eine gute Stunde blieb. Seither bin ich wieder ansprechbar.

Dieser Umstand zeigt mir, dass ich so schnell keinen weiteren Marathon laufen muss. Ein Halbmarathon stellt für mich keine große Herausforderung dar, der liegt nur ein bisschen über dem täglichen Pensum, dass das ohne spürbare Auswirkungen geht, aber das dann noch einmal zu verdoppeln – huiiiii.

Fazit

Trotz des letzten Punktes kann ich sagen: Der Lauf machte Spaß, und zwar ziemlich viel. Noch dazu war ich fast durchweg komplett im Flow: Hörbuch und Einsamkeit sind eine gute Kombination, da es kaum eine Ablenkung von der Geschichte gibt. Also, lieber Zeilenende, ich stehe zu meinen Versprechungen. Jetzt darfst du genau wie ich morgen gnadenlos schlemmen, das haben wir uns verdient. Aber der nächste Marathon-Lauf wird noch eine ganz lange Weile auf sich warten lassen. Dennoch bin ich froh, mir bewiesen zu haben, einen solchen Lauf tatsächlich durchzuhalten. Andererseits verstehe ich jetzt, warum der Bote im antiken Griechenland nach dem Absolvieren des Laufs gleich gestorben ist…

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Monatsrückblick Laufen im März 2017

Alles in allem ein erfolgreicher Monat beim Laufen – und endlich wird es wieder wärmer, sodass ich mehr Läufe im Freien absolvieren kann!

Alles in allem ein erfolgreicher Monat beim Laufen – und endlich wird es wieder wärmer, sodass ich mehr Läufe im Freien absolvieren kann!

Insgesamt bin ich in läuferischer Hinsicht vollauf zufrieden mit dem März – und dem bisherigen Kalenderjahr. Die Zeitumstellung am letzten Wochenende war ein echtes „Biest“, ich habe sie drei oder vier Tage lang deutlich gespürt. Heute früh war der Lauf zum ersten Mal nicht mehr (bzw. nicht mehr ausschließlich) von Müdigkeit geprägt.

Vergleich mit dem letzten Jahr

Im letzten Jahr bin ich im März fast 493 Kilometer gelaufen, da waren die Strecken noch deutlich länger, denn aktuell laufe ich „nur“ 13,13 km unter der Woche und ein wenig mehr am Wochenende (letztes Jahr lag der Standard bei 15+ km). Doch für dieses Jahr habe ich ja eine etwas ruhigere Gangart ausgerufen, um mir nicht wieder eine Zerrung einzufangen. Bislang klappt das prächtig, also gibt es keinen Anlass zur Beschwerde.

Der erste Marathon-Lauf

Je nachdem, wie das Wetter sich entwickelt, möchte ich in den Osterferien meinen ersten Marathon laufen, zumindest habe ich dem werten Zeilenende das angekündigt. Und was man so mal eben behauptet, muss man auch einhalten. Dazu habe ich eine schöne Strecke, die ich sonst für meine Halbmarathons nutze. Und die laufe ich an dem entsprechenden Tag zweimal.

Da ich keine spezielle Vorbereitung für einen Marathon absolviert habe, kann es auch passieren, dass der Lauf ein „Griff ins Klo“ wird, aber durch mein sonstiges Pensum gehe ich mal davon aus, dass die Kondition grundsätzlich reichen müsste. Nun, ich werde ja sicher ausführlich berichten, wenn es dann endlich soweit ist.

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Kurz und knackig: Mein sportliches Jahr 2016

Viel Schweiß ist geflossen, im nächsten Jahr wird's etwas entspannter!

Viel Schweiß ist geflossen, im nächsten Jahr wird’s etwas entspannter!

Abgesehen davon, dass ich es selbst am Anfang des Jahres noch nicht erwartet hätte, bin ich stolz auf meine sportliche Leistung im gerade vergehenden Jahr 2016:

  • 4.619 Kilometer
  • 339 Läufe
  • 490 Stunden und 35 Minuten

Krass! Und dennoch weiß ich, dass ich im kommenden Jahr kürzer treten werde. Nicht weil meine Gesundheit mich zwingt, sondern weil ich mir eben jene erhalten und genug Zeit für mich selbst und meine Familie haben möchte.

Der Knick in der Leistungskurve ab Mitte Juni kam eindeutig daher, dass ich meinem Körper in den Wochen davor zu viel abverlangt hatte. Erst seit kurzer Zeit ist die Adduktoren-Zerrung so weit abgeheilt, dass ich beim Laufen auch wieder mehr Gas geben kann. Ganz an den Zustand davor kann ich noch nicht wieder anschließen, muss ich aber auch nicht, denn ich werde ja nicht jünger…

Das Ziel für das kommende Jahr ist einfach formuliert: Jeden Tag 10 Kilometer, insgesamt also 3.650 Kilometer im Jahr 2017. Und sollte mir auf dem Weg zu diesem Ziel etwas dazwischen kommen, dann ist das halt so. Die Devise lautet eher: Bloß keinen Stress machen, wo er nicht nötig ist!

Also: Kommt gut rüber!

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„Der“ Meilenstein 2016

Heute früh habe ich es geschafft: Die Marke von 4.000 Kilometern Laufen in diesem Kalenderjahr ist durchbrochen:

Meine bisherige Laufstatistik in diesem Kalenderjahr – obwohl ich nie offiziell ein Ziel festgelegt hatte, waren spätestens seit dem Frühsommer die 4.000 Kilometer mein „internes“ Ziel.

Meine bisherige Laufstatistik in diesem Kalenderjahr – obwohl ich nie offiziell ein Ziel festgelegt hatte, waren spätestens seit dem Frühsommer die 4.000 Kilometer mein „internes“ Ziel.

Ab jetzt schalte ich einen Gang runter und verzichte an den Wochenenden auf die längeren Strecken (es sei denn, das Hörbuch ist gerade viel zu spannend zum Aufhören…).

Nach der Adduktoren-Zerrung im Juni sieht man deutlich, wie die Kilometerzahlen schwinden. Seit September, also mit Beginn eines geregelten Wochenrhythmus nach dem „Chaos“ der Sommerferien, hat sich die Situation verbessert.

Im Moment laufe ich nur 10 Kilometer am Morgen (am Wochenende bislang etwas mehr, doch das fahre ich nun auch zurück, s.o.) – und das genügt mir vollkommen. In den letzten Wochen hat sich die Stelle der Zerrung schon ziemlich gut erholt, durch die Schonung der kommenden Wochen erhoffe ich mir eine (mehr oder weniger) vollständige Genesung bis zum Ende des Winters, damit ich dann den Frühling draußen erschnuppern kann…

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Polar Loop, ade!

Vor ein paar Monaten berichtete ich davon, vom Misfit Shine 2 auf den Fitnesstracker Loop der renommierten Firma Polar umgestiegen zu sein. Mit dem Fitnessarmband war ich auch sehr zufrieden, denn es war (für alle meine Einsatzbereiche) absolut wasserdicht, weitgehend wartungsfrei (einmal alle drei oder vier Tage musste ich es aufladen, sonst lief es einfach immer weiter), hielt seine Verbindung zur Flow-App auf dem iPhone stabil, da musste ich nach dem ersten Einrichten (das allerdings etwas „fitzelig“ war) nie wieder herumkalibrieren oder das Bluetooth-Pairing erneut herstellen.

Auch die Software (sowohl die Flow-App auf dem iPhone als auch das Webinterface bei Polar) funktionierte tadellos, wenngleich an der einen oder anderen Stelle durchaus noch Möglichkeiten zur Verbesserung existieren. So vermisste ich z.B. die ganze Zeit schmerzlich eine Anzeige der Restladung des Akkus, am besten in ganz simplen Prozentzahlen, denn so war es immer wieder neu ein Glücksspiel, ob das Armband noch den restlichen Tag durchhalten würde oder nicht. In der App bekommt man nur angezeigt: „Akku ok.“ oder „Akku schwach.“ – doch dazwischen liegt erfahrungsgemäß eine recht große Spannweite (vor allem, wenn man gleich aus dem Haus muss, ein langer Arbeitstag wartet – hält das Band dann noch durch oder nicht?). Am Ende programmierte ich mir einfach eine wiederkehrende Erinnerung in meiner treuen Things-App (hier, etwas teuer, aber saugut), die mir alle drei Tage aufzwang, mein Loop aufzuladen.

Nun fragt man sich möglicherweise, warum ich diesem Gerät so plötzlich Adieu sage. Der Grund ist ganz einfach, denn…

Hallo, Apple Watch Nike+ Edition!

…in der September-Keynote wurde die neue Apple Watch (Second Edition) vorgestellt. Außerdem – und ab da war ich im „Jetzt nehmt schon mein Geld, aber her mit dem Ding!“-Modus – kam eine in Zusammenarbeit mit Nike speziell für Sportler hergestellte Edition, die sog. Nike+ Edition, heraus.

Seeehr schick, gell?

Seeehr schick, gell?

Das Armband ist vielfach gelocht, sodass mehr Luft an die Haut kommt, im Gegenzug schwitzt man beim Sporteln nicht so stark. In den letzten Tagen habe ich das beim morgendlichen Laufen bereits ausführlich testen können, es funktioniert.

Durch die vielen Löcher schwitzt man beim Sporteln nicht so stark.

Durch die vielen Löcher schwitzt man beim Sporteln nicht so stark.

Einige spezielle, nur in dieser Edition erhältliche Ziffernblätter (sog. „watch faces“), die auf einen Blick Uhrzeit, Datum und die Erfüllung der sportlichen Ziele anzeigen, gehören auch zum Paket. Außerdem ist die Nike+ Running Club-App bereits vorinstalliert, noch dazu sieht die Apple Watch einfach nur edel und elegant aus.

Mein aktuelles WatchFace: Uhrzeit rechts, links von oben nach unten: Nike Running Club, Aktivität und Nachrichten (iMessage), unten: Datum.

Mein aktuelles WatchFace: Uhrzeit rechts, links von oben nach unten: Nike Running Club, Aktivität und Nachrichten (iMessage), unten: Datum.

Neben den z.T. schon erwähnten Sportler-Optimierungen kommen die vielen kleinen Goodies einer Smartwatch zum Tragen: Siri-Integration, Benachrichtigungen werden vom iPhone weitergereicht und können direkt von dort aus per Diktat beantwortet werden (klappt sehr gut, ich habe in der letzten Woche unzählige iMessages auf diese Weise losgelassen), eigene Watch-Apps zu bereits auf dem iPhone installierten Apps (z.B. Things, Fantastical 2, Clear, DayOne 2, Bring! und dergleichen mehr). Über den Dock-Knopf der einzige neben der „Crown“ kann ich meine häufigst genutzten Apps schnell und unkompliziert anspringen, da ich keine Apple Watch der ersten Generation hatte, kann ich nicht beurteilen, wie stark sich diese kleine Änderung auf die alltägliche Benutzung auswirkt, ich finde es jedoch sehr praktisch.

Der Dock-Knopf neben der „Crown“ und ich sind gute Freunde...

Der Dock-Knopf neben der „Crown“ und ich sind gute Freunde…

Die Jagd nach der Vervollständigung der Aktivitätsringe ist genau wie früher beim Nike Fuelband, beim Misifit Shine und dem Polar Loop auch der Wunsch nach einer grundlegend gesunden Verhaltensweise. In den letzten Tagen konnte ich die Vorgaben immer erfüllen. Ich bin schon gespannt, wie das im Winter mit einem erhöhten Korrekturaufwand aussieht.

Die Aktivitätsringe – immer wieder erinnern sie mich daran, was noch zu tun ist...

Die Aktivitätsringe – immer wieder erinnern sie mich daran, was noch zu tun ist…

Da in der Uhr ja einiges an Technik steckt, war es klar, dass sie nicht allzu flach sein konnte. Da ich klobige Uhren aber nicht mag (soll heißen: nicht an mir) war das vorher ein echter Punkt für Überlegungen. Zum Glück kann ich mich auch in dieser Hinsicht nicht beschweren, selbst mit Pulli/Sweatshirt bleibt der Ärmel nicht dauernd an der Uhr hängen, meist gleitet er sogar wesentlich einfacher über die Uhr als über das Loop-Armband.

Flutscht gut, ist nicht zu klobig – gefällt mir so sehr gut!

Flutscht gut, ist nicht zu klobig – gefällt mir so sehr gut!

Für ein echtes Fazit über den Mehrwert dieser wundervollen Uhr ist es noch ein wenig zu früh. Bislang klappt aber alles hervorragend, die Kommunikation mit dem iPhone ist stabil und zickt nie. Die sportliche Unterstützung ist super, besonders viel Gefallen finde ich auch an der Herzschlag- und der Atmen-App. Der Akku hält locker den gesamten Tag durch – hach! So macht das Erproben Spaß!

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2.000 Kilometer

Etwas mehr als 2.000 Kilometer bin ich bislang in diesem Kalenderjahr gelaufen

In diesem Kalenderjahr bin ich bislang etwas mehr als 2.000 Kilometer gelaufen.

Gerade habe ich meinen 131. Lauf in diesem Jahr beendet und damit die „magische“ Marke von 2.000 Kilometern in diesem Kalenderjahr überschritten. Doch statt hier noch mehr rumzuposen (was mir natürlich unendlich fern läge…), möchte ich das Augenmerk auf die eher am Rande versteckten Details lenken.

131 Läufe bedeuten, dass natürlich auch 131 T-Shirts vollgeschwitzt wurden, ebenso 131 Unterhosen, 262 Socken, 2 abwechselnde kurze Laufhosen und immer wieder die Salzhose – und die mussten im Anschluss alle zuerst getrocknet und dann wieder gewaschen werden, denn ganz so viele unterschiedliche Kleidungsstücke besitze ich gar nicht.

Außerdem habe ich die 202 Stunden und 22 Minuten mit Hörmaterial füllen müssen, also benötigte ich einen quasi nie versiegenden Strom von Musik (einen herzlichen Dank in dieser Angelegenheit an Apple Music) und Hörbüchern (hallo, iTunes). Was wären alle diese Läufe ohne die Begleitung der Agents Cotton und Decker, ohne Stephen Kings Patenschaft und die hämmernden Gitarren von DIO und Bruce Dickinson gewesen? Genau: Nicht halb so schön!

Daher: Auf zu den nächsten 2.000 Kilometern! Aber spätestens bei 3.000 protze ich wieder hier herum. 😉

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Zum Abschluss ein kleines Feuerwerk

Heute habe ich meine vermutlich letzte Nike+ Session abgehalten, denn – wie ich gestern bereits berichtete – ab heute Mittag habe ich für eine Woche Sport-Verbot, und danach starte ich mit dem Misfit Shine 2-Fitness Tracker in eine neue Ära.

Angesichts der langen Woche der sportlichen Enthaltsamkeit wollte ich es heute noch einmal ausgiebig genießen und unternahm einen entspannten und langen Lauf auf dem Laufband: 22,22 Kilometer (ja, ich liebe die Schnapszahlen). Am Ende habe ich das Tempo deutlich reduziert, um mich nicht völlig fertig zu machen (ganz gemäß der alten Chi-Running-Regel: LSDLong Slow Distance), immerhin war es ja noch relativ früh am Tage, aber auch so sieht man anhand der Kurve, dass alles einigermaßen regelmäßig verlief.

LSD - Long Slow Distance

Die goldene Chi-Running-Regel: LSD (Long Slow Distance)

Als hätte das FuelBand geahnt, dass es zum letzten Mal bei mir ein derartiges Erlebnis messen durfte, bekam ich meine „beste Session“ bescheinigt. Aber so sehr ich es bedaure: „Einschmeicheln hilft jetzt auch nichts mehr…“

Beste Session

Zum Abschied noch die beste Session, juhu!

Laufstatistik 2016:

  • 7 Läufe
  • Kilometer gesamt: 111,38
  • Laufzeit: 12 Stunden, 1 Minute, 5 Sekunden

 

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Untreu

Ich habe in diesem Blog ja schon beinahe unzählige Male von meinem Nike+ FuelBand 2 geschwärmt. Und tatsächlich ist es ein hervorragendes Gerät, eigentlich für mich der Inbegriff des gelungenen Fitness-Trackers.

Vorher hatte ich ein Jawbone Up, doch das Gerät war meiner Meinung nach nicht wirklich gut durchdacht, denn es gab mir am Handgelenk nur bekannt, ob man das gesetzte Tagesziel erreicht hatte oder nicht. Alles weitere musste immer über die App laufen. Und so ein unerhörter Luxus wie eine simple Uhrfunktion war gleich gar nicht möglich. Also: Nichts für mich!

Und heute – ich muss es gestehen – bin ich dem FuelBand untreu geworden. Über Twitter sah ich die Ankündigung für ein neues Fitness Tracking-Band von Misfit namens Ray. Aus Interesse sah ich mir die Website von Misfit an, doch an Ray hatte und bekam ich kein Interesse, auch wenn es sehr stylisch anzusehen ist. Vielmehr zog der kleine Bruder, Shine 2, meine Aufmerksamkeit auf sich. Schon vor über zwei Jahren wurde das erste Modell („Shine“) im Werbespot für Apples iPhone 5S beworben.

Noch kann ich nichts darüber erzählen, denn ich habe das Teil erst vorhin bestellt, vor Samstag wird es durch den heutigen Feiertag also unmöglich hier sein. Was mir jedoch gefällt: Mit diesem Teil kann ich sogar schwimmen. Mit dem FuelBand konnte ich duschen und abspülen, alles kein Problem, aber gerade das Schwimmen wurde ausdrücklich untersagt.

Seit 639 Tagen habe ich ohne Unterbrechung jeden Tag mein im FuelBand eingestelltes Bewegungsziel erreicht, an vielen Tagen um 50%, an einigen sogar um 100-150% übertroffen. Morgen muss ich mich „unter's Messer“ legen (nur ein kleiner Eingriff, kein Drama), danach ist für ungefähr eine Woche Sport untersagt. Und nach dieser Zäsur beginnt die neue Zählung auch gleich im neuen System.

Zur Klarstellung: Ich wende mich nicht aus Enttäuschung von Nike ab, mir geht es nur darum, einen Fitness-Tracker zu besitzen, mit dem ich auch schwimmen kann. Das FuelBand musste ich im Schwimmbad immer im Schränkle lassen. Nun nicht mehr.

Tatsächlich wird das FuelBand mittlerweile gar nicht mehr hergestellt, da Nike angesichts der großen Konkurrenz durch andere Hersteller und die vielen Smartwatches, die fast alle auch ein Bewegungstracking (wenngleich höchst unterschiedlicher Qualität) anbieten, aus diesem Markt ausgestiegen ist. Insofern ziehe ich den Abschied vom FuelBand nur etwas weiter vor.

Für einen Erfahrungsbericht ist es hier noch viel zu früh, das Shine 2 ist gerade erst (vor fünf Minuten kam die Email) versandt worden. Sobald ich die ersten Testergebnisse habe – also in zwei oder drei Wochen –, kann ich dann hier auch meinen Senf dazu abgeben.

 

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Wer braucht schon Schlaf, wird eh überbewertet…

Gestern war ich ja einigermaßen schlapp, bin gegen 22:15 h im Bett gewesen, habe noch ein paar Minuten auf dem iPhone gelesen, dann fielen mir mehrfach die Augen zu, während ich immer noch versuchte, einen einzigen Satz zu verstehen – ein eindeutiges Zeichen, die Schlafphasen sofort einzuläuten. Das tat ich auch beinahe. Noch bevor ich ganz eingeschlafen war, kam meine Frau ins Schlafzimmer. Sie schläft fast allabendlich auf dem Sofa ein und kommt dann später ins Bett. Ich könnte das nicht, sie schon. Aber: Sie macht das leise und völlig unaufdringlich. Wieder setzte bei mir diese wohlige Übergangsphase zum Einschlafen ein, herrlich… Doch da:

Tipp-Tapp-Tipp-Tapp… Ich kann nicht schlafen. Kann ich zu euch ins Bett?

Kurzum: Sohnemann hatte sich nach dem frühabendlichen Besuch der Stadtbibliothek alle neu entliehenen Comics mit ins Zimmer genommen und durchgelesen. Das hatte ihn anscheinend wachgehalten. Und nun klappte das Einschlafen nicht. Dumm gelaufen.

Also durfte er sich zwischen uns legen – für ihn schön, für mich nicht. Denn er schlief gleich ein, ich konnte das dann nicht mehr. Bei jedem noch so sanften Anklang des Einschlafens meinerseits zuckte er im Schlaf. Ich kapitulierte nach einer gefühlten Ewigkeit, vermutlich waren es nur zehn Minuten. Das Sofa im Wohnzimmer war ja nun leer, juhu!

Auf dem Weg nach unten, nun etwa 23:20 h, sah ich Licht im Zimmer der Jüngsten. Die war auch wieder aufgewacht. Zu ihr wollte ich mich aber auch nicht legen, denn die gibt noch weniger Ruhe beim Schlafen. Also riet ich ihr, ein paar Bücher anzusehen und dabei wieder einzuschlafen. Kaum lag ich auf dem Sofa, tappte sie zum Elternschlafzimmer, wo sie unter Tränen meine Frau dazu zwang, zu ihr ins Bett zu kommen. Schlaf-Terroristin!

Irgendwann nach 23:30 h muss ich dann eingeschlafen sein. Und vor sieben Uhr heute früh wurde ich auch nicht mehr wach. Gegen acht stand ich vom Sofa auf, sorgte dafür, dass mein Organismus überhaupt mal langsam in seinen Aktivmodus überwechselte, zog mir die Laufklamotten an und begab mich in den Keller.

Geschafft!

Geschafft! Selbst nach einer komischen Nacht belebt ein kleiner Lauf am Morgen!

Mit einem mir bereits gut bekannten und dadurch besonders entspannten Hörbuch zog ich die 15,15 Kilometer durch, fühlte mich dabei und danach gut – der Schweiß floss in Strömen – und kann nun den Tag als erfolgreich begonnen bezeichnen.

Relativ gleichmäßig - gut so!

Der Verlauf der grünen Kurve zeigt es: Heute war der Lauf regelmäßiger als der gestrige.

Ein Blick auf meine FuelBand-App beweist, dass der Lauf regelmäßiger als der gestrige war, was mich wenig erstaunt. Passt, nun kann der restliche Tag kommen…

Laufstatistik 2016:

  • 6 Läufe
  • Kilometer gesamt: 89,16
  • Laufzeit: 9 Stunden, 35 Minuten, 57 Sekunden

 

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