Archiv der Kategorie: Apple Music

Song des Tages (256) – 2017-05-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den 1990er Jahren (oder war es Anfang der 2000er Jahre) wurde die Star Trek-Serie Voyager beim Sender Sat.1 mit einem kurzen, aber sehr einprägsamen Clip beworben, der den heutigen Song des Tages als musikalische Untermalung verwendete. In der Szene sah man unter anderem Robert Picardo, wie er in der Folge (1.12) „Helden und Dämonen“ gegen eine virtuelle Version von Grendel aus dem Beowulf-Epos antritt. Da dies eine meiner Lieblingsfolgen aus der ersten Staffel ist, blieb mir auch der Song seit damals im Ohr hängen, weswegen er sich seinen Platz hier verdient hat: „Boombastic“ von Shaggy:

Ich muss zugeben, dass der Song an sich so gar keinen Bezug zu Star Trek aufbaut, aber durch diese lustige, wenngleich zutiefst nervige (sie wurde eine Zeit lang zumindest gefühlt am Ende so ziemlich jeder einzelnen Werbepause ausgestrahlt) Werbung bei Sat.1 hat sich in meinem Kopf diese Verbindung aufgebaut – und wird wohl auch nie wieder verschwinden.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (255) – 2017-05-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als Lehrer bin ich recht häufig in einer exponierten Stellung. Immer wieder wird mein Name im Netz gesucht (ein Kollege berichtete mir, dass ich von allen Namen unseres Kollegiums wohl die zweithäufigste Trefferquote aufweise), nicht selten landen Schüler in meinem Blog. Da ich weitgehend schreibe, wie und worüber ich sonst auch spreche, sollte das sich daraus ergebende Bild meiner Person insgesamt recht authentisch sein. Lustigerweise gibt es auch Kollegen, die sich in meinen Blog verirren. Einer ist ebenfalls ein großer Musikfan, hat wie ich früher viel E-Gitarre gespielt und ist nun blechbläserisch tätig. Er lieferte mir einen Vorschlag für diesen illustren Zirkel von Stücken. Das Stück (und das gesamte Album) war mir natürlich vorher schon bekannt, doch irgendwie hatte ich es nie in die engere Auswahl gezogen – vermutlich einfach, weil ich zu viel Musik kenne, um alles stets im Blick zu haben.

Mit dem heutigen Song des Tages greife ich den Vorschlag aber gerne auf, denn das Stück ist ein absoluter Hammer, das tatsächlich auch zu einigen anderen Songs hier sehr gut passt. Es handelt sich um den Song „Changes“ von Yes aus dem Jahr 1983:

Man könnte über Bands wie Yes, Rush, Marillion und Genesis eine leicht zu verfolgende Linie zu modernen Progressive Rock-Bands wie Dream Theater ziehen. Gestern Abend hatte meine eigens komponierte „Big Band Suite“ ihre Premiere beim „Big Band Battle 2017“ in der Aalener Stadthalle. Da ich den Artikel wie fast immer im Voraus geschrieben habe, kann ich (noch) nichts über den Erfolg oder Misserfolg berichten, doch an etlichen Stellen hat mich meine Liebe zur progressiveren Musikrichtung beim Schreiben der vier Sätze stark beeinflusst (dazu gehört auch der heutige Song des Tages). Gerade der letzte Satz mit dem Titel „Riff“ bedient sich kräftig bei der Rockmusik. Mal sehen, ob es jemand im Publikum gemerkt hat…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (254) – 2017-05-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Hmmmmm, es ist mal wieder an der Zeit für einen Klassiker aus meiner Kindheit. Diesen Song habe ich derart vergöttert, vor allem weil ich ihn nicht auf Platte oder Kassette hatte, dass ich jedes einzelne Mal, wenn er im Radio kam, mit einer Hingabe vor dem Apparat saß, man hätte es durchaus für eine religiöse Handlung halten können. Hauptsächlich lag diese Vergötterung am Sound, denn ich war noch zu jung, um verstehen zu können, worum es im Text geht. Als mir meine Cousine dann später einmal übersetzte, was der Titel bedeutete, war ich beinahe enttäuscht — in dem Alter interessierte mich „dieses Liebeszeug“ (noch) nicht.

Alles in allem kann ich den Song heute einfach nur genießen, denn es ist der perfekte Pop-Song: eine einfache Botschaft, direkt aus dem Leben gegriffen, mit schlichten Worten, die wirklich jeder verstehen kann, das Ganze gepaart mit einer eingängigen Melodie, die sich über einem entspannten Groove entfaltet. Absolut einwandfrei! Hier ist Stevie Wonder mit „I Just Called To Say I Love You“:

Ich bin mit der „Cosby Show“ groß geworden, später habe ich mir alle Folgen auf DVD gekauft. Mittlerweile hört man ziemlich viel Schlechtes oder zumindest Zweifelhaftes über Bill Cosby, doch für mich wird er vermutlich immer Heathcliff Huxtable bleiben. Unvergessen ist die Folge „Zusammenstoß mit Stevie Wonder“ — und die Folge hält, was der Titel verspricht. Da es gerade diese Zeit war, kommt natürlich auch der heutige Song des Tages in der Folge vor. Absolut empfehlenswert als Zeitdokument.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Song des Tages (253) – 2017-05-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Titel des heutigen Songs des Tages geht mir auch so manches Mal durch den Kopf, vor allem in den Zeiten, wenn mal wieder zu viel Arbeit am Ende eines Tages übrig bleibt.. Allerdings ist dieser Song wesentlich unterhaltsamer aufgebaut, vor allem der englische Abschnitt über Brad Pitt ist schlicht und einfach genial: Von den Wise Guys „Es ist nicht immer leicht“:

Der Video-Clip ist außerordentlich gelungen und setzt auf den ohnehin schon sehr lustigen Song noch eine komödiantische Geschichte. Einfach nur cool!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (252) – 2017-05-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Manche Sänger wurden bekannt für ihr charmantes Grinsen (Elvis), andere für ihren extravaganten Kleidungsstil (Frank Zappa), wieder andere für ihre Grimassen beim Singen, so auch der Sänger des heutigen Songs des Tages — und der Kerl heißt Billy Idol. Im Video-Clip zu „Flesh For Fantasy“ sieht man viele lustige hochgezogene Mundwinkel:

Faszinierend ist das beinahe krampfhaft aufrecht erhaltene Image des „bösen Buben. Schon in den 1980er Jahren fand ich die Masche höchst lachhaft, zum Glück ist das ja schon lange her…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (251) – 2017-05-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Manchmal erinnert man sich ja in einer verklärt-verwaschenen Weise an Kindheitserlebnisse, die diese vielleicht besser darstellt, als es eigentlich angebracht wäre. Noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob dies auf den Video-Clip zum heutigen Song des Tages zutrifft, denn es ist das erste Musikvideo, an das ich mich überhaupt erinnern kann. Die teils dystopischen, wenn nicht gleich horrorhaften Effekte sind mir unauslöschlich im Gedächtnis geblieben. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, hier kommt „The Wild Boys“ von Duran Duran:

Beim erneuten Ansehen des Clips im Zuge der Vorbereitung dieses Blog-Eintrags war ich dann nicht mehr ganz so angetan vom Video-Clip. Andererseits: Was war zu erwarten, wenn es um einen Video-Clip geht, der vor ca. 30 Jahren ausgestrahlt wurde (und den ich seit damals auch nicht mehr gesehen hatte)? Die Musik ist dafür unverändert gut, den Song kann ich immer wieder anhören.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (250) – 2017-05-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor ein paar Monaten waren wir als ganze Familie mit dem Auto unterwegs, als im Radio ein überaus bekannter Song aus dem Jahr 1984 lief. Doch der Radiosprecher erzählte dazu die Anekdote, dass die Band den Song dreimal hintereinander veröffentlichte, bis er – beim letzten Mal – dann endlich ein Erfolg wurde. Dazu gehört ein Haufen Selbstvertrauen, denn spätestens nach dem zweiten Misserfolg hätte ich mir vermutlich gedacht: „Ok. Anscheinend mag den Song einfach keiner. Lassen wir’s gut sein.“ Doch diese Jungs blieben eisern dabei und probierten es noch einmal. Seither wurde der Song weit über acht Millionen Mal verkauft. Huch!

In meiner Planung war der Song bis gestern Mittag noch gar nicht enthalten. Doch dann entdeckte ich bei Twitter eine Verlinkung auf eine recht aktuelle Live-Version. Die Band ist ganz offensichtlich in die Jahre gekommen, was jedoch den Sänger nicht im Geringsten daran hindert, mit der gleichen Eleganz wie vor über 30 Jahren eine Gänsehaut auf den Rücken aller Fans zu zaubern, wenn er beim Refrain in die Stratosphären-Lage ansetzt (und sie auch noch perfekt beherrscht). Also musste ich die geplante Reihenfolge ein bisschen über den Haufen werfen. Der heutige Song des Tages stammt von A-ha (schon der Bandname war genial ersonnen) und heißt Take On Me“:

Ich habe mit Absicht nicht einfach das Original-Video von 1984 an die erste Stelle gesetzt, weil mir diese neuerliche Live-Version gestern so unglaublich gut gefallen hat. Dennoch kann man sich auch das Original ansehen:

Hmmmm, ebenfalls sehenswert! Genießt das Wochenende – sollte das Wetter bei euch mies sein, gibt es gar keine Entschuldigung mehr, den Song nicht noch ein paar Mal anzuhören…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (249) – 2017-05-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eine Rock-Oper scheint der Traum vieler Rock-Musiker zu sein, zumindest gibt es immer wieder Versuche von (mehr oder weniger) prominenten Figuren der Szene, sich durch ein solches Opus hervorzutun. Meiner Einschätzung nach geraten die meisten Rock-Opern zu einem fürchterlich aufgeblasenen Haufen halbgarer Musiknummern, die wesentlich weniger Strahlkraft entwickeln als Stücke, die nicht in das Korsett einer aufgepfropften Handlung passen müssen.

Hin und wieder gelingt jedoch auch einmal ein großer Wurf. Im Fall der Band Savatage bin ich mir nicht sicher, ob die gesamte Rock-Oper „Streets“ ein gelungenes Werk ist, auf jeden Fall aber beinhaltet sie einige sehr starke Stücke, von denen eines – noch dazu eines der knackigen – heute zum Song des Tages erkoren wurde. Es handelt sich um „Jesus Saves“:

Das Riff der E-Gitarre allein treibt einem schon die Bewunderung ins Gesicht, dann aber auch noch die kratzige Stimme des Sängers, die atmosphärische Dichte und der schön illustrierende Video-Clip (klar, auf dem Stand der 1990er Jahre, aber dennoch…). Mit soviel Power kann jetzt jeder ins Wochenende durchstarten, oder?

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (248) – 2017-05-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Langjährige Kooperationen sind im Musikgeschäft so eine Sache: Der eine Musiker baut komplett darauf, weil er dann genau weiß, welchen Input ihm seine Mitmusiker geben, andere verteufeln die Bekanntschaft, denn sie wollen stets frischen Input. Sting gehört zu den Musikern der ersten Kategorie: Auch wenn er seine Band nicht immer komplett gleich lässt, gibt es ein paar Musiker, von denen er sich vermutlich nie trennen würde. Einer derjenigen ist sein Gitarrist, Dominic Miller. Dieser hat zwischendurch auch schon eine ganze Reihe eigener Projekte durchgezogen und mehrere eigene Alben veröffentlicht, doch seit mehr als 25 Jahren ist er mit Sting unterwegs, er gehört sozusagen zur Familie.

Das Album „Ten Summoner’s Tales“ von Sting beinhaltet eine ganze Reihe von Hits, die bis heute immer wieder im Radio gespielt werden. Einen davon hat Dominic Miller in einer hervorragenden Instrumentalversion mit der Begleitband Novecento aufgenommen (und auch hin und wieder live gespielt). Dieser Song ist mit Gesang exquisit, aber in dieser Instrumentalfassung sorgt er für eine derartige Tiefentspannung, dazu könnte ich glatt jeden Abend in den süßesten Träumen versinken: „Shape Of My Heart“:

Man sieht es gleich, Dominic Miller ist nicht der typische Frontmann, der sich strahlend jeder Kamera zuwendet. Er wirkt in allem, was er tut, sehr reflektiert, stets professionell, dabei aber nicht kühl oder emotionslos, er ist einfach nur kein Egomane (hüstel, gell, Herr Malmsteen?).

Wer sich für die Version mit Gesang interessiert, der sollte sich hier umsehen:

Ein ganz fantastischer Song, den ich mir seit dem Erscheinen der CD schon unzählige Male angehört habe. Und es dürfen noch mindestens ebenso viele weitere Durchgänge folgen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (247) – 2017-05-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Erschienen ist der heutige Hit bereits 1998, doch aus schwer nachvollziehbaren Gründen – abgesehen davon, dass es sich um einen mitreißenden Popsong handelt – landete er in letzter Zeit in ein paar Apple Music-Wiedergabelisten, die ich zum Kochen und Werkeln im Haushalt aufrief. In gewisser Weise „atmet“ der Song trotz seiner Entstehungszeit ganz am Ende der 1990er Jahre noch den „Geist der Achtziger“, vielleicht gefällt er mir ja deshalb so gut… Nun also her damit: Der heutige Song des Tages stammt von den New Radicals und heißt „You Get What You Give“:

Zur Wochenmitte hin verbreitet der Song gleich eine schier unumstößlich gute Laune. Lasst euch davon anstecken und schwebt durch den Mittwoch, als ob es kein Morgen gäbe!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,