Archiv der Kategorie: Song des Tages

Song des Tages (315) – 2017-07-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als damals das Album „No Prayer For The Dying“ herauskam, waren die Kritiken eher durchwachsen. Nur eine Zeitschrift äußerte sich positiv, indem sie das Album als einen „Grower“, ein Album, das mit der Zeit immer besser würde, bezeichnete. Und tatsächlich ist es ein wunderbares Album, das viele kleine musikalische Edelsteine beherbergt. Mein Lieblingsstück und der heutige Song des Tages verbirgt sich ganz am Ende des Albums: „Mother Russia“ von Iron Maiden:

Der Song ist gespickt mit Versatzstücken, die sich ausgiebig bei der russischen Folklore bedienen, wodurch sich ein zum Titel passendes stimmiges Gesamtbild ergibt. Vielleicht gefällt mir der Song deshalb so gut. Gleich noch einmal!

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Song des Tages (314) – 2017-07-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Es ist Sonntag, der Tag in der Woche, der im Normalfall immer in diesem Zwiespalt zwischen „noch ganz entspannt“ und „latent unter Druck, weil morgen wieder Schule ist“. Morgen ist jedoch Projekttag, der letzte von dreien, für den ich nichts mehr separat vorbereiten muss. Also bin ich ausnahmsweise mal ziemlich gelassen. Und das fühlt sich so schön leicht an, geradezu federleicht.

Zu diesem Gefühl gibt es den passenden Song, den vermutlich jeder schon einmal gehört hat, denn er geistert seit fast 20 Jahren immer wieder über den Äther. Gut ist er auch noch, also passt er perfekt in diese illustre Runde: „Easy“ von Faith No More:

Der Video-Clip taugt mir zwar nicht, dafür aber die Musik um so mehr. Das Aussehen des Gitarristen (der wie ein Althippie wirkt) ist mir seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr aus dem Kopf gegangen, als ich die Rezension einer Platte durchlas und dabei das Bandfoto betrachtete. Hach, die nahenden Ferien machen mich geradezu nostalgisch.

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Song des Tages (313) – 2017-07-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Toto ist mit weltweiten Hits wie „Africa“ oder „Hold The Line“ bekannt geworden, doch für mich stellt das 1999 veröffentlichte Album „Mindfields“ einen absoluten Meilenstein moderner Rockmusik dar. Für den heutigen Song des Tages habe ich darauf zurückgegriffen und das wundervolle „Caught In The Balance“ ausgewählt:

Der Live-Clip bringt zwar nicht den exzellenten Sound des Albums zum Tragen, dafür demonstriert er eindrucksvoll, dass das Alter der Musiker und ihre Fähigkeit zum Rocken in keinem zwingenden Verhältnis stehen. Alle Musiker auf der Bühne haben mehr Jahre „auf dem Buckel“ als ich, doch schaffen sie es, gnadenlos Action in die Halle zu bringen, wie man immer wieder zu sehen bekommt. Auch das Songwriting (übrigens im gesamten Album) ist fantastisch, auch wenn einige Songs die übliche Spieldauer deutlich überschreiten.

Wer also auf bodenständige, aber dennoch experimentierfreudige, routinierte und doch innovative Rock-Musik steht, der kann bei diesem Album nichts falsch machen. Wer sich das dann noch mit guten Kopfhörern gönnt, wird weit über eine Stunde Musik genießen dürfen – ohne Wenn und Aber.

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Song des Tages (312) – 2017-07-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der gestrige Tag gehört eigentlich ersatzlos aus dem Kalender gestrichen, denn er war fast komplett fremdbestimmt, unglaublich anstrengend und viel zu lang (19 Stunden auf den Beinen). Da können sich schon mal Aggressionen aufstauen. Welch Glück, dass ich ein so friedfertiger Typ bin, denn so muss ich nur ein bisschen passende Musik hören, um mich danach wieder gut zu fühlen. Mein heutiger Song des Tages, bestens geeignet zum Abreagieren, ist „Hangar 18“ von Megadeth:

Ich glaube, der Song ist auch so ziemlich das härteste an Musik, was sich in meiner Musiksammlung befindet. Mehr „Geknüppel“ brauche ich nicht – und der Song hat zumindest ein Hammer-Gitarren-Solo (das allein ihn schon hörenswert macht), Hut ab!

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Song des Tages (311) – 2017-07-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit sprechen mich Schüler darauf an, dass sei meine Blog-Einträge gelesen hätten, manchmal äußern sie sogar Musikvorschläge für den Song des Tages. Üblicherweise folge ich den Vorschlägen nicht, denn es geht ja darum, dass ich in dieser Rubrik nur Songs vorstelle, die mir gefallen. Oft aber wird auch ein Titel in Verbindung mit einem Bandnamen genannt, der mir im ersten Moment nichts sagt, obwohl ich den Song kenne. Das passiert sogar sehr häufig, denn beim Radiohören bekomme ich nicht immer mit, wie die Songs heißen. So ähnlich war es mit dem heutigen, auf den mich vor ein paar Tagen ein Schüler ansprach. Der Titel sagte mir gar nichts, der Song sehr wohl. Und ich mag ihn, also habe ich ihn – der Vorschlag kam nicht von besagtem Schüler – zum heutigen Song des Tages erkoren. Es handelt sich um „I Don’t Dance“ von Sunrise Avenue:

Der Song hat Power, gerade das richtige für die letzten Tage im Schuljahr, denn da fühlt man als Lehrer üblicherweise „den Akku leer werden“. In den ersten Berufsjahren bin ich fast immer ein oder zwei Tage nach Ferienbeginn erst einmal krank geworden, weil mein Körper die plötzlich eintretende Ruhe als Einladung angesehen hat, mal schnell das große Reinigungsprogramm anzuwerfen, das der Stress die Wochen vorher zurückgedrängt hatte. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm, erschöpft bin ich trotzdem. Daher jetzt gleich noch eine Dosis „I Don’t Dance“!

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Song des Tages (310) – 2017-07-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die Band Bon Jovi setzte in den 1980er und frühen 1990er Jahren eine neue, unglaublich hohe Erfolgsmesslatte für eine Rock-Band: Enorme Platten- und CD-Verkäufe, ausverkaufte Tourneen, Konzerte in riesigen Stadien bzw. als Headliner großer Festivals… Mehr ging einfach nicht.

Den ungeheuren Druck, unter dem die ganze Band dabei über Jahre stand, können sich die meisten Menschen nicht wirklich vorstellen. Abend für Abend auf die Bühne vor tausende von Menschen treten, immer im Bemühen, möglichst nicht zu „verkacken“ bzw. eine gute Show abzuliefern (und dabei wiederum ordentlich zu spielen), das zehrt ganz schön an den Nerven.

Irgendwann brauchte der Gitarrist der Band, Richie Sambora, einfach eine Auszeit vom ständigen Druck (dem er später dann leider auch nicht standgehalten hat, immer wieder muss er sich in sog. Entziehungskliniken begeben, um seine diversen Süchte wieder in den Griff zu bekommen…) In dieser Zeit veröffentlichte er ein (recht poppiges) Blues-Album mit dem wundervollen Titel (und Titelsong) „Stranger In This Town“, dem heutigen Song des Tages:

Vergleicht man die Stücke auf seinem Solo-Album mit den Sachen, die Bon Jovi zu der Zeit auf den Markt brachten, dann versteht man auch, warum die kleinen Solo-Eskapaden einfach notwendig waren. Und das ganze Album ist wirklich gelungen, man könnte sogar von „Wucht“ sprechen…

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Song des Tages (309) – 2017-07-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Tag gestern wurde genau so anstrengend, wie ich ihn erwartet hatte. Von 7:25 h, als ich das Haus verließ, bis 18:00 h, als ich wieder daheim ankam, gab es fast nur Arbeiten am Stück. Heute wird es noch einmal sehr ähnlich, unterschiedlich ist, dass ich mehr selber leisten muss – das könnte alles ein wenig interessanter machen.

Zu diesem Arbeitspensum benötige ich einen weiteren Powersong, Lust habe ich auf „Rolling In The Deep“ von Adele, denn der fetzt so richtig gut:

Ob die sich den Glas-Effekt wohl vom ersten „Jurassic Park“-Film geborgt haben, um die Menge an Gläsern entsprechend zu inszenieren…?

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Song des Tages (308) – 2017-07-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen man gerne für ein paar Stunden aus der eigenen Haut fahren und jemand anderer sein möchte: Notenkonvente, Stunden über Stunden. Das soll nicht heißen, dass sie nicht nötig wären. Ganz im Gegenteil, denn im Gegensatz zu manchen Kollegen halte ich unser Notensystem für weitgehend in Ordnung, Ausnahmen bestätigen eher die Regel als die Mängel des Systems. Aber, um wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen, die Notenkonvente sind anstrengend, vor allem über mehrere Stunden hinweg.

Da brauche ich dringend einen absoluten Knaller-Ohrwurm, um die Monotonie der gefühlt endlosen Sitzungen zu überbrücken. Und ich bin mir sicher, einen passenden Song des Tages ausgewählt zu haben: „It’s Still Rock & Roll To Me“ von Billy Joel:

Ich schätze den vorwärts treibenden Puls, die herausfordernde Art, mit der Billy Joel das Mikrofon traktiert, die unter der Oberfläche immer wieder neu hochköchelnde Spannung der Musik. Zweimal zum Frühstück gehört und der Ohrwurm sitzt sicher für den restlichen Tag. So wird’s gemacht!

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Song des Tages (307) – 2017-07-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wenn ich vor ein paar Jahren noch „Electronic“ als Stilrichtung bei einem Song/Album gelesen habe, stellten sich mir in Abwehr alle Nackenhaare auf. Dann lernte ich neue Stücke kennen, die mir gefielen, hörte mich weiter um – heute kann ich zwar noch nicht behaupten, dieser Stilrichtung mit Haut und Haaren verfallen zu sein, es gibt aber wirklich viele bemerkenswert schöne Stücke, die mit exquisiten Sounds und viel Gespür für das Schöne in der Musik gestaltet wurden. So auch der heutige Song des Tages, der – mal wieder – von Owl City stammt, es handelt sich um „Shooting Star“:

Als ich vor einigen Wochen „Fireflies“ als Song des Tages verlinkt habe, war mir gar nicht bewusst gewesen, dass Owl City keine „richtige“ Band ist. Vielmehr handelt es sich nur um einen ausgefuchsten Musiker namens Adam Young, der quasi in Heimarbeit alles alleine macht. Für Konzerte hat er eine kleine und zuverlässige Truppe an der Hand, die ihn dann unterstützt, das Songwriting, die Produktion, der Gesang, die Synthesizer – alles, was auf den Alben zu hören ist, stammt nur von ihm. BEEINDRUCKEND!

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Song des Tages (306) – 2017-07-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Miles Davis war zu Lebzeiten eine absolut „coole Socke“. Vor einigen Jahren habe ich seine Autobiographie gelesen, die mir durchaus imponiert hat. Und im Lauf der Zeit habe ich den einen oder anderen Hit in seinem Repertoire für mich entdeckt. Diese Stücke kann ich jederzeit anhören und mich dabei einfach besser fühlen. Eines dieser Stücke habe ich zum heutigen Song des Tages erkoren, es handelt sich um ein in der Jazzwelt nicht ungewöhnliches Wortspiel, das den Namen des Interpreten aufgreift: „Milestones“:

Ähnliche Wortspiele gibt es auch bei Charlie Parker, der mit Spitznamen „Bird“ hieß, denn er schrieb Stücke mit Titeln wie „Bird Gets The Worm“ oder „Ornithology“.

Noch eine Bemerkung zum heutigen Song des Tages: Hierbei handelt es sich um modalen Jazz. Miles Davis wollte weg vom typischen Bebop-Gedudel, bei dem die Interpreten sich beim Improvisieren so schnell über die vorgegebenen Akkorde bewegen mussten (Tempo nicht selten bei 250+ bpm), dass sie nach einer Weile immer floskelhafter spielten. Dies wollte Miles Davis nicht, also nahm er das wichtigste Element für das ihm verhasste „Gedudel“ aus der Gleichung: Die Akkordfolge mit ihrer eigenen Dynamik, die dann dadurch die Improvisation antreibt. Stattdessen bleibt jeweils ein einziger Akkord (gefühlt) minutenlang stehen. Nun ist der Solist gezwungen, sich neue (wenn nicht gar neuartige) Gedanken darüber zu machen, wie die Zeit zu füllen ist. Nicht ganz ohne, nach einer gewissen Zeit jedoch sehr befreiend!

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