Schlagwort-Archive: Song des Tages

Song des Tages (366) – 2017-09-21

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Nach dem gestrigen Wiedereinstieg habe ich gleich noch einmal Lust bekommen – und natürlich auch einen passenden Song gefunden, den man nicht oft genug hören kann. Zwar ist das 1987 erschienene Album „The Joshua Tree“ von U2 ohnehin schon ein Klassiker, doch stehen viele der wirklich gelungenen Stücke sehr im Schatten von „With Or Without You“ und „I Still Haven‘t Found What I‘m Looking For“ – unverdientermaßen, wie ich meine.

Gleich der Opener des Albums ist ein vollkommen umwerfendes Stück, auch wenn ich es beim ersten Anhören noch als ziemlich furchtbar empfunden habe (als Jugendlicher kann man sich ja mal vertun), mittlerweile liebe ich es wirklich. Kaum ein anderer Song hat die Verlorenheit eines Individuums in den Weiten Nordamerikas jemals besser klanglich eingefangen (na ja, abgesehen von dem einen oder anderen Bruce Springsteen-Song). Hier nun also der Song des Tages: „Where The Streets Have No Name“ von U2:

Das Video hat einen geradezu dokumentarischen Charakter, wer nur die Musik hören will, sollte gleich zu 2:10 springen, ab da geht es so richtig los.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (365) – 2017-09-20

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Weil es doch so schön ist, sich wieder an der musikalischen Front zurückzumelden, gibt es heute gleich ein „Double Feature“ (das ist die neudeutsche Ausdrucksweise für: „Ich trete gleich zweimal auf den Rechen…“): Mit dem Whitesnake-Album „1987“ sind damals gleich zwei kolossale musikalische Schätze veröffentlicht worden, die beide als Song des Tages taugen – und beide sollen hier gleichberechtigt nebeneinander stehen:

Einerseits das in einer himmlischen Melancholie versinkende „Is This Love“, bei dem man sich eigentlich sofort mit einer heißen Schokolade in den hintersten Winkel des Hauses zurückziehen möchte, um dort (genussvoll) vor sich hin zu brüten über verflossene Liebschaften.

Andererseits das unnachahmliche und weltbekannte „Here I Go Again“, das nach der sentimentalen Einleitung eine dermaßen gigantische Energie entwickelt, dass es in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren quasi zum Dauerhit sowohl bei Cover-Bands als auch im Radio wurde.

Beide Songs wären es alleine schon wert, ein Song des Tages zu sein, doch als Wiedereintritt wollte ich sie hier vereinen, wenn sie schon vom selben Album stammen. Ab jetzt gibt’s häufiger wieder eine kleine Dosis musikalischer Genüsse, versprochen!

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Song des Tages (364) – 2017-09-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wie sagt man so schön: „Ende gut, alles gut.“ (Lustigerweise höre ich ja gar nicht auf, dennoch darf das letzte Stück ein echter Knaller sein, oder?)

Den heutigen Song habe ich sehr früh, vielleicht sogar in der ersten Woche des einjährigen Projekts, festgelegt, denn er bietet sich als Schlusspunkt einfach perfekt an. Außerdem ist der Song gleichzeitig eine Hymne wie auch eine geballte Ladung Energie, die mich (und eventuell noch einige andere) durch den meist recht anstrengenden ersten Schultag geleiten wird: „The Final Countdown“ von Europe:

Bis zum Wochenende pausiere ich die musikalischen Blog-Einträge auf jeden Fall einmal, dann starte ich mit der ersten Folge des Albums der Woche – darauf freue ich mich schon eine ganze Weile. Und dann werde mir hier und da sicherlich einige neue Juwelen in Form einzelner Songs unterkommen, die ich dem Song des Tages-Projekt zuordne (ich hätte da schon so zehn oder zwanzig Ideen…).

Also, für alle, die mit mir in ein neues Schuljahr starten: Haltet die Ohren steif, lasst die Musik ein paar Mal eure Akkus aufladen – und ab die Post!

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Song des Tages (363) – 2017-09-10

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist der letzte Ferientag in Baden-Württemberg (für die Erbsenzähler: Ich weiß, dass genau genommen Freitag der letzte Ferientag war, aber…), mit dem ersten Schultag schließt sich dann morgen der Kreis. Das dafür ausgewählte Stück passt wie die Faust aufs Auge, aber noch dauert es 24 Stunden. Und dann gab es ein Jahr lang jeden Tag einen Song bzw. ein Stück, das mir besonders gefallen hat (und immer noch gefällt).

Für den vorletzten Tag habe ich ein Stück ausgewählt, das zugleich herrlich pathetisch und gleichzeitig wegweisend für meinen zukünftigen Umgang mit dieser Sparte meines Blogs ist: „The Show Must Go On“ von Queen:

Wie es für Queen üblich ist, so handelt es sich auch bei diesem Video um einen ganz exzellenten Clip, der einmal mehr die extrem starke Präsenz Freddie Mercurys unter Beweis stellt. Sein Tod kam viel zu früh, aber die Musik lebt noch lange weiter. Heieiei, jetzt werde ich selbst schon ganz pathetisch!

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Song des Tages (362) – 2017-09-09

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eines der besten Heavy Metal-Alben, das meiner Meinung nach jemals veröffentlicht wurde (und somit sicher auch einmal bei meinem „Album der Woche“-Projekt Erwähnung finden wird), ist „The Last In Line“ von Dio. Als Jugendlicher war ich eher begeistert von den schnellen und mitreißenden Nummern wie „We Rock“ oder „I Speed At Night“. Mit zunehmendem Alter jedoch wuchsen mir eher die pathetischen, ja fast schon dramatischen Nummern wie der Titelsong oder „Egypt (The Chains Are On)“ (hier) ans Herz, da sie eine größere musikalische Bandbreite zu bieten hatten. Hier nun also Dio mit „The Last In Line“:

Es gibt Bands, bei denen die Studio-Alben eindeutig den Live-Fassungen vorzuziehen sind, doch vom heutigen Song des Tages habe ich eine Live-Version gefunden, die keinen Zweifel daran aufkommen lässt, dass die Band Dio live ein echter Hammer war. Überzeugt euch selbst:

Als Fazit kann man eindeutig festhalten, dass Ronnie James Dio viel zu früh gestorben ist, denn ich hätte gerne noch mehr Alben mit so herrlicher Musik zum Anhören. Glücklicherweise ist die Musik einer der Bereiche, in denen es fast nie einen Mangel gibt, das ist mir völlig klar. trotzdem darf man die wirklich Großen auch einmal vermissen. So, und jetzt muss ich den Song noch einmal anhören, weil er halt so unschlagbar gut ist.

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Song des Tages (361) – 2017-09-08

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor ein paar Wochen habe ich schon ein Stück aus der Filmmusik zum amerikanischen Actionfilm „Top Gun“ an dieser Stelle verbraten (hier). In dem Zuge habe ich mich auch (wenngleich nicht allzu ausführlich) über den Film ausgelassen, sodass ich das heute nicht wiederholen muss.

Aber es gibt eine ganz andere und durchweg faszinierende Sache, die ich ins Zentrum der Betrachtung lenken möchte: Der heutige Song des Tages stammt von Kenny Loggins. Aha, das war doch der, der auch schon „Footloose“ gesungen hat (hier). Ganz genau! Doch die beiden Songs könnten kaum unterschiedlicher sein. Diese stilistische Wandlungsfähigkeit fasziniert mich bei etablierten Musikern immer wieder, so auch hier. Wo „Footloose“ ein mit viel Soul und einer guten Prise Rock & Roll gepfefferter Pop-Song war, sind wir bei „Danger Zone“ fast am anderen Ende der Skala: hier wird’s rockig (gleichzeitig mit einem hohen Synthie-Anteil, der aber hervorragend dazu passt). Also: Ohren auf für „Danger Zone“ von Kenny Loggins!

Auch wenn ich heute dieser unverhohlen positiven Darstellung des (selbstverständlich „heroischen“) US-Militärs deutlich kritischer (wenn nicht gar gerade heraus ablehnend) gegenüber stehe, so fühle ich auch jetzt noch beim Ansehen der actionreichen Flugszenen das aufgeregte Prickeln, das mir schon mit elf Jahren im Kino über den ganzen Körper fuhr. Hach, irgendwie ist das schon sehr nostalgisch…

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Song des Tages (360) – 2017-09-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Kurz vor dem regulären Ende dieses Projekts muss ich noch einen meiner Lieblingssongs einer meiner Lieblingsbands präsentieren, sonst wäre diese Liste einfach nicht so abgerundet, wie ich sie gerne hätte. Der Original-Clip ist auf YouTube leider nicht verfügbar, doch diese Live-Version hat es durchaus auch in sich. Nun also Bühne frei für Rush mit dem Opener des „Presto“-Albums „Show Don’t Tell“:

Das lange Intro gehört nur zur Bühnenshow, im eigentlichen Song geht es viel beschaulicher (und kürzer) zur Sache. Bemerkenswert ist wie immer die Virtuosität der Musiker, die live mindestens genauso akkurat spielen wie im Studio. Ich habe sie schon live gesehen (auch wenn das schon 25 Jahre her ist) – und es war fantastisch!

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Song des Tages (359) – 2017-09-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Dass ich ein großer Fan von James Bond-Filmen bin, ist kein Geheimnis, in meinem Blog finden sich zahlreiche Hinweise. Manchmal wird ein fantastischer Titelsong jedoch mit einem wirklich übel schlechten Film gepaart, so erging es beispielsweise dem heutigen Song des Tages, denn der Song ist wirklich gutes „Audiofutter“, wohingegen der Film mit Timothy Dalton sogar noch schlechter als der eine einzige mit George Lazenby ausfiel – und das will wirklich etwas heißen…

Doch über schlechte Filme kann man sich zwar herrlich „das Maul zerreißen“, darum geht es mir heute aber nicht. Im Fokus steht die Musik, und a-ha haben mit ihrem Bond-Song „The Living Daylights“ sowohl einen mehr als nur soliden Hit als auch ein ziemlich cooles Video abgeliefert – urteilt selbst:

Vergleicht man den Video-Clip mit so einigen anderen 80er Jahre-„Ergüssen“, muss man schon respektvoll das Haupt neigen, denn es ist eine meiner Meinung nach wirklich gelungene Collage aus eigenständigem Musikvideo (mit stilsicher eingesetzten Effekten), Anspielungen auf die Bond-Thematik (gleich der Anfang) und den obligatorischen kurzen Schnipseln aus dem Kinofilm. Allzu oft ist ein Song trotz des Video-Clips gut, hier sind beide gleichermaßen genussfertig.

Für die ganz harten Fans: Wer den Film gut kennt, hat vielleicht bemerkt, dass die im Video verwendete „Album-Version“ nicht ganz der im Film verwendeten entspricht. Für die absoluten Fans habe ich diese natürlich auch noch herausgesucht, der Vergleich lohnt sich, denn in diesem Fall schlägt das Musikvideo die Verfilmung des Bond-Songs um Längen:

Mit so viel guter Musik im Ohr kann der Mittwoch kommen!

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Song des Tages (358) – 2017-09-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mike Oldfield gehört fest zum „80er Jahre-Solera“, deswegen darf er auch hier nicht fehlen (wie schon bewiesen: hier, hier und hier). Doch der heutige Song ist ganz anders als die bisher in dieser Sparte präsentierten, denn er spielt viel stärker mit einem folkloristischen Element. Wie der Titel unschwer zu erkennen gibt, war Mike Oldfield wohl ein großer Frankreich-Fan, der sich von dort musikalische Anregungen holte und zu diesem Pop-Klassiker verarbeitete: „To France“ – viel Spaß damit!

Angesichts der Schwierigkeit, vor die der Gesangspart einen Sänger stellt, begeistern mich die Leichtigkeit und Perfektion (sowohl bei Intonation als auch bei der ausgeglichenen Klangfarbe), mit der er der Sängerin (Maggie Reilly) gelingt. Dem steht leider eine ziemlich langweilige Bühnendarbietung (es sieht sehr nach einem aufgezeichneten Fernsehauftritt aus) gegenüber, die einerseits einen verschüchtert wirkenden (und noch ganz jungen) Mike Oldfield an der E-Gitarre und andererseits einen dafür um so übertriebener „hampelnden“ (man verzeihe mir den Ausdruck, mir fiel einfach keine passendere Bezeichnung ein) E-Bassisten aufweist. Kombiniert mit der suboptimalen Lightshow ein echter Kandidat für den „Augenkrebs-Preis“

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Song des Tages (357) – 2017-09-04

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ich weiß, ich weiß, der letzte Alice Cooper-Song beim Song des Tages ist noch nicht lange her. Dieser hier ist aber neu, das Album ist erst Ende Juli 2017 erschienen – und mittlerweile habe ich diesen Song schon sehr oft angehört, denn er ist ganz klassisch im Stil des „Altmeisters“. Ein bisschen habe ich sogar das Gefühl, er wird auf seine alten Tage ein wenig weicher, ein bisschen mehr am Mainstream orientiert – gleichzeitig war er nie allzu weitab von massentauglicher Musik (und mindestens zwei oder drei seiner Alben waren ja so dermaßen Glamrock, man könnte schon fast von Pop sprechen).

Zurück zum neuen Album: Wie es sich für einen Meister seines Fachs gehört, legt er gleich einmal ordentlich los und haut sofort zu Beginn vier Knallerstücke raus (vermutlich sorgt das demnächst auch für einen Eintrag beim Album der Woche), ohne danach allzu stark nachzulassen. Doch der Opener und zugleich Titeltrack hat es mir besonders angetan, denn wieder einmal spürt man, dass die in ihrem Bereich wirklich Großen auch immer Talent um sich scharen, wodurch die musikalische Qualität keineswegs zu verachten ist. Hier nun also Alice Cooper mit „Paranormal“:

Das Video ist als sog „Lyrics-Video“ konzipiert, der Fokus liegt also nicht auf einer zu erzählenden Geschichte oder einer besonders ausgefeilten Selbstdarstellung der Musiker sondern eher darauf, die Aufmerksamkeit auf den Text zu lenken. Der ist zugegebenermaßen sehr floskelhaft, passt aber perfekt in das übrige Oeuvre des Herrn Cooper – keine Überraschungen an der Front. Dafür ist es mitreißend und perfekt produziert, macht immer wieder Lust auf mehr.

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