Schlagwort-Archive: Song des Tages

Song des Tages (372) – 2017-10-24

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Mit „Don‘t Worry, Be Happy“ wurde Bobby McFerrin vor gefühlt „ewigen Zeiten“ einem breiten Publikum bekannt. Parallel dazu und stets seither hat er sich aber im Jazz- und Klassik-Bereich und darüber hinaus durch seine pädagogische Arbeit einen fantastischen Ruf erarbeitet.

1997 erschien sein Album „Circle Songs“, das ausschließlich vokale Stücke beinhaltet, die jedoch komplett ohne sinngebenden Text auskommen. Wer das liest, wird sich sicher wundern, was denn dann in den Stücken gesungen wird. Nun, das klärt sich gleich, denn der heutige Song des Tages ist der „Circle Song No. 6“, hier kann man ihn sich anhören:

Was den Song für mich so faszinierend macht, ist die unglaublich dichte Atmosphäre. Verstehen muss man kein Wort, doch kommt an, was ankommen muss.

Zum Schluss noch ein kleines Bonbon, das die Genialität seiner musikpädagogischen Arbeit beweist (alt, aber immer wieder gut):

So viel zum Thema „Erwartungen in der Musik“…

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Song des Tages (371) – 2017-10-23

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Rush waren in diesem Blog schon häufig vertreten, heute ist es ein weiteres mal soweit. Das jüngste Album der Band, „Clockwork Angels“, ist ein meisterhaft von vorne bis hinten durchdachtes Konzeptalbum, ich habe mir vor ein paar Monaten die Romanfassung der Geschichte in Hörbuchform angehört (hier).

Der heutige Song des Tages ist ein ruhigeres Stück, vielleicht am ehesten mit diesem Neologismus „Power-Ballade“ getroffen. Dennoch können Rush ihre progressiven Wurzeln nicht ganz abschütteln, sodass es in stilistischer Hinsicht recht variantenreich daherkommt, nie auch nur für einen Moment bereits „ausgelutscht“ klingt. Hier nun also Rush mit dem wundervollen „Halo Effect“:

Üblicherweise habe ich meine Songs des Tages immer in aller Frühe publiziert (5:55 h ist die übliche Einstellung). Doch die Proben vorgestern und das Konzert mit allem Drum und Dran gestern haben mir die Zeit geraubt, den Beitrag entsprechend vorzubereiten (eigentlich war er sogar schon für Donnerstag geplant…). Egal, immerhin ist er jetzt da, und auch wenn das Video eine Live-Version ist (da stimmt der Sound oft nicht so ganz), der Song ist und bleibt mehr als nur hörenswert!

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Song des Tages (370) – 2017-10-14

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Kaum ein aktueller Regisseur ist so umstritten wie Quentin Tarantino, der von seinen Fans für seine Genialität verehrt wird, wohingegen ihn diejenigen, die seinen Filmen nichts abgewinnen können, für „überbewertet“ halten (kein Wunder angesichts des unglaublichen Hypes um einige seiner Filme). Ich kenne nicht alle seiner Filme, doch mag ich schon einige davon – und letztens habe ich mal wieder den ersten Teil von Kill Bill angesehen. Dabei bemerkte ich ein musikalisches Juwel, das ich hier und heute als Song des Tages präsentiere: „Bang Bang (My Baby Shot Me Down)“ von der einmaligen Nancy Sinatra:

Für all jene, die Quentin Tarantino-Filme nicht mögen, sei hier gleich zur Beruhigung gesagt: Der Song existierte lange vor dem Film, er wurde nur als passend empfunden und dafür ausgesucht. Und es lohnt sich wirklich, sich auch den Video-Clip anzusehen, denn ganz am Ende gibt es eine Überraschung…

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Song des Tages (369) – 2017-10-11

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Wie ich vor ein paar Tagen berichtete, habe ich kürzlich den Film „Oblivion“ gesehen. Insgesamt ist der Film schon ein herrliches Science Fiction-Spektakel, doch im Abspann wird man als Zuschauer noch ein bisschen mehr verwöhnt, denn da erklingt ein sehr gelungener Song, den ich gleich einmal zum heutigen Song des Tages erkoren habe. Es handelt sich um den Titelsong „Oblivion“ von M83 feat. Susanne Sundfør – und passt gut auf, der wird euch gefallen:

Susanne Sundfør ist eine recht junge Sängerin, von der ich vor dem Ansehen des Films noch nie Notiz genommen hatte. Nun aber muss ich sagen, dass ein gewisses Interesse an ihrem Schaffen erwacht ist. Vielleicht finde ich ja etwas, das zu einem weiteren Song des Tages führt…

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Song des Tages (368) – 2017-10-10

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Yngwie Malmsteen ist und bleibt ein Phänomen: Einerseits ein sensationell guter Gitarrist, der seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten auf der Bühne steht und dort mehr Hornhaut von den Fingerkuppen bei seinen High-Speed-Attacken auf die sechs Saiten seiner E-Gitarre eingebüßt hat als anderen Leuten in einem ganzen überhaupt in der gesamten Handfläche gewachsen ist. Dem steht auf der anderen Seite ein unglaublich von sich selbst eingenommener Egomane gegenüber, der es einfach nicht lassen kann, in jedem einzelnen seiner Stücke gnadenlos seine fingertechnischen Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Und „unter Beweis zu stellen“ ist eigentlich eine viel zu zurückhaltende Art, die Sache auszudrücken, denn er führt sich auf der Bühne auf wie ein Donald Trump der Musik.

Bereits seit Jahren verfolge ich seine Karriere nicht mehr, denn das Muster hatte sich damals so fest eingefahren, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geändert hat: Die Begleitmusiker sind nichts weiter als Staffage, sie liefern einen Klangteppich, über dem dann ein Gitarrensolo nach dem anderen abgezogen werden kann. Wer nicht spurt, wird rausgeworfen.

Mit dem heutigen Song des Tages kehre ich aber ganz zu Yngwie Malmsteens Wurzeln zurück, genauer gesagt zum ersten Stück seines ersten Solo-Albums: „Black Star“.

Hört man sich den Song in der Album-Version an (Empfehlung für alle Streaming Abo-Kunden), überrascht – zumindest aus der Perspektive seiner späteren Veröffentlichungen – die ungeheure Zurückhaltung, die dabei zum Ausdruck kommt. Natürlich packt er an der einen oder anderen Stelle seine wieselflinken Finger aus und lässt sie tanzen. Dafür ist das Stück ansonsten immer wieder wundervoll ruhig und melodisch.

Die Live-Version (und es ist die beste von drei oder vier, die ich bei YouTube fand) ist leider eine, bei der der gute Mann wieder einmal allen im Raum zeigen musste, dass er sich nicht an ein Geschwindigkeits-Limit zu halten bereit ist. Zum Glück blitzt zwischendurch noch der ruhige Charakter des Originals durch. Sonst könnte man den alten Aufschneider schier nicht ertragen.

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Song des Tages (367) – 2017-09-23

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Bis gestern Abend war mir nicht bekannt gewesen, dass die Scorpions ein Album namens „Face The Heat“ herausgebracht hatten – 1993 war das schon. Bereits beim ersten Anhören merkte ich, wie sehr mir der Opener des Albums gefiel, sofort wanderte er in meine Liste von Power-Songs, die ich beim Sport gebrauchen kann. Auch in diese illustre Runde wird er mit dem heutigen Tag aufgenommen: „Alien Nation“ von den Scorpions ist der heutige Song des Tages:

Selbst nach 24 Jahren strahlt der Song ordentlich Kraft aus, genau was ich beim Sporteln zu früher Stunde gebrauchen kann. Gönnt euch ein wundervolles Wochenende!

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Song des Tages (366) – 2017-09-21

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Nach dem gestrigen Wiedereinstieg habe ich gleich noch einmal Lust bekommen – und natürlich auch einen passenden Song gefunden, den man nicht oft genug hören kann. Zwar ist das 1987 erschienene Album „The Joshua Tree“ von U2 ohnehin schon ein Klassiker, doch stehen viele der wirklich gelungenen Stücke sehr im Schatten von „With Or Without You“ und „I Still Haven‘t Found What I‘m Looking For“ – unverdientermaßen, wie ich meine.

Gleich der Opener des Albums ist ein vollkommen umwerfendes Stück, auch wenn ich es beim ersten Anhören noch als ziemlich furchtbar empfunden habe (als Jugendlicher kann man sich ja mal vertun), mittlerweile liebe ich es wirklich. Kaum ein anderer Song hat die Verlorenheit eines Individuums in den Weiten Nordamerikas jemals besser klanglich eingefangen (na ja, abgesehen von dem einen oder anderen Bruce Springsteen-Song). Hier nun also der Song des Tages: „Where The Streets Have No Name“ von U2:

Das Video hat einen geradezu dokumentarischen Charakter, wer nur die Musik hören will, sollte gleich zu 2:10 springen, ab da geht es so richtig los.

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Song des Tages (365) – 2017-09-20

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Weil es doch so schön ist, sich wieder an der musikalischen Front zurückzumelden, gibt es heute gleich ein „Double Feature“ (das ist die neudeutsche Ausdrucksweise für: „Ich trete gleich zweimal auf den Rechen…“): Mit dem Whitesnake-Album „1987“ sind damals gleich zwei kolossale musikalische Schätze veröffentlicht worden, die beide als Song des Tages taugen – und beide sollen hier gleichberechtigt nebeneinander stehen:

Einerseits das in einer himmlischen Melancholie versinkende „Is This Love“, bei dem man sich eigentlich sofort mit einer heißen Schokolade in den hintersten Winkel des Hauses zurückziehen möchte, um dort (genussvoll) vor sich hin zu brüten über verflossene Liebschaften.

Andererseits das unnachahmliche und weltbekannte „Here I Go Again“, das nach der sentimentalen Einleitung eine dermaßen gigantische Energie entwickelt, dass es in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren quasi zum Dauerhit sowohl bei Cover-Bands als auch im Radio wurde.

Beide Songs wären es alleine schon wert, ein Song des Tages zu sein, doch als Wiedereintritt wollte ich sie hier vereinen, wenn sie schon vom selben Album stammen. Ab jetzt gibt’s häufiger wieder eine kleine Dosis musikalischer Genüsse, versprochen!

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Song des Tages (364) – 2017-09-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wie sagt man so schön: „Ende gut, alles gut.“ (Lustigerweise höre ich ja gar nicht auf, dennoch darf das letzte Stück ein echter Knaller sein, oder?)

Den heutigen Song habe ich sehr früh, vielleicht sogar in der ersten Woche des einjährigen Projekts, festgelegt, denn er bietet sich als Schlusspunkt einfach perfekt an. Außerdem ist der Song gleichzeitig eine Hymne wie auch eine geballte Ladung Energie, die mich (und eventuell noch einige andere) durch den meist recht anstrengenden ersten Schultag geleiten wird: „The Final Countdown“ von Europe:

Bis zum Wochenende pausiere ich die musikalischen Blog-Einträge auf jeden Fall einmal, dann starte ich mit der ersten Folge des Albums der Woche – darauf freue ich mich schon eine ganze Weile. Und dann werde mir hier und da sicherlich einige neue Juwelen in Form einzelner Songs unterkommen, die ich dem Song des Tages-Projekt zuordne (ich hätte da schon so zehn oder zwanzig Ideen…).

Also, für alle, die mit mir in ein neues Schuljahr starten: Haltet die Ohren steif, lasst die Musik ein paar Mal eure Akkus aufladen – und ab die Post!

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Song des Tages (363) – 2017-09-10

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist der letzte Ferientag in Baden-Württemberg (für die Erbsenzähler: Ich weiß, dass genau genommen Freitag der letzte Ferientag war, aber…), mit dem ersten Schultag schließt sich dann morgen der Kreis. Das dafür ausgewählte Stück passt wie die Faust aufs Auge, aber noch dauert es 24 Stunden. Und dann gab es ein Jahr lang jeden Tag einen Song bzw. ein Stück, das mir besonders gefallen hat (und immer noch gefällt).

Für den vorletzten Tag habe ich ein Stück ausgewählt, das zugleich herrlich pathetisch und gleichzeitig wegweisend für meinen zukünftigen Umgang mit dieser Sparte meines Blogs ist: „The Show Must Go On“ von Queen:

Wie es für Queen üblich ist, so handelt es sich auch bei diesem Video um einen ganz exzellenten Clip, der einmal mehr die extrem starke Präsenz Freddie Mercurys unter Beweis stellt. Sein Tod kam viel zu früh, aber die Musik lebt noch lange weiter. Heieiei, jetzt werde ich selbst schon ganz pathetisch!

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