Archiv der Kategorie: Apple

Song des Tages (251) – 2017-05-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Manchmal erinnert man sich ja in einer verklärt-verwaschenen Weise an Kindheitserlebnisse, die diese vielleicht besser darstellt, als es eigentlich angebracht wäre. Noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob dies auf den Video-Clip zum heutigen Song des Tages zutrifft, denn es ist das erste Musikvideo, an das ich mich überhaupt erinnern kann. Die teils dystopischen, wenn nicht gleich horrorhaften Effekte sind mir unauslöschlich im Gedächtnis geblieben. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, hier kommt „The Wild Boys“ von Duran Duran:

Beim erneuten Ansehen des Clips im Zuge der Vorbereitung dieses Blog-Eintrags war ich dann nicht mehr ganz so angetan vom Video-Clip. Andererseits: Was war zu erwarten, wenn es um einen Video-Clip geht, der vor ca. 30 Jahren ausgestrahlt wurde (und den ich seit damals auch nicht mehr gesehen hatte)? Die Musik ist dafür unverändert gut, den Song kann ich immer wieder anhören.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Things 3

Eine meiner am häufigsten genutzten Apps, ohne die meine Tage wesentlich unstrukturierter verlaufen würden: Things von Cultured Code.

Eine meiner am häufigsten genutzten Apps, ohne die meine Tage wesentlich unstrukturierter verlaufen würden: Things von Cultured Code.

Seit 2010 benutze ich die App Things, die vor ein paar Tagen in einer komplett überarbeiteten Version herausgekommen ist. Gleich vorweg: Die App kostet im Vergleich so richtig viel Geld, wo man auch auf kostenlose Alternativen zurückgreifen könnte. Doch in meinem Fall ist die Zufriedenheit so hoch und der Wille, die Entwickler in ihrer hervorragenden Arbeit weiter zu unterstützen, so groß, dass ich mir die neue Version für alle drei Plattformen (iPhone, iPad und Mac) gleich am ersten Tag gekauft habe (da gab es als Anreiz auch noch 20 Prozent Preisnachlass).

Zur App will ich eigentlich so gut wie gar nichts schreiben, denn das ist schlicht und ergreifend ein bisschen langweilig: Things ist eine To Do-Listen-App, die mit vielen sehr gut durchdachten, monatelang erprobten und über einen eigenen Cloud-Dienst synchronisierten Funktionen aufwartet. Da ich sie nun schon seit sieben Jahren intensiv nutze, gehen mir alle Funktionen leicht von der Hand, die mit der aktuellen Version eingeführten Neuerungen sind mir allesamt (soll heißen: soweit ich sie nutze) schnell in Fleisch und Blut übergegangen – passt alles.

Warum ich diesen Blog-Eintrag nun also schreibe, wenn es sich doch meinen eigenen Angaben nach um eine ziemlich langweilige Angelegenheit handelt? Ganz klar: Ich möchte ein kleines Zeichen der Wertschätzung für die Entwickler der App – Cultured Code – setzen. Deren Name ist absolut Programm, denn meines Wissens gibt es nur wenige Apps, die so gründlich getestet werden, bevor sie in einer stabilen Endversion an die große Zahl der Nutzer ausgegeben werden. Ich erinnere mich, wie im Cultured Code-Blog einmal berichtet wurde, dass die neue Version jetzt fertig sei, man nun aber noch „ein paar Monate“ testen wolle, um alle Kinderkrankheiten auszumerzen, damit dann ein wirklich ausgereiftes Produkt in die Hände der Nutzer gelange. Respekt! In Zeiten, in denen oft das Motto „Schnell programmieren, kaum testen, schnell raushauen, nachbessern können wir später“ zu gelten scheint, stellt Cultured Code eine so rühmliche Ausnahme dar (am ehesten noch mit Ulysses zu vergleichen). Und das wollte ich hier einmal zum Ausdruck bringen.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (237) – 2017-05-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die AirPods sind (nicht nur) meiner Meinung nach eines der besten Apple-Produkte der letzten Jahre. Sie sind schick, halten stabil im Ohr auch bei extensiver sportlicher Betätigung (Laufen, Radfahren und Seilspringen habe ich persönlich getestet) und erfüllen auf ihre schnörkellose Weise und mit hohem Bedienkomfort genau den Zweck, für den sie gedacht sind. Dass sie ein voller Erfolg sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sie immer noch mit vollen sechs Wochen Lieferzeit zum Verkauf angeboten werden (herausgekommen sind sie im Dezember).

Der heutige Song des Tages hat nur indirekt mit den AirPods zu tun, denn der Song ist ganz und gar unabhängig von den Kopfhörern zu sehen, wurde aber in den TV-Werbespots als musikalische Untermalung eingesetzt. Daher genießt mit mir „Down“ von Marian Hill:

Alles in allem recht minimalistisch, aber doch so schön. Ein richtig guter „Sonntag-Morgen-Song“ – fehlt nur noch das opulente Frühstück dazu!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gehört: „Space Troopers – Episode 18: In Ewigkeit“ von P. E. Jones

Der knallharte Abschluss der spannenden Science Fiction-Serie — jetzt muss ich sie noch einmal komplett anhören, so gut war sie!

Der knallharte Abschluss der spannenden Science Fiction-Serie — jetzt muss ich sie noch einmal komplett anhören, so gut war sie!

Über 18 Folgen hinweg habe ich die spannende Science Fiction-Saga „Space Troopers“ von P. E. Jones verfolgt, mit der Episode „In Ewigkeit“ ging sie nun zu Ende. Und ich muss an dieser Stelle wirklich mal mein ganz ehrliches Lob an die Autorin aussprechen: Jede einzelne Episode war spannend, jeder Cliffhanger hat mich wieder in den iTunes Store getrieben, um zu sehen, ob die neueste Folge nicht vielleicht doch schon erschienen war, auch wenn es noch vier ganze Wochen dauern würde… In dieser Intensität hat mich in letzter Zeit nur John Scalzis „Krieg der Klone“-Reihe gefesselt, und da stecke ich gerade im fünften Roman.

Ich werde mich hüten, hier einen Spoiler aus der letzten Folge einer 18 Episoden andauernden Saga unters Volk zu werfen. Doch soviel kann ich sagen: Es lohnt sich, alle 18 Episoden der Reihe nach durchzuhören. Wenn ich noch ein paar Wochen Abstand habe (vielleicht im Juni oder Juli), werde ich mich einmal mehr auf den kompletten Trip begeben und alle 18 Folgen am Stück hören. Das wird ein Fest!

P.S.: Sollte sich mal jemand in Hollywood fragen, welche Science Fiction-Geschichte unbedingt mal verfilmt werden sollte, hier wäre ein ganz heißer Kandidat!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,

Der erste Marathon

Schon lange gärte es in mir, beim täglichen Laufen war es immer so ein Ziel, das mir vorschwebte. Und dann das: Vor einigen Wochen versprach ich dem guten Zeilenende relativ spontan, in den Osterferien einfach mal einen Marathon zu laufen. In den letzten Tagen hatte ich mich an die morgendliche Kühle (den Wind eingerechnet müsste ich eigentlich von „Kälte“ sprechen) beim Rennen im Freien gewöhnt (normalerweise ziehe ich bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius das Laufband im Keller vor). Da für morgen und die kommenden Tage wiederum deutlich kühleres und z.T. auch schlechteres Wetter angekündigt ist, ergriff ich kurzerhand die Möglichkeit und stürzte mich heute früh kurz nach 6:00 h hinaus, um meinen ersten Marathon-Lauf zu absolvieren.

Unmittelbar vor dem Aufbruch: Im Hintergrund sieht man die Morgendämmerung, ich sehe (noch) ganz zuversichtlich aus...

Unmittelbar vor dem Aufbruch: Im Hintergrund sieht man die Morgendämmerung, ich sehe (noch) ganz zuversichtlich aus…

Meine Frau startete einen Moment vor mir, sie hatte sich einen Halbmarathon vorgenommen. Da die Strecken nicht gleich waren, trafen wir uns an der einen oder anderen Stelle wieder – das war sehr schön.

Aber kalt war es. Und wie. Vor allem im Wind (schlimmer nur noch im Gegenwind). Das führte dann auch dazu, dass ich Rücken und Schultern etwas verspannte – ab Kilometer 32 rächte sich das, ab Kilometer 40 war es echt unangenehm.

Hörbuch-Unterstützung

Aber erst einmal zum Start, denn gestern hatte ich vorsorglich das Hörbuch von „Glas“, dem vierten Teil des „Dunkler Turm“-Epos von Stephen King geladen (und mir die etwas langatmige Einleitung der Neufassung angehört, um gleich mit der Geschichte starten zu können).

Der vierte Teil des langen Epos war mein treuer Wegbegleiter – und das war sehr gut so.

Der vierte Teil des langen Epos war mein treuer Wegbegleiter – und das war sehr gut so.

Beim Lesen bin ich ungefähr nach einem Drittel stecken geblieben, weil mir da erst einmal vier John Scalzi-Romane und sechs Hörbücher vom gleichen Autor „in den Weg sprangen“. Um mir die Geschichte wieder schmackhaft zu machen (und mir einen Grund zu kreieren, endlich im Buch weiter zu lesen – es ist ja alles andere als langweilig!), startete ich den Lauf mit dem Hörbuch. Und die Entscheidung war gut, denn es war die perfekte Mischung aus „Ist mir schon vertraut, weil ich es bereits gelesen habe…“ und „Huch! Dieses Detail hätte ich glatt vergessen…“ – so musste ich nicht jede Sekunde voll aufpassen, konnte aber die Geschichte in kompakter Form genießen. Sehr gut!

AirPods to the MAX!

Meiner Meinung nach sind die im Dezember von Apple herausgebrachten AirPods eines der besten Technologie-Produkte der letzten Jahre. Technologisch für ein 1.0-Produkt schon wahnsinnig ausgereift und derart bequem in der Handhabung – ganz klar, dass sie mich auch bei diesem Lauf begleiteten. Da ich fürchtete, die Akku-Laufzeit würde nicht ganz ausreichen, nahm ich die Box mit, in der ein Akku integriert ist, mittels dessen sich die Kopfhörer flugs wieder aufladen lassen. Wie sich herausstellte, hätte ich mir die Mühe des Mitschleppens sparen können, denn die AirPods gaben erst nach vier Stunden und 20 Minuten Dauernutzung (und das in durchaus kalter Umgebung) ihren Geist auf. Zehn Minuten später war ich ohnehin wieder daheim.

Dauer und Kondition

Auf den Marathon habe ich mich nicht speziell vorbereitet. In diesem Kalenderjahr bin ich – wie vorher auch – einfach jeden Morgen meine 10-18 Kilometer gelaufen. Mit einer speziellen Vorbereitung hat das leider gar nichts zu tun. Und das habe ich dann auch gemerkt, denn mein Körper war überhaupt nicht darauf vorbereitet, mehr als 30 oder 32 Kilometer zu laufen. Ab da schmerzte der Rücken beträchtlich – die Schultern waren so verkrampft, dass selbst das Schulterrollen, das sie lockern sollte, derart unangenehm war, dass ich es einfach wieder bleiben ließ.

Geschafft! Mein erster Marathon in der Zusammenfassung!

Geschafft! Mein erster Marathon in der Zusammenfassung!

Meine Zeit war – gemessen an einer professionellen Zeit – grausam schlecht, denn ich brauchte gut viereinhalb Stunden. Andererseits waren da etliche Höhenmeter enthalten (Ostalb), insofern bin ich völlig zufrieden damit.

Meine Zeit – nicht konkurrenzfähig, aber für mich schon sehr gut.

Meine Zeit – nicht konkurrenzfähig, aber für mich schon sehr gut.

All das darf nicht darüber hinweg täuschen, dass ich mich ansonsten beim Lauf ziemlich gut fühlte. Zwar verspürte ich ab Kilometer 33 oder 34 einen ziemlich nagenden Durst, für den ich selbstverständlich keine Vorsorge getroffen hatte. Aber andererseits: Was soll’s?

Kreislauf mit Berg- und Talfahrt

Na ja, ich merkte danach ziemlich schnell, wie anstrengend der Lauf für meinen Körper war. Ungefähr einen halben Kilometer vor Ende des Laufs musste ich eine Straße überqueren, doch der anhaltende Verkehr zwang mich zu gut 15 bis 20 Sekunden Steh-Pause. Und schon während dieser kurzen Zeit fühlte ich ein deutlich flaues Gefühl in mir aufsteigen. Mein Kreislauf war wohl der Meinung, mich darauf hinweisen zu müssen, dass er jetzt sofort für eine Pause zu haben wäre. Also schnell zwischen den Autos hindurchgequetscht und noch den Schluss absolviert. Danach langsam die letzten 150 Meter nach Hause gegangen (das tat gut, um den Puls wieder etwas abzusenken), danach erst einmal Flüssigkeit nach gefüllt, dann in die Dusche. Schon das Abziehen der Duschkabine ging nicht mehr, dafür legte ich mich (freiwillig) auf den Boden und die Füße hoch. Danach auf das Sofa, wo ich noch eine gute Stunde blieb. Seither bin ich wieder ansprechbar.

Dieser Umstand zeigt mir, dass ich so schnell keinen weiteren Marathon laufen muss. Ein Halbmarathon stellt für mich keine große Herausforderung dar, der liegt nur ein bisschen über dem täglichen Pensum, dass das ohne spürbare Auswirkungen geht, aber das dann noch einmal zu verdoppeln – huiiiii.

Fazit

Trotz des letzten Punktes kann ich sagen: Der Lauf machte Spaß, und zwar ziemlich viel. Noch dazu war ich fast durchweg komplett im Flow: Hörbuch und Einsamkeit sind eine gute Kombination, da es kaum eine Ablenkung von der Geschichte gibt. Also, lieber Zeilenende, ich stehe zu meinen Versprechungen. Jetzt darfst du genau wie ich morgen gnadenlos schlemmen, das haben wir uns verdient. Aber der nächste Marathon-Lauf wird noch eine ganz lange Weile auf sich warten lassen. Dennoch bin ich froh, mir bewiesen zu haben, einen solchen Lauf tatsächlich durchzuhalten. Andererseits verstehe ich jetzt, warum der Bote im antiken Griechenland nach dem Absolvieren des Laufs gleich gestorben ist…

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Variatio delectat

Ja, der gute alte Cicero war schon ein Fuchs, denn er hat völlig zu Recht erkannt, dass der menschliche Geist (und auch sein Geschmack) nach Abwechslung sehnt. In einem Anfall völligen Luxus-Denkens habe ich mir vor ein paar Tagen bei Amazon einen ganzen Stapel neuer Armbänder für meine Apple Watch bestellt. Das Design des Armbands für die Nike+ Edition ist mir so sympathisch geworden, dass ich mich nach einer größeren Farbpalette sehnte, um ein wenig mehr Abwechslung in mein Erscheinungsbild zu bringen.

Die originalen Nike+ Edition-Armbänder von Apple kosten jeweils 59 €, was mir für einen in diesem Fall ja wirklich überhaupt nicht nötigen Artikel schlicht und einfach zu viel Geld ist. Bei Amazon wurde ich fündig und habe für den Preis eines originalen Armbands vier Imitate erstanden, die heute ankamen.

Frisch eingetroffen, die neuen Armbänder für meine Apple Watch.

Frisch eingetroffen, die neuen Armbänder für meine Apple Watch.

Selbstverständlich ist der Qualitätsunterschied beim Wechseln der Armbänder deutlich spürbar, denn das mit der Apple Watch beim Kauf gelieferte (im Bild ganz links: grau-weiß) ist von einem gleichzeitig weicheren (also sich angenehmer anfühlenden) als auch stärkeren (im Sinne von „robusteren“) Material. Auch beim Anlegen merkt man, dass der Dorn leichter in die Aussparung flutscht (und doch stabil darin verbleibt – herausgerutscht ist er seit Ende Oktober nicht ein einziges Mal). Doch sobald die Apple Watch dann einmal am Handgelenk sitzt, ist das völlig irrelevant, denn so genau fühlt man das an dieser Stelle nicht. Und wenn überhaupt, dann nur in den ersten Minuten, bis man sich daran gewöhnt hat, danach würde man es nur spüren, wenn es eine Irritation auslöst.

Da nun die Zeit des Jahres kommt, in der die Ärmel kürzer werden, freue ich mich schon darauf, das jeweils zum T-Shirt oder zur sonstigen Kleidung passende Armband anzulegen. So, jetzt habe ich einmal mehr dem absoluten Luxus gefrönt – und werde mich in den Ferien mit allen Armbändern anfreunden, um dann immer sofort zum situativ richtigen greifen zu können.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Milanaise Armband (Fake) für die Apple Watch

Schon bei der allerersten Präsentation der Apple Watch fiel mir das ungeheuer schicke Armband namens Milanaise Loop auf: ein echter Hingucker. Wie es bei Apple üblich ist, hat schickes Design seinen Preis. Im Falle dieses Armbands sind es fast 160 €. Zu viel. Leisten könnte ich es mir schon, aber für einen reinen Luxus-Artikel (ein Armband war bei meiner Apple Watch ja schon dabei) unnötig viel Geld.

Das originale Milanaise Armband von Apple – schick, elegant und teuer. Zu teuer für meinen Geschmack. Aber halt doch verlockend schick...

Das originale Milanaise Armband von Apple – schick, elegant und teuer. Zu teuer für meinen Geschmack. Aber halt doch verlockend schick…

Seit Ende Oktober genieße ich meine Apple Watch, von der ich mich auch nicht mehr trennen werde. Doch in der Nike + Edition wird halt ein für sportliche Zwecke nach wie vor unschlagbares Kunststoff-Armband geliefert. Durch dessen Löcher schwitzt man nicht ganz so heftig (bzw. der Schweiß kann leichter abfließen bzw. verdampfen), alles super – zum Rennen werde ich das auch weiterhin tragen. Aber es ist halt nicht so ein Hingucker wie das Milanaise Armband…

In meinem Bekanntenkreis gibt es eine sportliche Dame des medizinischen Gewerbes, die ebenfalls eine Apple Watch besitzt. Wir liefern uns immer wieder nett gemeinte Rivalitäten hinsichtlich der Erfüllung der „drei Ringe“ (Aktivität, Training, Stehen). Sie hat mir einmal ein ganz anderes Armband gezeigt und nebenbei erwähnt, dass sie dieses „ganz billig bei Amazon“ erstanden habe. Und schon war die Idee geboren…

Nicht das Original, dennoch sehr schick – und 140 € billiger...

Nicht das Original, dennoch sehr schick – und 140 € billiger…

…fünf Minuten später war das (Fake) Milanaise Armband für 19,95 € bestellt. Heute kam es an, wurde natürlich sofort ein- und angelegt – und sieht einfach nur rattenscharf aus. Überzeugt euch selbst:

Hier noch kaum zu erkennen (Perspektive ist alles)...

Hier noch kaum zu erkennen (Perspektive ist alles)…

Hier in der prachtvollen Seitenansicht (wer Lust hat: Zoomt mal in das Bild hinein und seht euch das Stahlgewebe genauer an – traumhaft!)

Hier in der prachtvollen Seitenansicht (wer Lust hat: Zoomt mal in das Bild hinein und seht euch das Stahlgewebe genauer an – traumhaft!)

Mit dem neckischen magnetischen Verschluss, der sich absolut stufenlos an jedes Handgelenk anpasst – super!

Mit dem neckischen magnetischen Verschluss, der sich absolut stufenlos an jedes Handgelenk anpasst – super!

Klar, bei einem derart billigen Material darf ich nicht erwarten, dass es mit dem Original konkurrieren kann. Doch eine optische Verbesserung im Vergleich zum Sportarmband stellt es für mich eindeutig dar. Noch dazu kann ich die Weite ganz flexibel meinen jeweiligen Bedürfnissen anpassen. Hach!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (168) – 2017-02-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der heutige Song des Tages steht unter dem Motto „farbenfroh“. Er ist entspannt und verspielt – und bringt viele unterschiedliche (auch farbliche) Facetten zum Tragen (dazu sollte man sich den Video-Clip ansehen): „1234“ von Feist:

Dieser Song wurde vor einigen Jahren mal in einer iPod Nano-Werbung von Apple verwendet. Vermutlich hat dies dem Song wesentlich mehr Aufmerksamkeit verschafft als sonst zu erwarten gewesen wäre…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Gesehen: „John Wick“

Harte, unnachgiebige Action mit vorhersehbarer Handlung – und doch spannend.

Harte, unnachgiebige Action mit vorhersehbarer Handlung – und doch spannend.

Vor ein paar Tagen gab es bei iTunes den Action-Film „John Wick“ für 3,99 €. Als großer Keanu Reeves-Fan und angesichts des niedrigen Preises schlug ich einfach mal zu und kaufte den Film. Und noch am gleichen Abend sahen wir ihn nach dem „Einschläfern“ der Kinderschar an. Trotz meiner immensen Müdigkeit hielt ich den ganzen Film durch, was in diesem Fall (=nach dieser Woche) durchaus beachtlich war.

Handlung

Eigentlich ist es bei „John Wick“ wie bei den meisten Action-Filmen, denn man kann die Handlung in wenigen Sätzen zusammenfassen:

John Wick ist ein ehemaliger Profikiller, der sich aus dem Berufsleben erfolgreich zurückgezogen hat. Gerade zu Beginn des Films ist seine Frau an einer nicht näher benannten Krankheit gestorben. Am Tag nach der Beerdigung liefert ihm ein Bote einen kleinen Hund ab – das hatte seine Frau noch zu ihren Lebzeiten organisiert, um ihm über den Schmerz nach ihrem Tod hinwegzuhelfen. Binnen weniger Tage freunden sich John und sein Hund an. Bei einer Fahrt zur Tankstelle werden ein paar russische Gangster auf Johns Sportwagen aufmerksam und wollen ihn spontan kaufen, was er jedoch entschieden ablehnt. Noch in der gleichen Nacht überfallen sie ihn in seinem Haus, verprügeln ihn, erschlagen den kleinen Hund und stehlen das Auto. Ab da ist der Rest des Filmes vorgezeichnet: John Wick begibt sich auf seine Rache-Mission, die natürlich mit unnachgiebiger Härte und einem vollkommenen Mangel an Empathie ausgeführt wird. Selbstverständlich sind hier und da spannende Kniffe und Irreführungen für das Publikum eingebaut, doch letztlich ist ab dem Zeitpunkt glasklar, wie der Film ausgehen muss.

Fazit

Auch wenn der Film spätestens nach einem Drittel der etwa 98 Minuten vollkommen berechenbar erscheint, genoss ich es, mal wieder einen derart geradlinigen Film zu sehen. Er spricht ganz klar nicht den Intellekt an, ist aber auch kein bloßes Haudrauf-Kino. Vielmehr reizte mich beim Zusehen immer die Frage: „Wie stellt er es bei diesem oder jenem Bösewicht an, ihn auszuschalten?“ Und spannend ist er darin schon, mein Puls war streckenweise ganz schön beschleunigt.

Gleichzeitig sind einige der Action-Szenen auch recht hart und unverblümt gewaltverherrlichend. Arnold Schwarzenegger hatte ja in den 1980er und 1990er Jahren durchaus auch einige Filme mit recht deftigen Action-Szenen im Programm, doch „John Wick“ geht da deutlich weiter, da alles sehr ernsthaft wirkt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit dem Alter etwas weniger bereit geworden bin, mir so etwas ohne Abscheu anzusehen, doch eigentlich war das schon die Grenze des guten Geschmacks – mehr hätte es wirklich nicht sein dürfen.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Force Touch auf der Apple Watch 2nd Edition

Als Apple die Force Touch-Technologie vorgestellt hat, dachte ich mir nur: „Oje! Da geht sie hin, die einfache Bedienung…“ Denn mein Eindruck war, dass nur wieder eine weitere Interaktion eingeführt wurde, die man sich zur flüssigen Benutzung selbstverständlich auch erst wieder angewöhnen muss. Und ich bin mittlerweile ein wenig skeptisch geworden, ob ich „jeden“ neuen Trend mitmachen muss (habe ich sowieso nie gemacht, aber hier und da fühle ich einen gewissen „Druck“).

Mit Force Touch wird das normale Antippen eines Icons oder einer Schaltfläche um die Möglichkeit erweitert, mit mehr Druck die gleiche Stelle zu drücken, um dann zusätzliche Optionen zu erhalten. An sich eine coole Idee, denn nun kann man einer App nicht nur anzeigen, dass sie starten soll, man kann auch z.B. eine bestimmte Aktion festlegen, die als Auswahloption beim Force Touch des App-Icons verfügbar sein soll. Das spart Zeit und Umwege.

Um die Kunden auf die neuesten (und teuersten) Geräte zu locken, ist Force Touch nur auf den neuesten iPhones und der Apple Watch verfügbar. Bislang hatte ich mich aber auf der Apple Watch drum herum gedrückt und das gar nicht eingesetzt. Bis ich lernte, dass ich viele Benachrichtigungen auf einen Schlag löschen kann, wenn ich sie mittels Force Touch angehe.

Wer keine Apple Watch hat, fragt sich vielleicht, warum ich so eine simple Sache derart hervorhebe. All jenen sei der folgende Werbetext von der Apple-Seite gezeigt:

„Mit der AWS2 erhältst du wichtige Infos...“

„Mit der AWS2 erhältst du wichtige Infos…“ – Ja, haufenweise. Manchmal sogar noch mehr.

Dass ich die Informationen am Handgelenk erhalte, ist super. Dafür habe ich mir unter anderem diese Uhr gekauft. Doch manchmal kommen binnen weniger Minuten etliche neue Benachrichtigungen. Zum Beispiel WordPress-Mitteilungen: Neuer Beitrag veröffentlicht, dann trudeln meist ziemlich bald einige Kommentare oder Likes ein. Apps wie heute.de, Tagesschau, SWR3, iMessages und SMS, Aktivitäts-Mitteilungen und dergleichen mehr – all das kommt während eines ganz normalen Tages an. Unter Umständen sind recht bald zehn, fünfzehn oder zwanzig Nachrichten eingegangen, die ich ohne Force Touch eine nach der anderen löschen müsste. Keine Frage: Das macht keinen Spaß.

Doch nun folgt ein Bild, das zeigt, was passiert, wenn ich mit etwas mehr Druck auf die vielen Benachrichtigungen einwirke:

Einmal ganz fest gedrückt – ZACK! Schon kann ich alle Benachrichtigungen auf einmal löschen. Super!

Einmal ganz fest gedrückt – ZACK! Schon kann ich alle Benachrichtigungen auf einmal löschen. Super!

An sich ist das ja keine Weltsensation, im Alltag aber eine enorme Erleichterung, die mir sehr entgegenkommt und daher äußerst willkommen ist. Hach, so fühlt sich gelebte Science Fiction an!

Getaggt mit , , , , , , , , , ,