Song des Tages (362) – 2017-09-09

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eines der besten Heavy Metal-Alben, das meiner Meinung nach jemals veröffentlicht wurde (und somit sicher auch einmal bei meinem „Album der Woche“-Projekt Erwähnung finden wird), ist „The Last In Line“ von Dio. Als Jugendlicher war ich eher begeistert von den schnellen und mitreißenden Nummern wie „We Rock“ oder „I Speed At Night“. Mit zunehmendem Alter jedoch wuchsen mir eher die pathetischen, ja fast schon dramatischen Nummern wie der Titelsong oder „Egypt (The Chains Are On)“ (hier) ans Herz, da sie eine größere musikalische Bandbreite zu bieten hatten. Hier nun also Dio mit „The Last In Line“:

Es gibt Bands, bei denen die Studio-Alben eindeutig den Live-Fassungen vorzuziehen sind, doch vom heutigen Song des Tages habe ich eine Live-Version gefunden, die keinen Zweifel daran aufkommen lässt, dass die Band Dio live ein echter Hammer war. Überzeugt euch selbst:

Als Fazit kann man eindeutig festhalten, dass Ronnie James Dio viel zu früh gestorben ist, denn ich hätte gerne noch mehr Alben mit so herrlicher Musik zum Anhören. Glücklicherweise ist die Musik einer der Bereiche, in denen es fast nie einen Mangel gibt, das ist mir völlig klar. trotzdem darf man die wirklich Großen auch einmal vermissen. So, und jetzt muss ich den Song noch einmal anhören, weil er halt so unschlagbar gut ist.

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Autsch, nein: Doppelautsch!

Heute war die vorbereitende Konferenz in der Schule, die sog. GLK (Gesamt-Lehrer-Konferenz), gleich gefolgt von einer Fachschaftssitzung, alles wie zu Beginn jedes Schuljahrs. Als ich mich dann gegen 14:30 h auf mein Rad schwang, war ich ganz zufrieden mit dem Verlauf und zischte los. Auf halber Strecke passierte es dann: Eine Biene war der Meinung, sich unter dem Rand meines Helms einklemmen zu müssen. Ich fühlte sie landen, sich einklemmen – und dann kam das erste Autsch!

Also: Vollbremsung, Sprung vom Pedelec, Helm öffnen und das Tier von mir wegwedeln. Nur: Eine Biene bleibt ja mit dem Stachel hängen. Also begann ich, mit dem Helmrand auf meine Schläfe einzudreschen, um das Vieh zu zerquetschen. Das klappte dann auf den dritten oder vierten Anlauf auch.

Ohne Spiegel oder andere Hilfsmittel setzte ich die Fahrt erst einmal fort, es waren nur noch vier oder fünf Minuten nach Hause. Dort angekommen gab es erst einmal einen Blick in den Spiegel, dann die Entfernung des Stachels, dann – endlich – ein Kühlpack.

Autsch! Das tat weh! Aber das war ja nur der erste Streich...

Autsch! Das tat weh! Aber das war ja nur der erste Streich…

Und dann kam Fenistil, und ein paar Minuten später noch einmal. Und nochmals ein paar Minuten später noch eine Ladung. Das funktionierte erstaunlich gut, denn schon bald (weniger als 20 Minuten) war die Schwellung fast vollständig abgeklungen.

So, mittlerweile – ein paar Stunden später – ist vom Bienenstich so gut wie gar nichts mehr zu erkennen. Dafür habe ich zwei Beulen am Haaransatz, wo ich mich mit dem Helm getroffen habe…

Tja, wer zielen kann, ist eindeutig im Vorteil...

Tja, wer zielen kann, ist eindeutig im Vorteil…

Tja, neben dem Stich gleich noch die Beulen – das ist wahre schwäbische Sparsamkeit: Drei zum Preis von einem…

P.S.: Als ich da auf dem Fahrradweg neben der Ziegelstraße stand und auf meine Birne eindrosch, hielt doch gleich eine Autofahrerin an und fragte mich ganz besorgt, was los sei. Das war wirklich sehr nett, auch wenn ich gar keine Hilfe benötigte.

P.P.S.: Dieses Erlebnis war auch gleich der Test, ob ich auf Insektenstiche allergisch reagiere. Zum Glück war dies nicht der Fall!

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Song des Tages (361) – 2017-09-08

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor ein paar Wochen habe ich schon ein Stück aus der Filmmusik zum amerikanischen Actionfilm „Top Gun“ an dieser Stelle verbraten (hier). In dem Zuge habe ich mich auch (wenngleich nicht allzu ausführlich) über den Film ausgelassen, sodass ich das heute nicht wiederholen muss.

Aber es gibt eine ganz andere und durchweg faszinierende Sache, die ich ins Zentrum der Betrachtung lenken möchte: Der heutige Song des Tages stammt von Kenny Loggins. Aha, das war doch der, der auch schon „Footloose“ gesungen hat (hier). Ganz genau! Doch die beiden Songs könnten kaum unterschiedlicher sein. Diese stilistische Wandlungsfähigkeit fasziniert mich bei etablierten Musikern immer wieder, so auch hier. Wo „Footloose“ ein mit viel Soul und einer guten Prise Rock & Roll gepfefferter Pop-Song war, sind wir bei „Danger Zone“ fast am anderen Ende der Skala: hier wird’s rockig (gleichzeitig mit einem hohen Synthie-Anteil, der aber hervorragend dazu passt). Also: Ohren auf für „Danger Zone“ von Kenny Loggins!

Auch wenn ich heute dieser unverhohlen positiven Darstellung des (selbstverständlich „heroischen“) US-Militärs deutlich kritischer (wenn nicht gar gerade heraus ablehnend) gegenüber stehe, so fühle ich auch jetzt noch beim Ansehen der actionreichen Flugszenen das aufgeregte Prickeln, das mir schon mit elf Jahren im Kino über den ganzen Körper fuhr. Hach, irgendwie ist das schon sehr nostalgisch…

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Song des Tages (360) – 2017-09-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Kurz vor dem regulären Ende dieses Projekts muss ich noch einen meiner Lieblingssongs einer meiner Lieblingsbands präsentieren, sonst wäre diese Liste einfach nicht so abgerundet, wie ich sie gerne hätte. Der Original-Clip ist auf YouTube leider nicht verfügbar, doch diese Live-Version hat es durchaus auch in sich. Nun also Bühne frei für Rush mit dem Opener des „Presto“-Albums „Show Don’t Tell“:

Das lange Intro gehört nur zur Bühnenshow, im eigentlichen Song geht es viel beschaulicher (und kürzer) zur Sache. Bemerkenswert ist wie immer die Virtuosität der Musiker, die live mindestens genauso akkurat spielen wie im Studio. Ich habe sie schon live gesehen (auch wenn das schon 25 Jahre her ist) – und es war fantastisch!

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Neues vom SonnenDach

Der Brief mit der Werbung kam genau zwei Tage nach dem Vertragsabschluss. Timing ist halt doch alles...

Der Brief mit der Werbung kam genau zwei Tage nach dem Vertragsabschluss. Timing ist halt doch alles…

Vor etwa zwei Wochen las ich bei Twitter zum ersten Mal, dass auch Naturstrom, unser Energieanbieter seit sechs oder sieben Jahren, die Privatkunden bei der Einrichtung einer Photovoltaik-Anlage unterstützt:

Durch diesen Tweet wurde ich auf das SonnenDach-Angebot von Naturstrom aufmerksam.

Durch diesen Tweet wurde ich auf das SonnenDach-Angebot von Naturstrom aufmerksam.

Den angegebenen Link klickte ich natürlich gleich an, den Rest habe ich ja hier schon beschrieben: Brief geschrieben, Interesse bekundet, über das Wochenende abgewartet, zwei Telefonate, um die Sache ins Laufen zu bringen.

Nachdem die Techniker das erste Angebot mit ein paar Wünschen von mir noch einmal durchgerechnet hatten, kam ein erneutes Angebot, das ich unterschrieben und zurückgeschickt habe. Angesichts des Pachtvertrags für die Anlage, der dann ja 18 Jahre lang läuft, schloss sich eine Bonitätsprüfung an, die offensichtlich positiv ausgefallen ist, denn vorgestern erreichte mich eine Email, dass alle Bedingungen erfüllt seien, man werde nun das Partnerunternehmen beauftragen, sich bei uns zu melden. Und nun warte ich – aber voller Freude, denn bislang lief das sowohl professionell und gut organisiert als auch freundlich ab. Da fällt es mir leicht, Vertrauen in ein solches Projekt zu stecken.

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Song des Tages (359) – 2017-09-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Dass ich ein großer Fan von James Bond-Filmen bin, ist kein Geheimnis, in meinem Blog finden sich zahlreiche Hinweise. Manchmal wird ein fantastischer Titelsong jedoch mit einem wirklich übel schlechten Film gepaart, so erging es beispielsweise dem heutigen Song des Tages, denn der Song ist wirklich gutes „Audiofutter“, wohingegen der Film mit Timothy Dalton sogar noch schlechter als der eine einzige mit George Lazenby ausfiel – und das will wirklich etwas heißen…

Doch über schlechte Filme kann man sich zwar herrlich „das Maul zerreißen“, darum geht es mir heute aber nicht. Im Fokus steht die Musik, und a-ha haben mit ihrem Bond-Song „The Living Daylights“ sowohl einen mehr als nur soliden Hit als auch ein ziemlich cooles Video abgeliefert – urteilt selbst:

Vergleicht man den Video-Clip mit so einigen anderen 80er Jahre-„Ergüssen“, muss man schon respektvoll das Haupt neigen, denn es ist eine meiner Meinung nach wirklich gelungene Collage aus eigenständigem Musikvideo (mit stilsicher eingesetzten Effekten), Anspielungen auf die Bond-Thematik (gleich der Anfang) und den obligatorischen kurzen Schnipseln aus dem Kinofilm. Allzu oft ist ein Song trotz des Video-Clips gut, hier sind beide gleichermaßen genussfertig.

Für die ganz harten Fans: Wer den Film gut kennt, hat vielleicht bemerkt, dass die im Video verwendete „Album-Version“ nicht ganz der im Film verwendeten entspricht. Für die absoluten Fans habe ich diese natürlich auch noch herausgesucht, der Vergleich lohnt sich, denn in diesem Fall schlägt das Musikvideo die Verfilmung des Bond-Songs um Längen:

Mit so viel guter Musik im Ohr kann der Mittwoch kommen!

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Song des Tages (358) – 2017-09-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mike Oldfield gehört fest zum „80er Jahre-Solera“, deswegen darf er auch hier nicht fehlen (wie schon bewiesen: hier, hier und hier). Doch der heutige Song ist ganz anders als die bisher in dieser Sparte präsentierten, denn er spielt viel stärker mit einem folkloristischen Element. Wie der Titel unschwer zu erkennen gibt, war Mike Oldfield wohl ein großer Frankreich-Fan, der sich von dort musikalische Anregungen holte und zu diesem Pop-Klassiker verarbeitete: „To France“ – viel Spaß damit!

Angesichts der Schwierigkeit, vor die der Gesangspart einen Sänger stellt, begeistern mich die Leichtigkeit und Perfektion (sowohl bei Intonation als auch bei der ausgeglichenen Klangfarbe), mit der er der Sängerin (Maggie Reilly) gelingt. Dem steht leider eine ziemlich langweilige Bühnendarbietung (es sieht sehr nach einem aufgezeichneten Fernsehauftritt aus) gegenüber, die einerseits einen verschüchtert wirkenden (und noch ganz jungen) Mike Oldfield an der E-Gitarre und andererseits einen dafür um so übertriebener „hampelnden“ (man verzeihe mir den Ausdruck, mir fiel einfach keine passendere Bezeichnung ein) E-Bassisten aufweist. Kombiniert mit der suboptimalen Lightshow ein echter Kandidat für den „Augenkrebs-Preis“

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Song des Tages (357) – 2017-09-04

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ich weiß, ich weiß, der letzte Alice Cooper-Song beim Song des Tages ist noch nicht lange her. Dieser hier ist aber neu, das Album ist erst Ende Juli 2017 erschienen – und mittlerweile habe ich diesen Song schon sehr oft angehört, denn er ist ganz klassisch im Stil des „Altmeisters“. Ein bisschen habe ich sogar das Gefühl, er wird auf seine alten Tage ein wenig weicher, ein bisschen mehr am Mainstream orientiert – gleichzeitig war er nie allzu weitab von massentauglicher Musik (und mindestens zwei oder drei seiner Alben waren ja so dermaßen Glamrock, man könnte schon fast von Pop sprechen).

Zurück zum neuen Album: Wie es sich für einen Meister seines Fachs gehört, legt er gleich einmal ordentlich los und haut sofort zu Beginn vier Knallerstücke raus (vermutlich sorgt das demnächst auch für einen Eintrag beim Album der Woche), ohne danach allzu stark nachzulassen. Doch der Opener und zugleich Titeltrack hat es mir besonders angetan, denn wieder einmal spürt man, dass die in ihrem Bereich wirklich Großen auch immer Talent um sich scharen, wodurch die musikalische Qualität keineswegs zu verachten ist. Hier nun also Alice Cooper mit „Paranormal“:

Das Video ist als sog „Lyrics-Video“ konzipiert, der Fokus liegt also nicht auf einer zu erzählenden Geschichte oder einer besonders ausgefeilten Selbstdarstellung der Musiker sondern eher darauf, die Aufmerksamkeit auf den Text zu lenken. Der ist zugegebenermaßen sehr floskelhaft, passt aber perfekt in das übrige Oeuvre des Herrn Cooper – keine Überraschungen an der Front. Dafür ist es mitreißend und perfekt produziert, macht immer wieder Lust auf mehr.

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Song des Tages (356) – 2017-09-03

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mir gefällt der Film „Zurück in die Zukunft“ so sehr, dass ich ihn als einen der besten Unterhaltungsfilme aller Zeiten bezeichnen würde. Gründe gibt es dafür gleich mehrere: Die Handlung ist intelligent (wenngleich nicht ohne logische Schwächen) und nicht banal, die Schauspieler (allen voran Michael J. Fox) sind perfekt ausgesucht und – wie sollte es anders sein? – die Musik ist vom Feinsten. Den alles überstrahlenden Titelsong „The Power of Love“ habe ich bereits an vierter Stelle dieser langen Playlist „verbraten“, doch vom gleichen Interpreten aus dem gleichen Soundtrack gibt es noch einen (sehr ähnlichen, deswegen aber nicht minder herrlichen) Knaller, der es heute auf das Podest des Songs des Tages geschafft hat. Hier nun also Huey Lewis mit „Back In Time“:

Was vielen nicht bewusst ist: Huey Lewis spielt selbst im Film auch mit. Er ist der Vorsitzende des Komitees, das gleich in den ersten 10-15 Filmminuten Marty McFly und seine Band bei der Bewerbung um das Spielen beim Schulball ablehnt (während eben jene Band seinen eigenen Song darbietet, ein aus komödiantischer Sicht brillanter Schachzug!).

Huey-Lewis-BackInTime

Die Ironie dieser Szene ist so göttlich, allein dafür müsste ich den Film heute mal wieder einlegen…

Wer sich jetzt ausersehen fühlt, den Film gleich noch einmal anzugucken: Huey Lewis ist der spießige Lehrer mit der Kassen-Brille und dem Megaphon (siehe Bild), der der Band als Ablehnungsgrund ein „Ich fürchte, Sie sind uns etwas zu laut…“ entgegenhält – aber so ist das halt mit Rock & Roll.

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Song des Tages (355) – 2017-09-02

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die Scorpions wirken im Vergleich mit vielen international agierenden Musik-Acts immer ein wenig provinziell, teils gar etwas peinlich. Dennoch gehören sie sogar als ein zentraler Bestandteil zu meiner musikalischen Sozialisation, da ich in der Anfangszeit meiner E-Gitarren-Laufbahn etliche ihrer Stücke zu spielen lernte und dann gefühlt hunderte Male mit der CD (oder tatsächlich noch der Vinyl-LP) mitspielte.

Mein erstes Scorpions-Stück war „Passion Rules The Game“, das ich hier schon verbraten habe, es stammt vom Album „Savage Amusement“, das den Scorpions ihren eigenen Angaben nach zu wenig spontan und deutlich überproduziert erschien. Ich dagegen finde fast jedes Stück auf dem Album sehr gelungen, zum Arbeiten lasse ich es gern leise im Hintergrund laufen, denn so werden viele störende Hintergrundgeräusche überdeckt, und durch die mir bekannten Stücke muss ich mich nicht vordergründig auf die Musik konzentrieren.

Egal, zurück zum Song des Tages: Von eben diesem Album („Savage Amusement“) habe ich die Power-Ballade „Believe in Love“ ausgewählt, ein herrlich melancholisches Liebeslied, in dem die Scorpions ihre kraftvollen Balladenfähigkeiten voll ausspielen können:

Beim Ansehen des Videos muss ich allerdings zugeben, dass sich mir – vor allem aus frisurtechnischen Gründen – die Zehennägel aufrollen, denn das ist optisch so schlimm, dass es keine Entschuldigung dafür gibt…

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