Song des Tages (249) – 2017-05-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eine Rock-Oper scheint der Traum vieler Rock-Musiker zu sein, zumindest gibt es immer wieder Versuche von (mehr oder weniger) prominenten Figuren der Szene, sich durch ein solches Opus hervorzutun. Meiner Einschätzung nach geraten die meisten Rock-Opern zu einem fürchterlich aufgeblasenen Haufen halbgarer Musiknummern, die wesentlich weniger Strahlkraft entwickeln als Stücke, die nicht in das Korsett einer aufgepfropften Handlung passen müssen.

Hin und wieder gelingt jedoch auch einmal ein großer Wurf. Im Fall der Band Savatage bin ich mir nicht sicher, ob die gesamte Rock-Oper „Streets“ ein gelungenes Werk ist, auf jeden Fall aber beinhaltet sie einige sehr starke Stücke, von denen eines – noch dazu eines der knackigen – heute zum Song des Tages erkoren wurde. Es handelt sich um „Jesus Saves“:

Das Riff der E-Gitarre allein treibt einem schon die Bewunderung ins Gesicht, dann aber auch noch die kratzige Stimme des Sängers, die atmosphärische Dichte und der schön illustrierende Video-Clip (klar, auf dem Stand der 1990er Jahre, aber dennoch…). Mit soviel Power kann jetzt jeder ins Wochenende durchstarten, oder?

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Song des Tages (248) – 2017-05-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Langjährige Kooperationen sind im Musikgeschäft so eine Sache: Der eine Musiker baut komplett darauf, weil er dann genau weiß, welchen Input ihm seine Mitmusiker geben, andere verteufeln die Bekanntschaft, denn sie wollen stets frischen Input. Sting gehört zu den Musikern der ersten Kategorie: Auch wenn er seine Band nicht immer komplett gleich lässt, gibt es ein paar Musiker, von denen er sich vermutlich nie trennen würde. Einer derjenigen ist sein Gitarrist, Dominic Miller. Dieser hat zwischendurch auch schon eine ganze Reihe eigener Projekte durchgezogen und mehrere eigene Alben veröffentlicht, doch seit mehr als 25 Jahren ist er mit Sting unterwegs, er gehört sozusagen zur Familie.

Das Album „Ten Summoner’s Tales“ von Sting beinhaltet eine ganze Reihe von Hits, die bis heute immer wieder im Radio gespielt werden. Einen davon hat Dominic Miller in einer hervorragenden Instrumentalversion mit der Begleitband Novecento aufgenommen (und auch hin und wieder live gespielt). Dieser Song ist mit Gesang exquisit, aber in dieser Instrumentalfassung sorgt er für eine derartige Tiefentspannung, dazu könnte ich glatt jeden Abend in den süßesten Träumen versinken: „Shape Of My Heart“:

Man sieht es gleich, Dominic Miller ist nicht der typische Frontmann, der sich strahlend jeder Kamera zuwendet. Er wirkt in allem, was er tut, sehr reflektiert, stets professionell, dabei aber nicht kühl oder emotionslos, er ist einfach nur kein Egomane (hüstel, gell, Herr Malmsteen?).

Wer sich für die Version mit Gesang interessiert, der sollte sich hier umsehen:

Ein ganz fantastischer Song, den ich mir seit dem Erscheinen der CD schon unzählige Male angehört habe. Und es dürfen noch mindestens ebenso viele weitere Durchgänge folgen.

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Frühjahrsmüdigkeit

Augenringe sind doch eh nur Einbildung...

Augenringe sind doch eh nur Einbildung…

Aktuell verspüre ich tagtäglich die Auswirkungen einer deutlichen Frühjahrsmüdigkeit: Die Tage werden länger, das Arbeitspensum ist gerade recht hoch, doch durch das verlängerte Tageslicht bin ich bei gleicher Uhrzeit für das Aufstehen etwas später im Bett. Das macht sich bemerkbar. Vor allem beim Korrigieren, das im Moment auch verstärkt ansteht. Heute sitze ich am vierten Test in vier Tagen, das schlaucht, denn die Konzentration muss nun einmal da sein, die Schüler wollen schließlich möglichst gleich behandelt werden. Irgendwann stößt aber auch Koffein an seine Grenzen. Wie immer kommt dann (also bei der Kombination von Müdigkeit und Korrekturen) eine schier unbändige Lust auf Süßes in mir auf. Doch noch halte ich sie ganz brav im Zaum. Noch…

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Song des Tages (247) – 2017-05-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Erschienen ist der heutige Hit bereits 1998, doch aus schwer nachvollziehbaren Gründen – abgesehen davon, dass es sich um einen mitreißenden Popsong handelt – landete er in letzter Zeit in ein paar Apple Music-Wiedergabelisten, die ich zum Kochen und Werkeln im Haushalt aufrief. In gewisser Weise „atmet“ der Song trotz seiner Entstehungszeit ganz am Ende der 1990er Jahre noch den „Geist der Achtziger“, vielleicht gefällt er mir ja deshalb so gut… Nun also her damit: Der heutige Song des Tages stammt von den New Radicals und heißt „You Get What You Give“:

Zur Wochenmitte hin verbreitet der Song gleich eine schier unumstößlich gute Laune. Lasst euch davon anstecken und schwebt durch den Mittwoch, als ob es kein Morgen gäbe!

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Song des Tages (246) – 2017-05-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den letzten Tagen konnte man hier auf der Ostalb glatt den Eindruck bekommen, der Sommer nähere sich tatsächlich, wenn auch im Schneckentempo. Und zu sommerlicher Stimmung passt Italo-Pop einfach immer gut, daher habe ich für den heutigen Song des Tages einen der wenigen Hits aus dieser Sparte ausgesucht, mit denen ich etwas anfangen kann: „Laura non c’è“ von Nek:

In den 1990er Jahren wurde er ja meiner Erinnerung nach wie ein „Anti-Eros Ramazotti“ in der Musikszene behandelt, auch wenn die beiden – zumindest meiner in diesem Genre recht stümperhaften Meinung nach – eine fast deckungsgleiche Musik ablieferten. Zum Glück musste ich mich mit derlei Dingen nie beschäftigen… Viel lieber höre ich dann doch einfach die Stücke, die mir gefallen, egal von wem sie stammen.

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Zwischenstand

Ende Januar wurde mir bewusst, dass ich über die Advents- und Weihnachtszeit schlicht und ergreifend zu viele leckere Süßigkeiten verputzt hatte. Es mangelte mir zwar nicht an Bewegung, doch die Menge an Süßigkeiten, die nicht nur abends sondern auch verteilt über den ganzen Tag in mir landeten, sorgten für ein stetiges Zunehmen. Als ich dann an mehreren Tagen hintereinander immer deutlich mehr auf der Waage zu sehen bekam, als mir lieb war, nahm ich das Kalorienzählen wieder auf (mit CaloryGuard Pro). Über die Fastenzeit verstärkte sich die Sache, sodass meine Gewichtsentwicklung zum aktuell niedrigsten Gewicht seit der 11. oder 12. Klasse führte:

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Die Entwicklung ist klar zu erkennen, vor allem ab dem Beginn der Fastenzeit (1.3.).

Parallel dazu behielt ich natürlich mein übliches Laufpensum bei. Gerade heute früh habe ich die Marke von 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr durchbrochen:

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Gerade frisch erreicht: 1.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr.

Wie ich vor einigen Tagen berichtete, waren meine Brooks Glycerin 13 schon sehr abgenutzt. Noch einmal 150-200 Kilometer weiter war vom hinteren Teil der Sohle nicht mehr viel übrig, ich lief auf der Dämpfung – und sehr holprig, weil die eben nicht gleichmäßig abgenutzt war.

Heute hatte ich die Möglichkeit, mir neue Laufschuhe zu besorgen. Um die Abnutzung etwas länger zu strecken, habe ich wieder – wie schon beim Laufband – zwei unterschiedliche Paare genommen. Auf diese Weise wird auch meine Muskulatur immer wieder auf unterschiedliche Weise gefordert bzw. gestützt.

Als großer Fan von Asics-Laufschuhen wolle ich auch wieder zu dieser Marke zurück. Am Ende landete ich beim Gel Nimbus 19 und beim Gel Cumulus 18:

Farblich machen sie schon etwas her...

Farblich machen sie schon etwas her…

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Wie man sehen kann, sind diese beiden Modelle sehr gut gedämmt und bieten viel Halt für meine Füße – so mag ich es bei den Schuhen für draußen.

Noch liegen keine Erfahrungswerte mit den neuen Schuhen vor, doch in ein paar Tagen kann (und werde) ich sicher mehr berichten.

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Gehört: „Ulysses“ von James Joyce

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

„Ulysses“ gehört zu den literarischen Werken, die mich aufgrund ihres Bekanntheitsgrades, des Autors (von dem ich in meiner Schul- und Studienzeit bereits drei andere Bücher gelesen und genossen hatte) und der Erzähltechnik („Stream of Consciousness“) schon lange faszinierten.

Weg mit dem (gedruckten) Buch

Die gedruckte Buchfassung hatte ich gut 20 Jahre im Regal stehen, bis mir klar wurde, dass ich sie nie lesen würde, schon gar nicht in dieser Darreichungsform. Meine Lesegewohnheiten sind in den letzten sieben Jahren derart stark auf iPhone und iPad umgemünzt worden, dass ich mich mit einem „normalen“ Buch in der Hand zwar nicht unwohl fühle, mir aber sofort klar ist, dass ich es eben nicht ständig (im Sinne von 24 Stunden am Tag) bei mir trage. Und in dieser Hinsicht schlägt das iPhone alle anderen Lesegeräte. Noch dazu ist der Kontrast auf dem Bildschirm derart hoch, dass ich auch schon seit gut fünf Jahren meine Lesebrille nicht mehr benötige. Zurück zum Buch: Die Druckfassung habe ich über Momox im letzten Jahr verkauft, aber das Interesse an „Ulysses“ als Werk blieb ungebrochen. Also langte ich vor ein paar Wochen tief in meine Taschen und leistete mir für gut 38 € im iTunes Store das beinahe 40 Stunden lange Hörbuch – pro Stunde ungefähr ein Euro, das ist aus meiner Sicht akzeptabel.

Hörbuch deluxe

Es ist eine wirklich grandios produzierte ungekürzte Fassung mit ca. 40 unterschiedlichen Sprechern (allerlei Geschlechts), die sich teils in kurzen Abschnitten, teils in wirklich langen Passagen abwechseln. Auch handwerklich ist das Hörbuch äußerst gut gemacht, denn es spielt – beim Laufen habe ich das durch die AirPods natürlich sehr deutlich gemerkt – auch mit dem Panorama: Bei Passagen, in denen sich die Sprecher in kurzem zeitlichen Versatz ergänzen, wird mehrfach zwischen linkem und rechtem Kanal hin und her gewechselt. Nötig wäre das natürlich nicht, aber ein interessanter Effekt ist es allemal.

Fazit: Die Hörbuch-Produktion ist sowohl hinsichtlich der Sprecher als auch der Audio-Qualität absolut makellos und ihr Geld zweifelsohne wert.

Das „Werk“

Vorwarnung: Ich „oute“ mich gleich als völliger Kulturbanause.

Anders als die Hörbuch-Produktion konnte mich das Werk – vielleicht auch aufgrund einer gewissen Reife, die ich mir mittlerweile schamlos zugestehen darf – nur wenig mitreißen. In den letzten Monaten/Jahren habe ich sehr viel gelesen und noch mehr gehört. Wenn mir etwas gefiel, habe ich darüber gebloggt, wodurch den Lesern meines Blogs ziemlich leicht fallen dürfte, meine literarischen Interessensgebiete einzugrenzen:

  • Unmengen an Science Fiction (z.B. „Krieg der Klone“ von John Scalzi oder die „Space Troopers“-Reihe von P. E. Jones)
  • viel Action (z.B. die „Cotton Reloaded“-Serie)
  • (leichter) Horror (vor allem die späteren Werke von Stephen King wie „Die Arena“ oder auch „Dreamcatcher“)
  • viel Humor (z.B. „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion)
  • gerne auch alles in Kombination
  • oder natürlich Fachbücher über sportliche oder Gesundheits-Themen.

Gerade bei den Romanen und Kurzgeschichten geht es mir aber darum, die Charaktere in ihrer Interaktion zu erleben, Anteil an ihren Motiven und den Umständen, die sie zum Handeln zwingen, zu nehmen, sie zu verstehen und meist auch innerlich zu bewerten – das macht Literatur ja so großartig: Sie kann uns unterhalten, uns bewegen und zum Nachdenken anregen. Außerdem schätze ich es sehr, wenn die Handlung zügig vorangetrieben wird.

„Ulysses“ dagegen ist – oberflächlich betrachtet – die Verkörperung der Banalität, denn es geht letztlich um nichts. Das sage ich nicht verächtlich, eher bedauernd. Faktisch folgt die Geschichte (es ist ja noch nicht einmal eine richtige Geschichte…) einen Tag (für die Puristen: einen Tag und ein Stück des folgenden Morgens) lang einer Person („Leopold Bloom“), zeigt seine Interaktionen mit einer Vielzahl anderer Menschen, dessen Gedanken und die der anderen Personen auf – vermag aber mit wenigen Ausnahmen kaum, mich zu interessieren. Der Grund ist die bereits erwähnte Banalität. Der Schluss des Buchs ist ja ein gut 40 Druckseiten langer innerer Monolog der Ehefrau („Molly Bloom“). James Joyce hat versucht, einen tatsächlichen Gedankenstrom nachzustellen, was ihm sicher auch gelungen ist. Doch leider sind unsere alltäglichen Gedanken mit Unmengen an Banalitäten angefüllt. Viele Menschen – ich sicher eingeschlossen – denken ziemlich oft an ganz normale körperfunktionale Dinge (z.B. „Ich muss demnächst mal wieder auf’s Klo…“ und dergleichen). Es ist ja schön, das einmal exemplarisch zu begreifen, wenn aber ein gut zweieindreiviertel Stunden langer Abschnitt eines Hörbuchs fast nur um derlei Themen kreist (und es ist wirklich so, dass Molly sich in diesem langen Abschluss-Gedankenstrom nur über Sex, die Gestaltung ihrer Wohnung, Sex, Shopping, Sex, Toilettengänge, Sex, Körperpflege, ihre eigene verschrobene Selbstwahrnehmung, Sex und dergleichen Gedanken macht) nimmt es die Wirkung einer Tortur an.

In „Geisterbrigaden“ lässt John Scalzi einen ähnlichen Gedankengang ablaufen:

Passt irgendwie perfekt, oder?

Passt irgendwie perfekt, oder?

Beim Laufen war es sogar noch viel schlimmer. Der schleppend langsame Verlauf dieses einen Tages (literarisch ja nun auf 38 Stunden ausgedehnt) zieht sich gefühlt doppelt so lange hin, wenn man sich des Morgens durch die noch recht düstere Ostalb bewegt. Mit dem richtigen Hörbuch „fliege“ ich (gefühlt) nur so über die Straßen und Wege, mit „Ulysses“ kroch ich wie eine Schnecke.

Die Erzähltechnik und die Wortwahl sowie der unverkennbar gebildete Ansatz, der nicht zuletzt durch die eingesetzten mindestens fünf Sprachen (ich konnte Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Latein erkennen) zutage tritt, sind die Elemente, die mich begeistern konnten. Hier und da schuf James Joyce sogar geradezu brüllend komische Passagen, wie zum Beispiel die Kutschfahrt nach dem Requiem für Paddy Dignam, bei der die Fahrgäste sich in einen wahren Lachrausch hineinsteigern.

Wie ich schon geschrieben habe: Ich bin wohl ein Kulturbanause. Denn selbstverständlich ist mir völlig klar, dass ein derart fähiger Autor wie James Joyce niemals in seinem Leben so viel Zeit und Mühe dafür geopfert hätte, nur Banalitäten anzusammeln. Das Werk ist durchzogen von einem feinen Netz literarischer, sozialer und historischer Anspielungen. Mein Banausentum besteht nun darin, dass mir das – geradeheraus gesagt – scheißegal ist. Momentan mag ich Bücher, die ich in die Hand nehmen und mich selbst für eine Weile darin verlieren kann. Ich suchte Unterhaltung und fand Bildung. Und genauso spröde, wie das klingt, war es leider auch.

Fazit:

Das Werk ist faszinierend, aber nicht für mein aktuelles Ich. Dieses sucht nach Unterhaltung, die das Werk in der für mich attraktiven Form nicht oder nur an wenigen Stellen zu bieten vermag. Dass ich mir die volle Länge gegönnt habe, zeigt, dass es mir durchaus ernst mit dem Buch war, doch ist mir jetzt eindeutig nach leichterer Kost, die meinem simplen Geist eher entgegen kommt. In einigen Jahren gibt es einen erneuten Anlauf, vielleicht sogar in Form eines iBooks mit zusätzlicher Sekundärliteratur, denn faszinierend ist das Werk nach wie vor auf einer intellektuellen Ebene – nur weiß ich, dass ich in den kommenden Jahren erst einmal kein Verlangen habe, mich dem Werk noch einmal so zu nähern.

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Song des Tages (245) – 2017-05-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor ein paar Tagen war ich mal wieder als Familientaxi unterwegs, wie es fast jeden Mittwoch Abend der Fall ist. Gleich beim Starten des Motors ging das Radio an, wodurch ich den Schluss des heutigen Songs des Tages hörte. Noch während der Fahrt diktierte ich meiner Apple Watch eine iMessage an meine Frau, sie solle sich den Song doch mal anhören. Erst nach der Heimkehr lud ich den Song via Apple Music auf mein iPhone. Und zum Wochenbeginn haben wir uns alle ein bisschen gute Laune verdient, die der Song im Übermaß verströmt. Daher Ohren auf für „Symphony“ von Clean Bandit (feat. Zara Larsson)

Groovy, gell? Mir gefällt auch daran, dass der Song zwar sehr eingängig, aber nicht allzu aufdringlich ist. Ein perfekter Song zum Nebenbeihören.

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Song des Tages (244) – 2017-05-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Eric Clapton hatte hier schon das eine oder andere Mal ein Stelldichein. Nicht zuletzt wegen der Opel-Werbung der 1990er Jahre ist der heutige Song des Tages bei uns im Lande sehr bekannt (und beliebt): „Layla“ von Eric Clapton

Hui, der Song macht Laune – das ist richtig gut!

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Song des Tages (243) – 2017-05-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Haha! Heute wird es ein bisschen peinlich, denn mit Yngwie Malmsteen habe ich einmal mehr einen der weithin bekannten E-Gitarristen des 20. Jahrhunderts für diese Playlist erwählt. In den 1990er Jahren war er einer der angesagtesten Musiker, doch schon damals zog er selbst seinen Ruf immer wieder dadurch in Zweifel, dass er regelmäßig die gesamte Band um ihn herum feuerte, weil sie ihm den Ruhm auf der Bühne streitig machten. Und neben ihm durfte (und vermutlich darf) es keine anderen Götter geben.

Glücklicherweise kann man als Musikhörer die Person hinter der Musik in einem solchen Fall weitgehend ausblenden und stattdessen den Klang und die Struktur der Musik genießen. Und seine maßlose Selbstverliebtheit hatte und hat natürlich einen Vorteil: Man weiß bei Yngwie Malmsteen immer, woran man ist.

Zurück zum heutigen Song des Tages, der ganz in der Malmsteen-Tradition steht. Moment mal, werden sich jetzt einige fragen, was ist denn bitte die „Malmsteen-Tradition“? Tja, ganz einfach: Während sich gerade die amerikanische Rock-Musik über weite Strecken vom Blues inspirieren ließ, so schöpfte Yngwie Malmsteen seine Inspiration aus klassischen und barocken Werken. Hört man sich seine Musik nach dem Genuss eines der „Brandenburgischen Konzerte“ von Johann Sebastian Bach an, so wird man an etlichen Stellen kleine, aber unüberhörbare Parallelen feststellen. Doch es ist beileibe keine so platte Kopie, wie meine Darstellung nun eventuell nahelegen könnte. Vielmehr gründet der immer noch erstaunlich gute Ruf dieser Gitarren-Legende auf seiner häufig geschmackvollen und intensiven Kombination von klassischen/barocken und rockigen Elementen.

Der heutige Song des Tages gehört zu den absoluten Malmsteen-Klassikern: „You Don’t Remember, I’ll Never Forget“:

Das Video ist leider etwas peinlich, denn einerseits ist der Sänger meiner Meinung nach für diese Art von Musik einfach absolut untauglich gekleidet (diese Radlerhose… Ts ts ts), andererseits zeigt Mr. Gitarre unmissverständlich, wen er für den coolsten Typen im Saal hält. Aber die Musik ist immer noch ein Klassiker.

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