Ungeplanter Rekord

Gestern war ein persönlicher Rekord-Tag, nur absolut ungeplant. Beim Aufstehen standen nur zwei Punkte für mich fest: Ein morgendlicher Lauf (ca. 90 Minuten) und zu Fuß zum Festessen mit der Familie. Der morgendliche Lauf ist seit einigen Wochen fest etabliert, der Fußmarsch zum etwa sieben Kilometer entfernten Gasthof ist seit Jahren üblich.

Mit meiner Frau startete ich, gemeinsam liefen wir fast zehn Kilometer, dann wünschte sie, dass ich in meinem eigenen Tempo weiterliefe. Das tat ich. Und hängte noch ein paar Kilometer an. Und irgendwann merkte ich, dass ja auch noch ein Heimweg anstand. Zack! Schon war der Halbmarathon voll (trotz gedanklicher Aussetzer, denn ich dachte während des Laufens, dass ich 22,2 Kilometer schaffen müsste, doch bei ungefähr 21,1 Kilometern ist der schon erfüllt).

Mittags zum Restaurant hin war geplant und schön, das fast schon frühlingshafte Wetter kam uns sehr entgegen, also nahmen wir eine leicht andere Route als sonst – himmlisch! Nach dem Essen war unsere Mittlere ganz erpicht darauf, sich zu bewegen, also fragte ich im Scherz, ob sie mit mir zurück laufen wolle. Nun ja, sie wollte. Also noch einmal die sieben Kilometer Fußmarsch. Aber – und das rechne ich ihr hoch an – es kam kein einziges Wort der Klage über ihre Lippen, obwohl sie nach zwei Kilometern durchaus merkte, dass es sich körperlich wesentlich länger anfühlte, als es sich vorher aus meinem Mund angehört hatte. Dennoch: Sie lief tapfer, erzählte mir viel, ich erzählte ihr viel – eine wertvolle Papa-Tochter-Zeit.

Mit allem Hin und Her kam ich an diesem Tag sicher auf ungefähr 35-36 Kilometer, die ich zu Fuß zurückgelegt hatte. Mein FuelBand zeichnete etwas mehr als 37.000 Schritte auf, zusätzlich stellte ich meinen persönlichen Rekord an Fuel (das entspricht ungefähr den verbrannten Kilojoule) auf:

Üblicherweise liegt mein Tagesziel bei 3.600 Fuelpunkten, das entspricht ungefähr einem 13-Kilometer-Lauf (auf dem Laufband, da bekommt man durch die Gleichförmigkeit der Bewegung immer etwas weniger Punkte).

Nun, obwohl es so nicht geplant war, tat der Tag gut, heute habe ich es wesentlich ruhiger angehen lassen (gleich gibt es noch ein schönes Foto, allerdings in einem separaten Blog-Eintrag), am Nachmittag werde ich mich vor allem dem Lesen und Spielen mit den Kindern widmen, Erholung pur!

 

4 Gedanken zu “Ungeplanter Rekord

  1. Es Marinsche kocht 27. Dezember 2015 / 11:13

    Supi 🙂 Applaus Applaus Applaaaaa-hauuuuus!!!!

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