Der erste Tausender

Heute früh habe ich es geschafft: Seit Anschaffung meines Laufbands Ende September habe ich die 1.000-Kilometer-Marke geknackt. Vor ungefähr zwei oder drei Wochen ist mir erstmals bewusst geworden, dass ich bei meinen allmorgendlichen 14-15 Kilometern dann ja auf ungefähr 100 Kilometer Laufleistung pro Woche komme. Vorher hatte ich nie darüber nachgedacht.

Die 1.000er-Marke ist geknackt.

Die 1.000-Kilometer-Marke ist geknackt.

Und nachdem mir das einmal bewusst geworden war, begann ich mit dem Zusammenzählen der in den letzten drei Monaten gesammelten Kilometern (durch die diversen Fitness-Apps auf iPhone und iPad kann ich das ja schön nachvollziehen). Gezählt wurden aber nur die Kilometer auf dem Laufband. Na ja, einmal war ich mit meiner Frau in der frischen Luft laufen, den habe ich mitgezählt…

Und seit heute früh bin ich über die 1.000-Kilometer-Marke hinausgelangt. Ein Ziel in dieser Richtung hatte ich mir nicht gesetzt. Zu Beginn lief ich vor allem die voreingestellten Programme (5-, 10- oder 15-Kilometer), dann kam der Oktober, der mich zu fast zwei Wochen Pause zwang. Zwischen den Arztterminen, der Arbeit und der Familie durfte ich mich aufgrund der Medikation nicht zu heftig verausgaben (so etwas kann ja Spätfolgen ungeahnten Ausmaßes haben). Mein Schwiegervater (Arzt im Krankenhaus) riet mir, nachdem er erfahren hatte, welches Medikament mir verschrieben worden war, zusätzlich zu großer Vorsicht. Anscheinend erhöht genau dieses Medikament die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen der Achilles-Sehne. Hmpf.

Somit war der Oktober etwas ausgebremst. In der Zeit ging ich dann morgens immer nur auf dem Laufband (bei etwa 6 bis 6,8 km/h). Nachdem sich das Risiko für einen Riss der Achilles-Sehne reduziert hatte, steigerte ich meine Laufanteile Stück für Stück wieder, etablierte ein eigenes Vorgehen, wie das Tempo und die Steigung sich im Lauf eines Trainings entwickeln (möglichst schonender Beginn, nach dem Aufwärmen ist es ohnehin fast egal): 1 km Gehen (6 bis 6,6 km/h), dann Laufen je 1km bei 8 km/h, 8,5 km/h, 9 km/h, 9,5 km/h, 10 km/h, 10,5 km/h, 11 km/h, 11,5 km/h, dann wieder zurück. Üblicherweise bei 2% Steigung, beim Reduzieren des Tempos erhöhe ich dann die Steigung auf 3%, beim langsamen Gehen am Schluss auf 4% – insgesamt komme ich bei 15 Kilometern Strecke somit auf etwas mehr als 300 Höhenmeter.

Das sind meine üblichen 90 Minuten am Morgen. Während der Schulzeit etwas quälend um 4:50 h beginnend, in den Ferien luxuriös um 6:30 oder 7:00 h. Wenn das erledigt ist, kann der weitere Tag sehr entspannt verlaufen.

Auf der Fahrt zur Verwandtschaft habe ich mit meiner Frau über die Pläne für das kommende Jahr gesprochen. Ich wäre ja für 3.500 Kilometer/Jahr, bin aber für Vorschläge offen. Schreibt sie mir einfach als Kommentar… 😉

 

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18 Gedanken zu „Der erste Tausender

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    7….sieben is ’ne gute Zahl….ich bin für 7000 ( ma so in’n Raum werf ohne von Tuten und Blasen eine Ahnung zu haben, aber dabei ganz intelligent ausser Wäsche guck )

  2. simplifyme72 sagt:

    👍 klar 7000, du reduzierst doch ab September in der Schule. Da kannst du dann richtig loslegen. Die Kids organisieren sich sicher alleine. 😜😎😇

    • Es Marinsche kocht sagt:

      Aha….als ob ich’s geahnt hätte ( und dabei Simplifyme gespannt und freundschaftlich einhak )

    • Zeilenende sagt:

      Also, wenn er auch noch reduziert, dann sind die 7.000 doch ein Kinderspiel … Sagen wir mal, bis zum 31.08. täglich 15km, Das sind 244 Tage und damit 3660km … Dann können wir den September langsam steigern, alle drei Tage um 5km, dann sind wir am 21. bei 55km. Marathon+ ist doch ein Klacks für den Rest des Jahres bei dem Training – und bedenke, wie viele Plätzchen du dann in der Adventszeit essen kannst. gg

      Das wären dann im Jahre 2016 insgesamt 9215 km … Und weil ich ein netter Mensch bin, laufe ich die 15km für dich und du hast runde 9200. hysterisch kichernd den Abakus bedien

      Und nun ernsthaft: Respekt vor der Leistung. 🙂

      • solera1847 sagt:

        Der heutige Tag hat noch eins draufgesetzt: Halbmarathon zum Frühstück, dann gehend 7 km zum Essen und danach genau so wieder zurück. Jetzt ist’s gut für heute… 😅

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