Der Endspurt

Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht...
Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht…

In den letzten Wochen, insbesondere den letzten paar Tagen, konnte ich mich vor Arbeit kaum retten, daher kam ich nicht zum Lesen eurer vielen interessanten Artikel hier bei WordPress. Heute habe ich ein paar nachgelesen und endlich auch kommentiert, doch die kommenden zwei Wochen wird es noch stressig bleiben. Dann geht das Schuljahr zu Ende und der Sommer naht. Dieses Jahr steht kein riesiges Projekt an, daher könnte es allen Ernstes mal richtig entspannend werden… Und dann komme ich endlich auch wieder dazu, in aller Ruhe die schönen und interessanten Sachen zu lesen, die ihr euch mühevoll durch den Kopf habt gehen lassen. Versprochen.

Das „Mophie Juice Pack Helium“ für mein iPhone ein paar Monate später…

Im Dezember schrieb ich einen Blog-Eintrag über das mir damals frisch zugelegte Mophie Juice Pack Helium für mein iPhone SE (hier). Gleich der erste Kommentar dazu kam von simonsegur:

So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.
So eine Bitte konnte ich – trotz meiner gleich geäußerten Befürchtungen – nicht vergessen.

Es ist noch nicht ganz das halbe Jahr, das ich versprochen hatte, doch in weniger als zwei Wochen wäre der Termin, insofern sollte es keinen großen Unterschied machen. Und nun zu meinen im letzten „halben Jahr“ gesammelten Erfahrungen!

Alltag

Mittlerweile gehört das Juice Pack absolut untrennbar zu meinem Alltag. Zum Einsatz kommt es fast täglich, an höchstens zehn Tagen seit der Anschaffung habe ich es nicht benötigt (und das waren meist Tage, an denen ich stundenlang am Korrigieren saß, sodass ich das iPhone auch kaum in die Hand nahm). Irgendwann zwischen Nachmittag und Abend kommt der Punkt, da das iPhone mich auf „10 % Akku“ hinweist, dann aktiviere ich das Juice Pack, gut eine Stunde später bin ich wieder bei 90+ Prozent der Akkuladung. Ich denke im Normalfall auch gar nicht mehr darüber nach, es gehört „einfach dazu“, mittels eines kleinen Schiebereglers das iPhone im Handumdrehen wieder mit Energie zu versorgen. Insofern ist das Juice Pack ein zwar kleiner, dafür aber essentieller Bestandteil meines Tagesablaufs geworden, der mir in vielen Situationen gute Dienste erwiesen hat.

Akku und Schutz – Fehlanzeige!

Akku-Hüllen für das iPhone gibt es von sehr vielen Herstellern, ich habe mindestens 40 Minuten bei Amazon und auf diversen anderen Seiten gesucht. Die ganz perfekte Hülle habe ich noch nicht gefunden, denn ich hätte gerne eine, die auch das Display vor Schäden schützt – das ist beinahe meine größte Angst im Bezug auf das iPhone: Einmal unachtsam gewesen, das Smartphone fällt – und schon zieht sich ein ekliger Riss über das Display. Doch irgendwie scheinen die Hersteller nur zwei Kategorien zu kennen:

  • Mit Akku und Rück-/Seiten-, dafür ohne Frontschutz oder
  • Allroundschutz, dafür ohne (integrierten) Akku.

Gut, für mich ist die Verfügbarkeit der Energie im Alltag wichtiger, also passe ich wie ein Schießhund auf mein iPhone auf. Bislang klappte das gut – und ich werde mir Mühe geben, es so zu belassen.

Sexy gealtert

In der Zwischenzeit ist mein Juice Pack durch die Dauernutzung ein wenig gealtert, womit ich aber nicht ausdrücken möchte, die Akku-Hülle sei nun nicht mehr ansehnlich, ganz im Gegenteil: Man sieht ihr die Nutzung an, was für technologische Dinge, die sonst ja gerne unpersönlich wirken, ein absolut positiv zu wertendes Kriterium ist.

Ein paar Eindrücke von der Alterung habe ich gerade mit dem iPad fotografiert:

Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.
Hier und da bekommt die Hülle auf der großen Fläche Kratzer oder Farbänderungen (da scheint der Schweiß eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen), im Großen und Ganzen hält sich das aber in einem überschaubaren Ausmaß.
Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.
Hier sieht man die zwei deutlichsten Abnutzungserscheinungen: Die untere Ecke und den einen Kratzer auf der Rückseite. Viel mehr ist da nicht zu sehen.
Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen...
Staub und Fusseln scheint es in meinen Hosentaschen immer zu geben, zumindest muss ich den Kopfhörer- und den Ladestecker-Zugang regelmäßig auspusten bzw. reinigen…
Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.
Hier sieht man die farblichen Veränderungen am deutlichsten – alles halb so wild, wenn man bedenkt, dass ich das iPhone beim Joggen oft in meinen schwitzigen Händen halte.

Also: Ein paar Abnutzungserscheinungen sind ja unvermeidlich, die sieht man klar und deutlich. Andererseits ist die Funktionalität nach wie vor uneingeschränkt und zu 100 Prozent zuverlässig – es gab noch keinen Tag, an dem ich die normale Akku-Ladung und das Juice Pack leer bekommen hätte.

Fazit

Wie oben schon mehrfach geäußert wurde: Ohne mein Mophie Juice Pack Helium gehe ich nicht mehr vor die Tür. Selbstverständlich ist es noch nicht DIE perfekte Hülle, denn dann würde sie einen Schutz für das Display mitbringen. Aber für die knapp 25 €, die ich damals bei Amazon dafür gezahlt habe, bekomme ich tagtäglich einen sensationellen Zugewinn an Nutzungszeit und Verlässlichkeit. Das war wirklich gut angelegtes Geld.

Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder

Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran... Dafür aber um so enthusiastischer!
Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran… Dafür aber um so enthusiastischer!

Arabella hatte am vergangenen Woche zu einer sehr schönen Aktion aufgerufen, bei der mich sofort die Lust überkam, teilzunehmen und einen Beitrag zu schreiben. Leider war die Zeit unter der Woche chronisch zu knapp, daher komme ich erst heute dazu…

John Dowland war ein Komponist der Renaissance, um den sich bis heute diverse Gerüchte ranken, von denen einige sehr gewagt sind. Gleichzeitig muss er als Musiker einen wirklich guten Ruf gehabt haben – etliche seiner Stücke werden bis heute immer wieder gesungen. Nicht zuletzt von mir und meinen Schülern: Mit meinem letzten vierstündigen Musik-Kurs (früher nannte man so etwas „LK“ oder „Leistungskurs“) habe ich das wundervoll romantische und gleichzeitig so überaus durchtriebene Liebeslied „Come Again“ einstudiert, ich erinnere mich noch daran, dass die Schüler es auch ein halbes Jahr später immer wieder gerne gesungen haben und es häufig einforderten. Diesem Wunsch kam ich natürlich überaus gerne nach, gehört es doch zu meinen Dowland-Favoriten.

2006 veröffentliche der von mir so geschätzte Sting das Album „Songs from the Labyrinth“, auf dem ausschließlich Dowland-Songs mit ihm als Sänger und einer Lauten-Begleitung (Edin Karamazov) zu hören sind. Obwohl sich viele fürchterlich über seinen Stimmklang aufgeregt haben, so muss ich doch sagen, dass mir seine Version dieses Stücks so unglaublich gut gefällt, eben weil sie nicht perfekt, nicht makellos ist. Als ob in der Renaissance-Zeit nur perfekte Sänger herumgelaufen wären…

Daher ist mein Beitrag zu Arabellas wundervoller Aktion dieses gleichzeitig sehnsuchtsvolle wie auch augenzwinkernd auffordernde Liebeslied: „Come Again“:

https://m.youtube.com/watch?v=g_eIhDY6uag

Möge es euch ein wenig Liebe in den Tag zaubern! Ich höre es mir gleich noch einmal an.

52 Wochen – Teil 48 („Seht zu mir auf!“)

So ein bisschen Größenwahnsinn steht vielen Leuten ja ganz gut. Ein Blick über den Ozean hat uns das gerade erst verdeutlicht. Auf die Idee für das heutige Selfie brachte mich aber fast ausschließlich der Sonnenschein, der mit hoher Intensität ins Arbeitszimmer drängte, da legte ich kurzerhand das iPhone mit „Zeitzünder“ auf den Boden und platzierte mich gönnerhaft darüber:

Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut...
Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut…

Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich einfach noch ein weiteres Bild machte, dieses Mal mit meiner Trompete:

Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.
Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.

Nun wird es Zeit, dass die kommenden vier Wochen in kreativer Hinsicht noch einmal voll ausgeschöpft werden, bevor das neue Projekt anläuft.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 48 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

Song des Tages (131) – 2017-01-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist Ohrwurm-Zeit, wenn auch aus ganz unerwarteter Richtung: „Bravado“ von Rush gehört sicher zu den kürzesten Songs der Band. Doch dafür bleibt der Song mit seiner leicht melancholischen Art sofort im Ohr kleben:

Obwohl Rush sonst eindeutig dem Bereich „Progressive Rock“ zuzuordnen sind, hier haben sie fast schon Popmusik abgeliefert. Hach!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (125) – 2017-01-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Blues-Männer können einem ja derart auf die Nerven gehen mit ihrem pathetischen Gejammere, was gerade wieder alles schief geht in ihrem Leben…:

Meine Frau hat mich verlassen,
Meine Bude ist abgebrannt,
Meinen Job hab‘ ich verloren,
Mein letztes Geld ist ausgegeben,
Mein Hund ist davongelaufen,
Mein Auto hat ’nen Platten,
Und nun sitz‘ ich hier und heul‘ den Blues…

Das kann furchtbar abgeschmackt sein. Kann es, muss aber nicht. Manchmal ist es halt genau dieses (leicht) wehleidige Gejammere (ähnlich der sog. „Männergrippe“), das perfekt zur Stimmung passt.

Zum Beispiel bei mir. Jetzt. Der vergangene Tag war anstrengend: Die letzten Schneematsch-Reste machten das Radeln zu einem annähernden Spießrutenlauf, Unterricht, ein Behördengang ins Rathaus, Big Band-Probe anleiten, Lehrerkonferenz (satte dreieinhalb Stunden)… Nach dem Abendessen bin ich voll auf dem Sofa eingepennt, um 0:50 h wieder aufgewacht. Und so tippe ich nun diese Zeilen. Da passt der Blues.

Und es muss ein hammerharter, die Melancholie mit der Schaufel auftragender und im Pathos förmlich badender Blues sein, wie ihn eben nur einer hinbrachte: Stevie Ray Vaughan singt den Song des Tages: „The Sky Is Crying“:

Die Blues-Litanei ist seit etlichen Jahrzehnten derart festgefahren, dass so mancher Witz über die ewig gleichen Floskeln existiert. Zum Beispiel beginnen so viele Blues-Songs mit der Zeile

Woke up this morning…

— da musste irgendwann jemand den Witz erfinden:

Was steht auf dem Grabstein eines Blues-Musikers? — „Didn’t wake up this morning…“

Ganz ehrlich: Im Moment passt diese Art von Humor gerade perfekt. Genießt den Samstag!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Jubiläum!

Fünf schöne Jahre – mal sehen, ob ich noch weitere fünf Jahre schaffe!
Fünf schöne Jahre – mal sehen, ob ich noch weitere fünf Jahre schaffe!

Heute vor fünf Jahren habe ich diesen Blog eröffnet. Wow! Hätte ich nachrechnen müssen, wäre ich schon auch auf diesen Wert gekommen, doch irgendwie war mir das genaue Datum nicht mehr präsent. Insofern finde ich es klasse, dass WordPress mich darauf hinweist.

Wenn ich heute nach der Lehrerkonferenz noch geradeaus schauen kann, überlege ich mir etwas Schönes für den Blog zum Abend. Vielleicht gibt’s ja noch einen Schluck von diesem hier:

Baileys mit Schokoladen-Aroma – etwas Sündigeres gibt es auf der ganzen Welt nicht!
Baileys mit Schokoladen-Aroma – etwas Sündigeres gibt es auf der ganzen Welt nicht!

Der ist so zähflüssig und reich (vor allem an Kalorien), dass man quasi spürt, wie die Fettzellen überall im Körper angesichts des Familienzuwachses jubilieren. Dabei schmeckt das genau wie flüssiger Schokoladenpudding mit einem Schuss Whisky. Umwerfend! (Vor allem nach mehr als zwei Gläschen…)

Also: Auf weitere fünf Jahre!

Song des Tages (115) – 2017-01-04

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Incognito gehört zu den Bands, die bis vor kurzer Zeit noch unter meinem Radar flogen, und das aus dem simplen Grund, dass ich schlicht und einfach nie etwas von ihnen gehört hatte. Kaum hatte ich, war ich auch schon hin und weg! Der heutige Song des Tages war einer der ersten, den ich von Incognito zu hören bekam, und er ist und bleibt derart groovy, dass meine Füße kaum stillstehen können: „N.O.T.“:

Und alle jetzt: „N.-O.-T., N.-O.-T., …“

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (107) – 2016-12-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In einem der Blogs, denen ich folge, wurde vor etwa einem bis anderthalb Jahren der heutige Song des Tages rezensiert und hoch gelobt, woraufhin ich mir die EP von iTunes zulegte.

Der Sänger, Graham Candy, hat eine recht ausgefallene Stimme, da er überwiegend in einer sehr hohen Lage singt. Das sorgt für einen gewissen Überraschungseffekt, daher mag ich „Holding Up Balloons“ so gerne:

Der Video-Clip ist ganz unterhaltsam, wenngleich die Musik ohne auch sehr gut funktioniert.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.