Song des Tages (386) – 2018-04-28

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Die TV-Serie „Psych“ gefällt mir sehr gut, auch wenn ich bislang kaum mehr als ein paar Folgen der ersten Staffel gesehen habe. Die kuriose Mischung aus „Monk“ und diversen Screwball-Komödien wird perfekt unterstützt vom quietschigen Titelsong, der selbst zu später Stunde noch ein Anrecht darauf hat, Song des Tages zu werden:

Frech, witzig und voller Ohrwurm-Qualitäten. Mehr davon, bitte!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Advertisements

Song des Tages (381) – 2018-02-26

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Einer meiner Lieblingsfilme als Teenager war „Karate Kid II: Entscheidung auf Okinawa“, auch wenn ich schon damals kein großer Fan von Ralph Macchio war, denn als Schauspieler trug er immer viel zu dick auf. Noch dazu bekam er überwiegend naive Rollen zugeschustert — was unter Umständen den Schluss nahelegte, dass sie gut zu seiner wahren Persönlichkeit passten. Doch wie das in Wahrheit ist, weiß ich nicht.

Für diesen Blog-Eintrag ist es zum Glück auch irrelevant, denn es geht mir um einen Song aus dem oben erwähnten Film: „The Glory of Love“ von Peter Cetera. Es ist ein fürchterlich schnulziger Schmachtsong, aber mir gefällt er, daher hat er seinen Platz in dieser Liste verdient:

Wem das zu schnulzig ist, der sollte erst einmal den Film sehen, da wird’s erst so richtig klischeehaft. Und trotzdem könnte ich mir den Streifen mal wieder reinziehen…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (366) – 2017-09-21

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Nach dem gestrigen Wiedereinstieg habe ich gleich noch einmal Lust bekommen – und natürlich auch einen passenden Song gefunden, den man nicht oft genug hören kann. Zwar ist das 1987 erschienene Album „The Joshua Tree“ von U2 ohnehin schon ein Klassiker, doch stehen viele der wirklich gelungenen Stücke sehr im Schatten von „With Or Without You“ und „I Still Haven‘t Found What I‘m Looking For“ – unverdientermaßen, wie ich meine.

Gleich der Opener des Albums ist ein vollkommen umwerfendes Stück, auch wenn ich es beim ersten Anhören noch als ziemlich furchtbar empfunden habe (als Jugendlicher kann man sich ja mal vertun), mittlerweile liebe ich es wirklich. Kaum ein anderer Song hat die Verlorenheit eines Individuums in den Weiten Nordamerikas jemals besser klanglich eingefangen (na ja, abgesehen von dem einen oder anderen Bruce Springsteen-Song). Hier nun also der Song des Tages: „Where The Streets Have No Name“ von U2:

Das Video hat einen geradezu dokumentarischen Charakter, wer nur die Musik hören will, sollte gleich zu 2:10 springen, ab da geht es so richtig los.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (361) – 2017-09-08

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor ein paar Wochen habe ich schon ein Stück aus der Filmmusik zum amerikanischen Actionfilm „Top Gun“ an dieser Stelle verbraten (hier). In dem Zuge habe ich mich auch (wenngleich nicht allzu ausführlich) über den Film ausgelassen, sodass ich das heute nicht wiederholen muss.

Aber es gibt eine ganz andere und durchweg faszinierende Sache, die ich ins Zentrum der Betrachtung lenken möchte: Der heutige Song des Tages stammt von Kenny Loggins. Aha, das war doch der, der auch schon „Footloose“ gesungen hat (hier). Ganz genau! Doch die beiden Songs könnten kaum unterschiedlicher sein. Diese stilistische Wandlungsfähigkeit fasziniert mich bei etablierten Musikern immer wieder, so auch hier. Wo „Footloose“ ein mit viel Soul und einer guten Prise Rock & Roll gepfefferter Pop-Song war, sind wir bei „Danger Zone“ fast am anderen Ende der Skala: hier wird’s rockig (gleichzeitig mit einem hohen Synthie-Anteil, der aber hervorragend dazu passt). Also: Ohren auf für „Danger Zone“ von Kenny Loggins!

Auch wenn ich heute dieser unverhohlen positiven Darstellung des (selbstverständlich „heroischen“) US-Militärs deutlich kritischer (wenn nicht gar gerade heraus ablehnend) gegenüber stehe, so fühle ich auch jetzt noch beim Ansehen der actionreichen Flugszenen das aufgeregte Prickeln, das mir schon mit elf Jahren im Kino über den ganzen Körper fuhr. Hach, irgendwie ist das schon sehr nostalgisch…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (353) – 2017-08-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. An der einen oder anderen Stelle habe ich es ja schon einmal erwähnt, dass ich in San Francisco geboren wurde. Dafür kann ich nichts, es hat – bis auf eine kurze Phase in der Grundschule, in der ich allen Leuten genau das auf die Nase binden musste (und damit fürchterlich genervt habe) – erstaunlich wenig Einfluss auf mein Leben gehabt, denn der Geburtsort ist nun einmal eine weitgehend vom restlichen Lebensweg entkoppelte Angelegenheit. Dennoch handelt es sich bei San Francisco um eine wundervolle Stadt. Meiner Meinung nach liegt das vor allem daran, dass es eine zumindest teilweise unamerikanische Stadt ist, die aufgrund ihrer Lage schon immer einen stark multikulturellen Anstrich hatte, der sich als so belebend erwiesen hat, dass die Einwohner bis heute auf ihre eigene Art daran festhalten.

Bereits am 16. Oktober 2016 hatte ich einen Song über San Francisco hier als Song des Tages aufgeführt, damals war es der einzigartige Tony Bennett mit „I Left My Heart In San Francisco“, heute ist es das vermutlich bekannteste Stück aller Zeiten über diese Stadt und den sog. Summer of Love. Vor fast exakt fünf Jahren, am 18. August 2012, verstarb Scott McKenzie, dessen Stück mein Herz jedes einzelne Mal höher schlagen lässt, wenn nur die ersten paar Takte erklingen: „San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair)“:

Vor etwas mehr als einem Jahr ging ein von allen sehr geschätzter Kollege von meiner Aalener Schule in den Ruhestand. Er wünschte sich zum Abschied dieses Stück, gleichzeitig wollte er sich nicht vom gesamten Kollegium ein Ständchen singen lassen, vermutlich fürchtete er, nicht mehr ganz Herr seiner Emotionen bleiben zu können. Also „entführte“ ich ihn kurzerhand in meinen Musikraum, setzte mich ans Klavier, drückte ihm die Noten in die Hand – und wir sangen dieses Stück als Duett, nur für uns. Das war wirklich schön.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Podcast-Empfehlung: „Sparkletack“

IMG_1412
„Sparkletack – The San Francisco History Podcast“ von Richard Miller – ein absolutes Muss für alle Fans dieser einmaligen Stadt!

Vor ein paar Jahren entdeckte ich über eine Empfehlung in einer Zeitschrift oder einem Buch den Podcast „Sparkletack“. Der Titel ist ein reines Fantasiewort, denn sparkle heißt so viel wie „glitzern, leuchten“, und tack ist eine „Reißzwecke“. Mit dem Thema des Podcasts hat beides nichts zu tun, denn dieser Podcast hat nur ein zentrales Thema: Die Stadt San Francisco.

Da ich dort geboren bin und es sich gleichzeitig um die schönste Stadt der Welt handelt, existiert tief in mir ein profundes Interesse an der Stadt. Ich war auch schon einige Male dort, allerdings lange nicht so oft, wie ich es gerne hätte – doch Fliegen ist teuer und äußerst unökologisch, zwei aus meiner Sicht starke Faktoren, die gegen allzu häufige Besuche sprechen.

Richard Miller

Die Podcast-Serie wurde ins Leben gerufen und komplett produziert von Richard Miller, einem Ex-Bewohner von San Francisco, den sein Beruf bereits vor acht Jahren weiter in den Norden, nach Portland in Oregon, verfrachtet hat. Aus seiner Liebe zu dieser Perle aller Städte erwuchs eine wundervolle Sammlung von Episoden, die San Francisco aus den unterschiedlichsten Sichtweisen portraitieren.

Worum geht’s?

Die ca. 100 Episoden behandeln so vielseitige Themen wie:

  • Eigenheiten des Essens und Trinkens in San Francisco
  • Sehenswürdigkeiten, die entweder jeder oder aber keiner kennt
  • Die Geschichte der Stadt
  • Historische Persönlichkeiten von Interesse

Jede Folge ist liebevoll recherchiert und eingesprochen worden – hört man sie der Reihe nach durch, merkt man, wie Richard Miller von Episode zu Episode sicherer und routinierter wird. Die Episodenlänge variiert sehr stark, denn es gibt kurze Episoden, die nur fünf oder sechs Minuten dauern, denen wiederum lange Episoden mit einer Spielzeit von gut 40 Minuten gegenüberstehen.

Gerne immer wieder…

Vor Jahren habe ich alle Folgen der Reihe nach durchgehört, immer wieder lade ich mir entweder einzelne Episoden oder doch gleich alle und höre mir meine persönlichen Highlights wieder an. Gerade im August, wenn der Arbeitsdruck bei mir geringer ist, schätze ich es sehr, mich wieder in diese nostalgische Stimmung versetzen zu lassen.

Wo gibt’s den „guten Stoff“?

Sollte ich nun jemandem Appetit auf „Sparkletack“ gemacht haben, wäre es mir persönlich eine große Freude. Zu finden ist der Podcast entweder (für die Apple-Nutzer) direkt in der Podcast-App von Apple (Teil von iOS, einfach bei der Suchfunktion den Titel eingeben und die Folgen laden/streamen) oder auf der Homepage sparkletack.com

Song des Tages (341) – 2017-08-19

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als damals der Film „Top Gun“ in die Kinos kam, war ich noch zu jung. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, einfach zur Kinokasse zu gehen und ein Ticket zu kaufen. Und dann saß ich da als elfjähriger Knirps und wurde völlig überwältigt von der Action. Noch Wochen später hatte ich immer ein paar Modellflugzeuge in der Tasche dabei, um Szenen aus dem Film nachzuspielen.

Heute sehe ich den Film natürlich etwas differenzierter, denn es handelt sich um ein typisches Produkt des kalten Krieges, das — selbstverständlich — die Amerikaner als die untadeligen Guten und die Russen als die ganz klar Bösen darstellt. Auch die sonstige Filmhandlung ist fast schon banal, zum Teil sexistisch, mit „naiv“ noch sehr wohlwollend umschrieben… Aber als kleiner Junge in der fünften oder sechsten Klasse war ich nun einmal begeistert.

Mitverantwortlich für meine Begeisterung war natürlich die Filmmusik, denn es gab sowohl gute Songs als auch das sog. „Top Gun Anthem“ von Harold Faltermeyer und Steve Stevens, das ich zum heutigen Song des Tages erwählt habe:

Für eine Hymne ist dieses Stück wirklich perfekt gestaltet, im Film auch noch optimal positioniert — es konnte seine Wirkung auf mich einfach nicht verfehlen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.