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Der 1.001. Beitrag!

Heute früh durfte ich ausschlafen, was sehr angenehm war. Pünktlich um kurz vor sechs rief mein Körper aber: „He, du liegst schon anderthalb Stunden länger als sonst hier herum, jetzt wird’s dringend Zeit, aufzuwachen!“ Gleich darauf piepste meine Apple Watch mit der Mitteilung, mein Beitrag Song des Tages sei veröffentlicht worden, dicht gefolgt von einer weiteren Mitteilung, dass dies mein 1.000. Beitrag auf diesem WordPress-Konto sei:

Tatsächlich: Ich habe mit dem einen von heute früh schon 1.000 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht! (Dieser ist der 1.001.!)

Tatsächlich: Ich habe mit dem einen von heute früh schon 1.000 Beiträge auf diesem Blog veröffentlicht! (Dieser ist der 1.001.!)

Derart beflügelt drehte ich mich um und ruhte noch eine ganze Weile. Dann stand ich auf, spülte alles, was ich gestern Abend nicht mehr wegräumen wollte, fort und ging dann Laufen. Das Wetter spielte ganz gut mit, also lief ich einfach immer weiter, am Ende wurden es 22,42 Kilometer, also etwas mehr als ein Halbmarathon:

Huuuiiiiii! Heute war ich richtig schnell!

Huuuiiiiii! Heute war ich richtig schnell!

In den letzten Wochen lief ich immer mit einem Tempo von etwa 6:10/km bis 6:30/km, heute hatte ich – vermutlich bedingt durch einen wahren Schokoladen-Fressanfall gestern Abend und den langen Nachtschlaf – unglaubliche Energiereserven, wodurch ich die letzten Kilometer mit 4:50/km absolvierte. Das beeindruckte mich selbst, weil es vollkommen unerwartet war.

Zur Belohnung erhielt ich noch eine Aktivitäts-Medaille auf meiner Apple Watch, die schön, aber nicht allzu bedeutsam ist. Ich war zwar vor vielen Jahren im Yellowstone-Nationalpark, ziehe aber Yosemite eindeutig vor…

Die heute gewonnene Herausforderung (bzw. die dazugehörige Trophäe): Schick, aber nicht wirklich nötig, gelaufen wäre ich ohne den Anreiz auch.

Die heute gewonnene Herausforderung (bzw. die dazugehörige Trophäe): Schick, aber nicht wirklich nötig, gelaufen wäre ich ohne den Anreiz auch.

Und damit habe ich die 2.900 Kilometer in diesem Kalenderjahr überwunden, nähere mich nun allmählich den 3.000 Kilometern an.

Der aktuelle Zwischenstand, nach wie vor keine Aussetzer in diesem Kalenderjahr. Wie sagt man so schön: „Es läuft...“

Der aktuelle Zwischenstand, nach wie vor keine Aussetzer in diesem Kalenderjahr. Wie sagt man so schön: „Es läuft…“

Ohne gutes Schuhwerk, AirPods und Hörbücher (sowie geeignete Kleidung) wäre das nicht drin gewesen. Noch dazu treibt mich der Wille, für meine Frau in Form zu bleiben, mindestens ebenso an…

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Jedem sein Zwängle

Heute Nachmittag habe ich die Wäsche abgenommen, zusammengelegt und in die individuellen Kisten sortiert. Dabei habe ich Musik gehört, außerdem war ich etwas müde und nicht sonderlich konzentriert. Als ich fertig war, entdeckte ich etwas, das ich wohl unbewusst nebenher sortiert hatte, denn vorher sah es nicht so aus auf dem Kleiderständer…

Hmmm, der kleine Monk in meinem Unterbewusstsein hat zugeschlagen...

Hmmm, der kleine Monk in meinem Unterbewusstsein hat zugeschlagen…

Üblicherweise bekomme ich es ja schon mit, wenn ich Dinge sortiere, das war heute durchaus ein klein wenig überraschend…

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Und weg war die Stunde…

Der heutige Sonntag begann sehr angenehm: mit Ausschlafen. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten bin ich dann gegen 7:20 h aus dem Bett gekrochen, um in der Küche für Ordnung zu sorgen (gestern Abend war ich schlicht zu müde und bequem und wollte das nicht mehr erledigen). Dabei bemerkte ich, dass es draußen einigermaßen trocken aussah – und schon war der Gedanke geboren: Ich könnte ja mal schnell Croissants holen… Natürlich hatte die Sache einen Haken, denn die Croissants wollte ich zu Fuß holen und in einen schönen Lauf einbinden. Das tat ich dann auch.

Als ich vor die Haustür trat, traf mich die Kälte zwar nicht unerwartet, doch überraschend beißend. Laut Thermometer waren es gerade einmal Temperaturen ganz nah am Gefrierpunkt, doch der Wind machte es wirklich zu einer unangenehmen Gefühlslage. Um dem Wind auszukommen, gab ich richtig Gas – so schnell bin ich meines Wissens noch nie auf Dauer gelaufen, denn für die nächsten 13,65 Kilometer lief ich im Schnitt in einem Tempo oberhalb der 12 km/h. Zum Teil deutlich schneller (den 10. Kilometer lief ich in 4:09 Minuten). Auf dem Laufband erreiche ich dieses Tempo so gut wie nie, andererseits habe ich da auch nie mit eiskaltem Gegenwind zu kämpfen…

Höllentempo für meine Verhältnisse

Für meine Verhältnisse ein absolutes Höllentempo – tja, bei DER Motivation...

Nach 13,65 Kilometern war ich beim Bäcker angekommen, kaufte die fünf benötigten Croissants, danach kam der wahrhaft harte Teil des Laufs, denn ab jetzt ging es fast drei Kilometer am Stück nur ansteigend im – nach der Wärme des Bäckers noch viel fieser wirkenden – eiskalten Gegenwind. Nach dem sehr schnell gelaufenen ersten Teil merkte ich hier ab dem ersten Meter, dass ich kein großes Tempo mehr machen konnte, also ging ich es schön ruhig an. Eine Qual war es dennoch. Vor allem der rasante Anstieg kurz vor dem Ende, da geht's an einer Auerochsen-Weide in Serpentinen steil die letzten Höhenmeter hinauf. Hier war ich dann doch deutlich erschöpft und musste mich mit einem Tempo jenseits der 6 Minuten pro Kilometer begnügen. Aber egal, am wichtigsten war es mir, aus dem Wind heraus zu kommen, was dann ja auch gelang.

Mein schnellster Lauf - bislang!

Mein schnellster Lauf - bislang!

Nach der Dusche genoss ich mein Croissant, natürlich schmeckte es doppelt so gut, weil ich es selbst unter Aufbietung aller körperlichen Reserven (klingt ganz schön heldenhaft, gell?) beschafft hatte. Dann bereitete ich alles für das Mittagessen vor: Pfannkuchen (und angebratenen Wirsing für uns Erwachsene), räumte den Esstisch von tausend Kleinigkeiten, die die Kinder da abgeladen hatten, frei, richtete alles auf dem Tisch her – und legte los. Nach dem Essen wurde alles verräumt, gespült und schön hergerichtet. Dann – es war gegen 14:00 h – setzte ich mich auf das Sofa.

Und dann öffnete ich meine Augen wieder – plötzlich war es kurz nach 15:00 h. Die Stunde war einfach weg. Hupsi!

Gut, was passiert, passiert. Nun wird es Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen, denn morgen ist wieder ein voller Unterrichtstag. Außerdem muss noch ein Kurztest korrigiert werden. Und an Zeilenendes Fotoaktion will ich ja auch noch teilnehmen. Uff, tempus fugit.

 

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Wer braucht schon Schlaf, wird eh überbewertet…

Gestern war ich ja einigermaßen schlapp, bin gegen 22:15 h im Bett gewesen, habe noch ein paar Minuten auf dem iPhone gelesen, dann fielen mir mehrfach die Augen zu, während ich immer noch versuchte, einen einzigen Satz zu verstehen – ein eindeutiges Zeichen, die Schlafphasen sofort einzuläuten. Das tat ich auch beinahe. Noch bevor ich ganz eingeschlafen war, kam meine Frau ins Schlafzimmer. Sie schläft fast allabendlich auf dem Sofa ein und kommt dann später ins Bett. Ich könnte das nicht, sie schon. Aber: Sie macht das leise und völlig unaufdringlich. Wieder setzte bei mir diese wohlige Übergangsphase zum Einschlafen ein, herrlich… Doch da:

Tipp-Tapp-Tipp-Tapp… Ich kann nicht schlafen. Kann ich zu euch ins Bett?

Kurzum: Sohnemann hatte sich nach dem frühabendlichen Besuch der Stadtbibliothek alle neu entliehenen Comics mit ins Zimmer genommen und durchgelesen. Das hatte ihn anscheinend wachgehalten. Und nun klappte das Einschlafen nicht. Dumm gelaufen.

Also durfte er sich zwischen uns legen – für ihn schön, für mich nicht. Denn er schlief gleich ein, ich konnte das dann nicht mehr. Bei jedem noch so sanften Anklang des Einschlafens meinerseits zuckte er im Schlaf. Ich kapitulierte nach einer gefühlten Ewigkeit, vermutlich waren es nur zehn Minuten. Das Sofa im Wohnzimmer war ja nun leer, juhu!

Auf dem Weg nach unten, nun etwa 23:20 h, sah ich Licht im Zimmer der Jüngsten. Die war auch wieder aufgewacht. Zu ihr wollte ich mich aber auch nicht legen, denn die gibt noch weniger Ruhe beim Schlafen. Also riet ich ihr, ein paar Bücher anzusehen und dabei wieder einzuschlafen. Kaum lag ich auf dem Sofa, tappte sie zum Elternschlafzimmer, wo sie unter Tränen meine Frau dazu zwang, zu ihr ins Bett zu kommen. Schlaf-Terroristin!

Irgendwann nach 23:30 h muss ich dann eingeschlafen sein. Und vor sieben Uhr heute früh wurde ich auch nicht mehr wach. Gegen acht stand ich vom Sofa auf, sorgte dafür, dass mein Organismus überhaupt mal langsam in seinen Aktivmodus überwechselte, zog mir die Laufklamotten an und begab mich in den Keller.

Geschafft!

Geschafft! Selbst nach einer komischen Nacht belebt ein kleiner Lauf am Morgen!

Mit einem mir bereits gut bekannten und dadurch besonders entspannten Hörbuch zog ich die 15,15 Kilometer durch, fühlte mich dabei und danach gut – der Schweiß floss in Strömen – und kann nun den Tag als erfolgreich begonnen bezeichnen.

Relativ gleichmäßig - gut so!

Der Verlauf der grünen Kurve zeigt es: Heute war der Lauf regelmäßiger als der gestrige.

Ein Blick auf meine FuelBand-App beweist, dass der Lauf regelmäßiger als der gestrige war, was mich wenig erstaunt. Passt, nun kann der restliche Tag kommen…

Laufstatistik 2016:

  • 6 Läufe
  • Kilometer gesamt: 89,16
  • Laufzeit: 9 Stunden, 35 Minuten, 57 Sekunden

 

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