Neue Laufschuhe (mal wieder…)

Wie ich bereits vor ein paar Wochen ankündigte, wurde es dringend Zeit, meine „alten“ Laufschuhe durch neuere Modelle zu ersetzen. Alt ist ja immer relativ, da ich die letzten beiden Paare gerade mal im späten Frühjahr gekauft hatte, doch das eine Paar hatte mittlerweile gut 1.400 Kilometer auf dem Buckel, das andere fast 1.200 – und kein einziger Schuh sah mehr gut aus. Bei einem der beiden Nimbus-Treter hing hinten ein Stück Sohle herab, das jeden einzelnen Schritt mit einem unter anderen Umständen eventuell noch als „lässig“ zu bezeichnenden „Schlapp-Schlapp“ unterstrich. Aber auf 17 Kilometern bei jedem zweiten Schritt so ein Zusatzgeräusch, das nervt dann doch. Noch dazu war die Dämpfung allmählich aufgebraucht, der Wechsel war fällig.

Heute früh lief ich also wieder zu meinem üblichen Laufschuhladen, hatte die beiden alten Paare dabei und verlangte jeweils ein adäquates Ersatzpaar für den Cumulus und den Nimbus. 15 Minuten später und etliche Euronen ärmer verließ ich mit den folgenden Hinguckern (aber nur vor der erstmaligen Benutzung auf der herbstlich-feuchten Ostalb) den Laden:

Asics Cumulus 19 – farblich ein absoluter Volltreffer!
Asics Cumulus 19 – farblich ein absoluter Volltreffer!
Wichtiger als die Farbe ist aber die Stütze von außen für die Ferse und die insgesamt gute Dämpfung.
Wichtiger als die Farbe ist aber die Stütze von außen für die Ferse und die insgesamt gute Dämpfung.
Asics Nimbus 19 – ebenfalls sehr schick, die könnte man vielleicht sogar im Konzert tragen...
Asics Nimbus 19 – ebenfalls sehr schick, die könnte man vielleicht sogar im Konzert tragen…
Aber auch hier ist der feste Sitz (schmal an der Ferse und am Vorderfuß) sowie die Stütze für die Ferse samt der kräftigen Dämpfung wichtig.
Aber auch hier ist der feste Sitz (schmal an der Ferse und am Vorderfuß) sowie die Stütze für die Ferse samt der kräftigen Dämpfung wichtig.

Mal sehen, wie verschneit der Winter wird. Solange das Wetter mir das Laufen draußen erlaubt, werde ich überwiegend diesen Weg wählen. Für alle anderen Tage habe ich mein Laufband, aber in dieser Hinsicht stimme ich meiner Frau, einer absoluten Laufband-Verweigererin, zu: An der frischen Luft macht das Laufen einfach mehr Spaß. Schönen Abend allerseits!

Werbeanzeigen

Ein Platz, 12 Monate – 08 – September 2017

In diesem von Zeilenende initiierten Projekt wird ein Ort ein Jahr lang fotografisch begleitet, jeweils am letzten Sonntag im Monat wird der dann aktuelle Zustand hier präsentiert.

Der Sommer ist dem Herbst gewichen, wie man unschwer erkennen kann: Die von uns ach so heiß geliebten Pappeln werfen schon wieder ihr Blattwerk von sich – eine von drei Plagen, die diese Bäume jedes Jahr für uns bereit halten…

Die im letzten Blog-Eintrag dieser Sparte angekündigten Veränderungen im Garten werden tatsächlich immer konkreter, allerdings sicher noch nicht gleich zu Beginn des Monats Oktober. Allerdings könnte es tatsächlich passieren, dass ich beim nächsten Mal schon eine neue Entwicklung dokumentieren kann – wenn denn die Götter des Handwerks uns wohlgesonnen sind.

Für heute habe ich dennoch auch eine kleine Besonderheit neben den obligatorischen drei Perspektiven, die weiter unten folgen. Vor ein paar Wochen kam unsere diesjährige Holzlieferung für die winterliche Befeuerung unseres Ofens. Gleich nach der Lieferung investierte ich mehrere Tage, alle zu großen Stücke (die würden nicht gut brennen) zu zerhacken, die gleiche Prozedur wandte ich auf das Anzündholz an.

Doch das Holz ist kein allzu spannendes Motiv, ganz im Gegensatz zu den Spinnen, die daran und an der Hauswand ihre Netze befestigen und sich somit gleich in mein Blickfeld begaben. Also musste ich das iPhone zücken und mit dem schönen Porträt-Modus draufhalten:

Zwei der größeren Exemplare, es gäbe noch etliche weitere in nächster Nähe — wie gut, dass ich keine Arachnophobie habe...
Zwei der größeren Exemplare, es gäbe noch etliche weitere in nächster Nähe — wie gut, dass ich keine Arachnophobie habe…

Beim Rest gibt es heute keine Experimente, denn wie immer bleibe ich bei den drei Perspektiven: (1) Von der Terrasse aus, (2) vom Rand des neu angelegten Abschnitts aus um die Hausecke, (3) vom Woodport aus auf die drei Etagen.

Von der Terrasse aus...
Von der Terrasse aus…
Vom Rand um die Hausecke...
Vom Rand um die Hausecke…
...und vom Woodport aus.
…und vom Woodport aus.

Die weiteren Teilnehmer und ihre spannenden Beiträge sind (oder werden noch) bei Zeilenende verlinkt.

Knapp daneben…

Pünktlich zum Hochzeitstag am 16.8. wollte ich beim Laufen heute auf 16,08 km kommen. Beim Laufen selbst wird mir aber nur die erste Dezimalstelle der bereits absolvierten Entfernung angezeigt, daher musste ich schätzen…

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt...
Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt…

Bäh! Genau 20 Meter vor Erreichen des gesetzten Ziels beendete ich den Lauf. Heieiei, manchmal will auch nichts gelingen! 😉

Song des Tages (338) – 2017-08-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist er also da, der 15. Hochzeitstag – das ging ziemlich flink! Meine Frau und ich hatten damals immer ein Lied, das wir besonders gern hörten, es wurde bei der großen Hochzeitsfeier auch als letztes Lied des Abends gespielt, bevor wir uns zurückzogen: „It Is You (I Have Loved)“ von Dana Glover. Leider gibt es bei YouTube keine Original-Version von dieser Sängerin (und glaubt mir, ich habe gesucht, immer und immer wieder), daher muss ich für das Video auf eine Alternative zurückgreifen:

In meiner Playlist ist natürlich das Original in seiner vollendet kitschigen Pracht enthalten. Ganz offensichtlich ist der Song seit damals bei Hochzeiten voll angesagt, immerhin fand ich einige Karaoke-Versionen, zum Teil auch deutlich verlangsamt, um noch schnulziger zu wirken. Dann gibt’s Cover-Bands, die ihre jeweiligen Fassungen ins Netz stellen, es gibt Collagen aus Film-Clips (sicher alle völlig legal und von Dreamworks abgesegnet, hüstel…) und so weiter und so fort. Nur das eine, das einzig wahre Original, das gibt’s nicht. Schade!

Darüber sollte hier der eigentliche Anlass nicht vergessen werden: Seit 15 Jahren sind wir verheiratet, davon waren die meisten Jahre gute Jahre (ich weiß, 2011 war keines davon). Unsere Kinder sind mittlerweile alle in der Schule, der Druck, ständig hinter ihnen her zu sein, lässt weiter nach – Stück für Stück erobern wir uns unsere elterlichen Freiräume zurück. Da können noch weitere 15, 20, 25 oder deutlich mehr Jahre folgen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (337) – 2017-08-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Morgen ist unser 15. Hochzeitstag. Im Gegensatz zu meiner Frau, die noch viel schöner aussieht als je zuvor, altere ich kontinuierlich vor mich hin. Was mich jung hält, ist die Nähe zu meiner Frau, das tägliche Laufen und die tägliche Ration Cola Light.

Wie schon in einem separaten Blog-Eintrag berichtet (hier), entspannen wir uns abends gerne bei einer guten Portion Nostalgie-TV, im Moment vor allem die Fernsehserie „MacGyver“ aus den 1980er Jahren. Trotz einer eigentlich völlig inakzeptablen Vokuhila-Frisur des Hauptdarstellers Richard Dean Anderson (anscheinend war das tatsächlich mal in Mode, uärgs…) muss man der Serie zugute Halten, dass darin das feste Vertrauen auf die Fähigkeit des Menschen, sich seiner Umgebung und den Umständen anzupassen, in jeder Folge neu zum Ausdruck kommt. Das taugt mir persönlich viel mehr als die heute gar zu oft propagierte (und einstudierte bzw. angelernte) Hilflosigkeit (Stichwort: „Ich check‘ das nicht…“ – als Lehrer habe ich den Spruch schon so oft und leider auch oft unter völlig absurden Bedingungen gehört, er hängt mir kilometerweit zum Hals raus). Dieser (zugegebenermaßen etwas naive) Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist ein derart positiver Faktor in dieser alten TV-Serie, dass ich jede einzelne Folge des Abends genieße.

Der heutige Song des Tages ist der unvergleichliche „MacGyver Theme Song“, der nun einmal jede Episode umrahmt:

Für eine Vorwarnung mag es unterhalb des verlinkten Videos bereits ein wenig zu spät sein, aber wieder einmal handelt es sich um einen üblen Ohrwurm. Vor allem bei mir hat er sich so festgesetzt, weil ich — gemeinsam mit meiner Frau — mittlerweile mehr als zwei Staffeln fast am Stück angesehen habe: Allabendlich zwei oder drei Episoden. Sogar unsere Kinder pfeifen das Thema schon…

Ich bin schon soweit, dass ich mir fest vorgenommen habe, das Thema vor Beginn des neuen Schuljahres gleich einmal für meine Big Band zu arrangieren, das könnte echt ein fetziger Moment im Adventskonzert werden. (Und dann hätten gleich mehrere hundert Konzertbesucher einen Ohrwurm – stellt euch an dieser Stelle das typische Hollywood-Bösewicht-Grinsen vor…)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Entspannungsprogramm: „MacGyver“

Die Ferien sind zum Entspannen da, mit jedem Jahr, das ich meiner Biographie hinzufüge, merke ich das deutlicher. Unterlasse ich das Erholungsprogramm, werde ich fürchterlich unausgeglichen, und das will keiner in meinem Umkreis erleben (am wenigsten ich selbst).

Auch in der Schulzeit gehört die Zeit, wenn die Kinder in ihren Zimmern verschwunden sind, in der Regel nur meiner Frau und mir. Nach einem ereignisreichen Tag gibt es nichts entspannenderes als ein bisschen „Nostalgie-Fernseh-Kiffen“, wie es Michael Mittermeier in einem seiner Programme so schön auf den Punkt gebracht hat. Konkret heißt das: Wenig neue Serien, viele alte und bereits bekannte Inhalte, z.B. Star Trek, Babylon 5, Dr. House, The Big Bang Theory, Columbo, Monk, dank Zeilenende auch Eureka, demnächst folgen noch alle Folgen von Akte X (die kenne ich persönlich noch gar nicht) und eventuell schaffen wir es auch einmal über die erste Staffel von Breaking Bad hinaus…

Das Muster ist auf jeden Fall klar erkennbar: Folgen mit überschaubarer Länge (maximal 40-45 Minuten), die der abendlich ermüdeten Aufmerksamkeitsspanne angemessen sind. Und oft sind uns die Serien schon derart bekannt, dass es eben nicht mehr auf jedes Detail ankommt. Da kann man dann nebenbei am iPad oder iPhone etwas zocken, die Twitter- oder WordPress-Timeline nachlesen, mit Bekannten über iMessage kommunizieren, noch den kommenden Song des Tages vorbereiten oder einfach etwas Süßes (oder anderen Knabberkram) genüsslich in sich hineinstopfen. Das ist in höchstem Ausmaß entspannend.

Aktuell haben wir uns neues Futter besorgt: Für knapp 40 Euro gab es bei Amazon die Komplettbox aller MacGyver-Folgen. Früher habe ich davon nur ein paar wenige tatsächlich im Fernsehen genossen, doch das Grundprinzip ist ja immer gleich: Angus MacGyver ist immer und überall klar der Gute, seine Freunde sind auch die Guten, alle anderen müssen entweder in Not oder die Bösen sein. Typisches „Kalter Krieg“-Fernsehen halt. Aber entspannend.

Im Moment das allabendliche Entspannungsprogramm: „MacGyver – Die komplette Collection“ auf 38 DVDs.
Im Moment das allabendliche Entspannungsprogramm: „MacGyver – Die komplette Collection“ auf 38 DVDs.

Da es sich um 38 DVDs handelt, kommt ein ganz schön dickes Paket zusammen. Zum Glück dachte sich die Hersteller-Firma wohl: Nicht kleckern, klotzen:

Ein wirklich dickes Paket DVDs – zum Glück in einer wirklich amtlichen Verpackung, was den Genuss massiv erhöht!
Ein wirklich dickes Paket DVDs – zum Glück in einer wirklich amtlichen Verpackung, was den Genuss massiv erhöht!

Ganz besonders vorbildlich: Die DVDs sind so untergebracht, dass man nicht erst eine andere herausnehmen muss, um an die halb darunter versteckte zu kommen (ist z.B. bei der Komplettbox von Dr. House der Fall). Außerdem ist gleich im frisch aufgeschlagenen Plastikgehäuse (das übrigens sehr stabil ist, wieder ein sehr zu lobender Punkt) eine Liste aller Folgen aller DVDs so untergebracht, dass man auf einen Blick die gesuchte DVD oder Episode findet:

So gehört sich das: Ein Blick – und man hat's gefunden! Da hat wirklich mal jemand mitgedacht.
So gehört sich das: Ein Blick – und man hat’s gefunden! Da hat wirklich mal jemand mitgedacht.

Es ist wirklich ein absolutes Vergnügen, da die nächste DVD aus dem Schuber zu nehmen. Bei mancher anderer Serie war das wirklich ein ganz und gar ungeliebter Akt: Erst einmal aufstehen (bäh), zum DVD-Player laufen (bäh), den DVD-Player dazu bringen, die Klappe auszufahren (gähn), die alte DVD herausnehmen und im Schuber verstauen (mäh), die neue DVD unter einer anderen DVD herausfischen (bähbäh), einlegen und starten. Nicht so bei MacGyver: DVD-Player auf, DVD raus und an die eine richtige Stelle im Schuber packen, nächste DVD greifen, einlegen und los.1

Langer Rede kurzer Sinn: Für diesen Sommer ist MacGyver ein geradezu perfektes Entspannungsprogramm für uns. Die Kinder mögen die Serie nicht allzu sehr, sodass wir ganz von allein Ruhe dabei haben. Perfekt!

  1. Ich gebe zu, das ist „ganz leicht manipulierend“ dargestellt…

Ein Platz, 12 Monate – 06 – Juli 2017

In diesem von Zeilenende initiierten Projekt wird ein Ort ein Jahr lang fotografisch begleitet, jeweils am letzten Sonntag im Monat wird der dann aktuelle Zustand hier präsentiert.

Im Prinzip habe ich im letzten Monat an der Gartenbaustelle, wie Zeilenende sie immer nennt, gar nichts gemacht. Meine Frau jedoch hat unermüdlich gegossen: Morgens und abends, außer in der letzten Woche, denn da war hier gefühlt „Land unter“ (zum Glück wohnen wir recht weit oben am Hang), zusätzliche Wassergaben waren da nicht nötig. Die Natur hat ihre immense Mühe durch ein kräftiges Wachstum belohnt, wie man im Vergleich zum Juni gut erkennen kann.

Leider fanden die Schnecken den Regen auch sehr toll – und machten sich gnadenlos über alles her, was nicht von „Schutzmitteln“ umgeben war. Dummerweise war der Regen auch in dieser Hinsicht sehr ergiebig und spülte so manches fort. Das leidige Ergebnis kann man hier bewundern:

Diese Mistviecher!
Diese Mistviecher!

Wie immer bleibe ich bei den drei Perspektiven: (1) Von der Terrasse aus, (2) vom Rand des neu angelegten Abschnitts aus um die Hausecke, (3) vom Woodport aus auf die drei Etagen.

Von der Terrasse aus...
Von der Terrasse aus…
Vom Rand um die Hausecke...
Vom Rand um die Hausecke…
...und vom Woodport aus.
…und vom Woodport aus.

Die weiteren Teilnehmer und ihre spannenden Beiträge sind bei Zeilenende verlinkt.