Song des Tages (175) – 2017-03-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor Jahren, als ich am LGH ein Additum für „Musikproduktion am Computer“ anbot, hatte ich einen ganz besonders talentierten jungen Eleven, der als Schlagzeuger ein absolut untrügliches Gespür für endcoole Beats und Rhythmus-Patterns besaß. Eines Tages schleppte er einen Song an, dessen Beat ihm besonders gefiel, und zufälligerweise ist dies — passend zum Ferienende — der heutige Song des Tages: „Boom Boom Pow“ von den Black Eyed Peas:

Der Songtext offenbart ein gesundes Ausmaß an Selbstbewusstsein. Außerdem ist der Groove wirklich endcool. Ein würdiger Abschluss für die kurzen Faschingsferien!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Allein zweistimmig spielen

Beide Stimmen
Beide Trompetenstimmen in Logic Pro X

Neben meiner Lehrtätigkeit am Theodor-Heuss-Gymnasium in Aalen erteile ich in einem sehr überschaubaren Rahmen auch privaten Instrumentalunterricht (Trompete, Tenorhorn). Im vergangenen Jahr habe ich mit einigen Schülerinnen und Schülern das Stück Petit duet pour trompettes von Francois Aubert einstudiert. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht allzu hoch, doch das Zusammenspiel verlangt den Schülern immer einiges ab, verlaufen die beiden Stimmen doch immer eigenständig.

So kam es im Unterricht nicht selten vor, dass ein Schüler seine eigene Stimme eigentlich gut beherrschte, das Zusammenspiel aber überhaupt nicht funktionierte, weil ihn der von mir gespielte zweite Part schlicht aus dem Konzept brachte. Beim alleinigen Üben war da z.B. eine Pause, nun nicht mehr, weil ich da etwas spielte. Bums! Schon haute das alles nicht mehr hin.

Um den Schülern – aktuell spielen es zwei – ein wenig Hilfestellung angedeihen zu lassen, habe ich das Duett heute eingespielt. Da der Schwierigkeitsgrad nicht hoch ist, stellte das für mich keine Herausforderung dar. Wohl aber, beide Stimmen exakt zusammen zu bekommen. Und das ganze unter Zeitdruck, denn es stehen noch viele andere Dinge an.

Also blieb nur ein Weg: Strikt nach Metronom spielen. In Logic Pro X war das mit einem Klick aktiviert, dann ging es mit der zweiten Stimme los, denn die erste pausiert die ersten Schläge. Glücklicherweise kam ich mit einem Take hin. Von der ersten spielte ich zwei Takes ein, der zweite war etwas besser. Schnell noch ein klein wenig Raumhall draufgemischt, damit es nicht zu sehr nach meinem Arbeitszimmer (in der Dachschräge) klingt. Fertig.

Obwohl ich noch stundenlang hätte feilen können, genügt die Aufnahme im aktuellen Zustand meinen Ansprüchen daran, dass es für Schüler gedacht ist, die das Zusammenspiel mit einer sie störenden zweiten Stimme trainieren sollen. Wer sich gerne über Patzer und Fehler amüsiert, der kann beim letzten Ton mal genau hinhören, denn der kommt nicht gut zusammen. Beim Einspielen einer der beiden Stimmen habe ich aus Gewohnheit wohl ein minimales Ritardando eingebaut, das ich in der anderen Stimme dann nicht mehr so exakt getroffen habe – in keinem der beiden Takes. Aber wie sagt man so schön: What shall’s?

Ich wünsche euch allen einen schönen Samstag Abend!

 

 

Nachtrag zur eigenen Filmmusik

Vor ein paar Wochen berichtete ich von der Fertigstellung einer eigenen Filmmusik (hier). Nun ist es ja schön, die Filmmusik allein anzuhören, doch noch viel schöner ist es, den dazugehörigen Film auch noch sehen zu können.

Mein Schwager, der für den filmischen Inhalt verantworlich ist, hat mir sein OK gegeben (auch die eingangs gezeigten Personen wurden von ihm persönlich angesprochen und haben ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben), dass ich den Film hier bereitstelle, und somit verlinke ich ihn an dieser Stelle.

Nicht wundern, falls der Film nicht einfach durchgestreamt werden kann, er liegt in meiner Dropbox, da habe ich keine Erfahrungen, wie schnell die Verbindung effektiv ist. Der Film ist etwas weniger als 300 MB groß, bei einer schnellen Internet-Verbindung sollte er innerhalb kurzer Zeit geladen sein.

Viel Spaß beim Ansehen!