Schlagwort-Archive: Kunstwerk

Album der Woche – Episode 9 – 2017-11-12

Jede Woche präsentiere ich ein Album, das mir persönlich gut gefällt. Im Vorfeld höre ich es noch einmal (oder häufiger) durch und bemühe mich dann, es allen Interessierten „schmackhaft“ zu machen.

James Newton Howard: „The Village (Soundtrack)“

Eine der besten Filmmusiken, die ich jemals zu hören bekam – ohne „Wenn“ und „Aber“!

Eine der besten Filmmusiken, die ich jemals zu hören bekam – ohne „Wenn“ und „Aber“!

Heute weiche ich ein wenig von meinen sonst hier geschilderten Vorlieben, die ja eher im Pop-/Rock-Bereich liegen, ab. Dennoch könnte es für Interessierte ein sehr faszinierendes Hörerlebnis werden.

2004 kam „The Village – Das Dorf“ in die Kinos. Vermarktet wurde der Film als eine Art Suspense- oder Horror-Film, wobei der Film ungefähr in der Mitte eine ganz drastische Wende nimmt, die – zumindest für mich beim ersten Ansehen – wirklich unvorhersehbar war. Und damit ändert sich auch der Charakter des Films auf grundlegende Weise (aus meiner Sicht zum Guten). So überrascht wurde ich selten. Leider mag meine Frau den Film überhaupt nicht, weshalb ich ihn seit sechs oder sieben Jahren nicht mehr angesehen habe.

Die Musik ist dafür einer der absoluten Gipfel dessen, was jemals ein Komponist als musikalische Umrahmung einer Filmhandlung geschrieben hat. Es gibt ja viele Menschen, die John Williams, Ennio Morricone oder Hans Zimmer für den oder die besten Filmmusikkomponisten halten. Seit dem Genuss dieses Films und der dazugehörigen Musik steht James Newton Howard für mich an erster Stelle, ziemlich dicht gefolgt von Michael Giacchino („The Incredibles“, die neueren Star Trek-Filme, „Jurassic World“ und noch viele mehr).

Die Stücke:

Insgesamt beinhaltet das Album 13 Stücke mit einer Gesamtspielzeit von 43 Minuten – wobei es selbstverständlich auch ein paar Stücke gibt, die – der Dramaturgie des Films geschuldet – allein für sich nur einen begrenzten Reiz ausüben, zumindest geht es mir so. Doch andere Stücke sind derartig hochwertige „Juwelen“, dass man nur in Demut das Haupt neigen kann sowohl vor der kompositorischen (James Newton Howard) als auch vor der interpretatorischen (Hilary Hahn) Leistung.

What Are You Asking Me?

Vorsicht, ich muss ein wenig spoilern, sonst kann ich die immense emotionale Wirkung dieses Stücks nicht annähernd umreißen.

In der Handlung gibt es eine junge Frau namens Ivy Walker (phänomenal gespielt von Bryce Dallas Howard), die Lucius Hunt (vom nicht minder genialen Joaquin Phoenix dargestellt) liebt – und er liebt sie. Er ist jedoch schüchtern und wagt es zu Beginn des Films noch nicht, seine Liebe einzugestehen. In einer überaus romantischen Szene, in der sich beide nach einigem verbalen Abtasten („endlich“) ihre Liebe gestehen, kann man die Schüchternheit beider nicht übersehen. Dieses Stück, das die Frage, die dem gesamten Dialog zugrunde liegt, als Titel trägt, zeigt dieses fragile Verhältnis zweier Menschen, die innerlich schon lange füreinander brennen, sich dies aber sowohl aufgrund ihrer Mitmenschen und deren antizipierter Reaktion als auch durch ihre generelle Schüchternheit bedingt kaum trauen.

Und dieses Herantasten kann man schon in den ersten Sekunden des Stücks so wundervoll nachempfinden, wenn das Klavier zögerlich mit zwei Sechzehnteln und einer Achtelkette einsetzt (für Leute vom Fach: so nimmt der Komponist die Betonung aus dem ersten Ton bzw. dem Taktbeginn heraus, was die Zaghaftigkeit noch weiter unterstützt). Mit dem Einsatz der Geige kann man fast schon die zwei Liebenden in ihrem scheuen Tanz um die Wahrheit herum vor Augen sehen. Es ist ein unglaublich ergreifendes Stück – sowohl als Musik wie auch als Szene im Film.

The Vote

Die entscheidende Stelle im Film, an der sich die für das Dorf Verantwortlichen entscheiden müssen, ob ihnen das Leben des allerseits als zukünftigem Anführer erdachten Lucius wichtiger ist als die Aufrechterhaltung ihres raffinierten Coups (mehr spoilere ich nicht, basta!), muss natürlich auch musikalisch mit äußerster Dramaturgie umgesetzt werden.

Im Zentrum dieser Entscheidung steht Ivy Walker, die im Film um die zwanzig Jahre alt sein soll. Das Geigenthema, das mit ihr assoziiert ist, wurde von Hilary Hahn (leider nicht mit mir verwandt…) eingespielt, die zum damaligen Zeitpunkt ungefähr genauso alt war – was die Gestaltung des Stücks auf die bestmögliche Weise unterstützte. Auch im Making of äußern sich Komponist und Regisseur dazu, was man sich in diesem Video ansehen kann.

Die inständige Bitte an die Dorfältesten, ihrem Antrag stattzugeben, sie ziehen zu lassen, um für ihren schwer verletzten Verlobten Medizin zu holen, das Flehen um die Ausnahme von der eisernen Regel, all das wird musikalisch so intensiv dargeboten, dass mir bei jedem Anhören neu der Atem stockt. Alles an diesen sechs Minuten ist wunderbar, die zweite Hälfte davon jedoch noch etwas himmlischer. Unbedingt mit einer guten Anlage oder Kopfhörern anhören, um jedes Details der Musik voll auskosten zu können!

Fazit

Neben diesen zwei Stücken sind von den elf übrigen natürlich noch weitere Stücke hörenswert, doch jedes einzelne Mal, wenn ich das Album anhöre, sind die beiden meine Anlaufpunkte, mit ihnen beginne ich, mit ihnen ende ich. (Geht es nur mir so, oder schreibe ich heute wirklich extrem „salbungsvoll“?)

Auch wer mit klassischer Musik üblicherweise nichts am Hut hat, sollte sich diese paar Minuten nehmen, und die beiden Stücke – mit gutem Sound-Equipment – anhören. Jede Sekunde lohnt sich. Garantiert.

Ein kleiner Nachgedanke: Wie ich gerade heute auf dieses Album kam, ist mir selbst schleierhaft, denn in der Pipeline habe ich noch etliche rockige Gegenstücke. Möglicherweise ist es der Herbst mit den entlaubten Bäumen, die auch im Film einen Teil der mysteriösen, düsteren Stimmung zu Beginn ausmachen. Gegen Ende meines heutigen Morgenlaufs ging die Sonne auf und ich konnte die kahlen Bäume um mich herum mit jenem deutlichen Kontrast erkennen, denn es nur früh am Morgen und kurz vor Sonnenuntergang gibt. Vermutlich hat das mein Unterbewusstsein auf die Spur geführt.

Advertisements
Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Nostalgie-Lektüre

Die Romane zum Film von Alan Dean Foster sind wahre Meisterwerke, die man sich immer wieder durchlesen kann – vor allem den zweiten habe ich als Teenager wiederholt verschlungen.

Die Romane zum Film von Alan Dean Foster sind wahre Meisterwerke, die man sich immer wieder durchlesen kann – vor allem den zweiten habe ich als Teenager wiederholt verschlungen.

Vor ein paar Tagen habe ich völlig durch Zufall bei iBooks einen Sammelband mit drei Romanen von Alan Dean Foster entdeckt, jeweils „Romane zum Film“, eine der vielleicht mit der größten Skepsis betrachteten literarischen Gattungen, da sie versuchen, eine literarische Ausarbeitung zu einem bereits bestehenden Film zu liefern, ohne auf die Gestaltung des Films irgend einen noch so geringen Einfluss nehmen zu können. Als Kind und Jugendlicher las ich derlei Romane zum Film sehr oft. Der Grund lag darin, dass mir fast immer das Geld für den Kinobesuch fehlte oder aber die Filme für meine Altersgruppe gar noch nicht freigegeben waren.

Die schmalen Bücher für sechs oder sieben Mark (oft noch billiger, wenn ich es gebraucht bekommen konnte), las ich dann locker drei oder vier Mal, im Fall von „Aliens – Die Rückkehr“ mindestens fünf oder gar sechs Mal. Wenn ich später den Film zu sehen bekam, war ich oft bestens im Bilde, was den Genuss tatsächlich steigerte!

Alan Dean Foster ist darüber hinaus der Spagat zwischen einer „Nacherzählung“ des Films und einer gekonnten Ausschmückung und Verfeinerung sowohl der Handlung (durch Hinzufügen von Begründungen/Motiven) als auch der Charaktere (durch die im Film nicht darstellbaren Gedankengänge) gelungen. Andernfalls hätte ich die Bücher nicht so oft wieder hervorgeholt und erneut gelesen.

Zurück zu meiner Entdeckung: Die drei Romane wurden für 4,99 € angeboten, da zögerte ich höchstens zwei oder drei Sekunden, bevor ich meine Kreditkarte belastete und mir ein Stück Nostalgie lud. Dieser Sammelband wird in den kommenden Wochen immer wieder in den kurzen „Klo-Lesepausen“ in iBooks geöffnet und Häppchen für Häppchen genüsslich gelesen. Und später vermutlich noch einmal – und noch einmal…

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Gehört: „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee

Eines der für mich besten Hörbücher der letzten Jahre: „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee

Eines der für mich besten Hörbücher der letzten Jahre: „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee

In den letzten Blog-Einträgen über Hörbücher war nicht alles Gold, was glänzt (hier und hier), bzw. auch wenn die Hörbücher an sich makellos produziert und vorgelesen waren, trafen sie einfach nicht immer meinen aktuellen Geschmack. Beim heute vorgestellten Hörbuch passte dagegen aus meiner Sicht einfach alles, denn…

  • Die Geschichte ist spannend und exzellent erzählt – sogar so gut, dass ich völlig darin eintauchen konnte. Jedes Pausieren war eine Qual, da ich stets unverzüglich weiter in der Handlung versunken bleiben wollte.
  • Sowohl Inhalt als auch die Erzählweise sind von so hoher literarischer Qualität, dass dieses Buch völlig verdient zu den weithin bekannten „modernen Klassikern des 20. Jahrhunderts“ zählt.
  • Das Hörbuch ist fantastisch produziert (hervorragende Soundqualität) und geradezu perfekt gelesen (an dieser Stelle ein großes Lob an Eva Mattes). Sowohl die Verkörperung der unterschiedlichen Rollen wie auch die Klarheit der Aussprache, die einfühlsame Deklamation – wundervoll!

Kurz: Das richtige Hörbuch zum richtigen Zeitpunkt! Das muss und werde ich sicher noch etliche Mal später in meinem Leben anhören.

Handlung:

Die Kurzbeschreibung des Hörbuchs bei iTunes liest sich wie folgt:

Harper Lee beschwört den Zauber und die Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten: Die Geschwister Scout und Jem wachsen im Alabama der 1930er Jahre auf. Jäh bricht die Wirklichkeit in ihre behütete Welt ein, als ihr Vater, der Anwalt Atticus Finch, einen wegen Vergewaltigung angeklagten Schwarzen verteidigt. Finch lehrt seine Kinder Verständnis und Toleranz, allen Anfeindungen und Angriffen ihrer „ehrbaren“ Mitbürger zum Trotz.

Mehr sollte man auch nicht verraten, denn jede weitere Information könnte sich als ein Spoiler erweisen.

Fortsetzung

Gerade beim Nachlesen der Kurzbeschreibung fand ich heraus, dass es auch noch eine 20 Jahre später spielende Fortsetzung des Romans mit dem Titel „Gehe hin, stelle einen Wächter“ gibt. Damit ist dann wohl auch das Wochenende in trockenen Tüchern…

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gehört: „Ulysses“ von James Joyce

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

Liebevoll und aufwändig produziert: „Ulysses“ von James Joyce als Hörbuch.

„Ulysses“ gehört zu den literarischen Werken, die mich aufgrund ihres Bekanntheitsgrades, des Autors (von dem ich in meiner Schul- und Studienzeit bereits drei andere Bücher gelesen und genossen hatte) und der Erzähltechnik („Stream of Consciousness“) schon lange faszinierten.

Weg mit dem (gedruckten) Buch

Die gedruckte Buchfassung hatte ich gut 20 Jahre im Regal stehen, bis mir klar wurde, dass ich sie nie lesen würde, schon gar nicht in dieser Darreichungsform. Meine Lesegewohnheiten sind in den letzten sieben Jahren derart stark auf iPhone und iPad umgemünzt worden, dass ich mich mit einem „normalen“ Buch in der Hand zwar nicht unwohl fühle, mir aber sofort klar ist, dass ich es eben nicht ständig (im Sinne von 24 Stunden am Tag) bei mir trage. Und in dieser Hinsicht schlägt das iPhone alle anderen Lesegeräte. Noch dazu ist der Kontrast auf dem Bildschirm derart hoch, dass ich auch schon seit gut fünf Jahren meine Lesebrille nicht mehr benötige. Zurück zum Buch: Die Druckfassung habe ich über Momox im letzten Jahr verkauft, aber das Interesse an „Ulysses“ als Werk blieb ungebrochen. Also langte ich vor ein paar Wochen tief in meine Taschen und leistete mir für gut 38 € im iTunes Store das beinahe 40 Stunden lange Hörbuch – pro Stunde ungefähr ein Euro, das ist aus meiner Sicht akzeptabel.

Hörbuch deluxe

Es ist eine wirklich grandios produzierte ungekürzte Fassung mit ca. 40 unterschiedlichen Sprechern (allerlei Geschlechts), die sich teils in kurzen Abschnitten, teils in wirklich langen Passagen abwechseln. Auch handwerklich ist das Hörbuch äußerst gut gemacht, denn es spielt – beim Laufen habe ich das durch die AirPods natürlich sehr deutlich gemerkt – auch mit dem Panorama: Bei Passagen, in denen sich die Sprecher in kurzem zeitlichen Versatz ergänzen, wird mehrfach zwischen linkem und rechtem Kanal hin und her gewechselt. Nötig wäre das natürlich nicht, aber ein interessanter Effekt ist es allemal.

Fazit: Die Hörbuch-Produktion ist sowohl hinsichtlich der Sprecher als auch der Audio-Qualität absolut makellos und ihr Geld zweifelsohne wert.

Das „Werk“

Vorwarnung: Ich „oute“ mich gleich als völliger Kulturbanause.

Anders als die Hörbuch-Produktion konnte mich das Werk – vielleicht auch aufgrund einer gewissen Reife, die ich mir mittlerweile schamlos zugestehen darf – nur wenig mitreißen. In den letzten Monaten/Jahren habe ich sehr viel gelesen und noch mehr gehört. Wenn mir etwas gefiel, habe ich darüber gebloggt, wodurch den Lesern meines Blogs ziemlich leicht fallen dürfte, meine literarischen Interessensgebiete einzugrenzen:

  • Unmengen an Science Fiction (z.B. „Krieg der Klone“ von John Scalzi oder die „Space Troopers“-Reihe von P. E. Jones)
  • viel Action (z.B. die „Cotton Reloaded“-Serie)
  • (leichter) Horror (vor allem die späteren Werke von Stephen King wie „Die Arena“ oder auch „Dreamcatcher“)
  • viel Humor (z.B. „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion)
  • gerne auch alles in Kombination
  • oder natürlich Fachbücher über sportliche oder Gesundheits-Themen.

Gerade bei den Romanen und Kurzgeschichten geht es mir aber darum, die Charaktere in ihrer Interaktion zu erleben, Anteil an ihren Motiven und den Umständen, die sie zum Handeln zwingen, zu nehmen, sie zu verstehen und meist auch innerlich zu bewerten – das macht Literatur ja so großartig: Sie kann uns unterhalten, uns bewegen und zum Nachdenken anregen. Außerdem schätze ich es sehr, wenn die Handlung zügig vorangetrieben wird.

„Ulysses“ dagegen ist – oberflächlich betrachtet – die Verkörperung der Banalität, denn es geht letztlich um nichts. Das sage ich nicht verächtlich, eher bedauernd. Faktisch folgt die Geschichte (es ist ja noch nicht einmal eine richtige Geschichte…) einen Tag (für die Puristen: einen Tag und ein Stück des folgenden Morgens) lang einer Person („Leopold Bloom“), zeigt seine Interaktionen mit einer Vielzahl anderer Menschen, dessen Gedanken und die der anderen Personen auf – vermag aber mit wenigen Ausnahmen kaum, mich zu interessieren. Der Grund ist die bereits erwähnte Banalität. Der Schluss des Buchs ist ja ein gut 40 Druckseiten langer innerer Monolog der Ehefrau („Molly Bloom“). James Joyce hat versucht, einen tatsächlichen Gedankenstrom nachzustellen, was ihm sicher auch gelungen ist. Doch leider sind unsere alltäglichen Gedanken mit Unmengen an Banalitäten angefüllt. Viele Menschen – ich sicher eingeschlossen – denken ziemlich oft an ganz normale körperfunktionale Dinge (z.B. „Ich muss demnächst mal wieder auf’s Klo…“ und dergleichen). Es ist ja schön, das einmal exemplarisch zu begreifen, wenn aber ein gut zweieindreiviertel Stunden langer Abschnitt eines Hörbuchs fast nur um derlei Themen kreist (und es ist wirklich so, dass Molly sich in diesem langen Abschluss-Gedankenstrom nur über Sex, die Gestaltung ihrer Wohnung, Sex, Shopping, Sex, Toilettengänge, Sex, Körperpflege, ihre eigene verschrobene Selbstwahrnehmung, Sex und dergleichen Gedanken macht) nimmt es die Wirkung einer Tortur an.

In „Geisterbrigaden“ lässt John Scalzi einen ähnlichen Gedankengang ablaufen:

Passt irgendwie perfekt, oder?

Passt irgendwie perfekt, oder?

Beim Laufen war es sogar noch viel schlimmer. Der schleppend langsame Verlauf dieses einen Tages (literarisch ja nun auf 38 Stunden ausgedehnt) zieht sich gefühlt doppelt so lange hin, wenn man sich des Morgens durch die noch recht düstere Ostalb bewegt. Mit dem richtigen Hörbuch „fliege“ ich (gefühlt) nur so über die Straßen und Wege, mit „Ulysses“ kroch ich wie eine Schnecke.

Die Erzähltechnik und die Wortwahl sowie der unverkennbar gebildete Ansatz, der nicht zuletzt durch die eingesetzten mindestens fünf Sprachen (ich konnte Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Latein erkennen) zutage tritt, sind die Elemente, die mich begeistern konnten. Hier und da schuf James Joyce sogar geradezu brüllend komische Passagen, wie zum Beispiel die Kutschfahrt nach dem Requiem für Paddy Dignam, bei der die Fahrgäste sich in einen wahren Lachrausch hineinsteigern.

Wie ich schon geschrieben habe: Ich bin wohl ein Kulturbanause. Denn selbstverständlich ist mir völlig klar, dass ein derart fähiger Autor wie James Joyce niemals in seinem Leben so viel Zeit und Mühe dafür geopfert hätte, nur Banalitäten anzusammeln. Das Werk ist durchzogen von einem feinen Netz literarischer, sozialer und historischer Anspielungen. Mein Banausentum besteht nun darin, dass mir das – geradeheraus gesagt – scheißegal ist. Momentan mag ich Bücher, die ich in die Hand nehmen und mich selbst für eine Weile darin verlieren kann. Ich suchte Unterhaltung und fand Bildung. Und genauso spröde, wie das klingt, war es leider auch.

Fazit:

Das Werk ist faszinierend, aber nicht für mein aktuelles Ich. Dieses sucht nach Unterhaltung, die das Werk in der für mich attraktiven Form nicht oder nur an wenigen Stellen zu bieten vermag. Dass ich mir die volle Länge gegönnt habe, zeigt, dass es mir durchaus ernst mit dem Buch war, doch ist mir jetzt eindeutig nach leichterer Kost, die meinem simplen Geist eher entgegen kommt. In einigen Jahren gibt es einen erneuten Anlauf, vielleicht sogar in Form eines iBooks mit zusätzlicher Sekundärliteratur, denn faszinierend ist das Werk nach wie vor auf einer intellektuellen Ebene – nur weiß ich, dass ich in den kommenden Jahren erst einmal kein Verlangen habe, mich dem Werk noch einmal so zu nähern.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

52 Wochen – Teil 23 („Warhol-Solera“)

Solera im Warhol-Style – und die Brille macht ganz klar: Love, Peace and Happiness for all mankind...

Solera im Warhol-Style – und die Brille macht ganz klar: Love, Peace and Happiness for all mankind…

Passend zur allmählich einsetzenden Ferien-Entspannung gibt es heute mal einen Haufen Kunst und einen Haufen Blödsinn (aber angenehmen!) auf einmal. Die Idee hatte ich schon vor Wochen, denn in der Kaffeeküche neben unserem Lehrerzimmer in der Schule hängt ein Kunstdruck des bekannten Marilyn Monroe-Bilds von Andy Warhol. Beim Händewaschen warf ich einen Blick darauf – und sofort war mir klar, dass ich das auch einmal ausprobieren muss. Das Ergebnis ist hier zu sehen!

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 23 Wochen – Achtung! Bei 26 erreichen wir die Halbzeit! – läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme. Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen, wenn man lustig ist, kann man ihm auch ein bestimmtes Motto verpassen – das liegt mir besonders, daher gab es bislang eigentlich ausschließlich Fotos mit einem bestimmten Motto. Die üblichen und allesamt sehenswerten Teilnehmer sind:

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Das Ausgeliefertsein an die Unkultur

Hervorragend: Rhythm Is It!

Eine hervorragende Dokumentation: Rhythm Is It!

Henry Wilt, der unschlagbar sympathische Antiheld aus Tom Sharpe's aberwitziger „Wilt“-Romanreihe empfindet seine Unterrichtstätigkeit an der fiktiven Berufsschule von Fenlan als ein Ausgeliefertsein an die Unkultur, weil seine Schüler sämtlich von Manieren und Kultur befreite Hempel sind.

Grundsätzlich würde ich mich sehr dafür stark machen, dass wir es am Gymnasium ja überwiegend mit einem anderen, in der Summe angenehmeren Klientel zu tun haben. Doch hin und wieder machen sich ein paar Schüler daran, mir auf ihre eigene Art klarzumachen, wie sehr ich mich doch irren kann…

Gestern habe ich mit einer meiner fünften Klassen im Rahmen meiner Strawinsky-Sequenz die überaus bekannte Skandal-Ballettmusik „Le sacre du printemps“ besprochen und Teile daraus (natürlich in stark vereinfachter Form) musiziert. Dabei kamen wir irgendwann auch auf den Film „Rhythm Is It“ zu sprechen, diesen wirklich ansprechenden Dokumentarfilm über eine intensive Erarbeitungsphase eines Balletts zu der live gespielten Musik Strawinskys. Die Besonderheit: Getanzt wird das Ballett nicht von einer kleinen Gruppe echter (oder werdender) Ballett-Tänzer und -Tänzerinnen. Bei „Rhythm Is It“ wurden 250 Schüler von diversen Hauptschulen in Berlin zusammengerufen – und das Ergebnis zeigt, dass dies keineswegs die verlorene Schicht/Generation sein muss, für die viele sie halten.

Durch einen Zufall bekam ich heute eine Vertretungsstunde in genau dieser Klasse von gestern zugeteilt. Das stand gestern auch schon auf dem Vertretungsplan, also konnte ich mir den Luxus erlauben, diese zusätzliche Stunde vertiefend zu nutzen, denn ich packte heute früh noch die „Rhythm Is It“-DVD ein. In diesen Genuss kommen die Parallel-Klassen nicht, eigentlich ging ich davon aus, dass die Klasse diesen kleinen Exkurs zu schätzen wisse.

Ich zeigte den Schülern aber nicht die 100-minütige Dokumentation. Nein, ich beschränkte mich auf die Aufführung, die auf einer separaten DVD in dem Deluxe-Schuber enthalten ist. Die Klasse blieb sogar weitgehend ruhig beim Ansehen (was leider schon keine Selbstverständlichkeit ist, denn heutige Schüler haben meiner Wahrnehmung nach das permanente Bedürfnis, alles und jeden zu jedem Zeitpunkt zu kommentieren – auch wenn es niemanden interessiert oder nur ganz periphär mit der Sache zu tun hat), doch am Ende kam ein Schüler zu mir und sagte allen Ernstes:

Also ich wäre ja auch einer von denen gewesen, die die (gemeint war die Tänzerin, die am Ende der Handlung „geopfert“ wird, um die Götter zu besänftigen, damit sie einen frühen und milden Frühling schicken) getötet hätten, der Film war ja so scheiße.

Ich habe mir einfach jeglichen Kommentar verbissen, an Henry Wilt und sein Ausgeliefertsein an die Unkultur gedacht und ihn aus dem Klassenzimmer geschickt. So ein vorbildlicher Gymnasiast voller Weltoffenheit und kulturellem Interesse!

 

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Musikmaschine vom Feinsten

Gerade habe ich auf Twitter den Link zu einem YouTube-Video entdeckt, bei dem ein Künstler/Musiker seine Musikmaschine vorstellt, die mit der Hilfe von 2.000 Stahlkugeln betrieben wird. Üblicherweise bin ich solchen Spielereien gegenüber immer sehr skeptisch eingestellt, doch dieses Mal kann ich nur sagen: Wow! Eine tolle Idee, die fein ausgeführt wurde, sodass tatsächlich auch eine optisch faszinierende Maschine entstanden ist.

Wer Interesse daran hat, sehe bitte hier.

Ich finde hier sowohl die Idee als auch die Umsetzung sehr gelungen. Ihr sicher auch, oder?

 

Getaggt mit , , , , , , , ,

Analog-Spammer und Hörgewohnheiten

Ich muss an dieser Stelle ein kleines Geständnis ablegen: In meiner Jugend – also vor wirklich langer Zeit – war ich ein Analog-Spammer. Was ich mit Emails oder iMessages noch nie gemacht habe – eine Nachricht an alle Email-Adressen in meinem Adressbuch zu schicken –, auf analogem Wege war ich ein Sünder. Und – es schmerzt auf moralischer Ebene noch bis heute – ich wurde dafür auch noch bezahlt.

Bevor jetzt hier ein falscher Eindruck von meiner Person (von der ich mir insgesamt doch ein sehr positives Bild gemacht habe) aufkommt: Ich verteilte Werbezettel. Für mich als Schüler war das – zumindest bei schönem Wetter – eine sehr angenehme Möglichkeit, das Taschengeld aufzubessern (vom Winter schweige ich hier lieber). Meine Mutter hat sich sicher gefreut, dass ich – als geborene Couch-Potato – damals meinen Hintern für ein paar Stunden an die frische Luft verfrachtete. Meine Geschwister waren froh, den lärmenden (Blechbläser und E-Gitarrist, das sagt alles!) Bruder aus dem Haus zu haben – und ich hörte die gesamte Austragdauer Musik.

Ganz ehrlich: Das war wertvoller als das Geld. Mein Billig-Walkman-Imitat von Woolworth (9,90 DM) war zwar eine echte Katastrophe, der spätestens ab der Hälfte der Batteriekapazität zu leiern anfing, doch so konnte ich ungestört ein Album nach dem nächsten durchhören. Manche Kassette habe ich so oft durchgehört, dass ich das Band irgendwann aufgrund übermäßiger Abnutzung entsorgen musste.

Gleichzeitig hat mich diese Erfahrung in einer Hinsicht stark geprägt: Ich bin ein Album-Hörer. Das ist typisch für die Trennung zwischen Pop- und Rockmusik, denn erstere ist singleorientiert (im Zeitalter von iTunes und Streaming-Diensten ein hoffnungslos überholter Begriff), letztere albumorientiert. Nicht zuletzt bei den in der Rockmusik so weit verbreiteten „Konzeptalben“ zeigt sich der Fokus auf das Gesamtwerk, nicht das einzelne Stück.

Zurück zu meiner Hörgewohnheit: Bis heute suche ich mir – von ein paar Ausrutschern abgesehen – immer das gesamte Album heraus. Natürlich schälen sich einzelne Stücke als Lieblinge heraus, doch die feine Abstimmung der Stücke aufeinander, in die die Musiker viel Zeit und Herzblut investieren, geht an mir nicht spurlos vorbei.

Geht es euch auch so? Ich bin schon gespannt auf Kommentare…

 

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Schönes Konzert, freundliche Kritik – Feierabend-Feeling

Vor ein paar Tagen habe ich hier ja Werbung für das gestern in der Aalener Stadthalle abgelieferte Konzert gemacht. Das Konzert lief gut, die kleine Halle (für ca. 400 Leute) war rappelvoll besetzt, auf den Balkonen saßen auch noch ein paar Leute, so macht ein Konzert Spaß.

Und dann lief es auch noch richtig gut. Gleich zu Beginn durfte ich mit unserem ersten Trompeter zusammen das Konzert für zwei Trompeten und Streicher in C-Dur von Antonio Vivaldi aufführen. Auch wenn das Werk nicht extrem schwer ist, kann man reihenweise deutlich hörbar etwas in den Sand setzen (was glücklicherweise nicht passierte). Angesichts der fast dreistündigen Probe vorher waren wir Solisten wohl beide froh, mit heilem Ansatz durchgekommen zu sein (vor allem angesichts der noch folgenden Stücke).

Im weiteren Verlauf gab es eine bunte, aber in sich sehr stimmige Mischung von klassischen und jazzigen Stücken, wobei der Jazz (dem Anlass folgend) deutlich überwog. Schön waren die Stücke mit Big Band und Streichorchester, die sofort an die großen Hits von Frank Sinatra und seinen Zeitgenossen erinnerten. Die Arrangements von Klaus Wagenleiter waren dabei unersetzlich.

Für mich am spannendsten war das Stück Yo Tannenbaum!, bei dem zu Beginn das allseits bekannte Lied O Tannenbaum zelebriert wird, dann wandelt es sich immer mehr zu einer langsamen Jazz-Ouvertüre, die in einen Count Basie-artigen Swing übergeht, um dann ordentlich zu beschleunigen und zum Bebop zu mutieren. Kurz vor Schluss wird das Tempo dann kräftig reduziert, um noch einen besinnlichen Ausklang zu ermöglichen. Die einzelnen Teile sind geschickt miteinander verknüpft und machen so richtig Spaß, auch wenn es in den Wochen vorher einiges an privater und gemeinsamer Übezeit kostete.

Dann gab es noch ein paar Stücke mit Sängern, die beim Publikum am besten ankamen. Auch hier muss man neben den Leistungen unserer Sängerinnen und des einen wackeren Sängers vor allem die Arrangierkünste von Klaus Wagenleiter erwähnen. Ohne diese perfekt austarierte Mischung wäre es niemals so schön geworden.

Und gerade habe ich mich umgesehen und einen schönen Artikel über das Konzert bei schwaebische.de entdeckt. Im Frühjahr wurde ein aus Sicht der Band sehr gelungenes Konzert von einem Kritiker wirklich gnadenlos verrissen, was einigen Wirbel verursachte. Insofern herrschte eine gewisse Nervosität ob der anstehenden Äußerungen in der Presse. Doch zum Glück ganz vergebens, denn so eine Kritik liest man als partizipierender (und sogar solierender) Musiker gern.

Da sowohl Musiker als auch Publikum von der Mischung begeistert waren, laufen schon (noch unverbindliche) Planungen, ein vergleichbares Event in zwei Jahren erneut zu veranstalten. Ich wäre sofort dabei.

Getaggt mit , , , , , , , , ,

Queen: It’s A Kind Of Magic

Queen: A Kind Of Magic

Ein musikalischer Dauerbrenner: A Kind of Magic von Queen

In den letzten Wochen hatte ich mit Apple Music ja so meine guten und schlechten Momente (ich berichtete), besonders gut war aber die Wiederentdeckung früher häufig gehörter Musikstücke, an die ich in den letzten Jahren kaum mehr gedacht hatte. Eines dieser Stücke ist das gänzlich fantastische It's A Kind Of Magic von Queen.

Das gleichnamige Album kam damals als eine Art Filmmusik für den 80er-Jahre Kino-Blockbuster Der Highlander heraus. Neben dem Titelsong ist vor allem die wundervoll melancholische Ballade Who Wants To Live Forever in die Musikgeschichte eingegangen.

Der Highlander

Jaaaa, der Film war schon gigantisch zu seiner Zeit. Das erste Mal habe ich den Film auf einer Fähre nach Norwegen gesehen. Dreimal. Die Überfahrt ging eine Weile… Das erste Mal bin ich erst ungefähr in der Mitte eingestiegen, fand die vielen Schwertkampfszenen cool, blieb dann sitzen, während der VHS-Kassettenspieler im Publikumsdeck zurückspulte. Dann begann der Film noch einmal und noch einmal (und so weiter).

Im Grunde basiert der Film nur auf der Idee, dass unerkannt unter den normalen Menschen eine sich stets gegenseitig verkleinernde Menge an Unsterblichen lebt. Diese Gruppe strebt einem Endkampf um die Weltherrschaft entgegen. Der einzige Weg, wie ein Unsterblicher eben doch sterben kann, ist das Abtrennen des Kopfes vom Rumpf, daher tragen sie auch alle Schwerter bei sich und sind geübte Kämpfer. Der Film beginnt in der Endphase der gegenseitigen Abschlachtereien, nur noch wenige Unsterbliche befinden sich auf der Erde, der Endkampf rückt zügig näher. Und genau da stolpert eine Normalsterbliche in diesen Zirkel hinein, verliebt sich in einen Unsterblichen, macht dessen Leben etwas komplizierter als nötig und darf dafür zusehen, wie er aus dem Endkampf um die Weltherrschaft (natürlich) siegreich hervorgeht.

Ausgehend von einer einzigen guten Idee wurde dieses Konzept dann leider noch ein paar Filme weiter ausgeschlachtet, was den innovativen Faktor nachträglich stark beeinträchtigte. Aber der erste Film war schlicht unschlagbar. Das festigte auch nachhaltig das Bild von Christopher Lambert in der öffentlichen Wahrnehmung. Trotz vieler anderer Filme, in denen er bis heute mitgespielt hat, erkennen ihn die meisten als Connor MacLeod, den Highlander. Mir geht es da nicht anders.

Filmmusik

Die Band Queen wurde damals vom Regisseur mit einer vorläufigen Fassung des Films konfrontiert, als er sie fragte, ob sie sich vorstellen könnten, einen Beitrag zur Filmmusik zu leisten. Trotz der noch lange nicht den endgültigen Status erreichten Schnittfassung waren die Musiker so begeistert, dass Brian May angeblich noch auf dem Rückweg vom Studio den ersten Song (Who Wants To Live Forever) entwarf. Aus den ursprünglich wenigen Songs, die sie beisteuern sollten, wurde ein komplettes Album. Die nicht weniger geniale klassische Filmmusik von Michael Kamen wurde nicht einmal separat veröffentlicht (schade).

Das gesamte Album ist gut, doch stehen manche Stücke heraus. Und meine zwei persönlichen Favoriten sind die bereits erwähnten Stücke.

A Kind Of Magic

Der Titelsong besticht für mich durch zwei Dinge: Seinen fantastisch gemischten Sound, der jedes einzelne Element des Arrangements gut (=im genau richtigen Verhältnis zum Rest) zur Geltung kommen lässt, und Freddie Mercurys Stimme.

Von Anfang an baut sich diese unglaubliche Spannung auf, das Live-Video setzt in dieser Hinsicht noch einen drauf, denn da zelebriert die von Kunstnebelschwaden umgebene Band das Intro noch deutlich länger. Und dann schaltet Freddy Mercury ziemlich schnell in den Turbo-Drive, sein stimmliches Markenzeichen. Er erklimmt mit scheinbarer Mühelosigkeit (live merkt man dann, dass es nicht mehr ganz so mühelos war) höchste Höhen. Immer und immer wieder. Der Groove festigt sich und trägt den Hörer davon.

Es mag abgedroschen klingen, aber es entspricht dem Songtitel: Es ist wie Magie. Der Song entwickelt einen Song, der den Hörer wie eine Spinne in ihr Netz einspinnt und nicht mehr loslässt. Hat man ihn einmal durchgehört, möchte man gleich wieder an den Anfang springen.

So, jetzt habe ich allen den Mund wässrig gemacht, oder? Na, dann ab zu Apple Music, iTunes, Spotify, Rdio oder YouTube und den Song gleich zehnmal anhören!

 

Getaggt mit , , , , , , , , ,