Schlagwort-Archive: Konzert

Song des Tages (263) – 2017-06-02

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der letzte Tag vor den Ferien, gestern Konzert, heute Entspannung. Zeit für gediegenes Abschlaffen und eine große Portion „Mir geht alles am Arsch vorbei“ – und dazu brauche ich die richtige Art von Musik, die heute in Form von Liam Gallagher daher kommt. Er hat recht frisch neues Material auf den Musikmarkt geworfen, einen Song habe ich als Empfehlung von einem Technologie-Blogger über Twitter verlinkt bekommen und sofort als den perfekten Kandidaten für einen Tag wie heute identifiziert: „Wall of Glass“:

Am Video gefällt mir der recht häufig eingesetzte „Wir drehen die Kamera langsam um mindestens 180 Grad“-Effekt, das habe ich so oft und in so genüsslicher Art und Weise noch nicht gesehen. Hach, gleich noch einmal!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (262) – 2017-06-01

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute wird mal wieder ein anstrengender Tag: Unterricht, Oberstufenarbeit, Notenkonferenz, Proben, Stellproben, Sommerkonzert… Das könnte an der einen oder anderen Stelle stimmungstrübend wirken, und damit es gar nicht erst soweit kommt, schiebe ich einen musikalischen Gegenpol ins Spielfeld: „Waiting For Love“ von Avicii:

Der Song hat unglaublich viel Energie, erzeugt – zumindest in mir – eine gute Stimmung, ist also geradezu perfekt für den heutigen Tag. Haut ordentlich rein heute!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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52 Wochen – Teil 46 („Lampenfieber“)

Am 5. Januar trat ich mit Blues & The Gang im Aalener Frapé auf. Der Auftritt lief gut, ich kann mich gar nicht beschweren – auch wenn natürlich der eine oder andere Ablauf mal eben spontan auf der Bühne geändert wurde. Aber wofür hatten wir vorher geprobt, doch nur um genau darauf gefasst zu sein, oder? Spaß beiseite: Der Gig war richtig gut, das Publikum ging toll mit, die Stimmung im Raum war exzellent (siehe Zeitungsbericht, auch wenn mein Name durch den des regulären Trompeters ersetzt wurde, der aktuell noch im Urlaub weilt).

Nun dürfte man coole Livebilder erwarten, die mich frivol mit dem Hintern wackelnd im Kreis der Band zeigen, doch erstens habe ich von den übrigen Musikern noch keine Bilder erhalten, zweitens habe ich in den Pausen eher streng (man könnte auch von „gequält“ sprechen) dreingeblickt, denn draußen war es kalt (gute -16 Grad Celsius), die Zeit lag wieder einmal außerhalb meiner Komfortzone (Beginn: 21:25 h, Ende: 0:15 h) und – für mich eindeutig am schlimmsten – Zigarettenrauch. Der ganze Laden, auch der Rückzugsraum für die Band, alles waberte nur so von Rauch.

Vor einer geraumen Weile habe ich mich zu dem Thema ja schon einmal ausgelassen (hier). Schon da habe ich darauf hingewiesen, dass ich kein militanter Nichtraucher bin, der dann aggressiv auf die Raucher zugeht und sie anschnauzt (wäre in einem Raucherlokal auch wenig hilfreich gewesen), aber üblicherweise entziehe ich mich aktiv der Umgebung, in der geraucht wird. Schnell und effektiv. Das ging nicht, da ich von 19:20 bis 0:20 h in eben diesen Räumlichkeiten bleiben musste (wenn ich nicht erfrieren wollte). Also hielt ich es mit zusammengebissenen Zähnen aus. Tja, und genau so sehe ich heute auf den Selfies auch aus:

Ein paar Impressionen von mir als dezent aufgeregtem Trompeter – der etwas gequälte Gesichtsausdruck ist aber eher dem Dauergequalme der Gäste geschuldet gewesen...

Ein paar Impressionen von mir als dezent aufgeregtem Trompeter – der etwas gequälte Gesichtsausdruck ist aber eher dem Dauergequalme der Gäste geschuldet gewesen…

Genug davon: Der Gig war wirklich fantastisch (abgesehen vom Rauch), der Titel der heutigen Selfie-/Foto-Collage lautet aber „Lampenfieber“ – und das völlig zu Recht, denn ich war geradezu „höllisch“ aufgeregt.

Bevor ich Musik studiert habe, dachte ich immer: „Wenn ich das Studium mal hinter mir habe, dann gehe ich viel relaxter und sicherer an die Auftritte heran.“ Weit gefehlt, denn mit den Fähigkeiten stiegen auch die Ansprüche. Wer mehr kann als vorher, erwartet entsprechend mehr als vorher. So erging es auch mir, weswegen ich überhaupt nicht davon reden kann, eine „coole Socke“ zu sein. Nach außen hin schon, innerlich jedoch war ich alles andere als entspannt. Auch das wirkte nachhaltig auf meinen düsteren Gesichtsausdruck.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 46 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

Fortsetzung: Die nächsten 52 Wochen?

Das habe ich letzte Woche schon gefragt: „Gibt es eigentlich schon einen Plan, die hier geballte Kreativität (also die aller am Projekt teilnehmenden Blogger) in neue Bahnen zu lenken, denn in nur sechs Wochen ist ja schon Feierabend…?“ Der gute Zeilenende hat auch schon ein paar Vorschläge gemacht (siehe Kommentare von letzter Woche), womöglich bringt aber noch jemand aus der illustren Runde einen innovativen Vorschlag ein.

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52 Wochen – Teil 43 („Bluesman“)

Gestern Abend durfte ich bei Blues & The Gang im Gleis 1 aushelfen. Zweimal hatte ich mit der Band geprobt, doch nie waren alle anwesend. Die Ehre hatte ich erst im Konzert – doch es war fantastisch. Einzig die Uhrzeit lag weit außerhalb meiner Komfortzone, denn das Konzert begann erst kurz nach 21:00 h und bestand aus zwei Sets. Mit Pause waren wir kurz nach Mitternacht fertig. Da schlafe ich normalerweise schon seit mehr als zwei Stunden. Gestern/heute kamen dann aber noch Abbau und Verladen, danach lenkte ich den Wagen des Pianisten nach Hause. Pünktlich um 2:30 h kroch ich in mein Bett.

Alles in allem war der Abend zwar höllisch anstrengend, aber auch sehr erfrischend, denn mit einer kleinen Band hatte ich schon seit gefühlt ewigen Zeiten nicht mehr gespielt. Als langhaariger Teenager war ich als Gitarrist in einer sensationell guten Rockband aktiv (soll heißen: Wir mussten uns nach jedem Auftritt umbenennen, damit beim nächsten noch Leute kommen…). Je kleiner die Band, desto wichtiger ist der einzelne Musiker. Bei einer Big Band – da habe ich deutlich mehr Erfahrung – ist das zwar ähnlich, aber bei Weitem nicht so zwingend. Setze ich bei der kleinen Band ein paar Takte aus, fehlt da tatsächlich ein Part, bei der Big Band dagegen ist oft noch ein anderer Spieler parallel zu mir (klar: es fehlt immer noch etwas, nicht zuletzt die Klangfarbe, aber es ist halt nicht ganz so dramatisch).

Der Auftrittsort ist außerordentlich skurril: Ein alter Bahnhof, der sich in zwei Teile gliedert: Links vom Eingang landet man in einer dadaistischen Dauerinstallation (siehe heutiges Selfie-Konstrukt), rechts geht es in den Aufführungsraum. Wesentlich mehr als 40-50 Personen bekommt man neben der Band nicht mehr in den Raum, gestern war es rappelvoll. An zwei Stellen im Set gab es zwei Stücke ohne Bläser hintereinander, da gingen wir von der Bühne. In diesen Pausen wandelte ich durch die dadaistische Installation – und zückte flugs mein iPhone…

Dadaismus und Blues müssen keine Gegensätze sein, das habe ich gestern Abend gelernt...

Dadaismus und Blues müssen keine Gegensätze sein, das habe ich gestern Abend gelernt…

Im Lauf der letzten 43 Wochen ist mir aufgefallen, wie schwierig es ist, beim Selfie-Schießen nicht allzu doof in die Kamera zu schielen… Das Problem kaschierte ich heute durch die Kombination der Fotos. Schön (im Sinne von: „AAAAAAAAAAhhhhhhhhhh!“) auch rechts oben die Hinweise zur technischen Installation im Konzertraum…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 43 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Song des Tages (93) – 2016-12-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Einer der besten Konzertmitschnitte aller Zeiten ist – zumindest meiner bescheidenen Meinung nach – „Cuba“ von Simply Red. Das Programm richtet sich aufgrund des Alters vieler der dargebotenen Hits an ein Publikum eher in meinem oder noch gehobenerem Alter, doch in diesem Fall ist diese Exklusivität durchaus von Vorteil, denn die Band, allen voran Mick Hucknall als fantastischer Frontmann, spart sich jegliche Show-Kinkerlitzchen. Hier wird gleichzeitig ernsthaft und völlig befreit sowie inspiriert vom kubanischen Ambiente auf höchstem Niveau musiziert und Entertainment vom Feinsten abgeliefert. Hier findet man etliche Clips aus dem Programm.

Einer der Höhepunkte ist für mich immer der Song, den ich zum heutigen Song des Tages erkoren habe: „Perfect Love“ von Simply Red:

Der Song hat eine unglaubliche Power, gleichzeitig ist er verspielt und nutzt die superbe Stimme Mick Hucknalls auf einzigartige Weise aus. Einfach nur ein Traum!

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Song des Tages (61) – 2016-11-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den Jahren 1990/1991 spielte Eric Clapton 24 Nächte am Stück in der Royal Albert Hall in London. In diversen Besetzungen von der kleinen Rock-Band („4 Piece Band“) bis zum Symphonieorchester wurden Stücke aus allen Bereichen seiner schon damals gut 30 Jahre währenden Karriere gespielt – und aufgenommen. Die Highlights dieser Konzerte wurden kurz darauf als Album mit dem Titel „24 Nights“ veröffentlicht.

Von dieser Konzertreihe gibt es auch ein Musikvideo, das ich mir damals noch auf VHS-Kassette kaufte. Obwohl ich alle Teile mochte, gefiel mir die bodenständige und geradlinige Art der 4 Piece Band einfach am besten. Und aus deren Programm sticht ein Stück derart superb hervor, dass es heute zum Song des Tages gekürt wurde. Es handelt sich um eine alte Cream-Nummer mit dem Titel „Sunshine Of Your Love“:

So, wer kann jetzt noch behaupten, Phil Collins nur als Tamburin-Spieler auf einem Album zu haben? Krasse Sache, aber das Stück haut mich jedes Mal neu um.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Vom richtigen Zeitpunkt

Gestern hatten wir unser Konzert mit Axel Schlosser im Peutinger Gymnasium Ellwangen. Und es war – ohne mich über Gebühr loben zu wollen – grandios. Am Ende bekamen wir sogar stehende Ovulationen, nein, Moment, Ovationen! (Dank an Urban Priol für diesen schönen Jokus). Auf die Zeitungskritik bin ich schon gespannt und werde sie dann in diesem Blog entsprechend verlinken (oder genüsslich daraus zitieren).

Eine Stelle im Konzert gab’s, da spielte ich ein hohes As. Der Ton war fantastisch: perfekt getroffen, genau im Zentrum (mein Trompeten-Professor hat mir damals immer eine virtuelle Zielscheibe gezeigt, deren Zentrum jeder Ton zu treffen habe – dieser war exakt so). Er war genau im richtigen Ausmaß gestützt, er intonierte superb. Und kam genau eine Viertel zu früh. Mitten in eine Generalpause der Band hinein. Tja, nun darf ich wohl die nächsten Wochen einige Witze über das „zu früh Kommen“ über mich ergehen lassen. Verdient hab ich’s ja…

Mehr gibt’s, sobald ich der Zeitungsberichte habhaft geworden bin…

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Probenmarathon

Die Vorbereitungen für das Konzert morgen sind nunmehr abgeschlossen. In den letzten Wochen fand jeden Donnerstag eine zweieinhalbstündige Probe statt, heute haben wir noch einmal sechs Stunden draufgepackt. Doch alles in allem sieht es gut aus, besser noch: Es hört sich gut an. Und das ist in diesem Fall kein Eigenlob (oder nur ein ganz kleines), denn ich bin ja als dritter Trompeter nur ein kleines Rädchen in der großen Maschine der Big Band.

So sehr ich mich auf das Konzert morgen freue, ganz undankbar bin ich nicht, wenn in den kommenden Wochen der übliche 14-Tages-Rhythmus wieder Einzug hält. Als Frühaufsteher bin ich nun einmal nach 21 Uhr nicht mehr allzu leistungsfähig. Da sind die Proben bis 22:00 h (mit anschließend mindestens 30 Minuten Heimweg) nicht nur der pure Genuss. Vor allem der Schultag danach leidet immer ein wenig. Da ich aktuell ein paar Stunden extra unterrichte (eine Kollegin ist erkrankt, ihre Klassen wurden auf uns übrige Fachkollegen verteilt), ist der Freitag dann immer ein echtes Argument für ein Wochenende auf dem Sofa…

Zurück zur Probe: Vorhin habe ich unabsichtlich für etwas Erheiterung bei meinen Big Band-Kollegen gesorgt: Die Rhythmusgruppe hatte ihren Soundcheck. Dabei muss der Schlagzeuger jeden einzelnen Teil seines Drum Sets, der per Mikrofon abgenommen wird, eine Weile einzeln betätigen, damit der Mann am Mixer die notwendigen Einstellungen vornehmen kann. So ganz leise ist das nicht. Dann kamen auch noch E-Piano, E-Gitarre und Kontrabass/E-Bass dran. In dieser Zeit mussten alle übrigen Akteure zwangsläufig pausieren. Der Raum war kühl, also holte ich mir meine Jacke, packte mich gut darin ein und setzte mich in eine Reihe des Publikumsraums. Erst las ich ein paar Minuten, merkte aber, dass mich eine gewisse postprandiale Müdigkeit packte. Also döste ich einfach ein, nur um ein paar Minuten später von kaum verhohlenem Gekicher meiner Kollegen wieder geweckt zu werden… Tja. Das war sicher nur der Neid.

Schönen Abend allerseits!

P.S.: Wenn ich so schön davon berichte, sechs Stunden Probe gehabt zu haben, darf ich natürlich nicht unterschlagen, dass meine Frau in der ganzen Zeit alle Kinder allein an der Backe hatte. Das sollte ich möglichst bald mal wieder gut machen. Ich bin in dieser Hinsicht immer etwas zu introvertiert, doch ich gelobe Besserung.

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Song des Tages (10) – 2016-09-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Für den zehnten Tag der Reihe habe ich einen Song ausgewählt, der mich schon als Teenager nachhaltig fasziniert und immer wieder neu angelockt hat: „Mad About You“ von Sting.

Einer der enigmatischsten Songs, der bis heute in fast allen Sting-Konzerten wieder gespielt wird. Und jede Sekunde davon lohnt sich.

(Update, 4. Februar 2017: Neuer Video-Link, da der alte bei YouTube gelöscht wurde.)

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Faszinierende Fliegerei

Heute war einer der stressigsten Tage des ganzen Kalenderjahres, denn morgen steht unser Adventskonzert in der Schule an. Nach zwei Stunden Unterricht wurde eilig alles an Instrumenten, Notenständern und -mappen in den angemieteten Transporter geladen und dann zur Kirche transportiert. Dann alles reintragen und aufbauen. Das funktionierte immerhin einigermaßen, sodass die verbliebene Probenzeit gut genutzt werden konnte.

Für uns Lehrer ist so ein Anlass aber immer extrem stressig, denn wir müssen ganze Schülerhorden durch die Gegend dirigieren und davon abhalten, das Equipment dort abzuladen, wo dann eigentlich alles für die Probe geordnet aufgebaut werden sollte. Und wo ein Schüler pragmatisch und intelligent handelt, so verliert sich diese Fähigkeit zunehmend mit der Menge an Personen. Sobald einer aus Unsicherheit einfach mal ein Teil abstellt, gruppieren auch alle anderen ihre Sachen darum – und das ist meistens mitten im Weg.

Egal, für mich als Lehrer ist so etwas immer ein Tag, an dem ich sehr viel hin und her rennen, unzählige (meist überflüssige) Fragen beantworten und ständig als „Mädchen für alles“ fungieren muss. Meine Nike Fuel-Übersicht für den heutigen Tag spricht eine deutliche Sprache (die weißen Punkte stehen für Stunden, in denen ich mich viel bewegt habe):

Ein voller und bewegungsreicher Tag!

Ein voller und bewegungsreicher Tag!

Nachdem der Vormittag auf diese Weise vergangen war, sang ich meinen Oberstufenkurs im Klassenzimmer ein, dann gingen wir ebenfalls zur Kirche (das sind zum Glück nur ein paar Meter), wo wir die Akustik austesteten. So befreit man sich als Sänger bei dieser monumentalen Überakustik auch immer fühlen mag, für das Textverständnis ist der Raum mit seiner sehr hohen Decke und dem langgezogenen Kirchenschiff tödlich.

Nochmals egal, denn ändern kann ich daran nichts. Aber – und hier komme ich auf die Überschrift zurück – auf dem Weg zur Kirche gab es ein faszinierendes Schauspiel am Himmel zu sehen. Ein paar Kunstflieger waren wohl am Ausprobieren neuer Formationen. Leider gibt das Foto nicht die filigrane Ästhetik der durchaus wohlgeschwungenen Streifen am Himmel wieder. Aber sie flogen zuerst eine ganze Weile direkt nebeneinander, sodass man (rechte Bildhälfte) nur einen großen Kondensstreifen sah, erst als sie sich trennten, war es klar, dass zwei Flieger am Werk waren. Das hat mir den Nachmittag ziemlich versüßt. Nun kann ich mich auf das Konzert morgen freuen. Wer Lust hat: Salvator-Kirche Aalen, 19:00 h, Eintritt frei.

Faszinierende Formationen am Aalener Himmel

Faszinierende Formationen am Aalener Himmel

 

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