Hotarus Filmchallenge (August 2016)

Noch bevor ich dazu kam, mir die früheren Begriffe von Hotarus Filmchallenge herauszusuchen, fielen mir die Begriffe für August ins Auge. Also musste ich mich sofort daran setzen…

  • (32) Spiel: „Ocean’s Eleven“ (weitere Infos) – für mich einer der unterhaltsamsten und coolsten Filme der letzten 20 Jahre, bei dem sowohl Handlung als auch Musik und Besetzung einfach perfekt zueinander passen. Der wird einfach nie langweilig, selbst wenn man ihn schon etliche Male gesehen hat.
  • (33) Tür: „Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia“ (weitere Infos) – zwar absolut kein Match für die Buchvorlage, dennoch optisch sehr beeindruckend.
  • (34) Haus: „Geschenkt ist noch zu teuer“ (weitere Infos) – heißer Tipp, falls jemand den Film noch nicht kennt: Das völlig überdrehte Lachen, das Tom Hanks ausstößt, als die Badewanne durch den Boden bricht. Göttlich!
  • (35) Schriftsteller/in: „Misery“ (weitere Infos) – meiner Meinung nach eine der besten Literatur-Adaptionen aller Zeiten, siehe auch hier.

Ich kann die Begriffe für September kaum erwarten.

52 Schlüsselwörter – Hotarus Filmchallenge

Gerade habe ich den aktuellen Post der Singenden Lehrerin entdeckt, in dem sie auf einen Challenge von Hotaru hinweist. Bei dieser Herausforderung geht es darum, zu vorgegebenen Begriffen einen – in diesem Fall meiner Meinung nach – passenden Film zu nennen. Diese Idee gefällt mir, daher mache ich mit…

Die aktuellen Begriffe sind:

In den kommenden Tagen begebe ich mich mal auf die Suche und reiche die Filmtitel zu den schon vergangenen 26 Begriffen nach. Es dauert aber sicher noch ein wenig…

Fauler Tag

Solera legt die Füße hoch...
Solera legt heute mal ganz faul die Füße hoch...

Heute ist ein richtig fauler Tag. Und ich genieße jeden Moment davon. Hmmmmmmm, was macht einen faulen Tag aus? Ganz klare Sache: Ausschlafen! Also bis 5:55 h, dann noch liegen bleiben bis zehn nach sechs. Luxus (kein Kind wollte etwas von uns…)! Dann ab in den Keller und ganz entspannt Laufen (17,17 km – ich beende die Läufe immer bei solchen Schnapszahlen, gestern waren es 16,16…). Aber wirklich ganz entspannt mit einem guten Hörbuch. Seit ein paar Tagen (Ferien!) hänge ich dann immer noch ein paar (<10) Minuten Seilspringen an – der Doc hat ja abgeraten, aber in der Kürze kann es nicht wirklich schädlich sein. Außerdem habe ich dabei Seeed gehört, das puffert gut… Dann duschen und frühstücken. Und dann bin ich gleich einmal sitzen geblieben, wo ich war und habe meine Twitter-Zeitleiste überflogen, hier und da einen Artikel genauer gelesen, ein Glas Cola Light nach dem anderen getrunken und den Blog-Eintrag von heute früh geschrieben. Dann kamen meine Frau und unsere Mittlere (gestern war Erstkommunion) von der Kirche heim. Spontan beschlossen wir, doch einfach mal einen Film anzuwerfen – wenn nicht in den Ferien, wann dann? Also TV an: „Evolution“. Herrlich! Das war für uns Eltern gut, aber gerade die Mittlere mag den Film nicht und blieb standhaft in ihrem Zimmer. Daher schwenkte der mittlerweile seine Faulheit voll auskostende Solera auf „Undercover Blues – Ein absolut cooles Trio“ um, was bei allen Kindern gut ankam. Und weil ich schon so schön saß, gab es danach gleich noch einen Film (Rabeneltern!). Bildungsfernsehen: „Zärtliche Chaoten“. Die Kinder haben sich königlich amüsiert, wir Erwachsenen uns auch – wenn auch aus anderen Gründen, denn die Witze sind überwiegend derart schlecht (ich sag nur: Schlürfrechte), dass man den Film eigentlich nur mit einer ganzen Flasche Solera 1847 intus ertragen kann. Aber das Amüsement der Kinder wirkte absolut ansteckend. Danach schmerzte mir vom vielen Sitzen schon beinahe der Hintern, also stand ich auf und begab mich als Üben. In den Blas-Pausen tippe ich nun diesen kurzen Eintrag. Hach! Ferien sind schon etwas herrliches!

 

Solera für Solera

Frisch geliefert – Solera 1847
Frisch geliefert: Solera 1847

Nein, ich befinde mich nicht im Wahlkampf und betreibe mitnichten Eigenwerbung im großen Stil gemäß einiger Gestalten des aktuellen US-amerikanischen Zeitgeschehens. Bei mir sind zwei Dinge eingetreten, die mir den Einstieg in die Ferien – ohnehin eine angenehme Sache – noch deutlich versüßen werden:

  1. Gestern kam meine große Box mit allen „Dr. House“-Staffeln. Da ist vor allem die frühen Staffeln mehr oder weniger gar nicht kenne, ist das eine schöne Alternative zu den von mir und meiner Frau sehr geschätzten „Eureka“-Folgen, die sonst unsere Abende begleiten.
  2. Heute lieferte DHL einen ganzen Karton mit sechs Flaschen des einzigartigen Oloroso, der diesem Blog seinen Namen (eventuell sogar gegen seinen Willen – gefragt habe ich ihn nicht) leiht: Solera 1847 von González-Byass. Die erste Flasche ist bereits im Kühlschrank. Wenn ich heute Abend mit unserer Jüngsten vom Kinderturnen zurück bin und endgültig in eine etwas entspanntere Verfassung hineingleite, wird entkorkt und das erste Glas genossen. Das letzte liegt fast zwei Jahre zurück – eigentlich ein untragbarer Zustand!

Sollte mir das Glas besonders gut munden (und ich bin absolut zuversichtlich, dass es dieses Kriterium in gewohnt bravouröser Art erfüllen wird), kann es durchaus passieren, dass ihm noch ein oder zwei weitere folgen. Mal sehen, ob ich dann morgen darüber bloggen muss, dass mein Schädel ein paar Nummern zu groß und schwer ist… Prost!

Irgendwann lade ich mal den höchst geschätzten Zeilenende und die einzigartige Es Marinsche kocht auf einen schönen Tag in die Casa „Solera 1847 und Multicolorina dilettiert“ ein, dann bekommen sie auch von diesem Nektar der Götter zu trinken. Und dann kochen und backen (und schlemmen) wir gemeinsam, bis die Stadtwerke anrufen und sich beschweren, dass ihnen bald der Strom ausgeht…

Laufstatistik 2016
– 75 Läufe
– Kilometer gesamt: 1.132,94
– Laufzeit: 111 Stunden 27 Minuten

 

52 Wochen – Teil 4 („Junkie“)

Heute wollte ich mal den Anspruch meiner Beiträge zum Zeilenende-Foto-Challenge „52 Wochen“ anheben und neben einem Foto von mir auch ein paar Details über mich zum Besten geben, die manch einer sich eventuell schon aus den unzähligen Blog-Einträgen zusammengereimt hat: Ich sehe zwar nie Live-TV (Ausnahme: Live-Berichterstattungen an Wahltagen, das finde ich meist recht spannend), mag aber TV-Serien. In gewisser Weise bin ich also ein Serien-Junkie.

52 Wochen – Teil 4 – Junkie
52 Wochen – Teil 4 – Junkie

Sicher nicht alle, denn da gibt es so unglaublich viel Blödsinn, dass es einem schier das Hirn seitlich aus dem Schädel drücken möchte, aber im Science Fiction-Bereich bin ich z.B. ganz gut zuhause (vor allem Star Trek in allen Varianten und Babylon 5, auch wenn diese Serie meiner Meinung nach deutlich schwächer ausfällt).

Wenn da nicht der begrenzende Faktor der abendlichen Müdigkeit wäre, könnte ich an so manchen Tagen eine ganze Staffel von einer Serie am Stück durchgucken. Effektiv habe ich das noch nie gemacht, denn spätestens nach zwei Folgen selbst einer spannenden Serie wie „Eureka“ (vom guten Zeilenende empfohlen, aktuell mein Favorit) fallen mir einfach die Augen zu. Ich kann nichts dagegen machen.

Im restlichen Bild sind noch ein paar andere meiner Favoriten untergebracht:

  • Monk – es gibt keinen sympathischeren Spinner als Adrian Monk, wer es nicht glaubt, soll sich mal die erste Staffel am Stück durchgucken…
  • Ein Colt für alle Fälle – für einen Trip auf der guten alten Straße der Nostalgie, denn diese Serie habe ich in meiner Kindheit jahrelang um 17:50 h im öffentlich-rechtlichen TV genossen.
  • The Cosby Show – mit dieser Serie bin ich groß geworden. Auch wenn Bill Cosby aktuell in einem etwas zweifelhaften Licht zu betrachten ist, halte ich diese Serie für eine der besten Familienserien aller Zeiten.
  • Columbo – meine neueste Errungenschaft, die gerade gestern geliefert wurde. Ich habe noch nicht einmal einen Blick in die Umverpackung werfen können (für das Foto musste ich erst noch die Folien außen abmachen). Man muss dazu nicht mehr sagen als: „Eine Frage hätte ich da noch…“
  • The Big Bang Theory – lange habe ich mich dagegen gesträubt, dann aber die ersten sechs Staffeln in einem zweimonatigen Rutsch verschlungen. Aktuell arbeiten wir uns durch die siebte Staffel. Und mehr ist ja ganz offensichtlich auf dem Weg. Juhu!
  • Monty Python's Flying Circus – eigentlich habe ich die schon viel zu lange nicht mehr angesehen. Viele davon sind so unglaublich gut, es wird wirklich Zeit!
  • Boston Legal – eine Serie, die mir durch ihre schonungslose Überzeichnung aufgefallen ist. Und durch William Shatner, der sich ganz offensichtlich selbst spielt. Ich darf nur nicht zu viele Folgen am Stück sehen, sonst werde ich zum Alkoholiker, denn bei jeder Folge habe ich angefangen, mir auch einen Scotch zu genehmigen…

Eine Serie, die ich sehr schätze, fehlt leider, denn die DVDs wurden noch nicht geliefert: „Dr. House“. Zynismus und Genialität in engster Verbindung machen diese Serie zu einem absoluten Genuss.

Soweit für heute, gönnt euch einen schönen Sonntag Abend – wir müssen noch zwei Schultage durchstehen, dann geht's verdient in die Ferien. Ab da müsst ihr mit mehr Einträgen an dieser Stelle rechnen…

P.S.: Die Vorbereitungen für das heutige Foto waren aufwändig, zwei vorbereitende Leer-Schüsse hänge ich an, da kann man die DVDs noch ein wenig besser erkennen.

DVD-Installation auf meinem Schreibtisch
DVD-Installation auf meinem Schreibtisch
Und Licht aus!
Die gleichen DVDs, nun aber: Licht aus!

Kamera: iPhone 5S, keine Filter. Vielen Dank an Multicolorina dilettiert für die Hilfe beim Fotografieren!

 

Meine Reaktion auf das starke Abschneiden der AfD

In aller Kürze: Ich bin kein Anhänger der AfD, doch wurde die Partei heute auf demokratischem Weg mit teils erschreckend hohen Prozentzahlen in diverse Landtage gewählt, deswegen muss – meiner Meinung nach leider – der Wille der Wähler respektiert werden.

Was ich nun aber von den Politikern der übrigen Parteien, die sich auf keinen Fall auf eine irgendwie geartete Zusammenarbeit mit der AfD einlassen wollen, erwarte, ist es, persönlich und politisch Haltung zu bewahren und eben nicht mit eingezogenem Schwanz auf die AfD-Wähler zuzugehen. Gerade jetzt, in einer verfahrenen politischen Situation, die über die kommenden fünf Jahre ausgebadet werden muss, ist es geradezu die moralische Pflicht der anständigen Politker, Rückgrat zu beweisen. Rückgrat in der Sache.

Protestwähler
Protestwähler – eine der unsinnigsten Eigenschaften, die ich mir vorstellen kann...

Wer jetzt einknickt und auf die „Protestwähler“ (siehe Screenshot aus der Wahlsendung des ZDF) zugeht, dem geht es in erster Linie um einen Rückgewinn der Stimmen für die eigene Partei/Person. Aber dieser „Kampf“ muss mit Argumenten gewonnen werden, nicht mit Anbiederung. Wer sich anbiedert, wertet die stets wankende Meinung der Protestwähler – zu maulen und zu motzen gibt es immer etwas – über Gebühr auf.

Aus dieser Wahl können vor allem die ehemals großen Parteien etwas lernen: Die Zeit, in der eine große Partei mit einem kleinen Junior-Partner (CDU & FDP) ein (Bundes-)Land über Jahrzehnte hinweg regieren konnte, ist seit ein paar Jahren vorbei. Seit heute ist sie definitiv Geschichte. Es gibt einige Punkte, die das eindrucksvoll belegen:

  • Selbst mit Angela Merkel, die sicherlich das stärkste Zugpferd der CDU im letzten Wahlkampf war, ergab sich keine so starke Mehrheit, dass sie allein hätte regieren können.
  • Die SPD hat in den letzten Jahren so viele ihrer früheren Kernthemen zugunsten einer Annäherung an die politische Mitte, die bereits von der CDU eingenommen wird, aufgegeben, dass sie aufgrund eines Mangels an konkurrenzfähigen Spitzenpolitikern nicht mehr in dieser Liga spielen kann.
  • Und die Tatsache, dass die Grünen in einem erzkonservativen Bundesland wie Baden-Württemberg die stärkste Partei darstellen, dürfte diese Auflistung perfekt abrunden.

Die Konsequenz für alle Parteien lautet daher ganz einfach: Argumente und Überzeugungskraft, keine kraftlosen Parolen, anders wird man in fünf Jahren auch nicht besser abschneiden. Ich hoffe, viele der heutigen „Protestwähler“ werden in fünf Jahren desillusioniert nach einer wirklichen Alternative für die „Alternative für Deutschland“ suchen und sie auch finden. Aber bis dahin fließt leider noch viel Wasser den Neckar hinunter…

 

52 Wochen – Teil 3 („Auf der Flucht“)

Letzte Woche bin ich ja in letzter Minute von meinem eigentlichen Vorhaben abgewichen und habe in Zeilenendes genialer Foto-Aktion 52 Wochen Selfies das „Dino frisst Solera“-Bild gepostet. Doch heute kann mich nichts mehr davon abhalten…

Sicher kennt jeder hier den schon etwas in die Jahre gekommenen (aber stets aufs Neue sehenswerten) Action-Film „Auf der Flucht“, in dem der Protagonist Dr. Richard Kimble (gespielt von Harrison Ford) verdächtigt wird, seine Frau ermordet zu haben. Im Verlauf der Handlung muss er immer wieder dem Titel gerecht werden, daher nimmt er auf unterschiedlichste Weisen Reißaus vor dem US-Marshall Samuel Gerard (gespielt von Tommy Lee Jones). Natürlich hat der Film ein Happy End, in dessen Verlauf der Protagonist von aller Schuld freigesprochen wird. Doch der Reiz des Films liegt in den vielen Verzweiflungstaten, zu denen ein spektakulärer Sprung in den Überlauf eines Staudamms zählt – die Szene könnte ich mir immer und immer wieder ansehen.

Zurück zum Selfie des Tages: Vor ein paar Jahren hatte ich noch 20-25 Kilogramm mehr auf den Hüften (und eigentlich allen anderen Stellen, selbst meine Schuhe passten mir nach dem Abnehmen nicht mehr), daher renne ich immer noch Morgen für Morgen vor den Pfunden davon. Das heutige Selfie zeigt mich bei genau dieser Aktivität – selbstredend muss es hochgradig verwackelt sein. Die Lichteffekte habe ich mit Pixelmator hinzugefügt.

Auf der Flucht...
Auf der Flucht...

Kamera: iPhone 5S (Frontkamera), Filter: Pixelmator (Bokeh „Celeste“)

Ganz nebenher gibt es neben denen von Zeilenende und mir noch andere absolut sehenswerte Beiträge, ganz spontan fallen mir dazu zwei ein: Es Marinsche und simplifyme72. Also: hingesurft und nachgeguckt!

 

Meilensteine

In den letzten Tagen war das morgendliche Laufen etwas anstrengend, denn das letzte Wochenende hing mir noch ganz schön nach. Zusätzlich steht in der Schule gerade sehr viel Arbeit an, denn am kommenden Samstag findet der Grundschul-Informationstag statt, an dem ein paar hundert interessierte Viertklässler mit ihren Eltern, Geschwister und zum Teil noch weiteren Angehörigen in die Schule strömen, um sich anzusehen, ob das etwas für sie wäre. Als Musiklehrer ist man da natürlich an vorderster Front dabei: Ich umrahme seit meinem ersten Jahr an der Schule immer die Hauptinformationsveranstaltung – dieses Jahr mit Blechbläserensemble und dem vierstündigen Musikkurs der Oberstufe. Und da gibt es haufenweise Kleinkram zu erledigen, was ja nun nichts Neues ist, die Zeit muss aber aufgebracht werden.

Am vergangenen Sonntag hatte ich zusätzlich einen spannenden, aber auch recht anstrengenden EJO-Probentag in Ellwangen. Im Herbst steht ein Konzert mit Axel Schlosser (von der HR-Big Band) an, das ich jedem interessierten Jazz-Hörer aus der Region nur ans Herz legen kann. Wenn der Termin näher rückt, werde ich an dieser Stelle erneut davon berichten.

Ich beim Probentag
Hier sieht man mich beim Probentag (Foto von Thomas Frindt)

Der Probentag war vor allem deswegen anstrengend für mich, weil mir die kurze Nacht nach dem Kabarett-Abend mit Urban Priol noch etwas nachhing. Da wir etliche neue Stücke ausprobierten oder an bereits geprobtem Material intensiv arbeiteten, war die Konzentration über Stunden hinweg vonnöten. Uff! Aber ich schlug mich nicht schlecht genug, um den Leiter dazu zu bewegen, einen Ersatz für mich zu suchen…

Zurück zum Laufen und der Überschrift: Heute habe ich einen kleinen Meilenstein geknackt und die 700 Kilometer in diesem Jahr überschritten. Wenn ich in dem Maße weiterlaufe, sollte im März auf jeden Fall die 1.000 Kilometer-Marke fallen. Aber ich warte geduldig ab und laufe nach meiner Verfassung, wenn mal wieder ein schlapper Tag kommt, dürfen es auch weniger als 15 Kilometer am Morgen sein. Heute früh allerdings habe ich zum Laufen das aktuellste Cotton Reloaded-Hörbuch (Nr. 41) gehört (also: bis zur Hälfte): Himmlisch spannend und vollgepackt mit den lang ersehnten Dialogen zwischen Decker und Cotton. Da fliegen die Füße von ganz allein die paar Kilometerchen entlang…

Demnächst muss ich noch einen ausführlichen Bericht über meine Erfahrungen mit dem Shine 2-Fitness-Tracker verfassen und hier einstellen. Eines kann ich schon sagen: Er schummelt ein bisschen zu meinen Gunsten. Angeblich habe ich mich heute nämlich schon sehr weit fortbewegt…

Heute in Shine
Mein Tag im Shine-Interface

Ich habe auch schon eine konkrete Vorstellung, wie es zu diesem Irrtum bzw. dieser Übertreibung kommt: Die Schrittzählung dürfte ungefähr passen, denn beim FuelBand hatte ich an Tagen wie heute (Mittwoch ist ein langer Schultag mit vielen Wegen durch das Schulhaus) ganz ähnliche Werte. Vermutlich ist das Shine 2-Umrechnungssystem von Schritten auf zurückgelegte Distanz einfach großzügiger. Wenn ich meinen morgendlichen Lauf mit 15,5 Kilometern abgeschlossen habe, wird mir nicht selten ein Wert jenseits der 18, gelegentlich sogar der 20 Kilometer angezeigt. Der Distanz schenke ich also keinen Glauben, der Schrittzählung schon.

Jetzt wird es Zeit, den Feierabend einzuläuten, mein müder Kopf schreit nach einer Folge – Zeilenende sei's gedankt! – Eureka. Bis morgen!

Laufstatistik 2016:

  • 48 Läufe
  • Kilometer gesamt: 705,37
  • Laufzeit: 68 Stunden 43 Minuten

 

Zeilenende – der Verführer…

Gestern bestellt - heute geliefert...
Gestern bestellt - heute (endlich) geliefert: Eureka (die komplette Serie)

Als hätten wir es nicht alle schon lange geahnt: der gute Zeilenende ist ein wahrer Verführungskünstler. Mich hat er in Versuchung gebracht, ich habe ihr haltlos nachgegeben. Die Rede ist von „Eureka“, der TV-Serie, über deren Binge-Watching-Erfahrungen Zeilenende in diesem Artikel schreibt.

Die Beschreibung dieser einen Serie hat mir getaugt, also habe ich mir spontan am Donnerstag früh (gegen 6:00 h) bei Amazon die gesamte Serie bestellt, heute Nachmittag wurde sie geliefert – und natürlich habe ich meine Frau dazu gezwungen, sich mit mir heute Abend noch die erste Folge anzusehen. Und mir gefällt die Serie schon nach der ersten Folge richtig gut.

Nun muss ich mich doch tatsächlich bis morgen gedulden, um endlich die nächste Folge sehen zu können (heute bleiben meine Augen nicht mehr lange genug offen). Und wer ist schuld daran? Ruft es laut mit mir: ZEILENENDE!

Spaß beiseite: Der Tipp war wirklich superb, denn schon in diesem Pilotfilm sind die wichtigsten Elemente für eine gute Serie sowie einiges an Entwicklungspotenzial so angelegt, dass man sich gut vorstellen kann, was alles für abstruse neue Entwicklungen stattfinden könnten. Hervorragend!

 

Zweifelhafte Inspiration

Vor ein paar Minuten habe ich Zeilenendes neuesten Artikel über sein Binge-Watching diverser TV-Serien gelesen. Eine hat mich auch angesprochen („Eureka“), also habe ich mir die komplette Serie bei Amazon bestellt. Als die Bestellung abgeschlossen war, geschah etwas völlig seltsames:

Amazon ist also von meinem Browserverlauf „inspiriert“. Nur leider habe ich mit Sicherheit keine Produkte wie Penisex 40 Kapseln inklusive… oder Deluxe Gleitgel Lumunu… angesehen. Noch nicht einmal in der groben Richtung. Der Browserverlauf muss in diesem Fall außerordentlich weit hergeholt worden sein…