Song des Tages (311) – 2017-07-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit sprechen mich Schüler darauf an, dass sei meine Blog-Einträge gelesen hätten, manchmal äußern sie sogar Musikvorschläge für den Song des Tages. Üblicherweise folge ich den Vorschlägen nicht, denn es geht ja darum, dass ich in dieser Rubrik nur Songs vorstelle, die mir gefallen. Oft aber wird auch ein Titel in Verbindung mit einem Bandnamen genannt, der mir im ersten Moment nichts sagt, obwohl ich den Song kenne. Das passiert sogar sehr häufig, denn beim Radiohören bekomme ich nicht immer mit, wie die Songs heißen. So ähnlich war es mit dem heutigen, auf den mich vor ein paar Tagen ein Schüler ansprach. Der Titel sagte mir gar nichts, der Song sehr wohl. Und ich mag ihn, also habe ich ihn – der Vorschlag kam nicht von besagtem Schüler – zum heutigen Song des Tages erkoren. Es handelt sich um „I Don’t Dance“ von Sunrise Avenue:

Der Song hat Power, gerade das richtige für die letzten Tage im Schuljahr, denn da fühlt man als Lehrer üblicherweise „den Akku leer werden“. In den ersten Berufsjahren bin ich fast immer ein oder zwei Tage nach Ferienbeginn erst einmal krank geworden, weil mein Körper die plötzlich eintretende Ruhe als Einladung angesehen hat, mal schnell das große Reinigungsprogramm anzuwerfen, das der Stress die Wochen vorher zurückgedrängt hatte. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm, erschöpft bin ich trotzdem. Daher jetzt gleich noch eine Dosis „I Don’t Dance“!

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Der Endspurt

Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht...
Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht…

In den letzten Wochen, insbesondere den letzten paar Tagen, konnte ich mich vor Arbeit kaum retten, daher kam ich nicht zum Lesen eurer vielen interessanten Artikel hier bei WordPress. Heute habe ich ein paar nachgelesen und endlich auch kommentiert, doch die kommenden zwei Wochen wird es noch stressig bleiben. Dann geht das Schuljahr zu Ende und der Sommer naht. Dieses Jahr steht kein riesiges Projekt an, daher könnte es allen Ernstes mal richtig entspannend werden… Und dann komme ich endlich auch wieder dazu, in aller Ruhe die schönen und interessanten Sachen zu lesen, die ihr euch mühevoll durch den Kopf habt gehen lassen. Versprochen.

Solera ohne Solera – so nicht!

Heute ist es ja doch ein bisschen wärmer geworden, also ist mein Durst naturgemäß hoch. Den Großteil darf dabei das altbekannte Cola Light (seit mittlerweile gut einem Jahr die geschmacklich durchaus akzeptable SodaStream-Variante) bestreiten, doch nach einem 18,57 Kilometer-Lauf am Morgen, Staubsaugen in drei Stockwerken und Unterrichtsvorbereitung für die kommende Woche stieg das Bedürfnis nach einem „ordentlichen“ Getränk. Klarer Fall für einen Solera 1847. Doch dann geschah das:

Heieiei! Nur 45 Milliliter konnte ich der Flasche noch entlocken, dann war Feierabend – so geht's ja wohl nicht!
Heieiei! Nur 45 Milliliter konnte ich der Flasche noch entlocken, dann war Feierabend – so geht’s ja wohl nicht!

Spärliche 45 Milliliter, gerade einmal genug, um – in alten Seemannsjargon verfallend – „einen hohlen Zahn zu füllen“. Und dann auch noch die bittere Feststellung, dass es sich um meine letzte Flasche gehandelt hatte. Das könnte den Tag noch ganz schön ins Wanken bringen.

Doch zum Glück entdeckte ich etwas, das einen mehr als würdigen Ersatz bieten sollte: Den guten alten Matusalem, einen über 30 Jahre gereiften Oloroso. Den hatte ich mir 2007 aus der Bodega González-Byass mitgenommen.

Was für ein edler Tropfen – jedes Glas kostet gefühlt drei Euro...
Was für ein edler Tropfen – jedes Glas kostet gefühlt drei Euro…

Jetzt steht er im Kühlschrank, in ein paar Stunden dürfte er die korrekte Temperatur erreicht haben, um mich in eine abendlich entspannte Stimmung zu versetzen. Das noch in Kombination mit der gerade in der Vorbereitung befindlichen Pizza – das kann ja nur ein Fest werden!

Song des Tages (266) – 2017-06-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Huch, der heutige Song des Tages passt ja eigentlich eher zur Karwoche oder zu Ostern im weitesten Sinn des Wortes – na gut, dann sind wir halt schon ein kirchliches Fest weiter. Macht auch nichts. Dafür ist der Song eingängig und macht erstaunlich gute Laune: Eric Idle/Monty Python „Always Look On The Bright Side Of Life“

Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe (da war ich ungefähr acht oder neun Jahre alt), fand ich den Schluss furchtbar. Mittlerweile kann ich ihn absolut genießen. Liegt aber sicher am Alter…

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Song des Tages (264) – 2017-06-03

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Für heute gibt es ein ganz einfaches Tagesmotto: Feeeeeeriiiiiiiieeeeennn! Ein Tag, der auch einmal ohne feste Struktur sein darf. Und daher muss auch das Musikstück den Rahmen etwas sprengen. In den vergangenen Tagen habe ich ziemlich häufig ein Stück gehört, das mir vorher gänzlich unvertraut war, da er aber einfach nur fantastisch klingt, verstoße ich gegen eine sonst in dieser Playlist durchgängig eingehaltene Regel: Nicht zu viele Songs von einer Band oder einem Künstler in zu kurzer Zeit. An sich ist das ja eine gute Regel, denn sonst könnte es leicht eintönig werden.

Der erste Song von Yes war gerade einmal am 25. Mai hier vertreten. Doch da es der bislang einzige Song der Band war, bin ich so frei, heute noch einen – noch dazu von einem anderen Album – anderen Song als Song des Tages zu präsentieren, es handelt sich um „Believe Again“:

Mal sehen, wie oft ich mir den Song heute selbst noch anhöre, in den letzten Tagen begann ich sogar meinen Morgenlauf mit etwas Musik, nur um den Song immer wieder hören zu können. Ein echter Ohrwurm!

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Song des Tages (263) – 2017-06-02

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der letzte Tag vor den Ferien, gestern Konzert, heute Entspannung. Zeit für gediegenes Abschlaffen und eine große Portion „Mir geht alles am Arsch vorbei“ – und dazu brauche ich die richtige Art von Musik, die heute in Form von Liam Gallagher daher kommt. Er hat recht frisch neues Material auf den Musikmarkt geworfen, einen Song habe ich als Empfehlung von einem Technologie-Blogger über Twitter verlinkt bekommen und sofort als den perfekten Kandidaten für einen Tag wie heute identifiziert: „Wall of Glass“:

Am Video gefällt mir der recht häufig eingesetzte „Wir drehen die Kamera langsam um mindestens 180 Grad“-Effekt, das habe ich so oft und in so genüsslicher Art und Weise noch nicht gesehen. Hach, gleich noch einmal!

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Song des Tages (207) – 2017-04-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit ist ein Trip in die eigene Vergangenheit ganz amüsant, fast immer jedoch ist er ein nostalgisches Erlebnis. So auch beim heutigen Song des Tages, denn diesen kenne ich seit seinem Erscheinen in den 1980er Jahren – was durchaus schon eine Weile her ist… Es handelt sich um „Save A Prayer“ von Duran Duran:

Die Synthesizer-Verliebtheit der 80er ist hier ganz extrem evident, aber da alles mit Geschmack eingesetzt ist, kann man sich damit eindeutig arrangieren. Ab jetzt sind es nur noch sechs Zeitstunden, dann kann ich (endlich) in die Ferien gehen. Dabei handelt es sich in meinem Fall um einen ganz dringend benötigten Zustand!

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Song des Tages (206) – 2017-04-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. William Shatner ist nicht ganz zu unrecht nicht als Sänger bekannt geworden. Als Schauspieler hat er eine ganz eigene Art, den jeweiligen Part „an den Mann“ zu bringen – bei „Boston Legal“ hat er sich meiner Wahrnehmung nach ziemlich selbst gespielt…

Für den Song des Tages habe ich ihn dennoch ausgewählt, denn er hat auf mindestens vier Alben mitgewirkt, von denen ich zwei besitze. Und er tat das sogar ganz offiziell als „Vokalist“, doch scheue ich mich nach wie vor, ihn einen „Sänger“ zu nennen, denn er bringt seine Lyrics immer in gesprochener Form rüber. Diese konsequente Gesangsverweigerung führte sogar dazu, dass ihm ein spezieller Begriff gewidmet wurde: Spoken Word (hier, Unterpunkt „Musik“). Nun also „Common People“ mit William Shatner:

Ausgewählt habe ich diesen Song, weil er tatsächlich gut ins Ohr geht und viel Energie vermittelt – und die brauche ich für heute und morgen noch, dann gibt’s erst einmal ein Erholungsprogramm namens „Ferien“…

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Song des Tages (176) – 2017-03-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Wiedereintritt in den Schulalltag habe ich mir einen Song ausgesucht, der etwas Ruhe in den Montag bringt. Statt hoher Energie, die einen gleich in die neue Woche „pusht“, gibt es also einen vergleichsweise ruhigen, doch darin sehr intensiven Song des Tages von einer meiner Lieblingsbands: Marillion. An manchen Tagen ist mir deren leicht affektierte Art zu viel, da empfinde ich die Musik als zu dick aufgetragen, doch im Moment höre ich die Jungs sehr gerne. Genießt mit mir den kristallklaren Sound von „Dry Land“:

An diesem Video-Clip will mir eines nicht so ganz einleuchten: Dem Titel gemäß müsste es recht „trocken“ zugehen, doch der Sänger tropft in seinem nassen Hemd und mit nassem Haar vor sich hin… Möglicherweise sollte ich mir die Lyrics noch einmal genau ansehen, vielleicht geben die ja Aufschluss.

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Nicht schön, hoffentlich aber effektiv

Im August haben wir uns die E-Bikes gekauft, seitdem sind wir zusammen locker um die 2.000 Kilometer gefahren, denn die meisten Wege zur Arbeit und für kleinere Besorgungen sowie die eine oder andere Spritztour werden damit absolviert. Üblicherweise schließen wir die Räder in unserem „Woodport“ an die großen Stützbalken an, nehmen Akku und Display mit ins Haus. So scheint das relativ sicher zu sein. Leider werden die Räder bei Regen immer nass, denn der „Woodport“ grenzt direkt an eine Hecke, von der während des Regens und auch noch eine Weile danach das Wasser tropft. Das ist kein wünschenswerter Zustand, denn bei den E-Bikes sind ja doch einige elektronische Bauteile integriert, die sich mit Feuchtigkeit nicht allzu gut vertragen.

Schon bald war der Entschluss gefasst, die dauernde Tropferei abzustellen, doch leider ist die Sache nicht ganz so einfach. Einerseits war es da schon sehr kalt – und bei Minusgraden einige Stunden feinmotorischen Arbeiten im Freien auszuüben, puh! Das muss meinetwegen nicht sein. Außerdem steht der „Woodport“ parallel zum Haus, was aber nicht parallel zur Grundstücksbegrenzung (mit Hecke) ist. Noch dazu waren die letzten Wochen auch mit Arbeit mehr als gut gefüllt. Doch diese Woche sind ja Faschingsferien, dann herrschte auch noch vergleichsweise gutes Wetter – also gab es keine Entschuldigung mehr. Ich machte mich an die Arbeit:

  • Montag: Materialeinkauf und Montage der Grundstruktur der beiden Abdeckungsstücke
  • Dienstag: Erstes Abdeckungsstück mit Dachpappe überziehen und diese festnageln
  • Mittwoch: Schnee und Regen – BÄH! Keine zehn Pferde hätten mich da zum Arbeiten im Freien gebracht. Außerdem waren die Schrauben alle, auf dem Rückweg vom Baumarkt hatte mein E-Bike einen Platten (selbstverständlich hinten), nachdem der behoben war, hatte ich keinen Bock mehr, denn da war ich durchgefroren…
  • Donnerstag: Besuch bei der Schwiegermutter, die ihren 60. Geburtstag feierte – von kurz nach acht bis nachts um zehn unterwegs…
  • Freitag: Jetzt aber – und tatsächlich ist alles fertig!

Schön kann man das Ergebnis nicht nennen. Da es aber eher um eine pragmatische Lösung ging, bin ich erst einmal zufrieden.

Keine Schönheit, wirklich nicht, eventuell aber so effektiv, dass es da nicht mehr herein tropft.
Keine Schönheit, wirklich nicht, eventuell aber so effektiv, dass es da nicht mehr herein tropft.

Man kann recht gut erkennen, wie die Länge der OSB-Platten angepasst werden musste, um den breiter werdenden Spalt abzudecken. Der Winkel ist natürlich nicht gleich – dazu bin ich handwerklich schlicht und einfach nicht geschickt genug. Andererseits ist das zwischen einer Hecke und einer Hauswand ohne Fenster – „What shall’s?“

Knifflig, da hinten Schrauben mit einer Bohrmaschine samt Aufsatz einzudrehen. Noch dazu bei derlei altersschwachen Begrenzungen...
Knifflig, da hinten Schrauben mit einer Bohrmaschine samt Aufsatz einzudrehen. Noch dazu bei derlei altersschwachen Begrenzungen…

Die Enge jenseits der Balken, denn da musste ja alles angebracht werden, war am Montag die große Herausforderung, denn mit dem Schraubaufsatz der Bohrmaschine kam ich da nicht oder gar nicht hinein. Also musste ich weitgehend per Hand schrauben. Klar geht das, aber es ist anstrengend – vor allem auf Kopfhöhe oder darüber.

Ob alles so funktioniert, wie ich es mir vorgenommen habe, bleibt nun abzuwarten (heute regnete es zur Abwechslung mal nicht).