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Mystery Blog Award

The Mystery Blogger Award – neu für mich, doch als Anlass, mal wieder etwas von mir hören/lesen zu lassen, sehr tauglich!

The Mystery Blogger Award – neu für mich, doch als Anlass, mal wieder etwas von mir hören/lesen zu lassen, sehr tauglich!

Torsten von Sahneplatten.de hat mich für einen mir bislang unbekannten Blog-Award, den sog. Mystery Blog Award, erfunden von der Bloggerin Okoto Oke Enigma, nominiert. Da ich in den letzten Wochen zeitlich ohnehin immer sehr knapp dran war und sich meine Präsenz im Blog sowohl schreibend als auch lesend sehr mager ausnahm, nehme ich diese Nominierung als Steilvorlage, gleich zum iPad zu greifen (und dann doch zwei Tage zu brauchen, um alles auszufüllen).

Die Regeln des „Mystery Blog Award“

  • Stelle das Logo in deinen Blogbeitrag.
  • Liste die Regeln auf.
  • Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  • Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  • Erzähle den Lesern drei (geheime) Dinge über dich.
  • Beantworte die 5 Fragen, die dir von der Person, die dich nominiert hat, gestellt wurden.
  • Nominiere 10 bis 20 Personen.
  • Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  • Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  • Teile einen Link zu deinen besten Posts.

Drei Dinge über mich

Ok. Nachdem ich schon mehr als fünf Jahre meinen Blog mit teils persönlichen Informationen spicke, sehe ich das als eine Art Challenge, neue oder zumindest noch nicht allzu breit getretene Dinge über mich herauszukramen. Mal sehen, ob es mir gelingt…

  1. In den letzten Monaten habe ich alle sieben Staffeln Mac Gyver angesehen – und ich könnte glatt wieder von vorne anfangen. Bei kaum einer anderen Serie kann ich mich abends so gut entspannen.
  2. Seit ich vor ein paar Monaten erstmalig Skyr probiert habe, kann ich davon nicht mehr genug bekommen. Ich habe mittlerweile drei oder vier Marken ausprobiert, jeweils gibt es ganz unterschiedliche Sorten – bis auf die „Natur“-Variante (die lehne ich auch bei Joghurts ab) mag ich sie alle! (Und besonders vorteilhaft ist der niedrige Kaloriengehalt…). Jeweils zum Frühstück gibt es einen 350g-Becher, abends unter Umständen noch einen.
  3. In den vergangenen Tagen erst habe ich die bezaubernde Ästhetik des frühmorgendlichen Laufens durch dichtes Schneetreiben kennengelernt. Das meine ich überhaupt nicht ironisch, denn es ist ein wirklich außerweltliches Gefühl, durch völlige Dunkelheit zu laufen, wenn die Stirnlampe einen sich ständig wandelnden Vorhang aus Schneeflocken illuminiert. Dazu noch eines der zwanzig „Game of Thrones“-Hörbücher im Ohr, dann fühlt man sich wie auf der Mauer…

Fünf Fragen (1):

  1. Hast du ein Lieblingszitat? Warum magst du ausgerechnet dieses so gern? – Habe ich in der Tat, zwei sogar. Eines ist ein (vermutlich) japanisches Sprichwort: „Löse das Problem, nicht die Schuldfrage.“ Hielten wir uns alle daran, wäre das Leben um ein Vielfaches einfacher. Das andere ist ein Gedicht von Edna St. Vincent Millay, einer amerikanischen Dichterin (1892-1950), das wundervoll in Worte fasst, dass nicht die Länge des Lebens sondern die Art und Weise, wie man gelebt hat, von Bedeutung ist: „Meine Kerze brennt an beiden Enden, sie dauert nicht die Nacht. Aber ah, meine Freunde, und oh, meine Feinde, ein schönes Licht sie macht!“ (Erste Feige, 1920)
  2. Was bringt dich zum Lachen? – Oje! Diese Frage hatte ich befürchtet. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich außerordentlich leicht zum Lachen zu bringen bin. Als studierter Blechbläser verfehlen auch schlüpfrige Witze selten ihre Wirkung auf mich.
  3. Kannst du manchmal nicht schlafen? Und was tust du dann? – Ein- oder zweimal im Jahr kommt es tatsächlich vor, dass ich nicht gut schlafen kann. Meist quäle ich mich die Nacht über im Bett herum, nur in seltenen Fällen bin ich geistesgegenwärtig genug, einfach wieder aufzustehen und mich anderweitig zu beschäftigen. Zum Glück bin ich ansonsten wirklich einer vom Schlage „Kopf auf‘s Kissen, weg in 10, 9, 8…“.
  4. Niemand ist eine Insel. Zusammen sind wir weniger allein. – Sicher kennst du diese Buchtitel. Aber stimmt das auch? – Keine Ahnung. Der erste Titel kommt mir bekannt vor, mehr aber auch nicht. Da mein Interesse eher im Science Fiction-Bereich liegt, welchem beide Titel eher nicht anzugehören scheinen, maße ich mir nicht an, zu beurteilen, ob sie so korrekt aufgeschrieben sind.
  5. Du kannst die Zeit zurückdrehen. Einmal nur. Und eine Entscheidung rückgängig machen. Bedenke, dass sich damit die Zukunft, also deine heutige Gegenwart ändert. Würdest du es tun? – Ganz klar: Nein. In meinem bisherigen Leben habe ich haufenweise unüberlegte und zum Teil geradezu idiotische Entscheidungen getroffen, doch bin ich auch durch sie dort, wo ich mich heute befinde. Und da bin ich weitgehend zufrieden und glücklich, also lasse ich auf jeden Fall die Finger von der Zeitmaschine…

Fünf Fragen (2):

Haha, wer schlau ist und genau liest, ist immer klar im Vorteil. Dass mir das nicht gelungen ist, führt dazu, dass ich fünf Fragen beantwortet hatte, bevor mir die fünf Fragen von Thorsten am Ende des Beitrags aufgefallen sind… Also gibt‘s summa summarum heute zehn Fragen und zehn Antworten.

  1. Welche drei Fragen würdest du einer berühmten Person deiner Wahl stellen? – Schon seit Jahren überlege ich, was ich Stephen King am liebsten fragen würde. In meiner Vorstellung von einem persönlichen Treffen sind es entweder tausend Kleinigkeiten oder ich stehe vor Ehrfurcht erstarrt stumm vor ihm. Tatsächlich würde mich interessieren (darüber hat er sich schon einmal sehr amüsiert geäußert1), was aus Stuart Redman (einer Figur aus „The Stand – Das letzte Gefecht“) geworden ist. Außerdem müsste ich ihn beknien, ob er sich nicht überwinden könnte, nicht zumindest eine Kurzgeschichte als Fortsetzung von „Rita Hayworth and the Shawshank Redemption“ (hier eher bekannt als „Die Verurteilten“) zu schreiben. Es ist und bleibt eine seiner faszinierendsten Geschichten, ein kleines „Encore“ sollte möglich sein… Darüber hinaus wäre etwas so simples wie die Beurteilung seiner eigenen Werke spannend: Welche Geschichte hält er selbst für am gelungensten, welche am wenigsten? Und warum in den jeweiligen Fällen?
  2. Wenn das Schicksal dich träfe und du müsstest ab sofort auf einen Sinn verzichten, welcher wäre das? Sehen, hören, riechen, schmecken, tasten? („Schwachsinn“ ist kein Sinn!) – Geschmackssinn. Dann würde ich vielleicht nicht mehr jeden Abend Unmengen an Gelüsten bekämpfen müssen. Erdnüsse, Schokolade, Lebkuchen, Gummibären, Kekse und dergleichen hätten dann auf einmal keine Chance mehr, mir das Gewichthalten so schwer zu machen. Auf keinen der anderen Sinne könnte ich verzichten, ohne dabei einen gravierenden Teil meiner Kernpersönlichkeit aufgeben zu müssen.
  3. Am 5. April 1994 greift Kurt Cobain zur Schrotflinte in der Absicht, seinem Leben ein Ende zu setzen. Die Schrotflinte hat einen mechanischen Defekt, und er kann sie nicht auslösen. Zeichne seine Lebensgeschichte in fünf Sätzen weiter. – Die Grunge-Welle reitet Kurt gerade noch lange genug, bis sich bei ihm das Gefühl einstellt, ab sofort nur noch Kommerz-Scheiß veröffentlichen zu können. In diesem Moment verkauft er seine Gitarre, zieht sich in die Einsamkeit Nebraskas oder eine kleine Hütte in den Rocky Mountains zurück, um die kreativen Ströme in seinem Inneren durch äußere Askese wieder zum Fließen zu bringen. Doch die Stille nervt ihn so sehr, dass er mit seinen aufgestauten Aggressionen ins nächste Studio stürmt und eine Art Crossover aus Grunge und Punk erzeugt, die ihm die nächsten Millionen einbringt. Ab hier landet er in einer ewigen Zeitschleife, die zwischen Langeweile, Askese, Aggression und Kreativität hin und her pendelt.
  4. In welcher Gefühlsregung musst du laut mitsingen, egal wie scheiße du den Song findest? Freude, Angst, Erregung, Nervosität etc.? Kannst du erklären, warum? – Nervosität ist da wohl noch am ehesten mein Ding, um mich unwillkürlich musikalisch zu betätigen, lautes Mitsingen wird es jedoch fast nie. Es läuft eher auf so eine Art Summen/Gemurmel hinaus. Da ich aber im alleinigen Zustand sehr still bin, ist das schon ziemlich viel.
  5. Du hast seit 13 Jahren eine Platte von einem damaligen Freund/einer damaligen Freundin ausgeliehen, den/die du zufällig nach all der Zeit auf der Straße triffst. Er/sie spricht dich auf die Platte an, ohne zu wissen, wem er sie verliehen hat. Was antwortest du? – Das kann so gut wie gar nicht vorkommen, da ich Musik schon seit Jahren nur noch digital über iMac, iPad, iPhone, AppleTV (etc.) höre. Wäre es dennoch so, würde ich selbstverständlich so ehrlich sein, es gleich zuzugeben und ihm das gute Stück mit Zinsen (in Form von Alkohol, der bringt gleich viele Prozente mit sich) wieder anzuvertrauen. Ich habe auch einen Kumpel, der schon seit Jahren eine CD von mir ausgeliehen hat. Dank Apple Music muss ich ihn nun gar nicht mehr danach fragen, außerdem habe ich sie mir vor vier oder fünf Jahren einfach noch einmal gebraucht gekauft…

Meine besten Posts:

Natürlich sind es im höchsten Fall die meiner Meinung nach besten Posts aus mittlerweile mehr als fünf (oder sind es schon sechs?) Jahren Blog-Geschichte. Um der Ehrlichkeit die Ehre zu geben, habe ich den Überblick insgesamt vollkommen verloren, garantiert vergesse ich hier nun einen oder mehrere der Beiträge, die mir jetzt gerade nicht bewusst sind, die mir aber eigentlich sehr am Herzen liegen.

  1. 52 Wochen Selfies: „Die Hard Solera-Style“ (hier)
  2. Musik aus der Schwarzwaldklinik (hier)
  3. Song des Tages am 3. Oktober 2016 (hier)
  4. Tom Sharpe: „Wilt“ (hier)
  5. Dylan Thomas: „Under Milk Wood“ (hier)

Die Nummerierung stellt keine Gewichtung dar, ich habe einfach im Schnellverfahren viele Blog-Einträge durchgeguckt, bei diesen bin ich jeweils kurz hängen geblieben.

Meine Nominierungen:

Schwierig, schwierig, schwierig. Aber ich mache mich mal an die Arbeit, hoffentlich schaffe ich zumindest die 10.

  • Bodyguard4You – der Mann, der immer und immer wieder geniale Gitarren-Videos anschleppt und überhaupt ein netter Kerl ist. Seine Beiträge benutzen von allen mir bekannten Bloggern die meisten „…“, aber das trägt eindeutig zu seinem individuellen Stil bei. Folgt ihm, es lohnt sich!
  • Multicolorina dillettiert – meine einzigartige und wunderschöne Frau, mit der ich seit mehr als 19 Jahren mein Leben teile – und da werden hoffentlich noch etliche weitere Jahre folgen.
  • Es Marinsche kocht – eine Bloggerin, die mit vielen exzellenten Kreationen in der Küche unser aller Herzen verzaubert!
  • Pialalama – eine Bloggerin, die ebenfalls in Aalen lebt und sehr viele unterschiedliche (und stets interessante!) Themen „beackert“. Prädikat: lesenswert!
  • Hinnerk und Henrikje – zwei Hamburger Originale, die trotz Blog-Pause bis Jahresende von mir nominiert werden, weil die vielen tollen Fotos und das Hintergrundwissen rund um die Hansestadt jedes einzelne mal lesenswert sind.
  • Robert – ein famoser Sportler, der sich seine bislang angesammelten Lebensjahre nur auf die bestmögliche Weise (nämlich durch Weisheit und Geduld) anmerken lässt und immer tolle Tipps rund um den Sport auf Lager hat.
  • Lovely Rita Flowermaid – noch eine Bloggerin aus Hamburg, die fast täglich mit exquisiten Fotos und ausgewählten Zitaten zu begeistern weiß. Langweilig wird‘s da nie!
  • Private Readers Book Club – von den beiden habe ich schon lange nichts mehr gelesen, vielleicht bedarf es ja nur eines kleinen Schubses, um sie wieder zu aktivieren…
  • Zeilenende – ich weiß, ich weiß, er mag keine Blog Awards, vor allem aufgrund der enormen Häufigkeit, mit der er dafür nominiert wurde und wird. Aber er befindet sich gerade in einer Umbruchsphase, sowohl körperlich als auch in seinem Blog, möglicherweise taugen ihm die Fragen ja (falls nicht, kein Problem!)
  • Impressions of Life – hier dreht sich alles um den verrückten Alltag einer Familie mit Kindern. Da wir selbst drei Kinder im „besten Alter“ (zwischen 7 und 12) haben, gibt es viele Beiträge, über die ich wundervoll schmunzeln kann (meist, weil ich diese Sachen schon erlebt und – glücklicherweise – hinter mir habe).

Meine fünf Fragen:

Das ist der anstrengendste Teil, denn es soll ja schon ein wenig gehaltvoll sein. Zumindest habe ich den Anspruch an mich selbst.

  1. In dem 80er-Jahre-Film „Die Einsteiger“ konstruiert Mike Krüger ein Gerät, das ihm erlaubt, in jeden Film, der in seinem angeschlossenen Video-Rekorder läuft, einzusteigen. Wenn du so ein Gerät hättest, welches wären die ersten drei Filme, in die du einstiegst?
  2. Der Film „Jurassic Park“ wirft ein moralisches Dilemma auf: “Sollte man als Wissenschaftler eine Entwicklung vorantreiben/abschließen, nur weil man es kann, ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen?“ – Auch wenn der Film rein auf Fiktion basiert, ist das moralische Dilemma eines, das Wissenschaftlern weltweit immer wieder begegnet (z.B. bei der Entwicklung der Atombombe). Wie würdest du als Wissenschaftler entscheiden, wenn du vor dieser Wahl stündest?
  3. Welches Musikalbum der letzten fünf Jahre hat dir am besten gefallen? Gab es einen speziellen Grund, warum dir dieses Album so gut gefallen hat?
  4. Ein entfernter Verwandter vermacht dir unglaublich viel Geld. Nach einer anfänglichen Phase, in der du die Freiheiten genießt, die dir das Geld eröffnet, merkst du aber, dass dir etwas im Leben fehlt. Welches neue Ziel würdest du dir setzen, welche neue Aufgabe suchen?
  5. Jeder Mensch hat seine kleineren oder größeren Zwänge. Mein eigener kleiner „Monk“ zeigt sich beim Aufhängen von Wäsche, denn da verwende ich nur gleichförmige Wäscheklammern identischer Farbe (hier). Hast du auch solche Zwänge? Wenn ja, welche?

So, nun liegt der Ball im Spielfeld, ihr dürft kicken!

  1. Der Grund für seine Amusement war, dass das Buch bereits in den 1970er Jahren geschrieben wurde und ihm immer noch so viele Leute erzählen, dass sie es für sein bestes Buch halten. Dass seitdem gut vierzig (!) Jahre vergangen sind und viele weitere fantastische Geschichten folgten, die von diesen besonderen Fans einfach ignoriert zu werden scheinen, fand er gleichzeitig amüsant wie schade. Verständlich.
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52 Wochen – Teil 52 („Finale“)

„Aus und vorbei, Evans, Sie sind entlassen.“ (aus: „Der Sinn des Lebens“ von Monty Python)

Nun gut, alle schönen Dinge müssen irgendwann einmal enden. In diesem Fall empfinde ich sogar eine gewisse Erleichterung, die allerdings eher mit den eigenen Ansprüchen als dem Projekt als solchem zu tun hat. Wie versprochen habe ich alle Bilder, die in den 52 Wochen im Rahmen des Projekts (von mir) gepostet wurden, in einer großen Collage versammelt. Hat zwar etwas gedauert, doch das Ergebnis ist – ich weiß, ich muss das Fenster öffnen – recht gelungen:

Das endgültige Finale der „52 Wochen“-Aktion – nicht alle Selfies waren besonders, noch weniger gelungen, doch alles in allem kamen genügend ansprechende Ergebnisse heraus, dass ich zufrieden bin.

Das endgültige Finale der „52 Wochen“-Aktion – nicht alle Selfies waren besonders, noch weniger gelungen, doch alles in allem kamen genügend ansprechende Ergebnisse heraus, dass ich zufrieden bin.

52 Wochen – Der Film

Und weil es gar so schön war, habe ich sogar einen kleinen Film aus allen Selfies gemacht. Das klingt vielleicht hochtrabend, ist aber wirklich nicht mit großem Aufwand verbunden gewesen, denn ich habe alle Fotos in einen Ordner und diesen in iMovie gezogen. Die Bildlänge wurde automatisch festgelegt, wesentlich mehr musste ich schon (fast) nicht machen.

Um euch jedoch einen vollendeten Genuss zu bieten, habe ich mir sogar die Mühe gemacht, diesen mit eigener Musik zu unterlegen. Wenn schon, denn schon! Allerdings war auch hier die Software sehr hilfreich, denn in Logic Pro X gibt es den sog. Arpeggiator, mit dessen Hilfe der Soundtrack in knapp 5 Minuten eingespielt und exportiert war.

Wer sich also für diese finale Übersicht interessiert, möge diesem Link folgen (der Film liegt in meiner Dropbox).

Zur Aktion „52 Wochen“

Insgesamt 52 Wochen lief Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnahm (hier findet man alle meine Beiträge in umgekehrt chronologischer Abfolge). Die Zielsetzung war einfach: Jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer waren:

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52 Wochen – Teil 51 („Das Ende“)

Ein bisschen im Gegensatz zu manchen der übrigen Teilnehmer sehe ich dem Ende der 52-wöchigen Selfie-Aktion relativ gelassen und fast ein wenig wehmütig entgegen, denn mit wenigen Ausnahmen fielen mir doch immer wieder neue Dinge ein, die ich umsetzen wollte und – zumindest ansatzweise – konnte. Wenn eine Umsetzung nicht klappte, lag es fast ausschließlich am Zeitmangel. So hatte ich zum Beispiel mal eine Voodoo-eske Bemalung eines Selfies begonnen (mit meinem heiß geliebten Apple Pencil). Doch irgendwie hätte ich da noch mindestens eine volle Stunde Zeit investieren müssen, eher sogar mehr – und daran scheiterte es dann. Bis zur Folgewoche hatte ich dann schon wieder neue Ideen, die ich leichter und schneller umsetzen konnte. Vielleicht suche ich das auf halbem Wege stehen gebliebene Ergebnis und mogle es nächste Woche in die Collage aller 52 (dann ja eher 53) Selfies…

Lustigerweise hatte ich vor Beginn dieser Aktion genau ein einziges Selfie gemacht (und das war entstanden, um meiner Frau in mehreren hundert Kilometern Entfernung eine neu gekaufte Strickjacke „am Mann“ zu zeigen). Doch mittlerweile bin ich ein wenig auf den Geschmack gekommen. Hin und wieder erscheint mir ein Selfie nun als eine beinahe künstlerische Angelegenheit, die nicht nur irgendwelche Hipster-Mädels aus Pseudo-Pflichtgefühl für ihre Facebook- und Instagram-„Freunde“ pflegen. Das verdanke ich dem guten Zeilenende, wenn ich ihn mal wieder sehe, gebe ich ihm ein leckeres Eis aus.

Die Idee für das heutige Selfie geht auf die Hysterie kurz vor dem Ende eines langfristigen Projekts ein: Obwohl sich schon ein bisschen Vorfreude über den anstehenden Abschluss einstellt, überwiegt doch die Verzweiflung. Und in der macht man dann schon mal Dummheiten:

Neeeeeiiiiinnnn! Schon sind 51 der 52 Wochen vorbei. Das halte ich nicht länger aus!

Neeeeeiiiiinnnn! Schon sind 51 der 52 Wochen vorbei. Das halte ich nicht länger aus!

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 51 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 50 („Frankenstein“)

Eigentlich basieren viele der „Frankenstein“-Erzählungen, die Kinder so untereinander austauschen (zumindest die Kinder meiner Kindheit) auf dem Irrtum, dass es sich bei „Frankenstein“ um die monströse Kreatur handle, die dann in schwarzweißer Pracht über die Leinwand bzw. den (damals noch) Röhrenfernseher schlurfte. Doch nach der Lektüre des Originals mit 17 Jahren (im englischen Original!) bin ich natürlich viel schlauer als noch als ungebildetes kleines Kind und weiß, dass Frankenstein nur der Erschaffer dieser aus Leichenteilen zusammengesetzten Kreatur ist, der er dann – fatalerweise – den Funken des Lebens einhaucht (genauer wird das im Buch nicht formuliert, auch wenn in den unterschiedlichen Verfilmungen fast immer ein Blitz einschlagen muss, um ziemlich viel Energie zu entfesseln…).

Wodurch ich darauf kam, weiß ich nicht mehr, doch irgendwie fand ich es sehr faszinierend, mein Gesicht statt eines normalen Selfies in Frankenstein-esker Art aus vielen einzelnen Bildern zusammenzuschustern. Nur das mit dem Funken des Lebens…

Ganz schön schaurig, sich selbst aus etwa acht Einzelfotos „neu“ zusammenzusetzen. Brrrrr...

Ganz schön schaurig, sich selbst aus etwa acht Einzelfotos „neu“ zusammenzusetzen. Brrrrr…

Die Idee ist nun schon vier oder sechs Wochen alt, doch die Ausführung benötigte (hoffentlich verständlicherweise) etwas Zeit, vor allem war aber die Hemmschwelle enorm hoch. Alles in allem hätte ich natürlich jetzt auch noch ewig weiterfeilen können, doch mir gefällt der etwas „hemdsärmelige“ Look ganz gut.

Nächste Woche kommt das letzte „neue“ Foto (auch wenn ich es bereits im Sommer aufgenommen habe), in der letzten Woche kombiniere ich alle 52 Fotos zu einer großen Collage – und das war es dann mit diesem schönen Projekt. Doch Zeilenende hat schon für eine Anschlussbeschäftigung gesorgt, ich habe auch schon einen lohnenswerten Ort ausgesucht.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 50 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 49 („Prima Vista“)

Am vergangenen Donnerstag war Klaus Graf, der weithin bekannte Saxophonist der SWR-Big Band, bei uns an der Schule für einen gut vierstündigen Workshop. Und er schlug im positiven Sinn ein wie eine Bombe, da er mit viel Witz und Feingefühl meine Schul-Big Band zu neuen Höchstleistungen antrieb, jeden einzelnen mal zum Improvisieren brachte (wobei ihm und auch mir gleich ein oder zwei besonders talentierte Schüler auffielen, die vorher eher unter dem Radar geflogen waren…), Spaß und konzentriertes Arbeiten auf die angenehmste Art und Weise verband – und natürlich auch selbst nicht davor zurückschreckte, sein Sax zu zücken und die eine oder andere Sache zu demonstrieren. Kurzum: Es war der blanke Hammer, alle Anwesenden gingen trotz mehrstündiger konzentrierter Arbeit entspannt und gut gelaunt nach Hause!

Für mich war es leider etwas stressig, denn erst einmal musste ich alles vorbereiten, damit die Schüler (und die beiden Kollegen, die ebenfalls mitspielen) aus dem üblichen Unterricht kommen und sofort loslegen konnten. Das klappte auch alles. Doch dann war unser E-Bassist krank. Da die anderen Musiker alle fest für ihre jeweiligen Instrumente verbucht waren, übernahm ich den Teil. Also: ein paar Stunden am E-Bass ein Stück nach dem anderen vom Blatt spielen… Einerseits war es total spaßig, denn als E-Gitarrist kam ich auf dem E-Bass schon klar, andererseits alles „prima vista“ (so der Fachausdruck für „vom Blatt“) zu spielen, und hui, das schlaucht.

Mit der heutigen Bildercollage werde ich zwar sicher keinen Schönheitspreis gewinnen, denn es handelt sich um kleine (fast schon winzige) Bildausschnitte, deren komplette Originale jeweils die gesamte Big Band mit über 20 Musikern zeigen. Daher sind alle kleinen Schnipsel, die ich verwendet habe, extrem pixelig (noch dazu stammen sie von einem Android-Smartphone, was will man also erwarten…). Aber mit ein paar Filtern und der Kombination zu einem neuen Ganzen habe ich das hoffentlich etwas abgefangen:

Mehrere Stunden „prima vista“ am E-Bass – etwas stressig, doch am Ende groovte es dann doch!

Mehrere Stunden „prima vista“ am E-Bass – etwas stressig, doch am Ende groovte es dann doch!

Wie man erkennen kann, war ich links oben noch ziemlich im Stress, denn zu dem Zeitpunkt befand ich mich noch ganz frisch in dieser Funktion als Bassist. Entsprechend verkniffen spähe ich in die Noten. Doch bis zum rechten unteren Eck hin entspannt sich die Situation dann allmählich, gegen Ende fand ich gelegentlich auch mal die korrekten Töne (und sogar zum passenden Zeitpunkt).

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 49 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Liebster-Award 01/2017

Ela vom 365 Tage im Leben-Blog hat mich für den Liebster-Award nominiert. Vielen Dank dafür!

Zwar hatte ich mir vor ein paar Jahren nach drei oder vier Nominierungen in kurzer Folge schon geschworen, keine weiteren Nominierungen mehr anzunehmen, doch heute hatte ich sowohl Zeit als auch Lust, daher konnte ich mich dem Projekt widmen.

Die Fragen an mich

Teil des Liebster-Awards sind die Fragen, die derjenige zu beantworten hat, der sich darauf einlässt. Hier die Fragen mit meinen Antworten:

Warum und wann hast du angefangen zu bloggen?

Wann ist einfach: Diesen Blog habe ich vor fast exakt fünf Jahren eröffnet (hier). Alle Bloggerei davor war nur ein schales Vorgeplänkel (wenngleich nicht ganz frei von Konsequenzen).

Das mit dem Warum ist schon wesentlich schwerer. Vermutlich wollte ich einfach viele meiner inneren Gedanken ausformulieren, um sie dann loslassen zu können, sodass in mir wieder Platz für neue Gedanken entsteht.

Wohin wolltest du schon immer mal reisen?

Abgesehen davon, dass ich am liebsten daheim bin, gibt es da schon ein paar Orte, an die ich unbedingt mal kommen möchte:

  • New York – die Stadt, die niemals schläft
  • Hawaii – ein Kindheitstraum, den sich meine Eltern auch einmal erfüllen wollten…
  • Kanada – irgendwo raus in die wilde Natur, an den Städten bin ich trotz der unglaublichen Freundlichkeit der Kanadier kaum interessiert. Allenfalls ein kurzer Trip ins Rush-Headquarter könnte mir gefallen…

Bist du beim Reisen eher der Rucksack-, der Trolli- oder „der mein Koffer ist immer zu klein“-Typ?

Mir genügt normalerweise ein Trolley, wobei das immer von der Länge der Reise abhängt. Muss ich meine Laufsachen mitnehmen, wird es doch eher ein ausgewachsener Koffer (bzw. ein großer Trolley).

Hättest du einen Wunsch frei und dürftest etwas in deinem Leben verändern, was wäre das?

Die Nacht um zwei bis fünf Stunden verlängern, damit ich nach dem Tagwerk einfach noch eine Stunde lesen kann. Mit dem Rest bin ich eigentlich sehr zufrieden.

Jemand schenkt dir 1 Million, was machst du damit?

Kommt auf die Währung an. Bei Euro: Alle Schulden (Haus und so…) abbezahlen, die Familie vollständig absichern, die eigene Arbeitslast etwas reduzieren und ansonsten alles beim Alten lassen.

Hast du ein Lieblingsbuch? Wenn ja, welches und warum?

Diese Frage kann ich gar nicht beantworten, denn ich lese viel und höre viele Hörbücher. Dabei schwanken meine Vorlieben permanent. Es gibt schon ein paar wirklich gute Bücher, die ich immer wieder lesen kann, doch alles in allem schaffe ich es nicht, mich auf ein einziges festzulegen.

Aktuell lese ich gerade die „Krieg der Klone“-Trilogie von John Scalzi, die sicherlich zum besten Science Fiction-Futter gehört, das ich in den letzten Jahren vor die Augen bekam. Gleichzeitig war „Der Marsianer“ von Andy Weir auch sensationell gut. „The Stand – Das letzte Gefecht“ gehört zu meinen Stephen King-Favoriten. „Zorro“ und „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende sind superb. Dann gibt es da noch die „Cotton Reloaded“-Reihe, die ich als kurzweilige Krimi-Unterhaltung sehr schätze. Hach, die Liste müsste ich jetzt noch seitenweise fortführen, um allen Autoren und Werken gerecht zu werden.

Welches ist dein liebster Lieblingsplatz?

Mein Zuhause. Ich bin nicht so der Typ, der ständig wegfahren muss. Auch in den Ferien genieße ich es sehr, einfach nur daheim zu sein und in Ruhe alle Viere von mir zu strecken. Außerdem fühle ich mich in der Gegenwart meiner Familie sehr wohl, das ist daheim am schnellsten erreicht. Noch dazu gehört Lesen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, das geht theoretisch überall gut, wo ich mein iPhone dabei habe (ich lese fast ausschließlich über iBooks), doch daheim gibt es im Winter den Ofen und den bequemen Sessel, im Sommer das kühle Wohnzimmer (und den gleichen bequemen Sessel), daher ist der Ort fast nicht zu übertreffen.

Wie schaffst du es regelmäßig zu bloggen?

Durch mein Song des Tages-Projekt zwinge ich mich selbst dazu. Andernfalls würde ich sicher deutlich weniger posten. Gerade in Zeiten, wenn es in der Arbeit ordentlich dampft (so wie in der kommenden Woche, in der die Halbjahres-Zeugnisse fertig werden müssen), käme sonst vermutlich gar nichts von mir. Zum Glück kann ich vorarbeiten und Beiträge programmiert erscheinen lassen. Sonst gäbe es da häufiger Lücken…

Wovor hast  du Angst und warum?

Klapperschlangen. Da gab es ein paar Erlebnisse in meiner Kindheit, die mir meine Mutter vielleicht ein oder hundert Mal zu oft erzählt hat…

Wenn morgen die Welt unterginge, was tätest du heute?

Mich mit meiner Frau im Schlafzimmer einsperren, hemmungslos die Zeit mit ihr genießen, Unmengen an Schokolade und anderem Süßkram essen – und ein einziges Mal darauf verzichten, mein Tagesziel zu erfüllen… (Wehe, die Welt geht am nächsten Tag nicht unter!)

Welche Sorte Mensch magst du gar nicht?

In der Schule mag ich den Typ Schüler gar nicht, der schon „Ich kapier’ des net!“ schreit, bevor er/sie sich auch nur eine Minute gedanklich damit beschäftigt hat. Wenn sich schon Gymnasiasten so benehmen, möchte ich ja nicht wissen, wie es an anderen Schulformen zugeht.

Bei Erwachsenen sind es vor allem Menschen, die versuchen, mich unter Druck zu setzen, nur um ihre eigenen Ziele durchzudrücken. Das kann im Beruf wie auch in der Nachbarschaft oder sonstwo sein. Wer mich nett anspricht und für seine Sache überzeugt, bekommt üblicherweise meine Unterstützung – freiwillig oder im Gegenzug für etwas, das ich gerne hätte. Wer mich jedoch einfach so zwingen oder durch intrigante Schachzüge dazu drängen will, der hat sich’s fast immer schon verscherzt.

Nominierungen

Da es mir schwerfällt, einzelne Personen herauszugreifen, die ich – aus meiner Warte – dazu verdonnern müsste, sich dem Liebster-Award zu stellen, öffne ich das einfach für alle, die Lust haben, sich meiner Fragen anzunehmen.

Natürlich wäre ich völlig hingerissen, wenn sich so illustre Persönlichkeiten wie Multicolorina, Zeilenende, Marinsche oder Hinnerk & Henrikje hinreißen ließen, teilzunehmen, aber auch deren Tage sind ohne das sicherlich bereits gut gefüllt – ich will mich nicht aufdrängen.

Meine Fragen

  1. Welche Art von Blog-Einträgen liest du am liebsten? (Zum Beispiel: Buch-Rezensionen, Schilderungen persönlicher Erlebnisse, Aufrufe zu gemeinsamen Aktionen, politische Statements, Foto-/Reise-Beiträge…)
  2. Gäbe es für deinen Blog einen Erkennungssong oder eine Erkennungsmelodie, welche(r) wäre es?
  3. Du bekommst zu Weihnachten ein Buch geschenkt, das dir überhaupt nichts sagt: weder Autor noch Titel noch Genre sind dir näher vertraut. Was machst du mit diesem Buch?
  4. Bist du der Typ, der nur ein Buch auf einmal liest? Oder hast du immer einen kleinen Stapel angefangener Bücher, von dem dann je nach Stimmung jeweils das passende Buch ausgewählt wird?
  5. Wie viele Bücher hast du im letzten Jahr abgebrochen?
  6. Bei seinem Auftritt verlangt ein Kabarettist nach einem Freiwilligen. Gehörst du zu den Personen, die begeistert ihren Finger in die Höhe reißen, um möglichst dranzukommen?
  7. Welches ist deiner Meinung nach die beste Zeit für ein „Schäferstündchen“? – Der frühe Morgen, die „Brunch“-Zeit, kurz vor dem Mittagessen, der „Nachtisch“, zum Kaffee, am frühen Abend oder eher dann, wenn alle anderen schon schlafen?
  8. Bei einer Feier singen alle gemeinsam ein Lied. Du bist voll dabei und singst begeistert mit. Alle anderen hören am Ende der ersten Strophe auf, du dagegen singst im Brustton der Überzeugung noch ein oder zwei Töne weiter – ganz allein. Ist dir das peinlich? Oder findest du es gut, dass jeder hören konnte, mit welcher Überzeugung du gesungen hast?
  9. Du hast ein Wochenende ganz zu deiner Verfügung – völlig ohne Verpflichtungen. Auch am Montag musst du nicht gleich wieder losschaffen. Was treibst du zwischen Freitag Abend und Sonntag so alles?
  10. Du wirst auf der Straße für das Fernsehen interviewt, doch bei der Ausstrahlung hat der Sender deine Antwort so verstümmelt, dass sie fast das Gegenteil dessen zum Ausdruck bringt, was du sagen wolltest. Wie reagierst du?
  11. Du hast die Möglichkeit, deinen Lieblingsautor zu treffen und ihm genau drei Fragen zu stellen. Wie lauten sie?
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52 Wochen – Teil 48 („Seht zu mir auf!“)

So ein bisschen Größenwahnsinn steht vielen Leuten ja ganz gut. Ein Blick über den Ozean hat uns das gerade erst verdeutlicht. Auf die Idee für das heutige Selfie brachte mich aber fast ausschließlich der Sonnenschein, der mit hoher Intensität ins Arbeitszimmer drängte, da legte ich kurzerhand das iPhone mit „Zeitzünder“ auf den Boden und platzierte mich gönnerhaft darüber:

Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut...

Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut…

Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich einfach noch ein weiteres Bild machte, dieses Mal mit meiner Trompete:

Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.

Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.

Nun wird es Zeit, dass die kommenden vier Wochen in kreativer Hinsicht noch einmal voll ausgeschöpft werden, bevor das neue Projekt anläuft.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 48 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 47 („Duett“)

Zugegeben, das Foto ist schon etwas älter (mindestens sechs Wochen), doch von Anfang an war klar, dass ich es einmal in diesem Rahmen würde verbraten wollen. Ganz aus der spontanen Situation heraus, dass ich entdeckte, wie ich meine Apple Watch als Foto-Auslöser für das iPhone gebrauchen konnte, stimmten unsere Jüngste und ich wie zwei Opernstars einen duettierenden Triumphgesang an – und schon klickte es!

Duett mit Wäsche im Hintergrund – stilvoller geht's nicht!

Duett mit Wäsche im Hintergrund – stilvoller geht’s nicht!

Dass sich dabei der Kleiderständer im Hintergrund dezent ins Bild schob, um auch einen Teil unseres ruhmreichen Glanzes abzubekommen, blieb mir zuerst völlig verborgen. Aber ich will mal nicht so sein, der darf gerne etwas davon abhaben.

(iPhone SE, Frontkamera, Pixelmator für die Filter)

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 47 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 46 („Lampenfieber“)

Am 5. Januar trat ich mit Blues & The Gang im Aalener Frapé auf. Der Auftritt lief gut, ich kann mich gar nicht beschweren – auch wenn natürlich der eine oder andere Ablauf mal eben spontan auf der Bühne geändert wurde. Aber wofür hatten wir vorher geprobt, doch nur um genau darauf gefasst zu sein, oder? Spaß beiseite: Der Gig war richtig gut, das Publikum ging toll mit, die Stimmung im Raum war exzellent (siehe Zeitungsbericht, auch wenn mein Name durch den des regulären Trompeters ersetzt wurde, der aktuell noch im Urlaub weilt).

Nun dürfte man coole Livebilder erwarten, die mich frivol mit dem Hintern wackelnd im Kreis der Band zeigen, doch erstens habe ich von den übrigen Musikern noch keine Bilder erhalten, zweitens habe ich in den Pausen eher streng (man könnte auch von „gequält“ sprechen) dreingeblickt, denn draußen war es kalt (gute -16 Grad Celsius), die Zeit lag wieder einmal außerhalb meiner Komfortzone (Beginn: 21:25 h, Ende: 0:15 h) und – für mich eindeutig am schlimmsten – Zigarettenrauch. Der ganze Laden, auch der Rückzugsraum für die Band, alles waberte nur so von Rauch.

Vor einer geraumen Weile habe ich mich zu dem Thema ja schon einmal ausgelassen (hier). Schon da habe ich darauf hingewiesen, dass ich kein militanter Nichtraucher bin, der dann aggressiv auf die Raucher zugeht und sie anschnauzt (wäre in einem Raucherlokal auch wenig hilfreich gewesen), aber üblicherweise entziehe ich mich aktiv der Umgebung, in der geraucht wird. Schnell und effektiv. Das ging nicht, da ich von 19:20 bis 0:20 h in eben diesen Räumlichkeiten bleiben musste (wenn ich nicht erfrieren wollte). Also hielt ich es mit zusammengebissenen Zähnen aus. Tja, und genau so sehe ich heute auf den Selfies auch aus:

Ein paar Impressionen von mir als dezent aufgeregtem Trompeter – der etwas gequälte Gesichtsausdruck ist aber eher dem Dauergequalme der Gäste geschuldet gewesen...

Ein paar Impressionen von mir als dezent aufgeregtem Trompeter – der etwas gequälte Gesichtsausdruck ist aber eher dem Dauergequalme der Gäste geschuldet gewesen…

Genug davon: Der Gig war wirklich fantastisch (abgesehen vom Rauch), der Titel der heutigen Selfie-/Foto-Collage lautet aber „Lampenfieber“ – und das völlig zu Recht, denn ich war geradezu „höllisch“ aufgeregt.

Bevor ich Musik studiert habe, dachte ich immer: „Wenn ich das Studium mal hinter mir habe, dann gehe ich viel relaxter und sicherer an die Auftritte heran.“ Weit gefehlt, denn mit den Fähigkeiten stiegen auch die Ansprüche. Wer mehr kann als vorher, erwartet entsprechend mehr als vorher. So erging es auch mir, weswegen ich überhaupt nicht davon reden kann, eine „coole Socke“ zu sein. Nach außen hin schon, innerlich jedoch war ich alles andere als entspannt. Auch das wirkte nachhaltig auf meinen düsteren Gesichtsausdruck.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 46 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

Fortsetzung: Die nächsten 52 Wochen?

Das habe ich letzte Woche schon gefragt: „Gibt es eigentlich schon einen Plan, die hier geballte Kreativität (also die aller am Projekt teilnehmenden Blogger) in neue Bahnen zu lenken, denn in nur sechs Wochen ist ja schon Feierabend…?“ Der gute Zeilenende hat auch schon ein paar Vorschläge gemacht (siehe Kommentare von letzter Woche), womöglich bringt aber noch jemand aus der illustren Runde einen innovativen Vorschlag ein.

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52 Wochen – Teil 45 („The Loneliness of the Long Distance Runner“)

Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich ein wundervolles neues Jahr 2017!

Jeden Morgen wiederholt sich ein Ritual in fast unveränderter Form: Mein Wecker klingelt, ich stehe möglichst zügig auf, um meiner Frau das nervige Gebimmel zu ersparen, dann schlüpfe ich im Badezimmer in die Laufklamotten und mache mich auf in den Keller. Um ja keines der Kinder vor der Zeit zu wecken, absolviere ich die Gänge durch’s Haus in Dunkelheit, nur mein iPhone leuchtet mir.

Analog zu Alan Sillitoes Roman seht ihr mich hier am frühen Morgen auf dem Weg zum Laufband, wobei auch ich mich manchmal wie „der letzte und der erste Mensch auf Erden zugleich“ fühle...

Analog zu Alan Sillitoes Roman seht ihr mich hier am frühen Morgen auf dem Weg zum Laufband, wobei auch ich mich manchmal wie „der letzte und der erste Mensch auf Erden zugleich“ fühle…

(Zum Sillitoe-Zitat siehe hier)

Knapp 60-65 Minuten und 10-11 Kilometer später sind zumindest Teile der Kinder üblicherweise wach, ich bin im Hörbuch ein Stück voran gekommen, mein Körper könnte sich nach der Dusche glatt wieder ins Bett legen – jetzt kann der Tag „so richtig“ beginnen…

P.S.: Ich bin mir fast sicher, dass heute kein anderer im Rahmen dieser Selfie-Aktion ein derart strahlendes Lächeln zeigt…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 45 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

„Wat nu?“

Gibt es eigentlich schon einen Plan, die hier geballte Kreativität (also die aller am Projekt teilnehmenden) in neue Bahnen zu lenken, denn in nur sieben Wochen ist ja schon Feierabend…?

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