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52 Wochen – Teil 52 („Finale“)

„Aus und vorbei, Evans, Sie sind entlassen.“ (aus: „Der Sinn des Lebens“ von Monty Python)

Nun gut, alle schönen Dinge müssen irgendwann einmal enden. In diesem Fall empfinde ich sogar eine gewisse Erleichterung, die allerdings eher mit den eigenen Ansprüchen als dem Projekt als solchem zu tun hat. Wie versprochen habe ich alle Bilder, die in den 52 Wochen im Rahmen des Projekts (von mir) gepostet wurden, in einer großen Collage versammelt. Hat zwar etwas gedauert, doch das Ergebnis ist – ich weiß, ich muss das Fenster öffnen – recht gelungen:

Das endgültige Finale der „52 Wochen“-Aktion – nicht alle Selfies waren besonders, noch weniger gelungen, doch alles in allem kamen genügend ansprechende Ergebnisse heraus, dass ich zufrieden bin.

Das endgültige Finale der „52 Wochen“-Aktion – nicht alle Selfies waren besonders, noch weniger gelungen, doch alles in allem kamen genügend ansprechende Ergebnisse heraus, dass ich zufrieden bin.

52 Wochen – Der Film

Und weil es gar so schön war, habe ich sogar einen kleinen Film aus allen Selfies gemacht. Das klingt vielleicht hochtrabend, ist aber wirklich nicht mit großem Aufwand verbunden gewesen, denn ich habe alle Fotos in einen Ordner und diesen in iMovie gezogen. Die Bildlänge wurde automatisch festgelegt, wesentlich mehr musste ich schon (fast) nicht machen.

Um euch jedoch einen vollendeten Genuss zu bieten, habe ich mir sogar die Mühe gemacht, diesen mit eigener Musik zu unterlegen. Wenn schon, denn schon! Allerdings war auch hier die Software sehr hilfreich, denn in Logic Pro X gibt es den sog. Arpeggiator, mit dessen Hilfe der Soundtrack in knapp 5 Minuten eingespielt und exportiert war.

Wer sich also für diese finale Übersicht interessiert, möge diesem Link folgen (der Film liegt in meiner Dropbox).

Zur Aktion „52 Wochen“

Insgesamt 52 Wochen lief Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnahm (hier findet man alle meine Beiträge in umgekehrt chronologischer Abfolge). Die Zielsetzung war einfach: Jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer waren:

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52 Wochen – Teil 51 („Das Ende“)

Ein bisschen im Gegensatz zu manchen der übrigen Teilnehmer sehe ich dem Ende der 52-wöchigen Selfie-Aktion relativ gelassen und fast ein wenig wehmütig entgegen, denn mit wenigen Ausnahmen fielen mir doch immer wieder neue Dinge ein, die ich umsetzen wollte und – zumindest ansatzweise – konnte. Wenn eine Umsetzung nicht klappte, lag es fast ausschließlich am Zeitmangel. So hatte ich zum Beispiel mal eine Voodoo-eske Bemalung eines Selfies begonnen (mit meinem heiß geliebten Apple Pencil). Doch irgendwie hätte ich da noch mindestens eine volle Stunde Zeit investieren müssen, eher sogar mehr – und daran scheiterte es dann. Bis zur Folgewoche hatte ich dann schon wieder neue Ideen, die ich leichter und schneller umsetzen konnte. Vielleicht suche ich das auf halbem Wege stehen gebliebene Ergebnis und mogle es nächste Woche in die Collage aller 52 (dann ja eher 53) Selfies…

Lustigerweise hatte ich vor Beginn dieser Aktion genau ein einziges Selfie gemacht (und das war entstanden, um meiner Frau in mehreren hundert Kilometern Entfernung eine neu gekaufte Strickjacke „am Mann“ zu zeigen). Doch mittlerweile bin ich ein wenig auf den Geschmack gekommen. Hin und wieder erscheint mir ein Selfie nun als eine beinahe künstlerische Angelegenheit, die nicht nur irgendwelche Hipster-Mädels aus Pseudo-Pflichtgefühl für ihre Facebook- und Instagram-„Freunde“ pflegen. Das verdanke ich dem guten Zeilenende, wenn ich ihn mal wieder sehe, gebe ich ihm ein leckeres Eis aus.

Die Idee für das heutige Selfie geht auf die Hysterie kurz vor dem Ende eines langfristigen Projekts ein: Obwohl sich schon ein bisschen Vorfreude über den anstehenden Abschluss einstellt, überwiegt doch die Verzweiflung. Und in der macht man dann schon mal Dummheiten:

Neeeeeiiiiinnnn! Schon sind 51 der 52 Wochen vorbei. Das halte ich nicht länger aus!

Neeeeeiiiiinnnn! Schon sind 51 der 52 Wochen vorbei. Das halte ich nicht länger aus!

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 51 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 50 („Frankenstein“)

Eigentlich basieren viele der „Frankenstein“-Erzählungen, die Kinder so untereinander austauschen (zumindest die Kinder meiner Kindheit) auf dem Irrtum, dass es sich bei „Frankenstein“ um die monströse Kreatur handle, die dann in schwarzweißer Pracht über die Leinwand bzw. den (damals noch) Röhrenfernseher schlurfte. Doch nach der Lektüre des Originals mit 17 Jahren (im englischen Original!) bin ich natürlich viel schlauer als noch als ungebildetes kleines Kind und weiß, dass Frankenstein nur der Erschaffer dieser aus Leichenteilen zusammengesetzten Kreatur ist, der er dann – fatalerweise – den Funken des Lebens einhaucht (genauer wird das im Buch nicht formuliert, auch wenn in den unterschiedlichen Verfilmungen fast immer ein Blitz einschlagen muss, um ziemlich viel Energie zu entfesseln…).

Wodurch ich darauf kam, weiß ich nicht mehr, doch irgendwie fand ich es sehr faszinierend, mein Gesicht statt eines normalen Selfies in Frankenstein-esker Art aus vielen einzelnen Bildern zusammenzuschustern. Nur das mit dem Funken des Lebens…

Ganz schön schaurig, sich selbst aus etwa acht Einzelfotos „neu“ zusammenzusetzen. Brrrrr...

Ganz schön schaurig, sich selbst aus etwa acht Einzelfotos „neu“ zusammenzusetzen. Brrrrr…

Die Idee ist nun schon vier oder sechs Wochen alt, doch die Ausführung benötigte (hoffentlich verständlicherweise) etwas Zeit, vor allem war aber die Hemmschwelle enorm hoch. Alles in allem hätte ich natürlich jetzt auch noch ewig weiterfeilen können, doch mir gefällt der etwas „hemdsärmelige“ Look ganz gut.

Nächste Woche kommt das letzte „neue“ Foto (auch wenn ich es bereits im Sommer aufgenommen habe), in der letzten Woche kombiniere ich alle 52 Fotos zu einer großen Collage – und das war es dann mit diesem schönen Projekt. Doch Zeilenende hat schon für eine Anschlussbeschäftigung gesorgt, ich habe auch schon einen lohnenswerten Ort ausgesucht.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 50 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 49 („Prima Vista“)

Am vergangenen Donnerstag war Klaus Graf, der weithin bekannte Saxophonist der SWR-Big Band, bei uns an der Schule für einen gut vierstündigen Workshop. Und er schlug im positiven Sinn ein wie eine Bombe, da er mit viel Witz und Feingefühl meine Schul-Big Band zu neuen Höchstleistungen antrieb, jeden einzelnen mal zum Improvisieren brachte (wobei ihm und auch mir gleich ein oder zwei besonders talentierte Schüler auffielen, die vorher eher unter dem Radar geflogen waren…), Spaß und konzentriertes Arbeiten auf die angenehmste Art und Weise verband – und natürlich auch selbst nicht davor zurückschreckte, sein Sax zu zücken und die eine oder andere Sache zu demonstrieren. Kurzum: Es war der blanke Hammer, alle Anwesenden gingen trotz mehrstündiger konzentrierter Arbeit entspannt und gut gelaunt nach Hause!

Für mich war es leider etwas stressig, denn erst einmal musste ich alles vorbereiten, damit die Schüler (und die beiden Kollegen, die ebenfalls mitspielen) aus dem üblichen Unterricht kommen und sofort loslegen konnten. Das klappte auch alles. Doch dann war unser E-Bassist krank. Da die anderen Musiker alle fest für ihre jeweiligen Instrumente verbucht waren, übernahm ich den Teil. Also: ein paar Stunden am E-Bass ein Stück nach dem anderen vom Blatt spielen… Einerseits war es total spaßig, denn als E-Gitarrist kam ich auf dem E-Bass schon klar, andererseits alles „prima vista“ (so der Fachausdruck für „vom Blatt“) zu spielen, und hui, das schlaucht.

Mit der heutigen Bildercollage werde ich zwar sicher keinen Schönheitspreis gewinnen, denn es handelt sich um kleine (fast schon winzige) Bildausschnitte, deren komplette Originale jeweils die gesamte Big Band mit über 20 Musikern zeigen. Daher sind alle kleinen Schnipsel, die ich verwendet habe, extrem pixelig (noch dazu stammen sie von einem Android-Smartphone, was will man also erwarten…). Aber mit ein paar Filtern und der Kombination zu einem neuen Ganzen habe ich das hoffentlich etwas abgefangen:

Mehrere Stunden „prima vista“ am E-Bass – etwas stressig, doch am Ende groovte es dann doch!

Mehrere Stunden „prima vista“ am E-Bass – etwas stressig, doch am Ende groovte es dann doch!

Wie man erkennen kann, war ich links oben noch ziemlich im Stress, denn zu dem Zeitpunkt befand ich mich noch ganz frisch in dieser Funktion als Bassist. Entsprechend verkniffen spähe ich in die Noten. Doch bis zum rechten unteren Eck hin entspannt sich die Situation dann allmählich, gegen Ende fand ich gelegentlich auch mal die korrekten Töne (und sogar zum passenden Zeitpunkt).

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 49 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Liebster-Award 01/2017

Ela vom 365 Tage im Leben-Blog hat mich für den Liebster-Award nominiert. Vielen Dank dafür!

Zwar hatte ich mir vor ein paar Jahren nach drei oder vier Nominierungen in kurzer Folge schon geschworen, keine weiteren Nominierungen mehr anzunehmen, doch heute hatte ich sowohl Zeit als auch Lust, daher konnte ich mich dem Projekt widmen.

Die Fragen an mich

Teil des Liebster-Awards sind die Fragen, die derjenige zu beantworten hat, der sich darauf einlässt. Hier die Fragen mit meinen Antworten:

Warum und wann hast du angefangen zu bloggen?

Wann ist einfach: Diesen Blog habe ich vor fast exakt fünf Jahren eröffnet (hier). Alle Bloggerei davor war nur ein schales Vorgeplänkel (wenngleich nicht ganz frei von Konsequenzen).

Das mit dem Warum ist schon wesentlich schwerer. Vermutlich wollte ich einfach viele meiner inneren Gedanken ausformulieren, um sie dann loslassen zu können, sodass in mir wieder Platz für neue Gedanken entsteht.

Wohin wolltest du schon immer mal reisen?

Abgesehen davon, dass ich am liebsten daheim bin, gibt es da schon ein paar Orte, an die ich unbedingt mal kommen möchte:

  • New York – die Stadt, die niemals schläft
  • Hawaii – ein Kindheitstraum, den sich meine Eltern auch einmal erfüllen wollten…
  • Kanada – irgendwo raus in die wilde Natur, an den Städten bin ich trotz der unglaublichen Freundlichkeit der Kanadier kaum interessiert. Allenfalls ein kurzer Trip ins Rush-Headquarter könnte mir gefallen…

Bist du beim Reisen eher der Rucksack-, der Trolli- oder „der mein Koffer ist immer zu klein“-Typ?

Mir genügt normalerweise ein Trolley, wobei das immer von der Länge der Reise abhängt. Muss ich meine Laufsachen mitnehmen, wird es doch eher ein ausgewachsener Koffer (bzw. ein großer Trolley).

Hättest du einen Wunsch frei und dürftest etwas in deinem Leben verändern, was wäre das?

Die Nacht um zwei bis fünf Stunden verlängern, damit ich nach dem Tagwerk einfach noch eine Stunde lesen kann. Mit dem Rest bin ich eigentlich sehr zufrieden.

Jemand schenkt dir 1 Million, was machst du damit?

Kommt auf die Währung an. Bei Euro: Alle Schulden (Haus und so…) abbezahlen, die Familie vollständig absichern, die eigene Arbeitslast etwas reduzieren und ansonsten alles beim Alten lassen.

Hast du ein Lieblingsbuch? Wenn ja, welches und warum?

Diese Frage kann ich gar nicht beantworten, denn ich lese viel und höre viele Hörbücher. Dabei schwanken meine Vorlieben permanent. Es gibt schon ein paar wirklich gute Bücher, die ich immer wieder lesen kann, doch alles in allem schaffe ich es nicht, mich auf ein einziges festzulegen.

Aktuell lese ich gerade die „Krieg der Klone“-Trilogie von John Scalzi, die sicherlich zum besten Science Fiction-Futter gehört, das ich in den letzten Jahren vor die Augen bekam. Gleichzeitig war „Der Marsianer“ von Andy Weir auch sensationell gut. „The Stand – Das letzte Gefecht“ gehört zu meinen Stephen King-Favoriten. „Zorro“ und „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende sind superb. Dann gibt es da noch die „Cotton Reloaded“-Reihe, die ich als kurzweilige Krimi-Unterhaltung sehr schätze. Hach, die Liste müsste ich jetzt noch seitenweise fortführen, um allen Autoren und Werken gerecht zu werden.

Welches ist dein liebster Lieblingsplatz?

Mein Zuhause. Ich bin nicht so der Typ, der ständig wegfahren muss. Auch in den Ferien genieße ich es sehr, einfach nur daheim zu sein und in Ruhe alle Viere von mir zu strecken. Außerdem fühle ich mich in der Gegenwart meiner Familie sehr wohl, das ist daheim am schnellsten erreicht. Noch dazu gehört Lesen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, das geht theoretisch überall gut, wo ich mein iPhone dabei habe (ich lese fast ausschließlich über iBooks), doch daheim gibt es im Winter den Ofen und den bequemen Sessel, im Sommer das kühle Wohnzimmer (und den gleichen bequemen Sessel), daher ist der Ort fast nicht zu übertreffen.

Wie schaffst du es regelmäßig zu bloggen?

Durch mein Song des Tages-Projekt zwinge ich mich selbst dazu. Andernfalls würde ich sicher deutlich weniger posten. Gerade in Zeiten, wenn es in der Arbeit ordentlich dampft (so wie in der kommenden Woche, in der die Halbjahres-Zeugnisse fertig werden müssen), käme sonst vermutlich gar nichts von mir. Zum Glück kann ich vorarbeiten und Beiträge programmiert erscheinen lassen. Sonst gäbe es da häufiger Lücken…

Wovor hast  du Angst und warum?

Klapperschlangen. Da gab es ein paar Erlebnisse in meiner Kindheit, die mir meine Mutter vielleicht ein oder hundert Mal zu oft erzählt hat…

Wenn morgen die Welt unterginge, was tätest du heute?

Mich mit meiner Frau im Schlafzimmer einsperren, hemmungslos die Zeit mit ihr genießen, Unmengen an Schokolade und anderem Süßkram essen – und ein einziges Mal darauf verzichten, mein Tagesziel zu erfüllen… (Wehe, die Welt geht am nächsten Tag nicht unter!)

Welche Sorte Mensch magst du gar nicht?

In der Schule mag ich den Typ Schüler gar nicht, der schon „Ich kapier’ des net!“ schreit, bevor er/sie sich auch nur eine Minute gedanklich damit beschäftigt hat. Wenn sich schon Gymnasiasten so benehmen, möchte ich ja nicht wissen, wie es an anderen Schulformen zugeht.

Bei Erwachsenen sind es vor allem Menschen, die versuchen, mich unter Druck zu setzen, nur um ihre eigenen Ziele durchzudrücken. Das kann im Beruf wie auch in der Nachbarschaft oder sonstwo sein. Wer mich nett anspricht und für seine Sache überzeugt, bekommt üblicherweise meine Unterstützung – freiwillig oder im Gegenzug für etwas, das ich gerne hätte. Wer mich jedoch einfach so zwingen oder durch intrigante Schachzüge dazu drängen will, der hat sich’s fast immer schon verscherzt.

Nominierungen

Da es mir schwerfällt, einzelne Personen herauszugreifen, die ich – aus meiner Warte – dazu verdonnern müsste, sich dem Liebster-Award zu stellen, öffne ich das einfach für alle, die Lust haben, sich meiner Fragen anzunehmen.

Natürlich wäre ich völlig hingerissen, wenn sich so illustre Persönlichkeiten wie Multicolorina, Zeilenende, Marinsche oder Hinnerk & Henrikje hinreißen ließen, teilzunehmen, aber auch deren Tage sind ohne das sicherlich bereits gut gefüllt – ich will mich nicht aufdrängen.

Meine Fragen

  1. Welche Art von Blog-Einträgen liest du am liebsten? (Zum Beispiel: Buch-Rezensionen, Schilderungen persönlicher Erlebnisse, Aufrufe zu gemeinsamen Aktionen, politische Statements, Foto-/Reise-Beiträge…)
  2. Gäbe es für deinen Blog einen Erkennungssong oder eine Erkennungsmelodie, welche(r) wäre es?
  3. Du bekommst zu Weihnachten ein Buch geschenkt, das dir überhaupt nichts sagt: weder Autor noch Titel noch Genre sind dir näher vertraut. Was machst du mit diesem Buch?
  4. Bist du der Typ, der nur ein Buch auf einmal liest? Oder hast du immer einen kleinen Stapel angefangener Bücher, von dem dann je nach Stimmung jeweils das passende Buch ausgewählt wird?
  5. Wie viele Bücher hast du im letzten Jahr abgebrochen?
  6. Bei seinem Auftritt verlangt ein Kabarettist nach einem Freiwilligen. Gehörst du zu den Personen, die begeistert ihren Finger in die Höhe reißen, um möglichst dranzukommen?
  7. Welches ist deiner Meinung nach die beste Zeit für ein „Schäferstündchen“? – Der frühe Morgen, die „Brunch“-Zeit, kurz vor dem Mittagessen, der „Nachtisch“, zum Kaffee, am frühen Abend oder eher dann, wenn alle anderen schon schlafen?
  8. Bei einer Feier singen alle gemeinsam ein Lied. Du bist voll dabei und singst begeistert mit. Alle anderen hören am Ende der ersten Strophe auf, du dagegen singst im Brustton der Überzeugung noch ein oder zwei Töne weiter – ganz allein. Ist dir das peinlich? Oder findest du es gut, dass jeder hören konnte, mit welcher Überzeugung du gesungen hast?
  9. Du hast ein Wochenende ganz zu deiner Verfügung – völlig ohne Verpflichtungen. Auch am Montag musst du nicht gleich wieder losschaffen. Was treibst du zwischen Freitag Abend und Sonntag so alles?
  10. Du wirst auf der Straße für das Fernsehen interviewt, doch bei der Ausstrahlung hat der Sender deine Antwort so verstümmelt, dass sie fast das Gegenteil dessen zum Ausdruck bringt, was du sagen wolltest. Wie reagierst du?
  11. Du hast die Möglichkeit, deinen Lieblingsautor zu treffen und ihm genau drei Fragen zu stellen. Wie lauten sie?
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52 Wochen – Teil 48 („Seht zu mir auf!“)

So ein bisschen Größenwahnsinn steht vielen Leuten ja ganz gut. Ein Blick über den Ozean hat uns das gerade erst verdeutlicht. Auf die Idee für das heutige Selfie brachte mich aber fast ausschließlich der Sonnenschein, der mit hoher Intensität ins Arbeitszimmer drängte, da legte ich kurzerhand das iPhone mit „Zeitzünder“ auf den Boden und platzierte mich gönnerhaft darüber:

Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut...

Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut…

Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich einfach noch ein weiteres Bild machte, dieses Mal mit meiner Trompete:

Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.

Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.

Nun wird es Zeit, dass die kommenden vier Wochen in kreativer Hinsicht noch einmal voll ausgeschöpft werden, bevor das neue Projekt anläuft.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 48 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 47 („Duett“)

Zugegeben, das Foto ist schon etwas älter (mindestens sechs Wochen), doch von Anfang an war klar, dass ich es einmal in diesem Rahmen würde verbraten wollen. Ganz aus der spontanen Situation heraus, dass ich entdeckte, wie ich meine Apple Watch als Foto-Auslöser für das iPhone gebrauchen konnte, stimmten unsere Jüngste und ich wie zwei Opernstars einen duettierenden Triumphgesang an – und schon klickte es!

Duett mit Wäsche im Hintergrund – stilvoller geht's nicht!

Duett mit Wäsche im Hintergrund – stilvoller geht’s nicht!

Dass sich dabei der Kleiderständer im Hintergrund dezent ins Bild schob, um auch einen Teil unseres ruhmreichen Glanzes abzubekommen, blieb mir zuerst völlig verborgen. Aber ich will mal nicht so sein, der darf gerne etwas davon abhaben.

(iPhone SE, Frontkamera, Pixelmator für die Filter)

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 47 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 46 („Lampenfieber“)

Am 5. Januar trat ich mit Blues & The Gang im Aalener Frapé auf. Der Auftritt lief gut, ich kann mich gar nicht beschweren – auch wenn natürlich der eine oder andere Ablauf mal eben spontan auf der Bühne geändert wurde. Aber wofür hatten wir vorher geprobt, doch nur um genau darauf gefasst zu sein, oder? Spaß beiseite: Der Gig war richtig gut, das Publikum ging toll mit, die Stimmung im Raum war exzellent (siehe Zeitungsbericht, auch wenn mein Name durch den des regulären Trompeters ersetzt wurde, der aktuell noch im Urlaub weilt).

Nun dürfte man coole Livebilder erwarten, die mich frivol mit dem Hintern wackelnd im Kreis der Band zeigen, doch erstens habe ich von den übrigen Musikern noch keine Bilder erhalten, zweitens habe ich in den Pausen eher streng (man könnte auch von „gequält“ sprechen) dreingeblickt, denn draußen war es kalt (gute -16 Grad Celsius), die Zeit lag wieder einmal außerhalb meiner Komfortzone (Beginn: 21:25 h, Ende: 0:15 h) und – für mich eindeutig am schlimmsten – Zigarettenrauch. Der ganze Laden, auch der Rückzugsraum für die Band, alles waberte nur so von Rauch.

Vor einer geraumen Weile habe ich mich zu dem Thema ja schon einmal ausgelassen (hier). Schon da habe ich darauf hingewiesen, dass ich kein militanter Nichtraucher bin, der dann aggressiv auf die Raucher zugeht und sie anschnauzt (wäre in einem Raucherlokal auch wenig hilfreich gewesen), aber üblicherweise entziehe ich mich aktiv der Umgebung, in der geraucht wird. Schnell und effektiv. Das ging nicht, da ich von 19:20 bis 0:20 h in eben diesen Räumlichkeiten bleiben musste (wenn ich nicht erfrieren wollte). Also hielt ich es mit zusammengebissenen Zähnen aus. Tja, und genau so sehe ich heute auf den Selfies auch aus:

Ein paar Impressionen von mir als dezent aufgeregtem Trompeter – der etwas gequälte Gesichtsausdruck ist aber eher dem Dauergequalme der Gäste geschuldet gewesen...

Ein paar Impressionen von mir als dezent aufgeregtem Trompeter – der etwas gequälte Gesichtsausdruck ist aber eher dem Dauergequalme der Gäste geschuldet gewesen…

Genug davon: Der Gig war wirklich fantastisch (abgesehen vom Rauch), der Titel der heutigen Selfie-/Foto-Collage lautet aber „Lampenfieber“ – und das völlig zu Recht, denn ich war geradezu „höllisch“ aufgeregt.

Bevor ich Musik studiert habe, dachte ich immer: „Wenn ich das Studium mal hinter mir habe, dann gehe ich viel relaxter und sicherer an die Auftritte heran.“ Weit gefehlt, denn mit den Fähigkeiten stiegen auch die Ansprüche. Wer mehr kann als vorher, erwartet entsprechend mehr als vorher. So erging es auch mir, weswegen ich überhaupt nicht davon reden kann, eine „coole Socke“ zu sein. Nach außen hin schon, innerlich jedoch war ich alles andere als entspannt. Auch das wirkte nachhaltig auf meinen düsteren Gesichtsausdruck.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 46 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

Fortsetzung: Die nächsten 52 Wochen?

Das habe ich letzte Woche schon gefragt: „Gibt es eigentlich schon einen Plan, die hier geballte Kreativität (also die aller am Projekt teilnehmenden Blogger) in neue Bahnen zu lenken, denn in nur sechs Wochen ist ja schon Feierabend…?“ Der gute Zeilenende hat auch schon ein paar Vorschläge gemacht (siehe Kommentare von letzter Woche), womöglich bringt aber noch jemand aus der illustren Runde einen innovativen Vorschlag ein.

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52 Wochen – Teil 45 („The Loneliness of the Long Distance Runner“)

Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich ein wundervolles neues Jahr 2017!

Jeden Morgen wiederholt sich ein Ritual in fast unveränderter Form: Mein Wecker klingelt, ich stehe möglichst zügig auf, um meiner Frau das nervige Gebimmel zu ersparen, dann schlüpfe ich im Badezimmer in die Laufklamotten und mache mich auf in den Keller. Um ja keines der Kinder vor der Zeit zu wecken, absolviere ich die Gänge durch’s Haus in Dunkelheit, nur mein iPhone leuchtet mir.

Analog zu Alan Sillitoes Roman seht ihr mich hier am frühen Morgen auf dem Weg zum Laufband, wobei auch ich mich manchmal wie „der letzte und der erste Mensch auf Erden zugleich“ fühle...

Analog zu Alan Sillitoes Roman seht ihr mich hier am frühen Morgen auf dem Weg zum Laufband, wobei auch ich mich manchmal wie „der letzte und der erste Mensch auf Erden zugleich“ fühle…

(Zum Sillitoe-Zitat siehe hier)

Knapp 60-65 Minuten und 10-11 Kilometer später sind zumindest Teile der Kinder üblicherweise wach, ich bin im Hörbuch ein Stück voran gekommen, mein Körper könnte sich nach der Dusche glatt wieder ins Bett legen – jetzt kann der Tag „so richtig“ beginnen…

P.S.: Ich bin mir fast sicher, dass heute kein anderer im Rahmen dieser Selfie-Aktion ein derart strahlendes Lächeln zeigt…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 45 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

„Wat nu?“

Gibt es eigentlich schon einen Plan, die hier geballte Kreativität (also die aller am Projekt teilnehmenden) in neue Bahnen zu lenken, denn in nur sieben Wochen ist ja schon Feierabend…?

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52 Wochen – Teil 44 („Packesel“)

Als Eltern hat man es in mancherlei Hinsicht gelegentlich etwas schwer. Mit dem heutigen Bild zeige ich die harmloseste Seite der zu erwartenden Schwierigkeiten: Als Packesel zu fungieren, wenn man die Kinder abholt:

Was dem Selfie fehlt, weil mein Arm schlicht nicht lang genug war: Dabei schiebe ich noch mein E-Bike… Dafür kann man ganz gut erkennen:

  • meinen Rucksack mit allen Schulmaterialien (auf dem Rücken)
  • darüber mein Trompeten-Gigbag
  • vorne die Geige unserer Mittleren, die verhinderte, dass ich meinen Kopf senkte, außerdem musste ich mich sehr gerade halten, was nach einem langen Schultag (acht Stunden) und den ersten zwölf wachen Stunden an diesem Montag wirklich schwer war (es fühlte sich ein bisschen wie Westpoint an…)
Rucksack, Trompeten-Gig Bag, Geigenkoffer und — nicht mehr zu sehen — E-Bike zum Schieben. Uff!

Rucksack, Trompeten-Gig Bag, Geigenkoffer und — nicht mehr zu sehen — E-Bike zum Schieben. Uff!

Wenn das jedoch schon alle Probleme wären, die die Kinder so mit sich bringen (ob absichtlich oder unabsichtlich), dann wäre das ja das reinste „Zuckerschlecken“. Uff!

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 44 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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