Archiv der Kategorie: WordPress

Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder

Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran... Dafür aber um so enthusiastischer!

Arabella hatte eine wundervolle Idee – nur ich bin (wie so oft) ein wenig spät dran… Dafür aber um so enthusiastischer!

Arabella hatte am vergangenen Woche zu einer sehr schönen Aktion aufgerufen, bei der mich sofort die Lust überkam, teilzunehmen und einen Beitrag zu schreiben. Leider war die Zeit unter der Woche chronisch zu knapp, daher komme ich erst heute dazu…

John Dowland war ein Komponist der Renaissance, um den sich bis heute diverse Gerüchte ranken, von denen einige sehr gewagt sind. Gleichzeitig muss er als Musiker einen wirklich guten Ruf gehabt haben – etliche seiner Stücke werden bis heute immer wieder gesungen. Nicht zuletzt von mir und meinen Schülern: Mit meinem letzten vierstündigen Musik-Kurs (früher nannte man so etwas „LK“ oder „Leistungskurs“) habe ich das wundervoll romantische und gleichzeitig so überaus durchtriebene Liebeslied „Come Again“ einstudiert, ich erinnere mich noch daran, dass die Schüler es auch ein halbes Jahr später immer wieder gerne gesungen haben und es häufig einforderten. Diesem Wunsch kam ich natürlich überaus gerne nach, gehört es doch zu meinen Dowland-Favoriten.

2006 veröffentliche der von mir so geschätzte Sting das Album „Songs from the Labyrinth“, auf dem ausschließlich Dowland-Songs mit ihm als Sänger und einer Lauten-Begleitung (Edin Karamazov) zu hören sind. Obwohl sich viele fürchterlich über seinen Stimmklang aufgeregt haben, so muss ich doch sagen, dass mir seine Version dieses Stücks so unglaublich gut gefällt, eben weil sie nicht perfekt, nicht makellos ist. Als ob in der Renaissance-Zeit nur perfekte Sänger herumgelaufen wären…

Daher ist mein Beitrag zu Arabellas wundervoller Aktion dieses gleichzeitig sehnsuchtsvolle wie auch augenzwinkernd auffordernde Liebeslied: „Come Again“:

Möge es euch ein wenig Liebe in den Tag zaubern! Ich höre es mir gleich noch einmal an.

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52 Wochen – Teil 51 („Das Ende“)

Ein bisschen im Gegensatz zu manchen der übrigen Teilnehmer sehe ich dem Ende der 52-wöchigen Selfie-Aktion relativ gelassen und fast ein wenig wehmütig entgegen, denn mit wenigen Ausnahmen fielen mir doch immer wieder neue Dinge ein, die ich umsetzen wollte und – zumindest ansatzweise – konnte. Wenn eine Umsetzung nicht klappte, lag es fast ausschließlich am Zeitmangel. So hatte ich zum Beispiel mal eine Voodoo-eske Bemalung eines Selfies begonnen (mit meinem heiß geliebten Apple Pencil). Doch irgendwie hätte ich da noch mindestens eine volle Stunde Zeit investieren müssen, eher sogar mehr – und daran scheiterte es dann. Bis zur Folgewoche hatte ich dann schon wieder neue Ideen, die ich leichter und schneller umsetzen konnte. Vielleicht suche ich das auf halbem Wege stehen gebliebene Ergebnis und mogle es nächste Woche in die Collage aller 52 (dann ja eher 53) Selfies…

Lustigerweise hatte ich vor Beginn dieser Aktion genau ein einziges Selfie gemacht (und das war entstanden, um meiner Frau in mehreren hundert Kilometern Entfernung eine neu gekaufte Strickjacke „am Mann“ zu zeigen). Doch mittlerweile bin ich ein wenig auf den Geschmack gekommen. Hin und wieder erscheint mir ein Selfie nun als eine beinahe künstlerische Angelegenheit, die nicht nur irgendwelche Hipster-Mädels aus Pseudo-Pflichtgefühl für ihre Facebook- und Instagram-„Freunde“ pflegen. Das verdanke ich dem guten Zeilenende, wenn ich ihn mal wieder sehe, gebe ich ihm ein leckeres Eis aus.

Die Idee für das heutige Selfie geht auf die Hysterie kurz vor dem Ende eines langfristigen Projekts ein: Obwohl sich schon ein bisschen Vorfreude über den anstehenden Abschluss einstellt, überwiegt doch die Verzweiflung. Und in der macht man dann schon mal Dummheiten:

Neeeeeiiiiinnnn! Schon sind 51 der 52 Wochen vorbei. Das halte ich nicht länger aus!

Neeeeeiiiiinnnn! Schon sind 51 der 52 Wochen vorbei. Das halte ich nicht länger aus!

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 51 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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52 Wochen – Teil 48 („Seht zu mir auf!“)

So ein bisschen Größenwahnsinn steht vielen Leuten ja ganz gut. Ein Blick über den Ozean hat uns das gerade erst verdeutlicht. Auf die Idee für das heutige Selfie brachte mich aber fast ausschließlich der Sonnenschein, der mit hoher Intensität ins Arbeitszimmer drängte, da legte ich kurzerhand das iPhone mit „Zeitzünder“ auf den Boden und platzierte mich gönnerhaft darüber:

Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut...

Fast schon ein wenig bedrohlich, dabei meinte ich es nur gut…

Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich einfach noch ein weiteres Bild machte, dieses Mal mit meiner Trompete:

Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.

Gerade die Lichtreflexion im Schalltrichter hat es mir angetan – von der Pixar-esken Lampe, die von der Decke baumelt, ganz zu schweigen.

Nun wird es Zeit, dass die kommenden vier Wochen in kreativer Hinsicht noch einmal voll ausgeschöpft werden, bevor das neue Projekt anläuft.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 48 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Song des Tages (131) – 2017-01-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist Ohrwurm-Zeit, wenn auch aus ganz unerwarteter Richtung: „Bravado“ von Rush gehört sicher zu den kürzesten Songs der Band. Doch dafür bleibt der Song mit seiner leicht melancholischen Art sofort im Ohr kleben:

Obwohl Rush sonst eindeutig dem Bereich „Progressive Rock“ zuzuordnen sind, hier haben sie fast schon Popmusik abgeliefert. Hach!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (125) – 2017-01-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Blues-Männer können einem ja derart auf die Nerven gehen mit ihrem pathetischen Gejammere, was gerade wieder alles schief geht in ihrem Leben…:

Meine Frau hat mich verlassen,
Meine Bude ist abgebrannt,
Meinen Job hab‘ ich verloren,
Mein letztes Geld ist ausgegeben,
Mein Hund ist davongelaufen,
Mein Auto hat ’nen Platten,
Und nun sitz‘ ich hier und heul‘ den Blues…

Das kann furchtbar abgeschmackt sein. Kann es, muss aber nicht. Manchmal ist es halt genau dieses (leicht) wehleidige Gejammere (ähnlich der sog. „Männergrippe“), das perfekt zur Stimmung passt.

Zum Beispiel bei mir. Jetzt. Der vergangene Tag war anstrengend: Die letzten Schneematsch-Reste machten das Radeln zu einem annähernden Spießrutenlauf, Unterricht, ein Behördengang ins Rathaus, Big Band-Probe anleiten, Lehrerkonferenz (satte dreieinhalb Stunden)… Nach dem Abendessen bin ich voll auf dem Sofa eingepennt, um 0:50 h wieder aufgewacht. Und so tippe ich nun diese Zeilen. Da passt der Blues.

Und es muss ein hammerharter, die Melancholie mit der Schaufel auftragender und im Pathos förmlich badender Blues sein, wie ihn eben nur einer hinbrachte: Stevie Ray Vaughan singt den Song des Tages: „The Sky Is Crying“:

Die Blues-Litanei ist seit etlichen Jahrzehnten derart festgefahren, dass so mancher Witz über die ewig gleichen Floskeln existiert. Zum Beispiel beginnen so viele Blues-Songs mit der Zeile

Woke up this morning…

— da musste irgendwann jemand den Witz erfinden:

Was steht auf dem Grabstein eines Blues-Musikers? — „Didn’t wake up this morning…“

Ganz ehrlich: Im Moment passt diese Art von Humor gerade perfekt. Genießt den Samstag!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Jubiläum!

Fünf schöne Jahre – mal sehen, ob ich noch weitere fünf Jahre schaffe!

Fünf schöne Jahre – mal sehen, ob ich noch weitere fünf Jahre schaffe!

Heute vor fünf Jahren habe ich diesen Blog eröffnet. Wow! Hätte ich nachrechnen müssen, wäre ich schon auch auf diesen Wert gekommen, doch irgendwie war mir das genaue Datum nicht mehr präsent. Insofern finde ich es klasse, dass WordPress mich darauf hinweist.

Wenn ich heute nach der Lehrerkonferenz noch geradeaus schauen kann, überlege ich mir etwas Schönes für den Blog zum Abend. Vielleicht gibt’s ja noch einen Schluck von diesem hier:

Baileys mit Schokoladen-Aroma – etwas Sündigeres gibt es auf der ganzen Welt nicht!

Baileys mit Schokoladen-Aroma – etwas Sündigeres gibt es auf der ganzen Welt nicht!

Der ist so zähflüssig und reich (vor allem an Kalorien), dass man quasi spürt, wie die Fettzellen überall im Körper angesichts des Familienzuwachses jubilieren. Dabei schmeckt das genau wie flüssiger Schokoladenpudding mit einem Schuss Whisky. Umwerfend! (Vor allem nach mehr als zwei Gläschen…)

Also: Auf weitere fünf Jahre!

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Song des Tages (115) – 2017-01-04

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Incognito gehört zu den Bands, die bis vor kurzer Zeit noch unter meinem Radar flogen, und das aus dem simplen Grund, dass ich schlicht und einfach nie etwas von ihnen gehört hatte. Kaum hatte ich, war ich auch schon hin und weg! Der heutige Song des Tages war einer der ersten, den ich von Incognito zu hören bekam, und er ist und bleibt derart groovy, dass meine Füße kaum stillstehen können: „N.O.T.“:

Und alle jetzt: „N.-O.-T., N.-O.-T., …“

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (107) – 2016-12-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In einem der Blogs, denen ich folge, wurde vor etwa einem bis anderthalb Jahren der heutige Song des Tages rezensiert und hoch gelobt, woraufhin ich mir die EP von iTunes zulegte.

Der Sänger, Graham Candy, hat eine recht ausgefallene Stimme, da er überwiegend in einer sehr hohen Lage singt. Das sorgt für einen gewissen Überraschungseffekt, daher mag ich „Holding Up Balloons“ so gerne:

Der Video-Clip ist ganz unterhaltsam, wenngleich die Musik ohne auch sehr gut funktioniert.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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52 Wochen – Teil 32 („Current Status“)

Zugegeben: Nicht heute, denn ich habe den heutigen Beitrag bereits vor einer Woche vorbereitet. Aber da war’s mehr als passend, nach zwei recht großen Martinis und einem — gelinde gesagt — bescheidenen Tag was Laune und Motivation angeht…

Gefühlslage vor einer Woche — Aktualisierung ausgeschlossen, das darf einfach so stehen bleiben...

Gefühlslage vor einer Woche — Aktualisierung ausgeschlossen, das darf einfach so stehen bleiben…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 32 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Sommerprojekt 2016 – Zwischenstand 2016-08-19

Nach längerer Pause muss ich ja mal wieder berichten, wie es aktuell um mein Sommerprojekt steht. Da wir insgesamt sieben Tage weg von daheim waren, ging es in der Zeit auch nicht allzu schnell voran. Auch das Lesen der Einträge aller anderen von mir sehr geschätzten WordPress-Autoren kam dabei eindeutig zu kurz. Doch ich gelobe Besserung – in wenigen Tagen sollte ich mit den Erdbewegungen durch sein, dann wird der Container abgeholt. Dann entspanne ich mich wieder…

Manch einer mag es gleich bemerkt haben: Ich bin in der Benennung der Einträge zum „Sommerprojekt 2016“ umgeschwenkt von den einzelnen Tagen (die ich ohnehin nie ganz richtig nummeriert hatte) auf einen Zwischenstand mit aktuellem Datum (so behalte ich leichter den Überblick).

Seit heute früh steht der beim örtlichen Müllentsorger bestellte Container vor unserer Haustür, also sprudelte mein Arbeitseifer förmlich über. Im Garten an sich sieht es gerade so aus:

Ein guter Teil der überschüssigen Erde ist abgetragen, die Stufen sind fertig angelegt, es fehlt nur noch die kleine obere Ecke (für die Kräuterspirale...).

Ein guter Teil der überschüssigen Erde ist abgetragen, die Stufen sind fertig angelegt, es fehlt nur noch die kleine obere Ecke (für die Kräuterspirale…).

Hier der hintere Teil aus der Nähe, so ganz klar wird das aber erst werden, wenn ich die nächste Reihe an Pflanzringen eingesetzt habe.

Hier der hintere Teil aus der Nähe, so ganz klar wird das aber erst werden, wenn ich die nächste Reihe an Pflanzringen eingesetzt habe.

Im Zuge der Arbeit musste ich einigermaßen hinlangen, diese harte Belastung strapazierte nicht nur meinen Rücken, sondern auch die Hacke…

Diese Hacke hat ihren Geist aufgegeben – sie hat den „Solera-Test“ nicht bestanden.

Diese Hacke hat ihren Geist aufgegeben – sie hat den „Solera-Test“ nicht bestanden.

Und der Container hat sich auch einigermaßen gefüllt, heute früh war der noch völlig leer:

Insgesamt fasst der Container 5 Tonnen Erdreich – demzufolge müsste ich heute etwa 1-1,5 Tonnen Erde hineingeschaufelt haben. Puh!

Insgesamt fasst der Container 5 Tonnen Erdreich – demzufolge müsste ich heute etwa 1-1,5 Tonnen Erde hineingeschaufelt haben. Puh!

Morgen soll es regnen – dann lasse ich die Arbeit ruhen. Falls das Wetter aber wider Erwarten doch mitspielt, geht’s natürlich gleich weiter. Je schneller diese Drecksarbeit (im wahrsten Sinn des Wortes) erledigt ist, desto eher kann etwas gepflanzt werden – und das ist ja schließlich das Ziel der gesamten Aktion!

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