Song des Tages (379) – 2018-02-13

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Bereits als Jugendlicher spielte ich in diversen Orchestern und Big Bands, wodurch ich das sensationell groovige Stück „On Broadway“ von George Benson kennen lernte. In den letzten Jahren habe ich es mit dem OJO (dem Ostalb Jazz Orchestra) in diversen Konzerten gespielt – und immer, aber wirklich immer bleibt mir der Ohrwurm für Tage hängen. Bei manchen Stücken nervt das ja schon sehr, hier dagegen ist die Begeisterung ungebrochen, daher habe ich den Song zum heutigen Song des Tages gemacht:

Ein besonderes Leckerli habe ich vorhin entdeckt: Auch eine Hard Rock-Band wie AC/DC findet offensichtlich Gefallen an diesem Stück, denn Angus Young hat es sich als Basis für ein Gitarren-Solo ausgesucht:

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (377) – 2018-01-30

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Wie ich schon hin und wieder erwähnt habe, spiele ich in einer semiprofessionellen Big Band, dem sog. Ostalb Jazz Orchestra, mit. Für unser neues Programm bat uns der Dirigent um eine Rückmeldung zum heutigen Song des Tages. Der Song ist cool, gerade in der Live-Darbietung fantastisch anzusehen und zu hören – das wird im Konzert sicher eines der Highlights!

Obwohl ich noch nie etwas von dieser Band gehört hatte, in Aalen hat sie wohl schon mehrfach beim Jazz-Fest gespielt. So klein ist die Welt! Nun gut, ich hörte mir den Song an – und er fing mich sofort ein. Daher folgt nun ohne weitere Verzögerung das einmalige „Let‘s Go To Work“, live dargeboten von der Electro Deluxe Big Band:

Der Sänger ist wie ein Tiger, der in seinem Käfig auf und ab schreitet – immer bereit, jemandem „an die Gurgel“ zu gehen. Hammer!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (375) – 2018-01-07

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Vor ein paar Wochen stolperte ich „auf die angenehme Weise“ in einem der anderen Blogs hier bei WordPress über den Musiker Van Morrison, der mir früher zwar namentlich bekannt war, ich hätte jedoch nie einen Titel von ihm nennen oder gar anstimmen können. Mit der Empfehlung in diesem anderen Blog wurde mein Interesse auf das Album „The Healing Game“ gelenkt. Und dort fand ich einen Song, der mir derart im Ohr hängen geblieben ist, dass ich ihn mittlerweile mindestens 25-30 Mal angehört habe.

Die im Video dargebotene Live-Version kann zwar nicht ganz mit der Studio-Version mithalten, bei der der Sound einfach dermaßen perfekt ist, dass ich kaum an mich halten kann, doch auch die Live-Fassung hat ihren eigenen Charme, daher gibt es heute den ersten Song des Tages im Jahr 2018: Van Morrison mit „Rough God Goes Riding“:

Für alle, die kein Streaming-Abo besitzen oder den Song durch Zufall selbst schon daheim haben, gibt es hier die von mir etwas präferierte Studio-Fassung:

So, schönen Abend noch – und bleibt gespannt, in nächster Zeit könnten hier wieder mehr Songs eintrudeln, ich habe einigen neuen „Stoff“ angesammelt…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Mystery Blog Award

The Mystery Blogger Award – neu für mich, doch als Anlass, mal wieder etwas von mir hören/lesen zu lassen, sehr tauglich!
The Mystery Blogger Award – neu für mich, doch als Anlass, mal wieder etwas von mir hören/lesen zu lassen, sehr tauglich!

Torsten von Sahneplatten.de hat mich für einen mir bislang unbekannten Blog-Award, den sog. Mystery Blog Award, erfunden von der Bloggerin Okoto Oke Enigma, nominiert. Da ich in den letzten Wochen zeitlich ohnehin immer sehr knapp dran war und sich meine Präsenz im Blog sowohl schreibend als auch lesend sehr mager ausnahm, nehme ich diese Nominierung als Steilvorlage, gleich zum iPad zu greifen (und dann doch zwei Tage zu brauchen, um alles auszufüllen).

Die Regeln des „Mystery Blog Award“

  • Stelle das Logo in deinen Blogbeitrag.
  • Liste die Regeln auf.
  • Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  • Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  • Erzähle den Lesern drei (geheime) Dinge über dich.
  • Beantworte die 5 Fragen, die dir von der Person, die dich nominiert hat, gestellt wurden.
  • Nominiere 10 bis 20 Personen.
  • Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  • Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  • Teile einen Link zu deinen besten Posts.

Drei Dinge über mich

Ok. Nachdem ich schon mehr als fünf Jahre meinen Blog mit teils persönlichen Informationen spicke, sehe ich das als eine Art Challenge, neue oder zumindest noch nicht allzu breit getretene Dinge über mich herauszukramen. Mal sehen, ob es mir gelingt…

  1. In den letzten Monaten habe ich alle sieben Staffeln Mac Gyver angesehen – und ich könnte glatt wieder von vorne anfangen. Bei kaum einer anderen Serie kann ich mich abends so gut entspannen.
  2. Seit ich vor ein paar Monaten erstmalig Skyr probiert habe, kann ich davon nicht mehr genug bekommen. Ich habe mittlerweile drei oder vier Marken ausprobiert, jeweils gibt es ganz unterschiedliche Sorten – bis auf die „Natur“-Variante (die lehne ich auch bei Joghurts ab) mag ich sie alle! (Und besonders vorteilhaft ist der niedrige Kaloriengehalt…). Jeweils zum Frühstück gibt es einen 350g-Becher, abends unter Umständen noch einen.
  3. In den vergangenen Tagen erst habe ich die bezaubernde Ästhetik des frühmorgendlichen Laufens durch dichtes Schneetreiben kennengelernt. Das meine ich überhaupt nicht ironisch, denn es ist ein wirklich außerweltliches Gefühl, durch völlige Dunkelheit zu laufen, wenn die Stirnlampe einen sich ständig wandelnden Vorhang aus Schneeflocken illuminiert. Dazu noch eines der zwanzig „Game of Thrones“-Hörbücher im Ohr, dann fühlt man sich wie auf der Mauer…

Fünf Fragen (1):

  1. Hast du ein Lieblingszitat? Warum magst du ausgerechnet dieses so gern? – Habe ich in der Tat, zwei sogar. Eines ist ein (vermutlich) japanisches Sprichwort: „Löse das Problem, nicht die Schuldfrage.“ Hielten wir uns alle daran, wäre das Leben um ein Vielfaches einfacher. Das andere ist ein Gedicht von Edna St. Vincent Millay, einer amerikanischen Dichterin (1892-1950), das wundervoll in Worte fasst, dass nicht die Länge des Lebens sondern die Art und Weise, wie man gelebt hat, von Bedeutung ist: „Meine Kerze brennt an beiden Enden, sie dauert nicht die Nacht. Aber ah, meine Freunde, und oh, meine Feinde, ein schönes Licht sie macht!“ (Erste Feige, 1920)
  2. Was bringt dich zum Lachen? – Oje! Diese Frage hatte ich befürchtet. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich außerordentlich leicht zum Lachen zu bringen bin. Als studierter Blechbläser verfehlen auch schlüpfrige Witze selten ihre Wirkung auf mich.
  3. Kannst du manchmal nicht schlafen? Und was tust du dann? – Ein- oder zweimal im Jahr kommt es tatsächlich vor, dass ich nicht gut schlafen kann. Meist quäle ich mich die Nacht über im Bett herum, nur in seltenen Fällen bin ich geistesgegenwärtig genug, einfach wieder aufzustehen und mich anderweitig zu beschäftigen. Zum Glück bin ich ansonsten wirklich einer vom Schlage „Kopf auf‘s Kissen, weg in 10, 9, 8…“.
  4. Niemand ist eine Insel. Zusammen sind wir weniger allein. – Sicher kennst du diese Buchtitel. Aber stimmt das auch? – Keine Ahnung. Der erste Titel kommt mir bekannt vor, mehr aber auch nicht. Da mein Interesse eher im Science Fiction-Bereich liegt, welchem beide Titel eher nicht anzugehören scheinen, maße ich mir nicht an, zu beurteilen, ob sie so korrekt aufgeschrieben sind.
  5. Du kannst die Zeit zurückdrehen. Einmal nur. Und eine Entscheidung rückgängig machen. Bedenke, dass sich damit die Zukunft, also deine heutige Gegenwart ändert. Würdest du es tun? – Ganz klar: Nein. In meinem bisherigen Leben habe ich haufenweise unüberlegte und zum Teil geradezu idiotische Entscheidungen getroffen, doch bin ich auch durch sie dort, wo ich mich heute befinde. Und da bin ich weitgehend zufrieden und glücklich, also lasse ich auf jeden Fall die Finger von der Zeitmaschine…

Fünf Fragen (2):

Haha, wer schlau ist und genau liest, ist immer klar im Vorteil. Dass mir das nicht gelungen ist, führt dazu, dass ich fünf Fragen beantwortet hatte, bevor mir die fünf Fragen von Thorsten am Ende des Beitrags aufgefallen sind… Also gibt‘s summa summarum heute zehn Fragen und zehn Antworten.

  1. Welche drei Fragen würdest du einer berühmten Person deiner Wahl stellen? – Schon seit Jahren überlege ich, was ich Stephen King am liebsten fragen würde. In meiner Vorstellung von einem persönlichen Treffen sind es entweder tausend Kleinigkeiten oder ich stehe vor Ehrfurcht erstarrt stumm vor ihm. Tatsächlich würde mich interessieren (darüber hat er sich schon einmal sehr amüsiert geäußert1), was aus Stuart Redman (einer Figur aus „The Stand – Das letzte Gefecht“) geworden ist. Außerdem müsste ich ihn beknien, ob er sich nicht überwinden könnte, nicht zumindest eine Kurzgeschichte als Fortsetzung von „Rita Hayworth and the Shawshank Redemption“ (hier eher bekannt als „Die Verurteilten“) zu schreiben. Es ist und bleibt eine seiner faszinierendsten Geschichten, ein kleines „Encore“ sollte möglich sein… Darüber hinaus wäre etwas so simples wie die Beurteilung seiner eigenen Werke spannend: Welche Geschichte hält er selbst für am gelungensten, welche am wenigsten? Und warum in den jeweiligen Fällen?
  2. Wenn das Schicksal dich träfe und du müsstest ab sofort auf einen Sinn verzichten, welcher wäre das? Sehen, hören, riechen, schmecken, tasten? („Schwachsinn“ ist kein Sinn!) – Geschmackssinn. Dann würde ich vielleicht nicht mehr jeden Abend Unmengen an Gelüsten bekämpfen müssen. Erdnüsse, Schokolade, Lebkuchen, Gummibären, Kekse und dergleichen hätten dann auf einmal keine Chance mehr, mir das Gewichthalten so schwer zu machen. Auf keinen der anderen Sinne könnte ich verzichten, ohne dabei einen gravierenden Teil meiner Kernpersönlichkeit aufgeben zu müssen.
  3. Am 5. April 1994 greift Kurt Cobain zur Schrotflinte in der Absicht, seinem Leben ein Ende zu setzen. Die Schrotflinte hat einen mechanischen Defekt, und er kann sie nicht auslösen. Zeichne seine Lebensgeschichte in fünf Sätzen weiter. – Die Grunge-Welle reitet Kurt gerade noch lange genug, bis sich bei ihm das Gefühl einstellt, ab sofort nur noch Kommerz-Scheiß veröffentlichen zu können. In diesem Moment verkauft er seine Gitarre, zieht sich in die Einsamkeit Nebraskas oder eine kleine Hütte in den Rocky Mountains zurück, um die kreativen Ströme in seinem Inneren durch äußere Askese wieder zum Fließen zu bringen. Doch die Stille nervt ihn so sehr, dass er mit seinen aufgestauten Aggressionen ins nächste Studio stürmt und eine Art Crossover aus Grunge und Punk erzeugt, die ihm die nächsten Millionen einbringt. Ab hier landet er in einer ewigen Zeitschleife, die zwischen Langeweile, Askese, Aggression und Kreativität hin und her pendelt.
  4. In welcher Gefühlsregung musst du laut mitsingen, egal wie scheiße du den Song findest? Freude, Angst, Erregung, Nervosität etc.? Kannst du erklären, warum? – Nervosität ist da wohl noch am ehesten mein Ding, um mich unwillkürlich musikalisch zu betätigen, lautes Mitsingen wird es jedoch fast nie. Es läuft eher auf so eine Art Summen/Gemurmel hinaus. Da ich aber im alleinigen Zustand sehr still bin, ist das schon ziemlich viel.
  5. Du hast seit 13 Jahren eine Platte von einem damaligen Freund/einer damaligen Freundin ausgeliehen, den/die du zufällig nach all der Zeit auf der Straße triffst. Er/sie spricht dich auf die Platte an, ohne zu wissen, wem er sie verliehen hat. Was antwortest du? – Das kann so gut wie gar nicht vorkommen, da ich Musik schon seit Jahren nur noch digital über iMac, iPad, iPhone, AppleTV (etc.) höre. Wäre es dennoch so, würde ich selbstverständlich so ehrlich sein, es gleich zuzugeben und ihm das gute Stück mit Zinsen (in Form von Alkohol, der bringt gleich viele Prozente mit sich) wieder anzuvertrauen. Ich habe auch einen Kumpel, der schon seit Jahren eine CD von mir ausgeliehen hat. Dank Apple Music muss ich ihn nun gar nicht mehr danach fragen, außerdem habe ich sie mir vor vier oder fünf Jahren einfach noch einmal gebraucht gekauft…

Meine besten Posts:

Natürlich sind es im höchsten Fall die meiner Meinung nach besten Posts aus mittlerweile mehr als fünf (oder sind es schon sechs?) Jahren Blog-Geschichte. Um der Ehrlichkeit die Ehre zu geben, habe ich den Überblick insgesamt vollkommen verloren, garantiert vergesse ich hier nun einen oder mehrere der Beiträge, die mir jetzt gerade nicht bewusst sind, die mir aber eigentlich sehr am Herzen liegen.

  1. 52 Wochen Selfies: „Die Hard Solera-Style“ (hier)
  2. Musik aus der Schwarzwaldklinik (hier)
  3. Song des Tages am 3. Oktober 2016 (hier)
  4. Tom Sharpe: „Wilt“ (hier)
  5. Dylan Thomas: „Under Milk Wood“ (hier)

Die Nummerierung stellt keine Gewichtung dar, ich habe einfach im Schnellverfahren viele Blog-Einträge durchgeguckt, bei diesen bin ich jeweils kurz hängen geblieben.

Meine Nominierungen:

Schwierig, schwierig, schwierig. Aber ich mache mich mal an die Arbeit, hoffentlich schaffe ich zumindest die 10.

  • Bodyguard4You – der Mann, der immer und immer wieder geniale Gitarren-Videos anschleppt und überhaupt ein netter Kerl ist. Seine Beiträge benutzen von allen mir bekannten Bloggern die meisten „…“, aber das trägt eindeutig zu seinem individuellen Stil bei. Folgt ihm, es lohnt sich!
  • Multicolorina dillettiert – meine einzigartige und wunderschöne Frau, mit der ich seit mehr als 19 Jahren mein Leben teile – und da werden hoffentlich noch etliche weitere Jahre folgen.
  • Es Marinsche kocht – eine Bloggerin, die mit vielen exzellenten Kreationen in der Küche unser aller Herzen verzaubert!
  • Pialalama – eine Bloggerin, die ebenfalls in Aalen lebt und sehr viele unterschiedliche (und stets interessante!) Themen „beackert“. Prädikat: lesenswert!
  • Hinnerk und Henrikje – zwei Hamburger Originale, die trotz Blog-Pause bis Jahresende von mir nominiert werden, weil die vielen tollen Fotos und das Hintergrundwissen rund um die Hansestadt jedes einzelne mal lesenswert sind.
  • Robert – ein famoser Sportler, der sich seine bislang angesammelten Lebensjahre nur auf die bestmögliche Weise (nämlich durch Weisheit und Geduld) anmerken lässt und immer tolle Tipps rund um den Sport auf Lager hat.
  • Lovely Rita Flowermaid – noch eine Bloggerin aus Hamburg, die fast täglich mit exquisiten Fotos und ausgewählten Zitaten zu begeistern weiß. Langweilig wird‘s da nie!
  • Private Readers Book Club – von den beiden habe ich schon lange nichts mehr gelesen, vielleicht bedarf es ja nur eines kleinen Schubses, um sie wieder zu aktivieren…
  • Zeilenende – ich weiß, ich weiß, er mag keine Blog Awards, vor allem aufgrund der enormen Häufigkeit, mit der er dafür nominiert wurde und wird. Aber er befindet sich gerade in einer Umbruchsphase, sowohl körperlich als auch in seinem Blog, möglicherweise taugen ihm die Fragen ja (falls nicht, kein Problem!)
  • Impressions of Life – hier dreht sich alles um den verrückten Alltag einer Familie mit Kindern. Da wir selbst drei Kinder im „besten Alter“ (zwischen 7 und 12) haben, gibt es viele Beiträge, über die ich wundervoll schmunzeln kann (meist, weil ich diese Sachen schon erlebt und – glücklicherweise – hinter mir habe).

Meine fünf Fragen:

Das ist der anstrengendste Teil, denn es soll ja schon ein wenig gehaltvoll sein. Zumindest habe ich den Anspruch an mich selbst.

  1. In dem 80er-Jahre-Film „Die Einsteiger“ konstruiert Mike Krüger ein Gerät, das ihm erlaubt, in jeden Film, der in seinem angeschlossenen Video-Rekorder läuft, einzusteigen. Wenn du so ein Gerät hättest, welches wären die ersten drei Filme, in die du einstiegst?
  2. Der Film „Jurassic Park“ wirft ein moralisches Dilemma auf: “Sollte man als Wissenschaftler eine Entwicklung vorantreiben/abschließen, nur weil man es kann, ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen?“ – Auch wenn der Film rein auf Fiktion basiert, ist das moralische Dilemma eines, das Wissenschaftlern weltweit immer wieder begegnet (z.B. bei der Entwicklung der Atombombe). Wie würdest du als Wissenschaftler entscheiden, wenn du vor dieser Wahl stündest?
  3. Welches Musikalbum der letzten fünf Jahre hat dir am besten gefallen? Gab es einen speziellen Grund, warum dir dieses Album so gut gefallen hat?
  4. Ein entfernter Verwandter vermacht dir unglaublich viel Geld. Nach einer anfänglichen Phase, in der du die Freiheiten genießt, die dir das Geld eröffnet, merkst du aber, dass dir etwas im Leben fehlt. Welches neue Ziel würdest du dir setzen, welche neue Aufgabe suchen?
  5. Jeder Mensch hat seine kleineren oder größeren Zwänge. Mein eigener kleiner „Monk“ zeigt sich beim Aufhängen von Wäsche, denn da verwende ich nur gleichförmige Wäscheklammern identischer Farbe (hier). Hast du auch solche Zwänge? Wenn ja, welche?

So, nun liegt der Ball im Spielfeld, ihr dürft kicken!

  1. Der Grund für seine Amusement war, dass das Buch bereits in den 1970er Jahren geschrieben wurde und ihm immer noch so viele Leute erzählen, dass sie es für sein bestes Buch halten. Dass seitdem gut vierzig (!) Jahre vergangen sind und viele weitere fantastische Geschichten folgten, die von diesen besonderen Fans einfach ignoriert zu werden scheinen, fand er gleichzeitig amüsant wie schade. Verständlich.

Ein Jahr Apple Watch

Heute ist es genau ein Jahr her, dass ich meine (erste) Apple Watch zugeschickt bekam. Selbstverständlich berichtete ich in diesem Blog-Eintrag davon, wie ich mich von meinem Polar Loop-Armband zur Apple Watch begab, ein Schritt, den ich bis heute nicht eine Sekunde bereut habe.

Ich könnte jetzt hier alle möglichen Daten auflisten, mich brüsten mit den langen Listen der vielen Trophäen und mich im Glanze meines eigenen Ruhms sonnen. Doch so viel kann ich gar nicht lüften, um den Gestank wieder loszuwerden, deshalb zeige ich ganz einfach jene Trophäe her, die mir meine Apple Watch – mittlerweile eine Series 3 (aber ohne Mobilfunk, ich bin nicht bei der Telekom) – heute verliehen hat.

Seit einem Jahr habe ich jeden Tag alle drei Ringe voll bekommen. Das freut mich!
Seit einem Jahr habe ich jeden Tag alle drei Ringe voll bekommen. Das freut mich!

Es gab tatsächlich nur ein paar wenige Tage, an denen ich Mühe hatte, die Ringe vollzubekommen. An einem habe ich es wirklich erst um 23:58 oder 23:59 geschafft, alle 12 Steh-Stunden erfolgreich zu absolvieren. Doch meistens ist der grüne Ring vor dem Frühstück abgehakt, der rote folgt im Verlauf des Vormittags, der blaue dann unter der Woche (wenn keine Ferien sind) kurz nach 15:00 h, heute (erster Tag der Herbstferien) erst um 17:07 h, da ich – es war wirklich dringend nötig – ausgeschlafen habe.

Die Apple Watch hat mich auf 365 Läufen, bei unzähligen Minuten Seilspringen, bei etlichen Yoga-Übungen, beim Schwimmen, beim Fahren mit dem Pedelec (ich möchte immer noch „E-Bike“ schreiben), beim Spazieren, bei der Gartenarbeit, beim Duschen, im Unterricht, in langweiligen und spannenden Sitzungen, im Konzert, im Auto, beim Schlafen – kurz: bei so ziemlich allem, was am Tag und in der Nacht so läuft – begleitet. Wenn sie nicht benutzt wurde, war sie unauffällig im Hintergrund. Wurde sie jedoch benutzt, trat sie elegant und funktional in Erscheinung. Wenn mir jemand bei WordPress eine Mitteilung schickt, erhalte ich sie zuerst über mein Handgelenk, ruft mich jemand an, ebenso, iMessages, Emails – alles wird dort zuerst vermeldet – und will ich es nicht hören, schalte ich die Uhr stumm. Ganz nach meinen Bedürfnissen.

Auch kann ich mit Fug und Recht behaupten, mich an die kleinen Eigenheiten der Apple Watch bzw. des watchOS gewöhnt zu haben. Noch nie war ein technischer Begleiter ein tatsächlich so persönliches Gerät wie dieser kleine Computer am Handgelenk. Ich bin sehr gespannt, wie die Reise in den kommenden Jahren weitergeht.

Ein Platz, 12 Monate – 08 – September 2017

In diesem von Zeilenende initiierten Projekt wird ein Ort ein Jahr lang fotografisch begleitet, jeweils am letzten Sonntag im Monat wird der dann aktuelle Zustand hier präsentiert.

Der Sommer ist dem Herbst gewichen, wie man unschwer erkennen kann: Die von uns ach so heiß geliebten Pappeln werfen schon wieder ihr Blattwerk von sich – eine von drei Plagen, die diese Bäume jedes Jahr für uns bereit halten…

Die im letzten Blog-Eintrag dieser Sparte angekündigten Veränderungen im Garten werden tatsächlich immer konkreter, allerdings sicher noch nicht gleich zu Beginn des Monats Oktober. Allerdings könnte es tatsächlich passieren, dass ich beim nächsten Mal schon eine neue Entwicklung dokumentieren kann – wenn denn die Götter des Handwerks uns wohlgesonnen sind.

Für heute habe ich dennoch auch eine kleine Besonderheit neben den obligatorischen drei Perspektiven, die weiter unten folgen. Vor ein paar Wochen kam unsere diesjährige Holzlieferung für die winterliche Befeuerung unseres Ofens. Gleich nach der Lieferung investierte ich mehrere Tage, alle zu großen Stücke (die würden nicht gut brennen) zu zerhacken, die gleiche Prozedur wandte ich auf das Anzündholz an.

Doch das Holz ist kein allzu spannendes Motiv, ganz im Gegensatz zu den Spinnen, die daran und an der Hauswand ihre Netze befestigen und sich somit gleich in mein Blickfeld begaben. Also musste ich das iPhone zücken und mit dem schönen Porträt-Modus draufhalten:

Zwei der größeren Exemplare, es gäbe noch etliche weitere in nächster Nähe — wie gut, dass ich keine Arachnophobie habe...
Zwei der größeren Exemplare, es gäbe noch etliche weitere in nächster Nähe — wie gut, dass ich keine Arachnophobie habe…

Beim Rest gibt es heute keine Experimente, denn wie immer bleibe ich bei den drei Perspektiven: (1) Von der Terrasse aus, (2) vom Rand des neu angelegten Abschnitts aus um die Hausecke, (3) vom Woodport aus auf die drei Etagen.

Von der Terrasse aus...
Von der Terrasse aus…
Vom Rand um die Hausecke...
Vom Rand um die Hausecke…
...und vom Woodport aus.
…und vom Woodport aus.

Die weiteren Teilnehmer und ihre spannenden Beiträge sind (oder werden noch) bei Zeilenende verlinkt.

Eine Stirnlampe für die frühmorgendlichen Läufe

Wie schon berichtet (hier): Wenn ich morgens laufe, ist es im Moment jahreszeitlich bedingt stockfinster, am Ende des Laufs (gegen 6:15 oder 6:20 h) wird es zwar langsam etwas heller, trotzdem möchte ich auch dann noch deutlich von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden, also benötige ich für die gesamte Dauer des Laufs eine adäquate Lichtquelle. Vor ein paar Wochen, als der Sommer Stückchen für Stückchen dem Herbst zu weichen begann, habe ich mir diese in weiser Voraussicht bei Decathlon gekauft:

Bei Tageslicht keine echte Schönheit, dafür überstrahlt sie bei Nacht alles...
Bei Tageslicht keine echte Schönheit, dafür überstrahlt sie bei Nacht alles…

Es gab eine Fülle unterschiedlicher Modelle, ein ganzes Regalabteil voll, z.T. sehr günstig (für unter 10€), doch allen war gemein, dass sie mit „normalen“ Batterien bzw. Akkus arbeiteten, die dann immer wieder herausgeholt und ersetzt bzw. aufgeladen werden müssten. Ich hasse das. Sofort war mir klar, dass ich mit so einem Blödsinn gar nicht erst anfangen würde.

Also habe ich mich gleich ins etwas höhere Preissegment begeben und schließlich für knapp unter 30 € dieses wundervolle Exemplar, die OnNight 710, gefunden. Und dieses Modell bietet genau die Eigenschaften, die ich mir von einer lauftauglichen Stirnlampe erhoffe:

  • Leuchtkraft „en masse“ (300 Lumen)
  • ausreichende Akku-Dauer (angeblich drei Stunden bei voller Power und dann noch eine Stunde auf der niedrigsten Stufe – für meine Läufe mit ca. 95-115 Minuten Dauer passt das auf jeden Fall)
  • bequemer Sitz am Kopf (war in weniger als einer Minute passgenau eingestellt und musste seither nicht mehr nachjustiert werden)
  • geringes Gewicht (120 Gramm)
  • wasserdichte Verarbeitung (hab ich mittlerweile schon getestet, funktioniert)
  • USB-Anschluss und integrierten Akku (nach dem Lauf hänge ich die Stirnlampe immer gleich wieder „dran“, zwei Stunden später ist sie erneut einsatzbereit)

Wenn ich bedenke, welche Summen ich (fast) bedenkenlos in Laufschuhe investiere, dann sind die 30 € keine übertriebene Investition.

Schlichte Verpackung und ein simples, aber funktionales Design – so wollte ich es.
Schlichte Verpackung und ein simples, aber funktionales Design – so wollte ich es.
Drei Leuchtmodi (ich benutze immer das Maximum) und einen Blinkmodus für gefährliche Situationen im Straßenverkehr, wasserdicht, leicht – super!
Drei Leuchtmodi (ich benutze immer das Maximum) und einen Blinkmodus für gefährliche Situationen im Straßenverkehr, wasserdicht, leicht – super!

Mit 300 Lumen kommt wirklich ordentlich Leuchtkraft zusammen, wenn ich im Wohngebiet unterwegs bin, habe ich um 4:45 h oft Sorge, diverse Nachbarn zu wecken und drehe meinen Kopf nach Möglichkeit so, dass ich nicht gerade in die Räume hinein leuchte, wenn ich auf ein Haus zulaufe.

Beim allerersten Lauf rannte ich mit der Stirnlampe durch dichten Nebel. Das war nicht ganz so toll, denn der Nebel ein bis zwei Meter vor mir wurde wunderbar erhellt – aber ich hatte das Gefühl, gegen eine Wand aus Watte anzurennen. Glücklicherweise kenne ich diese Strecke sehr gut, sonst wäre ich hier und da sicher mal gegen einen Baum gerannt.

Der USB-Anschluss, das passende Kabel ist mitgeliefert, kein Problem also.
Der USB-Anschluss, das passende Kabel ist mitgeliefert, kein Problem also.
An diesem Rädchen dreht man für die unterschiedlichen Leuchtmodi: Vorwärts drei Helligkeitsstufen, von denen 1 wirklich mager, 2 ordentlich hell und 3 gefühlt der Sonnenaufgang ist. Dreht man in die andere Richtung: Blinkmodus (damit könnte man den Schluss von Ridley Scotts „Alien“ nachspielen).
An diesem Rädchen dreht man für die unterschiedlichen Leuchtmodi: Vorwärts drei Helligkeitsstufen, von denen 1 wirklich mager, 2 ordentlich hell und 3 gefühlt der Sonnenaufgang ist. Dreht man in die andere Richtung: Blinkmodus (damit könnte man den Schluss von Ridley Scotts „Alien“ nachspielen).

Wie aus meiner Darstellung schon klargeworden sein sollte: Die Stirnlampe ist super, ich habe sie mittlerweile gut eingelaufen und mich mit der einen oder anderen Eigenheit arrangiert (z.B. muss ich beim Aufsetzen auf die Position achten, sonst leuchtet meine Nase sehr hell und blendet mich…) und kann behaupten, dass das gut investierte 30 € waren.