Werbung in eigener Sache

Ein klein wenig Werbung in eigener Sache muss von Zeit zu Zeit mal sein, zumindest in Musiker-Kreisen. Daher vertraue ich euch diese wichtigen Informationen ganz im Vertrauen an…

Kommenden Sonntag, 6. Dezember 2015, findet um 19:00 h in der Stadthalle Aalen ein wundervolles Konzert statt, bei dem das Ellwangen Jazz Orchestra, dem ich angehöre, gemeinsam mit dem Collegium Musicum, einem regional bekannten und renommierten Streicher-Ensemble, ein buntes und überaus abwechslungsreiches Programm zwischen Barock und Bebop bietet.

Bereits seit Monaten proben beide Ensembles für sich und gemeinsam auf dieses Konzert hin. Erst am vergangenen Wochenende fand ein gemeinsames Probenwochenende statt. Und ohne Übertreibung kann ich behaupten, dass es ein fantastisches Konzerterlebnis werden sollte.

Aktuell gibt es noch Karten im Vorverkauf zu haben, in Aalen bei Musik.A, in Ellwangen bei Musik Bader. Am Sonntag sind sicher auch noch vereinzelte Tickets zu bekommen, dann allerdings nicht mehr zum reduzierten Preis. Wer also Lust hat, sollte sich sputen, der Genuss ist garantiert!

 

Wären »zwei« nicht irgendwie besser?

Alle elf Minuten verliebt sich ein Single...
Alle elf Minuten verliebt sich EIN Single...

Heute waren wir in Stuttgart, haben dort ein Museum mit lauter großen Dingern (=Dinosauriern) besucht. War nett, hätte aber auch nicht länger gehen dürfen. Auf dem Rückweg sah ich nicht zum ersten Mal dieses Plakat mit der Parship-Werbung. Und wie jedes einzelne Mal davor überkam mich der Gedanke: »Wären zwei nicht besser?«

Wie seht ihr das?

 

Biom Alpha

Vor ein paar Wochen veröffentlichte Christian Weis in seinem Blog einen Werkstattbericht für die neue Science Fiction-Serie „Biom Alpha“, die seit Oktober im Wurdack-Verlag erscheint. Der erste Band entstand noch ohne Mitwirkung von Christian Weis, aber er schaffte es, mir den Mund so wässrig zu machen, dass ich letzte Woche beim Wurdack-Verlag vorbeisurfte und mir die erste (von hoffentlich vielen) Episoden kaufte.

Sicheres Kaufen bei Wurdack

Um ein eBook zu kaufen, setzt der Wurdack-Verlag vernünftigerweise auf eine Benutzer-Anmeldung und — selbstverständlich — Vorkasse. In meinem Fall waren es 2,99 €, für die ich mir eine Rechnung als Email schicken ließ. Das Geld überwies ich sofort, zwei Tage später war es offensichtlich gutgeschrieben, und das eBook erreichte mich mit ein paar Dankesworten vom Verlag per Email. Sehr bequem und vorbildlich!

Kompatibel mit iBooks

Da ich nur iBooks auf dem iPad und iPhone habe, war ich natürlich sehr gespannt, wie das funktionieren würde, denn Apple stellt sich bei manchen Programmen ja etwas umständlich an, wenn es nicht dem hauseigenen Format entspricht. Doch hier gab es keine Probleme: Das eBook wurde sofort von jedem Gerät akzeptiert und ab diesem Zeitpunkt über die App synchron gehalten. Dieser Punkt ist für mich wichtig, denn ich wechsle häufig zwischen den verschiedenen Büchern hin und her, manchmal sogar während eines Tages mehrfach. Wenn dann die Geräte die aktuellen Lesezeichen nicht synchronisieren, wird die Sache unangenehm. Hier klappte aber alles einwandfrei. So stellt man sich das vor!

Cover

Science Fiction ist kein einheitliches Genre, dazu verweise ich auf den exzellenten Artikel von Adam Roberts, den mein überaus geschätzter Blogger-Kollege Zeilenende vor einigen Wochen über Twitter verbreitet hat. Biom Alpha reiht sich in den Bereich der meiner Einschätzung nach als „klassisch“ zu bezeichnenden Science Fiction ein, also den Bereich, der sich auf Außerirdische, deren Kontakt mit Menschen auf der Erde oder im Weltraum und nahverwandte Themen konzentriert.

Biom Alpha 1.1
Biom Alpha — 1.1

Passend dazu wurde ein sehr ansprechendes Cover entworfen, das — gerade zum Auftakt einer solchen Serie von Fortsetzungsepisoden — eine gewisse Aufbruchsstimmung und somit „Lust auf mehr“ verbreitet. Mich spricht das Cover an, mal sehen, was die kommenden Ausgaben so zu bieten haben.

Opener – „Einmal und nie wieder“-Kracher oder Auftakt?

Wie bei Musikalben sollte der Opener einer literarischen Reihe immer ein echter „Kracher“ sein, der den Hörer/Leser sofort voll einfängt und dann auch während vereinzelter schwächerer Stücke/Episoden noch ausreichend bei Laune hält, um diese Durststrecken zu überwinden und „am Ball“ zu bleiben.

Da es bei Biom Alpha erst eine einzige Episode gibt, kann ich noch nicht beurteilen, ob es sich um einen klassischen Anfangskracher handelt. Vielleicht (besser: hoffentlich) werden die bislang vorgestellten Charaktere so interessant weitergeführt, dass der Opener später als eine im Vergleich „blasse“ Eröffnung einer fulminanten Serie gelten darf. Das wäre famos!

Im Vorwort zur Gesamtedition von „The Green Mile“ beschreibt Stephen King ausführlich seine Erfahrungen mit der damals zuerst in Form von Fortsetzungsepisoden herausgegebenen Geschichte. Einen Teil der von ihm geschilderten Spannung kann ich nun viel besser nachvollziehen.

Zum Inhalt

Da ich mir nicht die Blöße geben möchte, hier einen Spoiler nach dem anderen zu verbreiten, zitiere ich direkt aus der Beschreibung des Verlags:

Die gefeuerte NASA-Mitarbeiterin Dr. April Reignar und der Hobbyastronom Jimmy MacPeale entdecken, was Ufologen schon immer wussten: Wir sind nicht allein!

Ein riesiger Schwarm von Flugobjekten nähert sich der Erde. Als sich diese Nachricht verbreitet, fiebern UFO-Jünger dem ersehnten Erstkontakt mit den Aliens entgegen.

Während die Welt auf die Landung der Außerirdischen wartet, stellt ein Arzt in Brasilien fest, dass dies nicht der erste Besuch aus dem All ist. Auch seine biologischen Forschungsobjekte kamen einst aus den Tiefen des Kosmos…

Autorenteam

Mir imponiert die sehr geschickte Vorgehensweise des Verlags, ein ganzes Autorenteam für diese Serie engagiert zu haben. Die Vorteile liegen aus meiner Sicht klar auf der Hand: Jeder, der schon einmal eine (überschaubar große) Gruppe kreativer Menschen dabei erlebt hat, wie sie gemeinsam neue Ideen entwickelt und dann nach dem Einstiegs-Brainstorming und einer ersten Inkubationsphase oft in höllischem Tempo von einem Geistesblitz zum nächsten springt, weiß von der schöpferischen Urgewalt, die hierbei entfesselt werden kann. Es kommt nicht immer dazu, erzwingen kann man es schon gar nicht, aber hin und wieder darf man selbst Teil einer solchen Runde sein oder einer derartigen Prozedur beiwohnen — und dabei handelt es sich um ein wahrhaft „euphorisches“ Erlebnis, um John Cage („Musicircus“) zu bemühen.

Zurück zum Vorteil für die Geschichte, um die es ja eigentlich geht: Mehrere Autoren können aus ihren jeweils unterschiedlichen Perspektiven neue Ideen beisteuern, sich gegenseitig aus inhaltlichen Sackgassen befreien oder kreativ beflügeln. Insgesamt eine für alle Beteiligten lohnende Konstellation.

Noch dazu unterstütze ich gerne aktuell lebende Autoren, gerade die aus der sog. „zweiten Reihe“, die noch nicht im publikumswirksamen medialen Fokus stehen. In den vergangenen Monaten habe ich alle bislang erhältlichen Hörbuch-Folgen von „Cotton Reloaded“ gehört, einer Krimi-Serie, die auf ganz ähnliche Weise vor ein paar Jahren initialisiert wurde. Der bereits erwähnte Christian Weis gehört ebenfalls dem Autorenteam von „Cotton Reloaded“ an, allerdings ist dort jeweils ein Autor für eine komplette in sich abgeschlossene Episode zuständig. Insofern ist da sicherlich weit weniger Absprache-/Koordinationsarbeit als bei einem solchen Mammutprojekt wie „Biom Alpha“ nötig. Andererseits leben wir im 21. Jahrhundert, das sollte sich technisch gut und mit überschaubarem Aufwand lösen lassen.

Fazit

Der erste Band hat definitiv Lust auf mehr gemacht, daher freue ich mich schon seit einigen Tagen auf den nahenden Veröffentlichungstermin (1. Dezember) des zweiten Bands.

Nun, habe ich es geschafft, noch einem meiner Leser den Mund wässrig zu machen? Es wäre toll, denn solche Projekte können nie genug Unterstützer haben.

 

„Interessantes“ Spielzeug

In den USA wird ja teils echt skurriles Spielzeug entworfen. In den letzten 15 bis 20 Jahren wurde das meiner persönlichen Einschätzung nach immer wilder, denn vieles, was man den Kindern heute als Spielzeug in die Hand gibt, hätte mir in dem Alter eine höllische Angst eingejagt — aber gut, ich bin da wohl kein guter Maßstab.

Beim Besuch der Legion of Honor, einem exzellenten Museum der bildenden Künste, das auch gleich noch auf einer sehr erhabenen Position liegt, entdeckte ich im Museums-Shop das im folgenden Bild zu sehende Duo von eher speziellen Action-Figuren:

Jesus und Moses als Action-Figuren
Jesus und Moses als Action-Figuren

Ich frage mich doch ein wenig, was die Kinder vor allem mit der Moses Action-Figur spielen sollen. Na ja, wenn ich’s recht bedenke, wäre das für die Badewanne schon ganz cool – einmal die Wassermassen teilen lassen…

Ein wenig Recherche hat mich darüber belehrt, dass es diese Action-Figuren mittlerweile auch hier in Deutschland zu kaufen gibt:

Leider habe ich den größten Hit nicht fotografiert, denn gleich daneben stand auch noch eine Sigmund Freud Action-Figur (die gibt es natürlich auch bei uns zu kaufen: Sigmund Freud). Das wäre gerade für sechs- bis zehnjährige Kinder doch nun wahrlich das Geschenk schlechthin. Oder etwa nicht?

 

Rolex, FuelBand, Apple Watch

Rolex, FuelBand und Apple Watch
Meine Rolex, mein FuelBand SE und die für das Frühjahr 2015 angekündigte Apple Watch

Vor ein paar Wochen wurde im Rahmen der September-Keynote die Apple Watch vorgestellt. Ich war begeistert, denn diese Uhr kombiniert eine hohe Funktionsvielfalt mit einem schlicht atemberaubenden Design. Ehrlich muss ich sagen: Wäre die Apple Watch an dem Abend schon zum Verkauf angeboten worden, ich hätte mir sofort eine bestellt. Ohne mit der Wimper zu zucken.

Seither sind einige Wochen vergangen, ich konnte in Ruhe darüber nachdenken. Und dabei passierte etwas seltsames: Je länger ich mich mit der Apple Watch beschäftigte, desto mehr hinterfrage ich meinen anfänglichen Kaufimpuls. Mein Gedankengang ist jener: Als das erste iPad vorgestellt wurde, argumentierte Steve Jobs in der Keynote, dass das iPad eine Nische zwischen Smartphone und Computer fülle. Um darin zu bestechen — und dann auch zu bestehen — müsse das Gerät in den Einsatzgebieten, die die meisten Nutzer damit in Verbindung brächten, besser (und bequemer) als alle Mitbewerber sein. Das iPad erfüllte damals und erfüllt heute noch einige dieser Aufgaben besser als alle Mitbewerber. Deswegen benutze ich meines täglich und bin so außerordentlich zufrieden damit.Nur — um zum eigentlichen Thema zurückzukehren — stellt sich mir die Frage, was genau die Apple Watch denn nun eigentlich eindeutig besser kann als meine bisherigen Geräte. Um das zu überprüfen, gehe ich der Reihe nach durch, was ich von einem am Handgelenk getragenen Gerät erwarte.

Batterie-Laufzeit und Uhr

Von meinem Vater habe ich eine echte Rolex geerbt. Diese Uhr ist außerordentlich robust (sie ist mittlerweile über 50 Jahre als und hat in dieser Zeit neben den obligatorischen Stößen auch einen Motorradunfall unbeschadet überstanden), noch dazu muss sie nie aufgeladen werden (benötigt auch keine neuen Batterien). Ihre Energie bezieht sie aus den unzähligen kleinen Vibrationen, die mein Handgelenk im Verlauf eines Tages erzeugt. Zusätzlich kann ich das Uhrwerk aufziehen, um die Zeiten zu überbrücken, in denen ich mich nicht oder sehr wenig bewege (Schlaf, Uhr abgelegt etc.). Das ist schwer zu toppen. Die Apple Watch muss schon per Ankündigung des Herstellers (und das ist leider noch keinem Praxistest gleichzusetzen) mindestens jede Nacht aufgeladen werden.Die Uhrfunktionalität an sich ist sicherlich besser als bei meiner Rolex, denn der Bildschirm der Apple Watch kann konfiguriert werden. Meine Rolex zeigt nur die Uhrzeit an, sonst gar nichts, die Apple Watch kann gleichzeitig noch das Datum und weitere Informationen dauerhaft anzeigen — was ich für einen Vorteil halte. Immerhin frage ich mich oft genug, welches Datum wir gerade haben — meist löse ich das Problem, indem ich mein iPhone oder iPad zücke und nachsehe. Das wäre mit der Apple Watch sicher schneller zu erledigen. Dennoch ist es eine Kleinigkeit, die allein noch kein Kaufargument darstellt.Die Rolex trage ich seit ca. 15 Monaten nicht mehr dauerhaft, denn seit diesem Zeitpunkt bin ich Benutzer eines Nike FuelBands. Zuerst hatte ich eines der ersten Generation, im Frühsommer bin ich auf die zweite Generation umgestiegen. Wenn ich die Uhrzeit sehen will, drücke ich zweimal kurz hintereinander auf den einzigen Knopf: Die Uhrzeit wird für ein paar Sekunden angezeigt, dann erlischt das Band zu eleganter Schwärze. Funktioniert perfekt. Ich könnte es sogar auf Dauerleuchten einstellen, will es aber nicht.

Fitness-Tracking

Das Fitness-Tracking über das FuelBand ist schlicht und einfach fantastisch. Ich bin voll von diesem Produkt überzeugt. Die Akku-Laufzeit ist gigantisch (mindestens eine volle Woche, eher acht oder neun Tage), noch dazu ist das FuelBand seit der zweiten Generation wasserdicht, ich kann es also auch beim Duschen tragen. Ganz sicher bin ich mir in dieser Hinsicht bei der Apple Watch noch nicht. Sollte sie nicht wirklich wasserdicht sein, scheidet sie für viele Sport-Aktivitäten ohnehin aus, denn wo der Schweiß fließt, muss das Gerät wasserdicht sein. Basta.Der wesentlich kritischere Punkt kann im Moment noch gar nicht überprüft werden: Apple verspricht ein akkurates und ausgeklügeltes Fitness-Tracking. Da ich aber nun seit 15 Monaten Nike Fuel sammle, wäre es mir ein absolut zentrales Anliegen, mit der Apple Watch nahtlos an dieser Stelle weiterzumachen, denn beide Geräte parallel zu tragen kommt für mich nicht in die Tüte. Ob Nike eine passende App für die Apple Watch zur Verfügung stellt, muss sich erst noch zeigen. Ohne diese ist die Apple Watch von Beginn an kein Produkt für mich.

Preis

Gut, bei der Rolex brauchen wir mit dem Preis eigentlich gar nicht anfangen. Ich hätte auch sicher keine, wenn sie kein Erbstück gewesen wäre. Aber das FuelBand 2 hat mich inklusive Versand 99 Euro gekostet. Das ist für den Funktionsumfang ein akzeptabler Preis, vor allem da das Teil so gnadenlos gut funktioniert. Null Aussetzer, null Probleme in mehr als einem Vierteljahr (und das Vorgängermodell hat in dem einen Jahr auch nie gezickt). Das muss man erst einmal schaffen.Die Apple Watch soll bei 349 € (eigentlich Dollar, Apple konvertiert die Preise trotz Währungsunterschieden aber meistens einfach nur beim Währungszeichen) starten. Das ist schon ein riesiger Haufen Geld. Und um den zu rechtfertigen müssen eben zumindest die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sein.

Fazit

Ohne das endgültige Produkt bislang beurteilen zu können, muss die Apple Watch erst noch einige gewaltige Hürden nehmen, um mich dazu zu bewegen, mindestens 349 € für sie auszugeben. Bis sie das geschafft hat, bin ich mit zwei fähigen Geräten ausgestattet, die ihre Funktionen zuverlässig ausfüllen. Ich fühle also keinen Druck zum Umstieg bzw. Aufrüsten.

 

 

 

Smoothie-Experiment

Smoothies

Heute habe ich es mal wieder gewagt: Bei Netto stand ein von den Abbildungen her ganz lecker wirkender Smoothie der Geschmacksrichtung »Ananas-Banana-Kokos« im Kühlregal. (Leider) ohne weitere Überprüfung nahm ich den Smoothie mit. Nach dem ersten Schluck merkte ich gleich wieder, dass ich einer klassischen Bauernfängerei auf den Leim gegangen war: Das Ding schmeckte ziemlich penetrant nach Apfel. Irgendwie erwarte ich bei der Angabe von »Smoothie Ananas-Banane-Kokos« jetzt nicht zwingend die Geschmacksrichtung Apfel. Vor allem mag ich Apfelsaft nicht, ich trinke auch nie Apfelschorle. Und dann schmeckt dieses Teil deutlich nach Apfel.

Also ging ich an die Ursachenforschung: Das rückseitige Etikett mit der Inhaltsangabe klärte mich über meinen Lapsus auf. Das schöne Bild einer Ananasscheibe, eines Stücks Kokosfleischs und eines geschälten wie auch eines ungeschälten Scheibchens Banane hatte mit den wirklichen Inhaltsstoffen nicht viel zu tun. Von der Ananas war nur Saft enthalten (immerhin 45 Prozent allen Inhalts), an Banane hatten es zumindest 28 Prozent Mark in die Flasche geschafft. Kokosmilch mit 12 Prozent — und dann gleich mehrere Inhaltsstoffe, auf die ich persönlich recht gern verzichtet hätte: Apfelmark, Traubensaft (mag ich auch nicht), Mangomark (igitt!) und Zitronensaft (wäre ja ok, müsste aber nicht sein).

Ich habe nun immerhin — tapfer, tapfer — fast den gesamten Smoothie getrunken. Huah! Danach brauche ich dringend ein Pepsi Light, um den Apfel-Geschmack zu vertreiben. Ich hatte so ein ähnliches Experiment mit den Smoothies von Schwartau vor drei oder vier Jahren. Es ging genauso aus: Ich kaufe mir das nicht mehr. Entschuldigung, mich schüttelt es gerade immer noch… Peeeeeepsi!

 

Nein, danke!

Verwöööööööhnen!

Es gibt in der Werbung ja so einige Tricks, wie man ein Produkt im Bewusstsein der (mehr oder weniger freiwilligen) „Kundschaft“ verankern kann. Ein solches Mittel ist es, den Kunden regelrecht zu nerven. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass es vielen Leuten genau wie mir geht — ich kaufe ein Produkt, dessen Werbung mir zu aggressiv ist, so gut wie nie ein! —, aber das heißt ja leider noch lange nicht, dass es nicht doch irgendwo Menschen gibt, die sich davon beeinflussen lassen. Und dann denkt sich die Firma, die für diese Werbung verantwortlich ist: „Passt, machen wir noch mehr davon!“

Eine der lästigsten Werbungen ist meiner Meinung nach die (gesamte Palette) der Firma Seitenbacher. Wenn ich morgens Radio höre — und mir geht es dabei eigentlich nur um zwei Dinge: Nachrichten und Musik — und dann dieser Typ loslegt: „…verwöhnen. Verwöhnen! VerWÖHnen! VERWÖHNEN! VERWÖÖÖÖÖÖÖHNEN!

Also ganz ehrlich, hier hat Urban Priol den Nagel dermaßen auf den Kopf getroffen, als er sagte: „Wenn das so klingt, wenn der mich verwöhnen will, wie klingt das erst, wenn der mich quälen will?“ Treffender kann man es einfach nicht ausdrücken. Basta.