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Testbericht der „Runtastic Squats Pro“-App

In meinem gestrigen Blog-Eintrag berichtete ich von meinem Aufwärmprogramm vor dem Laufen, mit dem ich aktuell versuche, die schmerzende, aber hoffentlich wohlgeformte Hinterbacke in eine lediglich wohlgeformte Hinterbacke zu verwandeln. Ein Foto bleibe ich aus ästhetischen Gründen schuldig.

In den Kommentaren kam dann alsbald etwas Verwirrung ob der genannten Zahl der Kniebeugen – neudeutsch: „Squats“ – auf, denn natürlich mache ich keine 80+ Kniebeugen am Stück. (Zumindest noch nicht.)

Daher beschloss ich, heute mal ein paar Screenshots während der Kniebeugen zu machen, denn ich lasse mich dabei ganz gerne von einer App anleiten, das motiviert und strukturiert. Nach ein wenig Stöberei im App-Store hatte ich vor ein paar Wochen die App Runtastic Squats Pro gefunden, die für knapp unter 2 Euro zu haben war.

Das Icon der Runtastic Squats Pro-App

Das Icon der Runtastic Squats Pro-App

Voreinstellung:

Dieser Punkt liegt bei mir schon ein wenig zurück, doch am Anfang nötigt die App dem Nutzer die Wahl des gewünschten Leistungsniveaus ab. Drei Stufen mit unterschiedlicher Zielsetzung (50, 100 oder 150 Kniebeugen) werden angeboten. Das erste Programm war sehr einfach, da konnte ich die ersten paar Tage in einem Rutsch am Stück erledigen. Aktuell befinde ich mich im zweiten Niveau.

Trainingsverlauf:

Vor dem Beginn eines Trainings sieht man, was an dem Tag als Gesamtpensum ansteht. Die App geht davon aus, dass man alle zwei Tage trainiert, daher sieht man im Screenshot das Datum von morgen:

Die Übersicht über das anstehende Training

Die Übersicht über das anstehende Training

Wenn man ein Training startet, zählt die App – ein wenig unsinnig, aber unterhaltsam – einen Coutdown von fünf Sekunden ab, dann verkündet eine leicht roberterhaft anmutende Frauenstimme, wie viele Kniebeugen im ersten Set zu erledigen seien, bei mir waren dies heute 36.

Man hält nun das iPhone mit ausgestreckten Armen vor sich, die integrierten Sensoren bemerken die Ab- und Aufbewegung und verkünden auf dem tiefsten Punkt durch ein Piepsen, dass die Kniebeuge erkannt und gezählt wurde. Hier ein Erfahrungswert: Erst die Dame zu Ende sprechen lassen, dann starten. Während die Frau noch erzählt, was man zu leisten hat, wird nämlich nichts gezählt. Das ist zwar nicht schlimm, kann aber ärgerlich sein, vor allem am Rand der Leistungsgrenze.

Während des Sets erhält man in regelmäßigen Abständen eine Rückmeldung, wie viele weitere noch zu erledigen seien („Noch 20 Kniebeugen, noch 10 Kniebeugen…“), außerdem erhält man – falls aufgetreten – eine entsprechende Rückmeldung, wenn man einen neuen Rekord (also z.B. die höchste Anzahl von Kniebeugen in einem Set) erreicht hat. Bei mir waren es gestern die 32 am Stück, heute die 36.

Hier sieht man die übersichtlich gestaltete Rückmeldung über die noch zu erledigenden Kniebeugen in einem Set.

Hier sieht man die übersichtlich gestaltete Rückmeldung über die noch zu erledigenden Kniebeugen in einem Set.

Nach jedem Set benötigt die Muskulatur eine kleine Pause, also wird diese von der App vorgegeben, allerdings mit der Möglichkeit, sie schon vor Ablauf der Frist zu beenden.

Pausen für die Muskulatur sind wichtig, wenn man es aber eilig hat, kann man sie mit einer kleinen Berührung des Bildschirms abbrechen.

Pausen für die Muskulatur sind wichtig, wenn man es aber eilig hat, kann man sie mit einer kleinen Berührung des Bildschirms abbrechen.

Im letzten Set gibt es ein schönes Gimmick: Während die letzten zehn Kniebeugen laufen, simuliert die App einen Bruch der Smartphone-Scheibe, als würde man gleich alle vorherigen Rekorde durchbrechen. Der virtuelle Bruch erweitert sich mit jeder neuen Kniebeuge:

Das Durchbrechen der bisherigen Rekorde sprengt förmlich den Smartphone-Bildschirm...

Das Durchbrechen der bisherigen Rekorde sprengt förmlich den Smartphone-Bildschirm…

Nach Abschluss des letzten Sets erhält man natürlich eine übersichtliche Zusammenfassung des heute geleisteten Trainings, bei der der erreichte Maximalwerte besonders hervorgehoben wird:

Eine übersichtliche Zusammenfassung des Trainings

Eine übersichtliche Zusammenfassung des Trainings

Und dann gibt es den obligatorischen Ausblick auf das kommende Training, laut Trainingsplan erst übermorgen:

Die Aussicht auf das kommende Training

Die Aussicht auf das kommende Training

Fazit:

Mir gefällt die App sehr gut, ganz abgesehen von der ansprechenden Darstellung und der glasklaren Benutzerführung sind auch die kleinen Gimmicks und die übersichtlichen Darstellungen des bereits Geleisteten und der zukünftigen Forderungen sehr gelungen. Für unter zwei Euro bekommt man neben den notwendigen auch viele zusätzliche nützliche Funktionen. Darüber hinaus werden durch die drei Niveaustufen sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene gleichermaßen angesprochen. Sehr schön!

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