Archiv der Kategorie: Schwaben

Solera für Solera

Viel Alkohol trinke ich nicht, wenn ich – wie vor einer Woche geschehen – tatsächlich mal 140 ml Martini Rosato (auf Eis) trinke, bin ich danach schon ganz gut am Schwanken. Sehr gerne gönne ich mir aber hin und wieder ein 50-60 ml-Schlückchen vom guten alten Solera 1847.

Tja, nur klappte das in den letzten paar Monaten nicht, denn ich hatte keinen mehr im Haus. Und genau zu dem Zeitpunkt, als ich mich zu einer erneuten Bestellung aufraffen konnte, wollten alle Händler absurd hohe Summen für eine einzelne Flasche abrufen, sodass die Bestellung einer kleinen Kiste (mit sechs Flaschen) gleich ganz außer Frage war.

Vor ein paar Tagen jedoch begab ich mich wieder auf die Suche (die Lust auf den guten Schluck lässt sich halt nicht so leicht unterdrücken), dabei fand ich dann ein gutes Angebot: 7,50 €/Flasche, dafür dann über 28 € Versand. Also kaufte ich alle 13 Flaschen, die der Händler noch im Angebot hatte. Normalerweise werden für eine Flasche im Schnitt 13 bis 15 € abgerufen, hier lag ich also bei fast der Hälfte. Und über 13 Flaschen verteilt war dann auch der Versand zu schlucken – am Ende stand (ganz schwäbisch durchgerechnet) hier der günstigste Preis.

Und heute Mittag wurde nun geliefert – und seht euch diese Pracht an!

Alle 13 Flaschen von oben betrachtet.

Alle 13 Flaschen von oben betrachtet.

So schön, wie die Flaschen hier in Formation stehen, könnten sie gleich in einem Musikvideo zu tanzen beginnen...

So schön, wie die Flaschen hier in Formation stehen, könnten sie gleich in einem Musikvideo zu tanzen beginnen…

Und hier ein Bild mit dem schönen Tiefeneffekt (iPhone 7 Plus).

Und hier ein Bild mit dem schönen Tiefeneffekt (iPhone 7 Plus).

Das letzte Bild gefiel mir so gut, dass ich es auch gleich in der „Über mich“-Rubrik (hier) verbraten habe (die wurde ohnehin in den letzten Wochen etwas auf den neuesten Stand gebracht…). Aktuell wird die erste Flasche schön auf Trinktemperatur gekühlt, heute Abend gibt es dann den puren Genuss für mich und – so sie möchte – meine Frau. Genießt den warmen Nachmittag, der Abend kommt gewiss!

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Schnapszahlen und dergleichen

Heute war es soweit: Am 11.12.13 um 14:15 Uhr und 16 Sekunden passierte…

…ääääähm: nichts. Zumindest nichts besonderes.

Es gibt ja viele Schnapszahl-Fanatiker, die am 12.12.12 (am besten noch um 12:12 Uhr und 12 Sekunden) heiraten mussten. (Ich spiele mal Advocatus diaboli: Gab es eigentlich auch Leute, die sich zu einem derartigen Wunschtermin scheiden ließen?).

Hat man etwas davon? Klar: Man kann sich –– hoffentlich zumindest –– das Datum besser merken und vergisst es dann in den Folgejahren womöglich nicht ganz so häufig. Aber ansonsten? Wohl eher Fehlanzeige. (Ich habe mit dem Tippen dieser Zeilen übrigens um 14:41 Uhr angefangen, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht auf die Sekunden geachtet habe…)

Anders herum wird eher ein Schuh draus: Es soll ja allen Ernstes Leute geben, die sich von einem derartigen Termin eher zu einer möglicherweise verfrühten Eheschließung verleiten lassen. Sie sind sich noch nicht wirklich sicher, ob oder ob nicht –– aber der „tolle Termin“ könnte ja ungenutzt verstreichen. Das kann und darf nicht sein! Das ist so ähnlich wie die Beziehung zwischen Schwaben und Schnäppchen… Ein Angebot verstreichen lassen! „Vade retro, Satane!“

Bevor mich gleich alle für die letzte Äußerung steinigen: Ja, ich lebe hier auch im wunderschönen Schwabenland und fühle mich selbst unter den An-der-Norma-Kasse-über-den-Preis-Verhandlern wohl. Ein kleiner Scherz über die legendäre Sparsamkeit muss möglich sein…

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