1:28 Uhr

Es ist gerade einmal ein paar Stunden her, dass einer unserer Rauchmelder – glücklicherweise der direkt über unserem Bett im Schlafzimmer – der Meinung war, seine Batterie sei nun ausreichend erschöpft, dass er uns darauf hinweisen müsse. Nun gäbe es für den Hersteller sicher die Möglichkeit, einen niedrigen Batterie-Status durch ein relativ unaufdringliches Geräusch von sich zu geben, das dennoch ausreichend störend wäre, um sich zügig der Sache anzunehmen. Denkt man sich so als normaler Mensch. Doch leider falsch gedacht.

Um genau 1:28 h, als sich alle fünf Bewohner dieses Hauses im Tiefschlaf befanden, aktivierte der Rauchmelder seine Batteriewarnung, die leider mit dem Rauchalarm identisch ist: Maximale Lautstärke und ein fieses Sirenengeräusch, das sich alle paar Sekunden wiederholt. Binnen einer Sekunde standen meine Frau und ich im Bett, ich riss das Teil förmlich aus der Deckenhalterung, bekam dann aber die 9V-Blockbatterie gar nicht so schnell heraus, dass nicht noch ein weiterer schriller Sirenenton durch unser Haus (und dank der geöffneten Fenster sicher auch noch zwei oder drei Nachbarhäuser) gellte. Zum Glück war meine Frau in dieser Angelegenheit geschickter als ich, nach dem dritten Alarmton herrschte endlich wieder Ruhe. Zumindest akustisch.

Was meinen Puls angeht, der war alles andere als ruhig, immerhin musste er ja zuerst einen Kaltstart von meinen üblichen ca. 40-45 Schlägen pro Minute auf locker über 100 hinlegen. Danach dauerte es mindestens zehn Minuten, bis sich der Herzschlag beruhigte und ich wieder zurück in den Schlaf fand.

Da wir in jedem Zimmer des Hauses einen Rauchmelder haben, ist dieses nächtliche Gedröhne leider alles andere als rar. Schlimm ist es, wenn man nicht sofort erkennen kann, in welchem Zimmer der Alarm losgegangen ist und dann erst einmal durch‘s halbe Haus irren muss, um den richtigen Rauchmelder zu demontieren und seiner (garantiert noch 20-25 Prozent vollen) Batterie zu berauben.

In dem Kontext ist mir ohnehin noch etwas aufgefallen: Angeblich halten die Batterien in einem Rauchmelder zehn Jahre. Das steht zumindest auf ziemlich vielen Verpackungen. Tja, wir wohnen in diesem Haus erst seit sechs Jahren, die Rauchmelder waren auch nicht die allererste Anschaffung nach dem Einzug, dennoch mussten wir unter Garantie schon fünf oder sechs Batterien austauschen – das entspricht fast allen unserer Rauchmelder im Haus. Diese Versprechen sind also allesamt Luftnummern, auf die man lieber nichts geben sollte.

Und mir ist noch etwas aufgefallen: Batterien verlieren die letzten Prozente ihrer Ladung gefühlt ausschließlich während der Nacht. Noch kein einziges Mal – zumindest nicht in meiner Erinnerung – habe ich während des Tages einen solchen Alarm wahrgenommen, nachts dagegen sprang ich schon etliche Male durch‘s Haus, einmal saß ich mitten in der Nacht sogar minutenlang auf der Treppe, weil das Modell in den Kinderzimmern zwischen seinen Batteriewarnungen ein bis zwei Minuten Pause lässt. Wenn man dann nicht gleich erkannt hat, in welchem Zimmer das war, muss man halt im Gang stehen bleiben und abwarten…

Sollte irgendein Rauchmelder-Hersteller diesen Blog-Eintrag lesen: Überlegt euch doch einmal, ob der Batterie-Alarm wirklich dem Rauch-Alarm entsprechen muss, ob es keine Option gibt, ein anderes Geräusch zu erzeugen, gerne ein dauerhaftes, aber eben nicht ganz so dramatisches. Und korrigiert mal die Angaben auf euren Verpackungen: zehn Jahre sind – zumindest aus meiner Erfahrung hier im Haus mit Modellen von mindestens drei unterschiedlichen Marken – schlicht und einfach unrealistisch. Danke!

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Der vierte Meilenstein 2017

Heute früh habe ich mit meinem üblichen Morgenlauf die Grenze von 4.000 gelaufenen Kilometern in diesem Kalenderjahr überschritten. In 258 Läufen mit einer Durchschnittsdistanz von 15,55 Kilometern sind laut meiner Apple Watch und der darauf laufenden Nike Running Club-App seit dem 1. Januar 2017 insgesamt 4.012,33 Kilometer zusammengekommen. Hui!

Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht...
Meine übliche Statistik, die immer wieder ein paar Tage hinterher hinkt, sodass ich manchmal gar nicht merke, wie irgendein Meilenstein an mir vorbeizieht…

Eigentlich hatte ich mir die 4.000 als Jahresziel gesetzt. Aber ich denke mir keinesfalls: „Nun gut, dann kann ich ja aufhören…“ (Hehe, niemals!) Stattdessen habe ich mich darauf eingestellt, vielleicht die 5.200 Kilometer in diesem Jahr zu schaffen, das ergäbe dann einen Wochenschnitt von 100 Kilometern – ein faszinierender Gedanke. Und wenn ich mein bisheriges Laufpensum in groben Zügen beibehalten kann, werde ich theoretisch sogar mehr als diesen Wert erreichen, insofern gibt es sogar einen kleinen Puffer…

Rekorde an völlig unerwarteter Stelle

Am Mittwoch war es hier sehr windig, denn mein Namensvetter, das Sturmtief Sebastian fegte über Deutschland, auch und vor allem die Ostalb hinweg. Beim Laufen im Wald war das nicht zu übersehen, denn ständig musste ich über Zweige, Äste und „halbe Bäume“ springen (oder gleich im Bogen drum herum laufen). Und ich hatte Gegenwind, nicht durchweg, aber über einen guten Teil der Strecke. Entsprechend legte ich mich ins Zeug, um nicht gefühlt auf der Stelle kleben zu bleiben. Ohne es zu merken, legte ich dabei offensichtlich ein gutes Tempo vor, denn nach der Ankunft daheim ploppten einige Meldungen in der Nike Running Club-App auf:

Meine bisher schnellsten 10 Kilometer...
Meine bisher schnellsten 10 Kilometer…
...und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)...
…und meine schnellsten 5 Kilometer (die waren vermutlich Teil der vorher genannten 10 Kilometer, auch wenn es theoretisch separat möglich gewesen wäre)…
...und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.
…und – das hat mich wirklich umgehauen: mein schnellster Kilometer. Vorher lag der Wert bei 4:40 Minuten/Kilometer, jetzt ist er um 15 Sekunden gesunken.

Das beweist natürlich nur eines: Gegenwind fühlt sich blöd an, er kann aber auch zu erstaunlichen Leistungen führen. Insgesamt war der Lauf wirklich flink und aufregend, im Gegensatz zu sonst (Hörbücher) habe ich Musik gehört, was sicherlich durch die erhöhte Regelmäßigkeit der Schritte zu einer höheren Effizienz führte.

Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!
Juhu! Das Tempo über die Strecke hat mich selbst mehr als nur ein bisschen überrascht!

Schwimmen

In der letzten Zeit habe ich mich etwas intensiver mit dem Schwimmen angefreundet. Ich hasse es nach wie vor, wenn mir Wasser ins Ohr läuft, weshalb ich nicht kraule (obwohl ich als ehemaliger Vereinsschwimmer schon weiß, wie das geht). Bei Decathlon habe ich mir eine billige (unter 10€) Schwimmbrille und ein klein zusammenrollbares Microfaser-Handtuch gekauft. Das packe ich (nebst der Badehose, ts ts ts, was ihr schon wieder denkt!) ein, wenn ich weiß, dass mein Stundenplan ein Loch hat. Von meiner in der Nähe der Aalener Innenstadt gelegenen Schule zum Bad bin ich mit dem Rad in knapp vier oder fünf Minuten gelangt, das Ticket zu lösen und das Umziehen dauern zusammen fünf Minuten, dann geht’s ab ins Wasser und 1,5-2 Kilometer später wieder raus und zurück in den Unterricht.

Am ohnehin rekordträchtigen Mittwoch bin ich nach dem Unterricht ins Hallenbad geradelt, also ohne wirklichen Zeitdruck, um zwei Kilometer zu schwimmen. Irgendwann kurz vor Ende habe ich mich verzählt, sodass ein paar Meter mehr draus wurden. Aber ich bin sehr zufrieden, denn das schont Füße, Knie und Wirbelsäule – so ein Ausgleich ist bei dem vielen Gerenne schon sinnvoll.

Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.
Mit der selbstverständlich wasserdichten Apple Watch habe ich mein Schwimmtraining verfolgt. Ich bin noch sehr langsam, aber es macht Spaß und bietet einen Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten.

Danach war ich dann so platt, dass ich abends noch während der ersten MacGyver-Folge lediglich von einem Sekundenschlaf zum nächsten vegetierte. Als mein Kopf das Kopfkissen dann schlussendlich berührte, dauerte es höchstens noch ein paar Sekunden, bis ich komplett „aus“ war.

Schlaf, Schlaf, Schlaf…

If we shadows have offended,
Think but this, and all is mended,
That you have but slumb’red here
While these visions did appear.
And this weak and idle theme,
No more yielding but a dream,
Gentles, do not reprehend.
If you pardon, we will mend.
And, as I am an honest Puck,
If we have unearned luck
Now to scape the serpent’s tongue,
We will make amends ere long;
Else the Puck a liar call.
So, good night unto you all.
Give me your hands, if we be friends,
And Robin shall restore amends.

Mit diesen Zeilen endet William Shakespeares fantastische Komödie „Ein Sommernachtstraum“. Zitiert habe ich Pucks Schluss-Monolog nur, weil darin gleich mehrfach auf den Schlaf bzw. das Träumen hingewiesen wird. Doch wieso erwähne ich das zu Beginn eines Blog-Eintrags? Ganz einfach: Ich schlafe sehr gerne, aber meist etwas zu wenig, was auf Dauer sicher nicht empfehlenswert ist. Daher habe ich angefangen, die Sache systematisch (soll heißen: technologisch) anzugehen.

Vor ein paar Tagen besorgte ich mir die App AutoSleep, die über die Apple Watch meinen Schlaf überwacht. Vor allem geht es mir darum, im Lauf der kommenden Wochen eine Übersicht davon zu bekommen, wieviel Schlaf ich realistisch benötige, um meinem eigenen Empfinden nach „gut erholt“ zu sein. Da die Apple Watch in der Lage ist, meine Bewegungen und meinen Puls zu verfolgen, ist das Schlaftracking meiner bisherigen Einschätzung nach relativ akkurat.

Im Gegensatz zu vielen Apps, die nur dann den Schlaf verfolgen, wenn man sie manuell kurz vor dem Einschlafen aktiviert – was bei mir einfach daran scheitert würde, dass ich in vielen Situationen äußerst schnell wegdämmere –, verfolgt AutoSleep den Körperstatus ohne die Notwendigkeit, dezidiert aktiviert zu werden. Und die Ergebnisse sind nicht schlecht:

Gestern Abend bin ich kurz nach 22:00 h schon einmal eingeschlafen, dann um etwa 23:00 h wieder aufgewacht, habe mich erst ins Bad begeben, um Zähne zu putzen, danach setzte sich der Schlaf fast bruchlos im Schlafzimmer fort.
Gestern Abend bin ich kurz nach 22:00 h schon einmal eingeschlafen, dann um etwa 23:00 h wieder aufgewacht, habe mich erst ins Bad begeben, um Zähne zu putzen, danach setzte sich der Schlaf fast bruchlos im Schlafzimmer fort.
Übersichtlichkeit wird in der AutoSleep-App groß geschrieben, über die Legende erhält man sofort Erläuterungen zu den Farbcodes.
Übersichtlichkeit wird in der AutoSleep-App groß geschrieben, über die Legende erhält man sofort Erläuterungen zu den Farbcodes.
Das Schlaftracking erzeugt ein neues Problem: Wann lade ich dann die Apple Watch auf? – Mehr dazu folgt sogleich...
Das Schlaftracking erzeugt ein neues Problem: Wann lade ich dann die Apple Watch auf? – Mehr dazu folgt sogleich…

Energie? – Energie!

Doch das Schlaftracking erzeugt ein ganz praktisches Problem: Wann lade ich dann meine Apple Watch auf? Doch auch dafür gibt es eine elegante technologische Lösung: An ein paar Punkten des Tages sitze ich unter Garantie für eine kleine Weile, z.B. beim Essen oder abends vor dem Fernseher. Darüber hinaus gibt es Zeiten, in denen ich kaum nennenswerte Aktivität zeige, die von der Apple Watch aufgezeichnet werden müsste, vor allem unter der Dusche ist das der Fall. Also kann ich jeweils in diesen Zeiten die Apple Watch aufladen. Ein voller Ladezyklus benötigt zwischen 60 und 90 Minuten. Verteilt auf mehrere Zeitfenster am Tag komme ich mit den Essens- und Inaktivitätspausen gut hin.

Nun möchte ich nicht permanent irgendwelche Kabel mit mir herumschleppen und dann am Ende in der Schule bei jeder Korrekturpause auf der Suche nach einer Steckdose herumrennen. Daher habe ich mir eine mobile Ladestation mit integriertem Akku besorgt, die genug Energie speichert, um drei volle Ladungen für die Apple Watch bereitzustellen:

Mit dieser mobilen Ladestation für die Apple Watch bin ich sehr zufrieden – und auf diese Weise kann ich meinen Schlaf verfolgen lassen, ohne am nächsten Morgen mit leerem Akku dazustehen...
Mit dieser mobilen Ladestation für die Apple Watch bin ich sehr zufrieden – und auf diese Weise kann ich meinen Schlaf verfolgen lassen, ohne am nächsten Morgen mit leerem Akku dazustehen…

Fazit

Das Schlaftracking funktioniert gut, über die kommenden Wochen werde ich dann hoffentlich genügend Daten haben, um meinen tatsächlichen Schlafbedarf zu erkennen. Das Problem des Aufladens der Apple Watch habe ich gelöst – alles super!

Jedem sein Zwängle

Heute Nachmittag habe ich die Wäsche abgenommen, zusammengelegt und in die individuellen Kisten sortiert. Dabei habe ich Musik gehört, außerdem war ich etwas müde und nicht sonderlich konzentriert. Als ich fertig war, entdeckte ich etwas, das ich wohl unbewusst nebenher sortiert hatte, denn vorher sah es nicht so aus auf dem Kleiderständer…

Hmmm, der kleine Monk in meinem Unterbewusstsein hat zugeschlagen...
Hmmm, der kleine Monk in meinem Unterbewusstsein hat zugeschlagen…

Üblicherweise bekomme ich es ja schon mit, wenn ich Dinge sortiere, das war heute durchaus ein klein wenig überraschend…

Gesehen: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“

Gleich vorweg das Fazit: Hammer, sofort ansehen! So, nachdem das schon einmal raus ist, kann ich jetzt etwas entspannter an die Rezension dieses wundervollen Films gehen.

Im Oktober hatte ich ja schon in einem Blogeintrag über das exzellente Hörbuch berichtet. Damals plante ich, mir den Film zum Geburtstag anzusehen. Doch um den Tag herum war schulisch und familiär einfach zu viel los, außerdem wäre ich aus Erschöpfungsgründen sicher eingeschlafen – und obwohl das bei mir im Regelfall eher ein positives Qualitätsurteil über einen Film ist (hier) – bei diesem Film wollte ich von der ersten bis zur letzten Minute voll dabei bleiben.

Fantastischer und mitreißender Film ohne künstliche Action – sofortige Guck-Empfehlung: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“
Fantastischer und mitreißender Film ohne künstliche Action – sofortige Guck-Empfehlung: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“

Gestern Nachmittag habe ich also meine Kreditkarte bemüht, den Film bei iTunes für 12 € gekauft und geladen. Und es hat sich so dermaßen gelohnt, hellwach zu bleiben: Der Film ist spannend, ohne die Actionszenen gekünstelt wirken zu lassen (kein Wunder, sie sind halt ein essentieller Teil der Handlung). Die Mischung aus Wissenschaft, Spannung und Humor ist perfekt austariert. Da kann man auch die Abweichungen vom Buch – selbst die besonders lieb gewonnenen Passagen – verschmerzen. Mit 142 Minuten ist der Film nicht gerade kurz, doch kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, denn die verschiedenen Handlungsstränge werden geschickt so gegeneinander montiert, dass man als Zuschauer nie zu lange in einer gleichbleibenden Perspektive verharrt.

Matt Damon als Hauptdarsteller gibt eine exzellente Darstellung des auf sich allein gestellten Astronauten. Ein paar Szenen werden durch seine schauspielerischen Fähigkeiten sogar noch besser als im (Hör-)Buch. Zum Beispiel die Szene, als er im Rover sitzt und in Richtung der Logbuch-Kamera darauf hinweist, dass nun der „am wenigsten Disco-mäßige Song aus Lewis‘ Musiksammlung folge“, nur um dann „Hot Stuff“ (hier) von der Disco-Queen Donna Summer anzuwerfen und beim Fahren abzudancen… Da könnte man vor Lachen glatt vom Sofa plumpsen.

Wo ich schon bei der Musik bin… Über Apple Music habe ich mir den Soundtrack auf das iPad geladen und heute Vormittag beim Zusammensuchen der Steuer-Unterlagen (ja, es wird langsam wieder Zeit…) angehört. Der Soundtrack ist sehr gelungen, viele Stücke kann man auch ohne den Film als eigenständige Werke anhören und genießen. Ein paar davon sind gleich in meine Soundtrack-Favoritenliste gewandert.

Mei, den Film werde ich sicher noch etliche Male ansehen (auch auf Englisch, da könnten ein paar Wortwitze noch schöner ausfallen). Das waren ausnehmend gut investierte 12 €!

52 Wochen – Teil 26 („Heiligenschein“)

Letzte Woche war unser 14. Hochzeitstag (hmmmm, noch so ein Indiz für das voranschreitende Alter…). Für zweieinhalb Tage konnten wir die Kinder bei meiner Mutter abstellen und uns in ein Wellness-Hotel in der Rhön zurückziehen. Luxus pur!

Direkt am Hochzeitstag wanderten wir über die nahegelegenen Wasserkuppe und bis ins Rote Moor hinein (insgesamt ca. 17-18 Kilometer), den Nachmittag verbrachten wir im Schwimmbad und der Sauna des Hotels, morgens und abends gab es ein derart reichliches und exquisites Buffet, dass wir das Mittagessen einfach ausließen. Und nach dem Abendessen lungerten wir noch einmal bis nach 22:00 h im angenehm warmen Wasser der Pool-Bar herum (Multicolorina dilettiert hatte einen Touch Down, ich einen Mojito), danach gab es noch einen sehr lustigen Film auf dem iPad (Rezension folgt), kurz nach Mitternacht müssen wir beide dann eingeschlafen sein.

Zum Selfie des heutigen Tages: Bei der Wanderung über die Wasserkuppe kamen wir natürlich auch am Radom vorbei. Und irgendwie war ich – vielleicht dank der erhabenen Position, in der wir uns befanden (immerhin fast 1.000 Meter über NHN) – so vermessen, mir einen Heiligenschein zu verpassen…:

Solera mit Heiligenschein – dafür leicht geblendet von der Schönheit seiner Frau...
Solera mit Heiligenschein – dafür leicht geblendet von der Schönheit seiner Frau…

(Kamera: iPhone SE (Frontkamera), Bearbeitung mit Pixelmator: Magnetische Auswahl, Farbanpassung)

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 26 Wochen – Heute ist exakt die Halbzeit! – läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen, wenn man lustig ist, kann man ihm auch ein bestimmtes Motto verpassen – das liegt mir besonders, daher gab es bislang eigentlich ausschließlich Fotos mit einem bestimmten Motto. Die üblichen und allesamt sehenswerten Teilnehmer sind:

52 Wochen – Teil 17 („Gespiegelt“)

Seit satten 17 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, in deren Rahmen jeder Teilnehmer einmal pro Woche ein Selfie oder Porträt-Foto postet. Regelmäßige Teilnehmer aus meiner näheren WordPress-Gemeinde sind:

„Nach einer Horror-Woche ist vor einer Horror-Woche.“ So geht es mir gerade. Die vergangene Woche war höllisch anstrengend, die kommende wird es nicht minder – immerhin nähern sich in einem gefühlt gletscherartigen Tempo die Sommerferien. Selten habe ich sie so nötig gehabt wie dieses Jahr.

Heute hatte ich eine längere Probe mit dem Ostalb Jazz Orchestra, unser Gast für das Konzert im Oktober, Axel Schlosser, war gekommen, um uns so richtig in die Mangel zu nehmen – und das tat er auf seine eigene humorvoll entspannte – und doch sehr fordernde Art.

In einer der wenigen kurzen Pausen mühte ich mich, mein Antlitz auf der gebogenen Oberfläche der Trompete einzufangen. Hundertprozentig gelungen ist es nicht, aber ich bin heute schon zu müde für weitere Selfies.

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Mein halbes Antlitz in dieser Trompete…

Für den kommenden Sonntag habe ich auch schon eine gute Idee. Hoffentlich mangelt es mir nicht an der Zeit zur passenden Ausgestaltung.