Archiv der Kategorie: San Francisco

Song des Tages (35) – 2016-10-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Wenn es eine Stadt in meinem Leben gibt, die mich geprägt hat, ohne dass ich allzu lange dort gelebt habe, dann ist dies San Francisco. Der heutige „Song des Tages“ ist daher eine melancholische Liebeserklärung, eine poetische Hymne an diese eine Stadt, die auf ihre Art so unwiderstehlich romantisch ist: „I Left My Heart in San Francisco“ von Tony Bennett:

Bei Tony Bennett ist es ja so wie mit gutem Wein, beide sind mit dem Alter gereift.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , ,

San Francisco: Coit Tower

Viel zu lange habe ich nichts mehr über meine Geburtsstadt San Francisco geschrieben. Einige Absätze des heutigen Artikels liegen schon seit Monaten in meinem Entwürfe-Ordner herum, doch es kostet Zeit, sich dieses Themas mit dem gebotenen Ernst und der notwendigen Muse zu widmen. Daher wollte ich keinen Schnellschuss aus der Hüfte loslassen, nur um den Artikel fertig zu bekommen.

Der Coit Tower aus der Luft (Quelle: Apple Maps)

Der Coit Tower aus der Luft (Quelle: Apple Maps)

Mit dem Coit Tower treffen wir heute ein weiteres Highlight San Franciscos, das mir diese Stadt so sehr ans Herz hat wachsen lassen. Im Coit Tower vereinigen sich gleich mehrere kulturell interessante Aspekte, die natürlich auch touristisch ausgeschlachtet werden, doch in diesem Fall ist es gut so, denn sonst hätte am Ende kaum jemand Zugang zu dieser Attraktion.

An manchen Tagen kann es da ziemlich bedrängt zugehen, wir hatten damals (2003) riesiges Glück, denn trotz sonnigen Wetters und milder sommerlicher Temperaturen waren höchsten eine Handvoll Leute zeitgleich mit uns anwesend, was einige ungestörte Fotos ermöglichte.

Geschichte:

Erbaut wurde der Coit Tower im Jahr 1933, verantwortlich für den Bau waren Arthur Brown Jr. und Henry Howard. Der Name des Turms geht auf eine ganz interessante Geschichte zurück:

Lillie Hitchcock Coit, ein Kind aus sehr wohlhabenden Verhältnissen, half den Feuerwehrmännern bei einem Brand in der Nähe des Telegraph Hill, woraufhin sie zu einem Maskottchen der Freiwilligen Feuerwehr San Franciscos wurde. 1929 starb sie und hinterließ der Stadt 100.000 (andere Quellen sprechen von 125.000) Dollar für die Verschönerung der Stadt. Die Summe klingt vermutlich nach heutigen Verhältnissen nicht besonders opulent, zumindest wenn man bedenkt, was allein die Großbaustelle des BER täglich an Geld verschlingt, für damalige Verhältnisse war es aber ein „riesiger Batzen“.

Auf jeden Fall wurde der 64 Meter hohe Aussichtsturm errichtet, der bis heute fantastische Ausblicke auf einen Großteil der Stadt und der Bucht ermöglicht. Davon konnten wir uns persönlich überzeugen. Und davon gibt’s natürlich gleich einiges zu sehen…

Wer nun ein wenig auf den Geschmack gekommen ist, findet weitere Informationen zum Coit Tower hier und hier.

Architektur:

Der Coit Tower soll zwar offiziell nicht so aussehen wie eine aus dem Boden ragende Feuerwehrspritze, zumindest beabsichtigten die Architekten dies nicht. Wenn man ihn sich allerdings ansieht, fällt eine gewisse Ähnlichkeit dennoch ins Auge.

Der Coit Tower – ein bisschen kann man hier schon die stilisierte Spritze eines Feuerwehrschlauchs erkennen...

Der Coit Tower – ein bisschen kann man hier (zumindest meiner Meinung nach) schon die stilisierte Spitze einer Feuerwehrspritze erkennen.

Zumindest geht es mir so. Aber wer es anders sieht, darf mir gerne einen Kommentar schreiben. Gerade visuelle Analogien sind ja ein Gebiet, in dem sich schier unendliche Diskussionen führen lassen.

Aussicht:

Die Aussicht von der Spitze des Coit Tower ist schlicht sensationell. Aus den fast schon unzähligen Bildern habe ich nur eine sehr kleine Auswahl zusammengestellt, die als kleiner Appetizer angesehen werden können, doch einmal einen Trip nach San Francisco zu unternehmen.

Hier ein Ausblick auf die Lombard Street, außerdem sieht man am hinteren rechten Eck noch die Auffahrt auf die Golden Gate Bridge.

Ausblick auf die Lombard Street, außerdem sieht man am hinteren rechten Eck noch die Auffahrt auf die Golden Gate Bridge.

Hier der wundervolle Ausblick direkt auf die Golden Gate Bridge.

Die vermutlich bekannteste Attraktion der City by the Bay: Die Golden Gate Bridge.

Hier der Blick in Richtung der Innenstadt, zentral ist die Needle zu sehen.

Blick in Richtung der Innenstadt, im Zentrum ist die sog. Needle zu sehen.

Und zuletzt noch ein Blick in den himmlischen Sommerhimmel im August 2003...

Zuletzt noch ein Blick in den himmlischen Sommerhimmel im August 2003.

Kunst im Innern:

Beim ersten Besuch wird man fast überwältigt von den atemberaubend schön bemalten Innenwänden im Erdgeschoss. Die Wandmaler ließen sich von Diego Riveras sozialkritischer Malerei inspirieren und bauten zahlreiche „linke“ Elemente in die Wandgemälde ein.

Die Wandgemälde zeigen überwiegend die hart arbeitende Bevölkerung der USA (und diese in einem nicht geringen Ausmaß mit deutlich erkennbarem Migrationshintergrund).

Die Wandgemälde zeigen überwiegend die hart arbeitende Bevölkerung der USA (und diese in einem nicht geringen Ausmaß mit deutlich erkennbarem Migrationshintergrund).

Mensch und Maschine in einem nicht enden wollenden Arbeitsprozess

Mensch und Maschine in einem nicht enden wollenden Arbeitsprozess…

Fleiß und körperlicher Einsatz als durchgehende Motive

Fleiß und harter körperlicher Einsatz sind die durchgehenden Motive.

Sogar die echten Fenster wurden perfekt in die Wandgemälde integriert.

Sogar die echten Fenster wurden perfekt in die Wandgemälde integriert.

Und manchmal schlüpft eine wunderhübsche Frau ins Bild, die durch ihre Schönheit den Coit Tower ganz unerwartet zum Leuchten bringt.

Und manchmal schlüpft eine wunderhübsche Frau ins Bild, die durch ihre Schönheit den Coit Tower noch mehr zum Leuchten bringt…

Fazit:

Der Coit Tower gehört zu den von außen eher unscheinbaren, in seiner Gesamtwirkung aber immens bedeutsamen Attraktionen San Franciscos. Wenn ich mal wieder in der Stadt sein sollte, muss ich die drei Dollar für den Aufzug auf jeden Fall investieren – der Ausblick ist es wert!

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

San Francisco: Crookedest Street in the World

Lombard Street

Lombard Street — The Crookedest Street in the World

Es ist wieder einmal Zeit, sich meiner Geburtsstadt San Francisco zuzuwenden. Nicht nur meiner Meinung nach die schönste Stadt der Welt (neben Aalen, hüstel). Auch heute begegnen wir einem der weithin bekannten Wahrzeichen der „City by the bay“: Lombard Street, die den Angaben der Anwohner zufolge „krummste Straße der Welt“. Und in der Tat, vermutlich bietet nur ein Kreisverkehr mehr Krümmung, und die dafür nur in einer Richtung.

Viel los in den Kurven

Viel los in den Kurven

Der nicht ganz bescheidene Titel der Straße sowie der prachtvolle Anblick sorgen natürlich dafür, dass sich Unmengen an Touristen rund ums Jahr bei jedem Wetter dort einfinden. Als wir im Sommer 2003 dort waren, herrschte wundervollster Sonnenschein, die Temperaturen waren warm, aber nicht heiß — kein Wunder, dass sich die Touristen quasi gegenseitig auf den Füßen standen. Dennoch gelang es mir, hier und da ein paar schöne Schnappschüsse zu ergattern. Mehr möchte ich zu dieser fabulösen Ecke San Franciscos gar nicht schreiben. Lasst eure Augen über ihre sanften Rundungen streichen, sicher zaubern sie ein Lächeln auf euer Gesicht!

 

Getaggt mit , , , , , ,

San Francisco: Der einzig wahre Podcast

In den letzten Wochen habe ich einige Einträge über die schönste Stadt der mir bekannten Welt verfasst. Nun ist es so, dass ich zwar dort geboren wurde, im weiteren Verlauf meines Lebens aber gar nicht so viel Zeit dort verbrachte, wie ich dies gerne getan hätte — aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch eine Zeit, in der ich mich dort für eine Weile niederlassen kann…

Wer durch die Beiträge der letzten Zeit ein wenig auf den Geschmack gekommen ist, dem sei der Podcast „Sparkletack – The San Francisco History Podcast“ von Richard Miller wärmstens ans Herz gelegt.

In seinen (nicht ganz – aber fast) unzähligen Episoden der sog. „Timecapsules“ behandelt er immer ein aktuelles oder historisches Thema der Stadt. Und er hat sich da unglaublich viel Mühe gegeben, jeder einzelne Podcast stellt für sich ein Juwel dar.

Natürlich kostet unsereins der Genuss dieser Juwelen gar nichts, denn Richard Miller stellt das alles auf seiner Homepage frei zur Verfügung. Man kann als iOS- oder iTunes-User auch direkt über iTunes- bzw. die Podcast-App den Podcast abonnieren – wundervoll! Hört doch einfach mal rein, es lohnt sich wirklich.

 

Getaggt mit , , , , , , , ,

Tony Bennett: „I Left My Heart In San Francisco“

Ich möchte meine San Francisco-Serie der letzten Wochen heute etwas anders fortsetzen: Mit einem Song, den ich mir schon unzählige Male angehört habe, der wunderbar geschrieben und von Tony Bennett superb interpretiert ist — einer der wahren „Klassiker“.

Wie kaum ein anderer Song vermittelt er die geradezu greifbare, schier unendliche Melancholie, die man fühlt, wenn man sich weit entfernt von einem Ort befindet, der einem ans Herz gewachsen ist.

The loveliness of Paris seems somehow sadly gray
The glory that was Rome is of another day
I've been terribly alone and forgotten in Manhattan
I'm going home to my city by the Bay

I left my heart in San Francisco
High on a hill, it calls to me
To be where little cable cars climb halfway to the stars
The morning fog may chill the air, I don't care

My love waits there in San Francisco
Above the blue and windy sea
When I come home to you, San Francisco
Your golden sun will shine for me

 

Ich habe mir von meiner Frau etwas abgeguckt: Sie hat sich eine Playlist mit ihren absoluten Lieblingssongs erstellt, die dann, wenn man zu faul ist, sich zu entscheiden, einfach auf „zufällige Wiedergabe“ gestellt wird. Da die Liste nur gute Songs enthält, kann man nie einen schlechten Song erwischen — und nun ratet mal, wer „I Left My Heart In San Francisco“ in seiner eigenen Lieblings-Liste untergebracht hat? Na? Na?

 

Getaggt mit , , , , , , , ,

(Mehrfach) gelesen: „Strangers“ von Dean Koontz

Auch wenn es ein Frühwerk war, gehört „Strangers“ für mich zum Besten, das Dean Koontz jemals geschrieben hat. Klar, ich kenne die Odd Thomas-Reihe und habe schon vier der Bücher gelesen, aber die sind immer noch kein Vergleich für diese fantastische Geschichte.

Begleiter über eine lange Zeit

Zum ersten Mal las ich sie auf Deutsch unter dem Titel „Schwarzer Mond“ Ende der 1980er Jahre, also vor etwas mehr als 25 Jahren. Bereits da packte mich die Geschichte völlig, im Anschluss habe ich das Buch mehrfach an Freunde in der Schule verliehen, die es allesamt ebenso genossen — nur kam es von einer dieser Verleih-Aktionen nicht mehr zurück.

Mitte der 1990er Jahre war ich zum letzten mal mit meinen Eltern im Urlaub, damals in den USA, wo ich mir in San Francisco (wo sonst?) eine schöne Paperback-Ausgabe auf Englisch zulegte, die ich natürlich auch gleich auf der Reise wieder komplett durchlesen musste. Auch später habe ich es mindestens noch einmal durchgepflügt.

iBook

Vor ein oder zwei Jahren kam das Buch dann bei iBooks heraus, und wieder wurde mein Geldbeutel erleichtert (altersbedingt dieses Mal aber nur noch ein wenig). Auch dieses Mal verschlang ich das Buch, obwohl ich im Prinzip ganz genau wusste, was mich erwartete. Und dennoch: Die Länge des Buchs, das allmähliche Entrollen der Geschichte im Hintergrund, die alle nacheinander betrachteten Personen miteinander in Verbindung setzt und sich Zeit nimmt, die Vergangenheit (und Gegenwart) jedes Charakters zu beleuchten, gegen Ende dann aber in einem wahren Spannungssog, der mehr als hundert Seiten umfasst und eine höllisch spannende Schlussklimax präsentiert — all das lässt mich das Buch jedes mal aufs Neue genießen.

Hörbuch

Vor ca. einem Jahr entdeckte ich das Hörbuch (ca. 30 Stunden Hörzeit) auf Englisch bei iTunes. Und ich war standhaft. Geradezu heldenhaft. Bis letzte Woche konnte ich widerstehen. Dann verließen die hart erarbeiteten Euronen virtuell meinen Geldbeutel, seitdem genieße ich wieder. Und es ist ein Trip solch unvergleichlicher Nostalgie, ein gutes Stück hinunter auf meiner „Memory Lane“, dass ich die Ausgabe absolut nicht bedaure. Dieses Hörbuch werde ich sicher noch etliche Male anhören.

Strangers (Cover)

Das Cover des Hörbuchs

Inhalt

Nun habe ich euch lange genug vorgeschwärmt und den Mund ordentlich wässrig gemacht. Hehe. Worum geht es also in diesem für mich so faszinierenden Buch? Jetzt wird es knifflig, denn verrate ich zuviel, hat keiner mehr den Impetus, das Buch zu lesen, verrate ich zu wenig, kommt vermutlich nur geringes Interesse auf. Wie dem auch sei, ich wage es!

Zu Beginn des „angenehm dicken Wälzers“ lernen wir Dominick Corvaisis kennen, einen Autor, der ganz am Anfang einer vielversprechenden Karriere steht. Er hat gerade seinen ersten Roman an einen Verlag verkauft, die Vorab-Kritiken sind exzellent, die Auflage wird noch vor der Veröffentlichung mehrfach erhöht, seine gesamte aktuelle Situation verheißt für die nächste Zukunft Erfolg und Zufriedenheit. Und in diese zu erwartende Ruhe und Entspannung hinein verfällt er urplötzlich dem Schlafwandeln. Nacht für Nacht erwacht er an einem anderen Versteck in seinem Haus, das er während des Schlafs von innen verbarrikadiert hat, vor Angst nassgeschwitzt, bewaffnet, zitternd.

Wir springen über die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents und treffen Ginger Weiss, eine junge und außerordentlich erfolgreiche Ärztin, die kurz davor steht, eine mit jahrelanger harter Arbeit vorbereitete Karriere als Chirurgin zu beginnen. Beim Einkaufen stößt sie mit einem ihr unbekannten Mann zusammen, dessen schwarze Lederhandschuhe in ihr einen übermächtigen Fluchtreflex auslösen. Noch tut sie das als eine momentane Überreizung und als ein Symptom für den Stress der letzten Zeit ab, doch binnen weniger Tage erleidet sie weitere Anfälle dieser Art, die ihr letztlich sogar das Ausüben ihres Berufs unmöglich machen.

In Chicago verliert Brendan Cronin, ein hingebungsvoller Priester, von einer Woche auf die nächste seinen Glauben. Aber nicht durch Zweifel, nicht durch traumatische Erlebnisse, die ihn an der Existenz eines gütigen Gottes zweifeln lassen, der Glaube löst sich einfach in ihm auf — und stürzt ihn dadurch in eine existenzielle Krise.

Und wieder an einem anderen Platz in den USA lernen wir Jack Twist kennen, der nach einer Karriere bei einer Spezialeinheit der Armee eine noch viel erfolgreichere Laufbahn als professioneller Dieb eingeschlagen hat. Das Planen und Ausführen von heiklen Diebstählen (z.B. mehrere Millionen Dollar aus einem Mafia-Umschlagplatz zu entwenden) übte über viele Jahre einen ungeheuren Reiz auf ihn aus. Doch plötzlich zieht er keinerlei Befriedigung mehr daraus, eine seltsame Rastlosigkeit ergreift Besitz von ihm…

Es werden noch mehr Charaktere eingeführt, z.B. Ernie Block, ein ehemaliger Marine, der urplötzlich eine ungeheure Angst vor der Dunkelheit entwickelt, Jorja Monatella, eine Kellnerin, deren Tochter von einem Tag auf den nächsten unerklärliche Angstattacken erleidet — und eben noch einige andere.

Und dann erhalten sie alle Post. Andeutungen, dass die Wurzel für ihre aktuellen Probleme in ihrer Vergangenheit liege. Ohne voneinander zu wissen, begeben sich alle auf die Suche nach dieser Wurzel. Als sie sich treffen, löst sich ein geradezu ungeheuerliches Rätsel in einem Reigen von kaum zu ertragender Spannung und überraschend intensiver Action auf, sodass es einem als Leser (ich bin hier der Beurteilungsmaßstab) schier unmöglich ist, das Buch auch nur kurz beiseite zu legen.

Also wer jetzt nicht scharf auf diese Geschichte ist, dem kann ich auch nicht helfen.

 

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Liebster Blog-Award

In den letzten Wochen flatterten mir (virtuell, versteht sich) zwei Nominierungen für den „Liebster Award“ ins Postfach. Vielen Dank dafür, ich fühle mich sehr geehrt!

Ein paar der Blogs, denen ich folge, wurden in den letzten Wochen bereits nominiert, sodass ich gleich wusste, worum es dabei ging. Und ich kann nicht verhehlen, dass ich auch einen gewissen Stolz empfinde, in dieser „Liga“ mitspielen zu dürfen.

Gleichzeitig ist es so, dass die Annahme eines solchen Awards wiederum an die Nominierung anderer Blogs gekoppelt ist. Und allzu viele kenne ich nicht. Mir fehlt auch — ganz ehrlich — die Zeit, jetzt groß auf die Suche zu gehen, nur um hier ausreichend weitere Empfehlungen geben zu können. Diesem Punkt muss ich mich also leider einfach entziehen.

Es ist ganz einfach so, dass ich mir die Zeit nehme, die Beiträge der Blogs, denen ich folge, in der Regel ganz zu lesen. Wenn sie mir gefallen, besterne ich, wenn ich etwas dazu zu sagen/schreiben habe, tue ich das. Das kostet Zeit. Die gebe ich gerne, aber es gibt halt Grenzen. Und hier gilt für mich: Weniger (Blogs zu folgen) ist für mich mehr (weil ich dann mehr Zeit habe, die ich in Qualität und die Intensität bei der Beschäftigung mit den anderen Blogs investieren kann).

Auf die Fragen, deren Beantwortung nun einmal dazu gehört, antworte ich aber gerne.

Die Fragen von LifeHag

LifeHag hat die folgenden Fragen gestellt, die Antworten folgen jeweils auf dem Fuße.

Warum hast du mit deinem Blog angefangen?

Es gab (und gibt bis heute) mehrere Gründe:

  1. Der Blog ist für mich ein Ventil, um einen Platz für die Gedanken, die mir ständig durch den Kopf flitzen, zu haben. Dort kann ich die Ideen abladen, entweder reifen sie dann noch weiter (das ist gut), oder ich kann sie dann beruhigt vergessen (das ist noch besser). Alles in allem blogge ich also aus Gründen einer gewissen mentalen Hygiene.

  2. Je länger ich dabei bin, desto mehr interessante andere Blogs lerne ich kennen (hier und da habe ich ja auch schon einmal einen entsprechenden Eintrag dazu verfasst). Und auch dieses Zusammentreffen von Leuten, die sich in den meisten Fällen viel Zeit nehmen, um gute Artikel zu schreiben (meine Frau sprach von der Analogie zu „Brieffreundschaften“, was ich für ganz und gar passend halte), motiviert mich, die Qualität der eigenen Einträge immer wieder zu hinterfragen.

Meinen ersten Blog hatte ich bereits um das Jahr 2007 oder 2008, da habe ich angefangen, weil mich das Medium Weblog an sich interessiert hat (und weil iWeb die einfache Möglichkeit gewährte, einen solchen Blog zu erstellen und zu publizieren). Allerdings war dieser erste Versuch weder von Qualität noch für viele Menschen lesenswert. Am Ende habe ich ihn ziemlich überhastet eingestellt und ein Jahr (auf den Tag genau) pausiert.

Seit Frühjahr 2012 läuft dieser Blog, am Anfang eher zögerlich, mittlerweile komme ich zumindest auf mehrere Einträge pro Woche (im Schnitt, nicht dass ihr hier plötzlich Ansprüche stellt…). Viel mehr wird es nur in den Ferien, denn da habe ich meist etwas mehr freie Zeit bzw. bin ausgeruhter und kann auch spät abends noch ein paar Zeilen tippen.

Wie wichtig sind dir Follower?

Das ist eine schwierige Frage, denn einerseits schätze ich es, mehr Leser zu haben, das belebt den Blog, bringt neue Themen ein und sorgt für mehr Lebendigkeit. Andererseits würde ich nicht „alles“ tun, nur um weitere neue Leser dazuzugewinnen. Der Blog ist ein Hobby, ein angenehmes zwar, aber eben auch nur ein Hobby.

Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß?

Das Tippen auf den „Veröffentlichen“-Button in der Blogsy-App. Und damit verbunden das mentale Abhaken der Gedanken. Manchmal reifen sie dadurch eben noch weiter, häufig räumen sie aber auch einfach das Feld und ermöglichen neue kreative Einfälle.

Laptop oder Desktop-Pc?

Das ist einfach zu beantworten: iMac, wenn ich am Schreibtisch arbeite, ansonsten iPad (alle Veröffentlichungen laufen darüber, s.o.). Unterwegs mache ich manchmal Notizen auf dem iPhone, aber zum Veröffentlichen habe ich das meines Wissens noch nie benutzt (dazu tippe ich darauf zu schlecht).

Iphone oder anderes Smartphone (wenn ja, welches)?

Ganz klar: iPhone (in meinem Fall ein 5S).

Wie viele Stunden investierst du täglich in deinen Blog?

Völlig unterschiedlich, sowohl von Tag zu Tag als auch von Woche zu Woche stark schwankend – immer in Abhängigkeit von der Arbeitsbelastung und anderen Terminen. Manchmal schreibe ich schon ein bis zwei Stunden an einem großen Artikel, manchmal öffne ich (leider) nicht einmal die WordPress-App, weil einfach zu viel anderes zu tun ist.

Liest du die Kommentare die deine Follower abgeben?

Jeden einzelnen. Ich bemühe mich, auf so ziemlich alle zu antworten oder zumindest einen Stern als Dankeschön zu vergeben – es sei denn, der Kommentar stört mich (was aber noch nie vorkam).

Deine Lieblingssportart?

Seilspringen. Ich persönlich springe jeden Tag mit mehreren Seilen (die nutzen sich so schnell ab, im letzten Jahr habe ich acht geschafft), Joggen ist aber auch nicht schlecht (das ruht im Moment aber etwas), Basketball im Hof vor dem haus genieße ich ebenfalls bei schönem Wetter. Von Zeit zu Zeit mache ich eine Runde Yoga, dann gibt es noch dieses „7-Minute-Workout“, das bei ausreichend Zeit gleich nach dem Seilspringen angehängt werden kann. Aber Seilspringen toppt schlicht alles.

Welche Blogs liest du gerne?

Ich folge einerübersichtlichen Reihe von Blogs und entscheide kaum zwischen den einzelnen Posts in meiner Reader-Ansicht. Manchmal lasse ich einen Eintrag aus, der mir zu lang(atmig) erscheint, aber üblicherweise lese ich alles. Wenn mir etwas dazu einfällt, kommentiere ich, wenn es mir gefällt, gibt’s einen Stern. Fertig.

P.S.: Die Blogs von simplifyme72 und Private Readers Book Club lese ich garantiert immer komplett.

Wieso benutzt du WordPress?

Es funktioniert. Und es ist völlig plattformunabhängig, was ich schätze, denn so könnte ich sogar aus dem abgeschiedensten Hinterland noch bloggen, auch wenn da nur ein gammliger Windows-Rechner stünde.

Was darf in keinem Blog fehlen?

Der persönliche Bezug. Ich selbst bemühe mich, nicht zu viel von mir zu offenbaren, manches geht ja schlicht und ergreifend niemanden etwas an, aber ohne persönlichen Bezug, ohne das Ergreifen einer eigenen Position, das Äußern einer Meinung, das Ausleben des eigenen Humors (so schlecht er – wie in meinem Fall – auch sein möge), was wäre ein Blog da schon?

Die Nominierungen

Eigentlich soll man ja elf weitere Blogs (mit je weniger als 100 Followern) nominieren. Doch wie oben beschrieben, kenne ich nicht allzu viele Blogs, noch dazu schätze ich sie eigentlich alle, denn jeder hat seine Eigenheiten. Man verzeihe mir dieses Abweichen von der Konvention, aber ich verzichte auf weitere Nominierungen.

Die Fragen von Buchherz – Der Bücherblog

Was ist deine Motivation beim Bloggen?

Mentale Hygiene (Gedanken loslassen können, nachdem sie ausformuliert wurden) und Spaß daran, wie andere auf diese Gedanken reagieren.

Was war für dich der ausschlaggebende Moment, um mit dem Bloggen anzufangen?

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung. Es hat einfach Spaß gemacht und hilft mir bei der mentalen Hygiene.

Worauf bist du am meisten stolz bei deinem Blog?

Dass es offensichtlich Leute gibt, die ihn interessant genug finden, um ihm (bzw. mir) zu folgen, die Kommentare schreiben und Sterne vergeben. Nicht immer kann ich gleich darauf reagieren, aber ich freue mich jedes einzelne Mal.

Schätz mal: Wie viele Bücher besitzt du? (E-Books zählen mit)

Das Zählen dauert zu lange, ich schätze, dass die Zahl jenseits der 2.000 liegen muss. Und ich habe viele Bücher, von denen ich weiß, dass ich sie nicht noch einmal lesen werde, bei Amazon oder Momox weiterverkauft — das mache ich immer so, Stauraum ist kostbar. Daher schwankt die Zahl immer wieder. Aber allein im Arbeitszimmer habe ich vier volle Regale, dazu etliche iBooks, im Keller stehen noch ein paar Kisten mit den Büchern, die nostalgischen Wert besitzen, aber nicht ständig in meiner Nähe sein müssen…

Schläfst du lieber bei geöffnetem oder geschlossenem Fenster?

Ganz einfach: Solange es keine Minus-Grade draußen hat, liebe ich die frische Luft. Also: November-Februar/März: Fenster zu. März/April-Oktober: Fenster auf.

Wie startest du morgens deinen Tag?

  • 4:50 h Wecker
  • 4:51 h Gang zur Toilette, dort dann noch im Halbschlaf auf dem iPhone nach App-Updates sehen, die Things To-Do-Liste ansehen (und ignorieren), WordPress-App öffnen und kurz Überblick verschaffen, je nach Uhrzeit Twitter-Timeline überfliegen
  • 4:58 h Ab in den Keller, Hörbuch an, Schuhe binden
  • 5:00 h Nike+ Fuel-Session und Stoppuhr starten, Seilspringen (80-90 Minuten)
  • 6:30 h Schuhe ausziehen, rauf ins Bad, Rasur, ab in die Dusche
  • 7:00 h Anziehen, Aufhübschen (bis die Frisur sitzt…), Rucksack packen, dann ab zur Schule, Kinder quälen, yee-hah!

Du hast genau eine Frage, die du irgendjemandem auf der Welt stellen kannst und diese Person muss dir ehrlich antworten. Wem würdest du diese Frage stellen?

Lieber Barack Obama (und alle Vorgänger/Nachfolger)!
Wäre es nicht viel einfacher, den gesamten Militär-Etat (500.000.000.000 Dollar/Jahr) der USA (und sei es nur der Militär-Etat eines einzigen Jahres) in die Länder der sog. Dritten Welt zu investieren, um tatsächlich einmal einen längerfristigen Frieden auf unsere Welt zu bringen? Ist die Wahrscheinlichkeit, dass das viel mehr hilft, als immer nur auf kriegerischem Wege die Symptome der krassen Ungleichverteilung auf der Welt zu bekämpfen, nicht astronomisch hoch?

Von welchem Song kriegst du nie genug und kannst ihn dir immer wieder anhören?

Diese Frage ist für einen Musiker vermutlich die größte Qual, denn es gibt nicht den einen Song. Ich habe eine Liste mit Lieblingssongs, die laut iTunes „1,1 Tage“ lang ohne jede Wiederholung laufen kann. Eine ganz kleine Auswahl aus meiner Favoriten-Liste:

  • Axel F (Harold Faltermeyer)
  • Alien Shore (Rush)
  • Alles Neu (Peter Fox)
  • Anyway The Main Thing Is (Patty Larkin)
  • Augenbling (Seeed)
  • Back in Black (AC/DC)
  • Beyond The Sea (Robbie Williams)
  • Bravado (Rush)
  • Brothers in Arms (Dire Straits)
  • Doubleback (ZZ Top)
  • Down Under (Men At Work)
  • Drive (R.E.M.)
  • Du Doof (Wise Guys)
  • Easter (Marillion)
  • Every Little Thing She Does Is Magic (The Police)
  • Fields Of Gold (Sting)
  • Finish What Ya Started (Van Halen)
  • Fly By Night (Rush)
  • Gospel (March Fourth Marching Band)
  • Hamlet (Wise Guys)
  • The Heat Is On (Glenn Frey)
  • Hey Laura (Gregory Porter)
  • Highway To Hell (AC/DC)
  • Home On The Strange (Geddy Lee)
  • Honky Tonk Women (The Rolling Stones)
  • I Left My Heart In San Francisco (Tony Bennett)
  • I Need A Dollar (Aloe Blacc)
  • I See You (Leona Lewis)
  • I Shot The Sheriff (Bob Marley)
  • Imagine (John Lennon)
  • It’s Still Rock & Roll To Me (Billy Joel)
  • Java Jive (The Manhattan Transfer)
  • A Kind Of Magic (Queen)
  • Lady In Black (Uriah Heep)
  • Limelight (Rush)
  • Loch Lomond (Runrig)
  • Marie (Herbert Grönemeyer)
  • Mary’s Place (Bruce Springsteen)

Hmmmmm, ich glaube, es ist Zeit, die Liste mal abzubrechen, sonst wird’s peinlich. Da kämen noch ein- oder zweihundert Titel. Die kann ich alle — immer je nach Stimmung — von morgens bis abends rauf und runter hören.

Welches Buch liest du gerade und wie lautet der 5. Satz auf S. 163?

Stephen King: „Sie“. Der Satz lautet: „Darin verbrachte Misery ein ausgelassenes Wochenende auf dem Lande, wo sie Growler, Ians geliebten Irish Setter, bumste.“

(Ich habe das nicht ausgesucht, ich wurde gezwungen!!!)

Was möchtest du in deinem Leben noch unbedingt erreichen?

Da gibt es einiges:

  • Einen 100 Kilometer-Lauf vorbereiten und durchziehen. Oder zumindest einen Marathon…
  • Mindestens ein halbes Jahr in San Francisco wohnen.
  • Irgendwann einmal so gut organisiert sein, dass ich jede Nacht zu ausreichend Schlaf komme, um dann den Tag über entspannt und ausgeglichen zu sein.
  • Meine Kinder Eltern werden sehen und sie bei den ersten Schritten in diese für sie neue Welt unterstützen.

Fazit

Ich danke für die beiden Nominierungen, habe die Fragen gerne und hoffentlich nicht zu ausführlich beantwortet. Gleichzeitig drücke ich mich ja vor der Nominierung weiterer Blogs. Ich hoffe, das stört nicht zu viele Leser. Genießt den schönen Nachmittag noch, ich stelle mir jetzt ein leckeres Getränk kühl, um es dann heute Abend vor dem Fernseher auszutrinken. Das solltet ihr auch tun.

 

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

„Interessantes“ Spielzeug

In den USA wird ja teils echt skurriles Spielzeug entworfen. In den letzten 15 bis 20 Jahren wurde das meiner persönlichen Einschätzung nach immer wilder, denn vieles, was man den Kindern heute als Spielzeug in die Hand gibt, hätte mir in dem Alter eine höllische Angst eingejagt — aber gut, ich bin da wohl kein guter Maßstab.

Beim Besuch der Legion of Honor, einem exzellenten Museum der bildenden Künste, das auch gleich noch auf einer sehr erhabenen Position liegt, entdeckte ich im Museums-Shop das im folgenden Bild zu sehende Duo von eher speziellen Action-Figuren:

Jesus und Moses als Action-Figuren

Jesus und Moses als Action-Figuren

Ich frage mich doch ein wenig, was die Kinder vor allem mit der Moses Action-Figur spielen sollen. Na ja, wenn ich’s recht bedenke, wäre das für die Badewanne schon ganz cool – einmal die Wassermassen teilen lassen…

Ein wenig Recherche hat mich darüber belehrt, dass es diese Action-Figuren mittlerweile auch hier in Deutschland zu kaufen gibt:

Leider habe ich den größten Hit nicht fotografiert, denn gleich daneben stand auch noch eine Sigmund Freud Action-Figur (die gibt es natürlich auch bei uns zu kaufen: Sigmund Freud). Das wäre gerade für sechs- bis zehnjährige Kinder doch nun wahrlich das Geschenk schlechthin. Oder etwa nicht?

 

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Achtung: Nur für Erwachsene!

Ein längerer Fußmarsch durch San Francisco ist eine aufregende und höchst abwechslungsreiche Angelegenheit. Bei einem dieser längeren Spaziergänge entdeckten wir die Tür zu einem Sex-Shop, der immerhin völlig unverhohlen mit dem prahlte, was er zu bieten hatte:

Adult Media — Our Name Says It All

Adult Media — Our Name Says It All

 

Getaggt mit , , , , , , ,

San Francisco: Twin Peaks

Twin Peaks

Eine tolle Sicht auf die Twin Peaks (Quelle: Apple Maps)

Ein touristisch etwas vernachlässigter, dennoch sehenswerter Platz in San Francisco sind die sog. Twin Peaks. Analog zum leicht in die Höhe ragenden Busen einer auf dem Rücken liegenden Frau befinden sich hier in direkter Nachbarschaft zueinander zwei fast exakt gleich hohe Mini-Berggipfel auf einer Anhöhe.

Wo sind sie denn?

Der Weg zu den Twin Peaks ist nicht ganz ohne, denn als doch nicht ganz Ortskundiger muss man etwas mehr Aufwand als für die Golden Gate Bridge oder den Coit Tower betreiben, um an diesen Ort zu gelangen. Da zeigt, wie schon erwähnt, dass der Ort touristisch nicht sonderlich intensiv ausgeschlachtet wird. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn auf diese Weise hat man dort meist viel Ruhe… Wir gelangten damals via Bus in die nähere Umgebung, liefen dann noch zwei oder drei Kilometer, die zum Teil mit heftigen Steigungen aufwarteten, es hat sich aber gelohnt.

Busfahren in San Francisco

Noch ein kurzer Exkurs zum Busfahren, denn das funktioniert ganz anders als hier in Süddeutschland. In Aalen kauft man ein fertiges Streckenticket zum Festpreis, der einfach immer und für alle Menschen gleichermaßen gilt. In San Francisco steigt man in den Bus, zahlt immer einen Dollar, wofür man ein Zeitticket erhält, das ab dem Moment des Lösens für eine gewisse Dauer gilt. Sieht nun der Busfahrer, dass da ein paar nett lächelnde Touristen stehen, reißt er gerne auch mal mehr ab, in unserem Fall mussten wir zwar nur ca. 20 Minuten fahren, erhielten aber einen Abriss, der uns noch zweieinhalb Stunden stressfreies Herumgondeln durch die Stadt ermöglicht hätte. Das war also ein wirklich netter Busfahrer!

Endlich angekommen

Steht man dann endlich mal oben, hat man einen fantastischen Blick über weite Teile der Stadt, vor allem auf das Gebiet entlang der Market Street. Doch auch auf die Golden Gate Bridge kann man einen Blick aus einer sonst selten gezeigten Perspektive werfen.

Seltene Perspektive

Ein seltener Blick auf die Golden Gate Bridge

Eine Sache wird sicherlich den meisten Besuchern der Twin Peaks auffallen: Der Wind. Da es sich um kleine, aber dennoch erhaben positionierte Gipfel handelt, zischt einem meistens ein recht heftiger Wind um die Ohren. Ich war trotz sommerlicher Temperaturen dankbar für die mitgenommene Jacke, ohne die ich wohl gebibbert hätte…

Bevor ich nun aber zuviel erzähle, gibt es einfach ein paar Bilder zu sehen, denn die zeigen die (etwas herbe) Schönheit des Ortes am besten.

Ausblick auf die Market Street

Ausblick auf die Market Street

Das benachbarte Wohngebiet

Das benachbarte Wohngebiet — ich muss da immer an E.T. denken...

Vom zweiten Gipfel sieht man fast genau in die Market Street

Vom zweiten Gipfel sieht man fast genau in die Market Street

Die Twin Peaks im Film

Wie so viele andere Sehenswürdigkeiten wurden auch die Twin Peaks als Handlungsort in Filmen verwendet. Mir ist am deutlichsten die eine Szene aus „Copykill“ (engl. „Copycat“) mit Sigourney Weaver und Helen Hunt im Gedächtnis geblieben. In dieser Einstellung hat ein Psychopath eines seiner Opfer auf einem der beiden Gipfel abgelegt, wo es entdeckt wird. Daraufhin müssen die Akteure natürlich dort oben herumstiefeln und die Spuren überprüfen/sichern, was natürlich — wenn man vorher davon weiß und entsprechend aufpasst — einen schönen Blick auf viele weitere städtische Details ermöglicht.

Rückweg zum Hotel

Nach dem langen Marsch hinauf zu den Twin Peaks wollten wir ins Hotel zurück. Die Aussicht hatte uns gezeigt, dass es icht allzu weit war, also beschlossen wir, den direkten Weg durch das nahe Wohngebiet hinunter zur Market Street zu laufen.

Und das war eine exzellente Entscheidung, wie sich alsbald zeigen sollte, denn wir kamen dabei an einem Haus vorbei, das über und über von Trompetenblumen bewachsen war. Ein unvergleichlich toller Anblick!

Trompetenblumen in voller Blüte

Trompetenblumen in voller Blüte

Das gleiche Haus aus einer anderen Perspektive

Das gleiche Haus aus einer anderen Perspektive

Na, schon auf den Geschmack gekommen?

 

Getaggt mit , , , , , , , , , ,