Archiv der Kategorie: Nach dem Essen

Und weg war die Stunde…

Der heutige Sonntag begann sehr angenehm: mit Ausschlafen. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten bin ich dann gegen 7:20 h aus dem Bett gekrochen, um in der Küche für Ordnung zu sorgen (gestern Abend war ich schlicht zu müde und bequem und wollte das nicht mehr erledigen). Dabei bemerkte ich, dass es draußen einigermaßen trocken aussah – und schon war der Gedanke geboren: Ich könnte ja mal schnell Croissants holen… Natürlich hatte die Sache einen Haken, denn die Croissants wollte ich zu Fuß holen und in einen schönen Lauf einbinden. Das tat ich dann auch.

Als ich vor die Haustür trat, traf mich die Kälte zwar nicht unerwartet, doch überraschend beißend. Laut Thermometer waren es gerade einmal Temperaturen ganz nah am Gefrierpunkt, doch der Wind machte es wirklich zu einer unangenehmen Gefühlslage. Um dem Wind auszukommen, gab ich richtig Gas – so schnell bin ich meines Wissens noch nie auf Dauer gelaufen, denn für die nächsten 13,65 Kilometer lief ich im Schnitt in einem Tempo oberhalb der 12 km/h. Zum Teil deutlich schneller (den 10. Kilometer lief ich in 4:09 Minuten). Auf dem Laufband erreiche ich dieses Tempo so gut wie nie, andererseits habe ich da auch nie mit eiskaltem Gegenwind zu kämpfen…

Höllentempo für meine Verhältnisse

Für meine Verhältnisse ein absolutes Höllentempo – tja, bei DER Motivation...

Nach 13,65 Kilometern war ich beim Bäcker angekommen, kaufte die fünf benötigten Croissants, danach kam der wahrhaft harte Teil des Laufs, denn ab jetzt ging es fast drei Kilometer am Stück nur ansteigend im – nach der Wärme des Bäckers noch viel fieser wirkenden – eiskalten Gegenwind. Nach dem sehr schnell gelaufenen ersten Teil merkte ich hier ab dem ersten Meter, dass ich kein großes Tempo mehr machen konnte, also ging ich es schön ruhig an. Eine Qual war es dennoch. Vor allem der rasante Anstieg kurz vor dem Ende, da geht's an einer Auerochsen-Weide in Serpentinen steil die letzten Höhenmeter hinauf. Hier war ich dann doch deutlich erschöpft und musste mich mit einem Tempo jenseits der 6 Minuten pro Kilometer begnügen. Aber egal, am wichtigsten war es mir, aus dem Wind heraus zu kommen, was dann ja auch gelang.

Mein schnellster Lauf - bislang!

Mein schnellster Lauf - bislang!

Nach der Dusche genoss ich mein Croissant, natürlich schmeckte es doppelt so gut, weil ich es selbst unter Aufbietung aller körperlichen Reserven (klingt ganz schön heldenhaft, gell?) beschafft hatte. Dann bereitete ich alles für das Mittagessen vor: Pfannkuchen (und angebratenen Wirsing für uns Erwachsene), räumte den Esstisch von tausend Kleinigkeiten, die die Kinder da abgeladen hatten, frei, richtete alles auf dem Tisch her – und legte los. Nach dem Essen wurde alles verräumt, gespült und schön hergerichtet. Dann – es war gegen 14:00 h – setzte ich mich auf das Sofa.

Und dann öffnete ich meine Augen wieder – plötzlich war es kurz nach 15:00 h. Die Stunde war einfach weg. Hupsi!

Gut, was passiert, passiert. Nun wird es Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen, denn morgen ist wieder ein voller Unterrichtstag. Außerdem muss noch ein Kurztest korrigiert werden. Und an Zeilenendes Fotoaktion will ich ja auch noch teilnehmen. Uff, tempus fugit.

 

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Endlich Herbst!

Ich mag ja alle Jahreszeiten, doch der Herbst gefällt mir immer am besten, weil er die für mich angenehmste Mischung darstellt: Warm genug, um nicht ständig mit einer Jacke herumlaufen zu müssen, kühl genug, um nur ganz selten ins Schwitzen zu kommen, der oft aufbrausende Wind, die bunten Blätter, die sich allmählich von den Bäumen trennen — und das angenehme Rascheln, wenn man die mit den Füßen zertritt oder durch die Gegend wirbeln lässt…

Einen ganz wichtigen Punkt muss ich noch hinzunehmen: Es kühlt an manchen Tagen so stark ab, dass wir uns den Luxus gönnen, abends den Ofen anzuschüren. Und dann versammeln sich alle im Wohnzimmer, um die sensationell angenehme Wärmestrahlung in der Nähe des Ofens zu genießen.

Gestern Abend war es soweit: Zum ersten Mal seit Monaten wurde der Ofen angeworfen, und es fühlte sich fantastisch an. Meine Frau amüsiert sich immer über mich, denn ich stehe gerne mit dem Rücken zum warmen Ofen, um auf dem iPad zu lesen oder kurze Emails zu schreiben. Diese Angewohnheit sinkt über Herbst und Winter dann üblicherweise so stark ein, dass ich gegen Ende des Frühjahrs selbst dann vor dem Ofen herumstehe, wenn dieser gar nicht brennt. Die Macht der Gewohnheit halt.

Gestern waren wir zuerst mit den Kindern im Schwimmbad. Meine Frau wollte ja eigentlich ein paar Bahnen in Ruhe schwimmen, gab das Vorhaben aber schon beim Betreten der Schwimmhalle auf, denn zusätzlich zu einem Schwimmkurs, der einen Teil der Bahnen belegte, hatten die Bademeister auch noch einen Teil der Bahnlänge durch ein Seil abgetrennt. Das wäre weder vergnüglich noch effektiv gewesen, also verwarf sie zähneknirschend diesen Plan. Die Kinder freuten sich, konnten sie nun auf zwei Erwachsenen herumklettern, sie beim Turteln stören und dergleichen mehr.

Nach dem Schwimmen ist man ja normalerweise in einen sehr angenehm erwärmten Zustand, der aber nicht ewig anhält. Daher schürte ich sofort nach Betreten des Hauses den Ofen an, denn so hatte er sich und die Wohnung aufgeheizt, bis unsere gefühlte Temperatur allzu stark sinken konnte — das Timing war gut, denn dank einer vorausschauenden Essensplanung konnten wir innerhalb von 20 Minuten das Abendessen einläuten sowie die Wärmeabstrahlung des Ofens im Rücken spüren.

Darüber hinaus bietet sich der Platz vor dem Ofen noch für ganz andere Tätigkeiten an, weswegen ich die Kinder mit einigem Nachdruck in ihre Betten bewegte, kurz bei der Jüngsten verweilte, die sonst dreimal so lange beim Einschlafen bräuchte… Irgendwann stieß ich dann wieder zu meiner wunderbaren Frau, die sich vor dem Ofen lang ausgestreckt hatte (und schon in einen „Müde-Warm-Gähn-gleich-schlaf-ich-ein“-Zustand versank) — und fand gleich noch einen Grund, warum ich den Herbst so gerne mag…

Schönes Wochenende allerseits!

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Urlaub in Italien

Vom 22. bis zum 29. August war ich mit meiner Familie in Italien, genauer gesagt in Forte dei Marmi, einem eher noblen Küstenort der Toskana. Die Kinder waren uns schon seit Jahren in den Ohren gelegen, dass sie jetzt endlich mal einen Urlaub am (Meeres-)Strand erleben wollten. Früher konnten wir uns noch mit dem Argument drücken, dass nicht alle Kinder schwimmen könnten, nachdem unsere Jüngste es aber im Verlauf des Frühjahrs gelernt hatte, gab es schlicht keine griffige Ausrede mehr. Also buchte ich einen Urlaub am Strand.

Anreise

Da wir mit fünf Personen und dem dazugehörigen Gepäck das Auto komplett füllen und mit keinem anderen Verkehrsmittel so billig nach Italien kommen konnten, mussten wir in den sauren Apfel beißen und die ungefähr 740 Kilometer von Aalen nach Forte dei Marmi selbst fahren.

Gepackt wurde alles einen Tag vorher, das Auto stand über Nacht bereit. Mein Wecker klingelte um 3:25 h. Da die Kinder entsprechend gebrieft waren, schafften wir es mit allem Drum und Dran tatsächlich, um etwa zehn Minuten nach vier am frühen Morgen auf der Straße zu sein. Eine offensichtlich weise Entscheidung, was die Verkehrsdichte anging (so kamen wir bis auf zwei kleine Stau-Unterbrechungen kurz vor dem Ziel ungehindert durch). Irgendwie dachte ich ja, die Kinder würden im Auto dann gleich noch bis sieben oder acht Uhr weiterschlafen, doch die waren so aufgedreht, dass sie alle wach blieben. Egal, wofür gibt es iPods?

Durch Deutschland und Österreich flogen wir förmlich hindurch, eine erste Pinkelpause gab es in der Schweiz direkt vor der Viamala-Schlucht (einen schönen Gruß an Mario Adorf an dieser Stelle, zumindest mussten wir Eltern beide sofort an ihn denken). Dann rauf und rauf und rauf, bis wir durch den San Bernardino-Tunnel in den italienischsprachigen Teil der Schweiz und danach — endlich — nach Italien gelangten. Dort gab es erst einmal einen „richtigen“ Kaffee für die liebste Frau, einen „Kaba“ für unsere Jüngste, die beiden Großen tranken den Rest einer meiner Pepsi Light-Flaschen aus. Gut so, sonst hätte ich alle paar Kilometer weitere Pinkelpausen einlegen müssen!

Wie oben schon kurz erwähnt: In Italien gab es zwei kleinere Staus, beide nicht allzu lang (insgesamt ging uns etwa eine halbe Stunde dadurch verloren). In beiden Fällen waren wir der Klimaanlage im Auto für ihren reibungslosen Betrieb sehr dankbar, denn zu diesem Zeitpunkt brannte die Sonne recht gnadenlos auf die sich träge durch die Landschaft wälzende Metall-Lawine herunter.

Gegen 14 Uhr schlugen wir im Hotel auf, kurz nach drei liefen wir bereits in Richtung Strand, wo uns weitere Überraschungen erwarten sollten…

Das Hotel von vorne

Die Frontansicht des Hotels »La Pace«

Strandplatz

In der Beschreibung des Hotels stand, der Weg zum Strand sei „ca. 200 Meter“. Hmmmmmmm. Irgendwie kam es mir wie mindestens 500 Meter vor (Luftlinie zählt für mich nicht, denn ich kenne bislang niemanden, der durch Wände gehen kann). Und das war noch nicht einmal unser Strand. Bis wir an dem vom Hotel empfohlenen Abschnitt des Strandes angelangt waren, mussten wir locker 1,2 bis 1,5 Kilometer laufen. Aber wir sind ja alle sportlich, daher hat uns das nicht wirklich gestört.

Doch dann kam der Hammer: Der Strand musste bezahlt werden. Hupsi! Als ich zum letzten Mal am Strand war (irgendwann in den 1980er Jahren), gehörte das noch nicht zum Alltag. Und die Preise waren gar nicht so gering, obwohl wir später erfuhren, dass es dort auch Plätze für bis zu 200 €/Tag geben soll. Unser Strandplatz (inklusive Sonnenschirm, zweier Sonnenstühle und einer großen Liege) kostete pro Tag 43 €, die ganze Woche bekamen wir mit etwas Rabatt für 250€. Aber immer noch ein dicker Batzen Geld.

Dafür kann man sich über die gebotene Leistung nicht beschweren, denn der Strand war stets sauber, beim morgendlichen Laufen sah ich Horden von hilfreichen Geistern umher eilen, Müll beseitigen, Sand harken, Stühle und Sonnenliegen in Position stellen. Darüber hinaus gab es mehrere saubere und nur für die Mieter eines Strandplatzes zugängliche Toiletten, mehrere Süßwasserduschen, eine private Umkleidekabine — und eine fantastische Aussicht!

Aussicht vom Strand

Die Aussicht vom Strand war wirklich sehenswert.

Nach dem ersten Schock über den Preis war die Entscheidung schnell gefallen: Wir bleiben der Kinder zuliebe die ganze Woche am Strand! Somit war dann zumindest der inhaltliche Fahrplan für die restliche Woche gesetzt. Da wir auch nicht vorhatten (und ebensowenig vorhaben), in Bälde an einen solchen Badestrand zurückzukehren, war das für uns völlig in Ordnung.

Essen im Hotel

Im Hotel hatten wir nur Halbpension gebucht, das Mittagessen fiel (mit Ausnahme von ein paar Crackern oder Keksen) einfach aus, da sowohl Frühstück als auch Abendessen ziemlich opulent waren. Gerade das Frühstück war deliziös, denn es gab zwar zu wenig Obst, ansonsten aber alles, was mein Herz in seinen (ernährungstechnisch) schwachen Stunden begehrt: Cereals mit frischer Milch, Joghurt, Brötchen, Toast, Butter und Aufstriche ohne Ende, gebratene Eier, Croissants, kleine Krapfen mit Vanillepudding-Füllung, Donuts und und und — kalorientechnisch ein absoluter Overkill. Unter 1.600 Kalorien ging da kein Frühstück vorbei. Aber es musste ja eine Weile halten…

Beim Abendessen gab es immer ein riesiges Buffet, das leider für Vegetarier wie mich nicht immer ganz kompatibel war (es gab immer vegetarische Gerichte, doch nicht immer von hoher Attraktivität für mich). Mir fehlte ein wenig die Rohkost, doch für eine Woche Urlaub war schon klar, dass ich keine ernsthaften Probleme bekommen würde. Vor dem Buffet gab es allerdings stets einen Pasta-Gang als Vorspeise. Und das war Abend für Abend ein Highlight. Unsere Jüngste, die sich noch nicht so auf die italienische Küche einlassen konnte/wollte, vererbte mir nicht selten noch einen zu 75 Prozent gefüllten Teller, den ich nur zu gerne zügig leerte. Und es folgte ein hervorragendes Dessert, in dieser Hinsicht stehen meiner eigenen Erfahrung nach die Italiener den Andalusiern in nichts nach.

Laufen an Italiens Küste

Wenn so opulent gegessen wird, kann ein Urlaub leicht zu einer Ballung von Fettgewebe um die mittleren Regionen führen. In weiser Voraussicht hatte ich in Aalen meine Laufschuhe und geeignete Laufkleidung eingepackt. Morgens stahl ich mich gegen 6:45 h aus dem Hotel und rannte los.

Meine erste Feststellung: Wo sind die Höhenmeter? Aber direkt am Meer entlang gibt es davon nur wenige (die Skala in meiner Lauf-App skalierte sich auf „5 Meter“ — und die wurden kaum erreicht, bei meiner Frau, die ebenfalls fleißig war, stand am Ende tatsächlich mal „1m“ in der Rubrik „Höhenmeter“), was dann angesichts meiner Gewöhnung an einige Höhenmeter beim Laufen in Aalen wiederum ein meist recht hohes Tempo nach sich zog. Die meisten Läufe absolvierte ich mit einem Tempo von deutlich unter 5:30 Minuten/Kilometer. Der schnellste Kilometer wurde in 4:41 Minuten abgehakt, für mich ein absoluter Rekord!

Hilfreich war dabei sicher auch, dass die Küstenstraßen ziemlich geradlinig geführt werden. Jede Kurve, am Ende gar noch auf Schotter oder unebenem Boden, nagt perfide am Tempo. Hier gab es davon nur ganz wenige, daher stieg das Tempo immer weiter. Am schönsten war der etwa sechs Kilometer ununterbrochen geradeaus führende Streifen am Ufer (siehe Screenshot). Da „flog“ man gefühlt nur so dahin.

Gerade Wege, hohes Tempo

Gerade Wege, hohes Tempo!

Ein weiterer Pluspunkt war der stets wehende Wind vom Meer, der mich beim Laufen erfrischte und kühlte. Ohne den Wind wäre es für mich sicher deutlich unangenehmer gewesen. Erst im Vergleich konnte ich heute früh beim ersten heimischen Lauf den Mangel an Erfrischung an einigen Stellen bemerken. Ach!

Noch eine ganz nette Kleinigkeit: Um diese Uhrzeit ist in einem Touristenort noch absolut nichts los. Ich habe mehr Müll- und Straßenreinigungsfahrzeuge gesehen als andere Passanten oder Läufer. Aber die… Interessanterweise kann man „echte Läufer“ sehr schnell von „Joggern“ unterscheiden:

  • Echte Läufer rennen sehr geradlinig, konzentriert und flink. Außerdem grüßen sie andere Läufer meist mit einem aufrichtigen Lächeln und Kopfnicken, gelegentlich auch mit einem kurzen Handzeig. Kaum einer hört Musik oder sonst etwas, die meisten halten ihren Kopf frei und lassen ihre Füße den eigenen Rhythmus finden.
  • Jogger dagegen laufen langsam, kreuz und quer, meist mit den unmöglichsten Verrenkungen in Hüfte und Knie (schon das Hingucken schmerzt). Außerdem zählt das Aussehen mehr als das Laufen, also muss die Frisur sitzen (das bedingt dann wiederum ein langsames Tempo, sonst könnte sich ja etwas lösen). Zusätzlich sind die Laufklamotten ausnahmslos von angesagten Marken und meist gebügelt. Das Smartphone mit monströs großen Over-Ear-Kopfhörern darf als Accessoire natürlich nicht fehlen. Einen Gruß darf man sich von einem Jogger nicht erhoffen, denn das wäre zuviel Mühe. Daran könnte man mal eine ganz interessante Sozialstudie durchführen…

Einmal konnte ich nicht anders, da musste ich mir einen kleinen Spaß mit dem GPS in meiner Lauf-App machen: Fast parallel zu unserem Strandabteil gab es in der Stadt eine Art Kreisverkehr, der — dem Berliner Ring in Würzburg nicht unähnlich — in drei Spuren um ein begrüntes Zentrum geführt wird. Bei einem Lauf rannte ich die drei Spuren nacheinander konsequent ab, um zu sehen, wie akkurat das GPS funktioniert. Nun ja, das Ergebnis lässt sich auf dem folgenden Screenshot erkennen.

Nicht ganz perfekt...

Das GPS ist nicht ganz perfekt, aber man kann die Runden dennoch erkennen.

 

Außerdem erfuhr ich noch etwas über mich: Ich kann über Wasser laufen (nicht „gehen“). Offensichtlich war der lange Steg, den ich mehrfach bis zum Ende hinaus- und wieder zurück lief, nicht in der Karten-App verzeichnet. Und nun beweist der Screenshot, dass ich locker 300 Meter über das Wasser gerannt bin. Das soll mir erst einmal jemand nachmachen!

Beweis: Ich kann über das Wasser rennen!

Hier ist der Beweis: Ich kann über das Wasser rennen!

Mini-Kulturprogramm zum Schluss

Am Abreisetag wagten wir uns noch einmal ca. 40 Kilometer südlich nach Pisa, denn die Kids waren ganz scharf darauf, den „schiefen Turm“ zu sehen. Den Rest der Stadt ignorierten wir dann auch komplett, aber den Turm in seinem starken Neigungsgrad konnten wir absolut genießen (eine Besteigung sparten wir uns aufgrund des massiven Touristen-Andrangs jedoch).

Touristen-Schwemme

Die Touristenschwemme gab es übrigens schon morgens um kurz nach zehn...

Rückreise nach Deutschland

Und dann starteten wir — glücklicherweise wohl ein oder zwei Stunden nach allen anderen Touristen — unsere Rückreise. Hätten wir nicht gleich zu Beginn eine Viertelstunde im äußerst zähflüssigen Verkehr zugebracht und in der Schweiz fast 30 Minuten das Räumen einer Unfallstelle in einem Autobahntunnel abwarten müssen, wäre die Rückreise komplett ohne nennenswerte Wartezeiten abgegangen.

Ich kann mich nicht über das Bett im Hotel beschweren, denn es war völlig ok. Aber der Genuss, nach einer so langen Fahrt wieder ins eigene Bett zu sinken und dann ziemlich flink wegzudämmern, kann gar nicht akkurat in Worte gefasst werden. Hach, Urlaub hat doch eigentlich immer den Zweck, einem das Nach-Hause-Kommen besonders schmackhaft zu machen.

Zurück in den Alltag

Am nächsten Morgen dann die eine Woche ausgesetzte Seilspringen-Ration von 93 Minuten, Dusche, Waage (ein spannender Moment): 64,7 Kilogramm. Uff! Alles im grünen Bereich… Mittlerweile ist fast die komplette Wäsche gewaschen und getrocknet, sogar zusammengelegt. Nur zum Verräumen konnten wir uns noch nicht ganz aufraffen. Aber der Tag ist ja noch lang.

 

 

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Pfannkuchen am Samstag

Heute gab es zum Mittagessen mal wieder leckere Pfannkuchen. Auf unserem Tefal-Pfannkuchenbrater geht das schön bequem, noch dazu schmeckt es allen, also gehören Pfannkuchen normalerweise einmal in der Woche zum Ernährungsritual.

Noch ein kleiner Rest

Nur noch dieser kleine Rest ist geblieben...

Da gerade Spargelzeit ist, gab es zu den Pfannkuchen noch grünen Spargel und Sauce Hollandaise (ich habe auch noch ein wenig geriebenen Käse in meine Pfannkuchen geschmuggelt). Die Kinder mögen den Spargel nicht (sind das wirklich unsere?), daher bleibt da mehr für uns.

Nach den würzigen Pfannkuchen kommt dann noch die süße Verwöhnung: Ahornsirup, Erdbeermarmelade und — nur ganz selten — frische Holunderblüten, die direkt in den Teig eingebacken werden. Hmmmm, ein himmlischer Genuss!

Tja, war einmal

Wie man so schön sagt: Es war einmal...

Und weil es so lecker war, zeigt euch das Foto natürlich auch die Ansicht, die sich jetzt mit diesem Teller verbindet… So, ich kugle jetzt mal gediegen auf das Sofa. Bis später!

 

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Abendessen deluxe

Gerade war das Abendessen, heute durften die Kinder kochen, entsprechend simpel (wenngleich lecker) fiel das Mahl aus: Nudeln (Gabelspaghetti) mit Pesto (verde und rosso — je nach persönlicher Vorliebe) und einer Dose Mais. Um dem Essen noch ein wenig mehr Gesundheit zu verpassen, schnippelte ich vorher noch drei schöne große Paprika, die mit meinem Spezialdressing veredelt einen ganz annehmlichen Salat bildeten.

Wer auch einmal so ein Dressing basteln möchte, sei mit folgender Bauanleitung ausgestattet, dann wird's auch lecker:

  • Nach persönlicher Vorliebe Salz und Pfeffer in ein kleines Gefäß, z.B. eine Tasse, geben. Ich ergänze häufig noch eine Prise Cayenne-Pfeffer.
  • Weißen Balsamico (nicht zu wenig) darauf schütten,
  • Sherry (möglichst eine süße Sorte) hinterher,
  • Olivenöl (sehr mäßig).

Das muss dann verrührt werden und ein paar Minuten stehen, damit sich das Salz auch gut auflöst. Danach passt es perfekt als herbes Dressing zu Blatt- und anderen Gemüsesalaten.

Am Ende des Essens war der Salat komplett vertilgt, von den Nudeln gibt's noch ein paar, was aber sicher daran lag, dass die Kinder gleich eine ganze Packung gekocht haben, ohne schon selbst so große Esser zu sein… Mein Teller wurde wieder einmal (nein, mehrfach) komplett geleert, das Foto gibt Aufschluss darüber, ob ich eher ein »Pesto verde«- oder ein »Pesto rosso«-Typ bin.

Leergemampft

Na, welche Art von Pesto präferiere ich wohl?

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Abend, ich muss die Kinder allmählich in ihre Zimmer verfrachten und somit die notwendige Ruhe für die abendliche Entspannung herstellen.

 

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Spektakuläre »Nach dem Essen«-Fotos

Ich weiß, ich trage etwas dick auf, aber das heutige „Nach dem Essen“-Foto ist wirklich spektakulär, genau wie das Essen, das davor über die Teller ging…

Nur meins

Hier erst einmal nur mein Platz...

Wohlerzogen, wie ich es nun einmal bin, habe ich natürlich alles aufgegessen (und noch etwas mehr). Zum Glück haben heute alle am Tisch aufgegessen, es blieb nichts übrig. Hätte ich nicht alle Reste vertilgt, könnte ich ja wirklich besonders stolz auf meine Kochkünste sein…

Alle Reste

So, das muss dann noch weggespült werden...

Nach dem Essensgenuss bleibt doch immer wieder die gleiche unliebsame Tätigkeit: das Abspülen. Glücklicherweise spüle ich ganz gerne ab (das Abtrocknen macht meist nicht mehr ganz so viel Spaß, aber egal, es gehört halt dazu). Mit einem angenehmen Völle-Gefühl im Bauch bringe ich das in ein paar Minuten hinter mich — und freue mich schon auf morgen, denn da gibt's wieder spektakuläre Event-Fotos aus meiner Küche!

 

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