Archiv der Kategorie: Misfit

Kurz und knackig: Mein sportliches Jahr 2016

Viel Schweiß ist geflossen, im nächsten Jahr wird's etwas entspannter!

Viel Schweiß ist geflossen, im nächsten Jahr wird’s etwas entspannter!

Abgesehen davon, dass ich es selbst am Anfang des Jahres noch nicht erwartet hätte, bin ich stolz auf meine sportliche Leistung im gerade vergehenden Jahr 2016:

  • 4.619 Kilometer
  • 339 Läufe
  • 490 Stunden und 35 Minuten

Krass! Und dennoch weiß ich, dass ich im kommenden Jahr kürzer treten werde. Nicht weil meine Gesundheit mich zwingt, sondern weil ich mir eben jene erhalten und genug Zeit für mich selbst und meine Familie haben möchte.

Der Knick in der Leistungskurve ab Mitte Juni kam eindeutig daher, dass ich meinem Körper in den Wochen davor zu viel abverlangt hatte. Erst seit kurzer Zeit ist die Adduktoren-Zerrung so weit abgeheilt, dass ich beim Laufen auch wieder mehr Gas geben kann. Ganz an den Zustand davor kann ich noch nicht wieder anschließen, muss ich aber auch nicht, denn ich werde ja nicht jünger…

Das Ziel für das kommende Jahr ist einfach formuliert: Jeden Tag 10 Kilometer, insgesamt also 3.650 Kilometer im Jahr 2017. Und sollte mir auf dem Weg zu diesem Ziel etwas dazwischen kommen, dann ist das halt so. Die Devise lautet eher: Bloß keinen Stress machen, wo er nicht nötig ist!

Also: Kommt gut rüber!

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Polar Loop, ade!

Vor ein paar Monaten berichtete ich davon, vom Misfit Shine 2 auf den Fitnesstracker Loop der renommierten Firma Polar umgestiegen zu sein. Mit dem Fitnessarmband war ich auch sehr zufrieden, denn es war (für alle meine Einsatzbereiche) absolut wasserdicht, weitgehend wartungsfrei (einmal alle drei oder vier Tage musste ich es aufladen, sonst lief es einfach immer weiter), hielt seine Verbindung zur Flow-App auf dem iPhone stabil, da musste ich nach dem ersten Einrichten (das allerdings etwas „fitzelig“ war) nie wieder herumkalibrieren oder das Bluetooth-Pairing erneut herstellen.

Auch die Software (sowohl die Flow-App auf dem iPhone als auch das Webinterface bei Polar) funktionierte tadellos, wenngleich an der einen oder anderen Stelle durchaus noch Möglichkeiten zur Verbesserung existieren. So vermisste ich z.B. die ganze Zeit schmerzlich eine Anzeige der Restladung des Akkus, am besten in ganz simplen Prozentzahlen, denn so war es immer wieder neu ein Glücksspiel, ob das Armband noch den restlichen Tag durchhalten würde oder nicht. In der App bekommt man nur angezeigt: „Akku ok.“ oder „Akku schwach.“ – doch dazwischen liegt erfahrungsgemäß eine recht große Spannweite (vor allem, wenn man gleich aus dem Haus muss, ein langer Arbeitstag wartet – hält das Band dann noch durch oder nicht?). Am Ende programmierte ich mir einfach eine wiederkehrende Erinnerung in meiner treuen Things-App (hier, etwas teuer, aber saugut), die mir alle drei Tage aufzwang, mein Loop aufzuladen.

Nun fragt man sich möglicherweise, warum ich diesem Gerät so plötzlich Adieu sage. Der Grund ist ganz einfach, denn…

Hallo, Apple Watch Nike+ Edition!

…in der September-Keynote wurde die neue Apple Watch (Second Edition) vorgestellt. Außerdem – und ab da war ich im „Jetzt nehmt schon mein Geld, aber her mit dem Ding!“-Modus – kam eine in Zusammenarbeit mit Nike speziell für Sportler hergestellte Edition, die sog. Nike+ Edition, heraus.

Seeehr schick, gell?

Seeehr schick, gell?

Das Armband ist vielfach gelocht, sodass mehr Luft an die Haut kommt, im Gegenzug schwitzt man beim Sporteln nicht so stark. In den letzten Tagen habe ich das beim morgendlichen Laufen bereits ausführlich testen können, es funktioniert.

Durch die vielen Löcher schwitzt man beim Sporteln nicht so stark.

Durch die vielen Löcher schwitzt man beim Sporteln nicht so stark.

Einige spezielle, nur in dieser Edition erhältliche Ziffernblätter (sog. „watch faces“), die auf einen Blick Uhrzeit, Datum und die Erfüllung der sportlichen Ziele anzeigen, gehören auch zum Paket. Außerdem ist die Nike+ Running Club-App bereits vorinstalliert, noch dazu sieht die Apple Watch einfach nur edel und elegant aus.

Mein aktuelles WatchFace: Uhrzeit rechts, links von oben nach unten: Nike Running Club, Aktivität und Nachrichten (iMessage), unten: Datum.

Mein aktuelles WatchFace: Uhrzeit rechts, links von oben nach unten: Nike Running Club, Aktivität und Nachrichten (iMessage), unten: Datum.

Neben den z.T. schon erwähnten Sportler-Optimierungen kommen die vielen kleinen Goodies einer Smartwatch zum Tragen: Siri-Integration, Benachrichtigungen werden vom iPhone weitergereicht und können direkt von dort aus per Diktat beantwortet werden (klappt sehr gut, ich habe in der letzten Woche unzählige iMessages auf diese Weise losgelassen), eigene Watch-Apps zu bereits auf dem iPhone installierten Apps (z.B. Things, Fantastical 2, Clear, DayOne 2, Bring! und dergleichen mehr). Über den Dock-Knopf der einzige neben der „Crown“ kann ich meine häufigst genutzten Apps schnell und unkompliziert anspringen, da ich keine Apple Watch der ersten Generation hatte, kann ich nicht beurteilen, wie stark sich diese kleine Änderung auf die alltägliche Benutzung auswirkt, ich finde es jedoch sehr praktisch.

Der Dock-Knopf neben der „Crown“ und ich sind gute Freunde...

Der Dock-Knopf neben der „Crown“ und ich sind gute Freunde…

Die Jagd nach der Vervollständigung der Aktivitätsringe ist genau wie früher beim Nike Fuelband, beim Misifit Shine und dem Polar Loop auch der Wunsch nach einer grundlegend gesunden Verhaltensweise. In den letzten Tagen konnte ich die Vorgaben immer erfüllen. Ich bin schon gespannt, wie das im Winter mit einem erhöhten Korrekturaufwand aussieht.

Die Aktivitätsringe – immer wieder erinnern sie mich daran, was noch zu tun ist...

Die Aktivitätsringe – immer wieder erinnern sie mich daran, was noch zu tun ist…

Da in der Uhr ja einiges an Technik steckt, war es klar, dass sie nicht allzu flach sein konnte. Da ich klobige Uhren aber nicht mag (soll heißen: nicht an mir) war das vorher ein echter Punkt für Überlegungen. Zum Glück kann ich mich auch in dieser Hinsicht nicht beschweren, selbst mit Pulli/Sweatshirt bleibt der Ärmel nicht dauernd an der Uhr hängen, meist gleitet er sogar wesentlich einfacher über die Uhr als über das Loop-Armband.

Flutscht gut, ist nicht zu klobig – gefällt mir so sehr gut!

Flutscht gut, ist nicht zu klobig – gefällt mir so sehr gut!

Für ein echtes Fazit über den Mehrwert dieser wundervollen Uhr ist es noch ein wenig zu früh. Bislang klappt aber alles hervorragend, die Kommunikation mit dem iPhone ist stabil und zickt nie. Die sportliche Unterstützung ist super, besonders viel Gefallen finde ich auch an der Herzschlag- und der Atmen-App. Der Akku hält locker den gesamten Tag durch – hach! So macht das Erproben Spaß!

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2.000 Kilometer

Etwas mehr als 2.000 Kilometer bin ich bislang in diesem Kalenderjahr gelaufen

In diesem Kalenderjahr bin ich bislang etwas mehr als 2.000 Kilometer gelaufen.

Gerade habe ich meinen 131. Lauf in diesem Jahr beendet und damit die „magische“ Marke von 2.000 Kilometern in diesem Kalenderjahr überschritten. Doch statt hier noch mehr rumzuposen (was mir natürlich unendlich fern läge…), möchte ich das Augenmerk auf die eher am Rande versteckten Details lenken.

131 Läufe bedeuten, dass natürlich auch 131 T-Shirts vollgeschwitzt wurden, ebenso 131 Unterhosen, 262 Socken, 2 abwechselnde kurze Laufhosen und immer wieder die Salzhose – und die mussten im Anschluss alle zuerst getrocknet und dann wieder gewaschen werden, denn ganz so viele unterschiedliche Kleidungsstücke besitze ich gar nicht.

Außerdem habe ich die 202 Stunden und 22 Minuten mit Hörmaterial füllen müssen, also benötigte ich einen quasi nie versiegenden Strom von Musik (einen herzlichen Dank in dieser Angelegenheit an Apple Music) und Hörbüchern (hallo, iTunes). Was wären alle diese Läufe ohne die Begleitung der Agents Cotton und Decker, ohne Stephen Kings Patenschaft und die hämmernden Gitarren von DIO und Bruce Dickinson gewesen? Genau: Nicht halb so schön!

Daher: Auf zu den nächsten 2.000 Kilometern! Aber spätestens bei 3.000 protze ich wieder hier herum. 😉

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Erfahrungsbericht: FuelBand – Shine 2 – Polar Loop

FuelBand ade

Vor ziemlich genau vier Monaten schickte ich mein früher so heiß geliebtes Nike FuelBand in den Ruhestand (also zu eBay) – der Grund war nicht etwa Unzufriedenheit, denn ich war ein absoluter Fan dieses Fitness-Trackers. Es gab einfach nur einen Haken: Das Teil war nicht komplett wasserdicht. Ich muss aber so fair sein, gleich darauf hinzuweisen, dass das von Nike auch nie behauptet worden war. Ich war also beim Kauf nicht etwa übers Ohr gehauen worden.

Mein altes FuelBand – wäre es doch wasserdicht gewesen...

Mein altes FuelBand – ach, wäre es doch wasserdicht gewesen!

Mit Spritzwasser kam das FuelBand auch super klar: ich konnte duschen, meine Hände waschen und das Geschirr abspülen, alles völlig ohne Probleme. Doch beim Schwimmen oder am Meer (z.B. Italien im letzten August) musste ich es immer ablegen. Das fand ich lästig.

OP-Pause

Da im Januar durch eine kleine Operation ohnehin eine Woche Zwangspause beim Sport anstand, war es der perfekte Zeitraum, um den Wechsel vom einen auf das andere System vorzunehmen. Donnerstag (7.1.) früh noch 22 Kilometer mit dem FuelBand gerannt, dann die OP, ab Freitag Nachmittag trug ich mein Shine 2 am Handgelenk. Der rein physische Wechsel war vollzogen. Doch der mentale Wechsel sollte noch ein paar Wochen benötigen.

Der Shine 2 Fitness-Tracker von Misfit – sehr elegant.

Der Shine 2 Fitness-Tracker von Misfit – sehr elegant!

Umgewöhnung

Nach drei Jahren Nike FuelBand war ich so fest in dem System, im Interface des Bandes sowie der App beheimatet, dass der Wechsel zwar keine echten Probleme bereitete, wohl aber einige gedankliche Anpassungen bei mir erforderte.

Uhrzeit

Am krassesten war es mit der Uhrzeit, denn da glänzte das FuelBand mit einer einfachen Digitalanzeige. Große Ziffern, sehr hell beleuchtet, somit leicht zu lesen, schwer zu toppen. Und in dieser Hinsicht ist das Shine 2 auch unterlegen, das muss ich ganz klar attestieren. Die Uhrzeit wird auf eine stylisch-elegante Weise angezeigt, das Begreifen der Uhrzeit erfordert aber ein paar Sekunden mehr Zeit und Muse. Für den Schulalltag ist das nur bedingt geeignet, doch dazu gleich mehr.

Und dann ist da die Sache mit der Genauigkeit: Das Shine 2 zeigt einem einen Punkt für die Stunde und einen Punkt für den Fünf-Minuten-Abschnitt, in dem man sich gerade befindet. Dabei wird immer aufgerundet, sodass man nicht zu spät kommt, doch bei Bus-/Zugabfahrtszeiten oder zum schnellen Erkennen, wie viele Minuten in der Unterrichtsstunde noch verbleiben (und diesen Blick muss man als Lehrer etliche Male in der Woche ausführen), ist und bleibt das einfach ein ungeschicktes System.

Das Lesen der Uhrzeit auf dem Shine 2 erfordert etwas Muse, die man im Arbeitsalltag aber nicht immer erübrigen kann.

Das Lesen der Uhrzeit auf dem Shine 2 erfordert wenig Helligkeit und etwas Muse – gerade letztere fehlt (neben der Genauigkeit der Uhrzeit-Anzeige) im Arbeitsalltag aber häufig.

Es sieht eindeutig sehr schick aus, klar, aber gerade der Blick auf die Uhr ist eine Sache, die bei einem Lehrer wirklich extrem häufig erfolgt, schließlich hängt vom Timing im Unterricht sehr viel ab. Und ganz ehrlich: Mit dem Shine 2 kam mein iPhone wieder wesentlich häufiger aus der Hosentasche, nur damit ich schnell die akkurate Uhrzeit erkennen konnte.

Punkteziele

Beim FuelBand wurden meiner Einschätzung nach einfach die verbrannten Kilojoule gezählt, die aber als ominöse, da nicht näher spezifizierte Einheit „Nike+ Fuel“ bezeichnet und gewertet wurden. Letztlich ist mir egal, wie eine solche Maßeinheit heißt, über ein paar Wochen hinweg etabliert sich ein Bewusstsein über den „normalen“ Wert am Ende eines Tages, der kann danach als Referenz dienen.

Eine solche direkte Übereinstimmung (Kilojoule zu Nike+ Fuel) konnte ich beim Shine 2 nicht entdecken. Auch an wirklich aktiven Tagen komme ich nur ganz selten über die 6.000 Punkte hinaus, ein normaler Tag endet zwischen 4.500 und 5.200 Punkten. Beim FuelBand erreichte ich dagegen recht häufig Punktezahlen jenseits der 7.000, die meisten Tage schloss ich mindestens zwischen 5.000 und 6.000 Punkten ab.

Insofern war das eine der psychologischen Umstellungen, weil ich mir selbst natürlich zum Teil – vermutlich unverdient – lascher vorkam als noch zuvor mit dem etwas großzügigeren Zählsystem. Aber das war nur von kurzer Dauer.

Am ersten Tag stellte ich den Zielwert auf gerade einmal 600 Punkte ein, kein Wunder, denn nach der OP war meine Bewegungsfähigkeit ja auch noch stark eingeschränkt. Dann passte ich ihn innerhalb der ersten Woche zuerst auf 1.000, in der dritten Woche dann auf 2.000 und nach vier Wochen schließlich auf 2.500 Punkte an. Zwischenzeitlich lag der Standard-Zielwert für mich bei 3.000 Punkten pro Tag. Ich bin danach aber wieder zurück auf 2.200 Punkte gegangen, mehr muss nicht sein, denn ich will ja nicht zum Sklaven meines Fitness-Trackers werden.

App 1: Misfit

Die Misfit-App ist gut gemacht, die Textdarstellung ist immer gut lesbar – auch wurde an Geschmack nicht gespart, denn das gesamte Erscheinungsbild ist sehr schick. An dieser Seite bleiben keine Wünsche übrig. Alle wichtigen Informationen sind immer sofort zu erkennen.

Die Wochen-Übersicht in der Misfit-App. Schlichte Eleganz.

Die Wochen-Übersicht in der Misfit-App. Schlichte Eleganz, an der es auch überhaupt nichts auszusetzen gibt.

App 2: Misfit Link

Zusätzlich gibt es auch noch die Misfit Link-App, die einige Zusatzfunktionen bereitstellt, von denen ich zum Zeitpunkt des Kaufs noch gar nichts gewusst hatte. Eine dieser Funktionen benutzte ich jedoch in den letzten Wochen sehr gern und häufig: Mit einem Dreifach-Tap auf das Shine 2 lässt sich die Musik-App auf dem iPhone dahingehend steuern, dass diese zum nächsten Track weiterspringt. Klingt zwar absolut nicht spektakulär, war aber in meinem Alltag sehr praktisch. Wenn ich auf dem Laufband in hohem Tempo unterwegs war, mir das aktuelle Stück in der Playlist im Moment aber gerade nicht passte, musste ich nicht erst das iPhone ergreifen, den Lockscreen aufrufen und dort auf den Vorwärtspfeil tippen. Stattdessen hämmerte ich mit dem rechten Zeigefinger dreimal auf das Shine 2 – und schon hüpfte die Musik-App zum nächsten Stück. Bequem.

Abschied vom Shine 2

Doch so seltsam es klingen mag, schon habe ich wieder Abschied vom Shine 2 genommen. Die Gründe sind sehr einfach:

  • Ich brauche eine leicht lesbare Uhr am Handgelenk (und nicht eine zusätzliche Uhr neben einem Fitness-Tracker).
  • Die Halterung ist nicht optimal, gelegentlich fällt das Shine 2 aus seiner mitgelieferten Halterung heraus.
  • Die Batterieanzeige stimmt nicht. Bis die Batterie vor einer Woche einen Komplettaussetzer hinlegte, wurden mir tagtäglich 100 % Batterieladung angezeigt (seit vier Monaten). Somit ging mir die komplette Zählung während eines Halbmarathons verloren. Das ist kein Weltuntergang, aber es ist schlampig vom Hersteller implementiert.
Angeblich hat die Batterie noch volle 100 % Energie, doch das stimmt nicht...

Angeblich hat die Batterie noch volle 100% Energie, doch der Schein trügt…

Hallo, Loop!

Und so begann ich bei Amazon, die diversen Angebote an Fitness-Trackern zu durchstöbern. Hölle! Da gibt es ja schier unendlich viele Modelle mittlerweile. Doch binnen kurzer Zeit war die Entscheidung gefallen und für etwa 58 Euro das Loop-Armband von Polar bestellt.

Mein neues Polar Loop-Armband – da gibt's auch eine gut lesbare Uhr (und es ist wasserdicht).

Mein neues Loop-Armband von Polar – da gibt’s auch eine gut lesbare Uhr (und anders als das FuelBand ist es wirklich wasserdicht).

Nun sammle ich wieder neue Erfahrungen. Und das Shine 2 landet bei eBay. Aber der Abschied fiel mir nicht schwer, denn auch die Flow-App von Polar macht bislang einen guten Eindruck.

Mein erster Tag mit der Polar Flow-App. Weiße Abschnitte zeigen Ruhephasen, dunklere sind die Aktivitätsphasen. Schick!

Mein erster Tag mit der Polar Flow-App. Weiße Abschnitte zeigen Ruhephasen, dunklere sind (je nach Schattierung) die aktiveren (der dunkelste Abschnitt war der morgendliche Lauf von 4:48 bis 6:25 h).

Auch diese einfache Übersicht mag ich, denn da kann ich auf einen Blick erkennen, wie viele Schritte ich bereits hinter mich gebracht habe, wie lange ich aktiv war und wie viele Kalorien ich verbrannt habe.

Auch diese einfache Übersicht mag ich, denn da kann ich auf einen Blick erkennen, wie viele Schritte ich bereits hinter mich gebracht habe, wie lange ich aktiv war, und wie viele Kalorien ich bereits verbrannt habe.

Aber das war wirklich nur ein ganz flüchtiger Eindruck nach einem einzigen Tag der Benutzung. Ich schreibe mehr zu dem Thema, sobald ich ein paar Wochen lang persönlich Erfahrungen mit dem Loop gesammelt habe.

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Meilensteine

In den letzten Tagen war das morgendliche Laufen etwas anstrengend, denn das letzte Wochenende hing mir noch ganz schön nach. Zusätzlich steht in der Schule gerade sehr viel Arbeit an, denn am kommenden Samstag findet der Grundschul-Informationstag statt, an dem ein paar hundert interessierte Viertklässler mit ihren Eltern, Geschwister und zum Teil noch weiteren Angehörigen in die Schule strömen, um sich anzusehen, ob das etwas für sie wäre. Als Musiklehrer ist man da natürlich an vorderster Front dabei: Ich umrahme seit meinem ersten Jahr an der Schule immer die Hauptinformationsveranstaltung – dieses Jahr mit Blechbläserensemble und dem vierstündigen Musikkurs der Oberstufe. Und da gibt es haufenweise Kleinkram zu erledigen, was ja nun nichts Neues ist, die Zeit muss aber aufgebracht werden.

Am vergangenen Sonntag hatte ich zusätzlich einen spannenden, aber auch recht anstrengenden EJO-Probentag in Ellwangen. Im Herbst steht ein Konzert mit Axel Schlosser (von der HR-Big Band) an, das ich jedem interessierten Jazz-Hörer aus der Region nur ans Herz legen kann. Wenn der Termin näher rückt, werde ich an dieser Stelle erneut davon berichten.

Ich beim Probentag

Hier sieht man mich beim Probentag (Foto von Thomas Frindt)

Der Probentag war vor allem deswegen anstrengend für mich, weil mir die kurze Nacht nach dem Kabarett-Abend mit Urban Priol noch etwas nachhing. Da wir etliche neue Stücke ausprobierten oder an bereits geprobtem Material intensiv arbeiteten, war die Konzentration über Stunden hinweg vonnöten. Uff! Aber ich schlug mich nicht schlecht genug, um den Leiter dazu zu bewegen, einen Ersatz für mich zu suchen…

Zurück zum Laufen und der Überschrift: Heute habe ich einen kleinen Meilenstein geknackt und die 700 Kilometer in diesem Jahr überschritten. Wenn ich in dem Maße weiterlaufe, sollte im März auf jeden Fall die 1.000 Kilometer-Marke fallen. Aber ich warte geduldig ab und laufe nach meiner Verfassung, wenn mal wieder ein schlapper Tag kommt, dürfen es auch weniger als 15 Kilometer am Morgen sein. Heute früh allerdings habe ich zum Laufen das aktuellste Cotton Reloaded-Hörbuch (Nr. 41) gehört (also: bis zur Hälfte): Himmlisch spannend und vollgepackt mit den lang ersehnten Dialogen zwischen Decker und Cotton. Da fliegen die Füße von ganz allein die paar Kilometerchen entlang…

Demnächst muss ich noch einen ausführlichen Bericht über meine Erfahrungen mit dem Shine 2-Fitness-Tracker verfassen und hier einstellen. Eines kann ich schon sagen: Er schummelt ein bisschen zu meinen Gunsten. Angeblich habe ich mich heute nämlich schon sehr weit fortbewegt…

Heute in Shine

Mein Tag im Shine-Interface

Ich habe auch schon eine konkrete Vorstellung, wie es zu diesem Irrtum bzw. dieser Übertreibung kommt: Die Schrittzählung dürfte ungefähr passen, denn beim FuelBand hatte ich an Tagen wie heute (Mittwoch ist ein langer Schultag mit vielen Wegen durch das Schulhaus) ganz ähnliche Werte. Vermutlich ist das Shine 2-Umrechnungssystem von Schritten auf zurückgelegte Distanz einfach großzügiger. Wenn ich meinen morgendlichen Lauf mit 15,5 Kilometern abgeschlossen habe, wird mir nicht selten ein Wert jenseits der 18, gelegentlich sogar der 20 Kilometer angezeigt. Der Distanz schenke ich also keinen Glauben, der Schrittzählung schon.

Jetzt wird es Zeit, den Feierabend einzuläuten, mein müder Kopf schreit nach einer Folge – Zeilenende sei's gedankt! – Eureka. Bis morgen!

Laufstatistik 2016:

  • 48 Läufe
  • Kilometer gesamt: 705,37
  • Laufzeit: 68 Stunden 43 Minuten

 

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Zusammenfassung Laufen Januar 2016

Insgesamt bin ich mit dem gerade zu Ende gehenden Januar sehr zufrieden. Die eine Woche Zwangspause hat natürlich eine geringere Kilometerzahl zur Folge gehabt, aber so bleiben in den kommenden Monaten noch ganz entspannte Steigerungsmöglichkeiten…

Laufstatistik 2016:
– 24 Läufe
– Kilometer gesamt: 338,4
– Laufzeit: 32 Stunden 37 Minuten

Showdown der Laufschuhe

Hier stehen sich die alten (rechts) und die neuen Laufschuhe gegenüber – der klassische Showdown.

Die neuen Laufschuhe haben mich in den letzten beiden Läufen etwas mehr als 31 Kilometer weit getragen – und meine Füße, Knie und der Rücken fühlen sich gut an. Eigentlich war es nicht anders zu erwarten, doch gerade auf längeren Strecken ergeben sich immer wieder gänzlich unvorhersehbare Überraschungen. Im Lauf meiner morgendlichen 15 Kilometer komme ich im Schnitt auf 15.000 bis 16.000 Schritte (in dieser Hinsicht unterscheidet sich mein Shine 2-Fitness Tracker nicht spürbar vom FuelBand, daher halte ich den Wert für halbwegs realistisch), da machen sich auch kleine Veränderungen an der Dämpfung, der Sohle, der seitlichen Stütze etc. sofort bemerkbar. Fehlhaltungen oder Druckstellen potenzieren sich über die schiere Anzahl der Schritte, wenn man hier gegen das Körpergefühl anrennt, macht man sich nur kaputt. Bei den neuen Schuhen aber – wie schon festgestellt – ist alles im grünen Bereich.

Beim Laufen höre ich seit einer Woche lieber Musik als Hörbücher, doch das wird sich sicher wieder ändern. Der Vorteil der Musik ist, dass ich mir einerseits auf dem iPad eine Playlist mit Power-Songs zusammenstellen kann, die mich beim Laufen immer wieder neu antreiben, andererseits kann ich meine Gedanken im Gegensatz zu einer Geschichte, der ich zwingend folgen muss, um sie zu begreifen, frei schweifen lassen, was sehr entspannend ist. Und noch eines gibt es: Ich kann hier und da mitsingen. Immer wieder neu spannend, wie viel Luft man neben dem Laufen noch übrig haben kann (gut, bei 12 oder 13 km/h singe ich nicht mehr, da röchle ich eher).

 

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Entspannendes Zeichnen

Screenshot Pigment

Ein kleiner Screenshot aus Pigment für meine Entspannung

Heute war ein ereignisreicher und relativ langer Tag voller Aktivität, entsprechend müde bin ich. Um noch etwas schneller und effektiver herunterzukommen (der Begriff „Bettschwere“ schlendert gemütlich durch mein Bewusstsein), habe ich meinen Apple Pencil gezückt und in der Pigment-App den Teil eines Bildes ausgemalt. Das ist auf wundervolle Weise entspannend, da man sich während des Ausmalens komplett auf das Einhalten der vorgegebenen Begrenzungslinien konzentriert. Es ist hervorragend. Und auf die Weise können auch Menschen wie ich, der eigentlich zwei linke Hände (in der Kunst) besitzt, ihr Vergnügen empfinden.

Schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche!

P.S.: Seit ein paar Tagen spiele ich mit der Runtastic Push-Ups Pro-App herum, heute habe ich auch noch die Runtastic Situps Pro-App geladen, bisher sind beide sehr interessant, wenngleich etwas fies. Vor allem das Berühren des iPads mit der Nase bei den Liegestützen ist… fordernd. Vor allem für ein so breit gebautes Muskelpaket wie mich (*hüstel*)…

P.P.S.: Die Form hat sich weiter stabilisiert. In den letzten Tagen hatte ich einige sehr gute Läufe mittlerer Dauer. Mit meiner aktuellen Lieblings-Playlist auf dem iPad flog ich nur so dahin (na ja, kontrolliertes Torkeln halt). Mal sehen, was die neue Woche so bringt.

Die Form stabilisiert sich.

Die Form stabilisiert sich — das gefällt mir.

Laufstatistik 2016:

  • 17 Läufe
  • Kilometer gesamt: 233,07
  • Laufzeit: 23 Stunden 33 Minuten 42 Sekunden

 

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Zurück zur „alten“ Form

Mittlerweile ist meine OP zwei Wochen her. Seit einer Woche kann ich – wie bereits berichtet – wieder laufen. Und mittlerweile kann ich völlig ungestört meiner Lauftätigkeit im alten Maßstab nachgehen. Auf eine einzige Naht muss ich ein klein wenig aufpassen, die ist ständig gefährdet, an- oder aufgescheuert zu werden. Deswegen benutze ich auch nur die spezielle Lauf-Wäsche ohne spürbare Innennähte (sonst war mir das immer weitgehend egal). Aber es klappt – puh!.

Erste Erfahrungen mit dem Shine 2-Fitness-Tracker

In diesem Zuge kann ich auch schon ein wenig von meinem neuen Fitness-Tracker, dem Shine 2 von Misfit berichten. Um es kurz zu machen. Er funktioniert, ziemlich superb sogar. Für einen echten Testbericht ist es zu früh, aber ich habe mich an die neuen Maßeinheiten gewöhnt, kann nun abschätzen, wie viele Punkte ich an einem guten (4.000+), an einem eher faulen (2.500+) oder an einem mittelmäßigen (3.000+) Tag üblicherweise einfahre.

Das Lesen der Uhrzeit ist ok, aber eine Digital-Anzeige wäre mir tatsächlich lieber, dafür ist das Gewicht völlig konkurrenzlos (etwas mehr als 8 Gramm, zusätzlich noch ein paar wenige Gramm für das Armband – ich wiege das dann genau für den großen Testbericht) – und das Teil ist flach. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so viel bedeutet, aber es ist hervorragend, denn ich bleibe an keinem Pullover-Ärmel hängen. Mit dem FuelBand (am Wochenende bei eBay verkauft) war das permanent eine kleine Unpässlichkeit…

Der Screenshot oben zeigt, wie meine Form sich wieder einstellt, wohl dokumentiert von meinem Shine 2. Bald gibt's mehr Details zu diesem netten Gadget.

Laufstatistik 2016:

  • 13 Läufe
  • Kilometer gesamt: 171,95
  • Laufzeit: 17 Stunden 11 Minuten 44 Sekunden

 

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Zum Abschluss ein kleines Feuerwerk

Heute habe ich meine vermutlich letzte Nike+ Session abgehalten, denn – wie ich gestern bereits berichtete – ab heute Mittag habe ich für eine Woche Sport-Verbot, und danach starte ich mit dem Misfit Shine 2-Fitness Tracker in eine neue Ära.

Angesichts der langen Woche der sportlichen Enthaltsamkeit wollte ich es heute noch einmal ausgiebig genießen und unternahm einen entspannten und langen Lauf auf dem Laufband: 22,22 Kilometer (ja, ich liebe die Schnapszahlen). Am Ende habe ich das Tempo deutlich reduziert, um mich nicht völlig fertig zu machen (ganz gemäß der alten Chi-Running-Regel: LSDLong Slow Distance), immerhin war es ja noch relativ früh am Tage, aber auch so sieht man anhand der Kurve, dass alles einigermaßen regelmäßig verlief.

LSD - Long Slow Distance

Die goldene Chi-Running-Regel: LSD (Long Slow Distance)

Als hätte das FuelBand geahnt, dass es zum letzten Mal bei mir ein derartiges Erlebnis messen durfte, bekam ich meine „beste Session“ bescheinigt. Aber so sehr ich es bedaure: „Einschmeicheln hilft jetzt auch nichts mehr…“

Beste Session

Zum Abschied noch die beste Session, juhu!

Laufstatistik 2016:

  • 7 Läufe
  • Kilometer gesamt: 111,38
  • Laufzeit: 12 Stunden, 1 Minute, 5 Sekunden

 

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Untreu

Ich habe in diesem Blog ja schon beinahe unzählige Male von meinem Nike+ FuelBand 2 geschwärmt. Und tatsächlich ist es ein hervorragendes Gerät, eigentlich für mich der Inbegriff des gelungenen Fitness-Trackers.

Vorher hatte ich ein Jawbone Up, doch das Gerät war meiner Meinung nach nicht wirklich gut durchdacht, denn es gab mir am Handgelenk nur bekannt, ob man das gesetzte Tagesziel erreicht hatte oder nicht. Alles weitere musste immer über die App laufen. Und so ein unerhörter Luxus wie eine simple Uhrfunktion war gleich gar nicht möglich. Also: Nichts für mich!

Und heute – ich muss es gestehen – bin ich dem FuelBand untreu geworden. Über Twitter sah ich die Ankündigung für ein neues Fitness Tracking-Band von Misfit namens Ray. Aus Interesse sah ich mir die Website von Misfit an, doch an Ray hatte und bekam ich kein Interesse, auch wenn es sehr stylisch anzusehen ist. Vielmehr zog der kleine Bruder, Shine 2, meine Aufmerksamkeit auf sich. Schon vor über zwei Jahren wurde das erste Modell („Shine“) im Werbespot für Apples iPhone 5S beworben.

Noch kann ich nichts darüber erzählen, denn ich habe das Teil erst vorhin bestellt, vor Samstag wird es durch den heutigen Feiertag also unmöglich hier sein. Was mir jedoch gefällt: Mit diesem Teil kann ich sogar schwimmen. Mit dem FuelBand konnte ich duschen und abspülen, alles kein Problem, aber gerade das Schwimmen wurde ausdrücklich untersagt.

Seit 639 Tagen habe ich ohne Unterbrechung jeden Tag mein im FuelBand eingestelltes Bewegungsziel erreicht, an vielen Tagen um 50%, an einigen sogar um 100-150% übertroffen. Morgen muss ich mich „unter's Messer“ legen (nur ein kleiner Eingriff, kein Drama), danach ist für ungefähr eine Woche Sport untersagt. Und nach dieser Zäsur beginnt die neue Zählung auch gleich im neuen System.

Zur Klarstellung: Ich wende mich nicht aus Enttäuschung von Nike ab, mir geht es nur darum, einen Fitness-Tracker zu besitzen, mit dem ich auch schwimmen kann. Das FuelBand musste ich im Schwimmbad immer im Schränkle lassen. Nun nicht mehr.

Tatsächlich wird das FuelBand mittlerweile gar nicht mehr hergestellt, da Nike angesichts der großen Konkurrenz durch andere Hersteller und die vielen Smartwatches, die fast alle auch ein Bewegungstracking (wenngleich höchst unterschiedlicher Qualität) anbieten, aus diesem Markt ausgestiegen ist. Insofern ziehe ich den Abschied vom FuelBand nur etwas weiter vor.

Für einen Erfahrungsbericht ist es hier noch viel zu früh, das Shine 2 ist gerade erst (vor fünf Minuten kam die Email) versandt worden. Sobald ich die ersten Testergebnisse habe – also in zwei oder drei Wochen –, kann ich dann hier auch meinen Senf dazu abgeben.

 

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