Solera für Solera

Frisch geliefert – Solera 1847
Frisch geliefert: Solera 1847

Nein, ich befinde mich nicht im Wahlkampf und betreibe mitnichten Eigenwerbung im großen Stil gemäß einiger Gestalten des aktuellen US-amerikanischen Zeitgeschehens. Bei mir sind zwei Dinge eingetreten, die mir den Einstieg in die Ferien – ohnehin eine angenehme Sache – noch deutlich versüßen werden:

  1. Gestern kam meine große Box mit allen „Dr. House“-Staffeln. Da ist vor allem die frühen Staffeln mehr oder weniger gar nicht kenne, ist das eine schöne Alternative zu den von mir und meiner Frau sehr geschätzten „Eureka“-Folgen, die sonst unsere Abende begleiten.
  2. Heute lieferte DHL einen ganzen Karton mit sechs Flaschen des einzigartigen Oloroso, der diesem Blog seinen Namen (eventuell sogar gegen seinen Willen – gefragt habe ich ihn nicht) leiht: Solera 1847 von González-Byass. Die erste Flasche ist bereits im Kühlschrank. Wenn ich heute Abend mit unserer Jüngsten vom Kinderturnen zurück bin und endgültig in eine etwas entspanntere Verfassung hineingleite, wird entkorkt und das erste Glas genossen. Das letzte liegt fast zwei Jahre zurück – eigentlich ein untragbarer Zustand!

Sollte mir das Glas besonders gut munden (und ich bin absolut zuversichtlich, dass es dieses Kriterium in gewohnt bravouröser Art erfüllen wird), kann es durchaus passieren, dass ihm noch ein oder zwei weitere folgen. Mal sehen, ob ich dann morgen darüber bloggen muss, dass mein Schädel ein paar Nummern zu groß und schwer ist… Prost!

Irgendwann lade ich mal den höchst geschätzten Zeilenende und die einzigartige Es Marinsche kocht auf einen schönen Tag in die Casa „Solera 1847 und Multicolorina dilettiert“ ein, dann bekommen sie auch von diesem Nektar der Götter zu trinken. Und dann kochen und backen (und schlemmen) wir gemeinsam, bis die Stadtwerke anrufen und sich beschweren, dass ihnen bald der Strom ausgeht…

Laufstatistik 2016
– 75 Läufe
– Kilometer gesamt: 1.132,94
– Laufzeit: 111 Stunden 27 Minuten

 

Saft mit Eigenanteil

Die Farbe passt ganz gut...
Die Farbe passt ganz gut zur Entstehung...

Seit ein paar Tagen schon wollte ich die versammelten Zitrus-Früchte – drei Blutorangen, eine Grapefruit, vier Limetten – aufbrauchen, weil sie alle ein wenig über den optimalen Zustand hinaus waren. Also machte ich mich gleich nach dem Zubettbringen der Jüngsten daran, alle Früchte zu halbieren und dann auszupressen. Klappte auch sehr gut.

Na ja, fast. Die erste der vier Limetten war besonders hart. Beim Versuch, sie vorsichtig durchzuschneiden, rutschte dann doch das Messer ab. Nun gut, auf diese Weise konnte ich gleich noch ein Stück von mir beisteuern. Zum Glück nur ein kleines Stück. Aber der Saft war extrem lecker!

 

Experiment: Smoothie Marke Eigenbau

Vor anderthalb Jahren habe ich schon einmal über meine bislang ausnahmslos negativen Erfahrungen mit Smoothies berichtet. Dabei ging es um gekaufte Smoothie-Schwindel-Drinks, bei denen überwiegend billigere Früchte (vor allem Äpfel) zum Auffüllen der Menge verwendet wurden, sodass sowohl das aufgedruckte Bild als auch der aufgedruckte Titel letztlich völlig ad absurdum geführt wurden. Genug davon, wer sich für den damaligen Artikel interessiert, findet ihn in seiner vollen – ähem – Qualität hier.

Neue Küchenmaschine – neue Idee

Gerade gestern hatte meine wundervolle Frau Geburtstag. 25 und ein paar Zerquetschte, wenn man es so ausdrücken will. Von ihren Eltern bekam sie eine richtig – man verzeihe mir den meiner wilden Jugend entlehnten Tonfall – geile neue Küchenmaschine. Ein wahres Alround-Talent, das eben auch einen Mixer enthält. Ich sah das Teil, grübelte ein wenig, dann noch ein wenig. Schließlich gelangte ich zu einem Gedanken. Doch lest selbst…

Die Zutaten machen's aus

Die nahende Fastenzeit bewog mich, dem Prinzip Smoothie noch einmal eine Chance zu geben. Aber eben zu meinen Bedingungen. Dazu gehört neben der Option Küchenmaschine mit Mixeraufsatz gleich einmal die Auswahl, was in „meinen Smoothie“ überhaupt hinein darf. Ich mag nicht jedes Obst, also werde ich mir ein selbstgebasteltes Getränk nicht mit ausgerechnet den Früchten zukleistern, die ich nicht genießen kann. Besonders hoch im Kurs stehen bei mir:

  • Orangen
  • Blutorangen (die schmecken einfach ein klein wenig herber)
  • Bananen
  • Birnen
  • Limetten
  • Ananas
  • Grapefruit

Unschwer zu erkennen: Zitrus-Früchte genießen meine volle Aufmerksamkeit. Und da die alle etwas sauer sein können, gibt's Bananen und Birnen dazu, die bringen herrlich viel Süße ins Spiel.

Ein Versuch, ein Treffer

Nach dem Abendessen startete ich heute meinen ersten Versuch: Zwei Bananen schnipseln, zwei Orangen, eine Blutorange und eine Limette ausdrücken, eine Birne kleinschneiden. Alles in den Mixer und „Let's fetz!“ Im Glas warteten schon drei Eiswürfen, gleich einmal kräftig draufschütten. Ein erstes vorsichtiges Nippen: GEIL! (Pardon!)

Vor dem Mixen
Hier ein letzter Blick auf die Bestandteile vor dem Mixen...

Nur etwas dickflüssig. Etwas sehr. Also habe ich noch einmal fünf Eiswürfel aus dem Keller geholt und ein paar Minuten Wartezeit investiert. Sehr schön. So kann ich das Endergebnis trinken. Beim nächsten Versuch mische ich aber gleich 100-150 ml Wasser dazu, das sollte alles vereinfachen. Nachdem der Mixer es angeblich beherrscht, könnte ich auch die Eiswürfel gleich hineinwerfen, welch Luxus!

Das Endergebnis
...und hier das Endergebnis nach dem ersten Schleudergang.

Erstes Fazit

Obwohl es jetzt nur ein einziger Versuch war, kann ich schon sagen, dass in meinem Kopf neue Ideen sprießen, welche weiteren Früchte da noch hineinwandern sollten (Himbeeren, Erdbeeren…). Ganz offensichtlich ein voller Erfolg, sonst gingen die Gedanken eher in die Richtung: „Hmpf! Wohin jetzt mit drei Kilogramm Orangen, einer großen Ananas, einem Korb Birnen und dann noch den (gefühlt) tausend Bananen?“

Auch wenn ein solcher Smoothie (eigentlich ja ein echtes Scheißwort, sprecht das mal zehn oder fünfzehn Mal schnell hintereinander – und dann verständigt den Krankenwagen per SMS, damit die Zunge wieder entwirrt werden kann…) sehr gehaltvoll ausfällt, jede einzelne enthaltene Kalorie ist gesünder als die eingesparten 500 Kalorien meines Pepsi Light. Das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Ich hab‘ Hunger!!! & Fastenzeit 2016

Gleich ist sie weg!
Lange hat die Banane nicht mehr...

Bereits seit Monaten spielt sich während der Schulzeit tag-täglich ein völlig unveränderliches Ritual in unserem Haus ab: Die Kinder kommen aus dem Kindergarten/Hort nach Hause, wo sie ihr mitgebrachtes Vesper (Kindergarten bzw. Schule), das Mittagessen (alle) und noch einen Nachmittags-Snack (Kindergarten) verzehrt haben.

Kaum überschreiten die Kinder jedoch die heimische Schwelle, entringt sich ihren drei gemeinsamen Kehlen ein fast schon markerschütternder Schrei, der – und hier kommen die Eltern ins Spiel – bei Nichtbeachtung binnen weniger Sekunden zu mehrfacher Wiederholung bei angepasster stimmlicher Dringlichkeit führt: Ich hab' Hunger!!!

Irgendwie fragt man sich da doch immer und immer wieder neu, ob denn die Kinder in der Betreuung bei der Essensausgabe nichts abbekommen haben. Dort aber, so versichern sie selbst bereitwillig, gab es durchaus etwas zu essen… Klar, nicht immer schmeckt es jedem (unser Großer ist besonders wählerisch, das heutige Essen war anscheinend – s.u. – absolut nicht sein Fall), aber dass wirklich jeden Tag der Hunger so hinausgebrüllt werden muss, erstaunt die Elternfraktion (ja, wir sind personell in der Minderheit) stets erneut.

Meine Frau denkt bei solchen Dingen immer wesentlich weiter mit als ich, denn sie legt mittlerweile – mental völlig ausgeglichen – einfach ein paar gesunde und von allen Kindern geschätzte Verzehrobjekte bereit: Bananen, Kohlrabi-Scheiben, Hefezopf, gelegentlich mal einen Keks, Äpfel etc. Und die werden natürlich gern angenommen, auch wenn nicht nur unser Großer lieber dem industriell aufbereiteten Zucker-Overkill anheim fallen würde.

Und das bringt mich zur Fastenzeit 2016. Obwohl der Begriff stark religiös geprägt ist, hat er – zumindest in meinem Fall – keine solche Komponente. Meine Frau und ich nutzen die Fastenzeit alljährlich, um unsere über Weihnachten und Fasching meist etwas entgleisten (betrifft nur mich, sie ist bei der Ernährung viel disziplinierter) Essensgewohnheiten wieder zurückzusetzen (darüber habe ich auch schon berichtet).

Dabei hat sich das folgende Vorgehen als sehr hilfreich erwiesen: Von Montag bis Freitag Abend (20:00 h) gibt es keine Süßigkeiten, am Wochenende schon. Eine schlichte An-/Aus-Regel, deren Befolgung gerade durch die immense Simplizität immer wieder gelingt. Es gibt keine Ausreden, eine Ausnahme oder ungenaue Vorgabe durch fadenscheinige Argumente auszudehnen (und somit außer Kraft zu setzen). Deswegen machen wir das schon seit Jahren.

Den Kindern zwingen wir die Fastenzeit nicht auf, sie bekommen täglich eine Süßigkeit – und natürlich den erbettelten Nachmittagsimbiss (der Große räumt parallel zu meinem Schreiben dieses Blog-Eintrags gefühlt den halben Kühlschrank aus – er hat gerade verspeist: etliche Kohlrabi-Schnitzen, zwei Stücke Kuchen, ein Schälchen Joghurt mit Schoko-Streuseln, der Durst kommt dann sicher auch noch…). Schön ist es für uns Erwachsene, sich am Ende der Fastenzeit beim sog. Osterfrühstück, das bei der Familie meiner Frau alljährlich ganz groß zelebriert wird, von den selbst auferlegten Einschränkungen der dann vergangenen Wochen wieder zu verabschieden.

Macht hier noch jemand so etwas?

Laufstatistik 2016:

  • 34 Läufe
  • Kilometer gesamt: 487,82
  • Laufzeit: 46 Stunden 15 Minuten

In den letzten zwei Tagen habe ich meine morgendlichen Läufe etwas ruhiger begonnen (1 km Gehen bei 6,0 bis 6,8 km/h, danach hielt ich durchweg einen Schnitt von 10 km/h) – das war recht entspannend, kostete aber ordentlich Zeit. Sollte ich mal wieder auf mehr als sechseinhalb Stunden Schlaf kommen, steigere ich das Tempo wieder. Müsste sich doch machen lassen…

 

Alien-Invasion in der Küche

Heute ist Sonntag, was in vielen Fällen mit dem allseits beliebten Etikett „Pfannkuchentag“ gleichzusetzen ist. So auch heute. Während die Kinder die Pfannkuchen fast ausschließlich in süßer Form verzehren, sind meine Frau und ich große Anhänger der herzhaften Variante, bei der wir in den Pfannkuchenteig etwas Käse geben, in schön langsam und gründlich anbräunen, dann gibt es dazu noch eine herzhafte Ergänzung, z.B. Chili (vegetarisch), Spinat, angebratenen Spitzkohl oder Wirsing.

Der Wirsing war heute dran. Also zerschnitt ich zuerst zwei Zwiebeln, bis sie nicht mehr zuckten. Dann sollte es mit ebenso entschlossener Gnadenlosigkeit dem Wirsing an den Hals gehen. Doch just in dem Moment schlug das Schicksal mit brachialer Härte zu…

Die äußersten Blätter des Wirsings entsorge ich immer, denn sie sind meist schon schrumpelig (also selbst für Wirsing-Verhältnisse), außerdem ist da viel Dreck dran, nicht zuletzt war der Wirsing ohne weitere Umverpackung ver- und gekauft worden. Kaum hatte ich heute das erste Blatt abgezogen, tröpfelte mir eine Art weißes Pulver entgegen.

Eines der miesen Aliens
In Verlängerung des Löffelstiels: Eines der miesen Aliens in meiner Küche!

„Nanu!“ dachte ich. „Ist denn der Wirsing irgendwie aus Kolumbien hierher gekarrt und dabei als unfreiwilliger Drogenkurier missbraucht worden?“ Nein, weit gefehlt. (Wäre ich kein so drogenaverser Typ, hätte ich ja diese erste Vermutung gerne bestätigt…). Statt feinsten kolumbianischen Stoffs kamen mir Legionen von seltsamen weißen Fliegen entgegen. Alle sahen auf den ersten Blick ziemlich tot aus, was sich aber alsbald ins Gegenteil verkehren sollte. Im Kühlschrank hatte das 0-Grad-Fach die Fliegen zur Bewegungslosigkeit in Kältestarre verdonnert, nach zwei oder drei Minuten aber erwachten die Viecher und begannen, um mich herum durch die Küche zu schwirren.

Ein paar schlug ich sofort tot, die grenzenlose Brutalität steht mir immer noch ins Gesicht geschrieben. Andere wedelte ich im Aggro-Style hinfort, die sehe ich nie wieder. Dann zupfte ich alle verseuchten Blätter vom Wirsing ab, stopfte sie in den – hüstel – leicht überquellenden Kompostmüll, zog meine Schuhe an, ließ (nur ein echt harter Typ schafft das) die Jacke trotz gefühlter -2.000 Grad weg, kämpfte mich heroisch durch Eis und Schnee im Garten und warf die ganzen fiesen Aliens in den Kompost. Nun sind sie dahin – auf immer vom Angesicht dieser Erde getilgt.

Dies schreibe ich als Warnung an alle weiteren fiesen (und des Lesens kundigen) Aliens, die meinen, sich in meiner Küche ausbreiten zu können. Meine Botschaft an euch lautet: „Versucht es erst gar nicht!“

(Geht heroisch ab.)

 

Essensverwöhnung

Frische Orangen
Heute früh frisch zubereitet...

Sehen diese Orangen-Schnitze nicht extrem lecker aus? So richtig zum Anbeißen? Hmmmm, sie waren auch wirklich sehr schmackhaft.

Sonntag ist der Tag in der Woche, an dem wir gerne mehr Zeit in die Zubereitung unseres Essens stecken. Ohnehin bemühen wir uns, möglichst viel Essen selbst zuzubereiten, um den Anteil an versteckten Zuckern und Aromastoffen etc. so gering wie möglich zu halten. Vor ein paar Wochen haben wir einen Film gesehen, der in dieser Hinsicht sehr aufschlussreich war/ist: „Overfed and Undernourished“ von Troy Jones (der deutsche Titel „Ein Feld voller Geheimnisse“ ist leider gänzlich missraten, weil er so gar keinen Bezug zum Inhalt herstellt bzw. so vage gehalten ist, dass man sich nichts Konkretes darunter vorzustellen vermag). Darin geht es um einen elfjährigen Jungen, der 80 Kilogramm auf die Waage bringt und es schon als Sport ansieht, wenn er am Computer „Minecraft“ oder andere Spiele auf der PlayStation zockt.

Mir geht es im heutigen Blog-Eintrag absolut nicht ums Zocken. Zum abendlichen Abschalten zocke ich fast täglich ein wenig auf meinem iPad, aber ich setze dem gleich morgens einiges an Bewegung entgegen (täglich ungefähr 14-15 Kilometer). Nein, mir geht es um die eingangs erwähnten versteckten Zusätze in den Lebensmitteln.

Der elfjährige Junge im Film haut sich – voll und ganz von seinem sich nur nach dem Preis der Lebensmittel richtenden Vater unterstützt – ein Fertiggericht nach dem anderen rein. Zum Abendessen gerne auch mal drei Portionen Käsemaccaroni (vermutlich mit jeweils 800+ Kalorien). Vater und Sohn merken (glücklicherweise), dass es so nicht weitergehen kann, also beschließen sie nach sehr langem Hin und Her, dass der Junge für drei Monate zu seinem Onkel gehen soll, der als Arzt und Ernährungsexperte einen Weg aus der ernährungstechnischen Einbahnstraße eröffnen soll.

Lässt man nun mal die ganze Hyperdramatisierung, die bei einer filmischen Dokumentation fast unvermeidlich ist, außer Acht, dann bleiben ein paar interessante Schlagworte hängen. Dazu gehört für mich, dass unverarbeitetes Essen, also Essen, dass „näher an der Sonne ist“, jeglichem industriell verarbeiteten Essen vorzuziehen ist. Das ist nicht neu, aber die Formulierung ist schön, da auch kleine Kinder sich das schon einprägen können. Und an der Wahrheit, dass ein unverarbeitetes Lebensmittel immer gesünder als eine mit Aromastoffen, Salz, Fett und Zucker angereicherte Dosenvariante ist, besteht allgemein kein Zweifel.

Klar, es gibt Tage, Momente, Situationen, in denen es sich schlicht nicht vermeiden lässt, ein schnelleres Essen auf den Tisch zu bringen. Im letzten Schuljahr kam ich immer am Montag Abend gegen 21 h nach Hause, nachdem ich vorher erst einen vollen Schultag absolviert und dann noch zehn Privatschüler unterrichtet hatte. Da hatte ich schlicht und einfach keinen Nerv mehr, lange zu schnipseln, um mir ein ganz frisches Essen zuzubereiten. Also gab es da relativ häufig nur eine Dose mit Chili-Bohnen und ein wenig frisches Gemüse. Aber das war die Ausnahme.

Heute durfte ich luxuriös bis kurz nach sieben Uhr morgens ausschlafen, dann ging ich daran, in der Küche aufzuräumen, die Spülmaschine zu leeren, dann den Kindern ein Frühstück hinzustellen und dergleichen. Um ca. neun Uhr ging ich aufs Laufband, 14,34 Kilometer später wieder zurück in die Küche, meine Frau war schon am Backen, also gab es einiges zum Spülen. Dann zischten die anderen in die Kirche, nun bereitete ich das Mittagessen vor: Pfannkuchen.

Da ich allein war, machte ich mir den vorhin erwähnten Film auf dem iPad an, ließ ihn parallel zu meinen kulinarischen Vorbereitungen laufen. Und dann fiel im Film wieder der Satz mit den Lebensmitteln, die „näher an der Sonne“ sind. Ich ließ mich schnell inspirieren, da ich gerade am Vortag beim Einkaufen ein 4 kg-Netz Orangen mitgebracht hatte. Also beschloss ich, für die süße Variante der Pfannkuchen mit einer dieser „frischen“ Orangen zu arbeiten. Für uns Erwachsene ergab sich daraus folgendes Menü:

  • Pfannkuchen mit eingebackenen Champignon-Stücken (wahlweise mit etwas Käse), dazu angebratene Zwiebeln und Kraut (abgelöscht mit Soja-Sauce, abgeschmeckt mit ein wenig Cayenne-Pfeffer und Kümmel).
  • Pfannkuchen mit frischen Orangenschnitzen und etwas Ahornsirup.

Ohne mich selbst über den Klee loben zu wollen, so muss ich doch sagen, dass es außerordentlich deliziös war. Und viele Zutaten haben wir zwar nicht selbst erzeugt (Mehl, Milch, Eier), aber sie wurden alle ohne künstliche Zusatzstoffe verarbeitet. Und das hinterlässt ein gutes Gefühl.

Pfannkuchen mit Orange und Ahornsirup
Und so sah die süße Variante aus: Pfannkuchen, Orangenscheibe und Ahornsirup.

Auch optisch kann ich mich nicht beschweren, oder ist da jemand anderer Meinung?

 

Mal wieder kulinarisch: Pflaumenpfannkuchen

Noch viel leckerer als zu erkennen!
Noch viel leckerer als auf dem Bild zu erkennen: Pflaumenpfannkuchen!

Sonntag ist bei uns nicht selten der „Pfannkuchentag“, ein immer wieder gern gesehenes bzw. erlebtes Ereignis. Alle in der Familie mögen Pfannkuchen, es gibt vielerlei Gestaltungsmöglichkeiten, sodass für jeden individuellen Geschmack auch Varianten zu finden sind.

Heute gab es — nicht zum ersten Mal — auch eine sehr leckere Kreation, die auf die Anregung meiner Frau zurückging: Pflaumenpfannkuchen. Klingt lecker, schmeckt noch viel besser!

Für den Pfannkuchenteig benötigt man (für vier erwachsene Personen):

  • 5 Eier
  • 150 Gramm Vollkorndinkelmehl
  • 200 Gramm Dinkelmehl
  • Olivenöl (ich messe das nicht genau ab, vermutlich sind es ungefähr vier bis fünf Esslöffel)
  • eine kleine Prise Salz
  • 1 Liter Milch
  • 100 Milliliter Wasser

Öl und die Prise Salz mit den Eiern in eine Schüssel geben, nach und nach die beiden Mehle unterrühren, wenn es zu fest wird, etwas Milch nachschütten. Die restliche Milch am Ende unter den fertigen Teig rühren, Wasser ebenso. Danach etwa eine Stunde ruhen lassen (darf ruhig mehr sein).

Die Pflaumen/Zwetschgen einfach in feine Scheibchen schneiden, die dann vor dem Teig in die Pfanne oder auf die Platte kommen. Großzügig Teig um und über die Pflaumen/Zwetschgen schütten und geduldig warten, bis auf der Oberfläche nichts mehr flüssig ist (sonst zerreißt der Pfannkuchen beim Wenden). Goldbraun anbraten, Ahornsirup drüber — Genuss!

 

Urlaub in Italien

Vom 22. bis zum 29. August war ich mit meiner Familie in Italien, genauer gesagt in Forte dei Marmi, einem eher noblen Küstenort der Toskana. Die Kinder waren uns schon seit Jahren in den Ohren gelegen, dass sie jetzt endlich mal einen Urlaub am (Meeres-)Strand erleben wollten. Früher konnten wir uns noch mit dem Argument drücken, dass nicht alle Kinder schwimmen könnten, nachdem unsere Jüngste es aber im Verlauf des Frühjahrs gelernt hatte, gab es schlicht keine griffige Ausrede mehr. Also buchte ich einen Urlaub am Strand.

Anreise

Da wir mit fünf Personen und dem dazugehörigen Gepäck das Auto komplett füllen und mit keinem anderen Verkehrsmittel so billig nach Italien kommen konnten, mussten wir in den sauren Apfel beißen und die ungefähr 740 Kilometer von Aalen nach Forte dei Marmi selbst fahren.

Gepackt wurde alles einen Tag vorher, das Auto stand über Nacht bereit. Mein Wecker klingelte um 3:25 h. Da die Kinder entsprechend gebrieft waren, schafften wir es mit allem Drum und Dran tatsächlich, um etwa zehn Minuten nach vier am frühen Morgen auf der Straße zu sein. Eine offensichtlich weise Entscheidung, was die Verkehrsdichte anging (so kamen wir bis auf zwei kleine Stau-Unterbrechungen kurz vor dem Ziel ungehindert durch). Irgendwie dachte ich ja, die Kinder würden im Auto dann gleich noch bis sieben oder acht Uhr weiterschlafen, doch die waren so aufgedreht, dass sie alle wach blieben. Egal, wofür gibt es iPods?

Durch Deutschland und Österreich flogen wir förmlich hindurch, eine erste Pinkelpause gab es in der Schweiz direkt vor der Viamala-Schlucht (einen schönen Gruß an Mario Adorf an dieser Stelle, zumindest mussten wir Eltern beide sofort an ihn denken). Dann rauf und rauf und rauf, bis wir durch den San Bernardino-Tunnel in den italienischsprachigen Teil der Schweiz und danach — endlich — nach Italien gelangten. Dort gab es erst einmal einen „richtigen“ Kaffee für die liebste Frau, einen „Kaba“ für unsere Jüngste, die beiden Großen tranken den Rest einer meiner Pepsi Light-Flaschen aus. Gut so, sonst hätte ich alle paar Kilometer weitere Pinkelpausen einlegen müssen!

Wie oben schon kurz erwähnt: In Italien gab es zwei kleinere Staus, beide nicht allzu lang (insgesamt ging uns etwa eine halbe Stunde dadurch verloren). In beiden Fällen waren wir der Klimaanlage im Auto für ihren reibungslosen Betrieb sehr dankbar, denn zu diesem Zeitpunkt brannte die Sonne recht gnadenlos auf die sich träge durch die Landschaft wälzende Metall-Lawine herunter.

Gegen 14 Uhr schlugen wir im Hotel auf, kurz nach drei liefen wir bereits in Richtung Strand, wo uns weitere Überraschungen erwarten sollten…

Das Hotel von vorne
Die Frontansicht des Hotels »La Pace«

Strandplatz

In der Beschreibung des Hotels stand, der Weg zum Strand sei „ca. 200 Meter“. Hmmmmmmm. Irgendwie kam es mir wie mindestens 500 Meter vor (Luftlinie zählt für mich nicht, denn ich kenne bislang niemanden, der durch Wände gehen kann). Und das war noch nicht einmal unser Strand. Bis wir an dem vom Hotel empfohlenen Abschnitt des Strandes angelangt waren, mussten wir locker 1,2 bis 1,5 Kilometer laufen. Aber wir sind ja alle sportlich, daher hat uns das nicht wirklich gestört.

Doch dann kam der Hammer: Der Strand musste bezahlt werden. Hupsi! Als ich zum letzten Mal am Strand war (irgendwann in den 1980er Jahren), gehörte das noch nicht zum Alltag. Und die Preise waren gar nicht so gering, obwohl wir später erfuhren, dass es dort auch Plätze für bis zu 200 €/Tag geben soll. Unser Strandplatz (inklusive Sonnenschirm, zweier Sonnenstühle und einer großen Liege) kostete pro Tag 43 €, die ganze Woche bekamen wir mit etwas Rabatt für 250€. Aber immer noch ein dicker Batzen Geld.

Dafür kann man sich über die gebotene Leistung nicht beschweren, denn der Strand war stets sauber, beim morgendlichen Laufen sah ich Horden von hilfreichen Geistern umher eilen, Müll beseitigen, Sand harken, Stühle und Sonnenliegen in Position stellen. Darüber hinaus gab es mehrere saubere und nur für die Mieter eines Strandplatzes zugängliche Toiletten, mehrere Süßwasserduschen, eine private Umkleidekabine — und eine fantastische Aussicht!

Aussicht vom Strand
Die Aussicht vom Strand war wirklich sehenswert.

Nach dem ersten Schock über den Preis war die Entscheidung schnell gefallen: Wir bleiben der Kinder zuliebe die ganze Woche am Strand! Somit war dann zumindest der inhaltliche Fahrplan für die restliche Woche gesetzt. Da wir auch nicht vorhatten (und ebensowenig vorhaben), in Bälde an einen solchen Badestrand zurückzukehren, war das für uns völlig in Ordnung.

Essen im Hotel

Im Hotel hatten wir nur Halbpension gebucht, das Mittagessen fiel (mit Ausnahme von ein paar Crackern oder Keksen) einfach aus, da sowohl Frühstück als auch Abendessen ziemlich opulent waren. Gerade das Frühstück war deliziös, denn es gab zwar zu wenig Obst, ansonsten aber alles, was mein Herz in seinen (ernährungstechnisch) schwachen Stunden begehrt: Cereals mit frischer Milch, Joghurt, Brötchen, Toast, Butter und Aufstriche ohne Ende, gebratene Eier, Croissants, kleine Krapfen mit Vanillepudding-Füllung, Donuts und und und — kalorientechnisch ein absoluter Overkill. Unter 1.600 Kalorien ging da kein Frühstück vorbei. Aber es musste ja eine Weile halten…

Beim Abendessen gab es immer ein riesiges Buffet, das leider für Vegetarier wie mich nicht immer ganz kompatibel war (es gab immer vegetarische Gerichte, doch nicht immer von hoher Attraktivität für mich). Mir fehlte ein wenig die Rohkost, doch für eine Woche Urlaub war schon klar, dass ich keine ernsthaften Probleme bekommen würde. Vor dem Buffet gab es allerdings stets einen Pasta-Gang als Vorspeise. Und das war Abend für Abend ein Highlight. Unsere Jüngste, die sich noch nicht so auf die italienische Küche einlassen konnte/wollte, vererbte mir nicht selten noch einen zu 75 Prozent gefüllten Teller, den ich nur zu gerne zügig leerte. Und es folgte ein hervorragendes Dessert, in dieser Hinsicht stehen meiner eigenen Erfahrung nach die Italiener den Andalusiern in nichts nach.

Laufen an Italiens Küste

Wenn so opulent gegessen wird, kann ein Urlaub leicht zu einer Ballung von Fettgewebe um die mittleren Regionen führen. In weiser Voraussicht hatte ich in Aalen meine Laufschuhe und geeignete Laufkleidung eingepackt. Morgens stahl ich mich gegen 6:45 h aus dem Hotel und rannte los.

Meine erste Feststellung: Wo sind die Höhenmeter? Aber direkt am Meer entlang gibt es davon nur wenige (die Skala in meiner Lauf-App skalierte sich auf „5 Meter“ — und die wurden kaum erreicht, bei meiner Frau, die ebenfalls fleißig war, stand am Ende tatsächlich mal „1m“ in der Rubrik „Höhenmeter“), was dann angesichts meiner Gewöhnung an einige Höhenmeter beim Laufen in Aalen wiederum ein meist recht hohes Tempo nach sich zog. Die meisten Läufe absolvierte ich mit einem Tempo von deutlich unter 5:30 Minuten/Kilometer. Der schnellste Kilometer wurde in 4:41 Minuten abgehakt, für mich ein absoluter Rekord!

Hilfreich war dabei sicher auch, dass die Küstenstraßen ziemlich geradlinig geführt werden. Jede Kurve, am Ende gar noch auf Schotter oder unebenem Boden, nagt perfide am Tempo. Hier gab es davon nur ganz wenige, daher stieg das Tempo immer weiter. Am schönsten war der etwa sechs Kilometer ununterbrochen geradeaus führende Streifen am Ufer (siehe Screenshot). Da „flog“ man gefühlt nur so dahin.

Gerade Wege, hohes Tempo
Gerade Wege, hohes Tempo!

Ein weiterer Pluspunkt war der stets wehende Wind vom Meer, der mich beim Laufen erfrischte und kühlte. Ohne den Wind wäre es für mich sicher deutlich unangenehmer gewesen. Erst im Vergleich konnte ich heute früh beim ersten heimischen Lauf den Mangel an Erfrischung an einigen Stellen bemerken. Ach!

Noch eine ganz nette Kleinigkeit: Um diese Uhrzeit ist in einem Touristenort noch absolut nichts los. Ich habe mehr Müll- und Straßenreinigungsfahrzeuge gesehen als andere Passanten oder Läufer. Aber die… Interessanterweise kann man „echte Läufer“ sehr schnell von „Joggern“ unterscheiden:

  • Echte Läufer rennen sehr geradlinig, konzentriert und flink. Außerdem grüßen sie andere Läufer meist mit einem aufrichtigen Lächeln und Kopfnicken, gelegentlich auch mit einem kurzen Handzeig. Kaum einer hört Musik oder sonst etwas, die meisten halten ihren Kopf frei und lassen ihre Füße den eigenen Rhythmus finden.
  • Jogger dagegen laufen langsam, kreuz und quer, meist mit den unmöglichsten Verrenkungen in Hüfte und Knie (schon das Hingucken schmerzt). Außerdem zählt das Aussehen mehr als das Laufen, also muss die Frisur sitzen (das bedingt dann wiederum ein langsames Tempo, sonst könnte sich ja etwas lösen). Zusätzlich sind die Laufklamotten ausnahmslos von angesagten Marken und meist gebügelt. Das Smartphone mit monströs großen Over-Ear-Kopfhörern darf als Accessoire natürlich nicht fehlen. Einen Gruß darf man sich von einem Jogger nicht erhoffen, denn das wäre zuviel Mühe. Daran könnte man mal eine ganz interessante Sozialstudie durchführen…

Einmal konnte ich nicht anders, da musste ich mir einen kleinen Spaß mit dem GPS in meiner Lauf-App machen: Fast parallel zu unserem Strandabteil gab es in der Stadt eine Art Kreisverkehr, der — dem Berliner Ring in Würzburg nicht unähnlich — in drei Spuren um ein begrüntes Zentrum geführt wird. Bei einem Lauf rannte ich die drei Spuren nacheinander konsequent ab, um zu sehen, wie akkurat das GPS funktioniert. Nun ja, das Ergebnis lässt sich auf dem folgenden Screenshot erkennen.

Nicht ganz perfekt...
Das GPS ist nicht ganz perfekt, aber man kann die Runden dennoch erkennen.

 

Außerdem erfuhr ich noch etwas über mich: Ich kann über Wasser laufen (nicht „gehen“). Offensichtlich war der lange Steg, den ich mehrfach bis zum Ende hinaus- und wieder zurück lief, nicht in der Karten-App verzeichnet. Und nun beweist der Screenshot, dass ich locker 300 Meter über das Wasser gerannt bin. Das soll mir erst einmal jemand nachmachen!

Beweis: Ich kann über das Wasser rennen!
Hier ist der Beweis: Ich kann über das Wasser rennen!

Mini-Kulturprogramm zum Schluss

Am Abreisetag wagten wir uns noch einmal ca. 40 Kilometer südlich nach Pisa, denn die Kids waren ganz scharf darauf, den „schiefen Turm“ zu sehen. Den Rest der Stadt ignorierten wir dann auch komplett, aber den Turm in seinem starken Neigungsgrad konnten wir absolut genießen (eine Besteigung sparten wir uns aufgrund des massiven Touristen-Andrangs jedoch).

Touristen-Schwemme
Die Touristenschwemme gab es übrigens schon morgens um kurz nach zehn...

Rückreise nach Deutschland

Und dann starteten wir — glücklicherweise wohl ein oder zwei Stunden nach allen anderen Touristen — unsere Rückreise. Hätten wir nicht gleich zu Beginn eine Viertelstunde im äußerst zähflüssigen Verkehr zugebracht und in der Schweiz fast 30 Minuten das Räumen einer Unfallstelle in einem Autobahntunnel abwarten müssen, wäre die Rückreise komplett ohne nennenswerte Wartezeiten abgegangen.

Ich kann mich nicht über das Bett im Hotel beschweren, denn es war völlig ok. Aber der Genuss, nach einer so langen Fahrt wieder ins eigene Bett zu sinken und dann ziemlich flink wegzudämmern, kann gar nicht akkurat in Worte gefasst werden. Hach, Urlaub hat doch eigentlich immer den Zweck, einem das Nach-Hause-Kommen besonders schmackhaft zu machen.

Zurück in den Alltag

Am nächsten Morgen dann die eine Woche ausgesetzte Seilspringen-Ration von 93 Minuten, Dusche, Waage (ein spannender Moment): 64,7 Kilogramm. Uff! Alles im grünen Bereich… Mittlerweile ist fast die komplette Wäsche gewaschen und getrocknet, sogar zusammengelegt. Nur zum Verräumen konnten wir uns noch nicht ganz aufraffen. Aber der Tag ist ja noch lang.

 

 

Gegessen: Lecker Chili

Gestern war ein langer Arbeitstag, den ich abends durch ein leckeres Essen kompensieren wollte. Mein Frühstück war ungewohnt feudal (und sehr kalorienreich) ausgefallen, das Mittagessen habe ich gleich ganz ignoriert, dafür am Abend einen gemüsetechnischen Knaller hingelegt, der mich für die Strapazen des Tages entschädigte: Mein hausgemachtes Chili.

Mein Chili in der Abenddämmerung
Die Abenddämmerung zaubert einen Hauch Eleganz auf mein hausgemachtes Chili

Ich will ja am Sonntag nicht mit meinem Samstag-Abendessen herumspritzen, doch dieses Essen war eine reine Wucht (mag aber auch einfach an meinem gut ausgehungerten Zustand gelegen haben). Auf jeden Fall ist es ein einfach zuzubereitendes, kalorienarmes und sehr sättigendes Essen.

Dazu gehören:

  • zwei Zwiebeln, die ich in kleine Stückchen schneide,
  • eine halbe Zucchini, ebenso klein geschnitten,
  • eine rote Paprika, nach Freddy Krueger-Art behandelt,
  • drei kleine Tomaten, wiederum fein zerkleinert.

Diese vier Anteile werden erst einmal in einem Topf mit Olivenöl angebraten, bis die Zwiebeln eine gewisse Bräune erlangen. Dann kommt die Hauptzutat: eine volle (=400 g) Dose Chili-Bohnen von Edeka (das ist der nicht-hausgemachte Anteil).

Sobald die Bohnen im Topf sind, wird die Hitze auf „2“ reduziert, Deckel drauf, mindestens zehn, besser 15 Minuten bei niedriger Temperatur (je nach Herd muss man da auch auf „1“ runter gehen, sonst brennt die Pampe ein) köcheln lassen. Herd aus, Deckel runter, nochmals ein paar Minuten abdampfen lassen, ab in ein Schälchen — Genuss an!

 

Liebster Blog-Award – Episode 3-6

Der Liebster Blog-Award ist eine Art Blog-Kettenbrief, der die nominierten Blogger auf nette Weise nötigt, etwas mehr über sich zu verbreiten. Außerdem sollen sie diesen Kettenbrief voller Fragen an eine ganze Reihe weiterer Blogger weiterschicken, die dann wiederum ihre Nominierung annehmen, das Spiel potenzieren und so weiter.

Ich wurde mittlerweile sechs Mal nominiert. Gefreut habe ich mich jedes einzelne Mal — und ich möchte allen danken, die mich nominiert haben. Aber: Vor allem die letzten vier Nominierungen lagen mir etwas schwer im Magen, denn die Nominierungen trudelten gerade ein, als ich keine Zeit zum Schreiben hatte. Manche sind nun schon mehrere Wochen alt – ich schäme mich schon fast, nach so langer Zeit darauf zu antworten. Aber früher ging es einfach nicht.

Das bringt mich gleich zu einem wichtigen Punkt: Ich finde den Liebster Blog Award eine schöne Sache, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Und aktuell wird es mir etwas zu viel. Sollte mich noch einmal jemand nominieren, werde ich vermutlich nicht mehr darauf eingehen. Das ist keine Missachtung der mir zuteil werdenden Ehre, aber ich kann mir nicht immer so viel Zeit „aus den Rippen schneiden“, dass ich die Fragen angemessen beantworten kann. Nehmt es mir bitte nicht übel, aber lieber schreibe ich weiter meine Art von Einträgen, die meisten meiner „Anhänger“ werden mir ja deshalb folgen. Und auch diese Einträge benötigen Zeit und Muse.

So, jetzt aber ran!

Die Fragen von „Buchherz – Der Bücherblog“

Was ist deine Motivation beim Bloggen?

Mentale Hygiene, denn so kann ich die vielen Gedanken, die mir manchmal mehrere Tage lang im Kopf herumgeistern, einfach in eine Form bringen. Danach sind sie dann hoffentlich aus meinem Kopf verschwunden – oder besser strukturiert und entwickeln sich weiter. Beides gut.

Was war für dich der ausschlaggebende Moment, um mit dem Bloggen anzufangen?

Ich brauchte ein Ventil, um hier und da die wirren Gedanken in meinem Kopf einfach mal zu (virtuellem) Papier zu bringen, danach ist der Kopf wieder frei.

Worauf bist du am meisten stolz bei deinem Blog?

Dass es anscheinend immer noch Leute gibt, die Interesse daran haben, die Kommentare schreiben, die Einträge favorisieren – das freut mich irre!

Schätz mal: Wie viele Bücher besitzt du? (E-Books zählen mit)

Unmöglich zu schätzen, aber ich habe sicherlich schon ca. 2.000 Bücher gelesen.

Schläfst du lieber bei geöffnetem oder geschlossenem Fenster?

Im Winter eher zu (sonst erfriere ich), im Frühjahr, Sommer und Herbst prinzipiell immer offen.

Wie startest du morgens deinen Tag?

  • 4:50 h klingelt mein iPhone
  • 4:51 h Toilette, Timeline nachlesen
  • 4:55 h Seilspringen
  • 6:25 h Fertig, eine Minute abdampfen
  • 6:26 h Ab in die Dusche
  • 7:00 h Frühstück, hurtig, hurtig
  • 7:20 h Fahrrad, ab zur Schule!

Du hast genau eine Frage, die du irgendjemandem auf der Welt stellen kannst und diese Person muss dir ehrlich antworten. Wem würdest du diese Frage stellen?

Wenn du vom heutigen Standpunkt aus zurückblickst, welche Einsichten hättest du gerne schon vor zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren (abhängig vom Alter der gefragen Person) erlangt?

Von welchem Song kriegst du nie genug und kannst ihn dir immer wieder anhören?

Schwierige Frage, denn gerade als Musiker, mehr noch als Musiklehrer, kenne ich wirklich viel Musik. Und ich schätze auch sehr viel davon. Aktuell könnte ich dauernd „Augenbling“ von Seeed hören, das hat einen endcoolen Groove.

Welches Buch liest du gerade und wie lautet der 5. Satz auf S. 163?

Aktuell lese ich „Schwarz“ (das ist der erste Band der Dark Tower-Reihe) von Stephen King. Der Satz lautet:

„Links ragte ein verchromtes Rohr heraus, das über einem Abfluss im Boden endete.“

 

Leider etwas nichtssagend, aber hier wird eine Pumpe in einer Zwischenstation in einer sich schier endlos ausbreitenden Wüste beschrieben – somit erlangt sie ein gewisses Maß an Interesse…

Was möchtest du in deinem Leben noch unbedingt erreichen?

Entspannter werden. Ich kann manchmal sehr verbissen sein – mehr als mir und anderen in meiner Umgebung gut tut.

Fragen von „Zeilenendes Sammelsurium“

Vollkorn oder normales Mehl?

Die richtige Mischung macht’s. Bei Brot nehme ich lieber Vollkorn-Varianten, bei Lauge mag ich es lieber mit normalem Mehl.

Optimist oder Pessimist?

Eindeutig Optimist.

Star Trek oder Star Wars?

Keine Frage: Star Trek. Hab alle Filme und alle Serien auf DVD (oder in iTunes). Meine Frau liest sogar noch Bücher, die die Serien weiterführen.

Reden oder schweigen?

Ich kann schweigen. Glaube ich. Aber meistens fällt es mir nicht schwer, etwas von mir zu geben. Ich mag Gesellschaft, wenn es nicht zu groß wird. Smalltalk dagegen ist nicht meine Primärqualifikation.

Lesen oder fernsehen?

Beides, aber halt mit unterschiedlicher Zielsetzung. Wenn ich lese, rege ich meine Fantasie an, denn in meinem Kopf entsteht die gedruckte Geschichte neu. Beim Fernsehen lasse ich mich eher ablenken, indem ich mich von der Informationsflut fortspülen lasse. Beides ist gut, aber gleichzeitig geht es nicht.

Wenn du eine Pflanze wärest, welche wärest du?

Die Vanilleeispflanze.

Was ist dein Leib- und Magengericht?

Dampfnudeln mit Vanillesoße (süß), Pizza (herzhaft), Paprika-Salat (sauer). Und dann jede Menge Süßigkeiten und Knabberkram.

Welches Buch/Welcher Film/… hatte den stärksten Einfluss auf dein Leben?

Uh, das ist außerordentlich schwer. Da ich Lehrer wurde, kann ich leider dem Klischee nicht ganz entkommen, dass „Der Club der toten Dichter“ irgendwann einmal einen gewissen Einfluss auf mich hatte. Aber das ist schon sehr lange her.

Tatsächlich hat Star Trek mein Leben vermutlich mehr geformt als alles andere. Niemand sieht mir das an, aber ich habe viele der darin propagierten Werte verinnerlicht – und das ist sicherlich nicht schlecht. Widerstand ist ohnehin zwecklos.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Gibt es eines davor? Stopp! Der war schlecht (es handelt sich um ein Zitat aus „A Prayer for the Dying“).

Ganz ehrlich: Ich fürchte mich vor dem Gedanken, es gäbe ein Leben nach dem Tod, da unsere Gedankenwelt immens von unserer Körperlichkeit bestimmt wird. Zumindest meine (vielleicht bin ich da irgendwie in der Pubertät stehen geblieben). Ich kann mir partout nicht vorstellen, wie sich eine nicht-körperliche Existenz darstellen soll. Daher fällt mir keine für mich selbst gültige Antwort ein. Vielleicht in ein oder zwei Jahrzehnten.

Was kannst du besonders gut?

Ich habe ein gewisses Händchen in musikalischen Angelegenheiten, möchte mich da aber nicht über den Klee loben.

Ansonsten bin ich unschlagbar im Vernichten großer (wenn nicht größter) Mengen von Haribo Saftbären, Schokoerdnüssen, Eiscreme, gerösteten und gesalzenen Erdnüssen, Chips – und vieler anderer Dickmacher. Würde ich nicht morgens immer konsequent gegensteuern, liefe meine Körperfülle völlig aus dem Ruder.

Gibt es ein Leben in Glückseligkeit?

Ja, aber nicht in der Form, wie es die Werbung verspricht. Denn die Glückseligkeit kommt vor allem in Form von Zufriedenheit daher. Wenn man ständig neue Wünsche entwickelt, die sich oft auf vergleichsweise belanglose Dinge beziehen (in meinem Fall sind dies oft Apple-Produkte), dann nagen diese Wünsche unterbewusst ständig an einem herum. Das ist sicher keine Glückseligkeit.

Wenn ich mich aber umsehe und mein bisheriges Leben Revue passieren lasse (intakte Familie, Kindergarten, Schulbildung, musikalische Ausbildung, mehrere Studiengänge parallel durchgeführt und alle erfolgreich abgeschlossen, Referendariat, Aufbau einer eigenen Familie, Beruf und „Karriere“), muss ich mir attestieren, dass es kaum noch dringende Wünsche geben kann. Daher bin ich mir sicher, dass ich mit etwas mehr innerer Ruhe (bin halt so ein gedanklich zappeliger Typ) und der damit einhergehenden Zufriedenheit sicher ein hohes Maß an Glückseligkeit in mein Leben bringen kann. Schon jetzt fühlt sich vieles davon erstaunlich gut an.

Fragen von „jungesleben“

Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?

In Apples iLife-Suite gab es ein Programm namens iWeb, mit dem man eine eigene Homepage gestalten und publizieren konnte. Das musste ich natürlich ausprobieren. Irgendwann ging es dann mit dem eigenen Blog los. Es war eher Spielerei – und mein erster Blog war auch ein ziemlicher Haufen Mist. Einmal brachte er mir auch kräftig Ärger ein. Dann machte ich ihn für ein Jahr dicht, startete danach ganz neu und anders – nun bin ich seit 2012 am Stück dabei und entwickle allmählich einen eigenen Stil.

Würdest du lieber nicht sprechen oder nicht hören können? & Warum?

Lieber nicht sprechen. Als Musiker ist die bloße Vorstellung einer Ertaubung kaum an Schrecklichkeit zu übertreffen. Wer sich schon einmal Beethovens „Heiligenstädter Testament“ durchgelesen hat, kann das eventuell besser nachvollziehen.

Hast du schon einmal die Sehnsucht gehabt, dein ganzes Leben umzukrempeln?

Permanent, vor allem als ich damals „Simplify your life“ gelesen habe. Und dann gab es noch ein- bis zweihundert Anlässe. Der Punkt ist nur: So oft kann man das Leben nicht umkrempeln. Wenn man das einmal im Jahrzehnt schafft, ist man schon sehr weit. Aber man muss es tun, sonst rostet man in alten Routinen ein.

Was hindert dich daran, grenzenlos glücklich zu sein?

Verantwortung für andere, vor allem für meine Kinder. Ich will ihnen eine gute Zukunft ermöglichen, also habe ich einen Beruf ergriffen, der mir gefällt, der aber – wie vermutlich jeder andere auch – mit ein paar Pferdefüßen daherkommt (siehe dazu die Blogeinträge zum Korrigieren). Schon oft habe ich mir gedacht: „Wie schön wäre doch ein reiner Bürojob, bei dem man morgens um acht erscheint und um spätestens fünf Uhr am Nachmittag wieder gehen kann – und nichts von dem Job mit nach Hause nimmt.“

Als Lehrer habe ich immer wieder angenehme Freiphasen (Ferien), die allerdings in mindestens der Hälfte der Fälle durchaus von Arbeit durchzogen sind, der Rest wird allen Ernstes zum Erholen gebraucht. Denn rein auf der körperlichen und geistigen Belastungsebene gibt es mehrfach im Jahr absolute Durststrecken, nach denen man eine Pause dringend braucht.

Das sind alles Elemente, die dem „grenzenlosen“ Glücksgefühl im Wege stehen. Aber ich mache meinen Job gern (und hoffentlich nicht allzu schlecht), ich liebe meine Frau und meine Kinder, habe viel erreicht. Ich bin zufrieden und glücklich.

Was ist der schönste Augenblick für dich in diesem Jahr gewesen?

Es gab etliche schöne Momente, zwischen ihnen kann ich unmöglich eine sinnvolle Wahl treffen:

  • Einmal waren meine Frau und ich in der Sauna – an dem Tag hatten wir bei drei Saunagängen die Sauna ganz für uns, wodurch wir uns einfach unterhalten konnten. Das geht mit einer vollen Sauna sonst nicht.
  • Zusätzlich gab es ein paar fantastische Momente der Zweisamkeit mit meiner Frau, als die Kinder endlich eingeschlafen oder im Hort waren – in denen einfach mal Stille im Haus einkehrte. Das war wirklich erholsam. Wenn dann noch die Stimmung passt, kann nicht mehr viel schiefgehen.
  • Der schönste Moment der letzten Wochen aber war das gemeinsame Laufen mit meiner Frau. Wir haben in den letzten Wochen zwei oder drei Läufe (jeweils 12-13 km) absolviert. Noch vor ein paar Jahren hat so etwas nie geklappt, weil immer einer dem anderen zu schnell, zu langsam, zu bestimmend etc. war – jetzt konnten wir es beide genießen.

Wie abhängig bist du von den Medien, deinem Smartphone & der Technologie?

Die Frage ist zu allgemein gestellt. Ich benutze diese Dinge den ganzen Tag, aber ich bin mir nicht sicher, was mit „abhängig“ gemeint ist. Sicher würden viele bequeme und bequem erscheinende Routinen im Alltag umgeworfen werden, weil sie auf dem Einsatz dieser Dinge basieren, ich käme aber trotzdem klar.

Freiwillig verzichten möchte ich deswegen aber noch lange nicht auf mein iPad, iPhone etc. Aber ich kann auch ohne.

Angenommen du bist Single. Gibst du jeder interessierten Person die gleiche Chance dich kennenzulernen?

Bin ich schon seit mehr als 16 Jahren nicht mehr, es fällt mir außerordentlich schwer, das auch nur angedacht zu beurteilen.

Wie gehst du damit um, wenn du traurig oder niedergeschlagen bist?

Kommt zum Glück nicht allzu häufig vor, ich darf mich da wohl glücklich schätzen. Wenn, dann helfen Musik, Sport und Zurückgezogenheit – diese Phase geht vorbei, meist schneller, wenn ich mich auf ein neues Ziel konzentrieren kann.

Was fehlt deiner Meinung nach den Menschen in deiner Umgebung? Welchen Rat würdest du Ihnen geben?

Ich bin kein Missionar. Wenn mich jemand konkret um Hilfe bittet, gewähre ich diese gerne in dem Umfang, der mir möglich ist. Aber ich trete nicht aktiv auf jemanden zu, der eventuell ein Problem hat, nur um mich aufzudrängen.

Welchen Traum wirst du dir in den nächsten 12 Monaten erfüllen?

Hoffentlich noch mehr Langstreckenläufe mit meiner wundervollen Frau.

Was ist für dich das Attraktivste, das eine Person ausmachen kann?

Eigenständigkeit und Entschlossenheit. Wer weiß, was er/sie will, wird dieses Ziel konsequent verfolgen – genau diese Zielstrebigkeit lässt fast jeden Menschen attraktiv machen (solange das Ziel nicht meinen diametral entgegen läuft).

Fragen von „Seppolog“

Was hast Du unmittelbar getan, bevor Du Dich gerade vor Deinen Blog gesetzt hast?

Korrigiert. Und prokrastiniert.

Welche drei Strategien bringen uns den Weltfrieden?

  1. Mehr Sex.
  2. Noch mehr Sex.
  3. Und mehr Geschichten über Sex. Was dann zwangsläufig wieder zu Punkt 1 führt. Ein onanistischer Kreislauf der Freude.

Warum bloggst Du?

Mein Kopf hat nur begrenzten Speicher. Würde ich all die wirren Gedanken da drin lassen, gäbe es irgendwann einen finalen „information overload“. So kann ich die Sachen in eine rudimentäre Form gießen. Entweder sie sind damit zufrieden und aus meinem Kopf verschwunden, oder aber sie entwickeln sich weiter, dann bleiben sie noch ein wenig, sind aber erträglicher.

Wo warst Du, als Du zuletzt in Deinem Wohnzimmer warst?

So ganz klar ist mir die Frage nicht, denn ich war da in meinem Wohnzimmer. Das steht in Aalen. Im Stadtteil Grauleshof (geile Wohngegend). Aber meistens verbringe ich dort (=im Wohnzimmer) die Zeit auf der Couch oder beim Aufhängen von Wäsche. Gestern Abend lag ich auf der Couch, um eine Star Trek-Folge (Voyager) zu sehen.

Findest Du nicht auch, der “Liebster Award” sollte mit einem hohen Preisgeld verbunden werden?

Eindeutig. Dann wäre ich nämlich jetzt schon ein immens reicher Typ. Du sicher auch.

Angenommen, das Preisgeld läge bei fünf Millionen Euro: Du würdest doch nicht etwas spenden, oder?!

Doch, aber nur meinem eigenen „Witwen und Waisen“-Fond. (Muarharhar)

Nachdem Du mir zwanzig Prozent des Preisgeldes abgegeben hast: Wie wirst Du mich los, wenn ich Dich Tag und Nacht um weitere Prozente anbettele?

Ich nominiere dich einfach erneut, dann kann ich mir das Geld zurückpumpen. Spätestens da suchst du das Weite.

Gibt es Deiner Meinung nach einen Sinn des Lebens? Wenn ja, verrate uns nicht, welchen!

Es gibt einen, würde ich den verraten, wäre mein Sex-Appeal auf einen Schlag dahin. Mache ich also nicht.

Muss es eigentlichen einen geben?

Geheimnis. Frag Edward Snowden. Der hat meine Dateien sicher alle gelesen.

Wirklich?

Ne, bin viel zu uninteressant. Wer von der NSA oder einem anderen Dienst liest schon den Krempel, den ich verzapfe? (Sollte jemand aus dem Lager der Geheimdienste antworten wollen, gerne auch per Email oder iMessage, die Daten habt ihr ja sicher…)

Hast Du früher viel bei Schlecker eingekauft?

Extrem selten. Ich habe das Ambiente gehasst. Außerdem hat das Sortiment nicht zu meinen Wünschen gepasst.

Fazit

Noch einmal in Kurzform: Vielen Dank für die Nominierungen, ich bin dankbar, dass mein Bloggen auf soviel Wertschätzung (oder Verzweiflung) trifft. Es gibt so viele tolle Blogs, die ich selbst nicht kenne, sucht bitte selbst. Einen kleinen Tipp kann ich da geben: Lest die Kommentare zu den Einträgen. Oft findet ihr ein oder zwei Leute, die euren Geschmack treffen, die auch selbst sehr aktiv sind. Wenn euch das gefällt, folgt denen – was soll schon schief gehen?