Archiv der Kategorie: Klimmzug

Rekordmonat Juni 2017

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor...

Der Juni sticht eindeutig aus der Masse hervor – völlig unbeabsichtigt, vermutlich war das recht gute Wetter in den Pfingstferien in Kombination mit spannenden Hörbüchern ein entscheidender Faktor…

Mit dem gestrigen Tag endete der Monat Juni, bei dem es sich aus sportlicher Sicht um einen echten Rekordmonat handelte, denn so viele Kilometer hatte ich vorher noch nie in einem Monat zusammen bekommen:

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Eigentlich waren es 30 Läufe, ein Morgenlauf wurde in zwei Abschnitte unterteilt, daher die etwas abweichende Zählung.

Da ich die App auf dem iPhone und der Apple Watch habe, verirre ich mich äußerst selten in das Web-Interface von Nike Running. Meine Frau ist wesentlich häufiger dort, daher konnte sie mir ein paar nützliche Tipps geben – so kam ich mit ein paar Fingerbewegungen an die folgende Übersicht für dieses Kalenderjahr:

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann...

Der Überblick über meine Laufleistung bei Nike Running – erstaunlich, was man da so alles entdecken kann…

Wenn das so weitergeht und ich keine Krankheitspause einlegen muss, könnte ich dieses Jahr tatsächlich mal die 5.000 Kilometer schaffen. Aber das ist nicht mein vorrangiges Ziel. Was mir eher vorschwebt, ist folgendes: Dem Beispiel meiner entzückenden Frau folgen, die eisern an ihrem Muskelaufbau arbeitet, um so den Grundumsatz zu erhöhen und insgesamt ihre Gesundheit zu stärken.

Baustelle Bauchspeck – „das“ leidige Thema…

Nun habe ich seit Anfang 2011 eine nicht ganz zu übersehende Menge von 30 Kilogramm abgenommen. Doch an der Gewichtsschraube will ich nicht weiter drehen, sonst lande ich unter Umständen schnell im Untergewicht. Aber: Ich habe von meinem früheren Übergewicht trotz meines aktuell am unteren Rand des Normalzustands liegenden Körpergewichts immer noch eine kleine Wampe mit Fettfüllung direkt am Bauch zurückbehalten. Nicht dramatisch, aber so, dass es im Schwimmbad immer noch auf der ästhetischen Ebene für einen unbefriedigenden Geisteszustand meinerseits sorgt. Und das ist die aktuelle Baustelle. Also eine von mehreren, die ich beseitigen muss, um mich in spärlich bekleidetem Zustand unter den Augen anderer wohl zu fühlen.

Das bedeutet: Situps/Crunches und Planke, möglicherweise noch mit anderen Übungen gekoppelt. Sobald ich ein für mich funktionierendes kurzes Programm in der iMuscle-App erstellt habe und es sich eingeschliffen hat, berichte ich darüber.

Eine weitere ist, dass meine Arme schon recht dünn sind, ein paar Muskeln dort schaden sicher nicht. Also wird flugs das Klimmzug-Training wieder aufgenommen: Vier Sets, jeweils so viele Klimmzüge wie möglich. Und wenn es nur ein halber ist. Jede Anstrengung ist besser als keine – und aktuell ist meine Kondition echt armselig.

Black Roll is in da house…

Dann ist da noch etwas: Robert hat mich damals mit seinem Artikel über die Faszien-Rolle (oder „Black Roll“) auf die Idee gebracht, das auch einmal auszuprobieren. Eigentlich wollte ich dem Thema einen eigenen Blog-Eintrag widmen, hier passt das aber auch sehr gut, also nehme ich die Option einfach mit.

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut...).

Die frisch gekaufte Black Roll auf dem heimischen Sofa (da liegt sie gut…).

Mit der Faszien-Rolle lockere ich meine gerne sehr verkrampfte Rücken- und Schultermuskulatur. Am ersten Abend genoss ich das gute „Durchgeknetet-werden“-Gefühl ein bisschen zu lange, woraufhin ich am nächsten Morgen gleich einmal unübersehbare Blutergüsse am Rücken aufwies:

Ein bisschen zuviel des Guten...

Ein bisschen zuviel des Guten…

Seither habe ich die Menge reduziert, maximal zwei oder drei Minuten am Tag bekommt der Rücken ab, jetzt läuft das super – aber eine solche Einstiegs-Überlastung ist für mich als einen klassischen „Ganz oder gar nicht“-Typen nicht weiter erstaunlich.

Fazit

Es läuft und läuft, an dieser Front gibt es keine Probleme, ich bin auch fast komplett schmerzfrei, sodass ich hoffentlich immer weiter einfach laufen kann, wie ich gerne möchte. Ansonsten steht der grobe Plan, dessen Details jetzt noch ausgearbeitet werden müssen. Also beende ich diesen Blog-Eintrag und mache mich an die Arbeit!

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Das neue Projekt: 10 Klimmzüge

Vor einigen Wochen las ich einen sehr interessanten Blog-Eintrag von crossboxsports, in dem er auf den nur allzu gern übersehenen Klassiker Klimmzug hinweist und auch gleich noch Tipps für gestaffelte Übungen gibt.

Das weckte das Interesse in mir, in meiner Frau auch. Also bestellten wir uns flugs eine Klimmzugstange. Und zwar eine moderne, die man nicht mehr festschrauben muss, um so den Türrahmen nachhaltig zu verkratzen. Nein, dieses Modell ist richtig schick, es wird über dem Türstock und außen am Türrahmen festsitzend eingeklemmt und trägt dann bis zu 100 kg. Ich bin mit unter 65 Kilogramm der schwerste in der Familie, also mussten wir nicht noch auf das stärkere Modell aufstocken.

Da hängt unser jüngster Zuchtmeister

Da hängt unser jüngster Zuchtmeister...

Und dann hing es erstmals da und forderte auf seine stille, fast schon schmunzelnde Art jeden, der am Arbeitszimmer vorbeikommt, auf, doch bitte gleich einmal einen oder mehrere Klimmzüge zu absolvieren. Hmmmmmm. Also ran!

Uuuuuuuuuuaaaaaaaarrrrrrrrrgggggggghhhhhhh!

Eins. Und damit war auch schon Schluss. Vorerst.

Seitdem habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, bei so ziemlich jedem Betreten des Arbeitszimmers kurz innezuhalten, die Arme zu erheben und mindestens einen Klimmzug zu absolvieren. Klar, gelegentlich bin ich fürchterlich in Eile, vor allem morgens, wenn ich nach dem Laufen beim Duschen getrödelt habe – der Bus wartet ja nicht auf mich (auch wenn das mehr als verdient wäre) –, doch ansonsten mache ich das wirklich fast immer.

Und siehe da: Mittlerweile schaffe ich auf jeden Fall zwei Stück. Zum Mitschreiben: Das ist eine Steigerung um 100 Prozent! Mal sehen, ob ich es nicht schaffe, noch in den Osterferien weitere 100 Prozent zu schaffen. Auf jeden Fall steht mein großes Ziel fest: 10 sauber ausgeführte Klimmzüge ohne Ansprung. Sobald es geschafft ist (vermutlich in zehn oder elf Jahren), schreibe ich wieder darüber.

(P.S.: Nein, heute hatte ich noch keinen Solera.)

 

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